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SB 23/3 Sarcophago

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  • Dieses Thema hat 56 Antworten und 16 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 3 Jahre, 7 Monaten von Matthias (DA).
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    Beiträge
    • #2036
      Andre

      Hallo werte Gemeinde,

      ich möchte, wenn es dem Herrn des guten Tons recht ist, hier ein laufendes Bauprojekt dokumentieren und so für mich schon mal die Voraussetzungen schaffen, einen ordentlichen Baubericht abzuliefern.

      Ich bin seit mittlerweile über 3 Jahren begeisterter SB12ACL – Hörer und habe mit diesem Preis/Leistungssieger täglich meine Freude, nicht zuletzt, weil er in der Lage ist, alle meine Musikvorlieben zu bedienen. Wen es interessiert habe ich auf meiner Homepage drei Listen hinterlegt, die meinen Musikgeschmack recht gut wiedergeben:
      Kratzpulloverliste – Die Liste ist eine bunte Mischung aus meiner Sammlung mit vielen meiner All-Time-Favorites. Zum Namen kam es, als ich diese Liste einem Mitglied der Spackogruppe zum Hören gab und er sagte “Die Liste ist wie ein Wollpullover, erst bequem und warm, aber irgendwann kratzt er”. Daraus ergab sich die
      Kashmirpulloverliste, die eher leisere Töne anschlägt und die
      Kettenhemdliste, die meine metallischen Vorlieben dokumentiert.

      Schülzkens Granduetta hatte sich seiner Zeit viel Mühe gegeben, mir die Aufnahmen madig zu machen, zu offensichtlich haben viele meiner Lieblingskünstler zu wenig Wert auf saubere Produktionen gelegt, und deshalb bin ich einer der wenigen, die diesen Lautsprecher nicht brauchen. 😉

      Da ich aber gern und häufig Lautsprecher baue und ich aus meinem Experiment SB285 eine Zeit lang das SB23/3 Upgrade zuhause rumliegen hatte, probierte ich zu der Zeit mal ein Testgehäuse für die SB23/3 aus, um den damaligen Hype (Hesse seis gedankt) mal nachzugehen.

      SB23/3 Spangehäuse

      Die Probelauschung war dann leider famos. Alles ist tonal besser in meinen Ohren an dieser Box, aber sie ist auch etwas weniger verzeihend, was wohl dem um die tiefen Töne entlasteten 4 Zöller zu verdanken ist. Da war der Plan gefasst, eine SB 23/3 muss ins Haus. Die Regierung wird einem Einzug der Spanplattenkisten in die Gemächer aber wohl kein grünes Licht geben. Deshalb wird wohl ein hübsches Gehäuse her müssen…

      Weiter nach der nächsten Maus…

    • #2055
      Andre

      Cool – Bild aus Galerie:

      SB 23-3 Span

    • #2056
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Andre,

      erzähl mal, wie du das gemacht hast. Ich kann zwar Bilder hochladen, bekomm sie aber nicht geöffnet, wenn ich drauf klicke. Du kannst sie offenbar nicht nur hochladen, sondern sogar noch in deinen Post schieben.

      Gruß Udo

    • #2061
      waterdrinkingman

      ..thumbs up!!

      wollte nur mal hineinrufen, wie cool (und besser als manch Alternative) ich diese Forum – allein von den technischn Möglichkeiten und der Aufmachung her – finde!

      Udo, Glückwunsch zu dieser Veränderung! So viel in so kurzer Zeit zustand gebracht. Schön, mal wieder zu sehen, dass in jeder Veränderung auch eine Chance liegt. Diese ist m.E. sehr gut genutzt worden!

      André, finde Deinen “Hemden”-Ansatz lustig. Bin gespannt auf die Fortsetzung, mein Guter!

    • #2076
      Andre

      Der Entwurf

      Ein Mann der einen Lautsprecherkorpus entwirft muss ja grundsätzlich mehrere Aspekte dabei berücksichtigen, von denen er nicht alle beeinflussen kann (ohjemine, der WAF).
      Zunächst einmal ergibt sich aus den Erfahrungen der Nachbauer und dem Bauvorschlag von Udo ein recht konkretes Volumen für den Korpus. In diesem Fall was zwischen 40 (Bauvorschlag – 10%) und 55 Litern (laut Erfahrung von Nachbauern). Mein Testgehäuse hat grob 45 Liter all in all wie das Original und das hat mir gefallen. Also kommen 45 Liter Gesamtvolumen in das Pflichtenheft.

