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Welchen Standlautsprecher-Bausatz für Arcam AVR390

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Dieses Thema enthält 44 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Cappu vor 6 Tagen, 6 Stunden.

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  • #33225

    Andreas Engel

    Guten Abend liebe Forenmitglieder.
    Mein Name ist Andreas und ich komme aus Magdeburg. Da ich gerne selber den “Hammer” in
    die Hand nehme und bei YouTube “lets Bastel” abonniert habe, bin ich auf die Seite gestoßen. Da ich selber nicht wirklich Ahnung von dieser Materie habe, hoffe ich hier ein paar Tipps zu bekommen. Folgendes: ich habe den AVR390 von Arcam und nutze aktuell als Schallerzeuger das Theater 400 von Teufel, möchte aber etwas potentere LS haben. Zum Fragebogen:

    – Hast du bereits Erfahrungen bzgl (DIY-)HiFi und wenn ja welche?
    Nein

    – Nenne Details über den zu beschallenden Raum (Art und Größe, ggf akustische Situation)
    Wohnzimmer mit ein paar Schränken und Teppichboden, HxBxL 2,6×5,1×6,9m
    Die Lautsprecher stehe auf der kurzen Seite ziemlich in der Ecke

    – Welches Setup ist gewünscht? (Stereo / Heimkino X.2 / Heimkinooption gewünscht?)
    Ich möchte nur die Stereo-LS ersetzen und eventuell den Center LS

    – Welche Aufstellsituationen sind möglich? (Wandnah/Freistehend, Kompakt-LS/Stand-LS, gerne auch mit Foto oder Skizze)
    Die LS müssen Wanda stehen, nach hinten etwa 30cm zur Wand, eine Seite etwa 60cm zur Wand, die andere Seite frei zum Raum

    – Wie groß dürfen die Lautsprecher maximal werden?
    keine Beschränkung, der Preis setzt die Grenze

    – Beschreibe deinen “Hörgeschmack” in Bezug auf Musikrichtung, Vorlieben im Bassbereich (viel/wenig, trocken/punchig), geforderte Pegel, …
    Die LS werden sowohl für den Stereo als auch Heimkino (vorhandener Sub unterstützt hier)
    Bereich genutzt, da ich ein Haus habe setzt hier nur der AVR die Lautstärke-Grenze 😉
    Ich lege wert auf gute Komponenten was den Hifi-Bereich angeht, meine Lieblingsmusik kommt,
    soweit möglich, von meinem Technics SL1210.

    – Was ist bisher an Lautsprechern vorhanden?
    Teufel Theater 400 + 2 selbstgebaute Dolby Atmos Decken LS (5.1.2)

    – Welches Elektronikequipment ist bereits vorhanden oder soll angeschafft werden (Verstärker, Quellen, Raumkorrektur)
    Alle LS Kabel 4qmm reinKupfer, Plattenspieler Technics SL1210

    – Wie würdest du deine handwerklichen Fähigkeiten und Möglichkeiten einschätzen?
    gut – sehr gut, entsprechendes Werkzeug ist vorhanden…

    – Wie hoch ist das maximale Budget?
    150-300 EUR/LS(-Bausatz)

    – Aus welcher Region kommst du? (wegen Möglichkeiten zum Probehören und persönlicher Beratung)
    Magdeburg, Sachsen-Anhalt

    – Hast du spezielle Wünsche?
    nicht unbedingt…

  • #33226

    nymphetamine

    hi,

     

    welche art von musik hörst du? Wenn nur hk, dann kommen andere in frage 😁

  • #33228

    Andreas Engel

    Eigentlich quer Beet, Rock (Nirvana), Elektro (DpecheMode), HipHop (50Cent).

  • #33229

    nymphetamine

    da käme die sb-reihe in frage… Oder ein bisschen mehr budget und dafür die chorus-reihe.

     

    sollen es 2 – 2 1/2 wege oder 3 wege werden?

  • #33230

    Andreas Engel

    Ich denke 3-Wege. Die Theater Stereo-LS haben 1x Hoch-, 1x Mitten- und 2x Tieftöner.

