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RaCo's Granduetta

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Dieses Thema enthält 34 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  RaCo vor 1 Woche, 6 Tagen.

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  • #3354 Antwort

    Hallo zusammen,
    so langsam finden sich ja alle alten Bekannten hier wieder. Die Idee, Projekten im Bau eine eigene Rubrik zu widmen, finde ich klasse. Dem möchte ich mich anschließen und hier regelmäßig den Bau meiner GDs beschreiben.

    Zur Historie: Nachdem sich meine Eigenbauten aus Schülerzeiten (s. Profilbild) mit den Jahren aufgelöst hatten, bin ich 2007 bei der Suche nach Nachfolgern auf Udo gestoßen. Die Duetta gefiel mir auf Anhieb und 2008 wurde diese dann in die Tat umgesetzt. Bis heute höre ich damit und bin nach wie vor begeistert. Leider hängt die familieninterne Referenz die Latte sehr hoch (Infinity IRS Beta), und so vermisste ich vermeintlich Auflösung im oberen Bassbereich. Nach diversen Überlegungen hatte ich dann die Gelegenheit, bei Schülzken die Granduetta zu hören (hier nochmal vielen Dank dafür).
    Auffallend war vor allem die Lässigkeit, mit der die GD auch übelste Dynamikattacken raushaut. Und ja, die Auflösung im oberen Bass/Grundton war auf einmal auch da. Bei weiteren Gesprächen mit Udo stellte sich dann heraus, dass die 7-360er in der GD nicht nur doppelt vorhanden sind, sondern auch ein gutes Stück höher eingekoppelt werden als in der Duetta. Ich schlussfolgere jetzt mal, dass in der Duetta der 7-360 deultich mehr Bass abbekommt und demnach bei forcierten Pegeln eher die Segel streicht bzw. dann an Präzision/Auflösung verliert. Lange Rede, kurzer Sinn: Die GD musste her.
    Leider sind meine Duettas schon etwas älter, so dass zwischenzeitlich die Korbform des Tieftöners sowie die Membranfarbe gewechselt wurde. Nach einem Besuch bei Udo mitsamt den Chssis aus der Duetta konnten wir dann doch ein Upgrade zusammenstellen, das mir den kompletten Neukauf ersparte und dem Gesamtpreis der GD angemessen gut zusammenpasst (hierfür nochmal vielen Dank an Udo).

    So ging es dann also an die Planung der Gehäuse. Ich bin eher ein Freund von schlank und hoch, und die MT-HT-MT Anordung mit den beien Bässen unten stört mein symmetrie-Empfinden. Nach kurzer Rücksprache gab Udo das ok, einen der TTs nach oben zu setzen und das ganze symmetrisch um den HT aufzubauen. Nach eingem Schieben und diversen Entwürfen kam dann eine Säule von knapp 2m Höhe, 35cm Breite und 55cm Tiefe heraus. Diese verjüngt sich nach hinten und der Bereich mit MT-HT-MT bekommt eine satte Fase, um dort die Schallwandbreite auf ca. 21cm zu reduzieren. Einteilig wäre der Bau ein Zweimann-Job. Da mein Zeitfenster im wesentlichen zwischen 21:00 und Mitternacht liegt und da selten eine helfende Hand zur Stelle ist, wurde also kurzerhand auf 3-teilig umgeplant. Dann sind es zwar insgesamt 6 Kisten, aber die sind in meiner etwas beengten Werkstatt problemlos alleine zu handhaben.
    Somit stellte sich die Frage nach dem Material: Ich habe bisher gute Erfahrung mit OSB gemacht. Der Plan: OSB mit 3mm HDF-Decklage (um eine gute Basis fürs Furnieren zu bekommen), gewölbte Seitenflächen (die sollten so steif sein, dass nicht allzu viele Verstrebungen nötig sind) und innen mit Bitumen-Dickbeschichtung ausgekleidet. Der mittlere Teil soll doppelwandig ausgeführt und der Zwischenraum mit Sand befüllt werden.
    Als ich mir dann im Baumarkt einen Überblick über die möglichen Materialien und Formate verschaffen wollte, schob gerade ein Angestellter einen ganzen Wagen mit leicht beschädigten OSB-Platten (ausgebrochene Nuten und Federn) in 22mm und 25mm Dicke 50% reduziert in den Verkauf. So landeten dann also gute 11m² OSB-Platten in 22mm und 25mm Stärke für insgesamt unter 30EUR auf meinem Einkaufwagen und die Materialfrage war geklärt.

