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Verstärker Eigenentwicklung

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  • Dieses Thema hat 12 Antworten und 8 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 3 Wochen von Udo Wohlgemuth.
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    • #54670
      Jan Grunewald

      Hallo zusammen,

      Da ich auf der Suche nach einem Verstärker nicht das richtige gefunden habe, habe ich mich entschlossen meinen eigenen zu entwickeln. hierzu hab ich allerdings noch einige Fragen, die mit Sicherheit hier am besten beantwortet werden können.

      Habe mir selbst die SB 85BR gebaut und bin sehr zufrieden. dazu habe ich einen Onkyo-AVR, was ein riesen Teil ist und das würde ich gern kompakter gestalten. das System wird quasi wie eine Soundbar genutzt. Die Quelle ist ausschließlich der TV.

      Mir ist schon klar, dass die Zielgruppe nicht der High-End Bereich ist. (Mal sehen was da nachher raus kommt 😉 )

      Vorerst meine Ziele:

      • Kompakter Digitalverstärker
      • 2 Varianten:
        • 2 Kanal und 2.1 Kanal (Vermute mal, dass der Sub als “Slave” angeschlossen wird, aber auch alleine läuft, aber eine Separate Platine hat)
      • Eingänge
        • HDMI mit ARC / CEC
      • Externes Netzteil

      Meine Fragen, um nicht ganz an der Allgemeinheit vorbei zu entwickeln… immerhin ist es gedacht für den “Bastler” 😉

      • Leistung des Verstärkers? was sollte er bieten?
        • 125W/4 Ohm   / Kanal?
      • Einstellungen über Bluetooth / Wlan oder muss eine Fernbedienung mit Display her? womit könntet Ihr euch anfreunden?
      • Laufzeitkorrektur?
      • Weitere Eingänge?
        • macht es Teuer, würde aber nur einen Anschluss zulassen. (keine manuelle Wahl des Eingangs)
      • DSP, hätte da jemand Interesse sich einzuarbeiten bzw. mit dem Entwickler tool sein eigenes System zu optimieren? (ich persönlich denke, das geht zu weit und Udo hat sich ja schon die Arbeit gemacht die Systeme zu optimieren)

      Für weitere Anstöße und Wünsche bin ich gern offen.

      Viele Grüße

      Jan

    • #54671
      Rincewind

      Hallo Jan,

      ich bin immer wieder begeistert, wenn ich lese welvhe Fähigkeiten die ADW user haben.

      Du schreibst, dass Du nichts passendes gefunden hast. Was ist mit den Produkten von HiFiBerry: Amp 100 oder BeoCreate-Amp?

      Grüße
      Rincewind

    • #54755
      derFlo

      Moin,

      Verstärker basteln ist ein super Projekt. Hat mir beim Sym auch mega Spaß bereitet.

      Im letzten Baubericht zur Mona sind die Platinen von Arylic beschrieben worden. Da gibts sowohl Vv Platinen als auch Vollverstärker mit Streaming Lösung. Auf ARC müsstest du da leider verzichten.

      Als Class-D Endstufen würden mir neben Hypex noch die Anaview Module einfallen.

      Grüße

      derFlo

       

      • #54756
        Matthias (DA)

        Moin,

        Hypex fein, Anaview kenn 8ch nicht, Hifiakademie bietet seine Module auch separat an. Meine Favoriten

        Matthias

        • #54790
          Justus (CE)

          Anaview gibt’s nicht mehr. Die Entwickler sind jetzt wohl bei B&O und werden dort die Entwicklung der Digitalverstärker vorantrieben,.

    • #54791
      Justus (CE)

      Hallo Jan,

      wenn ich dich richtig verstehe, möchtest du einen eigenen Verstärker bauen, aber nicht komplett selbst entwickeln, oder?

      Hier hat z.B. jemand alles selbst entwickelt:

      http://www.2pi-online.de/html/composite_chipamps.html

       

      Ich verstehe deine Anforderungsliste noch nicht ganz.
      Wofür braucht man bei einem Stereoverstärker HDMI und Laufzeitkorrektur? Warum ein externes Netzteil?
      Ich würde mich freuen, wenn du deinen Anwendungsfall nochmal erläutern könntest.

