Duetta im Bad

Endlich war es so weit – das Projekt Lautsprecher, mit denen ich lange glücklich sein will, wurde begonnen. Angefangen hatte das Ganze damit, dass ich meine Anlage ein wenig aufbessern wollte und auf die Suche nach feinen Lautsprechern ging. Mein Mitbewohner meinte damals: Bau doch selbst welche! Hmmm…. ich war da schon recht skeptisch, hab mich aber überreden lassen, zumindest ein Paar Brüllwürfel für die Küche zu basteln. Hat Spaß gemacht. Klang prima. Macht süchtig. Über die letzten Jahre hab ich dann immer mal wieder mit einem Paar großer Boxen geliebäugelt, war auch in einigen Hifiläden, um mir Fertiglautsprecher in der Klasse 2500/ Stück anzuhören. Ja, gut, deutlich besser als das, was ich zuhause habe – aber so richtig toll? Auch wieder nicht. Naja, mit entsprechend geschultem Ohr ging ich dann zu ein paar Selbstbauern zum Anhören. Feine Sachen dabei! Richtig überzeugt hat mich dann aber eine Hörsession bei Udo. Während seine “kleineren” Modelle im Hoch/Mittelbereicht schon ganz ok waren, hat mir (und dem anderen Besucher) die Duetta die Socken ausgezogen! Vielleicht kann der Bericht ja auch andere Anfänger ermutigen mit dem Selbstbau anzufangen. Auf geht’s, viel Spaß beim Lesen – und noch viel mehr beim Selbermachen!

Bauplan-Erstellung

DuettaMatthiasZeich1Nachdem dann der Lautsprecher feststand, die große Frage: Wie soll er aussehen? Wo ich schon mal dabei war, hatte ich übrigens auch beschlossen, einen passenden Center dazu zu entwerfen. Und siehe da: auch dazu hatte Udo was Passendes in der Schublade. Noch ein bisschen die Maße angepasst, damit er auch in mein Billy Regal passt und die Optik zur Duetta hinkommt und los gehts. Nach intensiver Recherche nach verschiedenen Bauformen, in der es die Duetta schon gibt, habe ich mich für eine einteilige Version entschieden. Die ist zwar nach oben hin nicht so schön schlank, dafür aber einheitlich und weniger tief, da das Volumen im oberen Teil mit für den TT genutzt werden kann. Udo hatte mir einen Plan mitgegeben, den er mal für einen Nachbauer entworfen hatte, allerdings durfte der LS damals nicht tiefer als 40cm werden und sollte wegen der Frau so klein als irgend möglich sein. Neee! Wenn schon Duetta, dann mit dem Originalvolumen. Dem entsprechend habe ich dann mal Excel angeworfen und eine Tabelle gebastelt, die einem die entsprechenden Breiten und Tiefen ausrechnet, wenn man die Höhe vorgibt. Heraus kam dabei: bei 110 cm Höhe wird die gute 35 cm breit und 40 cm tief. Prima, in der Breite gibt es auch noch Furnier zu kaufen – und man spart sich das Stückeln – für Hobbybauer mit wenig Werkzeug und Erfahrung sicherlich keine schlechte Idee. Für die Trennung zwischen Ober- und Unterteil habe ich mich für ein schräges Brett entschieden – das hilft stehende Wellen zu verringern und gibt noch ein wenig Stabilität.

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Holzzuschnitt und Materialien

Jau, wie soll nu das ganze Holz vor die Hütte kommen? 22mm MDF sagte der Schöpfer, und so soll es nun sein. Vor Baumarktzuschnitten haben schon viele gewarnt, also habe ich mich entsprechend im Netz umgesehen. Auch eine wichtige Frage: wie mache ich die Fräsungen zum Versenken der Chassis? Klar, Oberfräsen gibt es manchmal chinesische für wenig Geld – aber ob die dann auch günstig und preiswert sind? Viel Schlechtes drüber gelesen und dann folgenden Tipp bekommen: Speakerspace. Da kann man einfach seine Sketchup-Datei hinschicken und bekommt ein Angebot. Zwei Optionen: entweder nur die Fronten fräsen lassen, oder die Luxusvariante: alles zuschneiden lassen, und dann mit Flachdübeln geliefert bekommen – angeblich nicht schwieriger als ein Puzzle zusammenzusetzen. Die Schallwände ohne Fräsung in Buche mpx hätten mich im Baumarkt 36 € gekostet. Mit Fräsung bei Speakerspace dann 68 €. Da war die Entscheidung einfach! So gut wie ne CNC bekomm ich das sicher nicht mit meinem ersten Fräsversuch hin, zumal auch noch Schablonen etc. her müssten. Also: Fronten von Speakerspace. Das Gehäuse selbst allerdings käme im Paar auf 269 statt 80 Euro.  Hat hier jemand was von Flachdübeln gesagt?! Wer braucht denn so was! Habe dann die restlichen Bretter im Baumarkt zuschneiden lassen. Hart an der Schmerzgrenze. Die Schnitte nicht 90° sondern 89, Toleranzen von 1 mm etc. war alles mit dabei. Bei manchen Brettern haben sie auch vergessen, die Dicke vom Sägeblatt vom Maß abzuziehen… autsc,h autsch. Zum Glück hatte ich aber darauf bestanden, dass alle innen liegenden Bretter in einem Schnitt gemacht werden und entsprechend sind alle Fehler durchgängig und Luftdichte ist gewahrt.

