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Antwort auf: Gehäuseprinzip "ACL" verstehen und anwenden

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#24688
geloescht

Moin.

Danke JoKa, Fiend und Matthias für die rege Teilnahme.

Um das noch einmal ganz deutlich zu sagen: Das Prinzip hat keine Entsprechung, die Tiefbasseigenschaften liegen weit jenseits dessen, was in der reinen Lehre beschrieben ist. Immer auf Passivlautsprecher bezogen. Ich war heute schon wieder im Baumarkt und habe einen Stapel Bretter schneiden lassen, um über Weihnachten ein einfach zu handhabendes Testgehäuse zu bauen. Da wird dann mit den Übergängen der einzelnen Kammern experimentiert, bis der Arzt kommt.

21,8 Liter, vorgesehene untere Grenzfrequenz ca. 33 Hz. Das ist schon einmal eine Ansage für einen 15 cm. -Lautsprecher.

So wie sich das Ganze jetzt darstellt, kann man wirklich die Parameter der Chassis soweit manipulieren, ohne in dem Gerät selbst irgend etwas zu verändern, dass man, je nach Wunsch „weich, aber sauber“ bis „analytisch derb“ abstimmen kann. Wichtig ist nur die Resonanzarmut des Gehäuses, die auch schon durch das Gehäuse zu einem Gutteil erledigt wird, den Rest erledigt eine Manipulation, die wir zur Zeit testen.

Aber warum nur Zweiweger und kleine Chassis? Prinzipiell geht das mit jedem Lautsprecher. Aber ob man einen Eton-oder SB Großrundling unbedingt auf unter 16 bHz. prügeln muss? Da beginnt dann die Waffenscheinpflicht und die fahrlässige Körperverletzung. Dreiweger sind gar nicht dumm, da kann dann noch mehr im Mittel-Hochtonbereich gefeilt werden. Also, warum kein Dreiwegerich?

Die Einzelübergänge interessieren mich im Vorfeld noch nicht, für mich ist erst einmal wichtig, dass das System als Ganzes funktionsfähig und greifbar ist. Dass schon bei dem SB 15 die abenteuerliche Grenzfrequenz erreicht wird, ist bestätigt. Darauf baue ich auf.

Aber auf die 300irgendwas Liter muss man da gar nicht gehen. Je tiefer die Freiluftresonanz eines Lautsprechers ist, umso weniger mehr an Volumen brauche ich. Ich denke, für den HEX 11 reichen rund 200 Liter. – Matthias, bitte Füße still halten -. 🙂

Aber richtig ist, dass den meisten Charme die Idee hat, kleinere Chassis bis 20 cm. vielleicht, sauber in Tiefbassregionen zu bringen, von denen viele Lautsprecheranbieter in ihren schlimmsten Alpträumen verfolgt werden. Das hat nämlich keiner der Großkopferten und das ist der Charme des Selbstbaus.

Oh, hoffentlich lesen die Spezeln von den Firmen XXXXXXXXX und YYYYYYYY nicht mit, sie könnten vielleicht mit ihren Entwicklern grantig sein.

Hesse.

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