Eschborn in Nordhausen

Hallo lieber Leser,

wir haben es geschafft, wir sind wieder in heimischen Gefilden, der Jahresabschluss-Event 2018 liegt hinter uns. Zuerst müssen wir uns für seine Institution ganz herzlich bei Axel bedanken, der uns dreimal am Jahresende in seiner Tanzschule beherbergte. Viele Termine und eine angeschlagene Gesundheit zwangen ihn diesmal zur Absage, die nicht nur er sehr bedauerte. Auf diesem Wege gehen unsere besten Wünsche zu ihm nach Eschborn, auf dass wir zukünftig an gewohntem Ort den schon zur Tradition gewachsenen Jahresausklang begehen dürfen.

Kaum war Axels Absage im Forum publik, rief die Community nach Fortsetzung der allerseits so lieb gewonnenen Tradition. Katrin und Peter – die Rundmachers – sprangen stehenden Fußes in die Bresche und beschafften mit der Kreismusikschule ein Ausweich-Quartier, das seinesgleichen kaum finden kann. Gleich vorweg auch für ihre großartige Organisation unser Dank, der gar nicht groß genug sein kann.

So kam es dann am 29.12.2018 zu “Eschborn in Nordhausen”, wo wir morgens zum ersten Mal die Räumlichkeiten in Augenschein nehmen konnten. Ein großer Saal, die etwas kleinere Gruft darunter und ein kleiner “Büroraum” wurden für die Aufstellung der ersten Boxen – teils schon am Freitag angereist – auserkoren. Die Großschiffe ab 20 cm Bassdurchmesser beanspruchten selbstverständlich die zweistöckige Halle. In der Gruft tummelten sich schnell alle 17er Formate, denen sich die ACL’s gern anschlossen.  PC- und Arbeitszimmer-Boxen waren sehr mit der Aufstellung im Büro zufrieden. “Hier gehören wir hin!” sangen sie im Chor. Noch nicht im Bild die RS 100 ACL und die Linie 41, die auf der Fensterbank ihren Platz fand.

Eigentlich war das Angebot an vorführbaren Boxen eher überschaubar, das änderte sich jedoch von Minute zu Minute mit jedem neu eingetroffenen Forenmitglied. Und so schlossen sich recht schnell alle verfügbaren Lücken.

Gar nicht mehr überschaubar war dann der Lautsprecher-Aufmarsch im kleinen Saal, dem wir die ACL’s entrissen. Sie durften sich in einem Erker im Flur zum gemeinsamen Solo-Gesang versammeln und fühlten sich dort in keiner Weise einsam, obwohl zum Fototermin die Chorus 51 ACL und CT 193 ACL noch gar nicht anwesend waren.

Als sich nachmittags so langsam die “reinen Gäste” einfanden, hatte die Catering-Crew längst ihre Arbeit angetreten. Auch den hilfbereiten Mädels danken wir an dieser Stelle tausendfach, dass sie uns mit Speis und Trank an diesem für alle Helfer ganz schön langen Tag am Leben hielten. Für alle Besucher können wir hingegen sicher beim Tag das “ganz” und “lang” streichen. Sofort sah man sie an allen Orten rund um die Lautsprecher angeregt fachsimpeln oder in der typischen Lauscherpose überall herum sitzen oder stehen. Im Lauf des Nachmittags wurde dann auch noch ein weiterer Hörort für die Kompakt-Klasse eingerichtet, an dem sich Chorus 51 und 71 mit Kera 360.1, später auch mit dem einen oder anderen ACL messen durften. Von diesem Wettberwerb liegt der Redaktion bisher kein Bild vor, es darf aber nachgereicht werden.

Es wurde viel gehört, gequatscht, gelacht, diskutiert, nie gestritten, es war also noch viel schöner als bei der angenehmsten Familienfeier. Und als dann – nicht zum Abschluss – Alexander John, ein außerordentlich talentierter, junger Mann von gerade einmal 18 Lenzen, den Deckel des Flügels hob und der versammelten Schar der Freunde des Lautsprecher-Selbstbaus 30 Minuten lang ein wunderbares Konzert darbot, war der großartigen Veranstaltung die gebührende Krone aufgesetzt.

So andächtig lauschend wie hier die versammelte Mannschaft sah ich auf meinem Sofa kaum mal einen Besucher.