      Es gibt so viele Verstärkermodule, aber wenn man es gut und einfach haben will, würde ich das ICEPOWER 125ASX2 vorschlagen, da da schon das Netzteil integriert ist. Alles weitere (Anschlüsse, Lautstärkenregelung, Eingangswahl, DAC) kann man dann je nach Belieben extern dazukaufen oder gleich mit vorgefertigten Modulen in ein Gehäuse integrieren. Bei Audiophonics in Frankreich bekommt man für so ein Projekt solche Module.

      Gruß
      Justus

      • #54795
        Tomas Müller

        Hallo Justus,

        HDMI (ARC,CEC) ist schon ganz praktisch, habe ich bei meinem Stereoverstärker von Marantz auch.

        Der Vorteil ist, das ich witklich nur eine Ferbendienung benötige (nämlich die von TV) um alles anzusteuern. Und darum geht es Jan ja hauptsächlich wenn er eine Soundbar ansteuern will.

        Gruß

        Tomas

    • #54796
      Andre

      Hallo zusammen,

      Kern des Problems ist folgendes: Wer Heimkinofan ist, kommt nicht drumrum in regelmäßigen Abständen sein Equipment upzudaten, um den neuesten Ideen zum Raumklang der Tonstudios hinterherzukommen (Prologic -> Prologic2-> DD->DD EX-> DD HD -> Atmos -> …..) . Diejenigen, die im Stereo oder Stereo + Sub verbleiben haben dieses Problem nur dann, wenn sie da Streaminganbietern folgen wollen, die irgendwelche zweifelhaften Superdupercodecs für den Bittransport benutzen und der liebgewonnene DAC das nicht mitmacht.

      Wenn in der Mitte was platzsparendes sucht, ist gekniffen, wenn er das Beste aus beiden Welten will. Die neuen Tonformate zum Beispiel bedienen sich nunmehr eARC und ARC (was die Integration der spdif  Schnittstelle in HDMI 1.x entspricht) ist nun altes Eisen. Ich rege mich ständig darüber auf, dass es keinen ordentlichen und bezahlbaren AV Vorverstärker gibt, der ohne großes Bohai einfach nur das macht, was benötigt wird: Atmos dekodieren und Analog zur Verfügung stellen. Da kauft man viel unnützes Zeug mit und die Gehäuse sind so groß wie ein AVR inkl. 11 Endstufen. Man könnte zwar einen dedizierten MediaPC nutzen, aber da ist auch viel zu beachten.

      Für diejenigen, die eine kompakte Lösung suchen empfehle ich, mal innezuhalten und zu überlegen, was brauche ich wirklich. So praktisch ARC auch ist, es ist für DIYer ein Hinderniss, für das es keine (?) adäquate Lösung gibt. Deshalb nutze ich im Wohnzimmer spdif weiterhin und lasse den Fernseher PCM ausgeben. Da kommt dann jeder DAC mit klar. Im Kino warte ich auf eine Eingebung oder einen billigen Second hand AVR mit Atmos, den ich dann selber auftrenne (Pre Outs) um mal Atmos zu testen….

      Was man mit Laufzeitkorrektur bei 2.1 will ist mir auch nicht klar.

      Im Wohnzimmer steht bei mir ein Full Digital Amplifier für kleines Geld mit USB-DAC, einem analogen Eingang und 2 x spdif . Am USB DAC hängt ein raspberry Pi mit volumio, der auch spotify entgegennimmt, Am optischen Eingang der Fernseher und am analogen Eingang ein alter CD-Player. Für die Family reicht das vollkommen aus. Wenn man komplett selber bauen möchte würde ein DAC und eine Endstufe (Hypex z. B.) das gleiche tun…

      Just my 2 cents

      Andre

    • #54797
      Rincewind

      Moin,

      die Integration von HDMI CEC und HDMI ARC (eARC) in DIY ist nicht trivial. Bei HDMI handelt es sich um ein geschütztes Format – auch wenn es eine “Markeing” Adresse wie http://www.hdmi.org gibt. Die technischen Informationen insbesondere die genauen Spezifikationen habe ich dort nicht gefunden.

      Auch im Elektronik-Produktionsland Nummer 1 (China) sind passende Adapter zwar vorhanden (HDMI extractor), dennoch muss danach die Logik z.B. zum Einschalten der Verstärker-Einheit selbst implementiert werden.

