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Das Wichtigste zuerst. Stereo, später dann mehr

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Dieses Thema enthält 103 Antworten und 22 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Hector Fieramosca vor 2 Wochen.

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  • #33272

    Hector Fieramosca

    Hallo zusammen,

    meine erstes Mal hatte ich mit Udo und den zwei Quickly 28. Die Dreiecksbeziehung hält schon ein paar Jahre, aber wie es nun mal so ist will eine Beziehung mit der Zeit aufgefrischt werden. Der erste Schritt, die neue Seite zu finden, wurde vor knapp 4 Wochen getan.
    Mein ursprünglicher Plan den beiden ein Upgrade zu spendieren oder ihnen 3 Gleichgesinnte an die Seite zu stellen ging über die Jahre nicht so recht auf. Und schon sind wir zurück im Jetzt. Im Grunde habe ich mich irgendwie schon auf die U_Do 13 eingeschossen. Udo verleitet mich in der Klangbeschreibung mit den Worten Stereo und Heimkino, Filmmusik, Game of Thrones und Terminator schon sehr dazu einfach nur bestellen zu wollen. Ein stattlicher Alleskönner wie es scheint. Der Preis auf ein 5.1 oder 7.2 System geht völlig klar und bleibt am Ende bezahlbar.

    Um eine ordentliche Steigerung der U_Do zur Bluesklasse zu erhalten, müsste ich wohl für meine Zwecke mit dem doppeltem Preis rechnen. Das wird dann in ein paar Jahren gemacht. Lautsprecher kann man nie genug haben.

     

    Aber zuerst mal meinen Wunschzettel ausfüllen. Hörgeschmack habe ich an erste Stelle geschoben.

    – Beschreibe deinen “Hörgeschmack” in Bezug auf Musikrichtung, Vorlieben im Bassbereich (viel/wenig, trocken/punchig), geforderte Pegel, …

    Viel Filmmusik (viel Instrumentales, sowohl Orchester als auch elektronisch), der Guardians of the Galaxy OST tanzt etwas aus der Reihe. Und viel Synthwave/Retro Wave/Retro Electro/80’s. Was sonst noch oder was nicht? Kein Schlager, kein Heavy Metal, ab und an etwas alter Rock oder aktuelle Charts. Je nach Gemüt eher Chillout und sommerliche Musik wie etwa Jack Johnson. Sonst immer wieder mal die anderen Genres „anhören“.

    Hier ein paar Beispiele, damit man ungefähr sieht in welche Richtung es geht:

    Filmmusik

    John Wick, Conan (Anvil of Crom, Riddle of Steel), Robocop, Starship Troopers – Klendathu Drop, Interstellar – Cornfield Chase
    Tron, Moon, Ronin, 300, Jurassic Park, Day One, Mad Max Fury Road, Herr der Ringe, Star Wars, etc.
    Bischen Western ala Spiel mir das Lied vom Tod kommt auch mal vor.

     

    Synthwave/Retro Wave/Retro Electro/80’s

    https://www.youtube.com/user/NewRetroWave/videos

    https://www.youtube.com/user/LuigiDonatello/videos

    https://www.youtube.com/user/floodjoy/videos

    https://www.youtube.com/watch?v=ULZOgcHXwXw

    https://soundcloud.com/wolf-raven/wolf-and-raven-monkey-business

    https://www.youtube.com/watch?v=ICTIpM6p1WM

    https://www.youtube.com/watch?v=i40p4BZNYys

    https://www.youtube.com/watch?v=48sbLhiU93Q

    https://www.youtube.com/watch?v=fYywT2jBBbw

     

    – Hast du bereits Erfahrungen bzgl (DIY-)HiFi und wenn ja welche?

    Ein Paar Quickly 28.

     

    – Nenne Details über den zu beschallenden Raum (Art und Größe, ggf akustische Situation)

    420cm x 500(340)cm. Deckenhöhe 245cm. An die Seite mit den 420cm kommen die Lautsprecher (+TV). Die 500cm setzen sich aus 340cm + 160cm zusammen. Das ist so zu verstehen, dass nach den 340cm der Raum wahrscheinlich mit einem Vorhang oder einer Rigipswand abgetrennt wird. Grund ist die Holzdecke (Dach) welche im Raum nach hinten abfällt und ab den 160cm nur mehr 150cm Höhenzentimeter vorhanden sind. Kann man nicht viel damit machen, vielleicht bleibt es doch offen und es kommen Regale hin.
    Sonst stehen noch eine große Couch, ein kleiner Couchtisch und ein Schreibtisch für alltägliche Schreibarbeiten rum, auf dem auch der PC seinen Platz findet. Der Boden ist Parkett. Das einzelne kleine Bücher/CD/DVD-Regal in der vorderen rechten Ecke nicht vergessen. Daneben könnte ein Lausprecher stehen. Dazu mehr in der übernächsten Frage.

     

    – Welches Setup ist gewünscht? (Stereo / Heimkino X.2 / Heimkinooption gewünscht?)

    Ich möchte mit 2 Standlautsprechern beginnen. Meine beiden Quickly 28 haben mich neugierig gemacht. Musikhören macht jetzt Spass. Ich will mehr davon. Mehr von allem.
    Der nächste Schritt wäre entweder ein Subwoofer (oder 2) oder 2 Rearlautsprecher, aber das hängt von den Standlautsprechern ab. Einen Center vermisse ich derzeit nicht, da die Quicklies die Stimmen schon täuschend echt aus der Mitte kommen lassen. Aber der kommt früher oder später bestimmt! Neugier und so.
    In ferner Zukunft soll daher 2.0 (2.1) für Musik und 5.1 (7.2) für Filme machbar sein.

     

    – Welche Aufstellsituationen sind möglich? (Wandnah/Freistehend, Kompakt-LS/Stand-LS, gerne auch mit Foto oder Skizze)

    Ganz allgemein würde ich sagen eher wandnah, wobei ich jetzt nicht weiß, ab wie vielen Zentimetern man nicht mehr wandnah sagen kann. Der linke Lautsprecher würde wohl so nahe wie möglich und so weit wie nötig an der seitlichen Wand stehen. Die Chasis stehen derzeit 53cm nach vorne. Die Angabe bringt vielleicht mehr als der Abstand der Lautsprechers selbst.
    Der rechte Lautsprecher ist etwas komplizierter, weil hier 2 Möglichkeiten machbar wären. Quasi wie der Linke nur eben rechts, also ganz klassisch. Oder wegen der Zimmertüre nur  315cm auseinander. Gemessen linke Wand bis Türrahmen, also quasi Außenmaß.
    Die Rearlautsprecher direkt seitlich der Hörposition oder in etwa 130cm Höhe an der Decke. Subwoofer zwischen Front und TV.
    Die Sache ist die, dass ich hier abhängig von der zukünftigen Beamerleinwandgröße bin.

     

    – Wie groß dürfen die Lautsprecher maximal werden?

    Derzeit ist mir kein Maximum bekannt.

     

    – Was ist bisher an Lautsprechern vorhanden?

    Quickly 28, sollten sie als Rears verwendbar sein ok, sonst gehen die an den PC oder wer anders darf sich zukünftig über sie freuen.

     

    – Welches Elektronikequipment ist bereits vorhanden oder soll angeschafft werden (Verstärker, Quellen, Raumkorrektur)

    Vorhanden sind: Denon AVR-X2400H, PC, Bluray, CD, Soundcloud, Youtube.
    Angeschafft vielleicht: ein Stereo AMP, welchen Udo in seinen Berichten erwähnt. Für die Quicklies vielleicht, zum Unterschied heraushören der neuen Lautsprecher. Akustische Maßnahmen könnte ein passender Wandvorhang für die oben erwähnte Raumtrennung sein.

     

    – Wie würdest du deine handwerklichen Fähigkeiten und Möglichkeiten einschätzen?

    Ordnungsgemäßer Zusammenbau geht auf jeden Fall klar, das Finish ist noch offen und Werkzeuge sind die Wichtigsten vorhanden. Tischkreissäge, Oberfräse, etc… Die Chassis der U_Do Serie können aber nicht versenkt werden, aber ist ja nicht zwingend nötig.

     

    – Wie hoch ist das maximale Budget?

    So viel wie nötig ist, um eine Steigerung zu die beiden Quickly 28 zu bekommen plus die Mehrkosten eines Standlautsprechers. Kommentare in den jeweiligen Threads befinden die U-Do ohnehin nicht als Nachfolger für xy, sondern als eigene Klasse. 250€ gelten pro Standlautsprecher und nur für den Bausatz ohne Material. Würde jetzt ein bestimmter Lautsprecher besonders passen kommt es auf den Aufpreis an.

     

    – Aus welcher Region kommst du? (wegen Möglichkeiten zum Probehören und persönlicher Beratung)

    Ich denke hier reicht die Angabe der ungefähren Richtung südlich und außerhalb von Deutschland.

     

    – Hast du spezielle Wünsche?

    – Erstmal keinen neuen AVR kaufen zu müssen.
    – Darf gerne lauter werden. Zimmerlautstärke hat untere Priorität. Gut sein soll es bei gehobener Zimmerlaustärke und darüber, also Pegelfest.
    – Im Hochton entspannter als die Quickly 28. Beispiel Star Wars Filme. Die Blasterschüße und der berühmte Sound, wenn eines der unzähligen kleineren Raumschiffe durchs Bild fliegt, klingen als würden sie die Lautsprecher (Hochtöner?) manchmal überfordern. Äußert sich als Knistern und ist auch bei Zimmerlautstärke vorhanden, wenn auch weniger.
    – Musik, insbesondere Filmmusik soll einfach groß klingen. Schön voll, dynamisch, rund. Im Grunde von allem mehr was die Quickly schon liefert. Sie hat mich bei so manchen Stücken immer wieder aufs Neue überrascht, wie lebendig Musik klingen kann und spüren lassen was bei Filmen noch möglich ist.

