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Hallo!
Da meine Umsetzung durchaus Portabel sein und auch ohne Internet notfalls was von einem USB Stick abspielen können soll werde ich Volumio und aktuelle Moode Audio Distribution testen.
Das aktuelle Volumio 2.413 habe ich kürzlich getestet (allerdings noch ohne Spotify) und war von der leichten Installation sowie Einrichtung positiv überrascht. Ok, einen Fallstrick gab es dabei: Wenn man, wie ich ein Synology NAS betreibt, muss in den erweiterten Einstellungen für das Einbinden des NAS Pfades “vers=1.0” eingegeben werden, dann klappt’s auch.
Auf dem Zettel steht auch der Test mit der aktuellen Moode Audio 4.1 distribution. Diese ist nicht so easy zu installieren wie Volumio. Zunächst möchte auf dem Raspi ganz genau diese Raspbian Stretch Lite 2018-03-13 Version (liegt zum Download ebenfalls bei Moode) als Image auf der microSD Karte landen. Dann heißt es microSD Karte in den Raspi rein, Strom an und booten. LAN Kabel vorher einstecken nicht vergessen. Wer an seinen Raspi Monitor und Tastatur dran hat, der kann sich direkt in der Console anmelden. Alle anderen können mit KiTTYPortable per ssh eine Session aufbauen. Das klingt in der Beschreibung schlimmer als es in Wirklichkeit ist.
In der Console wird zunächst der Download des Moode-Builders angestoßen:
cd /home/pi
sudo wget -q http://moodeaudio.org/downloads/mos/mosbuild.sh -O /home/pi/mosbuild.sh
sudo chmod +x /home/pi/mosbuild.sh
Anschließend der Moode-Bauskript
sudo ./mosbuild.sh
Wenn das Skript loslegt, kann man in der Zwischenzeit (bei einem Raspberry Pi 2) Kaffe & Kuchen mit der Familie veranstalten. Der Lohn der Mühe ist, dass Moode bei technischen Features die Nase ziemlich vorn hat. Mich interessiert ob die Zigarettenschachtel von Noob-Audio quasi als Belohnung per Plug&Pray funktioniert.
Tim Curtis (Erfinder von Moode) schreibt nämlich:
Most USB audio devices work with moOde via the Linux kernel USB audio driver but some devices with high speed UAC2 chipsets may require the USB (UAC2) work around in System Config.
Da ich annehme, dass der Noob-Amp mit low speed auf dem USB Bus unterwegs ist, hoffe ich ohne weitere Consolen-Tipperei auszukommen.
Wem die sehr gekürzte Installationsanweisung von Moode nicht reicht, dem kann ich diese ausführliche Anleitung empfehlen: http://moodeaudio.org/forum/showthread.php?tid=146
Beide Distributionen können in WLAN Access Point Modus gesetzt werden, dann ist die Fernbedienung vie Smartphone auch im Wald möglich.
Vielleicht schafft Amazone den kleinen Amp morgen auszuliefern. Eine microSD mit Volumio habe ich bereits rumliegen und könnte schon mal was testen.
Grüße
Rincewind