Udo Wohlgemuth

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schlamperl

Nabend zusammen,

wie es sich liest hattet ihr schöne Stunden mit schöner und ausgiebiger Musi. Ihr hattet also Spass während ich mich mit meiner Freundin , Grippe, amüsiert habe. Mein Trostpflaster sind und waren eure Berichte, danke dafür.

Aber waren da nur so wenige Leuts oder kommen da noch ein paar Eindrücke?

THX Jörg

Aki

Hallo liebe Vollblutakustiker,

hier noch die Playlist, die ich für den Event zusammengestellt hatte, in den Kassetterecorder Zeiten nannte man das Mixtape 🙂
Der erste Teil enthält etwas fetteres Material. Mein Freund Hermann (der mich auf den LS-Selbstbau brachte) tauschte damals und noch lange danach Plattentips mit dem DJ der Düsseldorfer “Aminata” Disco – dort bewegten sich meist dunkelfarbige Tänzer/innen in abgedrehten Klammotten zu den angesagtesten Beats – ein absoluter Augen- und Ohrenschmaus (Von den grazilen Girls konnten wir leider nur schwärmen – schwarze High Society).
Der zweite Teil umfasst ein paar Stücke von CAN.

https://www.youtube.com/playlist?list=PLCymwtSK4NFSZLxWMTVx724i1vV1liZ9d

Wünsche einen “sanften Anlauf” im neuen Jahr.

LG Aki

Matthias (DA)

Schöne Berichte und Bilder,

Freut mich sehr, dass scheinbar auch ein paar noch vorher völlig Unbeteiligte in neue Sphären der Musik eintauchen durften und angefangen haben nachzudenken. Liebe Grüße und ein fröhliches 2019,

Matthias

MartinK

Sooooo, jetzt komme ich endlich dazu, mich wenigstens kurz bei den Organisatoren und den Usern sowie uns Udo für ihre Mitbringsel und Engagement zu bedanken. Da sieht man mal wieder, was alles möglich ist, wenn eine funktionierende Community etwas auf die Beine stellt. Mein Bekannter und ich sind voll auf unsere Kosten gekommen. Vielen Dank also.
Nicht unerwähnt möchte ich die netten Gespräche, die interessante Musikauswahl und Technik lassen.
Ein angedachte Sommertreffen kann ich mir gut vorstellen.
Hat zufällig jemand im Sinn welcher Titel beim Vergleich von Party12 und SB417 lief? Hier war ich überrascht, bis zu welchem Pegel die SB417 mithalten konnte. Da bewegte sich die Bass Membran der Party 12 allerdings noch sehr verhalten. Den Vergleich zwischen der Chorus 71 und der Chorus 52 ACL hätte ich gerne mitbekommen. Ebenso das Klavierspielen. Aber man kann bei dem Riesenangebot nicht alles haben.
Das Lob über die RS100-4 ACL und die CT 193 ACL habe ich natürlich sehr gerne aufgenommen. Beide haben kurzfristig noch am Abend den Besitzer gewechselt.
In diesem Sinne:
Auf dass es uns alle noch sehr lange gibt.
Gruß Martin

Aki

Hallo Martin,

könnte „Groove Armada – Suntoucher“ gewesen sein, https://youtu.be/FEE8G5DJ3IE, sonst müsste ich mal die Playlist einstellen, war auch etliches von CAN dabei, auf das ich angesprochen wurde.

LG Aki

MartinK

Der isses. Vielen Dank.

derFiend

Auch von mir an dieser Stelle ausdrücklich nochmal großen Dank an Rundmacher + Frau und die netten Helfer für die Organisation dieser tollen Veranstaltung. Es war wie immer ein Vergnügen neue und alte Gesichter zu treffen, und so manches hier im Forum begonnene Gespräch dort zu vollenden.

Und dann diese Masse an aufgefahrenen Lautsprechern. Ich muss ehrlich zugeben, es in der Zeit nicht geschafft zu haben wirklich alle Lautsprecher zu hören. Man merkt auch irgendwann das “die Ohren zumachen” und man etwas Erholung benötigt.

Bei den Lautsprechern sind mir einige Momente aber im Kopf geblieben. Zunächst im kleinen “Schreibtischraum” als die RS100 ACL und die MiniACL im Wettbewerb liefen, und zwar in einer Lautstärke die ich meiner MiniACL selbst noch nicht zugetraut habe. Find es irre was an Sound aus diesen Winzlingen rauskommt.