      Die Schallwandbreite ist ja im Original recht großzügig dimensioniert. Viele Nachbauer haben sich aber darum nicht geschert und haben bei der zweiteiligen Version eine sehr schmale Schallwand von 15-17 cm für HT und MT gebaut. Diejenigen, die die Box einteilig aber als Standbox ohne Füße gebaut haben, kommen auf ca. 25 -27 cm. Da weder von der ganz schmalen noch von der „normal breiten“ Version Negatives berichtet wurde, nehme ich mal an, dass da volle Flexibilität herrscht (Frequenzgangmessungen werden was anderes behaupten, aber wer will sich sein Hörvergnügen denn durch Messschriebe vermiesen. 🙂 ) Mein Testaufbau gab mir recht. Schmal geht prima.
      Ich baue den Hochtöner mit seiner Achse immer zwischen 90 und 95 cm Höhe. Das passt mit meinem Sofa.

      Eckige Boxen habe ich schon viele gebaut, was Rundes soll jetzt mal her. Außerdem habe ich ein kleines Kind und da empfiehlt sich eine Abdeckung der Chassis. Ein MT meiner SB12ACl hat leider schon einen konkav/konvex – Wechsel eingebaut, kleiner Kinderfinger sei Dank.

      Zu gerne hätte ich die Box mit von vorn nach hinten gerundeten Seitenwänden gebaut. 1,00 Meter hoch, 30 cm tief und 20 cm breit…. Passt aber so erst mal nicht. Der SB23 ist zu breit.
      1 Meter hoch, 25 cm breit und 25 cm tief … Gefällt mir nicht. Das ist mir (und vor allem meiner Frau) zu breit.

      Also wie bekomme ich den 23er in ein schlankes gerundetes Gehäuse, für dass ich auch noch eine ordentliches Aussehen hinbekomme. Mit einer etwa 4 cm dicken Schallwand für den SB23 könnte man ein 19 cm breites Gehäuse bekommen, wenn man den Ausschnitt entsprechend gestaltet und sich der Ausschnitt vom Boxeninneren nach außen von einem Durchmesser von 16 cm auf etwa 20 cm aufweitet wie ein Trichter. 4 cm Schallwand + Frontplatte des Korpus. Da wird das ganze aber sehr frontlastig. Dann brauchen wir einen schweren Fuß.

      Meine Idee sah erst mal so aus:

      Entwurf

      Mit dieser Idee bin ich lange schwanger gegangen und habe auch schon Material für die Schallwand organisiert und ein Spacko hätte mir wohl auch beim Fräsen geholfen, aber es kam alles dann doch anders….

    • #2089
      waterdrinkingman

      André, oha, das wird ja was.. Erinnert mich an die minPods (so heißen die glaube ich). Hatte den Text zuerst per Email bekommen, da war das Bild nicht drin. Als du schriebst nach vorn und hinten gerundet, dachte ich unwillkürlich an eine große Box in Zäpfchen, hehe. Das wär’ ja mal was, oder? 🙂

      Aber mal echt, ‘ne Box in Form eine größeren Lavalampe, nur vorne bei den Tönern plan, fänd’ ich schon abgefahren..

      Hat was Michelin-Männchen-artiges, Dein Bild. Oder wie diese alten Taucher-Helme..

    • #2096
      MartinK

      Hallo Andre,
      hier ein kleiner Mutmacher bzgl. der Gehäusegröße.
      FT 11 Größenvergleich
      Gruß
      Martin

      Hoffentlich klappt das mit dem Bild.

    • #2097
      Andre

      Hallo Martin,

      wenn ich es allein zu entscheiden hätte würde ich allein wegen der Materialschlacht 2x SB285/240 nehmen… aber die sind leider ne Idee zu groß für die Hörecke… 😉

      Gruß
      Andre

      • #2169
        Andre

        FT 11 Bassreflex ?

        • #2173
          MartinK

          Ja genau. 2 x BR 70 mit 165 mm Länge für ca. 110 l Abgestimmt auf ca. 30 Hz.

    • #2099
      Andre

      Nur mal zur Erinnerung:

      SB285 und Granduetta

      120 Liter wirken neben der GD zwar mager, sind aber immernoch beeindruckend….

      Gruß
      Andre

      • #2263
        Schülzken

        Nabend.

        das kommt mir alles so bekannt vor.

        Gruß

    • #2103
      MartinK

      Hm das ist in der Tat ein fetter Unterschied

    • #2166
      Andre

      Der Plan

      Wenn man den Plan für die aufgesetzte Schallwand betrachtet, fällt auf, dass ich die Rundung für den Hochtöner groß machen muss, damit sie den dahinterliegenden Korpus vollständig sowohl an der Oberkante als auch an der Einschnürung zwischen Hochtöner und Mitteltöner verdeckt. Dadurch wird der Abstand zwischen Chassis und Schallwandrand beim Hochtöner und Mitteltöner erheblich größer als beim Bass. Das gefiel mir nicht.

      Wegen der Ventilation des Bass-Chassis kann ich den Korpus nicht beliebig schmal machen. Außerdem, je schmaler der Korpus wird umso tiefer wird er auch. Das Gleiche gilt für die Höhe. Je länger ich versuchte dieses Problem zu lösen umso weniger gefiel mir der Entwurf.

