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Antwort auf: Verstärker Eigenentwicklung

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#54796
Andre

Hallo zusammen,

Kern des Problems ist folgendes: Wer Heimkinofan ist, kommt nicht drumrum in regelmäßigen Abständen sein Equipment upzudaten, um den neuesten Ideen zum Raumklang der Tonstudios hinterherzukommen (Prologic -> Prologic2-> DD->DD EX-> DD HD -> Atmos -> …..) . Diejenigen, die im Stereo oder Stereo + Sub verbleiben haben dieses Problem nur dann, wenn sie da Streaminganbietern folgen wollen, die irgendwelche zweifelhaften Superdupercodecs für den Bittransport benutzen und der liebgewonnene DAC das nicht mitmacht.

Wenn in der Mitte was platzsparendes sucht, ist gekniffen, wenn er das Beste aus beiden Welten will. Die neuen Tonformate zum Beispiel bedienen sich nunmehr eARC und ARC (was die Integration der spdif  Schnittstelle in HDMI 1.x entspricht) ist nun altes Eisen. Ich rege mich ständig darüber auf, dass es keinen ordentlichen und bezahlbaren AV Vorverstärker gibt, der ohne großes Bohai einfach nur das macht, was benötigt wird: Atmos dekodieren und Analog zur Verfügung stellen. Da kauft man viel unnützes Zeug mit und die Gehäuse sind so groß wie ein AVR inkl. 11 Endstufen. Man könnte zwar einen dedizierten MediaPC nutzen, aber da ist auch viel zu beachten.

Für diejenigen, die eine kompakte Lösung suchen empfehle ich, mal innezuhalten und zu überlegen, was brauche ich wirklich. So praktisch ARC auch ist, es ist für DIYer ein Hinderniss, für das es keine (?) adäquate Lösung gibt. Deshalb nutze ich im Wohnzimmer spdif weiterhin und lasse den Fernseher PCM ausgeben. Da kommt dann jeder DAC mit klar. Im Kino warte ich auf eine Eingebung oder einen billigen Second hand AVR mit Atmos, den ich dann selber auftrenne (Pre Outs) um mal Atmos zu testen….

Was man mit Laufzeitkorrektur bei 2.1 will ist mir auch nicht klar.

Im Wohnzimmer steht bei mir ein Full Digital Amplifier für kleines Geld mit USB-DAC, einem analogen Eingang und 2 x spdif . Am USB DAC hängt ein raspberry Pi mit volumio, der auch spotify entgegennimmt, Am optischen Eingang der Fernseher und am analogen Eingang ein alter CD-Player. Für die Family reicht das vollkommen aus. Wenn man komplett selber bauen möchte würde ein DAC und eine Endstufe (Hypex z. B.) das gleiche tun…

Just my 2 cents

Andre

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