Linie 54 nach Göttingen – Projekt Isolde

Intro:

Als mich vor mittlerweile sieben Jahren mein damaliger Mitbewohner Lukas überredete, Lautsprecher selbst zu bauen war ich erst einmal skeptisch, das krieg ich selbst ja nie gemessen und entwickelt, kann doch nichts werden etc. etc. Von wegen, es gäbe fertige Entwicklungen, man müsse nur ein wenig löten und Holz zusammenkleben. Na ja, ein kleines Risiko war ich bereit einzugehen und baute kleine Breitbänder für die Küche, der Rest ist Geschichte, noch ein paar Monate kreuz und quer Probehören, ich landete auf dem Sofa in Bochum und Schwupp waren alle Fragen beantwortet.

In Folge wurden Freundes- und Bekanntenkreis Stück für Stück angesteckt – und irgendwann fing meine Tante auch an, zaghaft über eine neue Anlage nachzudenken. Ich meinte nur: “sag mir Budget und Wünsche, dann such ich Dir was raus – nur kauf bloß nix Fertiges, die sind nix.”

Och, so grob 500 Euro hieß es. Damals waren die Seas Air grade neu raus und enorm günstig für ihre Leistung und bekamen so auch meine Empfehlung. Nicht zuviel Bass, hieß es, die Tante mag das Wummern nicht. Naja, irgendwie hielt eine gesunde Intuition sie noch vom endgültigen Auftrag ab.

Das Thema war schon fast vergessen, als sich spontan eine Mitfahrgelegenheit bei Johannes und Rodger für mich ergab, um Udo’s neuesten Zuwachs anzuhören. Am Vorabend kurz eher auf Verdacht, denn in Erwartung, dass es klappt, eine sms ans Tantchen geschickt, ob sie denn wohl auch Lust hätte vorbeizukommen. Hatte sie. Und damit nahm die folgende Geschichte ihren Lauf…

und ich übergebe das Wort an Isolde:

 

Ein denkwürdiger 15. Oktober in der Bochumer Klangförderstraße

Seit Monaten hatte mein Neffe Matthias mir in den Ohren gelegen: „Denk dran, Tantchen, am 15.10. ist Hörtermin bei Udo in Bochum!“ — O, nein, so war es keineswegs! Sondern spontan wie immer hieß es am Freitagabend: „Morgen machst du dich auf die Socken zum Udo, klar?“ — oder so ähnlich. Zunächst schob ich meine „Das-geht-nicht!“- und „Ich-müsste-doch-eigentlich“-Bedenken beiseite, dann Hund ‚Strubbell‘ und mich ins Auto. Und los ging’s.

Als ich Udos Laden betrat, saß da bereits eine nette Bande, auf schicken Ledersofas schicken Klängen lauschend. Ein bisschen wie im Kino, nur besser. Bass, bässer, am bässten. Fremd fühlte ich mich nicht. Nicht nur, weil mein Neffe anwesend war. Udo, Martin, Johannes, Rodscher und gefühlt sieben weitere Lustig-Lieben, Ihr alle gabt mir das Gefühl, willkommen zu sein! Ein fettes DANKE!

Hauptsache hinsetzen und Klappe halten? O nein, es gab nichts Strenges, keine Befehle. Nicht einmal für Strubbell, der Euch bald alle in seine Ballspiele verstrickt hatte. Udos Frau versorgte uns mit Kaffee und Kuchen, Wein soll auch geflossen sein – wir waren wirklich eine große Familie. Uns verbanden zwei Wünsche: 1. die geliebte Musik in ihrer ganzen Klangbreite gewürdigt zu ’sehen‘, und 2. uns selbst etwas GUTES zu tun: unseren Ohren, unserem Geist, unserer Seele. Von Stunde zu Stunde wurde es gemütlicher, fast bis 22h hockten wir beieinander. Es fehlte nur noch die soziale Fellpflege. Dann ging es für mich zurück nach Göttingen, wo ich als Siegerin über Nebel, Dunkel und Müdigkeit um 02.30h wohlbehalten landete.

Am Sonntagmorgen hörte ich im (plötzlich so armselig klingenden) Radio: „… und nun den 4.Satz aus Dvoraks 9.Sinfonie!“ – Ich hatte es doch gewusst: da war noch was!! Neben dem 1.Satz, den wir uns bei Udo in verschiedenen Klangqualitäten wieder und wieder angehört hatten. Tja, und am Sonntagmorgen war der Dvorak wie ein kleiner Gruß von der wohlgemuthen Lautsprecherfamilie! Ach, Ihr habt viel mehr „Ahnung von de Technik, von dä ich nix verstonn“ (BAP)! Was macht’s!? Uns Zwölfe plus Strubbell & Kater verbinden Fröhlichkeit, Kuchenhunger und ganz viel Liebe zu feinen Klängen guter Musik. Leute, Ihr seid einfach echt! … Und ich hab mich in die Straßenbahn Linie 5 verknallt. Rettungslos.

Herzliche Grüße! Isolde

Bau

Ja und damit war das Ganze entschieden, eine Linie 54 sollte es sein. Ein wenig Planung zu den Maßen und Design kam als Nächstes – mit dem Ergebnis Buche Multiplex und einteilig. Die grobe Sketchup-Zeichnung half bei der Orientierung, die Proportionen hatte Schülzken schon ganz gut vorgeplant.