  • #33231

    nymphetamine

    preislich wäre die u_do 13 interessant (die aus dem lets bastel video). Chorus 85 wäre leider außerhalb des budgets… Alternativ dazu die sb23/3 bzw. Sb 85 . Die contra 2 kann ich sehr empfehlen.

     

    gehe aber davon aus, dass du schnell feststellen wirst, dass deine neuen so gut sind, dass du deine anderen ebenso austauschen willst. das sollte in deine Entscheidung mit einfließen… bei der chorus reihe findest du meiner Meinung nach das komplette paket… für die decke die wallrus von Matthias (da) und als rears die chorus 51. center gibts au…

     

    bei den anderen gibt es auch passende boxen. Bei den u_dos hast du dabei das beste preis-leistungs-Verhältnis (vor geraumer zeit hat jemand ein komplettes hk aus den u_dos gebaut und als Bericht veröffentlicht).

  • #33235

    derFiend

    Also du solltest erstmal die komplette Front ersetzen, sprich auch den Center. Ansonsten läufst du halt Gefahr das sich Sprache/Geräusche inhomogen anhören.

    Alles andere kann man auch dann noch ersetzen wenn du weisst was die Lautsprecher leisten 😉

     

  • #33236

    derFiend

    In Frage kommen aufgrund des Budgets primär SB oder UDO.

    Bei Wandnaher Aufstellung empfielt sich meiner Meinung nach immer gerne ACL, weil die da nicht ganz so empfindlich sind. Hier wäre evtl. SB 24 ACL und eine SB24 als Center eine Option.

    Allerdings ist Dein Raum doch recht groß, insofern wären potentere LS, gerade für den Stereobetrieb nicht verkehrt. Also entweder SB 240 oder 417 + SB36 Center.

    Etwas günstiger in der UDO Reihe: UDO 13 oder 16 als Front, + UDO 6 als Center.

    • #33241

      nymphetamine

      Die sb240/ 417 sind nicht im budget und deswegen von mir nicht aufgeführt worden. Sb36 als front und center hatte ich als erstes im kopf aber er wollte ja 3 wege haben. Wenn ich nur so viele gedanken bei mir selber machen würde 😂😂😂😂

      • #33242

        derFiend

        Ja, beide sind knapp über Budget, aber ich denke die 50 € mehr lohnen halt enorm. Entscheiden muss das immer der Käufer. Mein Punkt ist halt, das sein Raum recht groß ist. SB24 ACL sind sicher ok, aber wie es bei der Raumgröße ist kann ich nich wirklich abschätzen.

        Ob ein LS nur 3 Wege hat… hmm… würd ich jetzt nicht so weit oben ansiedeln für die Entscheidung. Dahingehend hast Du aber recht. Allerdings würde dann zu viel rausfallen…

         

      • #33244

        nymphetamine

        Hi,

        Keine ahnung, was ich da im Shop angeschaut habe… Du hast recht… Hatte irgendwie andere preise gesehen… Blöd von mir 🤣🤣🤣

  • #33243

    Andre

    Hallo Andreas,

    weil ich das selber habe, kann ich 2 x SB85BR + SB30STC als Center empfehlen.

    Alternativ für ein ganz homogene Front, 2 x SB30STC im ACL-Gehäuse…. Die haben mir bei der letzten Session bei Udo mit Sting die Schuhe ausgezogen…

    Gruß

    Andre

    • #33245

      derFiend

      Gibts für die SB30 schon einen ACL Baubericht?

      Falls ja, würd ich mich dem als “guter Mitte” anschließen. Falls nein, ist die Herausforderung vielleicht etwas… höher angesiedelt für einen Einsteiger in´s Thema?

      • #33247

        Andre

        Einen Bericht nicht direkt. Der Bausatz passt aber in das Chorus 52 ACL Gehäuse, mit den Chassisabmessung der SB30STC …. Bei Interesse kann man da weiterhelfen. Ich werde mein Rears auf jeden Fall von BR auf ACL umbauen…

      • #33248

        derFiend

        Glaub ich sogar, aber ob das jetzt unbedingt für einen Einsteiger geeignet ist? Ich empfehle daher halt nur Bausätze die Udo entsprechend dokumentiert hat. ACL ist jetzt sicher keine Hochtechnologie, aber ich glaub die Meisten hier können sich noch an die eh schon vorhandenen Unsicherheit beim Erstbau erinnern…