      Bei allen folgenden Anpassungsversuchen experimentierte ich für den Korpus hinter dem Hochtöner mit einer Abrundung. Das war ein neuer Ansatz. In letzter Zeit wurde ja viel mit der Spanten- und Scheibchentechnik gebaut. Die Scheibentechnik hat leider den Nachteil, dass überall Schnittflächen des Holzes sind und die lackiere ich überhaupt nicht gerne. Ich habe mir deshalb auch inzwischen angewöhnt meine MDF-Kisten immer 3mm dünner zu bauen und zum Schluss nochmal mit 3mm MDF einzukleiden. So treten offene MDF-Schnittflächen nur an den Kanten bei den Fasen oder Rundungen nach dem Bündigfräsen auf. Damit wäre man, wenn man über Rundungen nachdenkt aber gleich wieder bei der Spantentechnik: Mehrere Lagen 3 oder 5 mm MDF übereinander auf Spannten gespannt und miteinander verleimt. Das hört sich vernünftig an.

      Jetzt ist das mit dem Biegen von Holz so eine Sache. Große Radien für die Biegung von Seitenwänden wurden schon häufiger realisiert und durch Aufspannen auf das Spantengerüst erreicht. Die Herstellung kleinerer Radien kann man sich bei youtube anschauen. Da wird eine Dampfkammer benutzt, die Holz „biegsam“ dämpft zum Beispiel im Modell- oder Instrumentebau. Eine Dampfkammer müsste ich aber erst mal bauen. Da wird mir Pfennigfuchser schon schwindelig.

      Es gab mal jemanden, der hat eine Duetta Top im engen Radius an der Oberkante nach hinten abgerundet und das mit Heißluft und Geduld geschafft. OK, das hört sich machbar und günstig an. Also lassen wir Rundungen mal in der Planung zu.

      Rundung

      Bleibt das Problem der Frontlastigkeit. Die 4 cm Tischplatte aus Eiche keilgezinkt, die ich als Front auserkoren hatte (billig im Sägewerk geschossen) ist schon mal ein Pfund. Hinzu kommen die Chassis. Da liegt die Schwereachse aber ganz knapp hinter der Schallwand und das geht nicht gut. Wenn ich den Standfuß nicht mindestens 10 cm über die Front hinaus verlängere oder ordentlich Blei in den Fuß packe kippt das Teil beim ersten Staubsauger oder Bobby – Car – Crash um und verletzt am besten noch jemanden beim Aufschlagen. aufs Parkett (Plattfuß mag ich nur als Film).

      In Summe bestehen letztendlich zu viele Einwände gegen den Gehäuseentwurf, so dass er mir schließlich nicht mehr gefiel. Ich hatte ihn mir „madig gemacht“ durch die ganzen Wenn-Dann-Aber-Spielchen. Also noch mal von vorn das CAD Programm angeworfen und mal sehen was man anders machen kann…

      Die Idee mit den Rundungen und der aufgesetzten Schallwand wollte ich trotzdem umsetzen und die SB23/3 sollte es auch weiterhin sein. Irgendwann und zig Versuch später kam ich dann schließlich zu dem Entschluss, dass die Schallwand keine Schallwand im eigentlichen Sinn sein muss, sondern auch ein schicker Rahmen für Lautsprcherschutzstoff. Dann werden 15 mm Materialstärke mehr als genug sein, und wenn schon gerundet wird, warum dann nicht das ganze Gehäuse ohne parallele Seiten bauen? Es entstand der jetzt endgültige Plan: Andre’s SB 23/3 Sarcophago

      Sarcophago

      Diese SB 23/3 besteht aus einem Korpus, der für den Namen verantwortlich ist und als Außenhaut 3 mm MDF gebogen (rot) haben soll:

      Korpus

      und einer Lautsprecherabdeckung:

      Abdeckung

      Dann kann es ja losgehen!

    • #2172
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Andre,

      find ich prima, wie virtuos du nicht nur die Möglichkeiten des Forums nutzt. Alle Daumen hoch!

      Gruß Udo

    • #2287
      Andre

      Wie mach ich das blos?

      Jetzt gibt es einen Plan für die Form und trotzdem muss ich noch mal in mich gehen, wie ich den Bau gestallte. Wichtig zu wissen ist dabei, dass ich als Hypothekentilger derzeit nicht über unbegrenzte Barschaft verfüge und somit möglichst kostengünstig an die Realisierung rangehen muss. Sprich: Der Schmalhans ist Küchenmeister.