    
Da sich in der Planungsphase erfahrungsgemäß immer wieder ein paar Änderungen ergeben, habe ich mir angewöhnt, die Maße in Excel zu berechnen, kleines Tool erstellt, von Vadder gewissenhaft geprüft und jetzt auch hier zum Download für alle Nachbauer zu haben. Eine spontane Änderung von Höhe oder Breite – oder auch den Chassisabständen wird sofort umgerechnet und in eine Stückliste umgesetzt. Macht Summa Summarum 3m² Multiplex – plus Schallwände, gut 30kg wird so ein Brummer wohl wiegen. Dieses sheet ist für ne aufgesetzte Schallwand – somit wird die Box auf der Seite liegend aufgebaut, Rückwand ist komplett innenliegend. Damit hat man die meisten Sichtkanten hinten, was sowohl für die Multiplexstreifen gut kommt, als auch für Lackierer hilfreich sein dürfte. Nach Geschmack könnte man den Deckel auch noch furnieren, dann sind nur an den Seiten der aufgesetzten Front Schnittkanten / MPX Streifen sichtbar.

Vormittags dann den mitternächtlichen Holzzettel abgegeben, noch schnell nen Heizlüfter für den feuchten Keller besorgt und ein paar Stunden später kam der Rückruf, Zuschnitt kann abgeholt werden. Das ist doch besser als 3 Wochen Lieferzeit für ne ganze Platte… das vorhandene Mpx hat grade so gereicht und auch nur, weil die Versteifungen dann in Birke gemacht wurden. Aber gut, gemischte Holzsorten sind sicherlich nicht schädlich, im Hochglanzprospekt würde was stehen von unterschiedlichen Schwingungseigenschaften und verbesserter Dämpfung etc. etc.

Klar, mal wieder hat bei nem Brett ein Millimeter gefehlt, ganz 90° sind die Schnitte auch nicht, aber wenn man seine Pappenheimer kennt, kann man sich drauf einstellen. Rundum ein paar mm Überstand die nachher mit dem Bündigfräser entfernt werden und dreimaliges Unterstreichen, dass das Innenmaß mit einer Einstellung gemacht werden muss und gut ist. Beim Zusammenkleben die Bretter so aufstellen, dass sie nach innen fallen und es passt.


 
Der mm Überstand hilft, auch wenn das Material nicht ganz grade ist. Mittig wird der Fräser nicht viel zu Fressen bekommen, da die Rückwand sich dort leicht nach außen biegt… Aber das sind alles Einzelheiten, die man später nicht mehr sieht.

Kurzfristig hab ich noch entschieden, den Bassreflexkanal genau so breit zu machen wie das Basschassis, dadurch hat er jetzt eine Höhe von 3,5cm. Verschmälert hab ich ihn mit 10mm starkem Buchensperrholz beiderseits.


Der Nachmittag ging dann erst mal fürs Freiräumen der Werkstatt drauf und dann hab ich noch den ersten Korpus geklebt. Die Schallwand war noch im virtuellen Raum verhaftet und wurde dann direkt aus Bochum zusammen mit den Innereien geliefert. Jetzt, wo der erste Teil schon bereit ist, bin ich erst mal erleichtert, dass der Fehlerteufel im Moment noch ruht, mal schauen, was noch kommt… Der zweite Korpus ging dann genauso stressfrei über die Bühne.

Heiß erwartet, hatte dpd doch die Lieferung schon für Samstag angekündigt, dann endlich am Montag die Email, Lieferung zur Mittagszeit. Tapfer hat der Bote das Paket in den zweiten Stock geschleppt, dann hab ich es ihm abgenommen. Aber Schreck, wo ist das zweite? Er meinte er habe nur eins, das andere vielleicht morgen… Ausgerechnet die Schallwände, wo doch der Flaschenhals bei der Behandlung und Trockenzeit liegt.

Naja, wenigstens gab es einen kleinen Fortschritt zu vermelden, die Weichen sind verlötet, kommt ganz schön was an fetten Bauteilen zusammen! Für die Weichenaufteilung hab ich die Reihenfolge ein wenig angepasst um den maximalen Abstand zwischen den Spulen sichert zu stellen. Außerdem sollte das Brettchen für die Weiche genau auf die Versteifung passen.


 

Zwischenzeitlich hatte ich den Korpus rundum bündig gefräst, nur noch die Schallwand fehlte. Endlich kam dann die Schallwand – leider an den Kanten arg malträtiert vom Paketdienst. Nach dem ersten Schreck ging es dann in die Lösungssuche – und spontan wurde beschlossen, dass eine 45° Fase an der Front eh viel besser aussieht… Zum Glück hatte ich dem Baumarkt 4mm Reserve eingeräumt und daher die Schallwand etwas größer bestellt als nötig, so konnte ich die Transportschäden mit dem Bündigfräser weitgehend in Staub verwandeln.

Um 16:00h hab ich zwischen Tür und Angel die Schallwand aufgeklebt, um 19:00h kam dann der Fräser zum Einsatz – und war erst mal bis 22h beschäftigt.

