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Musiktipps zum Probehören von Lautsprechern

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Ansicht von 27 Antwort-Themen
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    • #2769
      Justus (CE)

      Moin,

      welche Referenztitel habt Ihr, um beim Probehören den Lautsprechern auf den Zahn zu fühlen?

      Wenn ihr solche Songs habt und sie hier öffentlich macht, wäre es sehr hilfreich, wenn ihr auch gleich dazuschreibt, welche Eigenschaft ihr damit testet:
      z.B. Dynamik, Bass, Räumlichkeit…

      Danke.

      Gruß
      Justus

    • #2772
      Vadder
      Verwalter

      Moin auch,

      das könnte jetzt eine lange Liste werden 🙂

      Ich beschränke mich mal auf meine höchstpersönliche ultimative Test-CD:

      Pink Floyd – Dark Side Of The Moon (MFSL)

      Passt für alles. Bevor ich sie bei Schülzken an der Granduetta gehört habe, wusste ich selbst nicht, wie tief der Bass geht.

      Gruß
      Vadder

      • #2787
        schuelzken

        Jo Vadder,
        die Nummer ging sehr gut.

    • #2785
      schuelzken

      Hallo Justus,

      Jeder hat ja so seine Favoriten, hier meine Liste:

      Erich Kunzel and the Cincinnati Pops Orchestra – Sounds of the West – Theme From The Pink Panther Räumlichkeit, Dynamik und Bass, hier zerreißts fast jeden Lautsprecher

      Zucchero – Madre Dolcissima Räumlichkeit, Dynamik

      Hot Club San Fransisco – Some Of These Days Räumlichkeit, Dynamik und Bass

      Flim & The BB’s – TriCycle Dynamik und Bass mit richtig Druck der durch Mark und Bein geht

      Apcalyptica – Nothing Else Matters Räumlichkeit, Dynamik und Bass

      Shirley Bassey – Diamonds Are Forever Räumlichkeit und Dynamik

      Kraftwerk – Elektro Kardiogramm Bass – aber in sehr übler Form

      Marianne Faithful – Working Class Hero, Why D’ya Do It Räumlichkeit und Dynamik

      Elvis Presley – Suspicious Minds Räumlichkeit und Dynamik, meine Tochter schmilz bei der Stimme dahin

      Eric Bibb – New Home Räumlichkeit und Dynamik

      Frank Sinatra – My Way, Mack the Knife Räumlichkeit und Dynamik

      Robbie Williams – Mack the Knife Räumlichkeit und Dynamik

      Holly Cole – The Tennessee Waltz, Everyday Will Be Like a Holiday Räumlichkeit und Dynamik inkl. Tiefenstaffelung und Anrisse Kontrabass

      Hans Theessink – Sympathy For The Devil, Call me, Demons, Come To The River, usw… , Räumlichkeit, Dynamik und Bass, eine Bariton Stimme die ihres gleichen sucht, teilweise spielt und singt Terry Evans mit

      Hugh Masekela – Stimela (The Coal Train) Räumlichkeit und Dynamik

      Keb’ Mo’ – I Was Wrong Räumlichkeit, Dynamik und Bass, einfach liebhaben

      Um nur einige zu nennen, es sind aber wesentlich mehr.
      Diese höre ich als Liste nicht komplett durch, sondern eher über Tage, nach und nach.

      Beste Grüße aus Ennepetal

    • #2833
      MartinK

      Habe ich in einem öffentlichen Form gefunden. Teilweise recht brauchbar.
      Gruß Martin
      http://www.nubert-forum.de/nuforum/viewtopic.php?p=455850#p455850

    • #2842
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Martin,

      eine Liste aus einem anderen Forum zu posten, halte ich nicht für besonders zielführend, Wo steht dort, was der Ersteller mit den einzelnen Titeln überprüft? Das war aber der Sinn hinter diesem Thread. Das zu erfragen ist bei einem Eintrag eines Unbekannten bei Nubert aus dem Jahre 2010 recht schwierig. Da er zudem wahrscheinlich nicht hier bekannt ist. kann man seinen Geschmack nicht einmal grob einschätzen, um für sich selbst einen Gewinn aus der ewig langen Liste zu ziehen. Der CD-Kataolog von Sony wär ein vergleichsweise ebenso guter Ratgeber.

