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Heimkino Setup mit Fokus auf Stereo

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  • Dieses Thema hat 56 Antworten und 20 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 3 Jahre, 4 Monaten von Sparky.
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    • #17009
      theolean

      Hallo,

      nachdem ich nun über ein eigenes Wohnzimmer verfüge, möchte ich gerne mein Lautsprecher Setup erweitern und verbessern. Aktuell wird es beschallt von KEF iq7se Lautsprechern, Stereo Betrieb. Angetrieben werden diese von einem Phillips A77X Stereo Verstärker. Das Wohnzimmer ist ca 18m^2 groß.

      Nun würde ich zum einem gerne ein 5.1 oder 5.2 Setup aufbauen und auf der anderen Seite ein ausgezeichnetes Stereo Erlebnis haben.

      Bei einem reinen Stereo Setup würde ich mir die Duetta aufbauen (Grand Duetta ist denke ich bei der Raumgröße zuviel?)

      Aber was macht man am cleversten, wenn auch noch Heimkino dazu kommt? Für reines Heimkino hätte ich Duetta Top als Front-LS gesagt. Dazu dann ein Duetta Center. Bei Rear und Sub wäre ich unschlüssig.

      Bei der kombinierten Anforderung bin ich mir erst recht unschlüssig. Das einzige wo ich mir da sicher bin ist der Center.

      Hat jemand schonmal ähnliches vorgehabt und umgesetzt? Für jede weitere Anregung zu dem Thema bin ich dankbar!

    • #17010
      Tobias

      Hallo theolean,

      ich bin in einer ähnlichen Situation.
      Neues Wohnzimmer, vorhandene Lautsprecher, wo anfangen?
      Bei mir geht es allerdings um Auro, atmos und Co.
      Habe mich nach einiger Beratung hier für Mona Satelliten entschieden.
      Die Front steht noch nicht fest. SB 240, Duetta oder vielleicht was aus der neuen Chorus Serie??? auf den Sub würd ich gern verzichten und stattdessen eben die grossen Fronten nehmen.

      SG, Tobias

    • #17011
      MartinK

      Hallo Tholean. Aus meiner Sicht sind ringsum gleiche Lautsprecher optimal für HK.
      Was hälst Du von
      – 5x Chorus 51 für HK?
      – In die Front Duetta für Stereo.
      – Die Unterteile der Duetta alts Sub zum Umstöpseln zum HK nutzen.
      – Die Chorus der Front auf die Duetta stellen.
      Ohne Dein Budget zu kennen, wäre das anhand der o. a. Infos aus meiner Sicht eine Top Lösung die nicht zu viel Platz braucht und einigermaßen bezahlbar ist.
      Gruß Martin

    • #17013
      theolean

      Hmm, die Chorus-Serie hatte ich jetzt noch gar nicht auf dem Schirm.
      Budget ist erstmal ziemlich unkritisch ( solange es 4stellig bleibt)

      Hatte auch schon überlegt die (Grand-)Duetta zu nehmen als Front LS für Stereo und im Heimkino Betrieb das ganze umschalten, so dass die Top als Front laufen und die Unterteile als Subs. Wäre natürlich ideal wenn sowas ohne mechanisches Umstöpseln geht. (der Mensch ist doch meist ziemlich faul)

      Werde mir jetzt mal die Chorus Serie näher angucken

      Gruß Henrik

    • #17015
      MartinK

      Hallo Henrik.
      Es gibt fernbedienbare Lautsprecherumschalter. Da sollte sich also etwas finden lassen.
      Eton ER4 als Rear finde ich aber übetrieben. Zumal dann richtig Geld für AVR und Endstufen nötig ist.
      Ein angemessener AVR als Alleinantrieb ist mir nicht bekannt.
      Gruß Martin

    • #17016
      max

      Hi Henrik,

      Duetta Center ist auch ein hervorragender ‘nicht center’ Lautsprecher, der auch als Stereopaar sehr beeindruckend aufspielt (ähnlich doppel 7,nur etwas direkter). Wie wäre es mit 3x duetta Center an der Front und je nach Budget duetta Top oder Chorus als rear?
      Als sub je nach Budget und Geschmack den Stonewall Sub oder einen anderen. Im Zweifel aber lieber zwei günstigere als einen teuren – damit bekommt man meiner Erfahrung nach Raumprobleme besser in den Griff.

      Gruß Max

    • #17017
      Braini75

      Hallo Theolan,

      die Duetta auf 18 qm ist meiner Meinung nach nicht wirklich sinnvoll. Wie wäre es mit Linie 53 als Front, Linie 52 als Center und den neuen Chorus 51 als Rear.
      Gruß Markus

    • #17022
      Max (A)

      Hi,

      Udo hat mir mal gesagt, dass er die Raumfläche in Quadratmetern als Durchmesser in cm für das Basschassis empfiehlt. –> Linie 5 (auch mit 2 8ern 😉 )

      Nichtsdestotrotz hat(te?) Matthias die Duetta auch auf ca 20qm stehen, glaube ich.
      Schülzgen hat in seinem Bericht zu Granduetta geschrieben, dass man immer versuchen sollte den größten Lautsprecher für seinen Raum zu bauen.

      Mein Senf:
      Egal ob Duetta oder Linie 5, den Center würde ich mit ER4 bauen, die übrigen 2-6 Effektlautsprecher Chorus 51. Entweder BR oder in der 3Liter Version von Matthias.
      Subwoofer ist aus meiner Sicht unerlässlich. Aber groß muss er sein, wenn er mit Duetta oder Linie 5 mithalten soll. Zwei 12er oder mehr 🙂

      Viele Grüße

      Max

      P.S. Probehören nicht vergessen!!!

      • #17040
        Matthias (DA)

        Hat 🙂

        Und ich hab immer noch nix gehört, was besser bei mir klingt 😉

        Matthias

    • #17031
      Monti

      Hi Henrik,

      erstmal die alte Regel voran: Probehören!!! Alle Empfehlungen nutzen nichts, wenn Du noch keinen der LS gehört hast.

      Zu Deinen 18 qm Wohnzimmer kann ich nur sagen, dass es bei Matthias (Da) mit komplettem Duetta HK in 20 qm wunderbar funktioniert. Der Tiefbass stellt sich zwar an Orten ein, an denen man es nicht sofort vermutet, aber am Hörplatz ist auch noch genug übrig.

      Ich habe mich im letzten Jahr für die Duetta entschieden, weil ich diese als einzige für kompetent genug halte in einem HK auch ohne zusätzlichen Sub zu bestehen. (Die Linien gab es noch nicht…) Der Fokus liegt auch bei mir auf Stereo und einen zusätzlichen Sub wollte ich eigentlich nicht aufstellen (35 qm Wohnzimmer). Wenn Du Schülzken fragst, dann ist auch die GD ohne Sub im HK nicht ausreichend, er hat zusätzlich 2 15er Subs zur Unterstützung. Dafür ist mir aber der Platz im Wohnzimmer zu schade, die die Teile benötigen. Und wenn ich heute den Fernseher-Ton über die Stereo-Kette schicke, finde ich den Bass schon ganz okay.

      Das Paket von Udo und Jonas mit dem Duetta Center liegt inzwischen in meinem Keller, komme aber noch nicht dazu, das Gehäuse zu zimmern.

      Für die Rears werde ich auch etwas mit ER4 nehmen, ich mag ein sortenreines Gesamtpaket haben. Ob es die DT, D7 oder D7C wird, habe ich noch nicht entschieden.

      Ob Dir das allerdings hilft, was ich mache…

      Ciao
      Chris

    • #17032
      schuelzken

      Guten Abend,

      da hier mein Name genannt wurde melde ich mich auch zu Wort.
      Für HK auf 18qm² ist Brainis Idee meiner Meinung das gescheiteste, sofern man den Etonsound mag.