So nah war die Needle der Bluesklase noch nie:


 
Und endlich weiß ich auch, wofür Schraubzwingen gut sind, wenn man mit Fugenleim arbeitet… Die Führung der Fräse kann wunderbar auf eine Schiene montiert werden – oder einfach so gegen abkippen schützen. so nah am Bassloch wird aus einer sonst kippeligen Angelegenheit (und Kippeln bedeutet Macke reinfräsen) sorgenfreies Drüberfahren.


Und hier noch mit freigefrästem Reflexkanal. Die Breite habe ich so wie bei den Basschassis gewählt, dafür ist er dann etwas höher geworden. Etwas Mut erfordert das frei reinfräsen an der Stelle, wo man die Öffnung vermutet. Der Rest dann per Bündigfräser (der ein Loch braucht, um rein zu kommen, das Kugellager fräst so schlecht…)

Durch den Bündigfräser geht das Ganze recht problemlos vonstatten, da er nie weiter als bis zu den Rändern vom Reflexkanal fräsen will, allerdings mutet man dem Guten dabei schon 20mm Multiplex in einem Durchgang zu… hat ganz schön was zu knabbern bekommen, der Arme. Aber stetiges Rühren und Vortreiben macht dann ein wunderschönes Loch.

Als Nächstes stand dann Schleifen an. VIEL Schleifen. Dank Schwingschleifer aber viel erträglicher, als damals die Duetta per Hand. Die etwas rauhere Schallwand auch mit 80er, danach dann rundum 120 und 180, gewässert und dann 240 zum Haare abrasieren, man soll sie ja auch streicheln können. In Zukunft auch wieder nen zweiten Schliff mit 240 und wässern, spart hinterher Arbeit.

Am selben Abend noch mit Osmo Hartwachsöl die erste Schicht aufgetragen. Dann mit 320er Schleifpapier noch mal glatt gestreichelt und dann mit Annas geduldiger Hilfe vier Stockwerke hoch geschleppt, bringen schon was auf die Waage, die Klopper, und vor allem unhandlich sind sie.

In der Wohnung dann 56 (!!!) Löcher für die Chassis vorgebohrt. Die Rollen hatte ich schon unten in der Werkstatt angebracht um das Ölen zu erleichtern.

Dann die Verlobung, die Weichen sind eingebaut, überall Kabel verlegt und es kommen sogar die richtigen Töne aus den richtigen Kabeln zum Chassis gekrochen, an das ich mal kurz die Kabel dran gehalten habe. Gleich 5 von den Dingern sorgen doch für ordentlich Kabelsalat, da war die Duetta handlicher.

Nach dem erfolgreichen Test hab ich dann auch gleich die Weichen mit Heißkleber auf die Versteifungen geklebt, die Kabel Durchführung zum MT Abteil mit Heißkleber abgedichtet und die Polklemmen sind auch locker eingesetzt und bis auf den untersten Teil die Watte locker drin.

Wenn DHL sein Versprechen hält kommt dann am Folgetag eine Dose Osmo glänzend an, per Telefon wurde mir bestätigt das man es auch über seidenmatt drüber machen darf.
Polieren wird von Osmo nicht empfohlen und sei auch nicht nötig, ich bin gespannt und vorfreudig.

Nächster Schritt ist also der zweite Auftrag mit Osmo, der findet dann aber wegen Ungeduld im Badezimmer statt. Als Nebeneffekt sind dort auch die Lichtverhältnisse besser, im Keller hatte ich eine Nase übersehen, die ich erst mal aufwändig wieder loswerden musste.

Am denkwürdigen 9. November war es dann so weit – damit es wenigstens eine gute Nachricht an dem Tag gab hier ein Foto zum Thema „Make Music great again“

Als nächstes stand dann die Terminfindung zwecks Tante ante portas an. Währenddessen durften sie sich auch schon mal eindudeln, noch müffelte das Osmo aber zu sehr. Also ab zurück ins Bad – und nächstes Mal wird wieder im Keller gearbeitet. Ich freute mich dann schon mal auf die Einspielzeit und den Langzeitvergleich mit der Dicken.


 

Hat Spaß gemacht, mal wieder was zu bauen, Multiplex vereinfacht und verkürzt den Gesamtprozess enorm, nur zu empfehlen. Dann noch die Front von Udo und man bekommt mit echt minimalem Aufwand was Ordentliches zu Stande. Vor nicht mal nem Monat das erste Mal gehört und dann 20 Tage von Bestellung bis Musike, das kann man sich doch gefallen lassen. Mit etwas Druck ließe sich so eine Aktion auch an einem verlängerten Wochenende durchziehen.

Höreindrücke

Dazu muss man wissen, dass bei mir seit 6 Jahren die Duetta spielt, insofern alles in Relation. Die große Offenbarung, wie Musik klingen kann, hatte ich schon, der ER4 ist von Status Wahnsinnshochtöner zu meinem Standard in “so muss es sein” geworden. Daher werden Neueinsteiger bei Eton sicherlich enthusiastischer berichten können, was sie alles entdecken. Gleichzeitig kann ich jetzt auf viele Dinge achten, deren Existenz ich vor 6 Jahren nicht mal geahnt habe. So oder so,  seht die folgenden Eindrücke, die ich über mehrere Tage gesammelt habe, eher als Vergleich zur Referenz denn als alleinstehende Beschreibung der Linie 54.