  • #33249

    Yoga

    Hallo Ihr Lieben,

    es wird bald einen SB30ACL Bericht geben. Gemeinschaftswastelaktion Roger-Yoga. Echt toller Lautsprecher. Bis jetzt war SB36 Center mein Favorit. Jetzt ist es die SB30ACL

     

    yoga

  • #33250

    Monti

    Hmm, aber wie sieht’s bei ACL mit der Pegelfestigkeit aus? Bei reinem Stereobetrieb sehe ich da keine Probleme, aber wenn im HK-Betrieb mal eine richtige Pegelattacke kommt…?
    Bin ja ansonsten inzwischen auch bekennender ACL-Fan.

    Ciao Chris

    • #33252

      derFiend

      Bei den größeren ACL LS sehe ich da wenig Probleme. Ich nehme an die 30 ACL wird sich verhalten wie die C52 ACL und die zeigt da bei mir nur relativ geringe Auslenkung. Bei der 12 ACL fand ich die schon in Stereo und Laut teilweise bedenklich…

      Und letztlich sehe ich das wie Andre. Wer echt Pegelorgien im Heimkinobetrieb fahren will, sollte nen Sub dabei haben.

      Auf den Bericht der SB30 ACL freu ich mich schon 😉

  • #33251

    Andre

    Ich sage nur Subwoofer!

  • #33260

    Andreas Engel

    Wooowww, vielen Dank für ausführliche Rückmeldung!
    Mir knallen hier die Fachbegriffe nur so um die Ohren… 😉

    Ich denke ich werde die SB 85 BR für die Stereo LS und den 30 STC als Center nehmen.
    Hierzu hätte ich allerdings eine Frage, ist es möglich die beiden LS der SB 85 BR
    in einem entsprechend großem Gehäuse unterzubringen oder müssen die aus akustischen
    Gründen getrennt gebaut werden?

    • #33261

      Monti

      Hi Andreas,

      selbstverständlich kannst Du den Lautsprecher unter Beibehaltung der einzelnen Volumina in einem einteiligen Gehäuse bauen. Am besten, Du entwirfst ein Gehäuse nach Deinem Geschmack und lässt es durch Udo qualitätssichern.

      Vergiss dabei nicht ein paar asymmetrisch angebrachte Gehäuseversteifungen.

      Ciao
      Chris

  • #33262

    nymphetamine

    Bedenke aber dabei, dass du durch ein 2-geteiltes gehäuse einen klanglichen vorteil hast. So kannst du den ht mt anders stellen als der tt… Somit bist du etwas freier bei der Gestaltung deines sweetspots… Bass geht in den raum rein und die obere in deinen sweetspot…

    Ich finde jedoch eine einteilige optisch ansprechender.

    Schau dir mal die berichte der sb23/3 einteilig an… Oder die der contra 2… Hier kannst du dich inspirieren lassen.

    Ich persönlich würde aber bei meinen nachträglich mehr luft für die obere kammer geben. D.h. Die obere kammer etwas größer gestalten. Dadurch würde der ls etwas tiefer aber trotzdem noch sehr ansprechend (optisch)

  • #33284

    Andreas Engel

    Sehe ich das richtig, dass die Form des Gehäuses keinen Einfluss auf den Klang hat, so das nur auf das Volumen geachtet werden muss?
    Das teilweise eine Seperierung des Hochtöners eingeplant (Gehäuse in einem Gehäuse) werden muss, habe ich auf dem Schirm.

    • #33285

      derFiend

      Im wesentlichen hat die Form keinen Einfluss ja. Das der HT eine einzelne Kammer hat, ist meines Wissens nach nur beim Eton ER4 so, bei fast allen anderen bildet er dann entweder eine Kammer mit dem/den Mitteltönern oder ist komplett in das Gesamtvolumen integriert…

    • #33288

      Andre

      Hallo Andreas,

      in gewissen grenzen kann man die Schallwand anpassen, aber Udo hat mal Messungen zur SB15 Inwall veröffentlicht, die zeigen ganz deutlich, dass die Schallwandbreite auf den Hochton und Mitteltonbereich durchaus Einfluss nimmt, Stichwort Baffle Step! Die Bauvorschläge aber im Bereich weniger cm zu verbreitern oder schmaler zu machen hat mir noch nie was ausgemacht. Es gibt im Netz unglaublich kluge Köpfe, die was anderes behaupten werden, weil Messungen da durchaus einen Unterschied auch bei kleinen Änderungen feststellen, aber ich höre mit meinen Ohren und nachgeschaltetem Hirn und nicht mit dem Mikrofon und den Augen auf dem Messschrieb!