      Gruß Udo

    • #2849
      MartinK

      Hallo Udo.
      So hatte ich es nicht betrachtet.
      Ich habe den Link für mich. Kannst also im Sinne des Titels auch löschen.
      Gruß Martin

      • #2857
        Udo Wohlgemuth
        Verwalter

        Hallo Martin,

        wenn ich deinen Beitrag lösche, steht meiner ohne Bezug herum. So lass ich ihn einfach als “Warnung” für andere stehen, die hier “Amazon Prime” als Testmusik-Liste einfügen wollen 😉

        Gruß Udo

    • #2850
      schuelzken

      Die Liste aus Onkel Günters Forum ist durchaus bekannt, hat aber keinen persönlichkeits Charakter.
      Sie ist ein Sammisurium von allem möglichen Zeugs.

      Nachtrag zu der obigen Liste von mir:
      Das sind jetzt nur ein winziger Teil der Alben die ich auf CD/FLAC habe.

      Wird mit Vinyl getestet kommen ganz andere Titel zum Einsatz.

      Gruß

    • #2860
      Sammo82

      Hallo,

      ich nehme u.a. gerne von Fetsum das Lied Egypt als Testlied. (vom Albun Colors of Hope)

      Der Grund ist, dass ich das lied inn und auswendig kenne und somit einen vergleich zu mir bekannten Lautsprechern habe.

      Viele Grüße,
      Sammo

    • #2884
      winitou

      Hi Folks,

      gar nicht fehlen darf – in einem Rock-dominierten Umfeld –

      Miles Davis

      1.) In a silent way (als Jazz-Meditatin für Leute, die Nuancen hören lernen

      2.) Filles de Killimanjaro ( entdecke den Afrikaner in dir !)

      Gruß

      Winitou

      Der Siegeszug vom Dativ ist unaufhaltsam!

    • #2892
      Rincewind

      Hallo!

      Wenn es die Beurteilung der Abbildung von weiblichen Stimmen geht, nehme ich gerne folgende Aufnahmen dafür:
      1. Dead Can Dance – Album “Toward the within” – Lied “Persian Love Song”
      2. Dead Can Dance – Album “Toward the within” – Lied “Tristan”
      3. Renaissance – Album “Ashes are burning” – Lied “Ashes are bruning”
      4. Clannad – Album “Fuaim” – Lied “Lish Young Buy-A-Broom”
      5. Joni Mitchell – Album “Night Ride Home” – Lied “Cherokee Louise”
      6. Dorota Miskiewicz – Album “Caminho” – Lied “Dla nikogo”
      7. Malia – Album “Young Bones” – Lied “Richer than Bill Gates”

      Manchmal höre ich ein oder zwei Songs aus der Liste, manchmal die ganze Liste oder ich füge je nach Stimmung noch was dazu. Wichtig ist für mich, dass ich die Stimmenwiedergabe als natürlich und authentisch empfinde.

      Grüße
      Rincewind

    • #2900
      BatBen

      Hallo,

      Stimme: Rebecca Pidgeon – The Raven – Grandmother
      Bass: Raime – Tooth – komplettes Album
      Bass2: Raime – Quarter Turns Over A Living Line -Komplettes Album
      Dynamic und Räumlichkeit: Michael Wollny – Weltentraum Live – When The Sleeper Wakes
      Smoothyness 😉 : Christian Scott – The Eraser
      Bombastyness 😉 : Infected Mushroom – Pink Froyd

      Gruss

      Ben

    • #2901
      BatBen

      Moin,

      Vergessen:

      Roger Waters – Amused To Death – Perfect Sense Pt.1

      Das Lied für alles 😉

      Gruß

      Ben

    • #2904
      Yoga

      Halli Hallo,

      was bei bei Akkustik nicht fehlen darf:

      Some must dream – Nils Lofgren

      Das Solo der Gitarre im Mittelstück ist der absolute Traum zum Vergleichen.