Etwas nervig auch, dass manche Platten ein wenig gebogen waren – kriegt man mit entsprechenden Gewichten aber auch hin. Den Winkel im Schnitt kann man überlisten, wenn man das Brett so einsetzt, dass es sich gegen eine Versteifung oder eine andere Wand “lehnt” – dann sitzt es wieder senkrecht und der kleine Spalt wird eh vom Leim gefüllt. Alles in allem sicherlich etwas Mehrarbeit gewesen, aber noch gut genug, um zu sagen, dass das Ergebnis wohl stimmen wird. Kann Baumarkt bedingt empfehlen – wenn man denen oft genug einbläut, dass es ordentlich werden muss. Mittlerweile waren dann auch die Fronten vom CNC da und es konnte losgehen

Verleimung der Gehäuse

Ich habe mit dem Center angefangen – der ist weniger komplex als die auch nicht sehr schwierigen Duettas, aber ich konnte mich schon einmal an den Fugenleim gewöhnen, den Udo empfohlen hat.  Gebaut habe ich das Ganze ohne Schraubzwingen – das ist der Vorteil vom Fugenleim. Einfach eine Seitenwand auf den Küchentisch gelegt, Front drauf geleimt, dann den Deckel, die Rückwand und den Boden und die Versteifungen rein.

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Beim Deckeldraufkleben kann ein wenig Gewicht von oben nicht schaden – so richtig plan war die MDF Platte aus dem Baumarkt nämlich nicht… Naja, ordentlich Leim, damit es auf beiden Seiten rausquatscht, tut den Job dann schon. Beim Center blieb die Front frei, da dort direkt die Schallwand von Speakerspace reinkommt, das aber erst nach dem Furnieren. Jetzt nur noch die Kanten ordentlich schleifen, damit später das Furnier auch überall aufliegt. Vorsichtshalber hatte ich in alle Richtungen einen halben mm überstehen lassen. Kanten schleifen geht immer – wenn das Brett aber zu kurz ist, weil einer falsch gesägt hat, muss man die gesamte angrenzende Oberfläche schleifen. Nein Danke!

Entsprechend dann auch ähnliches mit der Duetta:

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Etwas Arbeit war es, das Trennbrett zwischen Tief- und Mittelton so zu stichsägen und bandschleifen, dass es die richtigen Winkel hat. Ganz genau ist es nicht geworden, aber wie gesagt – mit ordentlich Leim lässt sich viel auffüllen. Bei der zweiten habe ich dann nachträglich in den Spalt ein Gemisch aus Schleifstaub und Leim gespachtelt – Top! Viel besser als reiner Leim und hält auch ordentlich. Übrigens: nicht vergessen, den Boden zu furnieren BEVOR der Reflexkanal reinkommt – sonst kommt man später nicht mehr dran.

Abschluss Gehäuse

Da kann man bitten und betteln, aber 100% gleich werden die Bretter nie. Also: einmal rundum mit dem Bandschleifer – 120er Papier drauf gezogen und es wuppt nur so. Vorsicht: Bandschleifer pusten nach vorne ordentlich den DuettaMatthias10Staub weg. Wenn man dann den ganzen Staub in der Duschwanne gesammelt hat und den Schleifer falsch hält, verteilt er den Staub im ganzen Raum… Gesagt getan. Naja, aber jedenfalls ist das Ganze schön einheitlich geworden und überall eben genug um die Seitenwand willkommen zu heißen (auch hier: ordentlich Leim!). Nach dem Schleifen der Seiten prüft der Mitbewohner noch mal, ob alles auf einer Ebene liegt.

Bevor dann die abschließende Seitenwand auf die Duetta kam, musste ich erst ein wenig Platz für die Töner schaffen. Die Schallwand wird zwar noch aufgeklebt – aber irgendwie muss der Schall ja auch in die Kiste kommen. Wichtig beim Aussägen ist, dass man genug Platz für die Luft lässt, die irgendwie zwischen Magneten und Schallwand auch ins Innere des Gehäuses kommen will. Zum Sägen habe ich mich für die Stichsäge entschieden. Fräse hab ich nicht – und nur für 2 LS eine kaufen fand ich doof. Also, ab in den Baumarkt, Stichsägeblatt für Kreisausschnitte gekauft, Stichsäge auf 45° eingestellt und so gesägt, dass das Loch nach hinten deutlich größer wird. Klar, dass ich dabei auch mal an dem Trennbrett hängengeblieben bin und ein Sägeblatt abgebrochen und das andere verbogen ist, aber die erste Duetta ist gelocht und das Ganze ist recht ansehnlich geworden. Stichsäge mit Kreisblatt definitiv empfehlenswert.