      @Max
      Wer kann, sollte sich sicher den größtmöglichen LS ins Zimmer stellen.
      Damals bezog ich mich aufs Stereo hören.
      Für HK können es auch kleinere sein weil ja in der Regel min 5 LS gebraucht werden.

      @Monti
      Es geht nicht in erster Linie darum die GD noch mehr zu unterstützen, sondern:
      Nachdem der Umzug ins neue Haus hinter mir liegt und der HK Hörraum >60qm² ist mit 2,65m Höhe, bekomme ich mit den SUBs, den Bass besser im Raum ausgeleuchtet. Sicher machen die Druck und der Spaßfaktor ist rießig, aber in erster Linie soll es tonal eine Harmonie bilden.

      Wir alle wissen das selbst hochpreisige AVRs nicht sonderlich Bassstark aufspielen (der eine mehr, der andere weniger), aufgrund fehlender Netzteil Power und angemessener Siebung.
      Je mehr Membranfläche angepustet werden muss, umso eher geht denen die Puste aus. Hierzu sollte man aber auch sagen dass die Hersteller nicht unbedingt davon ausgehen, das man LS anschließt die größer als 8″ Membranen und 4 Ohm haben.
      Daher sollten besser SUBs die schwerstarbeit leisten. Oder man sollte sich separate Endstufen für die Front LS besorgen, sofern der AVR PreOuts hat.

      Gruß schuelzken

    • #17033
      theolean

      Hallo zusammen,

      erstmal vielen Dank für die ganzen Rückmeldungen! Wie erwartet gibt es viele Meinungen.

      Probehören ist so eine Sache, wäre natürlich ideal. Aber wenn ich das bis jetzt richtig sehe gibt es in der Nähe von Zürich keinen der eine Duetta oder der gleichen gebaut hat. Zumindest hat sich keiner eingetragen.

      @Monti was für einen AVR verwendest du? Treibt der die Duettas direkt an oder hast du noch zusätzliche Endstufen verbaut?

      Platz ist bei mir im Wohnzimmer kein Thema, dass kann ich vollstellen wie ich mag ^^ Es sind halt nur 18qm. Nebenbei mag ich die Optik von Boxen und großen Chassis. Ist für mich also mehr als in Ordnung.

      Der Fokus soll auch bei mir klar auf dem Stereo Sound liegen. Der wird am meisten genutzt. Die Leistung im HK soll aber nicht zurückstehen.

    • #17035
      MartinK

      Hallo Henrik.
      Ich habe noch ca. 1 Woche Duetta Top hier in 79774. Du könntest die Richtung schon mal gut ausloten.
      bist herzlich eingeladen.
      Rest per PN?
      Gruß Martin.

    • #17036
      Monti

      Hallo Henrik,

      da mein Fokus bisher auf Stereo lag und ich noch keinen HK-Lautsprecher besitze, war auch die Anschaffung eines AVR bisher noch nicht erforderlich. Kurzum: ich hab noch keinen! 😎

      Aktuell schwanke ich zwischen Denon und Yamaha, Arcam ist mir der Spaß nicht Wert.

      Ciao
      Chris

    • #17037
      theolean

      @MartinK danke für das Angebot. Aber aktuell bin ich ziemlich eingespannt und da ich kein Auto habe, kann ich auch nicht einfach mal eben schnell vorbei kommen.

      @Monti Ok, Denon hatte ich auch schon näher ins Auge gefasst. Dachte an den AVR-X3300W

      @schuelzken danke für die Einschätzung.Was würde man in so einem Setup für einen Sub nehmen?

    • #17038
      Baerchen.aus.HL

      Hallo,

      auch wenn die Duetta bei so manchen in relativ kleinen Räumen spielt, kann sie nach meiner bescheidenen Meinung in kleinen Räumen ihr wahres Können nicht zeigen. Imho braucht sie wenigstens doppelt so große Räume und viel Platz nach allen Seiten, um ihr volles Potenzial entfalten zu können. Viel hilft nicht immer viel und oft ist weniger mehr.

      Die Symphonie 5ACL, die hier als Frontbox imho ideal wäre, hat Udo leider nicht mehr im Programm. Ich würde aus dem aktuellen Programm bestenfalls drei Linie 42 als Front/Center , 2 Linie 41 hinten und einen aktiven Linie 4 Sub nehmen. Und selbst diese gegenüber der Duetta bescheidene Größenwahl ist imho für 18 qm schon heftig….

      Bei den AVRs sind derzeit die Modelle von Denon sehr beliebt, weil denen ein brauchbares Einmesssystem nachgesagt wird. Preislich könnten in den nächsten Wochen aber auch die Modelle von Yamaha interessant sein/werden, denn da kommt Mitte Juli eine neue Gerätegeneration auf den Markt . Die Preise der aktuellen Generation dürften daher in der nächsten Zeit purzeln.

      LG
      Bärchen

    • #17041
      Matthias (DA)

      Moin zusammen,
      Bzgl AVR: unterhalb des Topmodels von Denon fand ich keinen für Duetta Stereo brauchbar.
      Und selbst der 4520 wird vom Hifiakademie Powerdac gnadenlos abgehängt, auch von Neulingen im Verstärkertest blind bestätigt…

      Was das Einmesssystem angeht: bei Billiglautsprechern vielleicht hilfreich, bei der Duetta eher schädlich. Ich hab nen ganzen Tag lang verschiedenste Methoden zum Einmessen genutzt, am Ende klang es ohne Audyssey immer noch am Besten weil direkter und reiner.

      Daher würd ich nen mittelklasse AVR mit Top Stereoamp verbinden.

      Probehören ist Pflicht, wie willst du sonst wissen, ob nicht doch SB besser deinen Geschmack trifft?

      Matthias

    • #17052
      theolean

      hmmm, jetzt habe ich bald alle Meinungen zur Duetta. Macht die Entscheidungsfindung nicht einfacher. Und die einzige Lösung die wirklich helfen würde, wäre alle Lautsprecher in meinem Wohnzimmer zu hören. Oder zumindest alle in der gleichen Location.

      @Matthias (DA) kannst du erklären wieso der Powerdac besser sein soll? Also rein elektrisch? Ist es rein die höhere Ausgangsleistung? Würde dann eine potente Endstufe das Problem beheben?

      @Baerchen.aus.HL Würdest du von den Duetta abraten weil sie nicht ihr ganzes Potential ausspielen kann? Oder weil sie in kleinen Räumen “schlechter” klingt als “kleinere” Lautsprecher?

      • #17058
        Markus

        Hallo Theolean

        Aus der Schweiz? Bei mir in 8248 kannst du gerne die Doppel 7 und einen Eton Sub hören. Für den Kinobetrieb habe ich noch zwei kleine Geräuschmacherboxen von Alpair. Der Hörraum ist sicher nicht ideal (Stichwort: modernes Wohnzimmer 🙂 ), aber für einen Eindruck dürfte es sicher reichen.

        Als ‘Vorstufe’ habe ich einen grösseren Denon AVR und als Endstufe den PowerAmp von HifiAkadmie.

        Wenn du interessiert bist, melde dich.