    Soweit schon mal der Zwischenstand.

    Einen schönen Abend
    RaCo

  • #3358 Antwort

    Herausragend, ne Dicke in Doppeldappo, ick freu mir schon!
    Und das timing mit den osb Platten lockt mir ein Halelujah raus. Cäcilia von Rom hält ihre schützende Hamd über der DDD
    Frohen Bau, würd mich über nen Bauplan freuen

    Matthias

  • #3363 Antwort

    Hallo RaCo,
    Ich baue auch manchmal im “Sandwich” Baustil”. Das ist oft preiswerter, gerade, wenn man Buche Sperrholzplatten (z.B. 4mm) nimmt. Allerdings leime ich die Platten meist auf Spanplatten. Diese sind etwas glatter und in allen Größen und Dicken zu haben.
    Dann lasse ich alles im Übermaß schneiden, verleime beide Platten mit Schraubzwingen und wuchte danach den Sandwich auf die Format Kreissäge. Mit einem Gehrungsschnitt sieht man dann auch keine Bröselkanten mehr.
    So lässt sich eine schöne Oberfläche erzielen.
    Das ganze Vorhaben ist aber schon recht aufwändig und man sollte sich überlegen, ob man so große Flächen gut händeln kann.
    Willst du nach dem Bau die Gehäuse lackieren?
    Gruß von Chris

  • #3383 Antwort

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo Raco,
    Bitumen kann auf Dauer die Sicken der Lautsprecher verhärten, deshalb lass es lieber weg. Plane statt dessen lieber Versteifungen ein. Das Teerzeugs hätte zwar durch Gewicht die Anregung der Platten erst bei höherem Pegel zugelassen, Versteifungen verschieben dagegen die Resonenzen zu höheren Frequenzen, die vom Bass nicht mehr abgestrahlt werden. Im Mittenbereich spielt das eh keine Rolle, weil dort nicht genug Energie zum Plattenschwingen vorhanden ist.

    Gruß Udo

  • #3401 Antwort

    Ich sehe schon, die GD wird langsam zum Standardlautsprecher hier 😀

    Eine Version in “Full-Dappo-Optik” fehlte bislang noch – ich bin äußerst gespannt und freue mich schon auf deine Berichterstattung hier =)

    Grüße aus München,
    Max

  • #3420 Antwort

    Dann mal der Reihe nach:

    @ Matthias
    Hab den groben Entwurf in NX7.5, da kann ich gerne mal einen Step-file draus machen.
    Das Detaildesign ist dann in 2D als dwg-file. Kleiner Tipp am Rande: DraftSight (mal nach googeln) ist ein mehr oder weniger vollwertiges Acad (sehr ähnliches Layout, identische Befehle, shortcuts etc.) und selbst für gewerbliche Nutzung frei.

    @Chris
    Die Teile sollen furniert werden. Da ich die Kanten deutlich verrunden will (R1-2mm), muss es eh etwas dickeres Furnier sein. bei 1,5mm Furnier könnte das auch direkt auf OSB klappen, aber da bin ich lieber vorsichtig und leg noch eine 3-4mm Lage dazwischen. Buchensperrholz wär auch eine Option, muss ich mal preislich vergleichen.
    Die Front wird vorgesetzt. Bei meinen Duettas hab ich MDF schwarz lackiert, in den nassen Lack Quarzsand gestreut und das Ganze nach dem Trocknen abgebürstet und nochmal schwarz lackiert. Gibt eine sehr gleichmäßige, fein strukturierte Oberfläche, durch die man keine MDF-Kanten sieht und die auch nicht so empfindlich ist. Das soll bei der GD wieder ähnlich werden.

    @ Udo
    Danke für den Tipp. Hätte gedacht, dass die neueren wasserlöslichen Bitumenwerkstoffe das Problem nicht mehr haben. Wenns das Bitumen selbst ist und nicht die Lösungsmittel, was ist dann von den Bitumendämmplatten zu halten, die z.B. IT verkauft?
    Das eingesprate Volumen von vollflächig 2-3mm Bitumen gibt aber sicher noch die eine oder andere Versteifung her.

