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Mein Weg zum NAD C388 für meine SB36

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  • Dieses Thema hat 17 Antworten und 7 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 2 Jahre, 9 Monaten von Matthias (DA).
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    • #25988
      espressogeek

      Hallo allerseits

      Ich habe mir 2012 ein Heimkino mit 2x SB36 und 3x SB18 gebaut. Das Heimkino-Setup stand etwa einen Monat im Wohnzimmer. Danach fanden die beiden hinteren SB18 ihren Weg ins Schlafzimmer. Sie waren mir als selten genutzte Rears einfach viel zu schade. Und so kam es, dass ich bei Udos damaliger Umfrage zwar die Bluesklasse für’s Schlafzimmer vorgeschlagen habe, aber nachher trotzdem keinen Bedarf für die SB12ACL hatte.

      Es vergingen nun ein paar Jahre, in denen ich immer wusste, dass mein günstiger Denon-Receiver nicht das Gelbe vom Ei war. Ein günstiger DIY-Verstärker von chipamp.com (scheint’s nicht mehr zu geben) zeigte mir dann schonungslos auf, warum ich einen rechten Stereoverstärker brauchte.

      Aber ich möchte des Komforts wegen im Wohnzimmer nicht auf die Funktionalität eines AVR verzichten. Und nach langer Suche im Netz kamen für mich drei Varianten in Frage:

      • Ein AVR mit Pre-Outs und eine Stereo-Endstufe
      • Ein DAC mit HDMI-Eingängen und -Video-Passthrough und separater Endstufe
      • Ein integrierter DAC/Stereo-Verstärker mit HDMI-Eingängen.

      Bei der AVR-Variante stört mich das irgendwie unverständliche Businessmodell aller Hersteller: Die Modellpalette bekommt gegen oben immer mehr und immer bessere Endstufen. Und beim absoluten Top-Modell lassen dann alle die Endstufen weg, erhöhen dafür aber nochmals den Preis. Irgendwie möchte ich das nicht unterstützen. Zumal ich dann ja 9.2 der 11.2 Kanäle nicht benutzen werde und auch gerne auf alle Arten der Raumkorrektur verzichte. Bei der AVR-Variante hatte ich mich auf den Yamaha RX-A1070 eingeschossen, nicht zuletzt wegen der ansprechenden Streaming-Apps. Die Apps von Denon und Onkyo vermochten mich nicht zu überzeugen.

      Bei den DAC mit HDMI-Eingängen scheint der Markt recht bescheiden zu sein. Aber auf der Suche danach stiess ich auf die NAD-Webseite und dort auf den C510. Irgendwie vermochte mich das Gerät aber dann doch nicht überzeugen. Es bietet für 1300 Euro gerade das Minimum der benötigten Anschlüsse (2x HDMI und je 1x optisch und koaxial). Und dann fehlt ja noch eine gute Endstufe.

      Aber bei NAD stiess ich auf die beiden Verstärker C368 und C388. Beide können zwei Module aufnehmen, wobei es zurzeit ein HDMI-Modul (3x Eingang mit Stereo-Auskopplung, 1x Ausgang mit modernem 4K Passthrough) und ein BluOS-Streaming-Modul gibt. Eine ideale Kombination für meine Anforderungen: Ein gescheiter Stereo-Verstärker mit rudimentärer Video-Verarbeitung.

      Vor zwei Wochen war es dann endlich soweit: Ich schleppte meine beiden SB36 und meine Frau in einen Hifi-Laden, um Verstärker auszuprobieren. Am Telefon tendierte der Verkäufer aufgrund des Wirkungsgrads der SB36 eher auf das grössere Modell, den C388.

      Im Laden angekommen schlossen wir die SB36 zuerst an meinen DIY-Chipamp an. Die Musik kam von Spotify über einen BluOS-Streaming-DAC. Das tönte für meine Ohren gewohnt ordentlich. Etwas weniger Tiefgang als zuhause, aber der Hörraum war auch etwa vier Mal so gross, wie unser Wohnzimmer (ich schätze ca. 150-200 m2).