Die ACL Ecke war sehr interessant besetzt und hier fand ich die SB30 ACL, die Illumi 15 ACL und die UDO3 ? ACL besonders toll.

Ganz uneigennützig hab ich meine C52 ACL dann von Raum zu Raum geschleppt, und neben dem Besitzerstolz kann ich schon behaupten das sie sich überall ganz gut geschlagen haben.

In der Krypta haben die SB417 mal wieder aufgezeigt das sie ganz tolle Lautsprecher sind, und sich mit vielen Messen können und alle Räume ordentlich mit Sound füllen. Auch die Linie 74 hat mich überzeugt, obwohl ich den Keramikhochtöner nicht so sehr schätze.

Mit am interessantesten fand ich die Illumi 34. Kaum ein Lautsprecher hat je bei mir ein so unterschiedliches Bild abgegeben. Da gab es Musikstücke da war der Lautsprecher einfach super, sehr rund irgendwie wie ein Röhrensound nur ohne die Röhre. Und dann gab es wieder Musikstücke da hat mir der Lautsprecher zu viel weichgespült. Interessanter Lautsprecher in jedem Fall.

Ganz allgemein sind wir immer wieder zu dem Schluss gekommen, das der echte Hifi Freak mehrere Lautsprecher in einem Raum haben muss, um für jedes Musikstück den perfekten Spielpartner bereit zu halten. Und das es von Udo eigentlich keine schlechten Lautsprecher gibt, aber alle ihre Eigenheiten haben 😉

Gruß an alle die dort waren, es war mir ein Vergnügen euch kennen gelernt zu haben!
Georg

Kubaner

Hallo an alle und frohes neues Jahr an dieser Stelle.
Ich habe es sehr genossen die Zeit mit euch zu verbringen und die Anfahrt auf mich zu nehmen.
Die Lokalität war toll und die Räume wunderbar mit den diversen Lautsprechern bestückt.
Ich denke, dass der ACL Bereich beim nächsten Mal sicher einen größeren Raum benötigt.
Ich selbst war auch sehr neugierig darauf und offensichtlich nicht alleine damit…
Die Chorus 52 ACL hat mich wirklich überrascht und es mir sehr angetan.

Und natürlich hat Tocata und Fuge von Bach in der Kapelle echt Spaß gemacht und war durchaus glaubwürdig. 😉

Vor allem aber, viele nette Menschen und eine tolle Stimmung.
So muss das sein.

Viele Grüße,
Marc

Shumway

Hallo allerseits,
auch von mir an dieser Stelle ein großes Dankeschön und Kompliment an Familie Rundmacher, Vadder, Udo und alle anderen, die dies ermöglicht haben!!!
Da ich gerade in meiner Unterkunft eincheckte, hatte ich das Konzert leider verpasst. Da werde ich zum Ausgleich im nächsten Jahr wohl wieder das Klavierfestival Ruhr beehren – für Klassik- und Jazzliebhaber finden sich dort viele schöne Konzerte, sowohl von namhaften wie auch Nachwuchskünstlern.
Selbst bin ich immer noch von den ACL-Konstruktionen fasziniert. In der Nische gegenüber der Treppe waren diese perfekt untergebracht. Gerade die Chorus 52 ACL hatte es mir angetan. Ich höre Musik eher leise und oft auch nebenbei, die 52 kam dabei meinen Hörgewohnheiten absolut entgegen. Leider habe ich keine Möglichkeit eine solche noch aufzustellen.
Die Linie 74 finde ich nach wie vor spannend (obwohl ich selbst ja auch ein “Dickschiff” rangeschleppt hatte), der Raum im Erdgeschoss (Gruft???) hatte zudem tolle Klangeigenschaften.
Die Kapelle war mir ein wenig zu hallig, einige 20 cm Treiber regten dort unanständige Moden an, was ich schade fand. Leider lässt sich so ein Raum nicht schnell für diese Veranstaltung durch mitgebrachtes Material dämpfen, es sei denn es findet sich ein Baustofflieferant und Fuhrunternehmer in unserer Runde 😉
Vielleicht können wir beim nächsten Mal die Systeme, auf die der Raum unschön reagiert nach unten schaffen, und dafür ein paar Doppel-17er nach oben schaffen.
Schön ist es von den Erfahrungen der Mitstreiter zu hören, das erweitert den Horizont ungemein. Und jeder trägt Geschichten abseits von HiFi und Lautsprechern bei, das setzt dem Ganzen noch ein Krönchen auf. Egal ob Eschborn oder Nordhausen, ich freue mich auf das nächste Mal.

