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Franco Gabriely

    So, endlich fertig. Hier schon mal ein paar Bilder.

     

    Hinten gut zu sehen: Kreissäge unzureichend fixiert und ging durch. War aber zu fixen. Mehr Schlitze und etwas dichter zusammen sind zu empfehlen. Mußte noch gut nachschleifen.

    Ich habe die Fasen mit angeschraubten Hilfsblechen zugesägt und danach geschliffen.

    Leider schlechtes Bild. Alubutyl mit Blech und Versteifung.

     

     

    Top mit angefastem Plexiglas in Front und Deckel. Bei derart “saugender” Fräsung geht ein 8mm Fräser sehr gut! Ich habe mir eine Frässchablone mit 4 Lattenstücken auf einem Brett vorbereitet. Das ganze dann mit einem Bündigfräser augefräst.

    Hier mal die Rückseite vom Top. Über den Speakon geht das Signal vom Verstärker rein. Über den Umschalter kann ich dann entweder das Signal an den Bass einfach weiter geben oder auf den 2. Speakonkanal umschalten für Bi-Amping (Speakonbuchsen haben mindestens 4 Kontakte; 1 +, 1-, 2+, 2-). Also die “2” wird üblicherweise im PA-Bereich für den Bass genommen.

    Schönere Kabel kommen natürlich noch!

     

     

     

     

     

    Habs dann doch aufwändiger gemacht. Eigentlich keine Zeit aber meine Freundin meinte auch, dass schlichte Kisten irgendwie nicht zu mir passen. Letztlich wurden es dann gebogene Seitenwände die dann gerade spitz zulaufen. Zweiteilig, das Top geschlossen und hinten abgeschrägt. Speakon und Terminals als Eingang. Am Top habe ich einen Schalter angebracht. mit diesen kann man aud den Basskanal der Speakonanschlüsse umschalten. Damit liegt dann am Terminal das Basssignal an. für Bi-Amping.

    Der Bass ist oben und unten kreuzförmig versteift und mittig mit zwei Ringversteifungen ausgestattet. Beim Top etwas aufwändiger. An die Seitenwände und Rückwand habe ich 2 Lagen Alubutyl gepappt und Bleche darauf geklebt. Das ganze dann mit einer Ringversteifung fixiert. Habe da gute Erfahrungen gemacht. Reicht schon ca. halbe Fläche der Wände. Ichhabe sonst Bitumen genommen. Aber nachdem ich gehört habe, dass diese ja ausdünsten und die Sicken verhärten lassen bin ich auf das Butyl umgestiegen. Hat auf jeden Fall Effekt. Die glänzenden Teile in den Fronten und auf dem Deckel sind Plexiglasscheiben. Die habe ich zuerst zugesägt (abgeklebt, grob gesägt und dann mit dem Exzenterschleifer perfekt in Form gebracht. Hiernach habe ich 3mm MDF entsprechend zugeschnitten (geht mit dem Cutter) und auf die Fronten aufgeleimt. Das zugeschnittene Plexiglas habe ich hierfür zuerst temporär mit doppelseitigem Klebeband (Tesa Foto) aufgeklebt. Danach die Fräsungen gemacht. Schön langsam und erst etwas zu klein. Als ich nur noch Zehntel hatte, einfach das Zentrierloch etwas geweitet und gezikelt. Chassis gehen jetzt saugend rein.

    Beim Lackieren mußte ich dann anatürlich die Ausfräsungen und die Aussparungen für die Plexiglaseinsätze abkleben und an den Rändern etwas nachschleifen. Das war doch langwieriger als gedacht.

     

    Die großen Fasen wurden mit der Säge und dem Bandschleifer gemacht. Die Kleineren mit der Oberfräse.

    Kleiner Tipp: Wenn nicht auf Gehrung geleimt wird, Fronten einfach 2mm größer und dann mit dem Bündigschleifer glattziehen. Bündigfräser und Bandschleifer würde ich als die mächtigsten Waffen des Hobbyschreiners bezeichnen.

    Die Lackierung habe ich mit Warnex gemacht.

     

    Hat es sich gelohnt?

     

    Auf jeden Fall! Leider nur 5 Minuten. Da brach plötzlich die Räumlichkeit irgendwie ein. Stimmen wanderten nach links? Letztlich hat ein ER 4 wohl eine Wackelkontakt. Ich dachte zuerst an einen Fehler, den ich verursacht habe. Weiche, Verkabelung oder was auch immer. War aber alles OK. Den ER4 dann vermessen und es wurden mir 0,3 Ohm angezeigt. Etwas geschüttelt und dann 4,2 Ohm gemessen. Noch mal Zusammengebaut und ja, Perfekt! Aber nur kurz… Wie auch immer, Udo schickt mir gleich Ersatz. Etwas mehr zu meinen Höreindrücken dan evtl nächste Woche. Bin erst mal für eine Woche weg.

    Aber eins vorweg; der Bass kommt bei mir absolut überzeugend ohne Dröhnen aber bei entsprechendem Material abgrundtief. Bass und Mitteltöner hatte ich schon ein Wochenende eingespielt. Den ER4 habe ich auch ohne Einspielzeit gleich positiv wiedererkannt. Mag sein, dass sich da noch was tut. Er sollte ja eigentlich die kommende Woche eingespielt werden.

    Mal ab davon. Ich habe die Duetta ja nun in 3 verschiedenen Räumen gehört. Das teilweise in Foren behauptete Dröhnen habe ich nie erlebt. Ich muß sagen bei mir gefällt mir die Duetta (soweit ich das beurteilen kann) sogar besser als bei Udo oder Vadder). Ich werde demnächst aber noch mit Raumschalldämmung rumexperimentieren.

     

    Falls die Form der Duetta gefällt kann ich noch so halbgare Pläne einstellen. geht auch weniger hoch. Unten ist ein Hohlraum. Vom Volumen ist das ganze an Vadders Duetta angelehnt. Das Rohr habe ich nur damit ich sie bei bedarf an der Wand über dort eingelassene Gewinde fixieren kann. Die Türme sind mir doch etwas zu wenig standfest bei Partys.

    Unten habe ich übrigens Rollen eingelassen.

    Bass und Top haben auch so typische PA-Flansche (am Top anwinkelbar) so dass man sie mit 35’er Rohr verbinden kann. Das ganze ist dann im Winkel verstellbar; für alle Fälle.

     

     

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