      Wir gingen zum C388 über. Nach etwa zwei Sekunden habe ich meinen Chipamp beerdigt. Der NAD machte eine breite Bühne auf und tönte in allen Tonlagen deutlich besser. Viel mehr Tiefgang, deutlich besser hörbare Stimmen und glasklare Höhen. Meine Frau beschrieb den Klang als viel holistischer, aus einem Guss daher kommend. Und die SB36 vermochten den grossen Raum gut zu füllen. Allerdings drehten wir dazu den NAD bis auf -7.5 dB auf. Und das mit 150 W pro Kanal. Zuhause in 30 m2 reichen dann auch -27.5 dB für die gleiche Lautstärke.

      Ich wollte dann aus budget-technischen Gründen trotzdem gerne noch den kleineren C368 hören. Der soll gleich gebaut sein, aber “nur” 80 W Endstufen drin haben. Wir hörten übrigens immer dasselbe Lied, um besser vergleichen zu können, das kalifornische Hotel in der Variante der zugefrorenen Hölle. Interessanterweise tönte der C368 bei -7.5 dB praktisch gleich laut, wie der grosse Bruder. Da nähme mich mal wunder, wie das funktioniert. Der Verkäufer wunderte sich auch, dass die rund 85 dBSPL der SB36 da auch noch ausreichen. Was jedoch mit dem Klang passierte, drückte meine Frau nach einer Minute so aus: “Dann kannst du auch gleich deinen DIY-Amp behalten. Das sind ja Welten zum grossen Bruder. Kauf das grosse Modell.”

      Wir durften den C388 für einige Tage ausleihen, um ihn zuhause auch noch hören zu können. Da haben wir dann mit einem Verstärkerumschalter noch den Direktvergleich zum Denon-Receiver gemacht. Hier war der Fall dann noch viel schneller klar, als gegen den Chipamp. Der NAD macht alles besser: knackigeren Bass (im Vergleich zum schwammigen Denon-Bass tönen sogar SB-Chassis trocken :)), klare, aber nicht nervende Höhen und eine sehr schöne Bühne.

      Im Hifi-Laden wollte ich als Abschluss noch eine High-End-Kette an die SB36 anschliessen. Einfach mal hören, was man mit fünfstellig teurem Equipment so rauskitzeln kann. Wir hörten unkomprimierte Musik via NAD-Master-Netzwerkstreamer, High-End-DAC, Rowen Pre-Amp und Rowen Monoblocks. Nach zwei Minuten schauten wir uns an und waren uns einig: Das kann der NAD auch. Oder anders gesagt: Da waren die SB36 dann wahrscheinlich der Flaschenhals.

      Zuletzt ersetzten wir die SB36 durch ein Paar PSB Imagine T3 (ähnliche Bestückung wie die SB417; 4x 17er, oben mit Dappo-Anordnung; für läppische 8000 Euro pro Paar erhältlich). Und an dieser Stelle ein grosses Lob an Udo: Du baust bessere Lautsprecher. Wir haben im Laden nichts dazu gesagt. Aber im Auto befanden wir beide, dass uns dieser PSB überhaupt nicht gefiel. Zu viel Wumms, zu nervige Höhen.

      Naja, nun schwebt bei mir die Frage im Raum: Duetta oder Linie 54?

      Gruss
      Dani

    • #25991
      Matthias (DA)

      Schöner Weg und gut nachzuvollziehen Dani 🙂
      Ich vermute die Frage nach Linie oder Duetta ist rein rhetorisch, da Du eh schon weisst das Du das selbst entscheiden muss.
      Bei Vergleichen gehen die Hörer immer wieder zufrieden nach Hause, der eine mit ner Duetta als Plan, der andere mit der Linie.

      Im Artikel Linie54 nach Göttingen hab ich meine Eindrücke geschildert.

      Spar Dir die Lesezeit, ab nach Bochum, selbst vergleichen 😉

      Matthias

      PS: egal mit welcher der beiden, wenn Du die baust brauchst Du deine Lautsprecher auch nicht vor 10.000€/Stück Modellen verstecken…

      Jetzt genieß aber erst mal den NAD bevor Du schon wieder aufrüstest… Glückwunsch

    • #25992
      kruegchen

      Hallo Dani,

      Verwendet der C388 Balance Leistungsstufen? Das würde bedeuten, dass der Nad die positive als auch die negative Halbwelle verstärken würde. Diese Technik wurde in den 80er Jahren von Sansui entwickelt.