      Die käuflichen Sounbars prüfen auch die Anwesenheit bzw. die Abwesenheit von Audio-Signalen. Die Implementierug ist je nach Hersteller mehr oder weniger zufriedenstellend. Basierend auf Amazonien-Bewertungen der Produkte, sind die Beschwerden der Nutzer ähnlich:
      – Podcasts oder Vorträge gehen nicht, da sich die Soundbars selbst abschalten
      – Bis sich die Soundbars einschalten, gehen die ersten Wörter bei der Ausgabe “verloren”

      Rein von der Theorie her, bräuchte es einen Chip, der HDMI CEC mit HDMI ARC (eARC) annimmt und passende analoge Ausgänge anbietet und Steuersignale bereitstellt. Wenn diese “Intelligenz” in Silizium geätzt werden kann, wird es auf chinesischen Marktplatz passende Boards oder Geräte geben.

      Eine Eigentwicklung für DIY sehe ich nicht. Der Grund ist der Aufwand bei der Integration der Fernseher, Sticks verschiedener Hersteller. Alleine wenn man sich die Namensgebung der Hersteller für HDMI CEC anschaut, graust es mich: https://de.wikipedia.org/wiki/Consumer_Electronics_Control
      Denn natürlich sind Hersteller-Implementierungen von HDMI CEC nur mit den eigenen Geräten kompatibel, der Rest ist mehr oder weniger ein Zufall.

      Grüße
      Rincewind

    • #54802
      Jan Grunewald

      Danke für die antworten.

      was ich entwickeln will, ist eine Platine mit CEC-Chip (gibt es von ST) und Verstärker-Chip (Von Texas Instruments), subwoofer Ausgang (Pre, oder direkt ein 2. Verstärker-chip steht noch offen)

      so wie ich es gelesen habe, könnte man die Dolby Digital Codex etc. wohl per Lizenz kaufen, ist aber nicht geplant. also nur PCM.

      Laufzeitkorrektur wäre interessant, wenn man nicht gerade vorm TV sitzt, scheint hier aber keiner zu machen 😉

      Interessant, dass gerade gestern noch ein passender Thread aufgemacht wurde “Aktivmodul für Soundbar”
      genau das soll mein Verstärker nämlich machen.
      nur halt mit ein wenig mehr Kraft.

      Eine Eigentwicklung für DIY sehe ich nicht. Der Grund ist der Aufwand bei der Integration der Fernseher, Sticks verschiedener Hersteller. Alleine wenn man sich die Namensgebung der Hersteller für HDMI CEC anschaut, graust es mich: https://de.wikipedia.org/wiki/Consumer_Electronics_Control
      Denn natürlich sind Hersteller-Implementierungen von HDMI CEC nur mit den eigenen Geräten kompatibel, der Rest ist mehr oder weniger ein Zufall.

      ist ein schönes Projekt. Da ich das auch beruflich mache, ist es nicht unbedingt ein “DIY”.
      bisher hab ich noch von keinen Problemen gehört, bezüglich der Lautstärkeregelung. ein-/ausschalten scheinbar schon. sollte sich aber regeln lassen. mein Verstärker ist jetzt an dem 3. TV, alles unterschiedliche Hersteller und es hat alles wunderbar funktioniert.

    • #54803
      Andre

      Hallo Jan,

      wenn du das beruflich machst, warum benötigst du dann Hilfe von DIYlern?

      Gruß

      Andre

      • #54804
        Jan Grunewald

        Ich schrieb ja bereits, dass ich mir mit den Features nicht ganz sicher bin. Leistung, laufzeitkorrektur etc. Würde auch gern wissen, was gewünscht ist. Sodass ich vielleicht ein paar Kleinigkeiten noch einbauen kann.

        Die Hardware / Software ist eine Frage der Zeit.

         

         

    • #54806
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Jan,

      Da ich das auch beruflich mache, ist es nicht unbedingt ein “DIY”

      Dann hat das Projekt einen kommerziellen Hintergrund, der nicht auf Open Source beruht. Das ist hier nicht am rechten Platz gelandet, deshalb schließe ich den Thread.

      Gruß Udo

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