      Yoga

    • #2980
      HaZu

      Sag mal wie gut sind denn die Vorschläge hier bitte 😀 höre mir einen nach dem andern an und komme aus dem Staunen garnicht mehr raus… Und ich habe “nur” die Elip 2 hier stehen. Tolle Tracks dabei! Ich höre übrigens gerne
      Yo-Yo Ma Plays Ennio Morricone: Ecstasy of gold
      Ich bilde mir aber nicht ein bewerten zu können zu welcher Beurteilung dieser Track hilfreich sein kann. Ich weiß nur, dass man mit Augen zu jeden Saitenanschlag auf dem Cello “sehen” kann…

    • #5038
      BigBernd

      Ich möchte hier auch kurz ein paar meiner Favoriten beisteuern. Wie ihr seht, ist das Spektrum sehr breit aber zum Glück ist Musik Geschmackssache und jeder darf sich seine Lieblinge selbst aussuchen.

      Zum Warmwerden

      Tommy Emmanuel – „Endless Road“ oder „Mystery“
      Hier schaue ich nach Klangtreue, suche nach für mich unnatürlichen Dellen im Spektrum und achte auf Feinzeichnung (Anschläge, Flageolett)

      Jennifer Warnes – „Big Noise, New York“
      Alles drin, was ich zum Bewerten brauche. Trimme damit auch mal PA Anlagen auf meinen Geschmack. Bühnenbreite, Ortbarkeit und gute Bassabstimmung sind dann dabei die Kriterien. Die Kollegen jaulen schon immer, wenn der Track startet aber ich kenne ihn halt sehr gut und das ist ja das Entscheidende.

      Dynamik

      Ein für mich schöner Gradmesser der Dynamikfähigkeit eines Lautsprechers ist eine Aufnahme vom Dresdner Kreuzchor:

      Mauersberger – „Wie liegt die Stadt so wüst“
      Die Aufnahme unter Gothart Stier ist zu dem auch ein unfreiwilliger Basstest, weil man fleißig die LKW durch die Aufnahme fahren hört.

      Und wenn ich schon bei Dresden bin, kann ich mir auch das „Dresdner Amen“ anhören. Oft verwendet – am bekanntesten sicher bei

      Wagner – „Parsifal“
      Die Ouvertüre bietet sich an, um einen Überblick über Dynamik und Auflösung zu bekommen. Wer es schmutzig und brachial mag, nimmt eine Aufnahme vom Orchester der Bayreuther Festspiele unter Boulez. Eine gezügelte Variante mit mehr Räumlichkeit und besseren (De)Crescendi haben die Berliner Philharmoniker zum Beispiel unter Barenboim.

      Und wenn die Lautsprecher noch nicht explodiert sind, empfehle ich einmal Strawinskys Feuervogel durch den Raum brennen zu lassen. Dabei sollten nach meiner Erfahrung entweder Orchester oder Dirigent russische Wurzeln haben. Meine Lieblingsversion mit Gergiev gibt es wohl leider nur auf youtube.

      Hochmitten/Hochtöner

      Will ich wissen, ob mich dieser Bereich nervt, teste ich mit:

      I love you because (Musical) – „Because of you“
      Ich finde die Kompositionen darin wunderschön aber das amerikanische Klangideal einer weiblichen Musicalstimme kratzt doch ziemlich schnell an meinem Trommelfell. Wenn der Lautsprecher in diesem Bereich noch Überhöhungen bringt, dann…

      Marvin Gaye – „Ain‘t nothing like the real thing“
      Ist nicht mehr ganz so übertrieben aber in der Mitte knatscht es ab und zu doch ziemlich. Wenn es gut läuft, kann man bei der Gelegenheit schon mal auf die Stereobreite schielen. Alte Left,Center,Right (LCR) Aufnahmen halt. Herrlich!