      Hier eine schöne Erklärung: X-Balance

      Der C368 verwendet nicht diese Technik. Das erkennt man, anhand von Bildern, auf der Rückseite. Bei der X-Balance Technik muss penibel darauf geachtet werden, dass keine Kurzschlüsse verursacht werden. Deshalb auch die Blitzsymbole an den Lautsprecherklemmen. Beim C388 steht auch was von Balanced Output auf dem Hinweisschild an der Geräterückseite.

      Wenn meine Vermutung stimmen sollte, ist NAD der einzige Hersteller, welcher diese Technik wieder aufgegriffen hat.

      Grüße Sven

    • #25998
      kruegchen

      Ah, das ist ja interessant. NAD verwendet Hypex UCD Verstärkermodule. Es werden zwei Stereo UCD Module verwendet. Diese können, laut Hypex Datenblatt, nicht gebrückt werden. Zumindest ist nichts dazu beschrieben. Möglich scheint es aber zu sein, dass Signal zu invertieren. Somit wäre es machbar jeweils eine Halbwelle positiv und negativ auf einem Stereomodul anzusteuern. Es werden ja zwei Stereostufen benutzt. Damit wäre die X-Balance Methode möglich. Ob es aber so ist, steht leider nirgends.

      Wichtig ist ja nur die eigene Zufriedenheit.

      Das sind die verwendeten Module: Hypex UCD

      Ist aber schon eine neu überarbeitete Version.

      Grüße Sven

    • #26003
      geloescht

      Moin Kruegchen.

      Der Chefentwickler von NAD, Ericson, hat nach meiner Meinung bei den BEE-Modellen die olle X-Balanced oder so etwas ähnliches aufgegriffen. Beschrieben wird das “Auch die raffinierte Endstufenschaltung, in der sich die Kennlinien ausgesuchter Halbleiter gegenseitig linearisieren, funktioniert, wie sie soll.”

      Was immer das bedeuten soll, ich habe da keine Ahnung von. Die klingen wie die alten Sansuis, aber noch knackiger und straffer. Auf jeden Fall hat NAD mit den neuen Serien endgültig die Marktführerschaft im Bereich der bezahlbaren Vollverstärker übernommen. Wir haben bei mir schon den 375 BEE und den C388 gehört. Wahnsinn, was da rauskommt. Besonders der 388 klingt nicht mehr nach Digitalverstärker oder Hybrid, der klingt einfach sympathisch, knackig, rund. Daher kann ich den positiven Aussagen in diesem Thread nur zustimmen.

      Wem ein Accuphase, McIntosh oder Pass zu teuer oder/und zu langweilig ist, hat hier die wirklich gleichwertige Alternative.

      Der 375 klingt genauso gut wie der 388, jedoch mit noch mehr Bumms. Das Tolle ist die Einschubtechnik, mit der die Verstärker mit allen neuen Gimmicks versorgt werden können. Für den 375 gibt es auch ein saugeiles DAC-Modul, das macht echt was her.

      Ich bin zwar unerschütterlicher Sansui-Freak, aber hier ist der Nachfolger. Ich habe zur Zeit einen 375 BEE mit DAC und Streamer in Verhandlung, habe mich in das Ding verguckt. Der X501 spielt zwar in derselben Liga, aber in Nuancen ist der NAD vorne, einfach straffer.

      Ich habe ja noch den hier im Forum total unterschätzten NAD 317. Nach Revision und Austausch zweier Teile (danke an den NAD-Kundendienst), spielt der in Höhe des Sansui und in der Höhe der neuen NAD. Nicht umsonst als “audiophil” verschrien.

      C 388 – Top-Wahl.

      Hesse

    • #26005
      kruegchen

      Hallo Karl-Heinz,

      ich habe zum Glück kein Leidensdruck. Der Sansui mit seinen neuen Kondensatoren spielt wie entfesselt. Ich habe ja noch den Zweiten. Da kann ich gut vergleichen. Den muss ich noch überholen.
      Der Unterschied ist zu hören. Aber nach fast 3 Jahrzehnten ist es auch kein Wunder. Da sind einige Leichen bei gewesen.

