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Antwort auf: Die Einspieldauer – wirklich?

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Henning

Hallo Herr/Frau Rundmacher,

ich bin auch immer faziniert was dieses “Einspielen” oder sogar “Einbrennen” für ein Thema ist. Letzteren Begriff halte ich einfach für Quatsch. Bezogen auf Kabel und anderes Gedöns.

“Einspielen” sehe ich als physikalische Eigenschaft. Ja, Materialien müssen weich und geschmeidig werden. Egal ob Chassis oder Tonabnehmer. Ob das Monate dauert? IMHO nein (natürlich abhängig von der Nutzung). Es ist der Gewöhnungseffekt der die grössere Rolle spielt. (immer noch IMHO).

Ich könnte bei meinem neuen TA am Technics nicht sagen, ob der jetzt nach Wochen total *wow* ist, oder natürlich “WOWer” als am Anfang. Allerdings weiß ich jetzt, dass meine Satorique2 mein Herz wärmt und das ist definitiv der Gewöhnungseffekt.

Bei einem Alufaltblatt (oder was auch immer für eine Folie…) wie dem ER4 mag es auch sein, dass der mit den Wochen, man munkelt ja von Monaten, immer besser wird. Auch hier denke ich, dass man sich erst an den fein auflösenden, etwas unterkühlten, grundehrlichen Klang gewöhnen muss.

Ein Wochenende die Lautsprecher einwobbeln und dann Hirn anpassen. Meine Meinung.

Gruß, Henning

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