      Stereobreite/-tiefe

      John Scofield – „Snake Dance“
      Ich achte auf folgendes: a) rechte Rhythmusgitarre muss brav in ihrer Ecke bleiben, b) ist die Tiefenstaffelung vom Drum-/Percussionset sauber und c) verschwimmt der mitunter hakelige Basslauf nicht zu sehr

      Heavytones (ja, die vom Raab) – „Living it up“
      Stereoeffekt Rhythmusgitarre/Backing vocals, allgemein Panorama und Harmonie der Lautsprecher im Bassbereich (Bassgit. + Kick)

      Auflösung

      Steely Dan – „Black Cow“
      Ich achte auf Stereobreite sowie -trennung und Zusammenspiel zwischen Bass und Kick. Ein Kriterium für Auflösug ist die linke Rhythmusgitarre. Klingt sie immer sauber aus und sind im Refrain trotz „mehr Verkehr“ noch die Anschläge sauber zu hören?!

      Red Hot Chilli Peppers – „Hump de Bump“
      Andrew Scheps lässt die Neve Konsole glühen! Die Mischung ist neben dem beachtlichen Pegel dazu noch sehr dicht. Im Chorus sollten die Anschläge der Bassläufe noch gut zu hören sein. Miese Lautsprecher schlucken auch extrem viel vom Text. Kleines Detail: Klicken vom Pickupwechsel direkt auf der Eins vom ersten Refrain. XD

      Loudnesswar – Andrew Scheps ist ja dessen ungekrönter Sieger. Das Metallica Album „Death Magnetic“ sei hier deshalb nur am Rande erwähnt. Aber ein gutes Stichwort, um die Pegelorgien vor allem im Bassbereich zu beginnen:


      Bass

      Ich reiche hiermit der musikalischen Vergangenheit die Hand und ziehe sie symbolisch mit einem Ruck und dem Basseinsatz des folgenden Liedes in die Gegenwart:

      Justin Timberlake – „That Girl“
      Fantastische Soul Attitüde mit modernem Geklingel und Schub. Können die Lautsprecher die Kunstkick und den Subbass auseinander halten?

      LuchMoney Lewis – „Whip it“
      Ein alter Motown Song – neu verwurstet. Man kann sich darüber streiten, ob man es gut findet – mir macht es gute Laune und mit der Bridge nach dem zweiten Refrain zerstöre ich entweder Amp oder Chassis. Wenn doch alles heil bleibt, kenn‘ ich danach alle Raummoden von 35Hz bis 100Hz.

      Eine weitere interkulturelle Brücke schlagen „The Doors“. Aber jemandem, der elektronische Tanzmusik neueren Datums nicht mag, hilft wahrscheinlich auch nicht der Name.

      Skrillex feat. The Doors – „Breakn‘ a Sweat“
      Über das musikalische Virtuosität von Skrillex fange ich gern mit jedem Streit an – über die von „The Doors“ eher weniger. Die Herren waren gemeinsam im Studio und herausgekommen ist ein EDM Track, der die Bass Chassis schon beim ersten Einsatz zum Verzweifeln bringen kann. Wenn der Bass im Refrain sauber mit der Synth Hook mitläuft, liebe ich es. Und Jim Morrison hat mit seiner Vision ziemlich genau getroffen – das war 1969!

      So weit bis hierher.