Mit allerbesten Grüßen, rutscht gleich gut ins neue Jahr,

Gordon

Bernd Fetchenheuer

Hallo zusammen,

als erstes möchte ich Rundmacher, seiner Frau und allen Helferlein im Hintergrund für die Planung
und Verrichtung des Events herzlichst danken. Die Räumlichkeiten, das leckere Essen sowie
die netten Gespräche vermittelten eine sehr Familiare Atmosphäre.

Ein Dankeschön auch an die vielen Forenmitglieder, die ihre Lautsprecher und ihr Elektronisches Equipment zur Hörprobe zur Verfügung gestellt haben. So viele Gerätschaften und die Menge an geballtem Fachwissen auf einem Haufen ist echt beeindruckend.

Ehrlich gesagt bin ich immer etwas Platt von den vielen Höreindrücken. Immer wieder lasse ich mir das eine oder andere Hörerlebnis im Kopf Revue laufen und versuch zu analysieren, welche Box denn nun für mich am besten geklungen hat. Direkt nach dem Umschalten war ich der Meinung, dass Box „x“ besser oder schlechter Klang wie die gerade spielende.
Ein paar Musiktakte später sah dann wieder anders aus. Erst war es für mich verwirrend. Aber nach einigen Stunden war mir klar, dass es wohl nicht die beste Box gibt. Ob nun Duetta oder Mini ACL, jede Box versteht es für sich, den Musikhörer über kurz oder lang in ihren Bann zu ziehen…

Und nun noch ein paar Zeile von Ulrike….

So von mir Uli – Bernd‘s Lautsprecher-Muse ein Hallo in die Runde,
die Entscheidung nach Nordhausen zu fahren hatten wir spontan entschieden,
auch uns die Zeit zu nehmen dort zu übernachten.

Für mich war das völlige Neuland und spannend also ging es am Samstag
vom nassen Norden los nach Nordhausen am Harz.

Das Event in einem so schönen und passendem alten aber restauriertem Gemäuer
der Musikschule Nordhausen auszurichten war schon eine super Idee.

Ich kam aus dem Staunen und Hören nicht mehr heraus, die Eindrücke waren
sehr positiv und gewaltig.

Es ergaben sich viele schöne Gespräche, Baukünstler tauschten ihre
Erfahrungen aus und für das leibliche Wohl war auch gesorgt, Peter und
Seine Mädels haben uns mit viel Leckerem verwöhnt. Ein liebes Dankeschön
Für Euch…!!!

Wie heißt das so schön „nach dem Event ist vor dem Event“ ich freue mich
schon auf das nächste …

Für den herrlichen Nachmittag/Abend ein Dankeschön an alle beteiligten.
Wünsche Euch noch einen guten Rutsch ins neue Jahr…!

Euere Nordlichter
Ulrike & Bernd

Werner Ritz

Auch ich möchte mich hier mal bedanken. Als Neuling wußte ich nicht was mich erwarten würde.
Ich kann nur sagen Super .!!!!!!
Vor allem hat mir gefallen das es für mich Praxisgerecht war. Keine abgehobene Veranstaltungen sondern lauter Menschen wie ich und du. Und ein ganz besonderer Dank an das Örtliche Team. Ob das Essensteam oder die verantwortlichen für die Räumlichkeiten. Vielen Vielen Dank. Man konnte sich vom ersten Moment an Zuhause fühlen.
Ich für meinen Teil werde wenn es sowas nochmal gibt ganz bestimmt wieder dran teilnehmen.
Es war für mich einer der Heileits 2018.
Bitte nochmal sowas.
WERNER

foo

Moin zusammen,

Liebe Freunde des gepflegten Lautsprecherbaus,

Lange Anreise hin oder her, es war mal wieder genial!

Tolle Idee, das ADW Treffen mit Livemusik anzureichern. Leider habe ich einen Teil des Klavierkonzertes verpasst. Wir wollen ja mit Hilfe unserer kostbaren Eigenbauten nichts anderes als Musik hören, insofern ist der Blick über den Tellerrand nicht zu unterschätzen.

