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Antwort auf: mp3 Komprimierung ändert den emotionalen Impact mancher Instrumente

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#9394
aaron

MoinMoin,

da wieder (fast) alle hier Ihren Senf dazu geben, tu ich das mal auch.
Prinzipiell denke ich, dass es generell zwischen 256k+ und .flac meist keinen mess, sowie hörbaren Unterschied gibt. Darunter wird es in meinen Ohren schon schwieriger.
Trotzdem muss man mit prinzipiellen Aussagen sehr, sehr vorsichtig sein. Zum einen gibt es keinen fest definierten Standard zum Encoden, sprich 128kBit .mp3 ist nicht gleich 128kBit .mp3. Lediglich das Dekodier Verfahren ist gleich. Vorallem in den letzten Jahren hat sich aber die ganze codec-Schlammschlacht gut gemausert und holt enorm viel aus den paar Bits raus. Richtig problematisch wird es dann oft nur an einzelnen Stellen, wie z.B. den o.g. Trompeten, generell komplexen Mittel- und Hochtonangelegenheiten (da, wo die meisten Daten entstehen). Der eine hört es der andere nicht, ein ER4 verzeiht hier freilich nix… Psychoakustik ist angesagt und der technische Verstand hört bald auf. Hier fällt dann schnell das Stichwort des „abnormen“ Gehörs (Hyperakusis), dessen Ursprung leider nicht auf wirkliche Gold-Ohren zurückzuführen sind, aber tatsächlich existieren.

Eine andere Sache ist das, von Andre eingestreute Thema Sampling und Bitrate, welches ähnlich komplex und undurchsichtig wird, betrachtet man alle Fehlerquellen. Kein Wort las ich in dem entsprechendem Artikel z.B. über Jitter (zugegeben habe ich es nur überflogen). Dieser ist nämlich einer der Hauptgründe des Oversamplings durch den ADC im Studio bzw. den DAC am Ende.

Diplomatische Grüße,
aaron 😉

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