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Antwort auf: Verstärker vergleichen

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#57498
Sparky

Um Jottes Willen, I werd narrisch!

– Nicht 😀

Aber so ein Event ist jedem wärmstens ans Herz gelegt, der mal die Evolution nachvollziehen will.
Kontrastprogramm, um den Newsfeed wieder zu bereinigen: Pearl Jam – Do the Evolution

Aber wieder ernsthaft: Wie Rincewind sagt, wenn man jetzt nicht Röhre und Transistor vergleicht und somit Äpfel mit Birnen, ist Verstärkerklang kein „Ohhhhh“ und „Ahhhhhh“ Vergleich. Es sind Nuancen. Ein gut konstruierter Transistorverstärker „klingt“ nicht sonderlich, er macht lauter. Was oft mit Verstärkerklang verwechselt wird: Viele Hersteller „sounden“, sprich „würzen“ ihre Verstärker mit einem bewussten Markenklang, um Kunden zu binden und unterscheidbar zu sein, somit ist es schon legitim zu sagen, das klingt „wie Technics“, „wie Yamaha“, „wie NAD“. Aber nicht, weil es nicht anders geht, sondern um den Geschmack der Kunden zu befriedigen. Gäbe es diesen „Klang“ nicht, sprich, klängen alle gleich, würde irgendwann nur noch ein Hersteller existieren, nämlich der mit dem besten Preisleistungsverhältnis. Ein weiterer Faktor für „Verstärkerklang“ ist das Netzteil. Ist es unterdimensioniert, verliert der Verstärker an Kontrolle und wird dann im Bass „wärmer“. Aber auch dafür kann die Schaltung nix…..

Ich stimme zu, Verstärker klingen.
Aber ich könnte in einer exakt gleichen Schaltung mit unterschiedlichen Transistoren diese nicht am Klang erkennen 🙂

Die Frage ist halt, was soll da verglichen werden? Röhre gegen Transe gegen Digital? A gegen AB? Wenn jemand sagt, alle Nudeln schmecken gleich, Glückwunsch, die unten im Regal sind günstig. Und wehe man sagt das nem „richtigen“ Italiener, dann lernt man erst mal gefühlt hundert Namen für Nudeln, deren korrekte Zubereitung und zu welchen Speisen sie gereicht werden 😉

 

Gruß,
-Sparky

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