      Wenn mir irgendwann ein großer NAD zu einem unverschämt guten Preis über den Weg läuft, ja dann werde ich zuschlagen.

      Und Dir Dani, viel Freude mit dem tollen NAD.

      Grüße Sven

    • #26007
      geloescht

      Hi, Kruegchen,

      ich kauf den auch nicht wegen Leidensdruck, “must have”. 🙂 Das ist wie für einen kleinen Bub das gelbe Sandförmchen.

      NAD 317, Sansui X501 und Sansui SIX stehen im Zimmer, Sansui G90X gesellt sich bald in die feine Runde, da hat man keine Eile. Aber einen der fetten NAD…… ojemineh. Wenn doll, dann richtig doll und je oller jed doller.

      mit zwinckerndem Auge.

      Hesse

    • #26011
      frank

      Hi
      Ihr wisst schon das der Endstufenteil im 388 von Hypex gefertigt wird?
      ist aber totzdem eine tolle Kiste, vor allen Dingen mit Bluesound.

      • #26013
        max

        Falls jemand Interesse daran hat: Die Module (bzw idR die größeren Brüder davon) sind auch einzeln erhältlich, zu Spottpreisen. Genießen einen guten Ruf in diversen DIY-Foren.

        • #26015
          Rundmacher

          Hallo,

          @frank und @max, das ist gemein einen so auf die Folter zu spannen. Es ist doch kein Geheimnis welches ihr ansprecht, sonst gäbe es keinen guten Ruf darüber in diversen DIY-Foren. 😉
          Auch hier ist es ein außerordentlich gut moderiertes und geleitetes Forum mit viel DIY zu den angebotenen Bausätzen, ich kenne nix besseres.
          Und wenn ich jetzt hier sitze mit 5l Eisen-III-Chlorid Lösung zum Leiterplatten ätzen, frisch angerührtem Abdecklack (der gute mit der aufgelösten Kopierstiftmine) und mehreren Kondensatorbatterieen im Millifaradbereich samt Ultra-Low-ESR Elkos plus Glimmerbeigabe inclusiv Hypex Kram nebst Burmester Sanken Platinen und ich von euch beiden keinen Input über das Endstufenteil vom 388 bekomme, ja dann , verflixt, dann baue ich die Labormuster nicht auf einer OSB-Platte auf.
          So.
          Ihr wisst was dann hier passiert. 🙂 🙂 🙂

          Was’n da nun drin im 388?

          Es grüßt mit zwei zwinkernden Augen
          Rundmacher

        • #26019
          kruegchen

          Hier mal das Innenleben zum C388: NAD C388 Innenleben

          Im NAD werden diese Module verbaut. Zumindest eine ältere Revision davon: Hypex Module NAD

          Grüße Sven

        • #26020
          geloescht

          Hypex und jede Menge Kabel 🙂

          Im Ernst. Schaltpläne gibt es vermutlich reichlich im Netz oder bei NAD.de. Wenn Du OSB abtrünnig wirst, gibt es 100 Hiebe auf die Fußsohle und 3 Tage Helene Fischer in Endlosschleife. Also noch mal nachdenken.

          Guggst Du.

          Hesse

        • #26023
          kruegchen

          Ich habe das Servicemanual gefunden. Wer also mal schmulen will 😗, dem kann ich per E-MAil aushelfen.

          Grüße Sven

        • #26031
          Rundmacher

          Hallo Hesse,

          habe gelesen. Bin informiert. Wird interessant.
          Hiebe auf Fußsohlen sind o.k., das andere nicht.
          Tauche für vier Wochen ab.
          Lötkolben ist ON.

          Gruß
          Rundmacher

        • #26016
          kruegchen

          Hallo Max,

          ich habe ja auch 2xUCD400 Module verbaut. Trotzdem klingt der Sansui insgesamt besser. NAD scheint da mit ihrer Schaltung noch einiges rauszuholen. Ich denke das wird so manches am Klang gebogen. Ist ja auch egal. Hauptsache es klingt Geil 😎. Ich habe auch nichts gegen Equalizer. Ist nichts verwerfliches dran. Ob nun per digitalen DSP oder Oldscool. Die sind im Tonstudio ja auch nicht wegzudenken.