Die Räumlichkeit ist frappierend. Jedes Instrument, jede Stimme scheint wie festgenagelt, und das vom Start weg, ohne jedes Einspielen. Allgemein hatte ich Schlimmeres erwartet, was die anfängliche Performance angeht. Aber der erste Eindruck um Mitternacht war grandios. Ja sogar so beeindruckend, dass ich angefangen habe die Duetta in Frage zu stellen, was die Bühne angeht. Über Nacht haben die Lautsprecher ordentlich rosa Rauschen abbekommen, ne Stunde lang 15 Hz gab es auf die Sicken.

Tag 1 nach der Fertigstellung: Mein Eindruck ist, dass die Linie etwas bassbetonter als die Queen spielt,  sie kommt dadurch effektvoller daher. Auch empfinde ich die Bühne als sehr sehr präsent.  Mal sehen wie sich das über die Tage entwickelt. Momentan scheint der Hochton noch etwas aggressiv. Irgendwie aufdringlicher die Linie, im Vergleich zum Gewohnten. Nach den ersten drei Titeln meiner Test Playlist habe ich die Linie wieder ins Bad verbannt, damit sie noch etwas ausdünsten kann. Zurück bei der Duetta: die Bühne ist weiterhin da,  allerdings irgendwie etwas voller,  weniger scharf getrennt. Aber auch nicht so, dass ich etwas vermisse.

Die ersten drei Test tracks waren übrigens: “Sombras” von Chavela Vargas, “Stimela” von Hugh Masekela und “Allerdings” von Otros Aires. Allgemein scheint sich die Duetta etwas weniger vorzudrängeln.

Nach ein paar Tagen dann aber die Ernüchterung, die erwartete Einspielzeit wird also doch gebraucht. Ganz zu Anfang waren auch die Pappen noch nicht eingespielt – und vertrugen sich irgendwie mit dem ER4 – aber nach 2 Tagen waren die schon relativ gut im Saft, der ER4 hingegen fing an zu kreischen. Die erste Hörsession war auch entsprechend nur mäßig erfolgreich, zu groß noch der Unterschied zur gut eingelaufenen Dicken. Danach waren wir ein paar Tage unterwegs – und ich habe fast 100 Stunden Dauerrauschen mit ordentlich Pegel auf die Plastikfolie und die Hexawaben gejagt. Das hat dann ein wenig geholfen.

Die zweite Session war mit Jowet Hardhead und Malfi, und hier hat sich dann eindeutig herauskristallisiert: Linie54 für Jonas, Duetta für Malfi. Die dritte Session dann mit Isolde, Waterdrinkingman, Claus und Simpsi. Viel Spaß gemacht haben alle Vorführungen, die letzte Session war aber ein tolles kreuz und quer der Lautsprecher, Verstärker und Quellen.

Wer kristallisiert sich jetzt als mein Favorit heraus nach längerem Hören? Es kommt darauf an, was man vor hat. Möchte ich einen neuen Wein probieren, nehme ich ein Nosing Glas. Möchte ich ihn einfach nur zum Essen oder beim Musik hören genießen, darfs ein größeres Exemplar sein.  Genauso ist es hier. Die Abhöre seziert die Musik und baut eine scharf umrissene Bühne auf, die mich so sehr beeindruckt hat, dass ich anfangs meine Duetta in Zweifel gezogen habe. Ein sehr präsentes Hören macht viel Spaß damit, fordert das Ohr aber auch.

Die Duetta geht da entspannter an die Sache heran. Die Bühne wird etwas weniger auffällig seziert, macht aber alles richtig. Für mich und meine Bedürfnisse die beste Wahl zum langen Musik genießen. Glück gehabt, nicht auszudenken, wenn mir die Neue besser gefallen hätte… Die Linie 54 fasziniert weiterhin und ist eine sehr, sehr feine Wahl.

Verstärkerwahl

Im ursprünglichen Budget von 500€ für die Lautsprecher war good old Hifi angedacht. Mit der Entscheidung für die Linie 54 war die Budgetschallmauer aber eh mit Mach 2,4 durchbrochen und dann durfte es auch mit Warpgeschwindigkeit an die Verstärkerauswahl gehen… Entsprechend haben wie die neuen Lieblinge wieder runter geschleppt, ins Auto gepackt und zum Hifiladen gekarrt.

Denon, NAD, Rotel, T&A, Cambridge Audio durften zeigen, was sie so für rund 2000€ aus den CD Signalen machen. Und die Unterschiede waren erstaunlich deutlich wahrnehmbar. Isolde hat zuverlässig immer wieder einen Favoriten herausgehört – die Nummer 9 am Umschaltpult, fast egal mit welchem Lied gehört wurde, und so stand ihre Entscheidung eigentlich schon fest, ohne dass sie jemals wusste, welche Marke da grade zu welchem Preis aufspielt. Die Auflösung der Zahlencodes: Ein Cambridge Audio 851A sollte es sein. Dann aber erst mal was essen gehen, so ein Vormittag mit drei Stunden intensivstem Hören schlaucht schon ordentlich. Dann zurück, noch mal den Denon kurz angeschlossen – und gleich wieder ausgeschlossen.