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Ein bisschen Verlust ist immer…

Das Endprodukt von all der Staubproduktion

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DuettaMatthias51Und drauf mit der Seitenwand – wenn ordentlich Leim in alle Richtungen rauskommt, kann man sicher sein, dass hinterher alles dicht ist. Nach ca. 5 min mit einem Messer wegnehmen geht am Besten. Innen kann er ruhig drin bleiben. Und jetzt das Ganze noch mal mit der zweiten Duetta. Soweit alles wie gehabt – mit einem Unterschied: die Front war ein bissle nach vorn gebogen. Das habe ich gemerkt, als das Bassreflexbrett nicht richtig reinpassen wollte. Aber mit ein paar Gürteln und kräftig ziehen hat sie sich auf 90° bringen lassen, und nach 24h ist dann der Leim ausgehärtet und hält alles so wie es sein soll.

Schleifen

*Hust* *keuch* *sprotz* würde es wohl bei Donald Duck heissen… Das nächste, was nach all der Kleberei auf den Boxenbauer zukommt, ist viel Schleifen.

WICHTIG:

Pflicht bei so Badezimmeraktionen sind:
– Staubmaske
– Ohrenstöpsel

Gibt zwar immer wieder ein paar Heinis, die sich für robust halten und denken “echte Männer” brauchen so nen Schutz nicht und Pattex ist gut für die Laune, aber Staub ist doof für die Lunge, man hat extrem schnell die Nase voll davon – und ein Badezimmer hat 4 – 5 schallharte Wände. Der Sound vom Bandschleifer macht schnell was kaputt, und ich will meine Lautsprecher hinterher noch genießen können. Also: Stöpsel rein! Den Center hatte ich mangels Gerätschaft noch per Hand gemacht – und das ist am Ende auch der ordentlichste geworden. Nur: kostet unendlich Zeit und geht auf Muckies. Dafür macht man auch öfter mal ne Pause und schiebt als Entschuldigung “mal kontrollieren” vor. Für die Großen hab ich dann nen Bandschleifer gehabt. Mit nem 60er Papier drauf ist das schon fast ein Hobel – schwupp ist das MDF in feinsten Staub verwandelt – aber man hat auch Ruck-Zuck zuviel weggenommen. Bei einer der Versteifungen innen haben mir auf einmal 3 mm gefehlt – weil ich den Knaben, ohne es zu merken, schief gehalten hatte.

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Hab das Ganze dann mit einer Paste aus MDF Staub und Leim gefüllt und es hält wieder prima. Hier noch mal eine Innenaufnahme von den letzten Verleimungen – immer genug Leim nehmen! Danach dann die letzte Leimaktion – diesmal mit Gurten zusätzlich zu den Gewichten. Und endlich: Der Rohbau steht!

Allerdings ist noch einiges dran zu machen, bevor dann furniert werden kann. Rundum standen einige Schnittkanten 1 – 2mm über. Ist auch zu empfehlen, denn manchmal waren die Bretter ein bissle kürzer als bestellt – und dann ist man froh, wenn man noch Reserve hatte. Nach dem Schleifen bleibt davon nur noch ein großer Haufen feiiner Staub.

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Furnieren

Der große Angstgegner heißt: Furnieren. Was kann man nicht alles über die Möglichkeit und Unmöglichkeit des Furnierens im Forum lesen, ja richtige Kriege sind zwischen den Vertretern von Bügelmethode versus Pattex entbrannt – Hausfrauen treten gegen Schnüffler an. Von alldem wollte ich mich nicht beirren lassen. Lackieren fand ich doof – und im Zweifel ist es sogar noch schwieriger, einen ordentlichen Lack ohne Staub hinzubekommen, als Furnier aufzukleben. Und Holz ist prima, also drauf damit. Ich habe doch tatsächlich bei Templin-Furnier ein wunderschönes Bergahorn bekommen – 16 Blatt zu 43 x 120 cm für 70 € – das reicht für beide Duettas und den Center obendrein! Ich hab mich gefreut wie ein Schneekönig! Stückeln wollte ich das Furnier auf der Duetta nun wirklich nicht- zurecht, wie sich später rausstellte.

Den Anfang machte der Center – und zwar die Unterseite, quasi als Übungsbrettchen. Schön mit der Schaumstoffrolle das Furnier und die zu beklebende Fläche einrollen – dabei besonders die Kanten nicht übersehen.

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Furnier nach ca. 15min Trocknungszeit auflegen und mit schön heißem Bügeleisen auf Stufe 2 aufbügeln. Folgende Reihenfolge finde ich am sinnvollsten: Unten – Hinten – Seiten – Front – Oben. Zwischen den Furniervorgängen muss man das überstehende Blatt abschleifen und die Kante wird dann entsprechend mit dem nächsten Blatt überklebt, so dass dann bei der Ansicht von oben keine Kanten sichtbar sind, und die nach vorne stehenden Kanten werden auch überdeckt. Außerdem kann man bei der Unterseite noch etwas großzügiger mit Fehlern sein, da die eh nicht sichtbar sein wird. Da der Center tiefer als meine max 40cm Furnier ist, muss ich hier stückeln. Und schon das erste Lehrgeld bezahlt und zwar nen ganzen Sack voll. Mein Center wird daher noch mal neu gemacht.

