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Antwort auf: Verstärker etc. für Chorus 52 ACL

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#51841
Shumway

Hallo in die Runde,

ich glaube mein erster Verstärker anno 1985 war der Technics SU-700. Der ist bestimmt nicht schlecht gewesen, gehörte zu den zurückhaltenden und analytischeren – andere nennen es emotionsloseren – Zeitgenossen. Dem Tipp mit der Überarbeitung schließe ich mich an. Schon nach zwei Jahren lief bei meinem Exemplar ein Goldfolienkondensator aus; klanglich ohne Einfluss, er pufferte nur die letzten gewählten Einstellungen. Nach dem Verkauf lief das Teil noch ewig weiter. Nach über 30 Jahren Laufzeit würde ich mir aber Lautstärkepoti und Elkos trotzdem mal genauer anschauen.

Bluetooth ist auch bei mir nicht die erste Wahl als Klangquelle. Ein CD-Player, DAC oder ein Streaming-Device sind die bessere Wahl. Bluetooth ist dafür gut, wenn mal Freunde schnell was zu Gehör geben möchten, oder ich was vom Laptop aus einigermaßen ordentlich hören will. Für das Streaming nutze ich zwei RaspBerrys mit HifiBerry-Soundkarte, für meine Ohren reichen die vollkommen aus. Die bevorzuge ich sogar gegenüber einem SMSL-DAC, der einen Spitzenklassewandler eingebaut hat, mir aber einen Tacken zu analytisch rüberkommt. Es gibt von allem zu viel oder zu wenig – das „richtig“ ist allerdings subjektiv und sehr persönlich.

Zur Ehrenrettung des PGA2310 muss ich sagen, dass ich das Teil nicht als schlecht empfinde. Ich nutze es vor einer Hypex-Endstufe. Nur ist der Nobsound kein richtiger Vorverstärker, sondern eher ein elektronischer Lautstärkerregler mit einer Eingangswahl und zusätzlicher Bluetoothfunktionalität. Ich müsste schon sehr lange hören, um zwischen dessen Analogeingängen und einem alternativ genutzten mechanischen Lautstärkesteller (in diesem Fall von ALPS) einen Unterschied zu hören. Und was Bluetooth betrifft, da habe ich schon deutlich schlechtere Wandler in den Fingern gehabt.

Beste Grüße,

Gordon

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