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Upgrade SB18-SB36_MIchael

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    • #5878
      Michael

      Hallo zusammen,

      zur Zeit spitze ich meine Ohren für die SB18. Dieser Bausatz war mein erster Eigenbau, und steht noch gar nicht mal so lange in unserem Wohnzimmer. Schon der Hammer was dieser Bausatz kann. Aber ich will mich doch noch etwas steigern, und so entschied ich mich diese Lautsprecher recht schnell zur SB 36 zu erweitern. Bei der SB 18 war das Fieber zu hoch, das ich es gar nicht abwarten konnte sie endlich zuhören. Diesmal will ich den Bau jedoch richtig genießen. Auch von der Optik und dem Design will ich diesmal in eine andere Klasse auf steigen.

      Geplant ist die SB 36 in der D´Appolito Anordnung, die mir von Yoga empfohlen wurde. Die Konstruktion habe ich noch mal komplett verworfen und bin noch einmal neu angefangen. Hier das Ergebnis. So soll mein neuer Satz Lautsprecher grob aussehen. Farbgebung und Furnier steht noch nicht ganz genau fest. Nur am Design wird jetzt nichts mehr verändert. Am Fuß will ich die Neigung noch justieren können, da bei einer D´Appolito Anordnung der Höchtöner etwas tiefer sitzt und ich das Gehäuse nicht übermäßig hoch bauen will.

      Entwurf SB36 ala D´Appolito

      Auf geht´s….
      Gruß Michael

    • #5881
      schuelzken

      Hallo Michael,

      soso, Yoga hat dir die 36Center Version für Stereo empfohlen.
      Der Mann is gut, und mir ein Freund geworden.

      Dann wünsch ich dir viel Spaß. Berichte wie du den Unterschied war nimmst.

      Gruß

    • #5890
      Yoga

      Hallo Maddin,
      jepp, ich musste diesen Lautsprecher einfach weiterempfehlen. Michael wollte die SB36 bauen, da musste ich intervenieren.
      Auch wenn im Wohnzimmer die guten Minuettas stehen, liebe ich DEINEN Vorschlag mit der SB36C Musik zu hören.
      GEILES TEIL.
      Und das allerbeste: Der zweite Mann mit dem geschulten goldenen Ohr (Rodscher) ist auch hin und weg.

      Was soll ich sagen Michael. Mir gefällt Deine gewählte Form.
      Halt uns auf dem Laufenden und lass uns am Bauprozess teilhaben

      Yoga

    • #5905
      Michael

      Hallo,

      das hier wird ein Live-Baubericht, also bleibt ihr immer auf dem Laufenden mit Fotos und Texten.
      Anregungen und Kritik wird gern entgegen genommen. Keiner ist perfekt aber gemeinsam sind wir stark.

      Ist schon ne tolle Truppe hier.

      Gruß
      Michael

    • #5909
      Monti

      Hallo Michael,

      das Design gefällt mir gut! Bin gespannt auf Deine Umsetzungs-Variante der runden Deckel und Bodenplatten und Deinen Erfahrungen.

      Wie willst Du die Neigung justierbar machen? Naja, Du wirst schon berichten… 🙂

      Viel Spaß und gutes Gelingen!
      Ciao
      Chris

    • #5910
      Michael

      Hallo Monti,

      naja die Seitenteile sind auch gerundet, sieht man auf dem ersten Entwurf in der Ansicht jetzt nicht so.
      Da werde ich mal Deckel und Bodenplatte 3D fräsen 😉 . Heute gehen aber erstmal die Versteifungen in Serie, ein Muster ist bereits fertig. Foto kommt heut Abend.

      Gruß Michael

    • #5926
      Michael

      Hallo zusammen,

      heute möchte ich euch als erstes meinen Kollegen Carl vorstellen. Carl fraNCkenstein. Meine CNC Fräse. Carl ist nicht aus einem Bausatz entstanden sondern aus meinem kranken Hirn entsprungen. Ich nahm ein wenig hievon und ein wenig davon, ein paar Drähte und in einen Nacht mit starkem Gewitter erwachte Carl und seid dem sind wir ein tolles Team.

      Kollege Carl

      Und so war es auch heute. Ich schaffte in der Werkstatt erstmal wieder etwas Ordnung und Carl zog ohne zu murren Bahn für Bahn. So ist er der Carl.

      Versteifungen auf der CNC

      Neue Platte aufgespannt, und auch ich hatte etwas zu tun. Kanten brechen. Und dann ab auf die Tischfräse und die Taschen der Versteifungen wurden mit schönen Fasen versehen.

      Tischfräse für Fasen

      Für jeden Lautsprecher brauche ich 4 Versteifungen und als ich beim zählen bei 8 angekommen war, hieß es: ” Tagesziel erreicht. Schönen Feierabend Carl.”

      8 Versteifungen

      Jetzt muss ich erstmal eine Stückliste schreiben. Unser Bestand an Reststücken ist aufgebraucht.
      Gibt Dinge für die ist Carl einfach nicht zu gebrauchen. 😉

      Gruß Michael

    • #5927
      JoKa

      Mein lieber Scholli! Ich bin mehr als baff!! Ist das eine selbstgebaute CNC-Fräse? Mit Bohrmaschiene statt Fräskopf?? Die Ergebnisse sehen auf jeden Fall sehr professionell aus! Hammer!!

      Das wird eine hochinteressante Baudokumentation.

      Meine Empfehlung an Carl!

      Und Grüße,

      Jo

      • #5931
        Michael

        Hey Jo,

        ja die CNC ist ein Eigenbau. Die Frässpindel ist ein Fräsmotor von Kress mit 43 mm Euro Aufnahme. Dafür gibt es Spannzangen vom 3,00 – 10,00 mm. Ist schon das mindeste was man an eine Fräse setzen sollte.

