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Antwort auf: Die Einspieldauer – wirklich?

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Sparky

Guten Abend Rundmacher,

das Einspielen (besonders bei Eton präsent) konnte ich zum ersten Mal bei schülzken´s Keras, danach bei meinen LP´s und sehr prägnant bei meinen GD´s erleben. Der Effekt, er ist da.

Meine Meinung: Es ist immer eine Mischung aus beiden.
Zum Einen ist da die Psychoakustik: Gerade Eton hat den Anspruch, „perfekte“ Chassis zu bauen. Das gefällt nicht jedem, die sind auch oft gnadenlos, da muss man sich dran gewöhnen. Zitat: „Der Lautsprecher erzieht seinen Hörer“. Hat sich das Gehör erst an den Detailreichtum, respektive aber auch das manchmal harsch penetrierende, gewöhnt, kann anderes wiederum schnell als dumpf oder übersteuert empfunden werden.

Zum Anderen sehe ich da durchaus die Chassis in der Verantwortung, diese müssen ja auch erst mal „weichgekloppt“ werden. Gerade bei harten Membranen kann ich mir vorstellen, dass sich bei den ersten Pegelorgien Microfissuren bilden, die das Schwingungsverhalten, respektive Klangbild „weicher“ gestalten. Beim ER4, dessen Einspielverhalten bisher das Wahrnehmbarste war, das ich je erlebt habe, kann ich es nur so erklären, das sich das Ding „setzt“, sprich die Membran des AMT tüddelt sich im Gehäuse auf ihre optimale Position zurecht und parallel gewöhnt sich das Gehör psychoakustisch an den Detailreichtum.

Gruß,
Sparky

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