Die Räumlichkeiten waren ja sehr beeindruckend. Toll, die Dickschiffe so in einer Kapelle ausbreiten zu können. Meine eigene Box hier neben den anderen tollen Geräten der Kollegen zu hören war mir schon wichtig. So habe ich jetzt die Gewißheit, beim Bau nichts grundlegendes falsch gemacht zu haben.

Auch die anderen Vorführungen haben mich sehr inspririert. Mit am meisten hat mich der vielleicht kleinste Lautsprecher vor Ort überrascht. Die kleine RS100 ACL in der Schreibstube war schon knackig unterwegs. Überhaupt fasziniert mich das ACL Prinzip von Mal zu Mal mehr. Da wird wohl doch noch mal eine neue Unterkonstruktion für den TV nötig 🙂

Prima fand ich die Möglichkeit sich mal mit dem Gesprächspartner um die Ecke oder ans Buffet verdrücken zu können, so das man sich in normaler Lautstärke unterhalten konnte.

Neben Musikdarbietung und DIY-Handwerkskunst sind es die vielen netten (Wieder-) Begegnungen mit interessanten Gesprächen, die für mich das Treffen ausmachen. So wie es sich diesmal darstellte geht der DIY Gedanke in der Gemeinschaft in Zukunft auch noch weiter als nur der Bau von Holzkisten. Da waren doch auch Kollegen dabei, die sich im Bau bzw Revision von Hifi Elektronik tummeln. Auch sehr interessant für mich.

In dem Sinne, ein frohes Neues für Euch alle!!!

Und vielen Dank an Frau und Herr Rundmacher sowie Udo für die kurzfristige Organisation!!!

n8flieger

Hallo Famile Rundmacher,

Hallo Udo,

Hallo wertes Auditorium,

um es kurz zu sagen, es war mir eine Freude und ein Fest.

Ein wirklich würdiger Jahresabschluss. Es hat mich echt gefreut, nach 2 Jahren mal wieder einige bekannte Gesichter zu sehen und viele neue den Forenbeiträgen nun endlich zuordnen zu können.

Höreindrücke gab es viele, irgendwie hat alles begeistert und am meisten natürlich der Haben-wollen-Effekt für die Duetta (für mich persönlich). Da haben sogar meine Eltern schwungvoll mit dem Kopf im Takt genickt.

Geblieben ist der Eindruck, es gibt keinen schlechten Lautsprecher, jeder hat seine Berechtigung und die entsprechende Nische.

Ein weiteres Highlight war das Klavierkonzert.

Ansonsten viele nette Leute, eine angenehme Atmosphäre, gute Gespräch, lecker Essen, kein Stress, kein Streit…so muss dat.

Einziger negativer Punkt war für mich persönlich, als ich dann nach Hause fuhr, meinte das Abblendlicht wohl, es reicht für dieses Jahr und hat sich mit einem kurzen Aufblitzen ins Nirvana davongestohlen. Ich fuhr dann mit Fernlicht die 50 km nach Hause, die anderen Verkehrsteilnehmer fanden das nicht so toll 😉

Damit schon heute für alle einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr. Ich hoffe und denke, dieses Treffen war nicht das letzte. Grüße gehen an den Norden, den Süden, den Osten, den Westen und natürlich ein dickes Danke direkt in die Mitte.

Gruß Enrico

PS: Ich hab meinen Text aus dem Event-Thread einfach hier noch einmal reingepackt, weil er hier eigentlich hingehört. Vadder könnte den im anderen Fred dann auch löschen.