DuettaMatthias56Mit der beschriebenen Methode ging es dann weiter. VORSICHT: irgend ein besonders schlauer Mensch in einem Forum hatte sich den Trick ausgedacht, das Furnier zuerst auf der Sichtseite anzufeuchten, damit es sich beim Einleimen nicht so wellt. GANZ große Klasse, vielen Dank! Durch das Wasser dehnt sich das Furnier gleichmäßig aus und beim Bügeln hat man dann schon fast die Garantie, dass es tief einreißt, wenn es sich wieder zusammenzieht. Die Methode mag vielleicht bei ner kleinen Brüllbox mit viel Glück mal klappen, aber mein eindeutiges Fazit: Finger weg!! Soll sich ruhig einrollen das Furnier – aber auf jeden Fall so trocken wie möglich halten. Wer nass macht, kriegt Risse wie auf dem Bild.

Jetzt die Duettas!

DuettaMatthias28Erste Erfahrung hatte ich ja schon, aber 1,10m bügeln ist doch noch mal was anderes. Der Boden ging ruck zuck ohne Komplikationen. Dann der Versuch auf die ganze Länge Furnier aufzubügeln. Irgendwo hatte ich gelesen, dass man in der Mitte anfangen soll – stimmt auch – und ich hab dann erst das mittlere Drittel furniert, dann oben dann unten. FEHLER! Das Furnier zieht sich zusammen und klappt dann an der Seite hoch – wenn man es dann mit dem Bügeleisen bezwingt, gibts ein lautes “KRACH” und so was kommt dabei raus

DuettaMatthias26Der nächste Versuch dann mit Furnier beschweren, solange nicht drauf gebügelt wird, um ein Hochklappen zu verhindern. Schon besser, es gab nur wenige kleine Risse, aber immer noch nicht das, was ich will. Noch mal ein wenig nachgedacht und dann kam die Erleuchtung. Eigentlich logisch, aber da war ich wohl betriebsblind. Vielleicht lag es auch daran, dass ich ein quadratisches Stück Backpapier untergelegt hatte und einfach der vorgegebenen Fläche ohne nachzudenken gefolgt bin. Das Furnier zieht sich entlang der Maserung zusammen, wenn die Flüssigkeit aus dem Leim rausgebügelt wird.  Entsprechend muss man also mittig anfangen und AUF DIE GANZE LÄNGE entlang der Maserung bügeln! Zur Sicherheit hatte ich dann die Kanten auch noch mit Tapezierklebeband versteift, damit die sich nicht ausdehnen können und damit wird’s dann astrein.

Wenn das Furnier aufgeklebt ist, hat es sich ausgezahlt, erst mal das überstehende Furnier bis auf 1mm abzuschneiden. Zu dem Zweck lege ich ein Brett auf das Furnier, ein Stahllineal wird hochkant angesetzt und dann vorsichtig mit dem Abbrechmesser geschnitten. Das Stahllineal sorgt dafür, dass man nicht ganz an der Kante schneidet – das Messer folgt nämlich gerne mal der Maserung bzw. franst die Stirnseite ein wenig aus, daher muss noch etwas “Reserve” bleiben, die dann abgeschliffen wird. Beim Schneiden nur wenig Druck ausüben, lieber ca. 5 mal entlang schneiden, bis es ganz durch ist. Danach müssen die Kanten mit einem harten Schleifklotz und 100er Schleifpapier abgeschliffen werden. .

Wichtige Punkte die ich gelernt habe hier noch mal:

* Furnier NICHT nass machen, lieber einrollen lassen
* Backpapier unterlegen
* entlang der Maserung arbeiten, und zwar auf der ganzen Strecke.
* Kann nix schaden, die Stirnseite mit Tapezierklebeband zu fixieren, bevor man einleimt
* Besonders auf die Kanten achten und zum Schluss noch mal mit leichter Schrägstellung des Bügeleisens richtig fest machen
* Falls sich ein Riss bildet: Bügeleisen weg! Je mehr man dran rummacht, desto trockener – und schlimmer wirds
* Wenn ein Riss startet, wächst er oftmals noch etwas weiter. Das kann man verhindern, indem man den Riss leicht nass macht. Dadurch dehnt sich das Holz wieder und es reisst nicht mehr weiter. Wichtig: auf keinen Fall nass machen, wenn die Stelle noch gebügelt werden muss.

So, und jetzt noch ein paar Bilder vom Ergebnis. Alles in allem bin ich recht zufrieden. Die Risse hätten sich vermeiden lassen – aber hinterher ist man immer schlauer, und zum Glück ist es nur die Rückseite der Duetta, die sieht man nicht, und zusätzlich ist es unten, ich kann also mit den LS Kabeln noch zusätzlich kaschieren.

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Verbrauch: Viele Nerven, ein paar mal an den Kopf gehauen, aber vor allem LEIM!! Alles in allem kann ich die Bügelmetode empfehlen – auch für sehr große Lautsprecher. Pattex muss ich mir nicht geben, wenn es nicht unbedingt sein muss. Ich habe ihn für die Seiten des Reflexkanals benutzt, aber das war schon nervig. Drei der Furnierblätter sind während der Lagerung eingerissen, eins ist mir beim schneiden gerissen – also ordentlich Reserve einplanen – meine 16 Blatt haben grade so gereicht.