    Schöne Grüße
    RaCo

    • #3504 Antwort

      Danke, ein jpg hier eingebettet fänd ich noch besser, einfach zum mal vorstellen wie sie wohl wird 🙂

  • #3426 Antwort

    Hallo zusammen,

    hier nun die nächsten Schritte Richtung Rohbau.
    Um die leichte Krümmung des Seitenteile zu realisieren, habe ich mich entschieden, ein Vieleck aus den 22er Platten zu bauen. Also mussten die Spanten entsprechend “vervieleckt” werden und ann brauchte es jede Menge ca. 5cm breiter Leisten.
    Etwa 400 Sägeschnitte weiter waren die insgesamt 16 Spanten fertig. Nochmals gut 300 Schnitte weiter hatte ich dann auch die Streifen gesägt.
    Zunächst habe ich dann für jedes Gehäuse die beteiligten Spanten, die Rückseiten und die vorderen, parallelen Streifen verleimt.
    Um nun die Seiten zu schließen, habe ich mit reichlich Fugenleim Leiste an Leiste gesetzt. Um nicht alle Leisten auf einmal während der Verarbeitungszeit des Leims aufbringen und dann das Ganze mit Spanngurten zwingen zu müssen, habe ich die Streifen einzeln verschraubt.
    Recht knifflich haben sich dann noch die Ecken der Bassgehäuse zu dem Mittelhochton-Gehäusen hin gestaltet. Nach diversen versuchen, die (Drei-)Ecken gleich mit passenden Gehrungen auf Maß zu sägen, habe ich einfach viel zu große Stücke aufgeleimt und bündig gefräst.

    Den Rest erledigt dann rundum der Rotex-Schleifer. Da bin ich jetzt gerade dran.

    Schöne GRüße
    RaCo

  • #3429 Antwort

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo RaCo,
    auch wenn es mit Wasser gelöst ist (wenn das überhaupt geht), bleibt Bitumen immer noch ein Öl-Derivat. Ich würde es niemals in meine Boxen kleben.

    Gruß Udo

  • #3565 Antwort

    Hi RaCo,

    bevor ich mich dann doch für die Duetta entschieden habe, hatte ich auch einen Entwurf für die Granduetta erstellt, der Deinem sehr ähnlich ist. Bei meinen 35 m2 Wohnzimmer habe ich mich dann aber doch für die “kleine” Duetta entschieden.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Bau und Spaß beim hören!

    Ciao
    Monti

    P.S. Meine Duettas sind ebenfalls gerade im Bau, wenn ich in den nächsten Tagen Zeit finde, werde ich auch einen eigenen Bericht in dieser Rubrik starten… 🙂

  • #3624 Antwort

    Hallo RaCo,
    Schön, daß Du mit der Dapo GD angefangen hast. Da bin ich schon gespannt! Ist wie schon mal geschrieben auch mein Ideal, die riesen Kisten.
    Gruß Audicz

  • #6090 Antwort

    Erick

    Hallo RaCo,
    Udo hat schon recht mit dem Bitumen. Ich muss dazu sagen ich habe Bitumen in meine Duetta eingegeklebt. Aber- nicht als letztliche Schicht ! Das gesamte Bitumen habe ich abgedeckt mit einem dicken Klavierfilz (davon werden normalerweise die Anschlagkloppel für Klaviere und Konzertflügel hergestellt.) Die Stöße habe ich wiederum mit einem lösemittelfreien Dichtstoff abgedichtet.
    Bitumen, wie schon Udo erwähnt hat würde bei entsprechender Erwärmung Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe = PAK abgeben. Die Frage ist ob die Konzentration (Raumtemperatur)ausreicht eine Verhärtung bzw. eine Modifizierung der Gummisicken zu bewirken.
    Ich für meinen Fall würde heute etwas anderes nehmen. Schwergummi! Das gibt es mittlerweile auch im Internet in vesch. Schicktdicken zu kaufen. Im Obi hatte ich mal gesehen da gibt es so ein Material wo man sonst die Waschmaschine draufstellt das die nicht so rumzappelt. Das Material nur eben etwas dünner. Da lässt sich das sehr gut verarbeiten.Wenn Du so eine Rolle in die Hand nimmst weist du warum das Material SCHWER Gummi heißt. Bin gespannt auf dein Projekt.
    Viele Grüße Erick

