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Antwort auf: Verstärker etc. für Chorus 52 ACL

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#51846
decucu

Hallo in die Runde,

ich möchte eine kleine Alternative zu den bisher hier aufgeführten Lösungen aufführen.

Ich habe bei mir einen guten Stereo-Digitalverstärker von 2012 mit u.A. USB-Eingang, der somit als externe Soundkarte fungiert. Ein ähnliches Szenario wäre (z.B.!) ein guter günstiger DAC, z.B. in Form eines USB-Sticks und ein vorhandener analoger Verstärker.

Bisher habe ich o.g. Digitalverstärker mit FLAC-Dateien von einem Windows PC bespielt, da nur Windows-Treiber vom Hersteller des Verstärkers angeboten wurden. Die Lösung war gut, aber nicht perfekt, da man ein Display und eine Tastatur zum Login und zur Steuerung benötigt. Ich war immer wieder auf der Suche nach einer eleganten Alternative, die den Verstärker unterstützt. Wiederholt bei meiner Recherche aufgefallen ist mir ein Projekt namens Daphile auf Linux-Basis, das sich der audiophilen Wiedergabe verschrieben hat.

Als Zuspiel-Hardware habe ich ein kürzlich ausrangiertes ca. 13 Jahre altes Notebook auserkoren. Das System wird über einen Installer auf USB-Stick aufgesetzt und danach ausschließlich über das Web-Interface konfiguriert.

Die Konfiguration war in wenigen Minuten erledigt, die externe Soundkarte in Form des Verstärkers automatisch erkannt und korrekt eingerichtet (!). Ich habe hohe Ansprüche und fand den Klang über den Windows PC schon sehr gut, mit der neuen Lösung geht nochmal hörbar mehr. Der Grund hierfür war wohl die Möglichkeit der Lautstärkeregelung unter Windows, das ist jetzt unter Daphile deaktiviert und somit gibt es bitgenaue Übertragung in optimaler Darreichung für den DAC bzw. bei mir Verstärker.

Der Verstärker ist ein Teac A-H01, nenne ich jetzt mal, gibt es eh nicht mehr neu. Das Notebook (Compaq 6910p) läuft ohne Akku, zugeklappt, bei Strom von der Steckdosenleiste geht es glücklicherweise an, ohne dass ich den PowerSchalter drücken muss.

So das wollte ich hier mal erwähnt haben, da ich das wirklich empfehlenswert finde.

VG decucu

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