      Bisher hieß es immer, ab zum Hornbach / Bauhaus / Hagebau etc. und dem Mann an der Säge eine schöne Liste mit kleinen Brettchen für MDF-Zuschnitt übergeben, einpacken, zusammenleimen, schleifen, Finish fertig. Das geht bei dem Entwurf leider nicht. Die Front hat keine parallele Seite. Da muss ich also individuell ran. Und damit es auch schön günstig bleibt, habe ich mit im Baumarkt 2 OSB Verlegeplatten 15 mm eingeladen, die ich dann zuhause mit Oberfräse, Handkreis- und Stichsäge in Form bringen wollte.

      Jetzt bin ich nicht als der geduldigste Handwerker bekannt. Mein Schweinehund bellt immer: „Fertig werden“ und so wurde aus allen guten Vorsätzen wieder mal nix, die da waren: Langsam machen, eine saubere Grundform herstellen und dann mit dem Kopierfräser die nächsten, Die Rundungen mit der Zirkelschablone, die Geraden mit einem Parallelanschlag….

      Die Front und Rückseite des Korpus habe ich als Papiermodel auf das OSB übertragen, welches ich zuvor in 30 x 100 cm große Teilstücke geschnitten hatte. Jeweils eine Vorder- und Rückseite habe ich zusammengeschraubt und dann mit der Handkreissäge versucht mit einer als Anschlag umfunktionierten Wasserwage die geraden Schnitte zu machen. Das hat recht ordentlich geklappt, soll heißen, so richtig winkelig wurden die Schnitte nicht, so dass Vorder- und Rückseite schon mal nicht 100 % deckungsgleich waren. Dann die Rundungen: Ich wollte dafür den Fräszirkel nehmen und das hätte ich auch besser getan! Ganz meinem Naturell folgend war mir das Auseinanderschrauben und dann einzeln Fräsen zu viel Arbeit. Also Stichsäge mit Kurvenblatt ausgerüstet (der nächste Fehler!!!) und die aufgezeichneten Rundungen per Hand ausgeschnitten. Dass so ein dünnes Sägeblatt bei runden Schnitten gerne mal zappelt wie ein Lämmerschwanz ist den meisten DIYlern bekannt, mir jetzt auch wieder. Naja, im Rahmen seiner Möglichkeiten hat Andre somit 4 halbwegs gleichmäßige Front- und Rückseiten gesägt. Der Spachtel und der Montagekleber werden’s schon richten.

      Front

      Da mein Entwurf ja zumindest in teilen gerade Seitenwände aufweist, war der nächste Schritt entsprechend einfach. Rechtwinkeligen (Oh Gott!) Seitenwände mussten geschnitten werden und dann an der entsprechenden Stelle eingeschraubt und geleimt werden. Das Ergebnis sah dann erst mal so aus:

      grundkorpus

    • #2381
      Yoga

      Hi Andre,
      Du hast ja auch schon einiges gebastelt.
      Von daher les ich Deinen Bericht mit Interesse. Vor allem die Teile des Berichts, in welchem Fehler aufgezählt werden, die einem eigentlich nicht mehr passieren dürften. Das ist keine Schadenfreude, bestimmt nicht. Ich bin immer nur am Nicken und überlege, was mir bei den neuen Projekten alles so in die Grütze gelaufen ist. Bei mir liegt es an der nicht vorhandenen Geduld. Da wird schon mal nen DAC falsch gepolt befeuert ( und puff- 65€ im Arsch) oder das Leder schon mal geklebt obwohl die Oberfläche noch nicht geschliffen ist, aaaaaaaahhhhhhhh
      Ich verfolge Dein Projekt und drück Dir ganz fest die Daumen

      Yoga

    • #2443
      Audicz

      Hallo Andre,
      Cool so ein “Live Bericht” mit eingebetten Bildern und Zeichnungen. Gefällt mir sehr gut.
      Mit Spannung erwartet man den nächste Teil, weil man sich irgendwie doch selbst wiederfindet und ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
      Leider kann ich bei OSB und Deiner Form wenig Tipps geben, lese aber begeistert mit. Bitte weiter so.
      Gruß
      Dino

    • #2462
      Andre

      Das Runde muss um das Eckige 1

      Mir persönlich gefallen bis hierher insbesondere die Proportionen. Höhe zu Breite zu tiefe passen gut zueinander. Der Weg scheint der richtige. kümmern wir uns als nächstes mal darum die Löcher zu schließen. Ich habe eine große Kiste und eine lange Ablage für Sägereste. Aus dem Fundus suchte ich ein paar geeignete Leisten raus, die ich dann mit der Stichsäge in Stücke schnitt, die so lang waren wie der Abstand zwischen Front und Rückwand. Die Stücke setzte ich dann so ein, dass die Kanten bündig mit der Rundung abschlossen und die Fläche dann von der Rundung überragt wurde. Da mir leider keine Tischkreissäge zur Verfügung steht, auf der ich kleine Gehrungen exakt Schneiden kann, durfte hier ein wenig mit der Stichsäge „gehobelt“ werden. Im Ergebnis stießen die Seitenflächen der Leisten dann sehr unterschiedlich aufeinander, so dass sich in etwa folgendes Bild ergab, nachdem ich die Leisten eingeschraubt und mit Montagekleber eingeklebt hatte:

