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Antwort auf: Braucher Beratung für Standlautsprecher

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Monti

Moin,

als weiterer Duettaner melde ich mich auch mal zu Wort.
Also mein Musikgeschmack unterscheidet sich nicht wesentlich von dem von Jonas. Weniger metal, aber es landet auch schon mal Opeth, auch ältere Aufnahmen aus der Übergangsphase vom Black Metal zum Prog Metal, im Player.
Pink Floyd, Steven Wilson in all seinen Derivaten, Prog von den 70ern bis heute gehören zur Leibspeise.
Elektronische Musik landet in nostalgischen Anwandlungen auch mal im Player, darunter Massive Attack und neulich habe ich aus meiner Jugend mal wieder Art of Noise rausgekramt.

Klappt das alles mit der Duetta? Jau! Daumen hoch, Vadder! Gerade die Vielseitigkeit der Duetta empfinde ich persönlich als optimal. Der Tiefbass von elektronischer Musik wird problemlos in den Raum gebracht, notfalls auch bis die Gläser in der Vitrine klingeln.
Bei Prog finde ich das Auflösungsvermögen der Duetta inzwischen unverzichtbar, da kann ich eintauchen und mich in den Klangteppichen, ruhigen Passagen und Dynamiksprüngen verlieren. Und die großen Bands von früher gibt’s inzwischen auch meistens remastered. (Über die Qualität des Masterings könnte man sich jetzt – wie oben bereits erwähnt – auch auslassen, führt an dieser Stelle aber zu weit.)

Vor ein paar Monaten war in meinem Wohnzimmer eine sb417 zu Gast. In ihrem Gesamtkontext ist sie extrem punchig abgestimmt. Die L44 von Jo habe ich schon ein paar Mal gehört, auch in meinem Wohnzimmer. Auch U_Do, Chorus und andere SB hab ich schon gehört. Vor meiner Entscheidung für die Duetta konnte ich bei Axel Duetta und MiDu im Vergleich hören. Alles tolle Lautsprecher, für mich ist aber das Gesamtpaket der Duetta das beste. Vielleicht habe ich auch wenig Probleme mit schlechten Aufnahmen, weil ich schon vor meinen Zeiten mit der Duetta keinen Spaß mehr an schlechten Aufnahmen hatte und entsprechende CDs in den Keller verbannt habe.
Aber es gibt natürlich auch Ausnahmen. Manche Live-Aufnahmen z.B. fallen nicht unbedingt unter das vermeintliche Gütesiegel „audiophil“, trotzdem transportieren sie ihre Atmosphäre. Und bei Musik, die mir richtig Spaß macht, kann ich auch schon mal ein Auge zudrücken.

Genug palavert. Der allgemeingültige Tipp: Probehören! Danach solltest Du noch mal genau Deine Kompromissbereitschaft hinterfragen. Denn, und da sind wir uns hier vermutlich alle einig, es könnte sein, dass bestimmte Aufnahmen in die Küche oder den Smartphone-Kopfhörer verbannt werden.

Meine Vermutung: Wer schon alleine von der Beschreibung des ER4 angefixt ist, weil sie sich mit den eigenen Vorlieben deckt, wird sich für einen Bausatz mit diesem Hochtöner entscheiden. War zumindest bei mir so. Wie Udo schon geschrieben hat: wenn‘s ins Budget passt und Dich die Monster nicht abschrecken: Bau die Granduetta. Kleiner geht immer… 😉

Jetzt aber wirklich genug palavert.
Ciao
Chris

P.S. Wenn Du mal in Berlin bist, komm vorbei zur Hörsession…

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