        Gruß Michael

    • #5948
      Sparky

      Guten Abend Michael,

      noch mehr als Deine selbstgebaute Fräse (Hut ab dafür, welcher Controller kommt zum Einsatz?
      Einer von den “Großen” oder auch Individuallösung mit Steppern?) finde ich das Tempo, in der Du die Idee in die Realität umsetzt.

      Carl gefällt mir. Hat scheinbar ne ruhige Hand und macht ohne zu jammern Überstunden 😉

      Gruß,
      -Sparky

      • #5952
        Michael

        Hallo Sparky,

        Contoller >>> Pokeys57CNC
        Endstufen >> PoStep60-256 digitale Endstufe 6A

        Bei Interesse mal nach “poscope” googlen.

        Gruß Michael

    • #5950
      Elvis3000

      Carl wirbelt hier ja ne menge Staub auf. Zurecht. Aber wo ist der ? MDF fräsen , wie auch immer ist eine riesen Sauerei. Wie bekommst du den Staub aus der Fräse, hast du eine Absaugung ?

      Ciao Udo

    • #5953
      Michael

      Hallo Udo,

      ja MDF ist nicht mein Lieblingswerkstoff. Da hilft nur minimale Drehzahl, großer Vorschub und immer und immer wieder mit dem Industriesauger saugen saugen saugen. Fenster auf und mit einem Ventilator die staubige Luft nach draußen pusten. Etwas schmerzfrei sollte man auch sein.

      Aussägen und schleifen würde aber auch nicht wirklich soviel weniger Dreck machen.

      Gruß Michael

    • #5960
      Matthias (DA)

      Moin,
      Vielleicht braucht Carl einfach nen Poncho oder ne Plexiglasummantelung die den Staub lokal hält?

      Cooles Projekt, was hat das Ganze alles in allem grob gekostet wenn ich fragen darf?

      Matthias

      • #5964
        Michael

        Moin,

        das ist ne schwierige Frage. Man kann mit 1K€ schon was brauchbares bauen, oder aber sogar schon kaufen. Dann kommt es darauf an was man will, und der Preis geht nach oben. Größe, Führung, Achsspindeln, Steuerung, Software. Da spielen viele Faktoren eine Rolle. Aber es ist schon erstaunlich was eine Fräse aus Holz kann. Allerdings wird die nächste aus Aluprofilen gebaut. Am Anfang hatte ich eine einfache China Steuerung, die hab ich schon ersetzt. Jetzt fahre ich locker mit Doppelter Geschwindigkeit.

        Bei Interesse mal ne Nachricht per PM und wir können das telefonisch besprechen.

        Gruß Michael

        PS: Carl fräst gerade im 3D den ersten Deckel.

    • #5970
      Michael

      Hallo zusammen,

      heute ging es weiter. Der erste Deckel stand auf dem Programm. Dafür musste als erstes eine Vorrichtung gebaut werden. Zwei aufeinander verleimte MDF-Platten mussten unter 17° auf die Fräse um den Radius auf der Oberseite zu bekommen. Dies ist genau die Einbaulage. Als der Radius gefräst war, wurde der Deckel noch in der Länge winkelig und auf Maß gefräst.

      Deckel beim fräsen

      Deckel ohne Seitenbearbeitung

      Jetzt muss noch an jede Seite die Kontur der gerundeten Seitenwand gefräst werden. Mal eine Nacht drüber schlafen wie das am besten programmiert werden kann.

      Die Oberfläche hab ich mal kurz mit dem Schleifklotz bearbeitet, und die Fräszeilen waren schneller als gedacht entfernt.

      Fortsetzung folgt…….

      Gruß Michael

    • #5971
      MartinK

      Hi. Das ist mal wirklich hochinteressant. Danke Michael und gerne weiter so.
      Gruß Martin

    • #5972
      Henning

      Das ist echt der Hammer. Ich bin begeistert von Deinen Möglichkeiten. Weiter so!

      Gruß, Henning

    • #5976
      Yoga

      Guten Morgen,

      da denkt man nichts Böses, öffnet eine der interessantesten Webseite und dann das!!!
      Der Michael überrascht uns mit Claus!
      Wenn einem da nicht ein Ei aus der Hose fällt ……
      Isch bin platt!

      … Und sehr gespannt wie es weitergeht…….

      • #5980
        Michael

        Guten Morgen,

        der Kollege heißt CARL. 😉 😉

        Aber schön das ihr ihn auch mögt. CNC ist heute ja wirklich nix besonderes mehr. Und auch kein Teufelszeug oder Hexenwerk.

        Michael

    • #5982
      Yoga

      Hallo Michael,

      ups, da hab ich mich doch im Namen vertan.
      Ist also doch Teufelszeug
      Spaß beiseite, wieder ein toller Entstehungsbericht.
      Danke sehr.

      Yoga

    • #6014
      Michael

      Hallo,

      das Fräsen der Radien für die Seitenteile hat heute geklappt, Eine Nacht drüber schlafen hat geholfen und ich habe dann heute Nachmittag die Programme erstellt und von Hand bearbeitet bis ich sie so hatte das alle Achsen der Fräse das machten was sie sollten. 2,5D Kontur. Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert. Ein kleiner Fehler im Programm hätte mich fast einen Deckel gekostet. Eilgänge sind nicht zu unterschätzen. Zum Glück konnte ich das noch nachsetzen. Puh. Dann musste ich mal ein Türmchen bauen und mir mal einen simulierten Eindruck verschaffen. Jetzt können die Deckel und Böden in Serie gehen.

      Deckel Sym 01

      Deckelsysm 2

      Schön zusehen wenn es voran geht. Ein feines Hobby haben wir.

