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Antwort auf: Hätte,hätte – HiFi Kette

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#21343
Sparky

Einen schönen Sonntag Nachmittag euch allen….

Hmm, Kette…..
Auf den Putz hauen kann ich damit nicht, weil sie eigentlich komplett selbst gefrickelt ist mittlerweile….
Aber dafür kann ich sie so modifizieren, wie ich sie mag 🙂

Nun gut, fangen wir mal mit den kleinen an:

    1. Kette:

Am Rechner spielt mittlerweile ein Paar Chorus 51, getrieben von einem chinesischen Mini-Röhrenverstärker PA1501A des Herstellers APPJ mit amerikanischen 6AD10 Compactron-Röhren im Eintaktbetrieb mit vier Watt pro Kanal. Für das Nahfeld mehr als ausreichend.
Der Rechner sagt dem kleinen Verstärker den Ton mittels einer Auzentech X-Fi Prelude Soundkarte an.
Dazwischen hängt ein Audac Zwischenübertrager TR2070 mit dem Verhältnis 1:1, um den Modulations-Müll der PC-Netzteil-Masse von der Verstärkermasse fernzuhalten.

    2. Kette

In der Küche verrichtet ein alter Philips Saturn Tonmeister B7D42AS seinen Dienst, das Gerät befindet sich auf dem Zenit der Röhren-Radios und repräsentiert das damals technisch Machbare. Damit man ihm auch lauschen kann, steht ihm ein Paar SB12 6L zur Seite.

    3.Kette

Da der Fernsehton heutiger Flachbrettkisten gelinde gesagt unterirdisch ist, lasse ich diesen lieber von meinem Erstlingswerk SB12 ACL wiedergeben. Um den Ton vom Fernseher in die Lautsprecher zu bekommen, wurde ein SMSL Q5-Pro ClassD-Verstärker angeschafft, der via Toslink am Fernseher hängt. Da das beigefügte Schaltnetzteil rauschte und dem Gerät Dynamik nahm, wurde es durch ein ordentliches Transformatornetzteil ersetzt.

    4.Kette (Hauptkette)

Im Wohnzimmer steht ein Paar GranDuetta. Was die Zuspieler angeht, fange ich mal vorne an: Als Rillenfräse dient ein Dual 701 erster Generation mit einem Goldring 2300 Tonabnehmer. CDs werden von einem Marantz CD5004 CD-Spieler wiedergegeben. Ab hier beginnt der Selbstbau: Als Vorverstärker dient ein Galaxy von Birger. Diesem vorgeschaltet ist ein Biino zur Lautstärke- und Quellenwahl des gleichen Entwicklers. Zusätzlich im Gehäuse sitzt ein Raspberry Pi 2 mit HifiBerry DAC+ Pro und Tomanek-Netzteil. Als Software dient Moode mit RT-Kernel, gestreamt wird vom NAS. Ferner ein Oehlbach XXL Phono Pre. Da das original beigefügte Schaltnetzteil ebenfalls Schrott war (siehe SMSL Q5), wird der Oehlbach von einem geschlachteten Peaktech 6085 Labornetzteil mit lediglich 5mV Restrippel versorgt, das ein Kumpel über hatte. Dieses Netzteil versorgt auch einen Solisto-DAC, um beim Bedarf via Toslink den Fernsehton auf die Anlage zu geben. Dann gibt es noch RCA-Cinche zum Anschluss des CD-Spielers und AUX, sowie AUX Klinke.
Als Endstufen kommen je nach Lust und Laune 2 SymASym Doppelmonos mit 56 Watt im vertikalen Bi-Amping oder ein SymASym in Kombination mit einer 18 Watt Selbstbauröhre in horizontalem Bi-Amping zum Einsatz. Die Röhre ist ein Eintakter mit Ei-KT90 Typ2 und passenden Hammond-Übertragern. Umschalten lässt sie sich zwischen Triode, Pentode und Ultralinear.

    5. Kette (Reserve)

Was in Kette 4 gerade über ist, kann theoretisch Kette 5 betreiben. Dazu kann ein Paar Little Princess dienen, welches ich über habe…. Ein interessierter Arbeitskollege kommt diesbezüglich seit über einem Jahr nicht aus den Puschen, darum werde ich es wohl der Allgemeinheit zum Erwerb zur Verfügung stellen.

Gruß,
-Sparky

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