     

    Ist etwas viel Text geworden. Falls dennoch was vergessen wurde, lasst es mich wissen 🙂

    Gruß
    Hector

     

  • #33277

    nymphetamine

    Uiiiii grüne wiese mit Bereitschaft neben den Lautsprecher etwas zu verändern…

    Ich denke, es werden einige Lautsprecher aus der sb-reihe genannt… Chorus ebenso ABER wenn du schon ein gefühl zur u_do 13 hast.. Warum nicht den schritt wagen? Es gibt jemand, der ein komplettes hk aus den U_dos gebaut hat… Als front waren es aber kleine… Mit den 13ner mit der Unterstützung der restlichen bauten wird dir erstmal deine wünsche befriedigen… Wenn der drang wieder kommt, stocke auf auf die nächste klasse… Oder direkt auf die granduetta 😂😂😂😂

  • #33281

    derFiend

    Naja, im Budget liegen halt eher UDO oder SB Serie.

    Gerade bei einem langfristig geplanten Ausbau würd ich da aber drüber nachdenken vielleicht etwas mehr zu investieren. Was nicht gegen UDO oder SB spricht, aber hier vielleicht auch Eton mit einschließt.

    Der Plan ist in jedem Fall gut 😉

     

  • #33282

    Hector Fieramosca

    Hi,

    wer ist denn der Glückliche mit dem U_Do Heimkino?

    Längerfristig ist leichter geplant als getan. Würde nur ungern wie mit den Quicklies wieder bei Stereo stehenbleiben. Die SB Reihe ist nochmal besser, aber hier wüsste ich nicht, welche für mich am besten passen könnte, ob der Klassiker SB36, eine der beiden 85 oder die 240. Die 417 fällt glaube ich raus, weil die für reinen Stereobetrieb ausgelegt ist. Die letzten beiden habe ich nur überflogen, zwar ein paar mal, aber zu viel sollte man (ich) nicht in die Bluesklasse reinlesen, wenn dort keine fixe Kaufabsicht geplant ist, sonst ist man mit was anderem nicht zufrieden. Obwohl das wohl nur schwer möglich ist, aber nicht nur das Ohr, auch der Kopf entscheidet mit.

    Ist ja nicht so, als hätte ich noch nicht über 5x SB24ADW und 2x SB23 oder 2x SB36 mit Center und 2x SB18 mit SB29 nachgedacht 😀 Möchte einfach gerne dieses mal Standlautsprecher, bin einfach neugierig auf den Unterschied. Bei den SB tue ich mich auch aufgrund der viele Möglichkeiten schwerer dies abzuschätzen, als bei den U_Do, da fehlt mir noch die Erfahrung.

    Außer ich hätte jetzt mit dem einen Lautsprecher ein so großen Zugewinn, weil der genau auf meine Wünsche passen würde. Ich denke der U_Do13 würde das, zumindest interpretiere ich das so aus Udo’s Artikel dazu. Wenn das wirklich der Fall ist und es quasi die U_Do13 als SB xy oder Eton xy für 300€ gibt, dann würde ich darüber auf jeden Fall mehr wissen wollen 😉

    • #33283

      derFiend

      Es ist echt schwierig die Unterschiede zwischen den Lautsprechern schriftlich darzulegen, entsprechend würd ich nicht versuchen daraus irgendwelche Rangfolgen ect. herzuleiten.

      Filmmusik als dein Lieblingsgenre ist leider musikalisch nicht unbedingt festgelegt, und zwischen Klassik und Elektronik gibt´s da halt alles. Also kann man dir auch aufgrund dessen kaum eine Serie direkt empfehlen.

      Hinsichtlich deines angepeilten Budgets passt sowohl UDO als auch SB Reihe. Beide sind von Udo mit reichlich HK Varianten bestückt, als das dort für jeden Geschmack Auswahl herrscht.

      Am Ende hat aber jede der Serien so seine Eigenheiten, und die, auch für Dich nachvollziehbar rauszuarbeiten, allein auf schriftlicher Basis ist so gut wie nicht möglich.

      Mein Tipp ist daher einfach “halbklassisch”: schau das du dir die LS anhören kannst. Ist das nicht möglich, bleib bei deinem Budget und entscheide aus dem Bauch heraus. Schlecht triffst Du es mit keinem Lautsprecher 😉

  • #33289

    nymphetamine

    Hi,

    Diesen Bericht meinte ich…

    https://www.acoustic-design-magazin.de/2018/07/29/heimkino-aus-u_do-5-6-und-7-made-by-hannes/

    Da die u_do 13 aus der 6er + 7er besteht, würde ich dir auch vorschlagen…

    front die 13er
    Center, rears die 6er (wenn der platz hinten da is)
    Subwoofer die 7er (je nach bedarf auch gleich 2 mal)
    => für den sub wird das aktivmodul sam 200 benötigt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob du beide subs damit verbinden kannst oder ob du 2 Module benötigst. Das können aber bestimmt einige andere hier sagen.

    Wenn ich die aktivmodule nicht betrachte, wäre das folgende “investitionen” für dich (ohne holz, leim, blut, schweiß und tränen)

    13er – 215/1 => 430€
    6er – 105/1 => 315€
    7er – 100/1 => 200€ => bei x.2

    In summe sind das für 5.2 gerade mal 945€… Falls du atmos angehen möchtest, kannst du das hk um die u_do 15 (80/1) erweitern oder auch um front hights zu nutzen.

    Bevor die frage aufkommt… Bi-amping is möglich aber ob es sinn macht oder nicht, kannst nur du dir selber beantworten (hierzu bitte den schönen beitrag von sparky beachten. Suche im forum einfach nach bi-amping und dir wird der Beitrag angezeigt)

    Wenn du dich dafür entscheidest, kannst du beim bestellen als info an udo das mitteilen, dann kann er beinden betroffenen lautsprechern das terminal durch das bi-amping-terminal austauschen.

    Wenn dich die sb-reihe reizen würde, dann könnte ich mir folgende 2 optionen vorstellen

    Main und center sb36center
    Rears sb18
    Atmos ggfs. Mit Wallstreet 4

    Oder

    Main sb240
    Center sb36center
    Rears sb18
    Atmos ggfs. Mit Wallstreet 4

    Wenn der platz da is, ggfs. Die rears au mit sb36center

    Beim sub hast du da au ein paar mehr Möglichkeiten

    ABER hier sprechen wir von einem ganz anderen budget… Je nach option kannst du dir davon 2 große u_do-hk’s bauen 😂

  • #33296

    Hector Fieramosca

    @derFiend

    Ich verstehe das. Ranglisten will ich gar nicht bei einem doch recht subjektiven Thema. Ich tue mich etwas schwer zu verstehen wie und was ein 300€ “kleiner” Lautsprecher besser machen könnte als ein 300€ “großer” Lautsprecher. Man bekommt ja auch fürs selbe Geld besseres Stereo als 5.1 wie man so schön sagt. Stimmen und Auflösung kann so gesehen wohl der Kleine besser, Bass und Volumen eher der Große? Die Klangbeschreibungen lesen sich irgendwie alle gut.
    So wie Udo mich bei der Klangbeschribung zur udo13 mit den bereits erwähnten Worten gefesselt hat, fällt es mir schwer den Einsatzbereich unverwechselbar zu lesen. So würde ich sagen die udo12 ist eine kleinere udo13. Ob die 12 trotzdem was besser kann als die 13 könnte ich nicht sagen. Sie ist schlanker, etwas kleiner und günstiger.
    Wenn jetzt aber jemand sagt: “Dein AVR ist mit den udo13 überforget, besser eine Nummer kleiner, dann kann ich damit was anfangen” Oder schau der LS ist wie der nur besser. Und hier sind wir wieder bei den Eigenenheiten den eigenen Hörvermögens angelangt 🙂

     

    @nymphetamine

    Ich schaue mir die SB Reihe jetzt auf jeden Fall doch nochmal ganz genau an. Die udo13 und SB36ADW sind ja preislich auf einem Niveau. Ich will ja nicht, dass ich mir schon beim Holz zuschneiden denke: “Hätte ich lieber doch die…”

     

     

  • #33298

    Monti

    Guten Morgen,

    also grundsätzlich kann man sagen, dass das Auflösungsvermögen der Chassis immer besser wird, je höher Du ins Regal greifst. Bist Du eher ein analytischer Hörer, der jeden Saitenanschlag mit Umgreifen und auch das Atmen des Sängers hören möchte? Dann würde ich eher eher Richtung Ilumi oder Eton (Chorus, Linien, Duetta) tendieren. Wenn Du lieber Schlager aus den 30ern oder Jazz der 50er magst würde ich eher zu Chassis tendieren, die eine schlechte Aufnahme verzeihen können, z.B. SB, U_Do. Das sind keine schlechten Chassis! Sie sind halt nur gutmütiger. Natürlich auch abhängig von Deinem Budget. (Die 80er Jahre sind übrigens auch nicht als Epoche der besonders audiophilen Aufnahmen verschrien.)

    Welcher Lautsprecher dann in Frage kommt ist eben auch vom Raum abhängig. Je größer der Raum ist, desto größer sollten auch die Chassis sein, weil sie einfach mehr Luft bewegen müssen. Das heißt nicht, dass ein großer LS in einem kleinen Raum schlecht klingt oder umgekehrt. Der große kann im kleinen Raum vielleicht sein Potential nicht ausschöpfen (vgl. auch Matthias Duetta in 20 qm), umgekehrt kommt der kleine im großen Raum schneller an Grenzen, insbesondere bei Heimkino.