Furnieren 2

Beim Center hatte ich den Deckel, der stark eingerissen war, einfach noch mal furniert – hatte mich, weil ich stückeln musste, für Pattex entschieden – ganz dumme Idee! Ich bin bekehrt und bekenne mich jetzt eindeutig zur Bügelfraktion. Diese Stinkeklebepaste hab ich nicht gleichmäßig verteilt bekommen – mit mehr Übung wäre es vielleicht gegangen – aber wofür, wenn das Bügeln doch prima klappt. Hab auch mit Furnierklebeband gestückelt – sehr sauber geworden. Die Unterseite mit Pattex ist recht wellig und da die Klebefläche elastisch blieb, hab ich die Kanten auch nicht sauber geschliffen bekommen, wahrscheinlich hab ich mir ne Technik angewöhnt, die nur mit Ponal-Verklebungen klappt. Die Oberseite hab ich dann gebügelt und alles prima.

So klappt das Stückeln:

1) Saubere Schnittkante, so dass die beiden Stücke exakt zusammenpassen.

Folgender Trick:

beide Furnierstücke übereinanderlegen, so dass sie ca. 1cm überlappen, dann beide gleichzeitig schneiden – am Besten ging das, wenn ich es mit einem Stahllineal festgezwungen habe, sonst verrutscht alles beim Schneiden. Merken, wo sie übereinander lagen, da es sonst bei den minimalen Abweichungen, die entstehen, kleine Spalten gibt. Wirklich gebracht hat es aber, das Furnier an der Schnittkante mit 45° anzufasen, einfach mit 100er Schleifpapier. Dann kann man es ein wenig überlappen lassen, mit Furnierklebeband fixieren, aufbügeln (von der Stückelung aus) und dann die 0,1mm die von der Überlappung übrig sind abschleifen. Bin sehr froh mit dem Ergebnis – hätte nie gedacht, dass das so sauber werden kann.

Ein paar Bilder:

DuettaMatthias35 DuettaMatthias36 DuettaMatthias37 Furnier überlappt und gezwungen, so lässt es sich wirklich gleich schneiden (mehr als 99% grade Schnitte bei Furnier sind fast Illusion, daher sollte es gleich schief werden). Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Furnier – auch wenn es ein paar kleine Stellen gibt, die nicht perfekt sind, sind doch viele Unkenrufe (so groß geht nicht ohne Presse etc.) übertrieben gewesen. Ein bissle Lehrgeld war dabei – genug Furnier als Reserve bestellen! Nach ein paar Wochen haben sich noch hie und da kleine Microrisse gebildet – aber außer mir scheint die niemand zu sehen, passt also. Furnier? Gerne Wieder! Danke an Templin für tolles Bergahorn mit 40cm Breite, danke an alle Tippgeber und Gruß an die Bügelfraktion

Schleifen und Oberfläche

Nachdem alle Gehäuse fertig furniert waren, habe ich mich entschlossen, erst einmal den Center komplett fertig zu machen. Erstens damit ich weniger durch die Gegend schleppen muss, zweitens um die Oberflächenbehandlung daran zu üben. Quasi das Gesellenstück, bevor dann die Duetta für die Meisterprüfung ansteht.

Während das Furnier schon recht glatt geliefert wurde, war die Schallwand der reinste Rauhaardackel – sie ist bei Speakerspace aus MPX per CNC gefräst worden, tolles Ergebnis, aber noch ein wenig zu schleifen

Sowohl bei Furnier als auch Schallwand hab ich mit 100er angefangen (das F. ist 0,6 mm dick und bietet genug Raum dafür), danach hab ich mich Stück für Stück bis zur 240 durchgearbeitet. Das Furnier brauchte nur eine kurze Runde mit dem groben – an der Schallwand sind die 100er Papiere gestorben wie die Fliegen
danach dann 150er, wässern, damit die Haare zu Berge stehen, 180er, Wasser, 240, Wasser, 240er – und zack sind die Dinger glatt wie ein Babypopo!

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Ein gut organisierter Arbeitsplatz hilft, einfach nur noch ohne zu denken vor sich hin zu schrubben. Schön nebeneinander: Schleifpapier, auf Vorrat geschnitten, Schleifklotz aus Kork, Schwamm zum anfeuchten, eine Schleifliste für die Übersicht.

Tipp: Auch hier lohnt sich eine Staubmaske – da kommt ganz schön was zusammen.

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Vor dem Aufleimen der Schallwand hab ich noch die Weiche nach Udos Plan zusammengelötet und eingebaut (da konnte man besser hantieren) Die Bauteile sind mit Heisskleber auf ein Brettchen aufgebracht und das Brettchen habe ich ebenfalls mit Heisskleber eingesetzt.