Zwischenzeitlich habe ich mir dann in alter Tradition den Spaß erlaubt, mal ohne weiteren Kommentar auf Dynaudio Lautsprecher umzuschalten, für sagenhafte 3850€ das Stück. Spontanter Ausruf von Isolde: “Ne!” – als ich sie dann aufklärte, dass in diesem Fall nicht ein anderer Verstärker, sondern Lautsprecher zum dreifachen Preis angeschlossen waren gab es nur ein freudiges Grinsen – und die Bitte, doch recht bald wieder umzuschalten…

Ein letzter Test noch, Der große Favorit Verstärker Nummer 9 gegen die Nummer 13 am Mischpult. Die Nummern habe ich verschwiegen, um eine Vorbeeinflussung zu minimieren. Für mich völlig unerwartet kam die 13 so gar nicht zur Geltung, kurz genauer hingehört, und in der Tat, der Verkäufer hatte einen Lautsprecheranschluss verpolt angekabelt… Nach Behebung des kleinen Fehlers und nochmaligem Durchhören der verschiedenen Testtitel dann kristallisierte sich der ehrliche Sieger heraus.

“Isolde, die 9 ist aus dem Rennen!” Ein fassungsloser Blick meiner Tante offenbarte: sie hatte sich schon ein wenig in Cambridge mit dem verheißungsvollen Namen verliebt. Die Gesichtszüge entspannten sich deutlich, als dann klar wurde, was sich hinter der 13 verbarg – die Cambridge Audio Endstufe 851W. Der große Bruder des bisherigen Favoriten also.

Grandioses Teil, und ganz erstaunlicherweise auch das Gerät, dessen Vorgänger damals vor 6 Jahren auch für mich das Rennen machte. Die Harmonie von Cambridge Audio mit Eton Lautsprechern habe ich mir wohl nicht nur eingebildet – oder Höreindrücke sind doch genetisch beeinflusst.

Gesagt getan, die Entstufe kommt mit nach Hause, freundlicherweise wurden uns 3 Tage Zeit eingeräumt zum Testen. Bei der wilden Probesession am Abend kam so vieles kreuz und quer zusammen, dass wir am nächsten Morgen dann lieber noch mal intensiv hingehört haben.

Hier auch Isolde’s Test CD, die wir extra für den Zweck zusammengestellt haben:

Bei mir Zuhause dann die letzte Hörsession. Die Cambridge Audio Endstufe 851W für sagenhafte 2200,- UVP gegen den Hifiakademie Poweramp – mit 790,-€ für die Endstufe schon fast ein Schnäppchen. Angeschlossen wurden beide am Hifiakademie DAC der vom Netplayer aus gleichem Hause mit FLACs  gefüttert wurde.

Ein Verstärker bekam den code schwarz, der andere lila – so wurden vorige Sympathien herausgenommen, damit soweit möglich das Ohr entscheidet, welcher es denn sein darf.. Und Isolde musste sich dann wieder den Mund fusselig reden zu ihren Höreindrücken. Ich hab das alles mit farbcode mitgeschrieben, teilweise aber auch einfach mal nur so getan, als würde ich umstecken und den gleichen Verstärker noch einmal vorgeführt.

Fazit: die beiden lassen sich kaum noch unterscheiden, Unterschiede wurden manchmal eher erkannt, weil das Musikstück zum zweiten Mal lief oder auf was anderes geachtet wurde. Sehr, sehr schwere Entscheidung. Nuancen in der Höhenauflösung, minimale Details in der Bühne. Hauptsächlich aber nur noch emotional zu erfassen und wohl mehr von der Psychologie als von wahren Unterschieden beeinflusst. Am Ende hab ich alle Eindrücke nochmal vorgelesen, Verstärker Lila bekam 88-90 Punkte, Verstärker schwarz 90-98 von 100 Punkten von Isolde.

Dann habe ich noch Zusatzkriterien abgefragt bezüglich Anzahl notwendiger Geräte, Stromverbrauch, Größe etc. etc. und in allen Kategorien hat sich ein klarer Sieger hervorgetan. Das Ergebnis lässt sich ganz gut in diesem Bild erkennen:

Ja, ihr seht richtig, da fehlt was… In einem Anflug von … (ja, von was denn eigentlich?) meinte ich, ihr meinen Hifiakademie anzubieten, da ich ja zwischenzeitlich problemlos auf den AVR ausweichen könne, und Isolde dann einen hat, der wenigstens von vorneherein richtig konfiguriert ist, den NAS schon befüllt hat und sie, statt noch 2 Wochen auf die Fertigung zu warten, gleich loslegen kann. Und zumindest sind damit gleich mal die Themen DAC, Netplayer, NAS und Endstufe auf höchstem Niveau erledigt.