      Leisten

      Zum Montagekleber muss noch gesagt werden, dass der zum Füllen von Ritzen nur bedingt geeignet ist, er schwindet stark und hinterlässt dadurch kleinen Kehlen. Trotzdem machten die Spalten in 1 mir wenig Sorgen, die 2 war gewünscht und die leider auch auftauchenden Spalten 3 werde ich wohl nach Ausschnitt der Chassis noch mal nachspachtel.
      Spachtel kam jetzt erst mal reichlich zum Einsatz und wurde großzügig auf die Leisten aufgetragen und dann mit einem Brett mit der Rundung der Front und Rückwand als Führung Abgezogen. Nach dem Trocknen mit 80er Papier geschliffen und die Särge sahen so aus:

      geschlossen

      to be continued ….

    • #3192
      Andre

      Das Runde muss um das Eckige II

      Jetzt bin ich zwar kein sogenannter „Digital Native“, aber ich verbringe trotzdem recht viel Zeit in den Unweiten des Weltweitnetzes und es gibt für Selbermacher und Lautsprecherbauer viele Quellen für Informationen, teils verlässlich, teils nicht. Eine Quelle, die beides ist, ist zum Beispiel „diyAudio.com“. Hier stolperte ich auf der Suche danach mit kleinem Aufwand MDF zu verbiegen, auf einen Artikel, der den Spieltrieb in mir weckte. Bisher war ich noch der Meinung Heißluft oder ein Bügeleisen führen zum Ziel. Die jetzt gefundene Aussicht, den Aufwand zu minimieren (Kosten auch!) und Zeit zu sparen waren mir weniger wichtig in diesem Moment, als die Idee an sich. Ammoniak!

      Nach den Schilderungen des Forenmitglieds im diyAudio Forum soll sich MDF nach einer eingehenden Behandlung mit Ammoniak dazu erweichen lassen sich in hübsche Formen verbiegen zu lassen, ohne dabei allzu viel Widerstand zu leisten. Da tun sich völlig neue Welten auf. Kein Schleifen, kein Fräsen, nur ein bisschen NH3 auf das Werkstück und Ruckzuck haben wir ein Apfelmännchen geformt.

      Jetzt ist das Thema nicht neu und ich muss zugeben, dass ich auch an anderer Stelle gelesen habe, dass das geht. Aber immer wurde davor gewarnt. Gesundheits- und Umweltschaden sind vorprogrammiert, die Ausdünstungen sind noch lange gefährlich etc. etc. Das alles konnte jetzt aber meine Neugier nicht mehr bremsen. Das wird ausprobiert!

      Man nehme: Ammoniaklösung, besser bekannt als Salmiakgeist und einen Rohling, um den man das MDF biegen möchte und ein paar Hilfsmittel, damit das MDF auch an Ort und Stelle bleibt. Ab zum Baumarkt also und sowohl das Reinigungsmittel als auch ein Probestück MDF in 3 mm Stärke gekauft. Die empfohlene Atemschutzmaske habe ich nicht besorgt, weil die adäquate PSA (persönliche Schutzausrüstung) beim Umgang mit Ammoniak den preislichen Rahmen gesprengt hätte. Spätestens hier muss ich ein großes Ausrufungszeichen setzen: ! Der Umgang mit dem Zeug (Salmiakgeist) ist wirklich nicht ohne und sollte nur in sehr gut belüfteten Orten (am Besten draußen!) mit Schutzhandschuhen erfolgen. Dass das so ist, habe ich beim ersten Öffnen der Flasche am eigenen Leib erfahren. Ein Atemzug reicht aus, um vor diesem Zeug Respekt zu bekommen und als ich die Flasche das erste mal, neugierig wie ich war, im Gartenhaus öffnete war es, wie Schülzken treffend bemerkte, als wenn man den Flaschengeist befreit. Uiuiui! Haut das auf die Lunge! Da warten wir wohl besser auf schönes Wetter und machen das mal draußen, wenn die Kinder nicht da sind.

      Die Flasche stand also ein paar Tage ungenutzt im Giftschrank (Kinder!!!) rum und als der erste Versuch endlich starten konnte, war das erst mal ernüchternd. Den Salmiakgeist habe ich mit dem Pinsel auf das Probestück auftragen (Luft anhalten nicht vergessen!) und dann versucht das Stück um ein Stück Abflussrohr zu biegen.

      Knack!