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Die Schallwand ist halb versenkt – da ich 22mm MDF habe, die Schallwand aber nur 10mm vom Rand entfernt aufsitzen sollte, habe ich sie von hinten rundum nuten lassen, so dass sie zur Hälfte vor dem Korpus sitzt und zur Hälfte eingeleimt wird:

Furnier behandeln

zu dem Thema kann ich nur zitieren:

„Osmo Hartwachs-Öl kenne ich – und halte es für (meines Erachtens) eines der besten Oberflächenmitteln > ähnlich Kunos (LIVOS) – das ich in meiner 30-jährigen Berufserfahrung (Drechsler&Schreiner) kennenlernen durfte. Den ersten Auftrag auf die geschliffene, entstaubte Oberfläche mit Pinsel oder Lappen satt auftragen und nach ca. 10 Min. das überschüssige Wachs mit einem Lappen entfernen. Das ist wichtig, sonst hast du hernach unansehnliche, glänzende Teil-Flächen. Oberfläche gut trocknen lassen (ca. 24 Std. – je nach Raumklima) und mit 320er Schleifpapier ohne Druck zwischenschleifen und gut entstauben. Den 2. Auftrag am Besten dünn mit dem Lappen. Wer es gut meint, macht einen dritten Auftrag. Polieren brauchst du gar nicht – die Oberfläche wird auch so wunderbar.“

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Und so sieht dann ein gewachster Center und eine Duetta aus. Die Schallwand habe ich mit 4 Dübeln auf dem MDF fixiert und mit ordentlich Fugenleim festgeklebt. Dieser Schritt kam nach dem Schleifen und vor dem Wachsen. Juhuuuuu!! Sie sieht gut aus! Leider hat das Furnier noch einiges an Microrissen bekommen, keine Ahnung, woran das liegt, aber aus der Entfernung sieht man es nicht und mit ein bisschen Wachskitt passt das schon.

Das Ergebnis

Nachdem ich die Duettas an die alte AV-Möhre angeschlossen hatte, tat sich eine neue Welt auf. Sogar an dem ollen Ding haben sie alles überstrahlt, was ich vorher bei mir stehen hatte. Unglaublich, einem geht das Herz auf, Sonnenschein pur, Freude! Meine Freundin sagt, sie würde auf einmal ein ganz neues, viel emotionaleres Verhältnis zur Musik haben, auch wenn es während der Bauphase schon ein paar Zweifel ob der Größe gab. Ja, schon nach wenigen Stunden Einspielen waren wir beide in die Duetta verliebt.  Der Klang rechtfertigt die Mittel und den Raum, den sie einnehmen. Schon an einem alten, kleinen Verstärker. Wow. Was noch werden wird, wenn die richtige Elektronik dazukommt, kann ich mir nur entfernt vorstellen, aber ich freue mich tierisch darauf.

Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte sich den Lautsprecher mal anhören. Mit Sicherheit braucht man bei Hifi nicht über Objektivität reden und entsprechend auch nicht behaupten, dass irgendetwas für alle das Richtige und Beste sei – aber subjektiv hab ichs gefunden

Ich hoffe, dass der ausführliche Bericht auch anderen Selbstbau-Einsteigern einiges an Fragen beantwortet und wünsche viel Spaß beim Selberbau. Fertig kaufen kommt nicht mehr in Frage.

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Verdammt war das ein cooles Projekt!!!

Danke Udo, hat riesigen Spaß gemacht – und das Ergebnis ist ein Traum!

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Ein Klangvergleich

Nachdem ich zuhause immer noch ein Uraltteil von Verstärker stehen habe, war der Hörtest von verschiedenen “Mittelklasse”-Geräten angesagt. So waren mein Mitbewohner und ich wahnsinnig genug, die Duettas mit in einen Hifi-Laden zu nehmen. Eindeutig kein Spaß war es, die Lautsprecher aus dem vierten Stock nach unten zu bekommen. Irgendwie war es einfacher, die MDF Brettchen einzeln hochzuschleppen. Erst mal: danke Hifiladen, dass wir das so problemlos machen durften.

Die Duetta hat die Amps schon etwas bloßgestellt. Der mir bei voherigen Hörsessions mit Fertigboxen noch extrem gut gefallen hatte, klang gradezu langweilig. Viel besser wurde es dann schon mit dem anderen Verstärkern – ein Wahnsinn, wie schön sich die Bühne aufgestellt hat. Gleichzeitig analytisch klar, aber trotzdem emotional – einfach toll, irgendwann haben wir die Titel nur noch laufen lassen, ohne viel hin- und herzuschalten, als wir den passenden Signalgeber gefunden hatten. Klasse, was da für Nuancen entwickelt werden, wie sich die Instrumente hintereinander und nebeneinander aufreihen – die reinste Freude. Mit dem richtigen Amp zaubern die LS gleichzeitig dynamisch und präzise aber auch emotional die Musik in den Raum, da ist nichts dominant, sondern einfach nur schön. Selbst ausgewiesene Nicht-Hifiler werden still und genießen den Klang. Ich bin sicher, den richtigen Lautsprecher gefunden zu haben.

Ein anderer Grund, die LS mit zum Laden zu nehmen, war aber auch meine Neugierde. Wie würden sich die Duettas im Duell mit Fertiglautsprechern schlagen? Ich hatte schon vorher meine Lieblingslautsprecher in der Klasse 2500 €/ Stück ausgemacht.Ein tolles Teil, ohne Frage. Nachdem wir die Duetta schon ein wenig gehört hatten und anfingen, die Verstärker umzuschalten, habe ich mir den Spaß erlaubt und einfach mal statt den Verstärker auf dem Schaltpult zu ändern die Kauflautsprecher eingeschaltet. Kommentar meines Mitbewohners: “Was ist dass denn für ein S?/§$!? Das geht ja gar nicht?!?!?!!”