    Soll es eine ausbaufähige Lösung für die Zukunft werden? Dann würde ich ggf. lieber noch etwas länger sparen und vorerst nur die beiden Front-LS bauen und den Rest dann nach und nach. Ist es eher als Übergangslösung gedacht, dann nimm U_Do.
    Falsch machst Du mit keinem von Udos Bausätzen etwas. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist überall toll.

    Und denke unbedingt auch über einen gelernten Stereoverstärker, gern auch secondhand, für die neuen Frontlautsprecher nach. Udos Kreationen haben es verdient!

    Ist Probehören in Österreich oder der Schweiz eine Option? Dort gibt es auch einige, die schon Probehörangebote gemacht haben.

    Ciao
    Chris

  • #33299

    Rincewind

    Hallo Hector!

    Wie Du richtig erkannt hast liegt der Unterschied in der Feinzeichnung, Detailtreue sowie der Homogenität der Wiedergabe. Plakativ und überspitzt formuliert: Es ist wie beim Alkohol, Du kannst dich mit billigsten Fusel abschießen oder den Genuss einer erlesenen Spezialität zelebrieren. Letztendlich ist es die Frage der persönlichen Präferenzen.

    Da ich die Vorzüge großer Membranfläche kenne sowie schätze und die U_Do 13 schon einige Male gehört habe, würde ich bei deinem Vorgaben bezüglich Musik und Heimkino diesem Bausatz den Vorzug geben. Das restliche Budget würde ich für einen guten Stereo-Amp sowie in einem Umschalter zwischen Kino & Stereo-Betrieb investieren.

    Die SB Reihe bietet mehr Feinzeichnung und Homogenität bei der Wiedergabe und erlaubt einen feinen Genuss sofern die Detailwiedergabe im Vordergrund steht. Die SB Reihe profitiert noch stärker von guter Elektronik als die U_Do Reihe.

    Letztendlich: siehe erster Abschnitt.

    Grüße
    Rincewind

  • #33300

    Hector Fieramosca

    Hi Monti

    Die Punkte welche du ansprichst habe ich also doch schon recht gut verstanden, lohnt sich stundenlanges wiederoltes Lesen also doch 🙂
    Was das Warten betrifft; Ist der erste Schritt erstmal getan und für gut befunden, sollte es dann recht schnell Richtung 5.1 gehen.

     

    Hi Rincewind

    Du kennst dich mit der Elektronik besser aus? Mein Denon könnte die SB antreiben? Was ist ein Umschalter zwischen Kino- und Stereobetrieb? Den Stero amp läuft dann nur für Musik im 2.0 oder auch bei 5.1? Stört das nicht den Center?

     

     

    • #33302

      Monti

      Hallo Hector,

      sorry, ich wollte Dir mit meinem Beitrag oben nicht zu nahe treten. Ich hatte das Gefühl, es könnte hilfreich sein, diese Selbstverständlichkeiten noch mal zusammenzufassen.

      Zu den nächsten Lapalien 😉 : einen Verstärker-Umschalter verwendet man üblicherweise, wenn zwei Verstärker vor einem LS-Paar hängen. Die Beteiligten finden es nämlich gar nicht witzig, wenn die beiden unterbrechungsfrei parallel angeschlossen sind und die LS quittieren das mit einem deutlichen Brummen. Alternativ kannst Du auch jedesmal die Kabel umstecken. Da ist ein Umschalter schon komfortabel…
      Im HK-Betrieb läuft dann der AVR, bei Stereo der andere.

      Es gibt aber noch Alternativen:
      – der Stereoverstärker hat einen Pre-In (!) und wird an den Pre-Out des AVR angeschlossen. Dann läuft er im Stereobetrieb alleine als integrierter Vollverstärker und im HK dient er dem AVR als Endstufe für die Mains.
      – eigenständige (Stereo-) Endstufe an den AVR anschließen, dann dient der AVR im Stereobetrieb „nur“ als Vorverstärker und Quellen-Verwalter.

      Bei beiden Varianten wird im HK dem AVR ein Teil der Arbeit abgenommen.

      So, jetzt sag ich lieber nichts mehr.

      Ciao Chris

      • #33303

        nymphetamine

        Hi monti,

        Mal.ne ganz dumme frage… Wobei unterscheiden sich deine alternativen anschlußmöglichkeiten des stereo-Verstärker?

        Diese frage stelle ich mir schon ein bisschen länger… Wo ist eigentlich der klangliche/leistungstechnische unterschied zwischen einem umschalter und das anschließen direkt am avr?

        Im prinzip kann ich doch den avr als “schleuse” verwenden… Über den pre-out für die mains schließe ich einen stereo-verstärker (an pre-in) an. Wobei der stereo-Verstärker jegliche art von Verstärker sein kann (a/b, d, röhre) und am selbigen könnte dann je nach ausführung noch der plattenspieler, netzwerk-player, kassettendeck, usw hängen… Also ne separate quellenwahl am stereo Verstärker… D.h. Am avr muss nichts geändert werden oder alles angeschlossen werden (bei den meisten is eh kaum.noch platz zum anschließen)

        Ich meine damit, am avr alles anschließen, was man über 5/7/11.x haben möchte (xbox/ps, bluray, tv (netflix, prime) und am stereoverstärker alles, was man auf stereo haben möchte (alle musik-quellen).

      • #33310

        Monti

        Moin Nymphetamine,

        richtig! Einzige Voraussetzung: der Stereoverstärker muss einen Pre-In haben! Meine Röhre hat den und daher habe ich meine Kette genau so angeschlossen. Stereoquellen an die Röhre, alle Meherkanalquellen an den AVR.

        Der Vorteil besteht darin, dass ich mir zum einen den Umschalter sparen kann. Außerdem läuft der Stereoverstärker im HK mit und treibt die Mains als reine Endstufe an. Das entlastet den AVR, der nur noch die Endverstärkung für den Center und die Rears leisten muss. (Stichwort Dimensionierung des AVR-Netzteils und wieviel können die einzelnen Endstufen des AVR theoretisch bereit stellen.) Und warum sollte ich die Duetta schlechter betreiben als ich es kann?
        Des Weiteren halte ich die Qualitäten der Vorverstärker-Sektion in meinem AVR auch für schlechter als im Stereoverstärker.

        Mein alter Sansui hat diese Möglichkeit beispielsweise nicht. Da bräuchte ich noch einen Umschalter.

        Ciao Chris

      • #33343

        schuelzken

        Nabend Chris,

        im Prinzip magst du recht haben dass der AVR entlastet wird, wenn über Front PreOut eine separate Endstufe angeschlossen wird. Aber wieviel Gas muss man im Normalfall geben dass die Leistung des AVR für Heimkino nicht ausreicht. Das sind schon deutliche Pegel über Zimmerlautstärke nötig.

        Meist ist es ja so das preisgünstige AVRs (in der Regel eher Leistungsschwach) keine zusätzlichen PreOut haben, außer für SUB, und gerade bei den SUBs kommt es im Heimkino auf Dynamik an. Andererseits sind hochpreisige AVRs, die zwar alle Kanäle als PreOut anbieten, so Leistungsstark das eine zusätzliche Endstufe wenig Sinn macht. Abgesehen von der Eingangsempfindlichkeit der zusätzlichen Endstufen oder Stereoverstärker mit auftrennbarer Vor- und Endstufe. Da macht mancher Hersteller was er will. Ich hab da schon so manches ausprobiert und war im nachhinein eher ernüchtert.

        Beispiel:
        Ein AVR spielt über PreOut in der Regel mit 1V raus, mehr nicht. Darum haben SUB Module eine Eingangsempfindlichkeit die bei ca. 150-300mV liegt.
        Eine separate Endstufe hat eine Eingangsempfindlichkeit von 1,1 – 1,4V , selbst wenn die Endstufe zB. 2x 200Watt an 4Ohm bringt, kommt in Punkto Dynamik eher ein laues Lüftchen. Bespiele ich diese Endstufe allerdings mit dem passenden Vorverstärker der mit 1,5V oder mehr rausspielt, sehen die dynamischen Verhältnisse auf einmal ganz anders aus. Da kommt dann ein Pfund mit einer Wucht die enorm ist. Logarithmische oder Lineare Lautstärkeregelung habe ich jetzt mal außen vor gelassen.

        Ein CD-Player spielt meistens so um die 2V raus….

        Vielleicht sollte die Diskussion im passenden Verstärker Thread fortgeführt werden bei soviel OffTopic.

        Gruß Schülzken

      • #33348

        Monti

        Moin Schuelzken,

        ich bin das Thema gar nicht so wissenschaftlich angegangen und bin froh, dass mein Stereoverstärker den Pre-In hat. An oberster Stelle steht bei mir nämlich inzwischen Bedienkomfort: die Anlage muss auch in meiner Abwesenheit von Frau und Kindern bedient werden können und ein zusätzlicher Umschalter hätte für Frust und Unverständnis gesorgt.

        Ciao
        Chris

  • #33301

    Knutbox

    Servus,

     

    mir ist es bisher zweimal passiert, dass ich anhand von Optik, Klangbeschreibung und den durchaus geschätzten Meinungen anderer hier im Forum eine theoretische LS-Entscheidung getroffen habe. Ich bin also nur aufgrund von gelesenen/gesehenen Eindrücken in regelrechte Schwärmerei für den ein oder anderen LS „verfallen“. Was habe ich mich auf die Kisten gefreut, Designs im Kopf entworfen, mir die krassen Klangverbesserungen vorgestellt und und und… Ich hatte aber immer das Glück auf ein Hörevent gehen zu können. Und dann brauchte es jedes Mal nur den Bruchteil einer Sekunde um den umschwärmten LS meiner Wahl vom Favoriten-Treppchen zu verbannen, weil die Kiste daneben, die ich noch nie auf’m Schirm hatte, mich regelrecht elektrisierte. Das war eine meiner Lernkurven im LS Bau.