      OK. Nicht entmutigen lassen. Vielleicht ist es ja so wie immer. Viel hilft viel! Also, neues Stück MDF genommen und dann mehrfach von beiden Seiten das Probestück mit dem Pinsel nach und nach getränkt und siehe da: Das MDF verfärbt sich tatsächlich, wie im diyAudio Beitrag beschrieben, leicht grünlich und wird weich. Es lässt sich tatsächlich langsam um das Rohr biegen (Durchmesser 12 Zentimeter). Hurra! Das funktioniert soweit. Jetzt muss das Ammoniak nur noch so weit verdunsten, dass der Kleber des MDF wieder hart wird. Also Werkstück fixiert und abgewartet:

      MDF biegen

      Nach etwa einer Stunde war von der Durchfeuchtung nur noch wenig zu sehen und ich konnte mir das Ergebnis mal genauer anschauen:

      MDF verbogen

      Operation gelungen, Patient krumm!
      Das werde ich weiterverfolgen! Nicht verschweigen möchte ich, dass durch das Lösen des Klebers im MDF sich auch etwas die Struktur des Materials ändert. Die Spannung beim Biegen lässt die Fasern aus ihrem Gefüge brechen, so dass sich die Oberfläche aufraut, Das MDF ist jetzt nicht mehr so glatt wie vorher, dafür hat es die gewünschte Form und ich habe ja einen Exzenterschleifer…

      Wird fortgesetzt…

    • #3213
      Andre
    • #3215
      Ben

      Praktisch! Direkt merken 🙂

      P.S.: Bei Nachahmung unbedingt Andres Link beachten. Ammoniak ist tödlich ab ca. 300ppm in der Luft Und auch temporär sollte man sich nicht mehr als 50ppm aussetzen, nix für kleine geschlossene Räume 🙂

    • #3218
      Matthias (DA)

      Ach schick, dein erster Versuch erinnert mich an ne Tragfläche vom Flugzeug… ich seh schon den ersten Flieger an der Wand hängen, 2 center quer in die Stirnseite der Tragflächen, ins Cockpit dann die Elektronik…

      Ohaueha, ist aber ne üble Aktion das. Und ja, Luft anhalten hilft sicher, aber machste auch die Augen zu dabei? Vielleicht besser mit Schwimmbrille rangehen. Oder gleich komplette Tauchausrüstung inkl. Flasche…

    • #3222
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Andre,

      wieviel Lösemittel hast du für die Rundung verbraucht?

      Gruß Udo

    • #3225
      Andre

      Hallo Udo,

      das habe ich jetzt nicht wirklich gemessen. ca 75-100 ml würde ich schätzen. Die zu biegende Fläche habe ich je 3 mal eingepinselt pro Seite.

      Gruß
      Andre

    • #3255
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Andre,

      wenn bei insgesamt sieben 3 mm Platten pro Box so viel Flüssigkeit verbraucht wird, ist das Verfahren nicht gerade preisgünstig. Was man der Umwelt antut, kann ich nicht abschätzen. In einem Duetta Top-Bericht wurde für die Verformung Wärme genutzt, das ist aber wahrscheinlich zeitaufwendiger.

      Gruß Udo

    • #3260
      Andre

      Hallo Udo,

      7-Lagen, das wäre für mich auch nicht die primäre Anwendung, aber teuer? Da würde dann ca. eine Flasche bei hops gehen und die kostet etwa 4-5 €.
      Für mich ist das ja nur zum einlagigem Überdecken der MDF-Schnittkanten. Eine 2te Lage würde evtl. noch kleine andere Fehler korrigieren. Bei 7 Lagen wäre mir der Aufwand erheblich zu groß.

      Mal sehen, wie weitere Tests damit verlaufen mit 5mm MDF oder sogar 10 mm… 😉

      Gruß
      Andre

    • #4359
      Andre

      Das Runde muss um das Eckige III

      Weiter geht’s mit der Anwendung der neu erlernten Technik 😉 Ich hatte zuerst überlegt, ob ich nicht einfach die 3 mm MDF direkt um das Rohgehäuse biegen soll, habe aber beim genaueren Betrachten festgestellt, dass die Rohgehäuse doch mehr Unebenheiten und Unregelmäßigkeiten aufwiesen, als gut dafür wären. Zumindest sie oberer Rundung mit dem Kleinen Radius bog ich also mit dem Rohr vor. Der Durchmesser ist zwar nicht exakt der gleiche, aber das MDF wird schon flexibel genug bleiben um den kleinen Unterschied letztendlich hinbiegen zu können. So standen dann Zwei in der Mitte gebogenen Streifen MDF ein paar Tage in meiner Gartenhütte, bis ich Zeit fand dann die gesamte Form vorzubiegen. Dazu legte ich den Korpus flach auf ein paar Kanthölzer, legte das MDF darum, so dass es an den seitlichen Rundungen abstand und pinselte dann wieder mit dem Teufelszeug mutig die zu biegenden Stellen ein. Ein paar Spanngurte lagen bereit und ein paar stücke Dachlatte, um den Druck auf das MDF zu übertragen. Als alle Hölzer an ihrer Stelle (naja nicht ganz, aber dazu später mehr) saßen wurde mit den Spanngurten ordentlich angezogen und das ganze unter Spannung eingelagert.