Ja, und dann war der Hifiakademie weg, und ich hab mal das Bluetooth Modul an den Denon angeschlossen. Laut Datenblättern sollte das alles prima sein. Bluetooth APTX behauptet von sich, in CD Qualität streamen zu können, Tidal liefert FLAC streaming, und der Denon ist mit Wolfson DAC eigentlich gut ausgestattet. Die Endstufe des Denon hatten Roger und ich schon mal als zumindest annehmbar klassifiziert.

Päh! von wegen… die Kette ist ein Graus, zuviel Brummelbass, Mitten weg, Höhen zischelig… Ich könnt weinen. Zumindest die Bühne bekommt der AVR einigermaßen hin, etwas, das nur wenigen Kollegen gelingt. Aber zufrieden macht das nicht. Und wohlgemerkt, dat is kein Einsteigerkasten, sondern das damalige Topmodell von Denon. Zumindest die zweite Erleichterung an dieser Stelle, mein Hifiakademie ist weiterhin die beste Wahl für meine Ohren, ich hatte ja ein wenig Sorge, dass mir auf einmal was anderes besser gefallen könnte. Hubert Reith ist schon kontaktiert und ich warte sehnsüchtig auf Nachschub…. Naja, wohl verdient, für so eine feine Tante kann man auch mal ein paar Wochen auf High End verzichten.

 
Happy End

Wer sonst außer Isolde könnte das Projekt am Besten zusammenfassen, nach ihrem Abholbesuch schrieb sie:

Was für tolle Tage das wieder waren! Mit leerem Akku kam ich hin nach Darmstadt, mit einem prallvollen kehrte ich zurück nach Göttingen. Und mit lauter Geschenken im Auto. Denn was ich materiell dem Neffen auf die Kralle gab, ist mehr oder weniger symbolisch zu verstehen. Ich bekam dafür so viel, was ich echt nicht beziffern kann und will. Es fing alles an mit der Reise nach Bochum, zu Udo in die Klangförderstraße; ich kam in ein Zuhause, von dessen Existenz ich nicht gewusst hatte. Es war so ein „back to the roots“-Gefühl.

Keine fünfzig Tage später habe ich die Bausteine in meinem Wohnzimmer beisammen, mit denen ich mir nichts Geringeres als einen Lebenstraum erfülle. Gut, den Vorverstärker für den DUAL braucht’s noch und auch dabei will Matthias mir helfen. Aber ansonsten ist alles da: neben dem tollen Plattenspieler zwei nach allen Regeln der Kunst gearbeitete Prachtexemplare der Linie54 und ein Hifi-Akademie-Traum von einem Verstärker. Und dazu noch mit jeder Menge Platz auf der Festplatte, also bald gefüllt wie ein Kühlschrank am 23.12. mit lauter Delikatessen für meine Ohren. Ich kann nur sagen: Morgen, Kinder, wird’s was geben, morgen wird die Bude beben. Und alle Bochumer, Pforzheimer, Darmstädter Mitbeben-Wollende – Ihr seid herzlich willkommen in Göttingen. Ich sag’s Euch, auf solch herrlich un-verrückte Ideen komme ich, beflügelt wie ich mich fühle!

Matthias, Du kannst nämlich nicht nur prima Lautsprecher verkaufen, Du kannst auch Menschen Flügel verleihen.

Herzliche Grüße, Isolde

Die ollen Rollen sind wieder verschwunden, haben ihren Dienst getan, in Göttingen dürfen es nun doch die guten, alten Wohlgemuthschen Gummifüße sein, Von der Optik her war das Ganze dann doch zu sehr Stilbruch.

An dieser Stelle auch ganz herzlichen Dank für die vielen Tipps, Ideen und Ratschläge im Bauthread. Und scheinbar sind sie auch gut in Göttingen angekommen:

Seit drei Wochen stehen sie nun in meinem Wohnzimmer, und ich freue mich jeden Tag darüber. Der Klang der Linie54 ist atemberaubend, nie gehörte Klänge, und endlich höre ich meine geliebten Schallplatten wieder. Der Dual, den Matthias bei ebay ergatterte, ist super. Dazu Rincewind’s Tipp zum Oehlbach-Phonovorverstärker und der Hifi-Akademie-PowerDAC mit Netplayer, es ist einfach eine runde Sache! Wenn erstmal die Feiertage vorüber sind, gibt es noch eine große Umräumaktion und dann werde ich eine Boxenparty geben. Ich bin restlos begeistert, meine Ohren sind zu Hause angekommen.

Herzliche Grüße an die ganze Wohlgemuth-Bande und frohe Feiertage !