        Grüsse
        Markus

    • #17057
      Baerchen.aus.HL

      Hallo,

      beides kann sein. Ohne den Nötigen Raum um die Box wird die virtuele Bühne recht weit zusammengepresst und Lautsprecher die so tief linear in den Basskeller kommen wie die Duetta, können (unabhängig von der Größe) viele Raummoden (Dröhnen) verusachen. Dies kann noch bei wandnaher Aufstellung, die für einen Aufbläheffekt sorgen kann, derart verstärkt werden, dass der Bass alles zerschlägt. Einem Bassfetischisten mag das gefallen, mir ist sowas des Guten zu viel. Zwar kann man den Bass mit dem Einmesssystem des AVR wieder “einfangen”, nur bleibt da vom ursprünglichen Klangcharakter kaum etwas übrig.

      Ich würde daher in kleineren Räumen und den in diesen meist gegebenen eher engen Aufstellungsverhältnisse einen Lautsprecher wählen der, wenn er frei im Raum stehen würde, im Bass eher etwas schlank ist. Dieser kann dann den Aufbläheffekt der engen Aufstellung für sich positiv nutzen.

      Wie gesagt, manchmal ist weniger mehr…..

    • #17060
      Matthias (DA)

      Moin,
      Ob die Duetta zu groß für deinen Raum ist lässt sich vermutlich nur durch Experiment herausfinden. Im schlimmsten Fall fängst du dir eine Bassmode sprich Überhöhung ein.

      Im folgenden nur eigene Erfahrung die nur in meinem Raum gilt.
      1) die Duetta spielt sehr gut auf und macht Freude
      2) in größeren Räumen klingt sie oft sogar NOCH besser, gab auch schon großer Räume wo sie schlechter klang.
      3) auch eine Duetta die unter ihrem vollem Potential bleibt klingt BEI MIR FÜR MEINEN GESCHMACK besser als jeder andere Lautsprecher den ich schon da hatte, durch viele Hörevents waren das sicherlich die große Mehrzahl von Udo’s Oberklasse, einschließlich duetta top, doppel7, linie 54, Vorgänger der Linie 43, sb 23, sb18, sb36, etc etc.

      Aber: Es kam immer wieder vor, das anderen Mithörern was anderes besser gefallen hat.

      Daher kannst du meine Aussagen gleich wieder ignorieren. ..

      Das was wirklich Sinn macht ist selbst Probehören 😉

      Selbst wenn du 500km dafür fährst, die nächsten 20 Jahre Musik Genuss sollten es wert sein.

      Passenden Verstärker erst suchen wenn die Lautsprecher fertig sind.
      Zum avr gegen Stereo schreibe ich später was
      Matthias

      • #17070
        Wolpi

        Hallo Matthias,

        >> Zum avr gegen Stereo schreibe ich später was <<

        *neugierig* 😉

        LG

    • #17066
      theolean

      Moin,

      ich denke ich verstehe. Es kann zu Bassmoden kommen wenn der Raum der klein ist, je nachdem wie der Raum der gebaut ist (Möbel, Schnitt des Raumes). Und kleine Räume sind anfälliger hierfür als grosse.

      Da ich auf ein Dröhnen sehr gut verzichten kann, würde ich dann also eher kleinere Front Lautsprecher nehmen und für den Kinobereich mit zwei Subs arbeiten. Mit zwei Subs kann ich dann mit der Aufstellungsorten spielen und so Bassmoden versuchen zu bekämpfen.

      @Markus das hört sich top an. Danke für das Angebot. Die Entfernung ist gut machbar. Ich melde mich bei dir dann mal!

      • #17072
        Matthias (DA)

        Bitte nicht die Duetta aufgrund von Erfahrungen anderer in anderen Räumrn bzw. Vermutungen und theoretischen Berechnungen ausschließen;-)

        • #17074
          Baerchen.aus.HL

          Es gehört zu einer ehrlichen Beratung dazu auf mögliche “Gefahren” aufmerksam zu machen. Es ist imho ein ziemlich teures Experiment die Duetta zu bauen und später ggf abzurüsten. Umgekehrt wäre es besser…… Die Duetta Top bauen und ggf nachrüsten ist imho da der bessere Weg….

        • #17075
          Matthias (DA)

          Moin Bärchen,
          Sehe ich genauso und war nicht als Kritik an dir gemeint.
          Beim Nachrüsten verlagert man das Risiko allerdings nur zeitlich nach hinten, die Duetta Top wird sicherlich keine Probleme machen, ob die Dicke dann funktioniert weiß man immer noch nicht.
          Liebe grüße
          Matthias
          PS: an der Stelle sei noch angemerkt, es gibt auch jemanden hier der erst die Duetta hatte und dann zurück gerüstet hat, mir leider entfallen wer es war. Das alles zeigt nur das es sehr individuell ist. …

        • #17082
          Baerchen.aus.HL

          Beim Nachrüsten hat man den Vorteil abschätzen zu können wieviel der Raum noch verträgt. Einen. aktiven Sub bestimmter Größe oder ob man doch die beiden großen passiven Basskisten nachrüstet

          Ich habe mal den Bau einer Duetta betreut, die in einem ähnlich großen Zimmer stehen sollte. Inzwischen spielt nur noch die Topbox mit einem aktiven Sub.

    • #17068
      Baerchen.aus.HL

      Moin,

      zu Moden kann es auch in großen Räumen kommen. Entscheidend ist hier oft der Wandabstand. In kleineren Räumen lässt sich oft kein ausreichender Wandabstand herstellen, um den Verstärkungseffekt der Wandnähe zu vermeiden.

      LG
      Bärchen

    • #17071
      Matthias (DA)

      Moin,
      Duetta auf 20m^2
      Die Front meiner Dütten ist grob nen Meter von der Rückwand weg, hab mit der SB36 extrem Modenprobleme gehabt wann immer sie zu Besuch waren, Linie54 und Duetta sehr unauffällig, was vermutlich auch am schön trockenen Bass liegt. Ich würde auf keinen Fall von der Duetta abraten, behaupte aber nicht das es garantiert geht.
      Für Stereo Musikbetrieb halte ich die Duetta für deutlich stimmiger als irgendwelche Lösungen die nen Subwoofer beinhalten.
      Mein Vorschlag: Probehören. Wenn die Duetta dann gefällt, bau sie und probier aus ob es passt, sollte es nicht gehen, kannst du immernoch auf Duetta Top rückrüsten und die Unterteile in Subwoofer verwandeln.
      Plame aber mal 3 Monate zum einspielen und Kennenlernen ein. Auch mit den Dämmmaterialien in der Dütte lässt sich einiges feintunen.

      AVR
      Bezüglich Verstärker: auch hier gilt: Geschmackssache. Ich persönlich hab bis 3000Eur keine Endstufe gefunden die ich besser fand als meine 900€ P6, andere stehen aber auf Röhre, oder den wärmeren Klang von Sansui oder wollen lieber selbst was frickeln. Probehören 😉

      Daher will ich eher allgemein bleiben in der Aussage, unterlege dies aber mit eigener Erfahrung.

      Ich würde mich nicht zu allgemeingültigen Aussagen hinreissenlassen, wage aber zu behaupten, dass die Mehrheitserfahrung hier im Forum ist, dass ein Mittelklasse Stereoverstärker einen Oberklasseavr im Stereohifi deutlich schlagen kann.

      Meine konkrete Erfahrung: Hifiakademie Endstufe am AVR 4520 angeschlossen der als DAC und Vorstufe fungiert klang für mich schon besser als nur AVR alleine.

      Hifiakademie Powerdac, sprich digitale Vorstufe plus Endstufe, beide rein auf stereo ausgelegt haben für mich noch einmal deutlich mehr aus der Duetta rausgeholt als alles was den AVR einbezogen hat.

      Klangverbiegungen, Audyssey, Equalizer und co machen sogar den reinen AVR Klang an solchen Ausnahmelautsprechern breiig und emotionslos. Schadet mehr als es nutzt, allen Marketingversprechen zum Trotz.