      Viele Grüße Ben

    • #13752
      Karl-Heinz

      Ich höre im Prinzip nur Schallplatte, aber als Tipp möchte ich folgende Platten nennen:

      – John Campbell mit der LP One Believer und
      – Jennifer Warnes mit der LP The Hunter

      Gruß an alle

    • #14776
      Audicz

      Hallo,
      Hier mal drei der vielen Lautsprechertester:
      Pink Floyd von Schallplatte: “Wish you where here”. Die Schallplatte ist so geschnitten, daß man nach langem Anlauf früher oder später die ersten Töne hört. Je früher desto besser. Diese dann noch, ob dann schon aufgelöst.
      Ob der Lautsprecher auch Party kann: Jan Delay “Mercedes Dance Intro”, hier muss der Bass schieben, egal wie groß das Membran ist. Da fönt auch die Mona 2.1 sensationell.
      Miles Davis “Flamenco Sketches” von Kind of blue, zeigt was der Hochtöner kann. Das Blechblasinstrument und das Holzblasinstrument sollten nicht nach Tröten klingen und geschmeidig bleiben. Hier auch Übergang HT zu MT. Harmonisch? Vorsicht mit ER4, kann zu Hörschäden führen.
      Gruß Dino

    • #14879
      MartinK

      Für Gitarre und Männerstimme empfehle ich Calvin Russel mit https://m.youtube.com/watcv=OScWdz3fKm0https://m.youtube.com/watch?v=OScWdz3fKm0
      Gruß Martin

    • #15817
      Jowethardhead

      Hallo zusammen,

      heute ist ein neues Album erschienen von Quadro Nuevo mit dem Namen “Flying Carpet”. Bis jetzt habe ich noch nicht alle Lieder durchgehört, aber das gleichnamige Lied ist schon gewaltig.
      Was kann man damit testen? So ziemlich alles. Bühne, Dynamik, differenzierter Bass.

      LG Jonas

      • #15862
        HaZu

        Vielen Dank für den Tipp, hatte mit dem Thema bisher wenig Berührung und bin echt angetan.

    • #15819
      Gipsohr

      Hallo Jonas,
      Quadro Nuevo MUSS, wenn einem der Stil gefällt nicht nur als Test-Musik nehmen sondern LIVE anschauen. Unterhaltsam und akustisch ein Genuss.

      Offtopic off

      Grüße Achim

      Ergänzung: Höre gerade die spielen orientalisch. Im Grunde ist die Gruppe mit dem Tango unterwegs…

      • #15822
        Matthias (DA)

        In der Tat ein tolles Live Erlebnis, waren auch schon min zwei mal in Darmstadt. danke für den Tipp zum neuen Album.
        @Achim, orientalisch machen sie schon recht lange und auf einigen Alben, aber vor ca. 5 Jahren hat einer der Quartettler bei einem Konzert sein Bandoneon vorgestellt, das er gerade anfing zu lernen, genau ein Stück konnte er damals damit spielen…
        Dass sie dann nach der Mühe zwei Tangoalben aufgenommen haben ist nur konsequent 😉

        Ein herrliches Instrument, Tango kann ohne gar nicht funktionieren, auch wenn es immer mal wieder jemand versucht…

        Grandioser Kommentar dazu auf der QN Seite:

        Das Bandoneon ist das Instrument des Tango – in Deutschland entwickelt und gebaut gelangte es der Legende nach mit einem Matrosen in ein Bordell in Buenos Aires- als Preis für gewisse Liebesdienste. Von dort aus wurde es zur Stimme der enttäuschten Einwanderer, zur Stimme des Leides, zur Stimme des Tangos.

        Der Spieler, der gebückt und in sich versunken über das Instrument gebeugt ist, denkt mit großer Wahrscheinlichkeit über das unvorstellbar komplizierte Griffsystem des Bandoneons nach.
        Dieses Griffsystem, und nicht das Instrument selbst, hat Heinrich Band aus Krefeld patentieren lassen und der besseren Vermarktung wegen nach seinem Namen benannt.

        Wer das Bandoneon das erste Mal ausprobiert, könnte meinen, Heinrich Band habe alle Stimmzungen in einen Sack gesteckt, geschüttelt und nach dem Zufallsprinzip eingebaut. Dazu kommt noch, dass die Töne auf Zug und Druck verschieden sind – meistens.