      Gruß Michael

    • #6086
      Michael

      Hallo,

      heute gibt es ein kleines Update zu dem Upgrade. Zwei Böden und zwei Deckel sind fertig. Damit ist die meiste Fräsarbeit geschafft.

      Da soll noch einer sagen MDF würde beim bearbeiten nur stauben. Auch ordentliche Späne sind möglich.

      MDF zu Späne

      In die beiden Böden hab ich vorn zwei und hinten eine Kreistasche gefräst. Hier werden solide Gewindeeinsätze eingeklebt zur Befestigung der Füße. Die hintere Tasche hat einen andern Winkel als die Vorderen. Auch das Anschlußterminal wurde in der Bodenplatte versenkt.

      Bodenplatte von unten

      Gruß Michael

    • #6145
      Michael

      Und weiter ging es mit Höhen und Tiefen,

      denn das Fräsen der Frontplatten ist ja eine der schönsten Arbeiten beim Lautsprecherbau. Chassis und Bassreflexrohr bekamen ihren Platz in der Frontplatte und alles wurde schön bündig versenkt. Als alles fertig war und ich die Kanten fein von Hand gebrochen hatte kam mir irgendwie der Innere Duchmesser des Hochtöners schon etwas groß vor. Und richtig, ich hatte ihn zu groß gefräst. Jetzt muss ich mir eine Lösung einfallen lassen wie ich den Hochtöner festschraube. Aber Kopf hoch, auch dafür gibt es eine Lösung. Mal ein Nächtchen drüber schlummern. Aullagefläche ist noch reichlich da und sichtbar wird der Fehler nicht werden.

      Alles einmal trocken zusammen stellen musste ich aber dann doch noch. Und so sah es dann aus.

      Trockenbau 1

      Trockenbau 2

      Gruß
      Michael

    • #6256
      Michael

      Heute hieß es erstmal den Fehler von gestern wieder gut zumachen. Von der Rückseite der Front wurden 16er Bohrungen an den Positionen der Befestigungslöcher des Hochtöners gemacht in die 16er Riffeldübel geklebt werden. Und schon hab ich wieder Material zum Verschrauben.

      Fehlerbeseitigung 1

      Fehlerbeseitigung 2

      Damit beim Verleimen nichts verrutscht kann man gut einfach zwei Nägel in eine Seite der Leimstellen hauen und die Köpfe dann abkneifen das der Nagel nur noch 2-3 mm übersteht. Nachdem Ausrichten der Bretter haut man mit dem Hammer auf das Brett und die Nägel drücken sich leicht in die Gegenseite. Diese minimalen Spitzen der Nägel reichen aus um ein verrutschen nach dem auftragen des Leimes zu verhindern. Man spürt wie die kleinen Spitzen beim Positionieren einrasten. Schraubzwinge drauf und fertig.

      Positionierhilfe

      erste Leimung

      Auf dies Weise wurden alle Versteifungen mit der Front verleimt. Nach dem Trocknen des Leims wurde dann das Gerippe des ersten Lautsprechers komplett verleimt. Zwei Aluprofile halfen beim Ausrichten von Deckel und Boden, damit alles schön in einer Flucht verläuft. Jetzt kann über Nacht alles schön durchtrocknen.

      Gerippe Lautsprecher 1

      Jetzt muss ich mich entscheiden wie ich die gerundeten Seitenwände aufbaue. Viele schmale Steifen?
      MDF Platten schlitzen?? Viele Schichten 3mm starkes MDF?? Mal alles Vor und Nachteile durchgehen.

      Gruß Michael

    • #6297
      Monti

      Hallo Michael,

      ich hab mich bei meiner Duetta, wie in der Bau-Doku beschrieben, für den Aufbau mit Stäbchen entschieden, weil ich mir nicht sicher war, ob ich die Platten mit meinen Heimwerkermitteln vernünftig platziert, gehalten und vollflächig verleimt bekomme, sodass keine Lücken oder Risse entstehen.

      Vergleichbare Bauberichte/Erfahrungen von anderen haben mich darin bestärkt.

      Solltest Du Dich auch für diese Variante entscheiden (und Du hast ja eine Fräse, mit der Du alle Teile selber fräsen kannst…!), kann ich Dir nur wärmstens empfehlen, in den Stäben Bohrungen für einen Führungsstab vorzusehen! Das macht das Zusammenleimen nachher zu einem Kinderspiel, dauert halt nur, aber man hat keinerlei Probleme mit dem Positionieren. Und von der Passgenauigkeit bin ich zumindest bei meinen Teilen schwer beeindruckt.

      Viel Erfolg weiterhin, bin gespannt und neugierig!

      Ciao
      Chris

      • #6354
        Michael

        Hallo Monti,

        deine Lösung halte ich auch für die Beste. Leider würde sowas auf meiner Fräse verdammt lange dauern, da sie aus Holz gebaut wurde und somit nicht soviel Zustellung in einem Durchgang verträgt. Hätte ich Multiplex genommen und wollte die Optik dieser Schichten haben, so wäre ich noch bereit diesen Weg zu gehen. Ich denke ich werde MDF Stäbchen sägen und aufleimen und als Abschluss eine 3mm MDF Platte aufleimen. Das Finish wird Echtholzfurnier.

        Gruß Michael

    • #6352
      Michael

      Hallo, und weiter ging es ….

      die Rückwand wurde an den Radius der Seitenwände angepasst. Hier ging es mit Bandschleifer ans grobe und dann kam die geliebte Handarbeit mit Schleifklötzen.

      Rückseite anpassen

      Für die zwei Standfüße wurden zwei 19er MDF Platten aufeinander geleimt und gingen dann auf die Fräse.

      Und so sehen sie jetzt aus.