     

    Aber da du nicht problemlos Probehören kannst, verrate ich an der Stelle, es waren bisher immer LS aus der Einsteiger/Aufsteigerklasse, zu Letzt die U_Do Reihe, im speziellen die U_Do16, für die ich nicht müde werde die Werbetrommel zu rühren! Um noch ein Schlagwort zu nennen, die klingen unglaublich stimmig 🙂

     

    Ansonsten lässt sich grob zusammengefasst sagen, dass die SB Serie einem gewissen Prozentsatz der LS Selbstbau-Gemeinde zu bauchig sind, während der Rest darauf schwört. Über die U_Do Serie liest man überwiegend Positives und sie scheinen allround-fähige Preis-Leistung-Kracher zu sein, die vieler Meinung nach nichts in der Einsteigerklasse zu suchen haben (bis auf ihren Preis).

     

    Egal welcher LS es am Ende wird, du machst nichts falsch. Aber genauso werden am Ende die typischen Zweifel bleiben ob da nicht noch mehr geht? Abhilfe schafft da vielleicht der Bau einer Grand-Duetta. Aber „Im Leben gibt es zwei Tragödien. Die eine ist die Nichterfüllung eines Herzenswunsches. Die andere ist seine Erfüllung.“ Ich baue derzeit alle 2-3 Jahre was neues und freue mich über das tolle Hobby, wie sonst soll man es pflegen 🙂

     

    Hoffe ich konnte deine Zweifel etwas zerstreuen?!

     

    Gruß

     

     

  • #33306

    Hector Fieramosca

    Hey Monti,

    du hast nichts Falsches gesagt! Ganz im Gegenteil! Es war hilfreich. Ich meinte das eher als eine Art Bestätigung, weil ich nach ein paar Tagen nicht das Gefühl hatte da halbwegs durch zu blicken, aber ich durch deine Zusammenfassung dann doch gemerkt habe, dass doch das ein oder andere hängen geblieben ist 🙂

    Den Technikteil habe ich nicht ganz verstanden, das lese ich die Tage extra mal nach.

    Bei mir kannst du übrigens sagen was du willst.

     

    Hi Knutbox,

    ich weiß was du meinst, aber ich kenne mich, wenn ich da einen Punkt überschritten habe, dann geht das endloss weiter. Da ist es besser erst gar nicht los zu legen. Darum lese ich oft (zu) viel.
    Ich glaube bauchig schon mal gelesen zu haben in einem Kommentar, aber was die genauer Bedeitung hat nicht?

  • #33308

    Adi

    Hallo Hector

    Gerade heute in der Mittagspause habe ich die U-Do1 und die SB12 ACL verglichen. Sind zwar die kleinsten Modelle der jeweiligen Reihe, aber doch Zwillinge im Geiste. Im Tieftonbereich höre ich kein Unterschied. doch im Mittel und Hochton höre ich einen Unterschied. Stelle ich die Höhen für die Udo1 auf +1, sind die beiden tonal fast gleich. Die SB12 ACL zeichnet dennoch eine etwas breitere Bühne.

    Gruss Adi

    aus der Innerschweiz<span id=”__caret”>_</span>

     

     

     

  • #33309

    Adi

    Die Lautsprecher stehen momentan in der Werkstatt. Links hockt noch der Mona-Sub.

  • #33344

    Hector Fieramosca

    Die SB Reihe bietet wirklich viel Auswahl und Kombinationen, aber dazu später mehr.

    Bei der Contra bzw. beim ContraSub 8 ist mir aufgefallen, dass dieser Subwoofer sich mit dem Bassteil der Contra 2 gleicht. Jedoch wird er hier passiv angeschloßen. Zuerst dachte ich, ich bräuchte eine Lesepause, aber Gehäusemaße und das Chassis sind auch nach 3x vergleichen immer noch identisch. Also beim Chassis genauer hingesehen und da kam mir wieder eine technische Frage in den Sinn. Ist so ein Treiber, dessen Größe ausreicht, um damit einen Subwoofer zu bauen, überhaupt sinnvoll bei einem Einsteiger AVR? (Die vorgehende Diskussion über den möglichen Anschuss eines zusätzlichen Stereo AMP hier nicht beachten, obwohl mir jetzt noch einiges mehr Sinn ergibt)
    Die Contra 2 käme für mich aber nur als Nymphetamine’s einteilige Variante in Frage 🙂 Contra 3 mit Sub12 einteilig wäre machbar oder zu oversized?

     

    Zurück zu den SBs. Wenn ich das richtig heraus gelesen habe, haben die U_Do und SB viel mehr gemein und die Contra sind (etwas) weniger bauchig/warm, dafür mit mehr Biss und straffer. Je nach dem welchen Bericht oder Kommentar man liest sind beide trotz ihres unterschiedlichen Charakters für Kino und basslastige Musik geeignet.

    Nach U_Do kann man, wie Nymphetamine schon angedeutet hat, etwas um den Klassiker SB36 aufbauen. 2x SB36, Center SB36Center/SB30, Rear SB30/SB18, dazu Sub SB29

    SB85BR und SB85TL legen bei Musik in Stereo noch eine Schippe zur SB36 drauf, aber ob die anderen SB ebenfalls dazupassen und damit auch Kino machbar wäre, konnte ich leider nicht genau herauslesen.

    Die SB240 und SB285 sind dann doch andere Kaliber, welche wohl lieber von einem geeigneten Stereo Amp, als von einem halbstarken AVR angetrieben werden möchten?

    Je nach dem, ob das zutrifft oder nicht grenzt dies die Auswahl dann bei Kino auf die Möglichkeiten um die SB36 ein, welche aber dafür fast schon frei wählbar ist.

     

    PS: Sehr interessant das alles, aber auch ohne ausreichend Erfahrung sehr schwer zu filtern. Versteh schon wieso Prohören sehr wichtig sein kann. Muss das heute Gelesene erstmal verarbeiten, aber bei den Contra ist derzeit mit den U_Do und SB Schluss, sonst kann ich keine vernünftige Entscheidung mehr treffen 😉

  • #33346

    nymphetamine

    Guten morgen Hector,

    Zur contra… Ich mache sehr gerne für diesen ls Werbung. Mit gefällt der sound ind die wiedergabe meiner bevorzugten musik. Im Gegensatz zur sb-reihe ist die contra einfach meiner Meinung nach dreckiger. Die sb ist seeeehr weichzeichnend, was sich halt suboptimal auf meine musik auswirkt ABER die sb reihe ist an sich eine schöne entwicklung. Sehr warm, weich und hat eine schöne bühne. Hier bekommst du für angemessenes geld eine sehr gute Leistung.

    Die contra ist ein bisschen teurer und bietet halt dieses warme und weiche “gefühl” nicht in der gleichen ausprägung. Jedoch genau das hat mir an der contra mehr gefallen (les dir mal meinen Bericht zur sb18 Stand durch. Dort habe ich das bisschen tiefer ausgeführt).

    Sollte dir die contra zusagen… Dann empfehle ich dir folgende kombis

    Main: Contra 2
    Center: Contra 3
    Rears: Contra 1
    Sub: Contra sub16 => diesen bausatz gibt es so nicht ganz offiziell… Dieser sub beinhaltet 2x den 8er aus der contra 2 aber als aktiv-variante.

    Hier hast du im prinzip sortenreine chassis.

    Falls das zu groß wird, kannst du die mains durch die contra 3 ersetzen.

    Eine contra 4 gibt es leider (offiziell und inoffiziell) aktuell nicht bzw. Wird es auch in absehbarer zeit nicht geben. Die cintra 4 wäre im Prinzip die contra 3 inkl. Einem passiven Contra sub 16.

    Wie sich hörtechnisch der contra sub 12 mit dem sub 16 unterscheidet, kann ich dir leider nicht sagen… Habe zwar fast alles zum sub 16 beinmir im Keller aber kein platz zum aufstellen (kleinkind braucht auch ein bisschen platz zum bewegen).

    Aber deine Feststellung zum chassis in der contra 2 und im sub 8 sind richtig. Ea sind die gleichen. Einmal passiv und einmal aktiv. Mir persöhnlich wäre aber der sub 8 etwas zu “schmal im bauch”. Wenn dann sollte der sub schon ein bisschen mehr bums haben (das sollte aber nicht abwärtend aufgefasst werden. Is wieder so eine persönliche Einstellung).

    Ich selber habe aktuell ein 4.0 setting. Mains contra 2 und rears sb18 stand (davor waren es die high jacks => vorgänger der u_do 1).
    Angetrieben werden diese durch einen onkyo tx-nr838.

    In kürze (wie schon fast ein jahr schon) sollen die rears durch die contra 1 ersetzt werden. Auch ist ein center auf der liste (habe dazu auch schon den hochtöner im keller) aber dazu brauch ich noch die Freigabe der Regierung (müsste den center auf nen regal über den tv stellen… Beides gibts aber noch nicht und passt au so aktuell nicht ins bild meiner frau).

    Dadurch, dass im Keller ein satz contra 2 liegt, hätte ich nach dem bau der contra 1 als rears noch 2 8er übrig. Aus denen sollte eigentlich der sub 16 werden. Aber wie oben schon geschrieben… Kind brauch auch bissle auslauf und da is en sub aktuell im.weg. ICH VERMISSE ABER AKTUELL KEINEN… Die contra 2 haben einen schönen grundbass.