        Mein Instrument, ebenfalls von Victoria Accordions, verwendet die sogenannte französische Griffweise, chromatisch angeordnet und auf Zug und Druck gleich. Wenn das Akkordeon ein schönes, edles Restaurant mit feinem Essen und besten Weinen darstellt, ist das Bandoneon eine verlorene, derbe Kneipe mit nur einem Essen und schlechtem Bier.

        Kein Instrument erfordert so viel Hingabe wie das Bandoneon, aber kein Instrument kann in dieser Weise Verlassenheit, Rohheit und Trauer ausdrücken.

        http://quadronuevo.de/de/quadro-nuevo-instrument-details.php?nickname=bandoneon

    • #15868
      waterdrinkingman

      Ist ganz nett und klanglich okay, ich finde die Gruppe meist zu mainstreaming, macht mich von der Originalität irgendwie nicht so an. Aber Jonas, wenn Du diese Art magst, dann hör Dir mal das Album Thimar von Brahem, Surman & Holland an, vlt. ist das was für Dich. Ist für manche schon zu sehr am Jazz, persönlich finde ich es attraktiver als das von Quadro Nuevo, welches mir nicht langzeithörtauglich vorkommt. In der Tat bin ich jetzt bei Stück 7 und mag es nicht mehr zuende hören. Ich werde dem noch ein anderes Mal eine weitere Chance geben, aber jetzt schwenke ich lieber zurück zu Radio Paradise…

    • #31987
      Rundmacher

      Hallo,

      mal von einer anderen Seite hier her geholt.

      In der c’t 17/2018 ist ein Bericht über High-End-Kopfhörer erschienen, dort werden mehrere Referenzaufnahmen zum Vergleich verwendet. Sicherlich sind sie eine schöne audiophile Gelegenheit um auch an den hier vorgestellten Lautsprechersystemen getestet zu werden, da müssen die 2k€ Kopfhörer sich vermutlich ganz schön anstrengen…

      • Sting “Perfect Love Gone Wrong”
      • Gretchen Peters “If Heaven”
      • Cassandra Wilson “Forty Days and Forty Nights”
      • Kraftwerk “Heimcomputer” (Stereo und 3D-Kopfhörermix vom Album Kraftwerk 3D)
      • Korn “Blind”
      • Chick Corea “Return to Forever”
      • Anne-Sophie Mutter “Schubert: Forellenquintett 1. Allegro vivace”
      • Gilbert Kaplan  Wiener Philharmoniker “Mahler Symphonie Nr.2 1st Movement, Tempo 1” Track 12

      Es grüßt freundlich

      Rundmacher

      • #31989
        Rincewind

        Hallo Rundmacher!

        Netter Artikel, dennoch fand ich den Bericht über das Vermessen des Klanges im Heft davor interessanter. Bei der Auswahl der Stücke fehlt mir die Angabe auf welche Details zu achten ist, was das besondere an den Aufnahmen ist.

        Einer meiner Teststücke für Lautsprecher und Kopfhörer ist derzeit:

        • Nils Frahm: Sunson
        • Nils Frahm: A Place

        Beiden Titeln ist eine akribisch saubere Aufnahme gemeinsam. Deshalb muss der Lautsprecher oder Kopfhörer zuerst die vielen Geräuschquellen sauber von einander räumlich getrennt darstellen. Aufgrund der Vielfältigkeit der Soundcollagen sind auch sehr viele feine Details zu hören:  Streicher im Hintergrund, Geräusche von Schritte, Türen etc. Zuletzt geht es um saubere Impulse. Im Stück Sunson wird ein trockener, harter Beat zusammen mit einem impulsartigen Synthesizer-Klang gespielt. Beide Geräusche müssen bei sauberer Wiedergabe hart Anfangen jedoch sanft ausklingen. Ein feiner Test.

