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Hallo, Udo.
Die Berechnung des Gesamtgehäuses hat mir ein etwas anderes Ergebnis geliefert, als ich dann experimentell ermittelt habe. So what. Ich habe dann die Kammern als “kaskadierendes Masse-Federsysteme” überschlagen. Das gibt es zwar nicht, aber da nach dem Energieerhaltungssatz die Energiemenge immer gleich ist, müssen auch in den einzelnen Kammern die energetischen Bedingungen in etwa gleich sein. Im oberen Bereich wird zwar etwas Energie in der Dämmung verbrannt aber grundsätzlich scheint die Annahme richtig zu sein . Das Energiemanagement in dem Gehäuse ist wirklich mehr als interessant.
Für die jeweils einzelnen Kammern gibt es dann gute Berechnungsbeispiele.
Ein wesentlicher Bestandteil meiner Überlegung war jedoch auch die Entlastung der Membranrückseite, die sich schon konstruktiv ergibt. Super ist der, die an sich schalltechnisch unwirksamen Aussteifungsbrettchen so effektiv zu nutzen. Der Krieg ist in dem Bereich entschieden worden, denn eigentlich müsste uns ja die Bassmembran recht hurtig um die Ohren fliegen, wenn mal ein wenig PS beaufschlagt werden.
Insgesamt ist das Konstrukt außergewöhnlich und treibt den kleinen Lautsprecher in nicht gekannte Volumina. Vielleicht gibt es ja mal irgendwann ein Gehäuse nach Thiele, Helmholtz und Wohlgemuth und das in umgekehrter Reihenfolge. 🙂
Demnächst steht wohl irgend etwas mit Doppelbass, in welcher Konstellation auch immer, an. Ma gugge.
Ich weiß jetzt auch, wie das mit den Smilies geht und das in meinem Alter.
KH