Als ich ihn dann aufgeklärt habe, hat er angefangen, laut zu lachen. Dumpf, leblos, schwächlich waren so ein paar Beschreibungen, die uns nach dem Vergleich in den Sinn kamen. Danach haben wir noch ab und zu auf andere LS umgeschaltet und jedes Mal ein fettes Grinsen auf dem Gesicht gehabt. Eine wahre Freude.

Als wir dann mit dem Verstärkertest fertig waren, haben wir sie noch in eine andere Ecke gewuchtet und gegen die Referenz in dem Laden antreten lassen. Die klangen schon schön! Aber bei 10000 € pro Stück sollte man das auch erwarten können. Die Duettas dann dazu gestellt. Sie klingen anders als die Reference, aber kein Stück enttäuschend. Auch wenn wir kein Schaltpult mehr zur Verfügung hatten und entsprechend nicht mehr hin- und herschalten konnten, haben wir beide nicht sagen können, welche nun besser sind. Unterschiedliche Klangfarbe: ja, aber Details, Bühne, etc. bei beiden top. Besser oder schlechter? Konnten wir nicht ausmachen.

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DER “RICHTIGE” VERSTÄRKER

Naja, was heißt schon richtig bei Hifi?! Am Ende immer nur der, der im eigenen Ohr am besten klingt. Als meine Duettas fertig waren, hatte ich das “Problem”: womit füttere ich sie nur? Und auch die Suche im Forum hat nicht viel geholfen, erstens gab es nur wenig Hinweise auf Hörtests von anderen mit der D., zweitens muss man am Ende natürlich immer noch mal selbst schauen. Aber vielleicht hilft dieser Post ja ein paar Leuten noch ein paar Perlen zu entdecken, die nicht so ohne weiteres in jedem Hifiladen zu finden sind.
Nach langer Suche und  Probehören habe ich für mich den richtigen gefunden.
 
Endausscheidung der Favoriten bei mir zu Hause

An dieser Stelle möchte ich allen Duetta Hörern ans Herz legen, zumindest folgende Modelle einmal anzuhören:

Cambridge Audio 840, T&A Powerplant, Rotel 1520, Destiny Audio KT88 (Röhre) – nicht nur klanglich sondern auch preislich ein echter Tipp!

Wer dann aber ähnlich tickt wie ich und außerdem nur digitale Quellen hat, der wird mit dem Hifi Akademie PowerDAC ein tolles Gerät finden. Neutral, durch nichts zu erschüttern, dabei wunderschön musikalisch und exzellente Umwandlung der Nullen und Einsen aus der CD oder Flac Datei in bestes Duetta Futter. Jetzt spielt er schon seit ein paar Wochen hier und macht einfach Spaß  Solch einen Klang und Souveränität auch bei schwierigen Passagen in der Musik hatte sonst keiner. Dabei verbraucht er bei gehobener Lautstärke dann ganze 23W…

FAZIT:

1) Nach intensiver Suche nach Fertiglautsprechern hatte ich ein tolles Paar gefunden. Die 5000€ Paarpreis wurden von der Duetta dann gradezu deklassiert. Zu 2/5 des Preises (plus Arbeitszeit)

2) An einer 8000€ Kette ist sie dann gegen die Referenz zu 10.000€ / Stück angetreten. Unser Urteil: unentschieden! Zu 10% des Preises (Mit der Anmerkung, dass wir nur noch kurz reingehört haben und die Ohren schon etwas ausgeleiert waren)

3)Spart nicht mit dem Verstärker, die Duetta wird es danken. Selbst in der 1500€ Preisklasse machen sich deutliche Unterschiede bemerkbar und auch der Schritt auf 3500€ ließe sich rechtfertigen – wenn denn das Budget da ist. Ausnahme: Destiny Röhre – günstig und gut.

4) Leute, Leute – baut eure Lautsprecher selbst! Auch hier gibt es die Möglichkeit probezuhören und jeder soll seinen eigenen Favoriten nach Geschmack und Budget finden. Aber der Vergleich mit Fertiglautsprechern war in diesem Fall gradezu unglaublich eindeutig. Duetta: immer wieder! Und vor allem jetzt erst mal für lange Zeit!

DuettaAmp

Udo, Dir noch einmal Danke! für die viele Unterstützung und Hilfe, die weit über den reinen Verkauf hinausging. Toll, dass Du mir mit so viel Geduld, Liebenswürdigkeit und Humor zur Seite gestanden hast.

Liebe Grüße aus Darmstadt,
Matthias

PS: Klar dass die Erweiterung mit Duetta Top light als Rears nicht lange auf sich warten ließ…

 

Nachtrag:  Geschrieben wurde dieser Bericht vor fast sechs Jahren, er sollte dennoch nicht im Staub des Archivs versinken. Deshalb wurde er ganz nach vorn gestellt, obwohl besonders das Abschlussblld nunmehr vom Lauf der Zeit ein wenig vergilbt nicht mehr den Ist-Zustand dokumentiert. Das Heimkino ist zwischenzeitlich durch rückwärtige Lautsprecher namens Duetta Top Light ergänzt und darf nun zu Recht das Attiribut “Surround” tragen, das es ohne Rears eher nicht vorweisen konnte. So sieht es jetzt aus, wenn alle Boxen sich zusammensetzen und in Reih und Glied das Auge erfreuen. Dem Ohr ist eine andere Platzierung natürlich angenehmer, doch die passt schlecht auf ein zweidimensionales Bild.