      Sosehr ich als Technikmensch den Wunsch nachvollziehen kann, dies durch Messungen zu belegen: bislang geht das leider nicht.

      Es gibt Dinge im Hifibereich, die man messen kann, die aber kein Mensch hört.
      Es gibt Dinge im Hifibereich, die viele Menschen deutlich hören können, die sich aber (noch nicht?) Messen lassen.
      Ein Großteil vieler Phänomene ist durch Psychoakusik begründet, die Erwartung das etwas besser klingen sollte führt zu genau der Wahrnehmung.
      Ein Großteil vieler nicht wahrgenommener Phänomene ist durch Psychoakusik begründet, die Erwartung das etwas nicht besser klingen kann / darf führt zu genau der erwarteten Wahrnehmung.

      Mein peraönliches Fazit: Vergiss technische Daten und folge deinem Gespür.

      Ein paar Dinge zum Nachdenken:
      Ein StandardAVR wirbt mit 7* 150Watt Leistung, hat aber eine maximale Stromaufnahme von 450Watt.
      Entscheident für die Laststabilität und Klangqualität ist unter anderem ein großzügig dimensioniertes Netzteil. Wenn gute Stereoverstärker mit echten 50Watt für 2 Kanäle schon locker 15kg wiegen, warum wiegt dann ein AVR mit 7*150 Watt nur 10kg?
      Wenn ein AVR für 7 Kanäle, AV Prozessoren, HDMI boards, DAC, Einmessystem, Lizenzgebühren, Decodierer, upscaling und komplexer programmierbarer Fernbedienung nur 1500,- Budget hat – wie soll er dann besser klingen als ein stereoamp der mit 700Eur nix anderes als 2 Stereokanäle bedienen muss?
      Etc. Etc.

      Das alles muss Dich nicht überzeugen, aber ich hoffe, es ist Anregung genug, zumindest mal intensiv zu gucken und probezuhören.

      Mein vorgeschlagener Prozess:
      Geh Duetta probehören, guck auch nach Alternativen und dann bau erst mal deinen Lautsprecher.
      Als nächstes besorgst Du Dir einen AVR der oberen Mittelklasse, noch besser nen gebrauchten Boliden, falls du nicht unbedingt den neuesten Schnickschnack brauchst. AVR4520 hab ich schon genannt. Spar lieber jetzt 1000Eur für später.
      Hör ne Zeit lang mit AVR, dann geh auf die Suche nach einer für Dich passenden reinen Stereolösung die den AVR auslässt.
      Dann schau mal ob du ne gute Quelle auftust, hifiberry, Netplayer, etc.

      Das alles darf sich auch über 2-3-10 Jahre hinziehen, hifi als Weg, nicht als Ziel 😛

      Gute Reise!

      PS: falls du mal im Raum RheinMain bist komm doch in Darmstadt vorbei, dann kannst du mal gucken was sich Heimkinomäßig auf 20m^2 Wohnzimmer machen lässt wenn man will 😉

    • #17077
      Michael M.

      Tag zusammen,

      Muss sagen das hier immer wieder ein riesen Fass aufgemacht wird wenn es um AVR und Stereo geht. Ich hatte auch einen “billigen” AVR, und ja, ich dachte auch das er reicht, ein Stereo Verstärker hatte mir dann aber anderes bewiesen.

      Meine Linie 54 ist jetzt fast ein Monat am spielen, meine beiden Sansuis sind wegen Reparatur und Defekt außer Gefecht gesetzt.

      Nur blöd das sie mir überhaupt nicht abgehen!

      Mein derzeitiger AVR (Yamaha RX-A3030) treibt die L54 so souverän an das mir dieser völlig reicht um gut Film zu schaun und sogar Musik zu genießen! Ja, ich schreib genießen, denn das tu ich damit. 😉

      Zur Duetta, der Bass war auch mit ein Grund wieso ich sie für meine 35m² Wohnküche ausgeschlossen hatte, die Angst auf dröhn war mir zu groß. Die L54 passt hingegen ganz gut. 🙂

      @theolean
      Eigentlich gibts nur eins, geh mal Probehören und schau/hör obs dir überhaupt gefällt, erst dann kann man hier vernünftig weiter diskutieren.

      🙂

      Was ich damit eigentlich sagen will, bzg. Verstärker, es muss nicht immer das i-Tüpfelchen sein, denn was wenn genau dieses dafür Tausende Euro kostet und einem nur minimal weiter zum “perfekten” Klang bringt. Nur mal so als Beispiel. Vieles ist dabei auch vielleicht oft Einbildung oder, hmm, wie sagt man dazu, Autosuggestion. Ich denke man sollte alles mit Maß und Ziel betreiben.

      mfg
      Michael

      • #17081
        aaron

        Moin,

        dem stimme ich vollkommen zu. Zwar bin ich (noch?) nicht Eton verwoehnt denke aber, dass es viele Wege gibt Probleme einzudaemmen oder neue zu schaffen.
        Hifi ist wohl ein wenig wie Softwareentwicklung – Es gibt 1001 Loesungen und eine ist ‘richtiger’ als die andere.
        Die Idee mit den aktivierten Unterteilen (Class D) der Duetta erscheint mir aufgrund des gewonnenen Handlungsspielraums ebenfalls sinnvoll – im HK. Dann kann das 450W Netzteil schonmal etwas aufatmen. Stereo kann man damit auch sicherlich eine ganze Weile hoeren, bis man das ‘Richtige’ gefunden hat.

        Wie Matthias schon richtig sagte, geh auf die Reise und teste was du kannst & bleib neugierig 😉

        Cheers,
        aaron

        PS: Ich sitze gerade in einem ca. 18qm Raum mit 2xSB18. Ich wuesste nicht wozu ich im Stereo wesentlich mehr Membranflaeche braeuchte.

    • #17083
      Baerchen.aus.HL

      Der Leistungsbedarf von Hifi-Lautsprechern wird oft völlig überschätzt. Bei Zimmerlautstärke zwischen 60 und 70dB liegt der Leistungsbedarf im Bereich weniger Milliwatt. Während man bei so manchem Lautsprecher mit 10 Watt schon Pegel erreicht, bei denen man auf der Arbeit wegen drohender Gehörschäden schweren Gehörschutz tragen müsste.

      Lediglich bei Konstruktionen die in der Impedanz auf deutlich unter 3 Ohm fallen, bedarf es potenter Amps mit hoher Stromlieferfähigkeit, was aber nicht gleichzeitig mit hoher Leistung einhergen muss. Hier trennt sich dann die Spreu vom Weizen.

      Meine Erfahrung ist, dass es zwischen für den jeweiligen Lautsprecher ausreichend dimensionierten Stereoamps und AVRs im Stereobetrieb keinen Klangunterschied gibt.

      In wie weit man die moderne elektronische Ausstattung der AVRs wirklich nutzt und braucht muss jeder für sich entscheiden. Die einen sagen klassische Stereoamps sind was für alte Männer, die moderne Jugend schwört auf die diversen digitalen Helfer und legt mehr wert auf den Umfang der Ausstattung als auf Parameter wie gute Haptik, solide Netzteile etc…..

      Also, weit über 90% der Klangs einer Anlage wird hardwareseitig vom Lautsprecher im Zusammenspiel mit der Raumakustik “gemacht”. Akustiker sind sogar so extrem drauf zu sagen, dass ohne optimale Akustik ein guter Klang nicht möglich ist und wenn man die Akustik nicht optimiert man besser in gute Kopfhörer als in Lautsprecher investieren sollte. Die moderne Elektronik hat bei den heutigen meist digitalen Quellgeräten nur noch einen denkbar geringen Einflus. Der alles limitierende Flaschenhals liegt jedoch bei der Software….. Aufnahme schlecht…Klang schecht….. da nützt die beste Anlage nichts…..