      Gruß

      Andre

  • #33287

    MartinK

    Moin. Die meisten Hochtöner sind hinten geschlossen und kommen deshalb auch ohne Gehäuse aus. Sie brauchen aber eine gewisse Fläche Schallwand um zu funktionieren. Der ER 4 ist hinten offen, weshalb er eine eigene Kammer braucht.
    Gruß Martin

  • #33379

    Andreas Engel

    …war ja auch nur beispielhaft gemeint…

    Ich habe mich für die SB 36 ADW entschieden, da diese ein
    formschönes und zu großes Gehäuse ermöglichen.

    Eine Frage zum Bassreflex-Roch. Wirkt es auf den Klang negativ
    aus, wenn man das Bassreflexrohr in den Gehäuseboden einlässt,
    anstatt an der Front? Selbstverständlich werden dann Füße montiert,
    damit die Röhren genug Luft zum ein- und ausatmen haben 😉

    • #33380

      Udo Wohlgemuth
      Keymaster

      Hallo Andreas,

      unten ist das Loch noch schlechter platziert als hinten, wo es schon die Aufstellung schwierig macht.

      Gruß Udo

  • #33382

    Cappu

    Erst einmal ein Hallo in die nette Runde der Freunde des Wohlklangs in der guten Stube. Udos fast schon lyrisch anmutende Formulierung lässt sich ja auch auf die Community selber übertragen.

    Andreas, der Arcam hat ein tolles Einmesssystem, bietet aber leider auf der unteren Ebene nur eine einheitliche Trennfrequenz.

    Das schränkt die Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlich großer Lautsprecher ein wenig ein. Wenn Du vorne Standlautsprecher haben möchtest, sollten diese dann auch mal Tiefbässe wegstecken können. Trotz LFE sind manchmal auch die Hauptkanäle mit Frequenzen bis runter auf 10 Hz belegt. Daher sollte man in einem reinen Heimkino alle Lautsprecher als sog. Satelliten betreiben, sprich: trennen (bei 40 Hz oder höher).

    Am einfachsten wäre es, rundum z.B. bei 80 Hz zu trennen. Dann reichen auch vorne Kompakte, das so gesparte Geld steckt man lieber in einen ordentlichen Subwoofer (gerne auch zwei wegen der oftmals besseren Raumanregung).

    Ein Sub ist ja nicht nur ein Radaubruder, sondern kann – richtig auf- und eingestellt – helfen, den Klang zu verbessern und die Nachbarn zu schonen, ist also entgegen der landläufigen Meinung durchaus sozialverträglich.

    Oder man nutzt das freigewordene Budget für die nächsthöhere Bausatz-Klasse …

    Erfolgreiches Grübeln und Probehören!

     

  • #33605

    Andreas Engel

    Ich möchte meine neuen LS (SB36 ADW) auch für Musik nutzen. Ich denke die
    Leistung des AVR390 mit rund 100watt an 4 Ohm sind ausreichend und das Thema
    Frequenzgang löst ARCAM auch recht charmant, in dem er einen automatische
    Stereo-Umschaltung bietet. Sprich: für 5.1.2 hat man die Trennfrequenzen
    und bei Stereo hebt er diese auf und stellt auf “Lautsprecher groß”.

    by the way… habe ich das richtig gelesen, dass die optimale Trennfrequenz der SB 36 bei
    etwa 60 Hz liegt?

    Hier mal noch ein Foto von den Gegebenheiten:

    https://c.gmx.net/@329645247900418350/th9QhiV-Qdqaix3PxLiGKw

  • #33752

    Times

    Hey Andreas,

    wenn ich mir das Bild so anschaue würde ich mir auf jeden Fall auch Gedanken machen, was in Sachen Raumakustik optimiert werden kann. Rundum kahle Wände und die große Fensterfront sind optimale Voraussetzungen für Reflexionen und damit Klangbrei. Und selbst das beste Korrektursystem kann keine Wunder vollbringen.