Isolde

Outtakes:

Kein Lautsprecherbau ohne Fehler, Macken oder: “happy little accidents”, auch diesmal gab es wieder ein paar Hürden zu bewältigen, die ich hier nicht verschweigen möchte. Aber sagt bloß der Tante nix 😉

Ein Bassreflexkanal ist beim Einkleben ein wenig verrutscht, bei einem Lautsprecher ist der Boden jetzt hinten was höher als vorn. Um einen schiefen Stand zu verhindern hab ich dann per festgezwungenem Brett und Bündigfräser mit obenliegender Rolle die noch zu langen Seiten so gekürzt, dass sie weiterhin einen 90° Winkel haben und somit die Box grade stehen kann. Die Rollen sind ein wenig unterfüttert sowie mit 2 Schrauben in den Seiten eingelassen, merken tut es nur, wer im Staub rumkriecht. Und ja, der eine Lautsprecher ist nen Ticken größer als der andere 😉

Der Versand hat es wohl besonders eilig gehabt. Nachdem die Schallwand erst mal einen Tag unnötig im Lieferwagen rumgefahren ist, kam sie dann endlich – aber vorher noch mal ordentlich auf jede Ecke drauf gedonnert… Der Schreck war erst mal groß, zum Glück hatte ich aber 4mm Reserve eingeplant. bei einem Lautsprecher brauchte ich auch 2mm davon, die etwas mitgenommenere Schallwand hat dann aber auf den kleineren Lautsprecher genau so drauf gepasst, die meisten Schäden ließen sich wegfräsen. Blieben noch ein paar ausgefranste Kanten und damit die spontane Entscheidung, dass eine 45° Fase doch eh viel schicker ist und die schönen Streifen gut zur Geltung kommen lässt… Die einzige Stelle, die ich nicht ganz hinbekommen habe ist an der unteren Ecke – und das auf der Innenseite der Schallwand. mit extra viel Leim ist das Ganze dicht geworden, den Rest sieht nur der, der es weiß und seinen Kopp hinter dem Lautsprecher auf Bodenhöhe hält…

Quaderförmig, wie er nun mal ist, will ein Lautsprecher zum bündig fräsen gerne sechs mal gedreht werden damit man immer von oben fräsen kann. Bequem, wie der Neffe bei 30kg Monstern nun mal ist, will er das Trumm nicht ständig drehen… entsprechend durfte die Box zum Bündigfräsen des Deckels auf der Seite liegen bleiben und die Fräse wurde senkrecht angesetzt, statt von oben. Hat auch ganz gut geklappt – jedenfalls beim ersten… beim zweiten war der Anpressdruck nicht genug, die Fräse ist an zwei Stellen leicht vom Lautsprecher weggekippt und entsprechend wurde der Bündigfräser zwar weiterhin von der Rolle auf Abstand gehalten, aber durch den Aufsetzwinkel der dann unter 90° lag war auf einmal Holz im Weg. Hampf hat er gemacht und ne Delle reingefressen… Nun gut, dann wird die 45° Fase halt auch nach hinten weitergezogen und nicht nur auf der Schallwand. Doch halt, das Röllchen vom Fasenfräser soll ja nicht durch die Delle durchrollen und dann die Fase auch nicht mit ner Delle versehen. In diesem Fall hat ein Parallelanschlag in Kombination mit dem Fasenfräser dafür gesorgt, dass die Fräse nicht näher an den Deckel rankam, auch wenn das Röllchen vom Fräser wegen der Delle auf einmal in der Luft hing. Bis auf eine geheime Stelle ließ sich alles ausbügeln.

Lessons learned:

Wenn man schon mit der Fräse in allen unmöglichen Positionen rumhantiert – dann doch bitte dafür sorgen, dass sie nicht kippeln kann. Bei der Schallwand hab ich es dann besser gemacht und den Aufsatz für die Führungsschiene zur Stabilisierung verwendet.

Gute Fräser sind Gold wert, es macht einfach Spaß, MPX wie Butter zu schneiden. Dabei ist keine einzige Stelle schwarz geworden. Ein Nachschärfen wird aber wohl bald fällig…

Wieviel Geld man in Werkzeug investieren will oder muss, ist unstrittig, es geht auch mit dem Einfachsten gut genug und das Ergebnis ist oft genug das gleiche, wenn der Heimwerker mit den Tools umzugehen weiß. Am Ende sind es aber die vielen Annehmlichkeiten von Profimaterial, die mir bei der Arbeit deutlich mehr Spaß bereiten – und Spaß soll es ja machen, sonst könnte ich die Arbeit auch gleich an einen Schreiner delegieren. Hakelfreies Absenken, Höhenbegrenzung ohne Friemelei, aber auch das viele Zubehör gegen Verkippen; Schienenführung, Parallelanschlag, perfekt gelöste Luftführung bei der Absaugung die mich fast in Versuchung gebracht hätte, die Atemmaske wegzulassen, ein Motor, der nie muckt, auch wenn mal 20mm Multiplex in einem Durchgang weggefressen werden müssen, sind alles Dinge, die ich bei der alten Bosch grün die ich mir “ausgeliehen” hatte, vermisst habe.

Furnieren ist toll, weil man viele exotische Farben und Hölzer nach eigenem Geschmack verwenden kann. Dieses Mal sollte es was schneller gehen und die Wahl fiel auf Buche Multiplex. Einfach grandios damit zu Arbeiten, alles schon fertig furniert, kein nerviges Zusammenrollen, Einreißen, Bügeln etc. Beim Kauf allerdings darauf achten, wie dick die Furnierschicht ist, da gibt es alles zwischen 2mm Schleifreserve und papierdünn.

Und auch wenn es anfangs im Vergleich zu MDF etwas teuer erscheint, wenn man die Gesamtrechnung aufmacht, wo dann noch Furnier bzw. Füller und Lack, sowie weiter Unmengen Schleifpapier anstehen – dreht sich das Budget sehr in Richtung “Multiplex ist günstig”. Wer es ganz eilig hat: Kleben am Freitag abend, Fräsen, schleifen, ölen am Samstag, Trocken am Sonntag. Voila, Lautsprecher in drei Tagen.

