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Antwort auf: Umbau SB240 zu SB23/3

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Hesse

Hallo, Nymphie.

Ja, ab und an ein kleiner Gastauftritt kann nicht schaden, zu mehr fehlt die Zeit, man hat mich aus dem Ruhestand aufgeschreckt und zu fast vollschichtiger Arbeit gepresst.

Die passive Lösung ist eigentlich ausreichend. Möglichst breite Schallwand, flache Bauweise und wandnahe Aufstellung, dann merkt man den fehlenden Helmholtz kaum. Der 8-Zöller ist ja jetzt nicht der “trockensten” einer, aber geschlossen macht er einen knackigen Job. Auch mit GHP und innerem Resonator habe ich mal hantiert, da braucht man aber wieder etwas mehr Volumen.

Der Abfall nach der Reso ist bei geschlossen auch deutlich flacher als beim Reflex, daher fällt es jetzt nicht sofort auf, dass man geschlossen werkelt. Aktivierung kann ich nicht viel zu sagen, habe ich mich wenig mit beschäftigt, ich neige eher zum Minimalismus. Aber im Biamping mit aktiver Weiche und Entzerrung im Bass oder Subwoofermodul, da gibt es Spezialisten für. Natürlich muss bei Aktivierung nur eines Basses die gesamte Beschaltung geändert werden, vielleich kann es der TE ja dann. Oder man aktiviert beide Bässe.

Wenn der Subwoofer, auch mit hoher Trennfrequenz, im selben Gehäuse sitzt, hat das den Vorteil, dass die Intermodulationverzerrung bis in den Hochtonbereich verringert werden. Hat mal Neumann exakt nachgewiesen. Also breites Feld für den engagierten Bastler, Versucher und die verrückten Herauskitzler. Bestätigt auch meine Erfahrungen, dass die Klangschlacht zum größten Teil im Bassbereich entschieden wird.

 

Hesse

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