Duetta Kino


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Immer wieder eine Freude diesen Artikel zu lesen.
Ich habe eine Frage zur Front der Duetta:
Beim Center ist diese mittels Nut halb versenkt eingeleimt.
Wie hast Du das bei der Duetta gemacht?
Ein dünneres Multiplex-Brett auf die MDF-Front geleimt?
Denn soweit ich den Bildern entnehmen kann, ist das Gehäuse ja erstmal vollständig aus MDF.

Vielen Dank für den tollen Artikel und die prima Bilder
Rolf

Sehr beeindruckend! Kompliment und vielen Dank für einige sehr gute Tipps!

Ja, wo Mann so überall bauen kann! Klasse dass dieser Bericht seinen Weg hierhin gefunden hat, da sind die sechs Jahre Vergangenheit doch schnuppe. Habe mal wieder mit voller Begeisterung gelesen und den Bericht verschlungen.

Spannend war der Teil im Laden. Spannung bis zum Ende und dann wurde ich etwas enttäuscht. Mönsch da fehlt ja das Ende und will jetzt aber auch noch wissen für welchen Verstärker er sich entschieden hat. Dachte ich mir!

Macht immer wieder spässchen hier zu lesen. Matthias danke und Gruß Jörg.

Guten Abend,

meine generelle Grundhaltung gegenüber der Menschheit macht aus mir keinen WG-Kandidaten, hätte allerdings mal jemand eine Duetta angeschleppt, ich hätte in Erwägung gezogen, kurz die Optionen zu überdenken, bevor ich die “Runter von meinem Rasen, ihr Rotzbengel!” Laune bekommen hätte 😉

Glücklich ist wohl der Student, der mit Dütten hören kann.

Die Entscheidung, diese VOR der Frau einziehen zu lassen, erscheint mir übrigens ebenfalls klug 😉

Gruß,
-Sparky

Sparky genau so ist es am besten, erst die Lieblinge und dann die Frau.
Hoffe meine wird dies hier nie lesen, duck und wech……….

Hallo Matthias,
den Verstärker vom Hubert Reith habe ich nicht aus dem Text entfernt. Er war aber ofensichtlich nicht mehr vorhanden, als ich den Bericht nach einiger Zeit als Backup kopiert habe. Nachdem ich nun noch einmal das Original gelesen habe, muss ich morgen wohl nachbessern. Da fehlt ja tatsächlich, wie Jörg schon bemerkte, der ganze Schluss. Verstehen kann ich das nicht.

Wie ich dem Jonas heute mittag sagte, soll man Arbeiten erledigen, wenn man Zeit dafür hat. Deshalb habe ich nicht bis morgen mit dem Nachbessern gewartet. Sonderbar ist, dass die letzte Passage vom Nachtrag noch vorhanden war. Also muss jemand zwischendrin den Besen geschwungen haben.

Gruß Udo

Hallo Matthias,
es sind aber Menschen, die die Finger auf die Löschtaste legen.

Gruß Udo

Da biste ja voll und gut ausgestattet. Vom Hifiakademie habe ich schon viel gutes gehört aber leider nie selber was hören können. Bericht vollständig!

Gruß Jörg

Danke fürs Angebot. Meist bin oder fahre ich ja eher in diese Richtung, wenns in den Urlaub geht. Sollte es mal wieder soweit sein werde ich piepen, so laut ich kann.

Wir haben im Amerikanischem Outback mal Brot in nem alten Benzinkanister gebacken. Wenn man will und muss geht alles. Duetta im Bad ist aber schon ne Hausnummer.

Greez Udo

Klasse Arbeit. Ich hab mehrere E-Gitarren gebaut, und in dem Forum
zu Thema Gitarre und Bass-Bau gibt es jemander der baut seine Gitarren
im Wohnzimmer. Er hat sich eine Ecke mit Latten und Plane abgetrennt.
Es gibt also immer eine Ecke. Und früher hatten die Schreiner auch nicht
bessere Werkzeuge und haben ganz tolle Arbeit ab geliefert. Dauert halt nur
länger. Ist aber auch ein Hobby, also spielt Zeit keine Rolle.

Respekt vor jedem der sich traut und selber baut.

Gruß Michael

Sehr SCHÖNE Arbeit. Kenne das mit dem nicht besten Werkzeug und den Erfahrungen die man schmerzlich mit verschnitt macht. Das größte ist aber das ganze im Bad zum machen Hochachtung. Ich befürchte meine Frau hätte mich gefragt ob mein Puls noch ganz OK ist.

Respekt davor, so was in der Wohnung zu machen.

Ahhh, ein Klassiker. Die Duetta aus dem Feuchtraum! 😉

Ist dieser Bericht eigentlich auch schon “Vintage”?

Hallo Justus,
nenn ihn lieber Kult 😉

Gruß Udo

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