Zurück zu Good-Old-Turntable oder die gelebte Nachhaltigkeit

Antwort auf: Good-Old-Turntable oder die gelebte Nachhaltigkeit

Startseite Foren Verstärker und Co Good-Old-Turntable oder die gelebte Nachhaltigkeit Antwort auf: Good-Old-Turntable oder die gelebte Nachhaltigkeit

#58779
Sparky

Guten Abend,

bei aktuellen Vor- oder Vollverstärkern wird die Phonosektion, sofern überhaupt vorhanden,
meist nur sehr stiefmütterlich behandelt. Man hat den Eindruck, das ist wie mit VGA-Anschlüssen am PC, braucht keiner mehr. Da muss man schon sehr hoch in’s Regal greifen oder sich ein gut revidiertes Alteisen besorgen aus der Zeit, wo Platte noch normaler Alltag war.

Die externen Kästchen machen da schon viel richtig, weil die sich ja nur auf die RIAA-Entzerrung und Verstärkung konzentrieren müssen.

Was ich festgestellt habe (meine subjektive Meinung), dass die diskret aufgebauten Teile wie der Aikido oder andere noch eine Nuance „schöner“ klingen als die mit Operationsverstärkern. Man möchte ja eigentlich meinen, dass ein Operationsverstärker seinen Dienst besser verrichten sollte als mehrere einzelne, toleranzbehaftete, Transistoren.
Aber vielleicht ist gerade diese winzige Imperfektion das Salz in der Suppe, weil sie besser zur „Imperfektion“ des Plattenspielers passt.  Man hat da ein System mit vielen mechanischen und elektrischen Einflüssen vor sich, da muss man am Ende keine „Highend-Chips“ dran hängen, die das 5 Nachkommastellen genau aufdröseln, selbst mit Röhren gingen schon wohlklingende Phonovorstufen. Aber wie gesagt, das ist nur mein Eindruck, weshalb der schon sehr gute Phono-Pre mit XXL im Namen einer selbst gelöteten diskreten Platine wich.

Generell: Mit einem externen Phono Vorverstärker macht man schon mal nichts falsch,
wenn der nicht gerade für nen 10er auf dem Grabbeltisch im Doofmarkt liegt.

 

Gruß,
-Sparky

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Antwort/58779/