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Hector Fieramosca

    Melde mich wieder mit einem kleinem Update bevor es dem Ende zu geht.

    Nach dem Schleifen habe ich mich an die Weichen getraut. Hierbei musste ich bei Udo (mit seiner Hilfe, welche ihres Gleichen sucht, das muss jetzt einfach mal hier erwähnt werden) nachfragen, weil ich mir teilweise sehr unsicher gewesen bin.
    Weil der wahrscheinlich 20 Jahre alte Lötkolben nicht mehr wirklich zu gebrauchen war, habe ich mir eine kleine Lötstation gekauft. Dazu sage ich hier nur so viel, dass das beiligende Lötzinn nicht an den Bauteilen halten wollte. Es bildete sich viel mehr ein immer größer werdender Pfropfen an der Lötspitze. Also das “alte” Lötzinn probiert und mit dem wohl enthaltenen Flussmittel klappte das schon viel besser.
    Bei 320°C hat es jedoch nicht wie in so vielen Anleitungen funktioniert, mit Spitze das Bauteil von unten erhitzen und dann das Lötzinn von oben auf das Bauteil schmelzen zu lassen. Einmal das Lötzinn auf die Spitze drauf halten und schon hat es geflutscht.

    Hier das Ergebnis

     

    Die letzten Tage musste das Aussehen finalisiert werden. Zur Auswahl standen schließlich Klebefolien in folgenden Geschmacksrichtungen. Ahorn/Dark Maron oder Birke/Apfelbirke Schokolade oder Walnut Baltimore Tobacco. Die goldene Mitte, welche auch meine erste Überlegung war, ist es geworden. Jetzt gab es aber noch ein kleines Problem.
    Gestern habe ich noch bis tief in die Nacht herumprobiert. Mit Hitze, dass der Kleber der Folie besser hält, diverse Male in verschiedenen Längen eingeschnitten und mit unterschiedlichen Überständen, aber nichts was bei Rundungen funktioniert lies sich bei dieser Form des Chassis anwenden. Was etwas geholfen hat war die beiden Kanten der Versenkung mit dem Fingernagel “zu brechen”. Ich kann es nicht besser erklären, aber auf dem Foto sieht und versteht man hoffentlich was ich meine.
    Mehr des Frustes wegen, denn mit Absicht habe ich die überstehende Folie einfach mit Pattex festgekleppt, das macht man nun mal mit sich nicht am gewünschten Platz bleibenden Dingen.

    Heute morgen hat sich herausgestellt, dass diese Methode zu 99% an mein gewünschtes Ergebnis herankommt. Bleibt zu hoffen, dass das bei alles Chassis der Fall sein wird.

     

    Was man an den Fotos nicht erkennen kann ist das fehlende 1%. An den “Ecken” sieht man das Holz durch. Da muss ich mir noch was überlegen.

    PS: Ich werden eine aufgestzte Front simulieren 🙂

     

     

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