      SB23/3 Biegung der Haut

      Als ich dann ein paar Tage später die Gurte löste, stellte sich heraus, dass zwar die Form sich wunderbar übertragen,

      Fertig gebogen

      leider aber auch ein Kantholz sich im MDF verewigt hat. Dadurch, dass die Rohkiste auf Kanthölzern lag waren die Lattenstücke etwas zu kurz, um sie auf dem Boden stehend direkt festzuspannen. ich hätte überprüfen müssen, ob sie auch auf ihrer ganzen Länge von der Vorder und Rückseite unterstützt wurden. So war leider an einer Stelle die Kraft durch den Gurt so groß, dass sich ein Stück Latte in die darunter aufgetragen Spachtelmasse drückte. OK, wieder was gelernt und Spachtelmasse ist ja unser Freund.

      Als nächster Schritt war dann das Aufkleben angesagt. Dazu habe ich auf die Rundungen Montagekleber und die Flächen Leim aufgetragen

      Kleber auf Sarcophago

      und dann die vorgebogene Form um den Korpus gelegt. Auf die geraden Flächen habe ich diesmal vor dem Verspannen noch 12 mm MDF-Bretter, die noch rumlagen, aufgelegt, um den Druck gleichmäßig auf die Fläche zu verteilen und so für den Leim genug Anpressdruck auf der gesamten Fläche zu realisieren.

      Diesen Flächigen Druck hätte ich auf der oberen Rundung auch gewährleisten sollen. Hier ergab sich eine kleine Wölbung zwischen den Leisten, aber wie gesagt, Spachtel und Exzenterschleifer sind meine Freunde und so sahen die Kisten nach abfräsen der überstehenden Kanten so aus:

      Haut aufgeklebt auf Sarcophago und gefräst

    • #4360
      Ben

      Super 🙂 Es wird besser und besser!

    • #4378
      Monti

      Wow, ich bin gespannt wie es weiter geht… Gutes Gelingen!

    • #5013
      Andre

      Kleider machen Leute

      Heute ein kleines unspektakuläres Update.

      Zur Fertigstellung der Gehäuse fehlte vorerst noch die Front und Rückseite mit 3mm MDF zu bekleben und dann mit dem Bündigfräser zu bearbeiten.

      Also als erste Leim auf das OSB:

      leim auf SB23/3 Sarcophago Front

      Platten passend auflegen und beschweren:

      3mm auf front SB23/3 Sarcophago

      Rüch und Front 3mm MDF SB23/3 Sarcophago

      und mit dem Bündigfräser die Form wieder rausschälen:

      SB23/3 Gehäuse fertig

      als nächstes kommen die Löcher rein und der Feinschliff des MDF….

    • #5015
      Matthias (DA)

      Bitte bitte lass dir auf die Rückseite ne Tutanchamun Maske airbrushen 😆

    • #5016
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Matthias,

      wie lange hält denn Airbrush auf nackten Po?

      Gruß Udo

      PS: Ich weiß schon, ging trotzdem nicht anders 😉

      • #5017
        Matthias (DA)

        😀 😀 😀

        Bestimmt lang genug um als Tattoo Vorlage zu dienen 😀

        • #5018
          Monti

          Wieso auf die Rückseite? Wenn schon mit einem Airbrush veredeln, dann doch so, dass man es auch sehen kann! 🙂

    • #9096
      Andre

      Hallöle,

      kleines Update: Die Sarcophago dreht im Moment ein paar Warteschleifen, weil ein Projekt für einen Freund dazwischen gekommene ist und zwar dieses:

      Monsterparty

      Eines kann ich bis hierher sagen: 220 Liter umbauter Raum sind echt schlecht zu handeln 😉

      Gruß
      Andre

      • #9097
        Matthias (DA)

        Ach wie nett,
        Was das wohl sein mag 😂

        Ich seh schon, die Riesenkloppen mehren sich…
        Wird Zeit für Arcosia, damit man die großen Beträge auch in kleine Lautsprecher stecken kann…

        Matthias

        • #9191
          Michael

          Holla Andre, das werden “Männer Teile”. Welche Abmessungen haben die? Grob kann man die ja mit der Bauen Tonne für Papier vergleichen. Also mach bloß den Deckel nicht Blau.

          Viel Spaß beim werkeln.
          Michael

    • #9098
      waterdrinkingman

      Hehe, oder auch wieder in Große.. Was wohl die GD Arcosia-bestückt kosten würde? Das 2,5-3 fache, vermutlich.. 🙂
      Bin gespannt auf die Orchestra-Töner i.Vgl. zu den SB Pappen.