      Zwischenstand mit Fussplatte

      Jetzt muss erst mal wieder Material geholt werden. Die Seitenwände stehen auf dem Plan.

      Gruß Michael

    • #6384
      Michael

      Hallo,

      gestern und heute ging es wieder etwas weiter. Die Seitenwände haben einen 750er Radius. Als erste Schicht wurde eine 3mm MDF Platte über die Seiten verleimt. 3mm MDF lässt sich hier noch recht gut händeln, und bildet eine durchgehende Schicht die auf alle Fälle für eine gute Dichtheit sorgt,

      3mm MDF

      Als zweite Schicht wurden 12 19mm dicke Streifen vollflächig auf die 3mm Schicht verleimt. Nach dem trocknen wurde alles schon man vorgeschliffen.

      Im folgenden Bild sieht man oben die erste Schicht und unten die bereits mit der zweiten Schicht überzogene 3mm MDF Platte.

      Seitenwand gerundet

      Hier mal vergrößert. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.

      Seitenwand gerundet im Zoom

      Mal schauen ob ich ganz außen noch eine 3mm Schicht MDF vollflächig aufleime.
      Wenn ein Lautsprecher diese beiden Schichten auf beiden Seiten hat, denke ich hier nochmal drüber nach.

      Gruß Michael

    • #6388
      JoKa

      Hallo Michael,

      die zweite 19mm-Schicht sieht echt perfekt aus. Dass sie aus Segmenten besteht, erkennt man erst, wenn man Dein Foto hochzoomt. Sieht so aus, als könntest Du direkt darauf furnieren. Wenn das Finish eine Lackierung wird, würde ich aber den Boxen die zweite 3mm-MDF-Platte auch noch gönnen.

      Schöne Werkstatt übrigens. Ich gehör zu den Boxenbauern, die sich benehmen müssen und am Ende auf dem Küchentisch verleimen. Da weckt so eine morbide-charmante Werkbank gleich Sehnsüchte, mal so richtig rumbarzen zu dürfen 🙂

      Gutes Gelingen und VG,
      Jo

      • #6389
        Michael

        Hallo Jo,

        die zweite Lage sieht nicht auf der ganzen Länge von 1 Meter so perfekt aus. Ich denke Morgen wird es ein Foto von der Draufsicht auf die Seite geben.

        Die Werkbank ist vom meinem Opa. Da wird schon seid Generationen drauf rumgebarzt. 😉

        Wenn sauber machen nur halb so schnell gehen würde wie Dreck machen. 😉

        VG Michael

    • #6397
      BW

      Hallo,

      toller Bericht und erstaunliche Umsetzung!

      Auch unter (insb. dünnen) Furnieren sollte man bei Stäbchen- oder Spantenbauweise eine weitere 3mm MDF-Schicht aufbringen, Stichwort “Absperrfurnier”, sonst können die gleichen hässlichen Effekte zu Tage treten, wie bei Lackierungen! Habe gerade eine Plattenspielerzarge in Schichtbauweise mit Mahagoni Starkfurnier mit 1mm furniert und trotzdem eine Trennschicht aufgebracht, sicher ist sicher…

      Viele Grüße
      BW

      • #6398
        Michael

        Hallo BW,

        das dieses Sichtbarwerden der Fugen auch beim Furnieren auftritt, hatte ich auch schon gelesen. Ich werde auch auf Nummer sicher gehen. Es steckt schon viel Arbeit und Liebe in den Gehäusen, da will ich am Ende nicht wegen ein paar Euro oder Arbeitsstunden mich irgendwann ärgern. Diese Lautsprecher sollen mir ja sehr lange viel Freude bereiten. Auch Deckel und Rückwand werde ich mit einer Sperrschicht beziehen.

        Danke für den Hinweis.

        Gruß Michael

    • #6408
      Michael

      Hallo ihr lieben Gleichgesinnten,

      heute durfte ich mich wieder in den Keller verdrücken, was ich auch ohne Widerspruch tat. Es mussten noch die restlichen Leisten für die Seitenwände gesägt werden. Die Leisten bekamen für meinen Radius Schrägen von 1,5° an die Stirnseiten. Sägen, Brett drehen, Sägen und jede Leiste wurde zu einem Trapez. Dann hieß es wieder Leim auftragen und Leiste für Leiste auf die Seitenwände verleimen.

      Leisten verleimen

      Und so sah die Seite nach dem Verleimen aus.

      Seite mit Planken

      Nachdem Trocknen des Leimes ging es an das Bearbeiten der Übergänge zu den Anschlussseiten. Hier kam der Bandschleifer fürs Grobe zum Einsatz. Die Feinarbeit wurde von Hand erledigt. Die Radien der Seitenwände wurden heute mit Handhobel, Schleifklotz und Ziehklinge ausgeführt. Das geht besser als mit dem Schleifer. Hätte ich nicht gedacht, wie toll man diese Radien mit dem Hobel hin bekommt. ( Ich glaub ich baue mir mal irgendwann eine Segelboot 😉 ) Die Techniken von früher sind nicht zu unterschätzen. So kam auch wieder die Ziehklinge zum Einsatz.

      Seitenansicht

      Draufsicht

      Auch ein Blick in das Gehäuse bestätigte mich das die erste Schicht 3mm MDF sich gelohnt hat.

      Blick ins Gehäuse

      Jetzt sind 3 Seitenwände soweit fertig. da hieß es erstmal Feierabend machen, denn ich muss allmählich Furnier bestellen. Der gelbe Onkel braucht ja auch seine Zeit bis er das Zeug hier hat.

      Mit dem Fortschritt und dem jetzigen Ergebnis bin ich rundum zufrieden und glücklich. So macht unser Hobby doch einfach nur Spaß und Freude, wenn man am Ende des Tages auf sein Werk schauen kann.