Im Spezialversand gibt es auch Multiplex mit vielen, verschiedenen Furniersorten, wer mit Birke und Buche zufrieden ist, hat auch so schon die Möglichkeit ggf. auch zweifarbig tolle Ergebnisse zu erzielen.

Alles in allem war dies mein bislang geschmeidigstes Bauprojekt, bei der Duetta noch ordentlch Lehrgeld gezahlt, die Duetta Tops die bei mir als Rears stehen, sind nahezu perfekt geworden, dauerten aber auch recht lange. Die FT13 hab ich so hingewurschtelt, meinte ich, wüsste jetzt alles und war mir auch nicht soo wichtig. Die Linie 54 hat dann alles Gelernte zusammengebracht, Multiplex statt ewigem Rumfurnieren, und Osmo Hartwachsöl glänzend macht auch Spaß! Es wird nicht speckig, sondern einfach noch etwas frischer als die Version in Seidenmatt. Passt ganz gut zu den etwas glänzenderen, neuen, fast schwarzen Eton Chassis. Na, und da das Ergebnis auch akustisch stimmt, hat es sich gleich doppelt gelohnt.

Matthias

Zur Linie 54 im Online-Shop

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Daniel Lini

Das sind nett aussehende Lautsprecher.
Sind diese zwei 8-Zoll-Woofer oder zwei 10-Zoll-Woofer.

Udo Wohlgemuth

Hallo Daniel,
auch wenn es sich jetzt gemein liest: Es ist nicht schwer, die Größe der Bässe, sogar ihren Namen in Eigenarbeit herauszufinden. Dazu kannst du z.B. auf den Shop-Link klicken oder nach Linie 54 im Magazin suchen. Ab einem gewissen Alter ist die Mutterhand nicht mehr nötig, um gefahrlos die Straße zu überqueren.

Gruß Udo

Stefan Hessenbruch

Es gibt diverse Bauberichte, die ich immer mal wieder gerne lese.

Diesen hier bestimmt schon zum dritten Mal. Herzerwärmend!
Danke für den Beitrag!

Stefan

Ollum

Geht mir auch, grade gestern 🙂
Toll wir Ihr die Teile in den HiFi Laden gebracht habt, hätte den die Reaktionen der Angestellten gesehen 🙂

BigBernd

Ein sehr unterhaltsamer Baubericht und meine persönliche, virtuelle Möhre vor der Nase. Vorfreude, schönste Freude! Hab’ alles im Geiste schonmal mitgebaut. Ich wünsche viel Spaß mit den “Kleinen”!

Viele Grüße BigBernd

JoKa

Hallo Isolde,

ein Jahr ist es schon her, dass Matthias mich anschrieb und fragte, ob die Nextel 18 etwas für Dich sein könnte. Manche Dinge brauchen ihre Zeit, auf die L44 habe ich fast genauso lange gewartet. Schöne Geschichte, die ihr sehr unterhaltsam dokumentiert habt. Die Aufstellung scheint mir noch nicht endgültig, aber das wird sich sicher finden 🙂

Viel Freude mit Deiner neuen Anlage
und viele Grüße
Jo

auerhahn

Hallo Isolde,
mein Kommentar galt Dir ebenso wie Matthias aus DA. Du bist zu beneiden und viel (Hör-) Spass mit diesem tollen “Instrument”.
Herzliche Grüsse Frank

Rincewind

Hallo Isolde!

Nicht nur die Lautsprecher sondern auch der Bericht ist super geworden.
Ob Strubbel jetzt audiophil wird?

Grüße
Rincewind

schuelzken

Hallo Isolde und Matthias,

was soll man da noch sagen,
L54 ist einfach ein klasse Lautsprecher und sieht sehr schön aus.
Ich freue mich das Euch meine Maßangaben zusagten.

Gruß schuelzken

Henning

Ja, das ist der Bericht den ich erwartet habe. Ehrlich, irgendwie bewegend und mitreissend. Neben den tollen Boxen und den erwähnten lieben Menschen, die ich teilweise kennengelernt habe, lässt sich der Bericht wie eine Weihnachtsgeschichte lesen. Sehr schön. Nochmals viel Spaß mit den Trümmern, Isolde & Well done, Matthias.

Frohe Weihnachten, Henning

Audicz

Hallo Isolde und Matthias,
Sehr schöne Lautsprecher, die mich als Vorgänger Abhöre schon beeindruckt haben. Auch der Aufwand mit der Verstärkerwahl, die Kisten mitzunehmen und vor Ort zu hörn. Hut ab!
Viel Spaß beim Hören.
Frohe Weihnachten!
Dino

bauerwilkins

Gehört und für gut befunden, die Geschichte dahinter kenne ich schon, den Text nehme ich mir irgendwann in Ruhe vor, wenn ich viiieeel Zeit habe.

Frohe Weihnachten allerseits und auf in ein neues spannendes Lautsprecherbau-Jahr!

Vlg BW