    Sodele…. Viel geschrieben… Auch bisschen Durcheinander… Im prinzip… Ich mag die contras… Haben ggü den sb einige vor aber auch Nachteile. Ich versuche gerade auf ein homogenes contra hk zu gehen aber aus mangel an platz, zeit, lust noch nicht umgesetzt.

    Contras sind eine sehr gute alternative zur den sb’s in diesem preissegment.

  • #33349

    Monti

    Hallo Hector,

    es gibt Puristen (mich eingeschlossen), die vertreten die Meinung, dass in einem HK im Idealfall sortenreine Chassis verbaut werden sollten. Also überall der selbe Hoch- und Mitteltöner. Zur SB 85 / SB 285 würden also SB 15 (Rear) und SB 30 (Center) passen. Zur SB 240 passen SB 18 und SB 36 (Center). Aber ob man nachher den Unterschied auch hört…

    Grundsätzlich ist die SB-Reihe von Udo klanglich sehr homogen, sodass sie auch fast frei untereinander kombiniert werden können. Eine SB 417 würde ich vielleicht nicht ins HK nehmen. Was die Kombinationsmöglichkeiten angeht gibt’s hier aber andere, die sich mit der SB-Reihe deutlich besser auskennen.

    Egal für welchen Lautsprecher Du Dich entscheidest, ein Stereoverstärker wird Dir im Musikbetrieb noch mal andere Klangerlebnisse bescheren, dafür muss da vorne keine SB 240 oder SB 285 stehen.

    Ciao
    Chris

  • #33350

    Rincewind

    Hallo Hector!

    Der Thread hier erinnert mich langsam an einem Einkauf bei einer Online-Perfümerie: Welches AfterShave passt zu mir? Ich habe XY Euro zur Verfügung suche ein männliches AfterShave, was soll ich denn kaufen?

    Egal wie viele Vorschläge dann kommen und die Duftbeschreibungen mal mehr oder weniger zusagen, letztendlich kommt der Käufer nicht umhin seinen Riechkolben an dem vermeintlichen Super-AfterShave zu halten. Erst dann ist die Frage beantwortet: Gefällt es?

    Falls Du nach wie vor unsicher bist, welche Bausatzreihe zu deinem musikalischen Vorlieben passt, dann such dir eine Möglichkeit zum Probehören oder bestelle dir einen kleinen Bausatz, den Du beim gefallen erweitern kannst oder als Rears nutzen kannst.

    Was die Elektronik (Verstärker & Co.) angeht: Ich habe zunächst mit einem Verstärker aus einer Denon-Midi Anlage angefangen. Ja, es reicht am Anfang. Was später ist, wird sich von alleine ergeben.

    Mach den ersten Schritt und baue zwei Holzkästen mit Löchern drin.

    Grüße
    Rincewind

    • #33352

      nymphetamine

      Und ein bisschen Elektronik, dämmwatte und chassis in die Holzkiste mit den löchern stecken 😉.

      Ich bin der gleichen Meinung wie rincewind… Elektronik kannst du nachrüsten… Genauso das hk.. Bleibe erstmal auf stereo und wenn dann das verlangen aufkommt, zu erweitern, dann gehe diesen schritt.

      Udo.. Bitte kurz das hier überlesen 😉
      Falls du dich für einen satz entscheidest, diesen baust und dann feststellst, dass er dir doch net ganz so zusagt… Es gibt einen gebrauchtmarkt für udos bauten… Auf den bekannten Platformen und foren…

      Aber versuche ein probehören zu machen. Dann weißt du wirklich, was dir gefällt. Auch wenn andere blind/taub einkaufen (habe das auch gemacht, nachdem ich nur die vorgänger der contras gehört hatte) und zufrieden sind mit der Entscheidung… Heißt es nicht, dass du es auch bist.

  • #33414

    Hector Fieramosca

    Entschuldigt, dass ich die Tage nichts mehr geschrieben habe. Aber ich hatte mich über ein paar Dinge ziemlich geärgert, aber das gehört hier nicht rein. Dafür wird es diesmal wieder etwas mehr Text. Ich brauchte einfach 2-3 Tage um etwas Abstand zu gewinnen und mir einen Überblick zu verschaffen. Die Situation hat sich nämlich ein “klein” wenig verändert.

    Gestern, genauer gesagt heute um 2:00 nachts, genau 1 Tag vor Halloween hatte man mir die Entscheidung welche Lautsprecher es werden sollen nochmal ungemein erschwert. Standen sich noch anfangs die Udo13 und die SB36 gegenüber, hatte man mir nahegelegt etwas “mehr zu wollen” und dafür auch etwas mehr Zeit bis zur Fertigstellung der 5.1 Anlage zu nehmen. Dank der guten Argumente eurerseits hatte ich die Idee bereits angenommen und ich hätte mich eigentlich nur mehr zwischen der SB240ADW und der einteiligen Contra 2 entscheiden müssen.

    Natürlich nicht ohne nochmals die eine oder andere Frage zu stellen, wissend, dass diese schwer zu beantworten sind. Eine davon lautet: Rein auf den Filmgenuss bezogen, welche Set eignet sich mehr?
    Die Contra Serie wirkt, als wäre sie von Anfang an sehr auf eine komplettes 5.1 System ausgelegt worden, auch findet man die Vorstellung der Lautsprecher in einem Bericht.
    Die SB 240 wurde “nur” um die restlichen Komponenten für den Filmgenuss erweitert, was ursprünglich für Stereo spricht, aber sie hat sich dennoch eine hohe Filmtauglichkeit erarbeitet.

    Aber ich schweife ab. Ich wollte erzählen warum sich die Entscheidung jetzt doch schwieriger gestaltet als noch vor einem Tag. Seit 8 Monaten wartet ich auf ein Angebot für “den einen” Beamer welchen ich möchte und gestern um 2:00 war es soweit. Der Gegenwert von 2 Stück SB 240 ADW wurde nicht für den angedachten Zweck verwendet. Einerseits happy über den Kauf, anderseits stehe zugegebenermaßen mit fragendem (schon fast blöd wirkendem) Gesichtsausdruck da 😀 Was jetzt? Plötzlich spielt der von den Lautsprechern eingenomme Platz doch eine Rolle! “An das hast du bei deinem Masterplan nicht gedacht!

    In der Zwischenzeit habe ich mir die Probehörenlandkarte angesehen, aber viele blaue Pins waren nicht zu finden. In der Nähe, sofern man 3,5h Fahrtzeit bis zum Erreichen des Zielortes, als nah bezeichnen möchte, gäbe es aber eventuell die Möglichkeit SBs zu hören. Trotz eures Anratens zieht es mich nicht sehr in die Ferne, gefallen würden sie mir so oder so ohne einen Vergleich.

     

    Jetzt muss ich erst die Platzverhältnisse klären, was auch wieder zu einer nicht unwichtigen Frage führt. Wie wohl fühlen sich Udo, SB und Contra in Ecken? Was ist ein angemesser Mindestabstand nach hinten und zur Seite?

    • #33419

      Cappu

      Hallo Hector,

      Standlautsprecher sind in Ecken meist problematisch. Der Bass wird aufgedickt, der Mittelhochton geht unter.

      Daher mein Vorschlag:

      Nimm rundum zum Beispiel die Contra 1 (und die Contra 3 als Center).

      Vorne nimmst Du zwei Contra 8 als Sub und stellst sie unter die Contra 1 (oder baust beide in ein gemeinsames Gehäuse, natürlich mit getrennten Kammern).

      Dann hast Du optisch Deine Standlautsprecher (ähnlich der Contra 2), kannst aber den Bass getrennt ansteuern und somit auch regulieren und einbremsen.

      • #33425

        nymphetamine

        Ich würde das ein bisschen anders angehen (obwohl cappu’s vorschlag sehr gut ist). Da erstmal stereo im Mittelpunkt steht (mit aufbau auf hk) könnte ich mir folgendes vorstellen…

        Beginne mit einer contra 2. Für stereo. Wenn du dann auf hk aufbaust, baust du die weiche der contra 2 so um, dass du dann eine contra 1 + aktiven contra sub 8 hast. Das hört sich erstmal kompliziert an… Is es aber net… Trenne die weiche von anfang an nach tt und rest… Wobei beim rest ein bauteil später ebenfalls ausgebaut werden muss (müsste der hochpassfilter sein) und schließe beide contra sub 8 am sam300 an.

        Dann erweitertest du die front mit ner contra 3 (center) und als rears nochmals contra 1…

        Oder wenns bissle “größer” sein soll… Baue dir als mains die contra 3 als standversion bzw. Acl… Wenn du dann auf hk gehst, kannst du dir entweder den sub 8 oder 16 (2x 8er in einem gehäuse) daneben stellen. (Wie sich der deeplink und contra 12 dazu hier einreihen, kann ich leider nicht sagen). wenn du 2x den 16ener aufstellst, müsstest du aber (so wie ichs verstanden habe) pro 16ener ein sam300 verwenden. Bei nem 8er langt ein sam300-modul für beide subs.

        Als rears wieder die contra 1 (entweder als sat oder stand/acl)

  • #33416

    Peterfranzjosef

    Hallo Hector,

    um die Veränderung im Bassverhalten festzustellen, stell doch einfach die Lautsprecher die Du gerade hast in die Ecken, dann hast Du zumindest schon mal gehört, wie sich Eckenaufstellung akustisch auswirkt.

    In theoretischen Abhandlungen wirst Du immer von “Unterstützung” im Bassbereich lesen.

    Die Raumecke wirkt ähnlich wie ein Hornvorsatz, siehe Eckhörner, welche diesen Effekt nutzen.

    Könnte sein, dass eine bestehenden LS-Abstimmung, weichentechnisch auf eine Eckaufstellung, analog wie Regal-, oder Wandlautsprecher abgestimmt werden könnten, gelesen habe ich aber darüber noch gar nie nix.