    • #9099
      Andre

      Auf die Orchestra bin ich auch gespannt. Preislich sind aber auch die 50% über SB zuhause und somit eher ein Seasäquivalent (rein preislich irgendwo zwischen Prestige und Excel gesehen)… Da sollte das deutsche Produkt eventuell nen Tacken mehr bieten. PL-technisch natürlich!

    • #9100
      JoKa

      Hm Andreas, für die GD wäre ja “nur” der Aufpreis für die 7-Zöller möglich. Größere Chassis gibt´s von Arcosia ja nicht, kenne ich jedenfalls nicht. Die gemischte Optik mag ich mir auch nicht vorstellen.
      Eine sortenreine GD-Kopie ginge aber (theoretisch) mit Orchestra-Chassis, da sehe ich auch einen 8″er und 11″er 🙂
      Andre, was wird es für ein Finish? Lack schwarz wie bei Schülzken und Deiner SB285?

      Grüße, Jo

    • #17199
      Andre

      So……

      Nachdem die Granduettas endlich fertig sind, kann es mit den wirklich wichtigen Dingen weitergehen!

      fräsung

      Endlich wieder ein handliches Format 😉

    • #17203
      Michael

      Hallo Andre,
      das wird aber auch Zeit das es hier weiter geht. 😉
      Sehen schon gut aus. Endspurt.
      Jetzt kann man ja auch herrlich draußen werkeln.

      Viel Spaß
      Michael

    • #17349
      Andre

      Heute ging es ein wenig weiter… Löcher machen!
      sarg gelocht

    • #17512
      Andre

      Heute einmal Probelauf!

      probesarg

      Nach nem obligatorischen Weichenfehler, gebrochene Lötstelle, rocken die Sarcophagos die heiligen Hallen!

      ILike!

    • #17513
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Andre,

      gut gemacht! Aber pass jetzt auf. dass die Kisten nicht die heilige Ordnung auf dem Tisch durcheinander bringen 🙂

      Gruß Udo

      PS: Ich freu mich auf den Baubericht.

    • #17515
      Michael

      Sauber. Mal ganz was anderes. 👍

      Zu Lotti Karotti und Obstgarten (Zoom auf die Spiele) passt gut ne CD von Benjamin Blümchen.
      Denke das wird ein “Töröööööö” mit richtig Wumm. 😂😉

      Dann viel Spaß beim Finsh.

      Gruß Michael

    • #17518
      Pit1310

      Sehr schön, wirklich mal was ganz anderes! Hat sich der Ammoniak mittlerweile verflüchtigt oder kann man ihn noch mehr oder weniger dezent wahrnehmen?
      Auf jeden Fall viel Spass bei der weiteren Vollendung.

      Gruß Peter

    • #17519
      bu

      Daumen hoch für SB23.
      Daumen hoch für Individualität.

      Wie wird das Oberflächen Finish?

      Gruß Niki

      • #17520
        Matthias (DA)

        Oha, mal eben Probelauf….

        Ich fürchte Oberflächenfinish steht erst 2018 an 😂

        Glückwunsch zur ausgefallenen Form, jetzt fehlt nur noch ein begnadeter airbruher für die Tutanchamun maske auf der rückseite…

        Matthias

    • #17678
      Andre

      Nur Mal so am Rande:

      Wie konnte ich nur so lange ohne den 8Zöller … ?😁
      Meine Kinder tanzen und ich freu mich wie Bolle!

      Kayleigh, Locomotive Breath, The Poet and the Pendulum… Und die Kinder (2,8) rufen “mehr” und “lauter”!

      Yeah
      Andre

    • #21639
      Andre

      Tadda, endlich feddich!

      fertige Särge

      Hat auch lange genug gedauert…

    • #21640
      geloescht

      Moin.

      Nur geil.

      Hesse

    • #21641
      derFiend

      Sehr hübsch!
      Gibt ein ausgesprochen harmonisches Bild, und scheint hervorragend zur Einrichtung zu passen! Mein Kompliment 😉

      Nur die Füße find ich nicht ganz so… hmm… harmonisch?

    • #21642
      Sven Krüger

      Zur Einrichtung passen die Füße schon. Aufgrund der Form braucht die Box untenrum auch ein entsprechendes Gegengewicht damit sie nicht umkippt. Ich finde die Lautsprecher absolut gelungen.

      Grüße Sven

    • #21647
      Andre

      Guten Morgen,
      beim Sockel bin ich noch unschlüssig. Nötig ist er tatsächlich wegen der Standsicherheit.
      Vielleicht geht was aus mattem Metal… Im übrigen hat sich die Mühe gelohnt. Der Klang ist sehr nah dran an meinem Optimum 😁

      Der
      Andre

    • #21650
      Matthias (DA)

      Nice, Glückwunsch
      Das Endergebnis kommt gut, durch die Pappen drin ist für mich jetzt auch der Sargcharakter verschwunden. Nur die Aufstellung? 😛

      Dann will ich mal nicht weiter beim Tanzen stören
      Matthias

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