      • #17087
        Matthias (DA)

        moin Bärchen,
        freut mich, das Du für Dich nen passenden AVR gefunden hast,
        möchte nur noch kurz stark hervorheben, was Du in einem Nebensatz erwähnst: “ausreichend dimensioniert” ist der Knackpunkt.
        Es gab schon einige Leute hier, die mit ihren wenig zickigen ADW Lautsprechern verzweifelt sind, weil nicht genug Bass kam, alles getestet hatten und schon zurückschicken wollten – bis jemand auf den AVR als Störquelle kam. Typenschild hin oder her, wir haben es schon erlebt, dass ein AVR trotz nominell 100 Watt pro Kanal im Bassbereich regelrecht eingebrochen ist.

        Das nur noch mal der Vollständigkeit halber: Es sollte schon ein ordentlicher Kinoamp sein, wenn es denn einer sein soll…
        😉

    • #17088
      theolean

      ja genau, aus dem Grund habe ich nachgefragt. Wenn man sich die Effiziens von Boxen betrachtet sieht man schnell, dass wenig Leistung ausreicht um in guter Lautstärke Musik zu geniessen. Natürlich kommt es dabei immer auf den Frequenzgang des Verstärkers an.

      Wie dem auch sei. Ich werde in Folge des gewonnen Wissens meinen Zeitplan dehen. Mal sehen, dass ich bei markus die D7 Probehören kann. Nebenbei nach einem ausgewogenen AVR die Augen aufhalten.

      Und danach mal weitersehen. vllt Top +aktive Subs. Vllt ne ganz andere Serie. Vllt auch erstmal “kleinere” Boxen für den PC bauen. Alles nicht so einfach zu entscheiden.

    • #17089
      Baerchen.aus.HL

      Sagen wir mal so, ich habe einige getestet. Letztendlich bin ich aber bei meinem asbach uralten Yamaha DSP E800 geblieben. Tonformate die der alte Recke nicht kann übersetzt über den 5 Kanaleingang der Blueray. Ich habe zwar eine 5.1 fähige Anlage, aber Kino spielt eine eher weniger große Rolle.

      Ausreichend dimensioniert bezieht sich nicht nur auf die Leistung, denn wie ich oben schon schrieb, wird der in der Praxis benötigte Leistungsbedarf von Hifi-Lautsprechern gerne überschätzt . Wenn man sich z.B. den kleinen AMC XIA 50 anguckt, so liefert das aktuelle Modell zwar nur 60W Sinus das Netzteil aber ist 2 Ohm Stabil und kann bis zu 50A Strom liefern. Diesen kleinen Amp bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Auch andere noch deutlich günstigere Stereoamps sind 2 Ohm Stabil

      Es ist aber nicht lange her, da hat z.B. Denon für seine AVRs auf der Homepage eine minimal mögliche Lautsprecherimpedanz von 3,8 Ohm angegeben (den Wert aktueller Modelle kenne ich nicht, viel anders dürfte ea aber nicht sein) . Einen Wert, der von in der Norm liegenden 4 Ohm Lautsprechern (die meines Wissens bis 3,4 schwanken dürfen) noch gerne Unterschritten wird. Dass da die Netzteile bei manchen Lautsprechern einknicken ist klar. Vor allem die meisten günstigen AVRs sollte man daher mit Lautsprechern mit einer Nennimpedanz von 6 Ohm und höher betreiben. Wenn man auf dies achtet, gibt es mit AVRs klanglich meist keine Schwierigkeiten und keinen Unterschied zu Stereoamps.

    • #17090
      Andreas R.

      Moin,

      eine weitere sehr gute Möglichkeit guten Stereoklang mit Heimkino zu verbinden ist meiner Meinung nach einen guten AVR mit Pre Out Anschlüssen mit einen Stereoverstärker zu nutzen, der auch als reine Endstufe am AVR laufen kann.

      So habe ich es bei mir gelöst.

      Als AVR habe ich den Denon AVR-X5200W und als Stereoverstärker den Denon PMA-1500EA. Am Stereoverstärker sind meine beiden Frontlautsprecher SB240 angeschlossen. Der Center- und die beiden Surroundlautsprecher laufen über den AVR.
      Wenn ich Stereo hören will, brauche ich nur den Stereoverstärker anschalten und z.B. den Plattenspieler. Wenn ich das Heimkino nutzen will, brauche ich nur den „P. direct“ Schalter am Stereoverstärker betätigen und den AVR anschalten.
      Klangtechnisch bin ich zufrieden. In wieweit es auf andere Personen, Lautsprecher u.s.w. zu übertragen ist, weiß ich natürlich nicht.

      Viele Grüße

      Andreas

      • #17093
        Baerchen.aus.HL

        Das Problem AVR mit Vorverstärkerausgängen ist, dass dieses wirklich wichtige Feature heute meist erst bei den großen und teuren AVRs verbaut sind, die meist eh genug leistungsfähig sind… da könnten gebrauchte interessant werden….

    • #17092
      schuelzken

      Hallo in die Runde,

      leider hat sich dieser Fred ja in eine andere Richtung entwickelt.

      Ich bin das ein und andere Mal erstaunt zu was AVRs so herhalten müssen.
      Vor allem für Vergleiche für die sie nie entwickelt wurden. zB allerfeinste Stereo-Wiedergabe.
      Typische Äpfel-Birnen-Vergleiche
      Auch wird dabei meist völlig ignoriert das in der BDA (Bedienungsanleitung) empfohlen wird das Gerät mit einem aktiven SUB zu betreiben. Warum steht das da wohl?
      Nutzt man allerdings das Gerät für das es entwickelt wurde, moment was war das nochmal(?), achja, Mehrkanalton, dann siehts schon ganz anders aus. Das ist aber nur was für Leute die auch Spaß daran haben.

      Letztens habe ich versucht an einem 2Kanal Amp eines hier oft genannten Herstellers eine Heimkinoanlage anzuschliessen. Leider hat der Verstärker mangels Anschlüsse auf ganzer Linie versagt. So ein Müll kauf ich nie wieder.
      Demnächst werden auch Ferraris auf ihre Geländetauglichkeit getestet.

      Gruß schuelzken

    • #17094
      Baerchen.aus.HL

      Imho gehört es mittlerweile auf den Friedhof der Geschichte das man mit AVRs nicht gut Stereo hören kann…….

      • #17095
        Matthias (DA)

        Moin Baerchen.
        Ich vermute eher, dein guter alter Yamaha ist eher ein Ausnahmekonstrukt, damals noch gebaut für die Ewigkeit, gute Stereomodule einfach mehrfach eingesetzt. Halte ihn in Ehren!

        Aber bezüglich dem was heute so verscherbelt wird: Komm gern mal vorbei und überzeug Dich selbst, was ein relativ aktueller AVR 4520 leistet bzw. nicht leistet…. Vermutlich hattest Du so Deine Gründe auch nach ausgiebigem Testen den yamaha zu behalten

        Auch Anfänger haben beim Hörtest hier blind bestätigt, dass einiges an Bühne und Details einfach von dem Ding verschluckt werden. Schlupp, Vorhang davor.

        Und ja: Es ist Meckern auf hohem Niveau, es geht um die letzten 20%.
        Und ja: Lieber ne Duetta am AVR als nen Fertiglautsprecher an der Highend Stereo Vor-Endstufen Kombination.