    Wäre wirklich schade, wenn du neue Lautsprecher baust und eine Menge des Potenzials unnötig verschenkst. Ein paar Breitbandabsorber an den richtigen Stellen können ja durchaus als belebendes Designelement durchgehen… 🙂

    Gruß,
    Times

    • #33756

      derFiend

      Och, dadurch das hinter der Couch noch viel Luft ist in der auch Möbel stehen…. Verbessern kann man immer, aber ich hab hier Raumakustisch schon viel eh… problematischere Räume gesehen.

      Die Trennfrequenz bei den SB36 könnte hinkommen. Zumindest ist es für die kein Problem bis 60Hz runter.

  • #33770

    Cappu

    Hi, die optimale Trennfrequenz hängt nicht nur von den verwendeten Lautsprechern ab, sondern liegt irgendwo in der Schnittmenge von dem, was die LS im Raum schaffen (Roomgain) und dem, was der Subwoofer noch sinnvoll überträgt, ohne dass er ortbar wird oder komisch klingt.

    Ich würde alles von 40 bis 120 Hz unvoreingenommen probieren und nach Gehör entscheiden.

    Manchmal hat man eine fette Raummode, die der Subwoofer nicht so anregt, weil er besser steht. Eine Raummode kann sich durch Dröhnen (starke Überhöhung) oder auch durch ein Bassloch am Hörplatz bemerkbar machen.

    Manche AVR-Modelle beherrschen auch keine individuellen Trennfrequenzen. Dann bestimmt eh der kleinste LS die globale Trennfrequenz.

    • #33771

      nymphetamine

      @cappu:
      Wenn ich fragen darf… Welche hardware hast du eigentlich bei dir stehen und wie sind diese komponenten im verbund?

      • #33772

        Cappu

        Klar darfst Du. Hab ein 7.2.4-System an einem Pioneer SC-LX 59 und zwei Stereoendstufen Uher UMA-200.

        Die oberen LS als Tops nach Dolby-Vorgabe an der Decke.

        Bild nur einen normalen Flachfernseher.

      • #33830

        nymphetamine

        Ich gehe davon aus, dass du die Endstufen pro front kanal und per bridge als “mono block” verwendest… Zusammen mit den specs vom pioneer scheint es, als du da scho ne wucht vor dir hast… 😁

        Hast du dir mal überlegt anstatt der doppel 7 die linie 54 zu holen? Les dir mal den Bericht von Matthias (da) und seiner linie 54 nach Göttingen durch… Da müsste ein vergleich mit der duetta drin stehen… Da du die duetta nun kennst, könntest du da ja mal nochmals drüber nachdenken…

        Sorry für das off topic…

        @udo/vadder: Könnte man im prinzip in cappus couch-beichte schieben…

      • #33834

        Cappu

        Nee, ist eigentlich völlig unspektakulär, ohne Bridge und so. Die UMA ist keine besonders fette Endstufe. Eine für die Fronts, die andere für die Subs. Verstärker ist gar nicht mal so mein Thema, Lautsprecher und Raum schon eher.

        Das andere hat Zeit und würde eh nicht an der Anlage laufen. Da lese ich hier tatsächlich fleißig Berichte.

  • #33776

    Matthias (DA)

    Moin Andreas,

    Kurzer Einwand noch, die SB36 sind tolle Lautsprecher, bei 35m^2m und hoher Decke allerdings die untere Grenze, ein Kumpel mit ähnlich großem Raum hat ein SB Heimkino mit 3x SB36 plus dickem Sub und denkt jetzt für Stereo über ein upgrade nach.

    Auch würde ich Dir dringend ein Probehören ans Herz legen, der Unterschied zwischen SB und Chorus ist nicht unerheblich. Soll es für die nächsten 5 Jahre sein: hau rein und bau die SB36. Möchtest Du ne Lösung “für immer” lohnt der Weg nach Bochum, oder zwischen den Jahren zum Forentreff nahe Göttingen

    Also meine empfehlung: Fokus noch mal weg von der Optik, am Ende sollen doch Deine Ohren entscheiden, und da wäre eine 85 oder größer meiner Meinung nach die langfristige Wahl.