  • #6399 Antwort

    Hallo RaCo,

    Sind sie schon “rund” die GD? Hast Du noch HDF genommen…?
    3 teilig, wie verbindest Du die oder stapelst Du einfach?
    Danke, Dino

  • #6412 Antwort

    Hallo Dino,
    ja, seit gestern abend sind sie “rund”. Hat ein 10er Paket 80er Schleifscheiben für den Rotex gekostet, sieht aber soweit ganz brauchbar aus. Geschliffen habe ich die je 3 Gehäuseteile am Stück, damit die Übergänge möglichst gut passen. Als nächstes werden die Einzelgehäuse rundum mit 4mm Birke-Sperrholz belegt. Das schaue ich mir mal an, vor allem, wie die sichtbaren Schnittkanten dann aussehen. Ggf. lasse ich das dann so. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das helle Holz gefällt oder ob das Ganze noch gebeizt/lasiert bzw. furniert wird.
    Die Fronten werden in jedem Falle schwarz mit Struktur. Bei meinen Duettas habe ich Quarzsand in den nassen Lack gestreut und das Ganze dann abgebürstet und mit zwei Lagen schwarzem Lack überzogen. Ich denke, das werde ich hier wiederholen.
    Fotos folgen noch. In der Werkstatt ist es zu beengt, da krieg ich die nicht als Ganzes drauf.
    Schönen Abend
    RaCo

  • #8115 Antwort

    Hi RaCo,
    Hörst Du schon oder “streuselst” Du noch.
    Gruß Dino

  • #8121 Antwort

    Hallo Dino, derzeit ists im Job recht arbeitsam, da bleibt nicht so viel Zeit übrig. Die Dinger werden so langsam auch sperrig und mit jeder final besperrholzten Seite empfindlicher. Da mir abends zwischen 10:00 und 12:00 keiner helfen will, gehts halt vorsichtig und langsam.
    Zudem bin ich völlig dem Röhrenfieber verfallen und baue jetzt parallel noch 2 1/2 Endstufen…
    Da ich meinen Pass Aleph-Clone vor ein paar Wochen verkauft habe, muss da mal eine fertig werden. Derzeit läuft an der Duetta ein alter Technics und das ist doch im Vergleich arg ernüchternd.
    Aber bald sind ja Weihnachtsferien, da hoffe ich, mich zumindest bis zu den Streusel-Fronten vorarbeiten zu können.

    Schöne Grüße
    RaCo

  • #9278 Antwort

    Hallo RaCo,
    Es ist Zeit für die monatliche Dosis. Wie läufts mit bekleben der Rundungen? Fronten schon drauf?
    Falls die elektrotechnische Löterei durch ist.
    Gruß Dino

  • #9289 Antwort

    Hallo Dino,

    die ist für den letzten Monat leider beschränkt. Zwei Planken drauf und mit viel Mühe wieder runter. Ich habe die ersten cm der Seiten parallel, erst dann geht das Ganze in eine Wölbung über. Der Übergang ist tückisch. Der erste Versuch war auf dem aufzuleimenden Sperrholz ein Paket aus 20mm Styropor, Sperrholz zur Druckverteilung und dann ein Haufen Spanngurte. Trotz zweier hektisch eingeschobener Latten hab ich das nicht vollflächig angedrückt bekommen.
    Ich hab mir nun eine Vorrichtung gebaut, die mit ein paar Latten, dicken Brettern, Schraubzwingen und Spanngurten den Druck gleichmäßig auf die Fläche verteilt.
    Der Probelauf der ersten Seite steht am Wochenende an. Trocken sah das schon gut aus.

    Schöne Grüße
    RaCo

  • #9290 Antwort

    Ich habe meinen Text gelöscht. Ich werde zu abstrakt.
    Gruß Dino

  • #10634 Antwort

    Wie ist der Stand? Gibt´s mal Foto´s dass man sich was vorstellen kann?