    Wenn bei Dir die Eckaufstellung unumgänglich ist, dann würde ich schon mal LS in Betracht ziehen, die nicht Vollgas bis in den tiefsten Frequenzkeller spielen. Eine früh abfallende FQ-Kurve könnte durch die Eckaufstellung aufgefangen werden.

     

    Oder du drehts dann am Bassregler.

    Puhh, da stehst Du aber vor schwierigen Entscheidungen.

    Peter

  • #33417

    nymphetamine

    Vorab… Viele sind nicht offiziell auf der karte hinterlegt. Wenn du uns ein gebiet sagst, kann vielleicht jemand sich melden, der daher kommt… Es gibt viele aus österreich und auch Italien (in der Vergangenheit, glaube ich mich zu erinnern)…

    Ich kann morgen mal (wenn meine frau net da is) die contras in die ecke stellen (bissle rumschieben von möbeln 😂), dann kann ich dir bescheid geben. Die maße wie se aktuelle stehen, werde ich morgen gleich mit messen.

    Sb18 stehen grad hinter mir eingefärcht zwischen der couch und kallax… Auf der anderen seite stehen sie vor meinen dvds… Die kann ich auch noch in die ecken an der front stellen.

    Werde dann auch deine verlinkten titel im vergleich testen…

    Aber wie gesagt.. Wenn die frau net da is… Die versteht das alles net… 😂😂😂😂

  • #33903

    Hector Fieramosca

    Nach einer guten Woche melde ich mich auch wieder zu Wort. Im Männerraum hier und da was verschoben,  überlegt was wäre wenn… Auf jeden Fall wird das eine sehr enge Sache, wahrscheinlich zu eng.

    Das Bild wurde mit 3 Einzelbildern am Rechner zu einem Panoramabild zusammengefügt. Die Proportionen wirken deshalb ein wenig “komisch”.

    Eines vorweg. Auf der rechten Seite das Regal steht in einer Nische mit den 19cm. Sollte da ein Lautsprecher drin stehen, dann sind in 90cm Entfernung eben je 19cm “kleine Wand” davor.

    Hector_F_Panorama03

    So wie ich das sehe habe ich vorerst 2 Möglichkeiten:

    1. Die Leinwand nicht mittig, sondern versetzt Richtung Türrahmen und den rechten LS bei Bedarf vor die Türe schieben, somit hätte auch der links LS mehr Platz. Aber dann müsste man immer daran denken die Türe zu versperren.

    2. Das rechte Regal raus und dort den LS rein. Sofern die Türe nicht mit 90° geöffnert wird, sollte auch ein größerer LS als mit 19cm Breite dort Platz finden. Aber die Sitzposition zur gemeinsamen Front wäre nicht mehr mittig. Und Computertisch müsste natürlich weg von dem Platz.

    (3.) Und hier bin ich gerade am überlegen, ob es nicht allgemein besser wäre die Couch mit der Leinwand zu tauschen.

  • #33905

    Cappu

    Hast Du mal eine Draufsicht?

    Und hast Du mal über eine schalldurchlässige Leinwand nachgedacht?

    Desweiteren könntest Du es ggf. auch um 90 Grad drehen. Die Rears dann halt seitlich, knapp hinter den Hörplatz, etwa so, wie jetzt der linke LS steht. 110 Grad ist die Vorgabe, 90 bis 120 Grad der Toleranzbereich, geht also mit Abstrichen.

  • #33931

    Hector Fieramosca

    Draufsicht des “reinen” Raum. Seitlich geht leider gar nicht, dafür ist der Raum einfach nicht geschaffen. Die praktischste Lösung sieht man auf dem Foto, aber leider ist praktisch nicht immer das Beste 😀

    An eine schalldurchlässige Leinwand habe ich noch nicht gedacht, aber an ein rückseitige Projektion zu Punkt 3 des vorigen Posts. Aber das nur als kleine Spinnerei.

    Meine Bedenken sind, dass der linke Front LS zur Seite und nach Hinten ohne Eindrehen nur ca 2-3cm von der Wand steht, also quasi eine noch schlechtere Position als auf dem Foto zu sehen. Kann mir kaum vorstellen, dass sich an dem Standplatz Musik entfalten kann. Die Frage ist wie sehr sich Ud013 oder SB36 so eingeengt wohl fühlen.

    Die Vorteile (bzw Nachteile) dieser Aufstellung wäre, dass:

    1. die Front LS fast mittig im Raum stehen können
    2. die Front LS auf allen Seiten ausreichend Platz zu Atmen hätten
    3. der Schreibtisch im Weg wäre

     

  • #33933

    nymphetamine

    Lass den tv wo er is… Hohl dir ne schalldurchlässige leinwand… Die dachschräge im nacken kann sich sehr positiv auswirken.

    Bzw… Habs grad nicht mehr aufm schirm… Welche ls wäre deine wahl?

    • #33939

      Matthias (DA)

      Moin Hector, das musst du probieren, Schräge im Nacken kann auch katastrophal sein oder keine schlimme Auswirkung haben, je nach Winkeln, Entfernung, Material etc.

      Mir gefällt Dein Vorschlag die Speaker unter die Schräge zu stellen, aber das müsstest du dann testen.

       

      Rears neben dem Sofa hab ich auch, ist nicht optimal, besser wäre nen Meter hinterm Sofa, das ginge dann nur wenn du das setup 180° drehst

      Matthias

    • #33940

      Hector Fieramosca

      @nymphetamine
      Udo13 oder SB36 für die Front. Wenn du schreibst “Lass den tv wo er is” dann heißt das, dass ich die LS in die Ecke quetschen kann?
      Achso, ich glaube ich verstehe jetzt worauf du hinaus willst. Die schalldurchlässige Leinwand nicht nur für den Center, sondern auch für die Front LS, richtig? Da müsste es aber ein Motorleinwand sein und die sind wahnsinnig teuer.

      @Matthias (DA)
      Holzvertafelung, typisch Dachboden
      Die Rears seitlich ist suboptimal ja, aber die Couch einen Meter Richtung LS ist unmöglich, dann würde man nur ca. 2,5m Abstand zur Leinwand haben.

       

      Rein intuitiv kommt mir die freie Aufstellung unter der Schräge auch akustisch betrachtet als die bessere Aufstellung vor. Jetzt hat Mann schon ein eigenes Räumlein für seine Spielereien und dennoch ist das “Setup” schwerer zu finden als gedacht. Würde ich doch einfach “nur” Musik hören^^

       

  • #33941

    nymphetamine

    Hi,

    Warum eine teure motorleinwand, wenn man(n) gesunde Hände hat? 😂 es macht kein unterschied, ob nur der center oder die komplette front hinter der Leinwand steht.

    Noch ne idee… Wenn du eh ne leinwand und beamer aufstellst… Warum noch der tv + lowboard? Wenn du das wegstellst kannst du zwischen leinwand und wand so viel platz lassen, dass du die ls dahinter sauber hinstellen kannst.

  • #33963

    Cappu

    Schließe mich nymphetamine an. Das Geld für den Motor investiere lieber in LS. Und stell sie richtig auf.

  • #35516

    Chris

    Hallo Hector,

    sorry dass ich den Thread nochmal hervorkrame, aber ich befinde mich gerade in einem sehr ähnlichen Findungsprozess 😇 Wie hast Du dich letztendlich entschieden was die Lautsprecher angeht?

    Und nebenbei gefragt: Welcher Beamer ist es bei dir eigentlich geworden?

  • #37199

    Hector Fieramosca

    Hallo Chris. Sorry für die späte Rückmeldung. Noch habe ich mich gar nicht entschieden. Als Beamer ist es der Optoma GT1080 Darbee geworden.

    An die anderen: Entschuldigt, dass ich nichts mehr von mir hören lies. So sollte man mit so einen tollen Community nicht umgehen! Ich musste mich leider aus privaten Gründen 🙁 davon distanzieren, aber das gehört hier nicht hin. Es geht um Lautsprecher und ich will das wieder aufgreifen.

  • #40451

    Hector Fieramosca

    Hallo zusammen,

    weil so viel Zeit vergangen ist würde ich hier einen Schnitt machen und nicht extra ein neues Thema eröffnen.
    Es gibt so viele tolle Lautsprecher hier, dass die Suche mit der Zeit nicht leichter wird, eher im Gegenteil.

    ———————————

    nymphetamine und derFiend haben wohl von Anfang an gewusst auf was es am Ende wohl rauslaufen könnte 🙂 Aber der Neuanfang sieht so aus:

    Mein Plan hat sich auch etwas geändert. Ich würde gerne direkt 5.1 angehen. Hierfür würden wieder die Udos in Frage kommen (Oder 5x SB 24 ADW oder 5xSB 30 STC, aber sind keine Standlautspeicher…immer diese oder 🙁 ), die SBs (und vll auch Contras) lasse ich wohl doch aus und gehe in (mehr oder weniger) ferner Zukunft in Richtung Chorus. Die lesen sich gerade sehr gut, auch wegen der vielen positiven Leserkommentare. Da bei mir Filme vor Musik stehen, neige ich einfach dazu endlich mal wieder Filme mit 5.1 hören zu können. Jedoch mit Standlautsprechern, hm, doch? Ja schon! Bin aber noch unschlüssig, ob mein AVR Denon AVR-X2400H die Udo13 ordentlich befeuern kann, wenn es (ziemlich) laut wird. Für den nachfolgenden Absatz sag ich schon mal sorry, dass ich so pedantisch nachhake. Damit tue ich mich immer noch schwer dies zu beurteilen.