      Gruß
      Michael

    • #6644
      Michael

      Hallo,

      und wieder ging es weiter. Alle Seiten sind fertig beplankt und bei gearbeitet. So hieß der nächste Schritt aufleimen der Sperrschicht aus 3mm MDF. Als erstes kam die Rückseite dran. Bei arbeiten und dann die Seitenwände, wieder bei arbeiten und dann die Deckel. Die Front braucht keine Sperrschicht.

      Edit: Hab gerade bemerkt das die Drehrichtung der Bilder heute mal nicht ganz korrekt ist und 2 Bilder sogar auf den Kopf stehen. Ich vertrauen hier auf eure Vorstellungskraft und lade sie nicht noch mal extra Hoch.

      Sperrschicht 1

      Sperrschicht 2
      Und wenn es mal mit Schraubzwingen nicht so gut klappt, helfen auch mal Leisten die unter der Kellerdecke ihren Gegenhalt finden. Druck ist Druck.

      Sperrschicht 3
      Und hier sieht man wie es vor und nach dem Aufleimen der Sperrschicht aussah.

      Viel Leimarbeit war es schon, aber die vielen Stunden der Trocknungsphasen hab ich fein genutzt um mal wieder etwas Ordnung in die Werkstatt zu bringen. Jetzt ist es mit dem großen Dreck auch endlich vorbei. MDF ist in Sachen Staub schon ein nicht zu unterschätzender Gegner.

      Das Echtholzfurnier kann kommen. Hoffe der Bote klingelt bald an der Tür. Das wird wieder eine neue Erfahrung den Furniert hab ich noch nie.

      Gruß Michael

    • #6647
      Matthias (DA)

      Moin Michael,
      Bevor du meine Fehler wiederholst schau dir noch mal den Artikel “duetta im Bad” an 😉

      Drücke die Daumen und wünsche gutes gelingen

      Matthias

      • #6658
        Michael

        Hallo Matthias,

        danke für den Tipp, Ich hab schon so viele Baudokumentationen gelesen und natürlich auch deine. Leider vergisst man auch wieder einige Details. Hab mir vor kurzen auch ein Buch zu Furnier und Intarsien gegönnt. Werden noch ein bisschen lesen und hoffe dann das es klappt. Gerade bei der letzten Schicht sind Patzer immer richtig bitter.

        Wie sagte mein Vater immer so trefflich: “Wenn es fertig ist dann kannst du es!”

        Gruß Michael

    • #6665
      Matthias (DA)

      Hihi
      Meine rears sind auch noch besser geworden als die Front. .
      Weise Worte von deinen Vater

      Matthias

    • #6836
      Monti

      Da hätte ich auch noch einen:

      “Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end!” 🙂

      In diesem Sinne, bis es “okay” ist…

      Ciao
      Chris

    • #6906
      Michael

      Hallo, es geht weiter.

      Das Furnier ist da und hatte seine Zeit sich an unser Klima zu gewöhnen. Mindestens 24 Stunden im selben Raum wie die Gehäuse sollte man dem Furnier schon geben. Da ich noch nie furniert hatte bin ich mal mit den Fußplatten angefangen. Hierfür habe ich Black Fineline Furnier gefärbt YS 250x38cm geordert. Was soll ich sagen, es klappte alles gut. Zuschneiden mit Übermaß, auf Fußplatte und Furnier wurde Leim aufgerollt, 20 Minuten warten, Bügeleisen auf ca. 120 Grad und schön langsam aufgebügelt. Überstand beschneiden und ordentlich bei Schleifen. Mir macht diese Arbeit richtig Spaß. Schön in Ruhe Step by Step.

      Und hier zwei Bilder vom Ergebnis. Ein Fußplatte zeigt die Oberseite eine die Unterseite mit dem Kabelkanal, der noch eine Abdeckung braucht. Eine Fußplatte ist einmal leicht geölt, wodurch der schöne schwarze Farbton des Furniers schön rauskommt.

      Fußplatte 1

      Fußplatte2

      Im Hintergrund sieht mal das Furnier das ich für die Gehäuse genommen habe. Etimoe Furnier Holz wild gemasert X 290×39/40cm. Ich hoffe SirStrom ist nicht böse, weil ich das gleiche Furnier wie er bestellt habe. 😉 Aber es ist einfach zu schön. Und in dieser Breite gab es nicht viel an Auswahl. Und das wichtigste, das Chefin muss es gefallen.

      Gruß und schönes Wochende
      Michael

    • #7046
      Michael

      Hallo,

      jetzt musste das schöne Echtholzfurnier auf die Gehäuse. Mit dem Fineline Furnier ging es auf den Standfüßen recht gut. Also wurden wieder die ersten Versuche auf den Unterseite der Gehäuse gemacht. Dann ging es an die Rückseite und dann auf sie Seiten. Geleimt wurde auf Furnier und Gehäuse. Ausser einem Haarriss an einer Unterseite hat alles recht ordentlich geklappt. Hoffe ich bekomme die letzten Bahnen auch noch so hin.

      Furnieren 1

      Furnieren 2

      Auch wenn ich die Lautsprecher schon gern im Wohnzimmer sehen würde, heißt es ” in der Ruhe liegt die Kraft “. Geduld haben muss auch gelernt werden. 😉

      Gruß Michael

    • #7053
      Ben

      Das Furnier ist wirklich toll! Endspurt, jetzt nur keine Abkürzungen …. 🙂

    • #7409
      Michael

      Hallo und Hallöle,

      heute gibt es wie in so manchem Film mal einen kleinen Zeitsprung. Aber keine Angst, es gibt auch wieder den Sprung zurück.

