Start › Foren › Gehäuse- und Weichenbau › Langzeitstabilität von 3D gedruckten Gehäusen › Antwort auf: Langzeitstabilität von 3D gedruckten Gehäusen
Grüezi zurück nach Zürich, Rolf,
selbst noch nicht 3D-Druckend, kam mir dennoch Dein Bericht in den Sinn und dass Du vermutlich Expertise hast zu dem Thema.
Sehr interessant. Dass Kunststoff nicht Kunststoff ist, ist ja klar. Aber interessant, dass es scheinbar auch Unterschiede gibt
bei Stoffen, welche die gleiche chemische Zusammensetzung haben. Das ist vermutlich wie beim Suppe kochen, es kommt wohl auf den Koch an….
Ein weiteres Thema könnten Schadstoffe in der Luft sein. Ab und zu arbeite ich bspw. mit Salzsäure, um z.B. Betonschleier zu entfernen.
Wenn man rauchende Säure anwendet und es sind Gegenstände aus V2A in der Nähe, setzen diese ausschließlich Flugrost an, welchen man aber
leicht wieder weg wischen kann. Ich kann mir vorstellen, dass es also je nach Haushalt auch Stoffe in der Luft gibt, welche PLA angreifen und zersetzen können.
Dass Epoxyd gelb wird, kann ich bestätigen. Ich nutze Epoxy-Harz gern als Kleber oder elektrischen Isolator, ältere Vergussmassen sind alle gelb geworden. Anders herum, ich besitze auch Gegenstände aus Epoxyd, die sind nicht vergilbt. Vermutlich kommt es auch hier auf die Mischung an.
Danke für Deinen Beitrag.
Gruß,
-Sparky