    Wie erkenne ich auf dem Papier, ob der Lautsprecher vom AVR limitiert wird? Wäre es hilfreich, wenn ich schreibe, dass ich mit den beiden Quickly28 in dieser und jener Lautstärke (Angabe am AVR) Filme schaue und Musik höre? Bei Standlautsprechern mit großen Tieftöner wie zum Beispiel einer SB 240 ADW oder Contra 2 vermute ich auch, dass mein Denon AVR-X2400H zu schwach ist, um am Ende 5 Lautsprecher in Wohnzimmerkinolautstärke zu befeuern. Wir haben bereits über Stereoverstärker gesprochen, aber …

    Bei 5.1 werden die Udo13 doch vom Sub entlastet, dann müsste das doch reichen? Oder doch besser die Udo16 wegen der wandnahen Aufstellung? Für Stereo dürfte dem AVR nicht die Puste ausgehen?

    Im Bericht zur Udo16 wird schön erklärt, dass auch schwächere AVR gut mit den Lautsprechern zurecht kommen.

     

    Wegen dem Subwoofer. Der Udo7 ist mir als Sub zu hoch. Könnte man den auch liegend nutzen und darauf den Center platzieren? Müsste unter die Leinwand passen. Bei der Udo13 empfiehlt Udo eh den ContraSub 12, auch mit ca. 75cm Höhe. Welcher Sub wäre eine Stufe über diesem?

     

     

  • #40453

    Matthias (DA)

    Moin Hector,

    Brwuchst du die ganzen Schickschnacks von dem AVR? Alternativ könntest du nen gebrauchten 4520 holen, der ist sogar fast Stereotauglich 😉

    Geht dabei nicht nur um power sondern auch Auflösung etc.

     

    Egal, ich würd einfach loslegen mit dem AVR der da ist, ich hatte die Duetta nen halbes Jahr an nem billigen Mediamarkt Harman Kardon, hat auch Spaß gemacht.

    Und wenns Dir nicht reicht nimmst ne zusätzliche Endstufe für die mains dazu, da gibts viele Möglichkeiten, kleine class d aus China werden auch immer besser, sorge dich nicht.

     

    Am Ende gibt es bei Udo keine Lautsprecher, die sich nicht beleidigt fühlen von einem Einsteiger AVR, aber egal, besser klingen als der Status quo wird dein upgrade auf jeden Fall.

    Beim Subwoofer hast Du einige Möglichkeiten bzgl. Gehäuse Proportionen, muss man im Einzelfall angucken aber sollte gehen. Center drauf kann man machen, im Idealfall stellst Du den sub aber da hin wo er am wenigsten dröhnt und schönen Sound macht – und nicht unbedingt in die Mitte weils schön aussieht – das weiss man aber erst nach dem Bau… ggf billiges Probegehäuse zum testen, ob die angedachte Position Sinn macht.

     

    Liebe Grüße

    Matthias

    PS: im Heimkino macht SB richtig Spaß, hör Dir erst mal den Vergleich zur Chorus an bevor Du die teureren nimmst, ist Geschmackssache, daher kann es auch sein, dass die günstigeren Dir besser gefallen, und dann kannst Du schneller loslegen bzw bei der Elektronik früher upgraden.

    Sieh es als 5jahres projekt – und mach doch jetzt einfsch den ersten Schritt mit nem schönen Stereopäärchen zum kennenlernen

  • #40454

    MartinK

    Moin Hektor.
    Zur Leistungsfähigkeit des Verstärkers im HK würde ich tatsächlich die Quicklies im Vergleich heranziehen. Bist Du mit der Leistungsausbeute zufrieden, würde ich ringsum auf ähnliche Größe mit U_Do oder SB setzen.
    Die U_Do 16 ist oversized für HK und braucht für Volllast richtig viel Verstärkerpower. Oder Du kannst damit den Sub sparen. Letzteres wäre für Stereo das Beste.
    Viele Möglichkeiten……
    Gruß Martin
    PS: Die Idee von Matthias mit den separaten Endstufen ist nicht verkehrt. Dann aber auf gescheite Stromversorgung achten sonst bringt das nichts. Mein Schaltnetzteil mit 300w (2×75 V) für Amp mit 2x 100 W wiegt ca. 200g und dem Amp geht oben raus an großem 3-Weger schnell die Kontrolle aus. Ein Ringkerntrafo für etwa dieselbe Leistung wiegt ca. 1 kg…..

    • #40466

      Monti

      Die U_Do 16 ist oversized für HK

      Ähm, gibt hier einige, die eine Duetta, Linie 54 oder sogar Gran Duetta in einem Heimkino-Setup betreiben, mich eingeschlossen. Ich finde das nicht oversized… 😉

      Oder Du kannst damit den Sub sparen.

      Hmm, da werkelt doch bei mir noch ein Move-Pump 15, auf den ich neben der Duetta auch nicht mehr verzichten mag. Da bin ich, glaub ich, auch nicht der einzige. 😉

      Sorry, aber den Senf musste ich jetzt dazu geben. Ein HK funktioniert auch mit kleinen kompakten, aber mit großen und zusätzlicher Sub-Unterstützung macht‘s einfach noch mehr Spaß. Jeder, wie er mag… Und Stück für Stück…

      Und ja, ich würde auch erst mit den Lautsprechern anfangen und mir später vielleicht Gedanken über die Verstärkung machen.

      Ciao
      Chris

  • #40468

    MartinK

    Hallo Chris.
    So gesehen hast Du schon recht. Hier werkeln auch 2 12er für 25 qm…. Hatte in meinem Beitrag versucht, für den TE in dessen Rahmen zu empfehlen. Membranfläche kann man immer brauchen.
    Gruß Martin

  • #40472

    Hector Fieramosca

    @Matthias (DA)

    Nein, bis jetzt noch nicht so richtig, aber darum wurde der AVR auch nicht gekauft. Grund war bischen mehr Power und 4k Passthrough im Vergleich zum kleineren 1400er. HDMI und der optischen Eingang tuts schon die ganze Zeit. Die “2. Zone” Funktion werde ich aber dann bald brauchen.

    Beim Subwoofer ist die Höhe ein Problem wegen der Beamerleinwand. Wegen der Optik würde der Sub nicht in die Mitte kommen! An der Front links oder rechts innen von den Lautsprechern ist wohl leider auch der einzige Platz, aber das müsste ich mir nochmal ansehen, wenn die Wahl zum Sub konkreter wird.

    Ein 5 Jahresprojekt ist wohl eine schlechte Idee 😀 Das wäre ja eigentlich auch der Plan für die beiden Quicklies gewesen, da dürften 5 Jahre auch langsam hinkommen und man sieht ja wie der aktuelle Stand ist 🙁

     

    @MartinK

    Bin erst wieder am WE zuhause, dann besorg ich ein paar Zahlen. Bezüglich Qualität sind die Quicklies das Beste was ich bis jetzt Zuhause hatte. Hätte es gerne lauter, dazu 5.1 und einfach “mehr” davon.

    Bei der Udo16 schreibt Udo im Bericht, ich interpretiere es zumindest so, dass sich diese eigentlich “einfach” antreiben lassen. Reden wir vielleicht aneinander vorbei?

    Dass es speziell für Heimkino sogar gut wäre 5x den selben LS zu nutzen lässt mir ja auch keine Ruhe, aber der Aufpreis zu den Stand Udos ist aufgrund der benötigten Ständer für die Kompakten auch fast Null. Und StandLS interessieren mich einfach. Sollte mit das nicht zusagen, dann besser mit 2 Udos herausfinden als mit doppelt so teureren 😀

     

  • #40473

    Matthias (DA)

    Moin Hektor,

    Wie gesagt, erst mal die Lautsprecher, das wird scho hinkommen für den Start.

    Und falls ein AVR upgrade ansteht, lieber nen gebrauchten Boliden als nen neuen Mittelklasse AVR, bis auf Schnickschnack können die neuen oft vieles weniger gut als ihre Vorgänger…

    Frohen Bau!

     

    Matthias

  • #40474

    Monti

    Hi Hector,

    ich würde mir da keine Sorgen machen. Die SB 16 hat etwa 87 dB Wirkungsgrad, das ist kein Hocheffizienz-Lautsprecher, erfordert aber auch kein Kernkraftwerk vorne dran.

    Wenn Du hinten den Platz hast, kannst Du auch hinten große hinstellen. Innerhalb der U_Do-Reihe sind aber eigentlich alle miteinander kombinierbar. Im Idealfall haben die Rears, wenn sie „nur“ kompakte sind, die gleichen MT-Treiber wie vorne, das ist aber vermutlich nur für‘s Gewissen relevant. Möglicherweise wichtiger ist da noch auf einen ähnlichen Wirkungsgrad zu achten. Die 3 dB weniger einer U_Do 1 z.B. können da ohne Anpassung durch den AVR bei empfindlichen Ohren schon auffallen.

    Schon mal über die U_Do 13 nachgedacht? 😉

    Ciao
    Chris

  • #40475

    nymphetamine

    U_do 13… Meine rede 😂😂😂
    Falls sie dir zu mächtig sind… Dann bestelle dir die u_do 13 aber nur mit der u_do 6 weiche und schließe die tt an ein sam an… Dann hast du gleich das problem mit dem sub gelöst…

  • #40521

    Hector Fieramosca

    Nachgedacht? Die Udo13 standen von Anfang an weit oben auf meiner Liste. Wegen dem Wirkungsgrad habe ich mir bis jetzt noch keine Gedanken gemacht, wusste nicht, dass der innerhalb einer Serie eine Role spielt.

     

    Also das wäre dann eine Udo6 mit einer Kombination aus Udo7 und Udo10. Ein Modul pro Seite ja? Würde das denn überhaupt klappen mit den Maßen und Volumen? Die Idee kommt von deiner Contra2 ja?