Vadder

Hi Enrico,

hadder gemacht 🙂

Gruß vom Vadder

n8flieger

Danke dir

Rundmacher

Hallo zusammen,

jetzt ist Ruhe eingekehrt und wieder alles so verstaut wie es sich gehört.
Wir beide sind sehr zufrieden, das Event aber vor allen Dingen die vielen sehr netten, sofort hilfsbereiten Boardies haben uns beeindruckt. Meine größten Bauchschmerzen am Anfang (stimmt, beim ersten Mal ist man vorher angespannt und danach spürbar müde 🙂 🙂 ) war die der Raumaufteilung, aber nach der ersten Materialfahrt am Vormittag hatte sich dies in Luft aufgelöst, Udo samt Helfer hatten nur Minuten gebraucht um mein ‘Problem’ aus der Welt zu schaffen.
Beim nächsten Mal könnte der lange, breite Flur welcher Fernsehbefreit zuerst die Chorus 71, 51, Kera360.1 aufnahm diesen Part von Anfang an übernehmen. Hier ist ganz einfach mehr Platz als im Erker die Treppenstufen hinauf. Sehr viel mehr Platz. Zu gegebener Zeit kann das Forum einmal überlegen ob es überhaupt noch Sinn macht über eine komplette 5.1 Einrichtung nachzudenken, voriges Jahr in Eschborn lief es zwar vor sich hin, ohne größeres Interesse und dieses Jahr gar nicht. Vom Prinzip her ist es entschieden hat mir ein fleißiger Helfer beim Tragen am Sonntag früh (danke, mein Ischiasnerv ist nicht mehr so böse zu mir) berichtet, beim nächsten Event wird es kaum anders sein.
Es war schon erstaunlich wie im großen Saal einzelne Fremdresonanzen auftraten, zum einen im Flügel welche mit der dicken Überzugsdecke teilweise gezügelt werden konnten. Und das an der Seite stehende Rumpfstück mit den Orgelpfeifen hatte auch Freude an den akustischen Schallwellen und hat ein wenig mitgespielt. 🙂
Ich kann da recht wenig ausrichten an der KMS, natürlich werde ich dies einmal zum Bedenken anmelden, aber ob da ein Raumakustiker tätig werden wird? Eher weniger.
Alles andere haben Aki und Udo perfekt berichtet, da kann ich nichts hinzufügen.
Ein weiteres Event? Warum nicht, wir stehen Gewehr bei Fuß. Es sollte doch wohl gelingen die Landkarte mit ADW-Usern im Bereich Halle/Leipzig, Dresden und Chemnitz Zwickau zu füllen, die Sachsen waren schon immer begeisterte Hobbyhandwerker. Aus Leipzig und Erfurt waren Leute anwesend, die ersten Keimzellen sprießen. 🙂

Das Event hat hier bereits einige Eindrücke hinterlassen, im Januar bekomme ich wohl öfter Besuch. Beispielsweise hat ein örtlicher Vater -mit Kind- das Event besucht, im kleinen Schreibtischzimmer hat Kind analysiert ‘Papa, du hast da aber etwas falsches zu Weihnachten gekauft’. Papa keine Antwort, 16.00 Uhr beide nach Hause gefahren. 17.00 Uhr war er allein wieder da, in den großen Saal gegangen und dort bis 21.00 Uhr wortlos sitzen geblieben. Tja, so geht es.

Ich darf auch noch ein kleines Kompliment von unserem Solopianisten, dem Alexander übermitteln. Am Samstag Nachmittag eingetroffen sagte er ziemlich beeindruckt ‘Die Autos sind von Überall! Nordsee, Passau, aus Holland und der Schweiz! Von so weit angereist, das machen die wirklich, da steckt viel dahinter. Oh je, und da darf ich spielen.’ Das war neu für ihn, sein Lampenfieber war ein paar Grad höher als sonst.

Vor allen Dingen von mir ein großes Dank an meine Frau, ohne ihr Engagement wäre das niemals etwas geworden.

Es grüßt freundlich
Rundmacher

Vadder

Hi,

erstmal auch von mir herzlichen Dank an das Ehepaar Rundmacher, die Mädels vom Service und Alexander.
Ihr wart großartig!!!
Und lass die Kapelle akustisch wie sie ist.
Ohne Resonanzen, Moden, Hall ist mir ein Raum zu steril. Gotische Kathedralen funktionieren nur so und deren Raumklang liebe ich.

Viele Grüße vom Vadder

Alechs

War die Aufstellung im großen Raum ok? Vielleicht hätte man die Stühle mittig in eie Reihe stellen können, damit man im Sweetspot sitzt?
Super, dass du einen Bericht geschrieben hast Udo. Es scheint ein sehr cooles Event gewesen zu sein. Schade, dass ich nicht dabei sein konnte. Tolle Idee auch mit dem Klavierspieler. Das könnte veilleicht auch zur Tradition werden? 😀

Alex

Aki

Schön war‘s …

Für mich zum ersten Mal, das Jahresabschluss Event. Tonia und ich kannten „vom Angesicht“ außer Udo niemanden. In viel zu kurzer Zeit haben wir viele nette und interessante Gespräche führen können. Für uns aus Holland bedeutete diese Wallfahrt fünf Stunden Anreise, die wir nicht bereuen. Diese entspannte rücksichtsvolle Atmosphäre und die perfekte Anarchie: Jeder konnte in den Ablauf eingreifen, der Wunsch nach bestimmter Musik oder nach einem Vergleich bestimmter Boxen wurde stets freudig aufgenommen und erfüllt, auch wenn die Boxen im „falschen“ Raum standen.

