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Antwort auf: Pimp my miniAmp

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#58240
Rincewind

Hallo,

nach einigen Versuchen gibt’s jetzt eine Version 2.0 von V_Udo_Device.

Nun zunächst der Reihe nach. Die bisherige Version macht schon vieles richtig, dennoch gestet habe ich diese nur mit TMT Chassis bis 15cm Durchmesser. Bei größeren Chassis hat sich herausgestellt, dass mehr Elko-Kapazität benötigt wird.

Meine Version 2.0 besteht aus parallel geschalteten 20 mF Elko, WIMA MKP10-250 4,7µF und WIMA MKP10-250 10µF Folienkondensatoren. In der Regel verwende ich keine „Bleeder“-Widerstände, sondern lasse ich den Verstärker laufen nachdem das Netzteil von Stromnetz getrennt worden ist.

Für Subwoofer oder größere Chassis kann die Kapazität des Elkos verdoppelt oder sogar verdreifacht  werden. Allerdings halte ich bei Kapazitäten von 40mF und Größer den Einsatz von „Bleeder“ – Widerständen für notwendig. Da fließt schlicht und ergreifend bei einem Kurzschluß zu viel Strom…

Jetzt zum „Voodoo“-Faktor des V_Udo_Device. Der kapazitive Puffer bringt hörbar was, wenn die wiedergebene Musik über viel Dynamik verfügt (also bei Dynamic Range > 5). Die Verbesserung ist meistens besser bei höheren Lautstärken wahrnehmbar – logischerweise. Voraussetzung ist, dass das Schaltnetzteil „langsam regelt“ und der Class D Amp selbst wenig kapazitiven Puffer hat.

Grüße
Rincewind

 

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