      Finale 1

      Nachdem ein Gehäuse fertig geschliffen so im Keller rumstand, hab ich es mir heute ins Wohnzimmer geholt und schön im warmen geölt. Geölt wurde mit dem Öl das man in Dänemark benutz um die Betten schön zu ölen. Die haben da ganz viel von, also immer auf Lager. Lässt sich sehr gut verarbeiten.

      Danach konnte ich es nicht mehr aushalten. Weiche rein, Lötkolben aus dem Keller geholt, und die Chassis verlötet. Alles schön verschraubt, Verstärker ausgeschaltet, Kabel dran, Verstärker ein. Pulsschlag von 200 und mehr, JA, alles richtig gemacht, sie läuft.

      Zum Klang will ich noch nichts sagen, da ja erst eine fertig ist. Fast fertig. Die Füße müssen noch gebaut werden.

      Gruß Michael

    • #7414
      Yoga

      Hallo Michael,
      Du wirst Deinen Spass haben, wenn die zweite danebensteht.
      Ich sprech aus Erfahrung.
      Schick Deine HighEnd dappo’s.
      Ist das nen Rotel im Hintergrund?

      Yoga

    • #7415
      Michael

      Hallo Yoga,

      ja ist ein Rotel. Aber nur der RA12. Ich find ihn schon verdammt gut. Klar, besser geht immer. Aber in der Preisklasse ist er ein echter Tipp. Und da er gerade ausläuft, gibt es die Serie jetzt sogar stark reduziert.

      Freut mich das dir meine Neuen gefallen. Dein Tipp war aber auch echt klasse. Auch die Optik der Anordnung gefällt mir richtig, richtig gut. Zum Klang kommen wir ja noch.

      Gruß Michael

    • #7416
      Monti

      Hi Michael,

      die ist sehr schön geworden! Handwerklich erstklassige Arbeit! Ich bin gespannt auf den Fuß und wie der LS darauf dann steht.

      Wie hoch ist denn der ganze LS geworden und in welcher Höhe liegt der Hochtöner?

      Viel Spaß mit den beiden Schmuckstücken!

      Ciao
      Chris

    • #7418
      Michael

      Hallo Chris,

      danke.
      Die schwarze Platte die man auf dem Foto sieht ist ja die Fußplatte. Der Hochtöner sitzt auf 810 mm Höhe.
      Die Art von Spikes die ich jetzt noch brauche sollen vorne fix und hinten justierbar sein. Über die Neigung wird dann die perfekte Hörlinie einstellbar sein. Ich finde die Möglichkeit der Neigungsjustierung bei an gekippten Lautsprechern wichtig. Nur so kann man sie an jede Hörsituation anpassen. Im laufe der Zeit kann sich ja mal die Aufstellsituation verändern. Aber dazu fällt mir auch noch was ein.

      Gruß Michael

    • #7419
      Matthias (DA)

      Doppelpost, kann weg

    • #7420
      Matthias (DA)

      Hi Michael,
      Es gibt günstig einfache Spikes die sich üer Gewinde eindrehen lassen, das wäre meine Empfehlung.
      Auf die Art und Weise hab ich meine Duettas auch um 2-3° nach vorn geneigt
      Weiter guten Bau,

      Matthias

    • #7421
      Michael

      Hallo Matthias,

      ja sowas hab ich auch schon gesehen. Ich möchte die Lautsprecher aber fest mit der Standplatte verbinden. Grund: Standsicherheit. Da hab ich noch nichts fertiges zu gefunden. Also selber erfinden. Unter dem Standfuß befinden sich Teflongleiter. Tolle Teile. Nach oben Gummi, nach unten Teflon. So kann man die Lautsprecher mühelos aus der Ecke ziehen um mal fix Staub zu saugen.

      Gruß Michael

    • #7438
      Matthias (DA)

      Moin Michael, nach den ersten Hörtests stehen die Lautsprecher wahrscheinlich eh weit genug von der Wand weg 😉

      Deinen Plan könntest du mit Gewindestangen realisieren

      Matthias

      • #7439
        Monti

        Tach, oder besser Nabend,

        an Gewindestangen hab ich auch spontan gedacht, aber…
        1. die sind nicht wirklich hübsch und
        2. bei starkem Anstellwinkel muss die Stange irgendwo verschwinden.

        Vielleicht ein Keil, der in einer Führungsschiene rein und raus geschoben werden kann? Da könnte dann doch eine Gewindestange zum Einsatz kommen… 🙂
        Unten müsste der gerade und oben der Form der Bodenplatte angepasst sein.

        Ciao
        Chris

        • #7442
          Matthias (DA)

          Moin im Sinne von Morjn,
          Hinten darf die Gewindestange ruhig hässlich da unsichtbar sein 🙂
          Vorn bräuchtest du bei Verstellmarkeit eher Scharniere / Gelenke / seitliche Lager oder jedenfalls irgendwo ne flexible / bewegliche Aufnahme der Stangen.
          Vorn könntest du ggf. Gewindestangen mit ner Hülse, z.b. ein Stück Kupferrohr versehen und damit unsichtbar machen.

          Oder Du machst den Fuß starr dran und setzt Spikes unter den Fuß, der dann einfach mitgeneigt wird. Hat auch den Vorteil, dass Du auf alten Holzdielen kippfrei aufstellen kannst da Du Unebenheiten ausgleichen kannst

          Matthias

    • #7444
      Michael

      Guten Morgen,

      voll nett wieviel Gedanken ihr euch macht. Werde alles mit Erwägung ziehen.

      Das wird was. Aber schick muss es werden, selbst da wo man es nicht direkt sieht.
      Wat mut, das mut. 😉

      Gruß Michael

    • #7747
      Michael

      Hallo zusammen,

      so jetzt muss es hier aber mal voran gehen.

      Ja, wie soll ich es sagen, da fiel was unter echt dumm gelaufen.

