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U_do und der Ohm

  • Dieses Thema hat 5 Antworten und 3 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 3 Jahre, 1 Monat von max.
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    • #20147
      Marco97

      Hallo liebes Forum,

      nachdem ich erfolgreich meine ersten Lautsprecher von Udo die U_do 1 bauen konnte, hat mich das selbstbaufieber gepackt.

      Soweit ich jetzt erfahren habe, hat die U_do 1 einen Wiederstand von 4 Ohm. Da ich mein Heimkino neu planen möchte, würde mich interessieren welche Ohm Werte denn die anderen U_do’s haben?
      So wie ich das heraus lesen konnte sind wohl folgende Werte vergeben?
      U_do 1-4 (4 Ohm)?
      U_do 5-13 (8 Ohm)?

      Stimmt das so?

      Was haltet ihr davon?
      Als Front nehme ich die U_do 13 (8 Ohm)
      Als Center den U_do 6 (8 Ohm)
      Als Rear die U_do 11 (8 Ohm)
      Als Deckenlautsprecher U_do 8 (8 Ohm)
      Als Subwoofer 2x ContraSub 12 (4 Ohm)
      Oder warum nicht passend 2x SB 29 BR (4 Ohm)?
      Was sagt ihr zu den beiden Subwoofern?

      Würde die genannte Kombination so funktionieren?
      Betreiben würde ich das ganze an einem Denon Avr X 1300 W

      Vielen Dank schon mal.
      Gruß Marco

    • #20149
      Jonas 2

      Warum ist es für dich so wichtig, 8 Ohm Lautsprecher zu verwenden, dein AVR kann doch auch 4 Ohm antreiben?
      2 ContraSub 12 parallel an einem Modul haben 4 Ohm, da sie alleine 8 Ohm haben. Die SB29 haben jeweils 6 Ohm, können daher an den meisten Aktivmodulen nicht parallel betrieben werden, da dann die Impedanz auf 3 Ohm abfällt.

    • #20150
      Marco97

      Das stimmt schon. Ich möchte nur ungern 8 Ohm Lautsprecher mit 4 Ohm Lautsprecher mischen. Oder stellt das kein Problem dar?

    • #20151
      max

      Hi Marco,
      das Mischen von 4 und 8 Ohm ist eigentlich kein Problem (so lange man jetzt nicht 4 Ohm links und 8 Ohm rechts stellt :D). Eventuell daraus resultierende Pegelunterschiede gleicht der AVR aus.

      Probleme mit der Impedanz (das Wort “Widerstand” ist in diesem Bezug physikalisch nicht ganz richtig, aber egal – wir wissen ja was du meinst) gibt es in der Regel nur in zwei Situationen:

      – Du hast einen schmalbrüstigen Verstärker, der an 4 Ohm thermische Probleme bekommt und musst deshalb 8 Ohm Lautsprecher verwenden

      – Du willst mehrere Lautsprecher an einem Verstärkerkanal betreiben: Dies könnte insbesondere beim Einsatz mehrerer Subwoofer der Fall sein.
      Bei Parallelschaltung zweier gleicher Lautsprecher halbiert sich die Impedanz. Wenn du zwei Subwoofer parallel an einem gemeinsamen Aktivmodul betreiben willst, würde ich 8 Ohm Subwoofer wählen – das gibt dann eine verstärkerfreundliche Gesamtimpedanz von 4 Ohm.
      Zwei 4 Ohm LS würden parallel Geschaltet 2 Ohm ergeben – das ist vielen Verstärkern etwas zu wenig.

      Um zu deiner Auflistung zurück zu kommen:
      Der Contra12 Sub hat meines Wissens nach ebenfalls 8 Ohm. Daher passt die Liste!

      Gruß Max

    • #20152
      Marco97

      Ok soweit alles klar. Danke schon mal dafür.

      Nur stellt sich mir jetzt die Frage. Wenn ich zwei Subwoofer an ein aktiv terminal anschließe, verfehlt das dann nicht mehr den Sinn von zwei Subwoofern? Denn dann schließ ich ja nur ein aktiv Modul an den Avr und nicht zwei von einander getrennte Subwoofer Module

      • #20155
        max

        Hi Marco,

        Grundsätzlich wäre es natürlich besser, zwei getrennte Subwoofer an zwei getrennten Verstärkerkanälen zu betreiben, die getrennt auf ihren jeweiligen Aufstellort eingemessen werden. In der Praxis ist das aber verhältnismäßig teuer und aufwändig bzw. komplex in der Einstellung.
        Daher ist es legitim, die Subwoofer an einem gemeinsamen Kanal zu betreiben. Vorteile gegenüber einem einzelnen Subwoofer hast du durch die höhere Flexibilität bei der Aufstellung und dem “gleichmäßigeren Schallenergieeintrag in den Raum” (kann man das so nennen???) weiterhin, wenngleich natürlich nicht so groß wie bei der vollwertigen Lösung. Die zweikanalige Lösung ist aber ohnehin nur vollständig möglich, wenn dein AVR zwei getrennt regel- und einmessbare Subkanäle besitzt oder du einen DSP zwischenschaltest (bzw dessen Funktionen in Submodulen übernehmen kannst).

        Meine persönliche, natürlich nicht unglaublich umfangreiche und bestimmt von gefährlichem Halbwissen geprägte Erfahrung ist:
        Bei tiefer Trennung (wie den im HK üblichen 80Hz) und nicht allzu komplexen Raumproblemen reicht oft ein Kanal mit einem Submodul – bei der U_Do Serie spielt ja das Budget auch immer eine Rolle (und für den Preis eines zweiten Moduls bekommt man nochmal zwei Subs).

        Soll dagegen höher getrennt werden (zB so ab grob 150Hz aufwärts, also im besser ortbaren Frequenzbereich), kann ein echtes 2.2 Setup seine Vorteile ausspielen, wenn es richtig eingestellt ist. Diese Erfahrung stammt aus einem kleinen Setupvergleich “2.1 mit Doppelsub” vs “2.2” mal an einer kleinen PA-Anlage – ist daher vermutlich auch nur bedingt ins Wohnzimmer übertragbar.

        Mein Tipp: Bau wie oben aufgelistet – ein zweites Submodul könntest du ja zur Not immer noch nachrüsten.

        Gruß Max

        PS: Anders sähe es aus, wenn beispielsweise ein Sub mitten im Raum stehen muss und der andere in einer Ecke. Damit wäre dann meine Annahme von “nicht allzu komplexen Raumproblemen” verletzt und eine dedizierte Einstellung von Laufzeit und Pegel pro Sub sinnvoll.

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