        Liebe Grüße

        Matthias

        PS: Wir dürfen auch unterschiedlicher Meinung bleiben – aber Friedhof der Geschichte steht noch lange nicht an… Die Kombination AVR und Duetta ist auch meiner Meinung nach – bis auf wenige Highend Ausnahmen – wie “Ferrari im Gelände”…

    • #17096
      Baerchen.aus.HL

      Hallo Matthias

      Der Yamaha ist tatsächlich etwas was es leider nur kurze Zeit gab. Ein Dekoderbaustein mit 3 integrierten Endstufen zur Ergänzung von Stereoamps zum Heimkino. Solche Geräte wurden von Sherwood und Yamaha so bis um die Jahrtausendwende gebaut. Für einen Heimkinoamp tatsächlich Museumsreif . Qualitativ typische 90er Jahre Massenware, also auch nicht wirklich für die Ewigkeit.. Warum ich den bis jetzt behalten habe? Dank seines 5.1. Eingangs für externe Dekoder (z.B. entsprechende Blue-Ray Player) ist er bis heute gut nutzbar. also warum etwas neues?

      Die AVRs die ich hier zum Testen hatte, waren allesamt klanglich nicht verkehrt aber kamen haptisch gegen meine alten Geräte nicht an. Was da selbst bei AVRs im 4-Stelligen Preisbereich angeboten wurde war imho -das ist noch gelinde ausgedrückt,- zum Großteil eine Frechheit….. Dies war mit der Hauptgrund warum der alte Yamaha noch hier ist. Das gebotene war mit eine Investition nicht wert….. wobei sich die Qualität bei den letzten Gerätegerationen gebessert hat.

      Das die Duetta bei so manchen AVR “amputiert” klingt, will ich gerne glauben. Fällt sie doch, in den Impedanzbereich ab den- wie oben beschrieben- manche AVRs nicht mehr verknusen.

    • #17101
      waterdrinkingman

      Um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen.

      Ich würd’ an Deiner Stelle (wie empfohlen) erstmal durch Probehören klären, ob es Kalotte/ER4 oder gar was ganz anderes sein soll.

      Falls danach ER4 zusagt: Mein Raum ist größer als der von Matthias und trotzdem reichen mir meine Duetta Tops. Ich habe einiges mit meinen 4x MDS08 Subwoofern herumprobiert. Die kann man auch zu Musik dazunehmen, mache ich aber irgendwie in der Praxis schon länger nicht mehr. (Das nächste was ich hierzu ausprobieren werde, ist die DT mit den Subs als Double Bass Array zu betreiben, aber eigentlich nur mal der Neugierde wegen. Das ist aber ein anderes Thema).

      Zurück zur Frage Vollbereichsbox vs. Top + Sub. Matthias hatte dazu ja auch schon was geschrieben. Duetta kann schon passen. Flexibler (nicht nur wegen Aufstellung, sondern auch wg. Trennfreq.+Pegel) bist Du mit 2 (oder mehr) Subwoofern. Und auch nicht teurer. Außerdem würde ich dann bei echten Subs zu größeren Subs (mit größer meine ich größer als der 11er in der Duetta, à la Schülzken) mit separater (PA-)Endstufe tendieren.

      Zur AVR vs. Stereo Diskussion sage ich jetzt nix, das kommt zu sehr auf das Gerät an.

      Aber bei Center kann ich (insbesondere wenn der Raum nicht sehr groß ist) nicht einsehen, was ein Center mehr bringen soll. Außer Aufstellungsprobleme, denn wenn der nicht “hinter” dem Bild/Projektionsfläche ist, ist er meist unter dem Schirm. Da habe ich lieber rechts und links vom Schirm LS, die mir den Phantomcenter sehr gut in die Mitte zaubern. Spart Extrakosten und Platz.

      Und wenn Center, dann ebenfalls ER4, bzw. dieselbe Charakteristik wie die Mains.
      Und Rears… Irgendwas schmalspuriges, kleines, das den Klang nicht verpfuscht, reicht da aus. Selbst wenn ich Platz und Geld hätte, würde ich nicht 5x Duetta hinstellen. Da kannst Du noch soviel Geld reinballern, das Tonmaterial wird für Dich doch wieder nicht besser abgemischt… Und nur für Kinofilme Etonklang in den Nebenkriegschauplatzkanälen? Naja, wie war das noch mit den Perlen und den hellrosa Tierchen doch gleich?

      Besuch die Schweizer Doppel7/hifiakademie-Adresse, das liegt nahe.

      VG, Andreas.

      • #17200
        Matthias (DA)

        Moin Andreas,
        Warst lang nicht mehr zu Besuch 😉 mal Lust auf ne Filmsession? Dann können wir auch mal testweise den Center auf Phantom stellen

        Liebe Grüße,
        Matthias

        PS: irgendwann steht sie bei Dir die Duetta, irgendwann packts dich 😉
        In diesem konkreten Fall wo es vorrangig um Musik gehen soll und Kino eben auch mal geguckt wird find ich Stereo aus einem Guss die schönere Wahl als Subergänzung. Sprich bei Musik Subs auslassen wie bei dir oder was nehmen das keine Subs braucht sind beides gangbare Wege

    • #17102
      baerchen

      Guten Morgen theolean,

      als aller erstes – wie schon beschrieben – nur Probehören macht glücklich und das nicht nur bei den Lautsprechern. In den vorherigen Beiträgen wurde alles Wichtige schon geschrieben. Du mußt “nur” das für dich passende heraus filtern.

      Hier mal meine Erfahrungen zu dem Thema.

      Vor gut 10 Jahren fing alles mit dem Heimkinowunsch und einem kleinen Denon als AVR und des Gottes-Gegenspieler-Lautsprechern an. Dieser kleine Denon hat noch Pre-Out. Als dieser mal schwächelte, wollte ich unbedingt einen großen AVR der beides kann. Stereo und Kino.

      Es kam ein englisches Vorzeigemodell für schlappe 2T Euronen plus meinen alten B&W Matrix 3 zum Einsatz. Das Heimkino war super und auch die Musik. > JA der AVR kann auch Stereo <.

      Nach langer Suche kamen dann die Blue Note2 in meinen 18 m² Raum, die ich mit Hilfe des AVRs ausgesucht habe. Dann ergab sich die Gelegenheit sehr günstig eine Vor –Endstufen –Kombi von Sansui zu bekommen.
      Von da an war der AVR abgemeldet, obwohl dieser auch mit Pre-Out bestückt ist. Das Heimkino benutze ich nicht mehr so häufig. Früher noch mindestens einmal in der Woche, jetzt nur noch etwa einmal pro Monat.

      Meine Erkenntnis aus dem Ganzen.
      Selbst wenn Mann weis was er will; kommt es doch immer wieder anders.

      Zum jetzigen Zeitpunkt finde ICH dass ein AVR für 2000 Euronen einfach zu viel des Guten ist. Denn ich liebe es Musik zu hören und Film muss für mich nicht hochauflösend sein und filigran wie der ER4, sondern nur Spass machen. Deshalb habe ich, statt das Heimkino mit Eton vollauszustatten, lieber in einen zusätzlichen Röhrenverstärker investiert.
      Ich gehe mal davon aus, dass ich mein Heimkino mit anderen Lautsprechern ausstatte, die mindestens einen Wirkungsgrad von 90 dB haben sollten und einen oder zwei SUBs dazu. Dann werde ich das Ganze mit beiden AVRs (Denon und …) testen und vielleicht muss der Engländer dann auch wieder gehen.

      Bis hier hin und vor allem Geduld beim Aussuchen. Ich wohne in Tübingen (BW) melde dich, wenn du Probehören willst.

      VG Björn

    • #17103
      Andre

      Mahlzeit,

      um den Drops rundzulutschen kommt hier noch mein Senf dazu:

      Natürlich ist Probehören super, aber wer kann denn bitte von sich behaupten ein komplettes 5.1 Setup im Vergleich beurteilen zu können….. Doppelblindtests wird es da kaum geben.