     

    Alternativ erst mal zwei SB18 bauen, im Raum testen wie viel Dir an Druck noch fehlt und dann die 18er als Gesellenstück für die Rears nehmen und dann an das Meisterstück Stereofront rangehen. Falls die SB18 nah am Ziel sind bleibst bei der SB36, falls sie sich in Deinem Raum etwas verlieren halt eben ne Nummer größer

    So oder so, es wird ein toller Aufstieg wenn der Bezlebub in Rente geht 😉

    Matthias

  • #33978

    Andreas Engel

    Das Thema Verbesserung der Raumakustik habe ich noch vor mir, muss aber behutsam vorgehen,
    da meine Frau auch mitspielen muss 😉

    @Matthias
    Danke für den Tipp! Was mich bei dem Chorus85 stört ist die angegebene Impedanz von 8 Ohm.
    Wäre es nicht ein Vorteil dann auf die Chorus 73 zu gehen, da diese 4 Ohm haben.

    Hintergrund ist die angegeben Leistung meines neuen AVR:
    Stereo 4/8 Ohm – 103/85 Watt
    5.2.1 4/8 Ohm – 92/70 Watt

    • #33980

      Udo Wohlgemuth
      Keymaster

      Hallo Andreas,

      da für die katholische Welt heute der Karneval anfängt, folgt auf dein

      Hintergrund ist die angegeben Leistung meines neuen AVR:
      Stereo 4/8 Ohm – 103/85 Watt
      5.2.1 4/8 Ohm – 92/70 Watt

      nun ein ganz lauter Tusch 😉

      Der Unterschied zwischen 103 (!) und 85 Watt ist nicht einmal ein Fliegenschiss und dass an 4 Ohm keine fast doppelte Leistung abgegeben wird, zeugt eher von Schmalbrust-Verstärker, der besser keine solch niedrige Last sehen sollte.

      Gruß Udo

      • #33984

        Matthias (DA)

        Noch eine kleine Übersetzung: 8 Ohm ist super für AVRs.

        und die Watt Angaben sind sowieso völlig irrelevant bzw irreführend. Meiner Meinung nach ist das einzig Objektive Kriterium um zu beurteilen wie viel Kraft ein Verstärker hat sein Gewicht. Aber seit class D funktioniert das auch nicht mehr…

        Zusammenfassung: ignorier einfach die Ohm Watt Angaben, alles was du hier kaufen kannst wird wunderbar mit deinem Verstärker funktionieren. und wenn du erfolgreich deine Traumlautsprecher gebaut hast unterhalten wir uns mal über den Unterschied zwischen avr und Stereo Verstärker. Das reicht aber nächstes Jahr 😉

      • #33988

        nymphetamine

        Da gebe ich ihm recht… Ich habe au mit einem ganz günstigen avr von onkyo angefangen (siehe mein Bericht zur contra 2), irgendwann darauf kam dann der 838er… Seit dem is über einem jahr vergangen und langsam aber sicher reizt mich das thema mit dem stereo… Deswegen auch jetzt die Lieferung vom 9150er (2 tage später als gemeldet… Also hoffentlich am dienstag) danach kann ich das beurteilen, was viele sagen. Mal schauen, ob mir dieses Ergebnis gefällt oder ob ich mich weiter auf die suche mache bzw. Ob ich weiter auf die suche gehe.

  • #33979

    nymphetamine

    Glaubst du, dass dein ihr hier einen unterschied zwischen 4 und 8 ohm hört? Eher liegts an den Lautsprecher…

    Aber solltest du dir trotzdem gedanken machen, würde ich lieber die chorus 72 inkl chorus sub 11 (wie im bauvorschlag von udo) holen. Dann ist das thema mit dem sub erledigt. Hier kannst du sogar dir überlegen, ob du die beiden in ein gehäuse baust oder wie udo getrennt.

    Vorteil von einteilig: Erhöhter waf, du hast einen sub ohne das die Regierung wegen nem kasten mehr rummotzt.

    Vorteil von zweiteilig: Besser auf den raum einstellbar (weill du den bass in den raum “brummen” lassen kannst aber die chorus 72 direkt auf den gewünschten sweetspot gerichtet).