      Durchgeschliffen

      Direkt nach dem Frühstück steckte wohl etwas Zuviel kraft im Ärmel und so war das Furnier durchgeschliffen. Ja Klasse. Und direkt vorne und noch oben. Da half nur eine Tasse Kaffee und eine Zigarette. Ok ich hab genau noch dieses Furnierblatt in Ersatz. Glück gehabt. Also ran, jammern hilft nicht.

      Erneuern1

      Erneuern 2

      Erneuern 3

      Geschafft, das neue Furnier sitzt. Jetzt heißt es Vorsicht beim schleifen. Und es hat geklappt. Gut das ich etwas Reserve hatte.

      Dann hieß es Weichen bauen.

      Weiche1

      Weiche 2

      Dämmwatte rein.

      Dämmung

      Jetzt brauchten auch hier nur noch die Chassis verlötet und verschraubt werden. Schön vorgebohrt war alles.

      Vergleich 18/36

      Ja, sieht schon anders aus. Jetzt laufen alle beide und spielen sich schön ein. Und das schönste ist das die SB 18 nicht ausgeschlachtet wurden. Sie leben weiter.

      Gruß Michael

      PS: Die Verstellung für die Neigungseinstellung ist auch schon gebaut. Morgen gibt’s Fotos.

      Und der Verstärker hat noch zwei Partner an seine Seite bekommen. CD-Player und Tuner. Die Serie meines Verstärkers läuft aus und die Preise sind so gepurzelt das ich schwach wurde. Herrlich für Ohr und Auge.

    • #7755
      schuelzken

      Nabend Michael,

      dann lass mal hören wie dir die Dappo gefällt.

      Gruß schuelzken

      • #7799
        Michael

        Hallo Schuelzken,

        da du so ungeduldig bist, 🙂 vorab schon mal die Info das ich nicht enttäuscht wurde. 😉

        Gruß Michael

    • #7800
      Michael

      Hallo,

      wie versprochen kommen heute einige Fotos zur Verstellmöglichkeit des Neigungswinkels.
      Gedacht ist das der Winkel zwischen 0° bis 5° einstellbar ist. Das bietet für alle Aufstellmöglichkeiten genügend Spielraum.

      Winkel 1

      Winkel 2

      Alle Teile wurden aus Hartholz gebaut und matt schwarz lackiert. Die vorderen Säulen haben von unten einen Gewindeeinsatz mit M6 bekommen und stehen in der Fußplatte in Taschen die vom Durchmesser umlaufend 2mm größer sind. Die Bolzen stehen in den Taschen auf Filzscheiben, und sind von unten ebenfalls mit einer Filzscheibe als Zwischenlage verschraubt. Die Filzscheiben erlauben die Verstellung des Winkels.
      Die Hintere Säule bekam eine 6er Gewindestange. Die sitzt in dem Bolzen fest. In dem Verstellrad ist auch ein Gewindeeinsatz verbaut. Das Verstellrad bildet das Gegenlager und hat in seinem Durchbruch im Halter gut Spiel. Für die Gewindestange wurde auch ein Schlitz in den Halter gefräst.
      Das Blitzlicht verfäscht die Farben auf dem Foto. Real sieht es harmonisch aus. Von vorn gesehen denkt man das Gehäuse schwebt auf der Standplatte da die vorderen Standbolzen in ihrem matten Schwarz so gut wie nicht zu erkennen sind.
      Durch drehen der Verstellrades kann man jetzt den Winkel justieren. Alles was benötigt wurde stammt aus der hauseigenen Sammlung und hat nix gekostet und erfüllt der Zweck voll und ganz. Hobbybastler was willst du mehr.

      Gruß Michael

      • #7807
        Matthias (DA)

        Sehr sehr schicke Lösung 👍

    • #7819
      Yoga

      Hallo Michael,
      eine sehr interessante und vor allem nachahmenswerte Version zur Neigungsverstellung.
      In der Regel ist es ja so, dass die Kisten nicht so hoch werden sollen.
      Dein gewählte Form und die Neigungsmöglichkeit sind aus einem Guss.
      Perfekt!!

      Yoga

    • #7820
      Monti

      Hallo Michael,

      ein sehr schöner Lautsprecher ist das geworden! Und Deine Lösung für den Neigungswinkel gefällt mir auch sehr gut!

      Die hintere Gewindestangen ist nicht mehr mit dem Gehäuse verbunden, oder? Was hast Du unter der Bodenplatte zur Entkopplung?

      Ciao
      Chris

    • #7822
      Michael

      Hallo,

      danke für die netten Worte, bin ganz gerührt. 🙂

      Die Gewindestange ist fest im Gehäuse. Dreht man an dem Stellrad würde sich das Stellrad von dem Gehäuse entfernen oder nähern, je nach Drehrichtung. Da das Stellrad aber nicht aus seiner Tasche kann verändert sich nur der Abstand zwischen Halter und Gehäuse und das Gehäuse schwenkt über die vorderen Füße. Hoffe meine Erklärung ist verständlich.

      Unter der Fußplatte sind Teflongleiter. Die bestehen aus einer Stahlscheibe die einseitig mit Gummi und auf der anderen Seite mit Teflon bestückt sind. Hiermit lässt sich der Lautsprecher trotz seines Gewichtes ganz leicht verschieben. Ich mach die Tage mal ein Foto von der Unterseite.

      Gruß Michael

    • #7823
      Michael

      Hallo zusammen,

      langsam geht es an die letzten Feinheiten, einerseits ist man happy, aber andererseits auch traurig das die schöne Bastelzeit sich dem Ende neigt.

      Damit man immer weiß wer diesen tollen Lautsprecher entwickelt hat, habe ich mal eine kleine feine Gedenktafel gebastelt. Alu mit Echtholzfurnier beklebt ergab dieses Schicke Logo. Hier durfte Carl mal wieder seinen 1,0 mm Fräser auf Drehzahl bringen.