      Es ist halbwegs unbestritten, dass die Auflösungsfähigkeiten der ER4 Konstrukte mustergültig sind. Eine Duetta ist nun mal eine Duetta. Ein Heimkino mit ER4 ist aber meiner bescheidenen Meinung nach mit Kanonen auf Spatzen schießen.

      Ich behaupte hier mal kühn, dass bei Kino in erster Linie die Dynamik eine Rolle spielt. Auflösung, die nur ein ER4 zu reproduzieren in der Lage ist, sucht man bei Tonspuren auf BluRays und DVDs vergebens (Ausnahmen wird es sicher geben, vor allem im Live-Musik-Bereich). Blockbusterkino schert sich aber
      einen Dreck um das exakte Geräusch einer fallenden Nadel. Deshalb würde ich niemanden, der sich Heimkinospektakel in die heimischen vier Wände holen will zu einem Duettakino raten. Sobald Stereohören hinzukommt sieht das dann gleich ganz anders aus. Und weil der Themenersteller klar den Fokus des Sterohörens hat, ist mit 2 Duettas anzufangen durchaus sinnvoll, wenn sie ihm gefallen und die Moden im Hörraum nicht zu krass sind.

      Zurück zum Heimkino:

      Je nachdem, wie groß der Raum ist, ergibt sich eine Notwendigkeit von Pegel um authentisches Heimkino zu haben. Damit sind keine Zimmerlautstärken gemeint. Kino ist laut! Wer also 18 m² beschallen will, kommt rein technisch mit weniger Membranfläche aus als jemand mit 65 m². Dabei helfen gute Subwoofer mehr als Lautsprecher aus dem allerobersten Regal. Ja so ist das! Kinoton ist für Subwoofer UND Center entworfen und abgemischt. Da kann ich die Stimmen nie verstehen, dass man da auf eines von beiden verzichten kann. Bei Stereoton sind hier alle Puristen und keiner schaltet beim Hören des geliebten Vinylgepressten den DolbySurround Dekoder für hochgerechneten Raumklang an. Genausowenig kommt es einem Heimkinoliebhaber in den Sinn eine native 5.1 Spur um zwei Kanäle auf 4.0 zu kastrieren und zu glauben, dass ist genauso gut. Es gefällt einem vielleicht, aber richtiges Heimkino kann ich darin nicht mehr erkennen. Denn während bei Dolby Surround künstlich aus 2 Kanälen 5 oder mehr gemacht werden (dafür ist ein Prozessor notwendig) wird eine 5.1 Tonspur ohne Subwoofer und Center umgerechnet, um auf Center/Subwoofer verzichten zu können..

      Just my two cents
      Andre

      P.S. Lieber Matthias, ich frage mich manchmal, ob Duetta in 20 m² ohne Moden bei dir zuhause funktioniert, weil du die Hifiakademie dran laufen hast. Was passiert, wenn ein warm abgestimmter Verstärker der Dütten mal ordentlich die Sporen gibt?

      • #17107
        Matthias (DA)

        Moin Andre,
        bin mir nicht sicher, ob Du den Hifiakademie P6 schon gehört hast, der legt 2 Schippen mehr Bass auf als sein Vorgänger und ist meiner Meinung nach weiterhin problemlos.
        Aber auch mit Sansuiamps von denen 2-3 zu Besuch waren gab es deutlich weniger Modenbelästigung als mit der SB36.
        Auch symasym war im Rahmen. Der Denon 4520 zickt auch nicht rum. Es gab auch Kandidaten die mir zu basslastig waren, aber das galt dann auch in anderen Räumen. Endgültige Weisheit hab ich da auch nicht, Weitere Tests willkommen, es gibt aber mehr als eine Option bei den Verstärkern, die gut bei mir mit der Duetta funktioniert hat.

        Vielleicht ne Besonderheit des Raums, vielleicht die doch wandferne Aufstellung die hilft.
        Spikes und Granitplatte drunter schaden zumindest nichts

        Es gibt allerdings eine fette Mode die ich nicht verschweigen möchte, bei Hörsessions ist das stille Örtchen der am wenigsten ruhige Ort in der Wohnung 😉

        Wie immer, Rückschlüsse auf andere Realitäten nur bedingt möglich

        Die Sansui- Doppel7 Kombination beim Bauerwilkins spielt in größerem Raum auch grandios auf, mein Geschmack tendiert etwas Richtung analytischer, aber rein “objektiv” genial was er sich hingezaubert hat, genauso die SB23 beim Hesse.
        Alles nicht so einfach 😉

        Liebe Grüße

        Matthias

    • #17104
      Wolpi

      Hi,

      ganz kurz dazu (weil der Drops noch nicht ganz rund ist):

      1.) Wenn das Equipment im Wohnzimmer steht und auch von anderen Familienmitgliedern benutzt wird, sollte ‘keep it simple’ Vorrang haben. Ich kann mich da noch Vaters Quadrophonie-Anlage erinnern – wenn Mutter im Wohnzimmer das Schirennen im Radio verfolgen wollte, ist sie mit dem Kofferradio aus der Küche ins Wohnzimmer marschiert, weil sie die Quadrophonieanlage nicht bedienen konnte. Wenn ich mir da nun Pre-Out & zusätzliche Amps und eventuell LS-Umschalter vorstelle …. dann Frau zuliebe lieber nur den AVR – den dafür aus der oberen Preisklasse (sag’ ich jetzt mal ohne den Unterschied hörtechnisch erfahren zu haben).

      2.) Gibt’s einen Grund, warum noch niemand LP/L74 erwähnt hat? Wäre das – in Verbindung mit einem 12″ Sub & L42-Center nicht auch eine Option???

      3.) Ich dachte Raummoden hängen von den Raummaßen ab – und nicht vom verwendeten LS.? Jedenfalls gibt’s Online-Raummodenrechner, bei denen die Raummaße einzugeben sind.

      LG
      Wolpi

      • #17106
        Andre

        Genau so ist es Wolpi! Raummoden hängen von der Geometrie des Raums, dem Baumaterial des Raums dem Mobiliar und der Aufstellung der Lautsprecher ab. Je nachdem, wieviel Bassenergie emmittiert wird ist das dann zusätzlich wummernd oder leiser wummernd.

      • #17108
        Matthias (DA)

        Keep it simple – magische Worte, Wolpi.
        Aber auch ein kompliziertes Setup lässt sich bändigen, Anna kennt auf der Fernbedienung die Knöpfe für Macro A und Macro B, der erste schaltet alles ein und um, dass sie ohne weitere Filme mit Beamer und Etonsurround gucken kann, mit Knopf B ist der Spuk wieder vorbei.
        Eigentlich brauchts nur die Einbindung eines Stereoamps der sich sagen lässt was er tun soll wenn Kino an der Reihe ist, Hubert Reith hatte das damals für mich in der Firmware vom PowerDAC nachprogrammiert. Geht alles, aber wie du schon sagst, man sollte es von Anfang an mit einplanen.

        Matthias

    • #17192
      Andre

      Hallo Mazaksklaus,

      vielleicht äußerst du deine Meinung ja hier, wo die Behauptungen aufgestellt wurden, die dich so stören. Bei euch darf ich nichts schreiben, weil meine Meinung nicht gewünscht war/ist.

