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Moin.
Lieber Fiend.
Meine Antwort war eigentlich an nymphie gerichtet und für niemand sonst, ich denke aber, du hast eine Antwort, auch wenn sie Dir nicht gefallen wird, verdient.
Der Letzte, der meine Auslassungen quergelesen hat, war vor 50 Jahren mein Deutschlehrer. Zu meiner Schulzeit, das wird Dir Udo bestätigen können, war gutes Deutsch ein absolutes muss. Dein Zwischenruf verhallt also ungehört, sorry.
Auch verstehe ich nicht, weshalb mein Beitrag “unpräzise” sein soll. Wenn man genau liest, erkennt man recht einfach, dass ich die Möblierung schalltechnisch für gut erachte. Bringt man jetzt meine Antwort mit den Bildern in Verbindung, hat man schon den ersten, selbstständigen Schritt gemacht.
Wie oben gesagt, das meine ich ernst, möchte ich zu dem Thema gar nichts mehr sagen. Die Raumakustik treibt mich seit 40 Jahren um, der daraus resultierende Schluss und Erfahrung ist, dass wenn man den Raum zu 90% optimieren und entzerren mag, ein sehr hoher Aufwand zu betreiben ist. Da geht nicht nur die Raumbegebenheit, sondern auch die Eigenschwingungen der umgebenden Bauteile. Alles sehr komplex und für das Forum zu engagiert und ambitioniert, wie ich festgestellt habe.
Man kann jedoch ganz erhebliche Verbesserungen der Raumakustik erzielen, wenn man ein gewisses Grundwissen über Moden und Reflexionen, sowie deren Minimierung, hat. Dazu kommt, dass jeder Raum anders geartet ist, das liegt an der geometrischen, dreidimensionalen Form, der Möbilierung, der Wand- und Bodenbekleidung und und und. Wenn ich da völlig präzise sein sollte, müsste ich für jeden Raum eine Lösung vorschlagen, Moden berechnen, die Maßnahmen grob überschlagen und in einen Plan fassen. Ich wollte die nächsten Jahre eigentlich andere, spaßbringende Dinge erledigen.
Hier ist Eigeninitiative und Grübeln gefragt. Wer sich der Rosskur nicht unterziehen mag, macht halt nichts. So einfach kann die Welt sein.
Schönes Wochenende Dir.
Hesse
PS. Die meisten Abhörräume der Lautsprecherfirmen sind ziemlich steril auf “schalltot” und dann auf die Hörgewohnheiten der “Fachtester” getrimmt, daher finde ich es ganz toll, dass bei Eton jetzt Regale in den Hörraum Einzug gehalten haben. Closer to the reality and the music. Chapeau.