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Jensen

    Tja, dann will ich auch mal:
    Wir wurden von Georg wieder seht nett empfangen, ein großes Buffet und auch der Kaffee waren schon verbereitet und so ging es erstmal in die Küche zum Ratschen und Fachsimpeln. Im oberen Stockwerk warteten wieder 2 Hörräume auf uns, wie auf den Bildern ja schon zu sehen ist. Ein Haufen sehr sympatischer Menschen waren anwesend und so entstanden eine Menge interesannter Gespräche.
    Doch nun zu den Lautsprechern. Im kleinen Raum traten einige „Klein“ Boxen gegeneinander an, von denen mir es wieder die SB12ACL angetan hatten. Was aus diesen Zahnstochern an erwachsener Musik heraus kommt, lässt mich immer wieder mit offenem Mund dasitzen. Bühne, Stimme, knackiger und trockener Bass…für kleine Räume braucht es nicht mehr! Auch die Monas liessen meinen Unterkiefer herunterklappen, ein echter Preis-Leistungs-Kracher!
    Im großen Raum dann die nächste Überraschung. Wir waren in der glücklichen Lage, einen 3-fach LS Umschalter zu haben und konnten so mitten im Lied zwischen den Quellen umherschalten. Für meine Ohren spielten SB36, Little Princess und Chorus 52 auf sehr hohem Niveau sehr eng beieinander. Dies zeigte sich alleine schon dadurch, dass wir beim Raten, welcher LS gerade spielt, sehr sehr oft daneben lagen. Je nach Musikstück war die eine mal etwas direkter (meist die LP), dann schärfer und dann auch wieder weicher und gefälliger. Hier einen „Sieger“ auszumachen war extrem schwer, ich favorisierte alles in allem ganz leicht die Chorus.
    Ein etwas anderes Klangbild ergab sich bei Stefans SB23, deren größerer Bass tiefer ging, dafür nicht so „punchig“ daherkam. Hier entscheidet der persönliche Geschmack. Optisch war die SB23 auf jeden Fall ein Leckerbissen, gerade mit der offenen Frequrenzweiche – eine sehr schöne Arbeit! Auch war ich überrascht, wie zierlich sie neben den anderen wirkte.
    Dann kamen noch die Udos (ich glaube 6 und 7) an einem kleinen 2.1 Verstärker. Am Anfang störte mich ein leichter Schleier im Hochton. Man hatte den Eindruck, es wäre ein Vorhang vor den Lautsprechern, gerade im direkten Vergleich zu den Chorus. Nach einem Verstärker-„Upgrade“ allerdings lichtete sich dieser Schleier. Dennoch waren die Chorus mein kleiner Favorit, ich mag einfach klare Höhen und einen knackigen, trockenen Bass.
    Dann wurde noch der Stonewall Sub zu den Chorus dazugeschaltet. Er bescherte den Chorus erwartungsgemäß ein noch größeres Bassfundament…da meine Ohren den knackigen Bass der Chorus mögen würde ich den Sub hier nicht vermissen, zumindest nicht in mittleren bis kleinen Räumen.
    So, das war eine kleine Auswahl meiner Eindrücke. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Georg für seine Gastfreundschaft, ich habe mich sehr willkommen und wohl gefühlt, es war wie ein Besuch bei einem alten Freund. Danke auch an alle anderen für die Verpflegung (Peter, das alkoholfreie Zäpfle war sehr lecker 😉 und an Georgs Liebste für den tollen „Musik“ Kuchen. Und danke an alle für dieses Event, es ist immer wieder schön sympatische Menschen kennenzulernen und Neues über unser aller Hobby und Leidenschaft zu erfahren. Ich nehme wieder neue Eindrücke mit und freue mich auf’s nächste Mal.
    Viele Grüße, Jens

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