Start › Foren › Bau-Dokumentationen › SB23-3 Urversion › Antwort auf: SB23-3 Urversion
Hallo,
der Königsweg ist sicher die raumakustische Optimierung, denn schlechte Akustik bleibt schlechte Akustik.
Die so genannte elektronische Raumkorrektur korrigiert ja nicht den Raum, da wird etwas falsches suggeriert, sondern passt den Lautsprecher bzw das Signal für den Lautsprecher an die Raumakustik am Hörplatz an. Welchen Sinn es macht gute, teure Lautsprecher an schlechte Akustik anzupassen, sei mal dahin gestellt.
Es ist andererseits aber durchaus erstaunlich was die Messtechnik von heute kann. Dabei sind die Möglichkeiten der in den AVRs eingebauten Technik im Vergleich zur Profitechnik eher bescheiden.
Ich hatte mal mit dem Vertrieb eines bekannten externen Messsystems eine kurze Korrespondenz. Es wurde gesagt, dass deren Messequipment im günstigen Fall am Hörplatz einen Bereich von etwa 1m rund ums Messmikro korrigieren kann. Bei schlechter Akustik kann der Bereich aber auf wenige 10cm zusammenschrumpfen und bei so manchen Raum ist selbst deren recht hochwertiges und teures System machtlos. Man würde ein Mischsystem empfehlen. Raumoptimierung so weit es der Wohngeschmack und der Raum zulässt und zur Feinjustiereung ein Messsystem
Hier ein Interssanter Artikel zum Stand der Einmesstechnik
https://www.connect.de/ratgeber/raumakustik-raumeinmessung-elektronische-raumkorrektur-3067517.html
LG
Bärchen