          Grüße Sven

    • #26018
      geloescht

      Moin Frank.

      Ich weiß jetzt nicht, wie Deine Anmerkung zu Hypex gemeint ist. Im Gesamtzusammenhang Deines Beitrages erkenne ich eine gewisse Ironie.

      Ich möchte freundlich anmerken, dass die Leute, die hier über ein spezielles Produkt wie den NAD C 388 schreiben oder ihn kaufen, ziemlich auf den Punkt wissen, was sie da tun.

      Die teureren Hypex-Module sind in vielen hochwertigen Geräten verbaut. Die niederländischen Entwickler beschäftigen sich aber nicht nur mit Selbstbaugewurstel, sondern auch mit Schaltverstärkern für hochwertige Industrieanwendungen und sind hier Weltmarktführer in Qualität. Die preiswerten Massenwaren lassen die natürlich auch auf der Werkbank Südostasien fertigen.

      Die NAD-Leute müssten doch einen 50er Nagel im Kopf haben, wenn sie nicht auf höchstwertige Fremdentwicklungen setzen würden. Nennt man auch Globalisierung. Mercedes dreht auch nicht mehr jede Schraube selbst und bedient sich der Zulieferung.

      Du hast recht, Bluesound ist ein großer Schnitt. Ein eigenes Betriebssystem dazu entwickelt zu haben, verbunden mit den modularen Möglichkeiten, zeigt die zukunftsorientierte Strategie der NAD-Leute.

      Beste Grüße, wohin auch immer.

      Hesse

    • #26030
      espressogeek

      Guten Abend allerseits

      Vielen Dank für die angeregte Diskussion über den C388, insbesondere über die technische Architektur. Mein Gedankengang folgte zuerst der Funktionalität (guter Stereoverstärker als AVR-Ersatz), dann dem Probehören und zuletzt bei den Tests zuhause folgte die Internet-Recherche über das Innenleben und den Aufbau. Ich bin natürlich auch sehr rasch zu den Hypex-Modulen gelangt. Und ja, auch bei den Verstärkern lockt bei mir der Selbstbau.

      Ausgewählt habe ich den Verstärker jedenfalls weil mir sein Klang sehr gut gefällt. Und natürlich werde ich ihn noch etwas mit meinen SB36 geniessen, bevor ich ein nächstes Projekt ins Auge fasse. Sei es nun ein Upgrade bei den Lautsprechern oder ein Vollverstärker mit DAC und Raspberry-Streamer im Schlafzimmer.

      @Matthias: Ein Besuch bei Udo steht immer noch auf der Bucket-List. Aber aus der Schweiz ist das schon ziemlich weit weg. Ich suche mir zuerst mal eine Duetta in der Schweiz. Davon soll’s ein paar Exemplare geben, deren Besitzer ich allenfalls besuchen könnte. Und deinen Bericht zur Linie 54 habe ich sehr interessiert gelesen (nicht zuletzt der Verstärkerauswahl wegen). Mir gefällt an der Linie 54 vor allem die Dappo-Anordnung. Zudem schätze ich den WAF als grösser ein, weil sie sich etwas schmaler und höher bauen lässt.

      Gruss
      Dani

      • #26033
        Matthias (DA)

        🍻 Dani,
        In der Tat ein Stückchen entfernt, aber das muss sich doch irgendwie mit nem Wochenendausflug verbinden lassen, gibt viel Interessantes zu gucken im Pott.
        Übrigens, ne 3000Eur NAD Class D Endstufe (M22) hatten wir auch zum Testen an der Duetta meines Nachbarn. Sehr sehr fein bei den meisten Stücken, in einigen Fällen aber unerklärlich bassbetont, je nach Stück teilweise für uns unangenehm gesoundet. Zumindest dieses Modell in dem Raum für unsere Ohren.
        Auch hier gilt mal wieder: erst selbst anhören, alles Geschmackssache.

        Am Ende ists auch bei ihm ein P6 geworden – bekommt man auch als Module. Mal anhören lohnt

        Liebe Grüße
        Matthias

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