      Ehre wem Ehre gebührt. Bauen können viele, Entwickeln nur wenige. Danke Udo für diesen schönen Lautsprecher.

      Logo ADW

      Am Wochenende werde ich mal die SB 18 und die SB 36 an meinen Anlage anschließen und dann gibt es eine Aussage über den Klang.

      Gruß Michael

    • #7824
      sirstrom

      Hallo Michael,
      deine Boxen gefallen mir ausgesprochen gut. DieVerstellmöglichkeit des Neigungswinkels ist etwas ganz Besonderes.
      Und beim Furnier sind wir uns ja sowieso einig. Da kann ich dann jetzt schon mal schauen wie schön das an fertigen Boxen aussieht.
      Und der kleine Hinweis auf Udo kommt auch ausgesprochen gut. Da hättest Du deinen Namen aber durchaus auch mit einfließen lassen können.
      Ich bin auch schon gespannt auf deine Klangeinschätzung. Ich selber hab ja mal die SB36 in der Standard Version gebaut. Ich könnte mir vorstellen, das deine SB36 noch eine ganz kleine Schippe drauflegt.
      Viele Grüße und viel Spaß mit deinen SB36,
      Uwe

    • #7827
      KTM-Tod

      Chapeau! Was soll man sonst noch sagen, … technisch toll umgesetzt… geiles Furnier… und da mich die SB18 jeden Tag stundenlang im Büro begleitet… kann Sie klanglich nur begeistern!

      Gruß Torsten

    • #8179
      BigBernd

      Hallo Michael,

      vielen Dank für diese interessante Baudokumentation. Das Endergebnis ist wirklich außergewöhnlich. Durch das Furnier wirken die Lautsprecher nochmals schlanker als sie es Dank der Rundungen ohnehin schon sind. Mit Deinen Sockelfotos hast Du mir einen besonderen Gefallen getan: Habe das schwarze Fineline Furnier für ein zukünftiges Projekt auf dem Schirm und es jetzt mal außerhalb der Anbieterseite in natura gesehen. Passt perfekt. Danke dafür. 😉 Viel Spaß mit den Lautsprechern.

      Viele Grüße
      BigBernd

      • #8182
        Michael

        Hallo BigBernd,

        danke für die netten Worte. Wenn es dir hilft, kann dich gern ein Reststück in der größe eines Briefumschlag zusenden. Dann einfach die Adresse per PM.

        Gruß Michael

        • #8358
          BigBernd

          Hallo Michael,

          vielen Dank für das Angebot aber Deine Fotos haben mich schon überzeugt, weil ich jetzt einschätzen kann wie die geölte Oberfläche wirkt. Auf der Anbieterseite gab es halt keinen Kontrast zu anderen Oberflächen. Den Eindruck habe ich ja jetzt. Wie gesagt: Perfekt!

          Viele Grüße
          BigBernd

    • #8297
      dieter1509

      Hallo Michael,
      mein Kompliment für den gelungenen Baubericht, bei dem Du uns Leser mit nimmst alle Höhen und Tiefen des Selbstbaus die Du erlebt hast zu erfahren. Danke.
      Im übrigen kann ich einfach nur bewundernd Staunen, welch einzigartigen LS Du gebaut hast!
      Ganz großes Kino des LS-Selbstbaus!
      Viel Spaß beim Hören und Sehen Deiner LS.
      Gruß Dieter

    • #9437
      Michael

      Hallo ihr Lautsprecherfans,

      wie vor länderer Zeit versprochen kommt hier noch ein Bild der Teflongleiter, die unter meinen Lautsprechern sitzen. Damit lässen sich die Lautsprecher (die Gehäuse wiegen schon einiges) super leicht schieben.

      Teflongleiter

      In den letzten Wochen hab ich sehr viel Musik gehört. So wie jetzt gerade auch. Was soll ich sagen. Die SB 36 ist das beste was ich je an Lautsprechern gehabt habe. Der Hochtöner war in meinen Räumlichkeiten mit meinen Zuspielern (Rotel RA 12, RT 12, RCD 12 (Serie läuft aus, Preise richtig geputzelt, zugeschlagen, glücklich)) etwas zu dominant, so hab ich dies mit einem Parallelwiderstand meinem Hörempfinden angeglichen. Jetzt bin ich rund rum Zufrieden. Danke Udo für diesen schönen Bausatz und all deine Unterstützung.
      Habe Fertig 1

      Habe Fertig 2

      Die SB 36 ist ein toller Lautsprecher. Hier begingt die Bluesklasse. Dieser Lautsprecher erzieht einen schon. Er deckt schlechte Aufnahmen sofort auf. Mit feiner Musik gefüttert liefert er Gänsehaut. Räumlich, Brillant, Detailgetreu. Preisleistung eine 1+. Wer von Standardlautsprechern auf diese upgradet wir Musik neu erleben. Happyness Pur.

      Warum ich erst die SB 18 gebaut habe weiß ich heute selber nicht mehr. Erst baut man die Regalversion und dann braucht man Lautsprecherständer. 😉 Also gleich Standlautsprecher. 😉

      Ob die SB 36 im D`Appolito Aufbau nun besser klingt als die Normal kann ich nicht beantworten da ich die normale Version nie gehört habe. Mir gefällt der Klang und das ist das wichtigste. Das ganze war ein tolles DIY Projekt. Viel Stunden Arbeit und Freude.

      Auch die E-Gitarre ist eins meiner DIY-Projekte. Also traut euch und baut was das Zeug hält.

      Hier endet der Baubericht, der nicht der letzte sein wird. 😉

      Gruß Michael

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