Zurück zu Spackotreffen 2018

Antwort auf: Spackotreffen 2018

Startseite Foren User trifft User Spackotreffen 2018 Antwort auf: Spackotreffen 2018

#30813
Sparky

…So, ich habe es getan!

Trotz teils 15h Arbeitstagen einen eigenen kleinen Erdbeben-Generator gebaut.
Da ich der Meinung bin, dass eine Sub-Kiste zusammen leimen 1.) kein Hexenwerk ist und 2.) hier ausführlich bereits von Schülzken dokumentiert wurde, stelle ich statt dessen diese Randnotiz ein 😉

Sparky's Move 12

Abstimmung und Nettovolumen wurden exakt von Schülzken übernommen, lediglich mit den Proportionen habe ich etwas gespielt. Zudem befindet sich im hinteren Gehäuse eine Trennwand, welche eine Kammer für ein Hypex DS 2.0 bildet. Wer gerne etwas experimentieren will, der sieht besser Terminals vor und nutzt ein externes Aktiv-Modul. Da ich aber sowohl Move 12, als auch das besagte Modul „in’s Ohr schloss“, durfte es bei meiner Version direkt in das neue Klangmobiliar einziehen.

Das Gehäuse besteht aus 18er Buche MPX, ist innen versteift und wurde, um Udos Fräser und Nerven zu schonen, von Expresszuschnitt.de bezogen, deren Qualität und Maßhaltigkeit sich ebenfalls sehen lassen können 🙂

Gesamt

Der Neuzugang macht, was er soll. Er ergänzt das ohnehin schon fulminante Klangvolumen der GranDuetta schlicht (deutlich) um die letzte Oktave nach unten. Hätte man mir vor ein paar Jahren erzählt, ich würde mal einen Sub zum Musikhören nutzen, ich hätte die Person für bekloppt erklärt. Subs assoziiere ich üblicherweise mit „Großer Badda-Bumm!“, sei es im spektakulärem Heimkino-Erlebnis oder wenn Halbstarke damit ihre Rostlauben zerlegen. Dieser hier fügt sich aber harmonisch in’s Geschehen ein – und hat im Zweifel ja auch einen Aus-Schalter 😉

Ruhige Musikrichtungen wie A capella, Jazz, Blues; halt alles, was instrumentell und eher ruhig zu Werke geht, braucht den tiefen Keller nicht mit Gewalt. Doch manche Werke, gerade aus dem Electronic / House / Metal – Genre freuen sich über „brachiale“ Basswiedergabe, Face-to-Face von Daftpunk als Beispiel genannt. Und da „Bass“ ab einer gewissen Tiefe einfach nur jede menge Energie und „harte Pappe“ benötigt, kommt man da um einen Sub nicht herum, wenn auch Präzision unterhalb von 40Hz gewünscht wird – „übliche“ HiFi-Verstärker sind in diesem Bereich nicht für derartige Impulse ausgelegt, weshalb es ein Aktiv-Modul benötigt. Das Hypex-Teil in ClassD Technik macht da eine gute Figur – Hochtontechnisch werde ich mit ClassD einfach nicht „warm“, aber Tiefton, dass kann diese Technik mit Abstand ziemlich gut 😉

….Ich werde am 27. in Bochum auf dem Sofa sitzen, damit ich auch Eigentümer des Move werden kann 🙂
Vielleicht sieht man sich ja….

 

Gruß,
-Sparky

 

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Antwort/30813/