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Antwort auf: Grundlagen zum Grundieren und Lackieren

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Hermann Hellweg

    Hallo Jan,

    ich bin zwar kein Lackierer oder Tischler, daher keine Gewähr auf Professionalität meiner Antwort. Ich habe gerade bei meiner RS100ACL als Soundbar ein ganz ähnliches Problem.

    zum Lackieren: ich stehe nicht auf Pinsel oder Rolle, da sieht man später immer etwas. Ich empfehle 2K Lack, aus der Dose, da gibt‘s einen prima Shop im www. Der Lack ist super robust, und du kannst dir jeden erdenklichen RAL Ton aussuchen. Ist eigentlich für den KFZ Bereich gedacht.

    Zur Reihenfolge: die Seitenteile ankleben, dann spachteln und schleifen, bis es gut ist. Dann mit Dickschichtfüller aus der Sprühdose grundieren, wahrscheinlich sind mehrere Durchgänge nötig. Immer mit Zwischenschliff wobei du immer feiner wirst mit den Schmiergelleinen. Anfangen kannst du mit einem 240er Korn. Ganz wichtig: das Schleifpapier auf ein Stückchen glattes Holz kleben, sonst wird die Fläche nie plan. Hältst du das Papier in der Hand, folgst du nur der Kontur des Gehäuses. Danach den Lack auftragen. Falls du Pech hast, kann man Lacknasen prima nass ausschleifen, dann musst natürlich wieder polieren. Zum Abkleben: wenn ich lackiere nehme ich für die Kante zum Lack immer popeliges Isolierband. Wenn man das gut andrückt, wird es nicht vom Lack unterwandert, wir Krepp oder Papierpaketband. Und man bekommt das Isolierband rückstandsfrei wieder ab.

    Für das ölen der Eiche muss der Lack natürlich sorgfältig abgeklebt werden. Aus dem Bauch heraus würde ich auch diese Reihenfolge einhalten. Öl neigt auch dazu, das Klebeband zu unterwandern. Auch Isolierband!!! Das liegt am Holz. Frag mich nicht, woher ich das weiß. Wenn du es dann plötzlich Ölflecken auf der Front hast, wird es mit dem Lackieren schwierig.

    Bei Interesse kann ich dir weitere Details geben. Bin mal gespannt, was du noch für Tipps bekommst, wie gesagt, ich habe einähnliches Problem.

    Gruss, Hermann

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