    Gruß
    Carpenter

  • #10665 Antwort

    Hallo Carpenter, leider komme ich nicht so voran, wie ich mir das vorgestellt habe.
    In den Weihnachtsferien ist es am Ende ein knapper halber Tag geworden, da passiert nicht so viel. Aber immerhin: Eine Bos sollte in den nächsten Tagen komplett beplankt sein, dann folgen Fotos.

    Schöne Grüße
    RaCo

  • #12521 Antwort

    Hallo zusammen,

    endlich ist es mal wieder weitergegangen! Die Gehäuse sind allesamt beplankt und die Fronten sind bis auf die Fräsungen für Chassis und BR-Rohre fertig:

    GD liegend, mit Fronten und Chassis an vorgesehener Position

    GD liegend, Details beplankte Seite

    Und das Ganze mal neben der Duetta:

    GD ohne Fronten neben Duetta

    Schöne Grüße
    RaCo

  • #12522 Antwort

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo Raco
    imponierende Größe, die schiebt man nicht mal eben unter die CNC-Fräse. Da kommt dir die Frässchablone von Matthias sicher gerade recht 😉

    Gruß Udo

  • #12851 Antwort

    Hi RaCo,

    danke für das Vergleichsfoto, die sind ja mal mächtig geworden. Ich bin begeistert!
    Gruß Dino

  • #15006 Antwort

    Hallo RaCo,

    hörst Du schon oder baust Du noch?

    Da deine Konstruktion meinem Entwurf sehr ähnlich ist, würde mich der Ausgang der Geschichte schon interessieren.

    Falls Du gerade beim Lackieren bist, frage ich aus eigener Erfahrung ende des Jahres nochmal nach:-)

    Grüße Torsten

  • #15035 Antwort

    Hallo Torsten,

    bin leider noch am bauen. Mittlerweile sind die MT/HT fronten fertig zum Lackieren, die TT-Gehäuse mit Dämmplatten ausgekleidet und der doppelwandige Innenausbau der MT/HT Gehäuse fast fertig.
    Fehlen vor allem noch die Fronten der TT-Gehäuse mitsamt BR-Rohren.

    Schöne Grüße
    RaCo

  • #15037 Antwort

    Fotofotofoto 🙂

  • #17109 Antwort

    Hallo RaCo,
    Gibt’s was zu zeigen?
    Gruß Dino

  • #17159 Antwort

    S t e v e

    Hallo Raco,
    ist dein Entwurf an die einteilige Duetta angelehnt nach Udo ? oder hast Du eine anderes Volumen angepeilt ?

    Insofern bin ich neugierig:
    Wie hoch ist bitte dein Bassabteil ?
    Welches Rohr in welcher Länge planst Du für wieviel Liter Innenvolumen zu verwenden ?

    Bin sehr gespannt auf die fertige Frontansicht der 11er mit dem Rohr.
    Glaube die Wirkung wird ähnlich stimmig wirken wie bei deiner Duetta.

    Gruß S t e v e

  • #17162 Antwort

    Hallo zusammen,

    bin dabei, aber die Fortschritte sind derzeit wenig spektakulär.
    Der Sockel ist fertig, die Oberflächen aller Gehäuse sind zum Beizen vorbereitet, aber noch roh (sehen also auch nicht anders aus als auf den letzten Fotos).
    Leider kann ich immer nur einen Gehäuseteil gleichzeitig bearbeiten, sonst wirds in der Werkstatt zu eng. Ich hoffe, in den nächsten Wochen die 6 Einzelteile der finalen Oberflächenbehandlung zu unterziehen und auf den Sockeln aufzutürmen.
    Ich habe mich auch entschlossen, die Fronten auf den Gehäusen über Dübel zu positionieren. Das möchte ich aber erst machen, wenn die Gehäuse komplett gestapelt und verbunden sind. 100% perfekt sind die leider auch nicht, so dass ich über die Position der einzelnen Frontplatte-Abschnitte die Fehler ein bisschen ausmitteln muss.