Den „Rundmachers“, Udo, Vadder und Gehilfen herzlichen Dank für die rundum gelungene Veranstaltung in überaus würdiger Umgebung. Man ahnt, welche Arbeit für den völlig geschmeidigen Ablauf erforderlich war.

Eindrücke von gehörten Lausprechern (alles war in der Zeit 10°° – 22°° nicht zu schaffen):

Zunächst der ACL-Flur, den ich zufällig zunächst auch bespielen durfte (Manch einen habe ich sicher mit den basslastigen „Peng“-Stücken gequält, sorry dafür). Bei gehobener Lautstärke war für mich Fiends rostige Chorus 52 ACL der „Renner“. Sobald die Lautstärke aber in für Wohnzimmer übliche Pegel gesenkt wurde, war die Sache überhaupt nicht mehr so klar. Hier ging es dann bei Miles Davis eher um Nuancen zwischen den vielen ACL’s. Die SB’s schlossen auf. Ein späterer Vergleich der Chorus 52 ACL mit gestandenen Drei-Wege-Lautsprechern zeigte die Genialität des Bauprinzips, auch wenn das für Udos Portemonnaie nicht förderlich sein kann.

Gut gefielen mir auch MartinKs CT 193 ACLs in stattlicher Größe (die aber Marcus Miller aus irgendwelchen Gründen nicht mochten). Ich habe viele Original CT 193 für die Kids gebaut – die ACL-isierung macht die Box noch runder, mir kam auch der Hoch-Mitten Bereich ausgeglichener vor als beim Original.

Zum Glück und großer Erleichterung bestanden auch meine mittlerweile aktivierten Illumi 15 ACL zumindest in meinen Ohren den Vergleich mit den vielen ACL Konstrukten. Die wochenlange Abstimmung mit den grenzenlosen Möglichkeiten des DSP-Chips – Messen, Hören und blutig gelesene Augen hatten mir eine steile Lernkurve (von 0 an) verschafft, aber auch viel Unsicherheit.

Im Raum der 7-Zöller stand auch die Party 12 in Vadderns PA-Filz Design. Diese brauchen ordentlich Pegel und schieben dann auch eine Menge Luft durch den Raum und in die Magengegend. Nichts für die Hintergrund Beschallung einer Garten-Tee-Party, sondern eher etwas für Rock-Konzert-Lautstärke. Wer so etwas in „feiner“ sucht, nimmt die SB417, die ähnliche Mengen tief-frequenter Luftschwingungen produzierte. Auch die Linie 74 begeisterte mal wieder, wenn es darum geht dynamisch vorwärts zu gehen.

In der Kathedrale der Dickschiffe gab es viel für die Augen, wunderschöne „breite“ Duettas mit halb versteckter Sicht-Weiche oder Jo‘s runde Linie 44 brauchen ihren Platz im Raum. Sehr schön fand ich auch die mit Sperrholz beplankte Udo 4. Da ich mit Duetta und Linie 43 bestens versorgt bin, habe ich außer der Chorus 85 nicht viel gehört. Raum-Moden waren dort wohl ein Thema. Duetta war lt. Vaddern in Sitzreihe 6 am ausgeglichensten. Für andere war es wiederum der best klingendste Raum.

Der kleine Raum mit den Mini-ACLs, Monas und kleineren U_Dos hinterließ gerne großes Staunen bei den örtlichen Besuchern, als es um die Preise der kompletten „Anlage“ ging. Da wird im Thüringischen der ein oder andere nachdenklich geworden sein.

Das wunderschöne Flügelkonzert mit dem sehr sympathischen bescheidenen jungen Künstler kalibrierte die Ohren auf ein erstaunlich unspektakuläres Klang-Maß. Anders gesagt: Würden wir Lautsprecher oder Aufnahmen kaufen, die klingen wie ein Original Flügel, erwarten wir zu viel?

Mein Fazit: Die Freude hält noch an und es war toll, so viele verrückt Wohlklang begeisterte Menschen getroffen zu haben.

Gerne bis zum nächsten Mal
Aki

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