      Gruß
      Andre

    • #17193
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Andre,

      lass die Leute auf ihrer Plattform schreiben, was ihnen am Herzen liegt und ärger dich nicht drüber, dass du dort nicht antworten kannst. Das ist schon gut so 🙂

      Gruß Udo

    • #17194
      Andre

      Natürlich hast du Recht , Udo!

      ich gebe gerne zu, dass ich mit meinem Geschreibsel ein wenig provozieren wollte, weil ich glaube, dass man häufig aneinander vorbeiredet, wenn es um Film oder Musik geht, aber dass die deutlichste Reaktion von den gelben Seiten kommt… quelle surprise 😀

      Gruß
      Andre

    • #17195
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Andre,

      andere Seiten, andere Sitten. Hier wollen wir nicht kommenrtieren, was anderswo geschrieben wurde, egal wie Fußnagel verbiegend das auch sein mag 😉

      Gruß Udo

    • #17196
      Sparky

      Guten Abend,

      Das Internetz ist so etwas wie die geistige Essenz der Menschheit, wenn sich die Biomasse ein Synonym zulegt und ihrem Gedankengut freien Lauf lässt, bzw. anders ausgedrückt:” Ich toleriere jede Meinung, so lange es die Meine ist. ”

      Sich darüber zu ärgern ist so effektiv, wie im Herbst das Laub anzuschreien, es möge nicht von den Bäumen fallen oder um es mit ruhrdeutscher Gelassenheit zu sagen: “Mit jedem Tag, den man älter wird, steigt zwangsläufig die Zahl Derer, welche einem am ***** lecken können.” 😉

      Ich freu mich einfach, das hier schön is.
      Zurück zum Thema 😉

      Gruß,
      -Sparky

    • #17309
      theolean

      Hallo Zusammen,

      leider läuft nicht alles nach Plan und so ist mir wieder was dazwischen gekommen was man wohl “Leben” nennt. Dies heißt aber nicht, das ich von meinem Plan (erst Probe hören, dann bauen) abrücken werde. Es wird nur zu einem Delay kommen.

      Das Thema Audio ist immer schwer zu diskutieren und es gibt immer jemanden dabei, der absolut von seiner eigenen Position überzeugt ist und unbedingt Kabel braucht, welche mit Schlangengift behandelt wurden…
      Ich fühle mich hier jedenfalls wohl und finde es ziemlich gut, dass einem nicht immer die dicksten LS empfohlen werden und alles andere wird schlecht geredet. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an das Forum!

      Das einzige wo ich mir recht sicher bin sind die Chorus51 als Rear. Die plane ich aktuell als Vorprojekt und werde sie erstmal als PC-Lautsprecher nutzen.

      Hat jemand mal Erfahrungen mit den t.amp von Thomann gemacht? Sind zwar für PA gemacht, könnte mir aber vorstellen, dass die einen recht linearen Frequenzgang haben.

      Gruss
      Henrik

      • #17311
        max

        Hi Henrik,

        Hat jemand mal Erfahrungen mit den t.amp von Thomann gemacht? Sind zwar für PA gemacht, könnte mir aber vorstellen, dass die einen recht linearen Frequenzgang haben.

        Ich hatte bereits einige T.Amp Modelle. Unter anderem die E800, welche für den Preis wirklich viel Leistung bietet und grundsolide verarbeitet ist. Zu Hause benötigt man diese Leistung aber wohl wenn überhaupt nur an den Subs – dafür ist die Endstufe (mit leiseren Lüftern!) aber bestens geeignet.

        Außerdem hab ich zwei S-100 MKII – das sind hässliche, passiv gekühlte 19″ 1HE Studioendstufen mit 2x65W@8Ohm, die für das eingesetzte Geld ebenfalls sehr brauchbar sind und bei schon an verschiedenen Lautsprechern spielen durften. Leistung für zu Hause allemal ausreichend.
        An Eton spielen meine Abletec ALC0300 noch etwas präziser und feingeistiger als die S-100, die Abletecs kosten aber auch ohne Gehäuse schon das dreifache (und sind immer noch ein Amp mit tollem P/L Verhältnis).

        Mein Tipp: Für den Anfang ist eine Endstufe wie die S-100MKII/S-150II oder ein gebrauchter Stereoamp (je nach dem ob du die Vorstufe benötigst) sicher eine gute Wahl – steck das Geld lieber in die Lautsprecher.
        Ja, es gibt Unterschiede zwischen den Verstärkern, diese sind aber ab einem gewissen Qualitätsniveau imho um Faktoren geringer als die Unterschiede zwischen den Lautsprechern.

        Das einzige wo ich mir recht sicher bin sind die Chorus51 als Rear. Die plane ich aktuell als Vorprojekt und werde sie erstmal als PC-Lautsprecher nutzen.
        Sicher nicht verkehrt – bis dahin ist dann bestimmt auch schon ein weiterer Teil der Chorus Serie vorgestellt worden.

        Gruß Max

        PS: Ob PA-Equipment gut funktioniert oder nicht, hängt manchmal auch von den Quellen bzw. der Gainstruktur ab. Bei mir ist das an der großen Anlage idR ein Emotiva DAC, der recht hohe Line Pegel über XLR ausgibt – Rauschprobleme oder sowas hatte ich damit noch nie.
        Im PA Bereich bekommt man idR viel Leistung für vergleichsweise wenig Geld, problematisch sind manchmal laute Lüfter (die bei Konzerten ja keiner hört). HiFi-Amps sind teurer, dafür für HiFi-Linepegel optimiert und manchmal etwas feingeistiger.

    • #17321
      Sparky

      Guten Abend Henrik,

      PA-Verstärker arbeiten etwas anders als ihre HiFi-Brüder oder AVRs – wenn man ein paar Dinge berücksichtigt, können die aber für fulminantes Heimkino durchaus eine Alternative sein.

      Ein paar grundlegende Dinge sollten beachtet werden:
      -Die Endstufen haben oft einen Lüfter. Sie sollten also nicht in unmittelbarer Nähe zum Publikum stehen, damit bei leisen Passagen das Lüftergeräusch nicht stört. Hat man einen Beamer und hat der auch einen Lüfter, ist das dann nebensächlich, so lange der Abstand ungefähr gleich ist.
      -Viele PA-Verstärker möchten mit einem hohen Eingangspegel angefahren werden, damit sie Dynamik entfalten. Über eine entsprechende Vorstufe sollte nachgedacht werden.
      -XLR ist im Grunde ein Standard bei PA. Frickeleien mit Cinch-Adaptern werden nicht selten durch eine Brummschleife quittiert, dann muss ein Mantelstromfilter, als Koppel-C oder Übertrager, Abhilfe schaffen. Besser ist es dann, gleich in Ausrüstung zu investieren, welche XLR von Haus aus mitbringt.

      Wie Max schon angedeutet hat, muss also die “Infrastruktur” für PA stimmen, zusammengeflickte Systeme neigen eher zu problematischem Verhalten.

      Was das Forum anbelangt: Hier Co-existiert ein breites Spektrum zwischen “aus einem kleinen Budget das Beste heraus holen” über “nicht kleckern, sondern klotzen” bis hin zu “Was kostet die Welt?” Schön ist, dass jeder seine Meinung / Vorschläge kund tut, dennoch weitestgehend eine hohe Toleranz gegenüber anderen Positionen besteht.

      Wie Du selbst feststellst, es zählt am Ende die eigene Meinung und die muss nicht immer nur das Non-Plus-Ultra wollen. Ansonsten würden alle nur noch mit einem Leopard 2 zur Arbeit fahren und einen GPS-Gesteuerten robotisierten Mähdrescher zum Rasenmähen im Vorgarten nutzen 😉

      Menno, jetzt bin ich noch immer nicht die Chorus hören gewesen….
      Ich muss mal gucken, das ich das hinbekomme in nächster zeit 🙂

      Gruß,
      -Sparky

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