        Grüße
        Rincewind

    • #33488
      Cappu

      Ich stelle auch hier noch mal die Frage, weil es mich interessiert:

      Am Mittwoch war ich bei Udo und es brachte jemand seinen Verstärker und eine eigene Hörtest-CD mit. Der erste Track war ein Jazzstück ähnlichen Namens wie “What kind of love is this?”.

      Sachdienliche Hinweise werden mit Kusshand entgegengenommen. Das Stück hat es räumlich in sich.

       

      • #33502
        Rincewind

        Hallo Cappu!

        Möglicherweise kann ich aufgrund deiner Beschreibung erraten was für ein Lied am Mittwoch bei Udo gehört wurde. Ist es vielleicht Terry Collier mit dem Lied „What Color is Love?“
        https://youtu.be/ozaLAy0XKeY

        Grüße
        Rincewind

        • #33551
          Cappu

          Hi Rincewind, nein, das war es leider nicht. Werde ich mir aber trotzdem anhören.

           

          Es war eine Japanerin, beginnend mit Yu…

    • #33555
      schuelzken

      Nabend Cappu,

      dann meinst du vielleicht

      Yuri Honing Acoustic Quartet

      Hör dir auch mal Hiromi an.

      Gruß Schülzken

    • #33561
      Dilettant

      Hallo Cappu,

      ich war der mit der Hörtest-CD. Schön, dass Dir das auch so gut gefallen hat! Die Platte heißt: Yuko Mabuchi Trio Live

      Das wurde in einem ganz kleinen Club mit nur 50 Sitzplätzen aufgenommen und anders als bei mancher gepriesenen räumlichen Aufnahme (z.B. vom Chesky-Label) wurde der Bass und das Schlagzeug richtig satt eingefangen.

      Liebe Grüße

      Uwe

      • #33564
        Cappu

        Hi Uwe, danke 🙂

        Das hier ist es: https://youtu.be/daKGoly1EpM

        Wie ist Deine Session noch ausgegangen? Schreib mir gerne in den anderen Thread.

        LG, Reinhard

         

        Schülzken, Dir natürlich auch vielen Dank. Da höre ich auch mal rein.

    • #33900
      Cappu

      Hier noch ein kleiner Basstest: https://youtu.be/DS7CARR8r84

      Aber Vorsicht, sind etwa 30 Hz und wird nach 1:30 min. noch mal etwas stärker.

      Das Lied wurde auch im Hinblick auf taube Menschen geschrieben.

      • #33932
        Adi

        Hallo Cappu

        Mir zerlegts grad meine 60.- Euro Billig-Soundbar….

        Gruss Adi

      • #33985
        schuelzken

        Nabend,

        hab da jetzt auch mal reingehört, hilf mir doch mal auf die Sprünge.
        Was ist das für ein Instrument was diesen unangenehmen Brummton generiert?
        Klingt für mich wie ein Sinuston mit rhythmischen Unterbrechungen.
        Vermutlich soll es helfen, wie du schon sagtest, Menschen mit einer Hörschwäche Musik wahrzunehmen.

        Gruß Schülzken

        • #33990
          Cappu

          Hi Schülzken,

          der Bass ist synthetisch, Produzent war ein gewisser William Orbit, dem Vernehmen nach kein Unbekannter im Bereich der elektronischen Musik. Mehr weiß ich dazu aber auch nicht.

          Die Wahrnehmung des Tons variiert je nach Raum. Man kann aber je nach LS auch Unterschiede beim Einschwingen raushören.

          LG

    • #33964
      Cappu

      Hi Adi,

      was machst Du auch für Sachen 😉

      LG

    • #33973
      Matthias (DA)

      Bin gerade mal wieder über die Propellerheads gestolpert. Schöne Bühne und endlich mal jemand der die tiefen Frequenzen auch nutzt 😍

      Ron’s Theory glatt mal nen Ohr wert

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