    • #33994

      Monti

      Moin,

      Udos LS sind im allgemeinen für parallele Aufstellung ausgelegt. Eine Ausrichtung auf den Sweet Spot wird also vermutlich in den meisten Fällen nur eine Verkleinerung des Sweet Spot bewirken.

      Von daher würde ich empfehlen, das Gehäuse so zu bauen wie es gefällt. Wenn 2-teilig die optische Präferenz ist auch gut, dann kann man auch mal ausprobieren, ob und – wenn ja – wie sich eine Verschiebung der Achsen auswirkt. Das geht bei einteilig natürlich nicht. Meine Erwartungshaltung wär da aber auch eher gering.

      Ciao
      Chris

  • #33997

    Cappu

    Danke für den Tipp! Was mich bei dem Chorus85 stört ist die angegebene Impedanz von 8 Ohm.
    Wäre es nicht ein Vorteil dann auf die Chorus 73 zu gehen, da diese 4 Ohm haben.

    Hintergrund ist die angegeben Leistung meines neuen AVR:
    Stereo 4/8 Ohm – 103/85 Watt
    5.2.1 4/8 Ohm – 92/70 Watt

    Ich weiß, dass ich dem Thema Verstärker weniger Bedeutung beimesse als viele andere hier.

    Aber unter der Annahme, dass bei gegebenem Raum die Lautsprecher und deren Aufstellung ca. 90 % oder mehr Anteil am Klang haben, sollte der Verstärker zu den Lautsprechern passen, nicht umgekehrt.

    Denn ein Verstärker kann zum Beispiel Mängel am Lautsprecher wie wumpsigen Bass oder schrillen Hochton nicht beheben. Wenn diese vorhanden sind, reißt es auch der Verstärker nicht mehr raus.

    Es ist auch einfacher, bei gegebenen Lautsprechern mal den Verstärker zu tauschen als umgekehrt. Oft geht das ja bereits durch Hinzufügen einer externen Endstufe. Oder der kurzlebige AVR macht die Grätsche bzw. veraltet mit seinen Features (4K, Dolby Vision, HDMI 2.1 etc.) und muss ohnehin getauscht werden.

    Da wäre es ja dumm, wenn man deswegen vorher auf seine Traumlautsprecher verzichtet hätte.

    Andererseits werden die Angaben zu Watt und Ohm meiner Meinung nach überbewertet. Wenn es nicht klingt, liegt es m.E. in der Regel nicht daran. Für AVRs sind 4 Ohm in aller Regel kein Problem. Es wird nur nicht so gerne ausgewiesen, weil man dann bei Volllast bestimmte Grenzwerte bei der Gehäusetemperatur überschreitet.

    So behilft man sich damit, entweder 4-Ohm-LS auszuschließen (“geeignet für 6 – 16 Ohm”) oder eine “Impedanzumschaltung” (die in Wirklichkeit nur eine Leistungsbegrenzung ist) einzuprogrammieren. Bei Denon ist diese Umschaltung zum Beispiel technisch gleich mit dem sog. Eco-Modus bei geringer Lautstärke. Aber unterschiedliche Menüpunkte suggerieren dem Konsumenten, dass das was anderes und vor allem ganz wichtig wäre. Ist es aber nicht.

    Jedenfalls könnte man den Arcam in Sachen Endstufe jederzeit beliebig aufrüsten.

    Bleibt, wie Matthias schon andeutete, das Thema Vorstufe. Aber das hat man beim AVR immer. Die Lautstärkeregelung ist bei zig Kanälen halt digital, das heißt, auch Stereosignale durchlaufen erst mal einige Prozesse, bevor sie an die Endstufe gehen (auch beim angeblichen “Pure Direct”). Wenn man die Vorteile der digitalen Verarbeitung (hier Raumeinmessung mit Dirac Live) dann nicht nutzen möchte, kann man überlegen, sich den Umweg zu sparen. Wäre aber Zukunftsmusik und hat mit der Lautsprecherauswahl nix zu tun.

    Mein Tipp kurzgefasst: Mach Dir da wegen Watt und Ohm nicht so viele Gedanken.

     

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