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Antwort auf: Spackotreffen 2018

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#30425
Sparky

Mahlzeit,

um der formschönen neuen DSGVO Genüge zu tun: Ich bin damit einverstanden, wenn Du Bilder hochlädst, auf denen ich zu sehen bin.

Was das Treffen angeht, war es wie üblich eine tolle Nummer. Da dieses Jahr bereits im Vorfeld die ein oder andere Vorbereitung lief, wurde die ganze Rasselbande immer ungeduldiger, je näher der gestrige Termin kam, am Abend zuvor fühlte man sich glatt an Früher erinnert, wenn es eine Nacht vor der Bescherung ins Bett sollte. Die Vorfreude hat sich aber gelohnt, das gestrige Tohuwabohu zu beschreiben könnte ein Buch füllen. Auch wenn mich viele Menschen auf einem Haufen immer nervös machen, fahre ich selbst zu solchen Treffen einfach deshalb, um die Gesichter zu sehen hinter dem ganzen Zeug was man sich sonst so schreibt. Der gestrige Tag hat aber mal wieder gezeigt, welch unschätzbares Glück und Luxus es ist, die richtigen Leute zu kennen und alles im Überfluss zu besitzen. Mit Speis und Trank hätte man die sechste Armee satt bekommen, nachdem ich auf dem Sofa die bierinduzierte Müdigkeit aus den Knochen geschlafen hatte, warfen wir heute direkt noch einmal den Grill an, um das gute Fleisch nicht verkommen zu lassen. Abgerundet wurde das Ganze noch durch köstlichen Nachtisch und diverse Salate. Und was an Verstärkern und Boxen da war, reichte ebenfalls aus, die Horde einen ganzen Nachmittag zu beschäftigen. Da war reichlich Zeit zum Probehören, Vergleichen und Fachsimpeln, oder auch einfach nur um unbeschwert dummes Zeug zu reden und sich darüber zu amüsieren. Natürlich kamen auch die Filmfreunde nicht zu kurz und spätestens mit dem Move hat Schülzkens Heimkino klangliche Dimensionen erreicht, die man im Lichtspielhaus suchen muss. So werden dann zum Vergnügen von Jung und Alt (besonders ersteren 🙂 ) immer ein paar Bombastszenen angespielt, um die ganze Schore stilecht zu präsentieren. Wenn der Drache aus dem „kleinen Hobbit“ durch seinen Berg stapft, dekoriert dies die Gläser im Schrank um und spätestens wenn das Vieh in der Schlussszene „ICH BIN DER TOD!“ in die Nacht grollt, stellen sich einem die Nackenhaare auf. Der Eton Move ist schon eine interessante Nummer, was mich daran fasziniert ist, dass es der erste „reinrassige“ Subwoofer aus dem erkennbaren Car-HiFi-Bereich ist, dem ich nicht nur potente Basswiedergabe, sondern auch Musikalität unterstelle. Das Teil kann durchaus von irgendwelchen Gaskranken dazu genutzt werden, auf dem Discounterparkplatz sonntags ihren alten Corsa B zu zerlegen, aber er stellt auch ganz unangestrengt das 32′-Register einer Orgel ins Zimmer, dass man meint, man säße im Dom. War mir persönlich der Move 15 „etwas zu viel“, überzeugte mich der Move 12 genug, um mit einem Chassis im Kofferraum die Heimreise anzutreten. Die erwähnten Geschenke waren einfach dem Wunsch geschuldet, sich für das Ganze zu bedanken. Schülzken und seine Holde sagen zwar immer, wenn sie jemanden nicht da haben wollen, würden sie ihn nicht einladen aber wer schon einmal Gastgeber für so viele Leute war weis, wie viel Vorbereitung, Dreck und Arbeit darin steckt. Das ist nicht selbstverständlich und so schicken wir die beiden auf ein Abendessen zu zweit, denn was wäre besser als Dankeschön geeignet als gutes Essen? Außerdem steht schon in den vergilbten Handbüchern der Kirchen, man solle Gleiches mit Gleichem vergelten 😉 Ich für meinen Teil behalte einen ausgelassenen und sehr schönen Tag in Erinnerung, der zwischen all dem Wahnsinn derzeit eine durchaus willkommene Abwechslung darbot.

Vielen Dank dafür!

Gruß,
-Sparky

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