Zurück zu Hörevent Berlin 15.04.2018

Antwort auf: Hörevent Berlin 15.04.2018

Startseite Foren User trifft User Hörevent Berlin 15.04.2018 Antwort auf: Hörevent Berlin 15.04.2018

#28850
JoKa

Hallo zusammen,

wir haben uns heute zum Musik-Hören und Grillen (bei bestem Wetter) in Berlin-Johannisthal bei Chris getroffen (Tommi, Daniel + Kathrin, Detlef, Dirk, Chris und Icke) und ich möchte das kurz beschreiben.

Zuallererst lieben Dank an Chris, der uns Haus und Duetta sowie Grill, Salat und Getränke zur Verfügung gestellt hat.

Ich habe diesmal nur die CT193 eingepackt und die Linie44 zu Hause gelassen, weil den weiteren Platz im Kofferraum Tommi´s SB417 benötigte. Meine Caldera1, die im Vereinsraum unseres Köpenicker Segelvereins spielt, hätte zwar noch Platz gefunden, aber wenn ich heute schon den dortigen Frühjahrs-Arbeitsdienst schwänze, kann ich schlecht die Lautsprecher raustragen, während die Kollegen ehrenamtlich Fenster Putzen und Boote ins Wasser schieben.

Kaum angekommen, waren Chris und Tommi auch schon mit Messgeräten am offenen Herzen von Chris´ Cayin-Röhre beschäftigt, die am Vortag ihren Dienst quittierte. Ersatzweise hatte Chris einen älteren Sony-Verstärker organisiert.

Wie immer durfte CT193 eröffnen und mit angenehmem Mittelton brillieren. Ian Melrose und Nils Lofgren waren geeignet, den leicht nasalen Charakter des Monacor-Chassis sehr beeindruckend zu präsentieren. Homogen und symphatisch, aber auch mit den bekannten Schwächen eines kleinen günstigen Breitbänders, z.B. fehlender Brillanz und Spritzigkeit im Hochton. Egal, schließlich stand uns ein 50-Euro-Bausatz (inkl. Holz 65 Euro) gegenüber, und da ist es das mindeste, angesichts des Preis-Leistungs-Verhältnisses anerkennend zu nicken. Etwas ausführlicher habe ich den Klang Hier beschrieben.

Beim Umschalten auf die SB417 zeigte uns die Physik sofort, wo der Hammer hängt: Membranfläche und Hubraum! Vier 7-Zöller mit 66 Netto-Litern (vs. 16 Liter) sind ein komplett anderes akustisches Hörerlebnis. Raumfüllend, voluminös und ohne Sweet-Spot wurde der Raum nun angemessen beschallt. Mit schöner Bühnenabbildung und gefälligem Kickbass, ein richtig guter Stereo-Lautsprecher, aber auch mit (für meinen Geschmack) einem Hang zu teilweise etwas brummeliger Überbetonung im Tiefton, vielleicht war das raumabhängig, ich weiß es nicht. Bei Chris stehen die LS an der Schmalseite und spielen etwa 10m in die Tiefe des Raumes. Ich habe mit mehreren Umstellungen die Erfahrung gemacht, dass bei mir die Raum-Längsseite zur Aufstellung für die Raumakustik gerade im Tiefbass deutlich besser geeignet ist.

Wir haben oft auf die Duetta umgeschaltet, die ich nie gebaut habe, aber die mir so wohlvertraut ist, dass ich gar nichts mehr dazu schreiben möchte, außer: Bei ACDC meinte Tommi, er empfinde eher die SB417 als Punktsieger. Keiner hat widersprochen. Seit heute glaube ich, an den zahlreichen Wortmeldungen, die SB417 sei ein sehr geeigneter Lautsprecher für Rockmusik, ist was dran 🙂

Nach vielen CD´s und Fachgesprächen ging der Nachmittag langsam in den gemütlich-kulinarischen Teil über. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir auf der Terrasse einen schönen Sonntag-Nachmittag mit bestem Grillfleisch und Kaltgetränken ausklingen lassen.

So soll´s sein!

LG, Jo

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Antwort/28850/