    @ Steve:
    Sowohl die Duetta als auch nun die GD entsprechen exakt Udos Vorgaben (90l für die TT und 12l für die MT). Das BR-Rohr entspricht von der Fläche bis auf wenige Prozent dem originalen Kanal, so dass ich die Länge übernommen habe.
    Bei der Duetta ist das Bassgehäuse durch einen diagonalen Teiler von der Mitteltonkammer abgetrennt.
    Bei der GD sind die Bassgehäuse 71cm hoch, die MT/HT Einheit 55cm. Zwischen den Einheiten ist je ein Spalt von 3mm vorgesehen und das Ganze steht auf ca. 5cm Sockel. Damit ist die Gesamthöhe knapp über 2m und der HT sitzt auf ca. 105cm. Das entspricht bis auf wenige mm meiner Duetta.

    Schöne Grüße
    RaCo

  • #17163 Antwort

    Die sind auch prima in eschborn aufzustellen,sind doch bis dahin fertig?

    • #17190 Antwort

      S t e v e

      Danke! Raco.
      Baust Du dir das Reflexrohr aus mehreren in der Länge zusammen oder hast Du ein ausreichend langes Fertig-Rohr entdeckt ? Bezeichnung 🙂 ?
      #
      Mein Entwurf/Idee ist ähnlich – wenn auch anderer Optik/Form.
      Gruß S t e ve

  • #17191 Antwort

    Hallo Steve,
    das ist ein DN110 HT-Rohr (graues Abflussrohr).
    Innen habe ich runde Scheiben aus 32mm MDF mit einer ca. 20mm tiefen Ringnut versehen, in die das Rohr so gerade reinpasst. Dann auf ca. 10mm Tiefe diese Nut im Durchmesser ca. 3-4mm vergrößert, das Rohr glatt abgesägt eingesetzt und den Ringspalt mit Epoxy ausgefüllt. Nach dem Aushärten dann mittels Bündigfräser die 12mm Restwandstärke auf Innendurchmesser des Rohres fräsen und alle Kanten verrunden.
    In der Front geht das dann entsprechend, also wiederum von hinten gestufte Ringnut, Rohr einkleben, von vorne mit Bündigfräser öffnen und reichlich verrunden.
    Das Ganze gibt dann einen runden Reflexkanal ohne Kanten und Übergänge und vor allem mit nahtlosem Übergang in die Front.

    Schöne Grüße
    RaCo

  • #23899 Antwort

    Hallo RaCo,
    Nachdem Jensen so schicke Bilder zeigt, wie sieht’s bei Dir aus?
    Ist ja schon Monate her hier.
    Danke und Gruß
    Dino

  • #23910 Antwort

    Hallo Dino,
    Bilder sind noch nicht gemacht, aber es geht voran.
    Zur Positionierung der Fronten habe ich Dübel eingesetzt, alle BR-Rohre sind drin und verschliffen und alle Fronten wurden mittlerweile besandet und schwarz lackiert. Der Tipp vom freundlichen Baumarktverkäufer für einen besonders lange klebrigen Lack war wirklich gut. Im Gegensatz zur Duetta vor jetzt fast 10 Jahren war das Ganze viel entspannter.
    Teile dünn lackieren, dann Quarzsand auf den nassen, klebrigen Lack aufstreuen und trocknen lassen (was bei dem Lack leider auch besonders lange dauert…). Abschließend vorsichtig losen Sand abbürsten und 2x dünn lackieren. Das gibt dann eine sehr gleichmäßig strukturierte Oberfläche.
    Für die restlichen Gehäuse habe ich mir aus einem drehbaren Fernsehuntersatz einen Drehtisch gebaut, da ich nicht von allen Seiten gleichzeitig wirklich gutes Licht auf die Gehäuse bekomme.
    Ich hoffe, dass ich die in den Weihnachtsferien die Gehäuse lasieren kann. Dann fehlt nur noch die Endmontage…
    Nebenbei kommen aber immer mal wieder Projekte dazwischen. Meine 829B-Röhrenendstufe ist nun in ein richtiges Gehäuse eingezogen (ok, Boden und Trafohauben fehlen noch), für die Tochter gabs zwischendurch noch schnell eine Udo11 mitsamt LM3886 Verstärker fest in die Schrankwand eingebaut und bis Ende Januar muss noch ein kleines Bassreflexgehäuse ohne Lautsprecher (=Cello) für die gleiche Tochter gebaut werden. Und die Große wächst gerade aus ihrem ebenfalls selbstgebauten Kontrabass raus, da bin ich dann demnächst auch wieder dran…

    Schöne Grüße
    RaCo

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