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#22559
geloescht

Moin.

Sparky hat es eigentlich schon gesagt. Stereo ist keine zweidimensionale Geschichte, auch die Tiefenstaffelung, vernünftige (nicht unbedingt teure) Ausrüstung vorausgesetzt, kommt auch die Dreidimensionalität ins Spiel. Ein File auf einer meiner CDs, auch “Fliege” benannt zeigt das deutlich auf. Das Vieh bewegt sich wirklich dreidimensional, weit über die Basis der Lautsprecher hinaus. Es kommt auf Dich zu, fliegt Dir um die Ohren, vollkommen realistisch.

Auch Orchester und Orgelkonzerte werden in der Tiefe realistisch in den Raum genagelt. Besonders krass ist Roger Water´s “Amused to death, da quatschen ein paar Typen, die sitzen neben Dir auf der Couch, denen möchte man fast einen Drink anbieten.

Live-Geschehen. Ich war auf rund 150 Live-Konzerten, von AC-DC bis Beethovens Neunte Symphonie in der alten Oper in Frankfurt. Alles durch. Ich kann mich an kein Konzert erinnern, bei dem Musiker “back” gespielt haben, es sei denn, ein Geiger hat sich beim Gang aufs Klo verlaufen und spielt an der Eingangstür weiter. Oh, um der political correctness Genüge zu tun, es könnte auch eine Geigerin gewesen sein, die sexuelle Neigung tut nichts zur Sache.

Genau diese Frontal-Erlebnisse, insbesondere Auftritte auf kleinen
Bühnen können nur im Stereomodus “livehaftig” werden. Ich gelte dann lieber als akustischer Legastheniker und habe meinen Spaß.

Sparky, City “Am Fenster” erzeugt immer wieder eine wohlige Wärme in meinem alten Korpus.

Hesse

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