    Bin gerade nur am Tablet, schau es mir Morgen an.

  • #40536

    nymphetamine

    Hi,

    Nein, meine contras laufen im “Standard”. Ich muss au grad ehrlich gstehe, dass ich irgendwie gelesen hatte, dass du jetzt an der u_do 6 gedacht hast… Vermutlich aber verwechsle ich da grad was…

    Aber prinzipiell… Die u_do 13 is ne männerbox… Punkt!.. Wenn du aber denkst, dass ein ausgewachsener 3 weger als main zu “mächtig” ist und du nicht auf nen sub verzichten willst… Jedoch die maße der U_do 13 passen.. Warum nicht die u_do 13 in die einzelkomponenten zerlegen. Die besteht ja aus der U_do 6 + doppel U_do 7 (sub)…

    Somit hättest du platzsparend deine fronts und sub untergebracht. Und das sogar in x.2… Wenn ich mich net recht täusche (bitte korrigiert mich jemand, falls ich falsch liege) kannst du hierfür pro seite das sam300 nehmen und dort beide tt anbringen.

    Das schöne daran… Die u_do 6 wäre eh als center zu verwenden. Falls du bissle oversized sein willsch… Kannsch die au als rears verwenden. Und somit bist du eigentlich sortenrein.

    Ich persönlich würde mir aber die u_do 13 bauen und dann erst schauen, ob du wirklich noch ein sub benötigst.

  • #40539

    Matthias (DA)

    Stimme mit Nyph überein, gleich die ganze, das Geld was Du fürs Sam sparst kann dann in nen gebrauchten Boliden AVR oder Stereoamp gehen.

    Es sei denn Musik spielt keine Rolle, für reines Heimkino kann ein Sub Sat System sinn machen

  • #40543

    Hector Fieramosca

    Hi, bin doch erst heute zu einem Rechner gekommen. Sorry.

    Was den Platz angeht ist auch bei mir so eine Sache. Die Fronts oder Rears stehen je nach entgültiger Aufstellung direkt an der Want bzw 1x im Eck. Theoretisch dürfen die vorderen LS nicht breiter als 15cm werden 😀 Aber egal, das wird so gestellt, dass es passt!

    Weiter oben habe ich Foto stehen, da sieht man das. Der rechte LS kommt vielleicht ganz nach rechts anstelle des Regals. Was da stehen wird und das ist jetzt dann doch endlich mal entschloßen, fängt mit U_do an, aber die Zahl dahinter habe ich noch nicht 🙂 Die Udos reizen mich einfach am meisten, speziell die Udo13, stelle ich mir sehr passend für meine Musik vor. Ob die Udo16 vernünftiger wäre oder einfach von der Größe eher passt (passen muss) wird noch entschieden.

    Nach viel hin und her ist zumindest dieser Schritt getan! Als Center “klar” der Udo6. (Die Udo16 wäre wohl auch als Center machbar, oje, die Udo13 etwa auch? 😀 ) Die Rears muss ich mir erst ausmessen, die kommen vielleicht über den Hörplatz. Die nächsten Tage überlege ich mir was zur Aufstellung und möglichweise fertige ich ein Gehäuse an, damit ich das in Echt sehe. Habe ja noch etwas Zeit bis zu meinem Urlaub.

     

     

    Wegen dem Vergleich.

    Quickly 28 hat 4 Ohm, leider finde ich nichts mehr zum Wirkungsgrad, glaube mich vage zu erinnern, dass es knapp über 80 dB waren?

    Anzeige im Bereich von 0 (Min) bis 98 (So nutze ich das)
    Anzeige von —dB (Min) im Bereich von – 79,5 dB – 18,0 dB

    35 = -45 dB
    40 = -40 dB
    45 = -35 dB
    50 = -30 dB
    55 = -25 dB
    60 = -20 dB
    65 = -15 dB
    70 = -10 dB
    80 =    0 dB

    Es unterscheidet sich sehr nach Quelle. Bei Filmen von Bluray oder CDs am Player reichen eigentlich um die 55-60. Bei Filmen von Netflix und Musik vom Rechner sind es schon mal 65 oder gar 70.

  • #40545

    Monti

    Hi Hector,

    bau die U_Do 13. Wenn Du schon mit ihr liebäugelst und sie nicht baust, wirst Du Dich immer fragen, ob sie nicht vielleicht doch besser gewesen wäre. Die Zweifel werden immer da sein.

    Als Center ist die U_Do 6 mMn ausreichend. Ggf. im AVR die Frequenz nach unten bei 80 Hz begrenzen. Sonst könnten bei Oblivion in der Szene mit der Kernexplosion in dem einen Reaktorturm die Chassis auch das große Flattern bekommen.

    Viel Spaß beim Bau und halte uns gerne auf dem Laufenden.

    Ciao Chris

  • #40546

    n8flieger

    Hey Hector,

    bei werkelt in der Front die U_Do4 nebst U_Do6 als Center, dazu der ContraSub12.

    Front

    Das geht sehr gut auf 40 qm sowie auf 12 qm. Da fehlt nix, zumindest für mich aktuell.

    Die Rears sind die U_Do14 Satelliten und als TopMiddle für die Decke spielen U_Do8.

    Für mein kleines Heimkino eine TipTopLösung.

    Die 13er geht bestimmt sehr gut zu Werke, daher viel Spaß beim Bau.

    Gruß Enrico

  • #40563

    Hector Fieramosca

    Hi n8flieger,

    hört sich auf jeden Fall nach einer Menge Vergnügen an. Vielleicht kommt es auf dem Bild nur so rüber, aber der Center wirkt neben den 4er und dem Sub etwas verloren, wie wird das wohl erst bei der 13er sein 😀
    Merkst du was davon, dass der rechts LS an der Wand steht und der Linke nicht?

     

    Ich muss aus Interesse und Wissbegierde offtopic werden.
    Wovon hängt Homogenität ab bzw. was sind die wichtigsten Kriterien? Selber Hochtöner ist bei der Reihe gegeben. Zur 13er den 6er Center nehmen ist bekannt, aber warum, weil beide als MT den SB13 nutzen, richtig? Wie spielt das fehlende Basschassis im Center eine Rolle in der Front?
    Ist die 13er als Center machbar? Bei den Kommentaren zur 12er scheint dies recht einfach zu funktionieren. Bei der 16er scheint es wohl auch möglich zu sein. Der Aufbau der 13er und 16er scheint mir ähnlich?

     

    Ok und wieder zurück. Hätte da noch die ein oder andere Frage.

    Ich würde wohl bei der Udo13 für die Reflexöffnung anstelle des Rohres einen Kanal machen. Ist das möglich und wenn ja in welcher Höhe (unterhalb des untersten Teilers) käme der Kanal? Wie das Reflexrohr mit Mittelpunkt auf 150mm Bodenhöhe? Breite 240mm Tiefe 197mm Höhe 32,7mm fürs selbe Volumen.

    Weil die Front quasi schon feststeht habe ich mir Gedanken zu den Rears gemacht. Udo2 (Bassreflex) oder Udo5 (geschlossen), freistehend nahe der Hörposition oder 1-1,5m dahinter/seitlich? Gibt es je nach Aufstellung ein Ja oder Nein für einen der beiden Lautsprecher? Aber Udo6 ginge doch auch und wenn eh freistehend sogar Udo4, Ständer braucht man ja so oder so :O

    Vielleicht habt ihr da auch noch den ein oder anderen Tipp für mich 🙂

    • #40595

      n8flieger

      Hey Hector,
      Das sieht nur auf denn Bild so aus, der Center ist schon ne große Kiste.

      Wegen der Wandnähe mache ich mir keine Sorgen, da hört sich nichts falsch an. Mag aber auch an meinen Holzohren liegen 😁.

      Gruß Enrico

  • #40564

    Matthias (DA)

    Moin,

    Selber hochtöner sollte man schon machen, den MT aus der gleichen Reihe passt auch gut genug, mindestens aber der gleiche Hersteller.

    Unterschiedliche Größe sehen viele als nicht so kritisch an, hab auch ne Chorus 51 über der Duetta hängen. Beides Eton, ganz andere Baureihe, aber trotzdem: passt.

    Rears nen Meter oder mehr Abstand und damit von hinten ist genial, wenn Du eh Ständer brauchst mag ich Standboxen, aber da die eh nicht bis ganz runter laufen… einfach so ähnlich wie möglich im Vergleich zu den fronts und dann passt das scho

    Matthias

  • #40566

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Dann noch als kleine Ergänzung: Wir entwickeln unsere Bausatz-Reihen immer so, dass sie innerhalb der Serie Upgrade fähig, aber sich auch im Heimkino passend ergänzen. Das ist zwar etwas aufwendiger, aber wer braucht heute noch “stand allone” Stereoboxen, die sich bestenfalls dem Waf unterwerfen müssen!

    Gruß Udo

  • #40567

    Hector Fieramosca

    Das ist bei der Udo-Reihe alles gegeben. Perfektes Beispiel für Selbstbau! Bauen und testen 🙂

    Gut, das überlege ich mir dann noch, wäre eine gute Alternative. Ist auch am Ende preislich nur ein kleiner Unterschied. Die letzten zwei Sätze verstehe ich nicht. Was meinst du mit “nicht ganz runter laufen” und “ähnlich im Vergleich”?

     

    Ein Upgrade würde ich bei aktuellem Stand niemals machen, neue LS bauen macht mehr Spass. 5.1 ist ja nicht das Maximum 😀 Ein späteres Upgrade meine ich eigentlich auch nicht. Wenn du im Bericht schreibst, dass zur 13er der 6er als Center passt, will ich das nicht in Frage stellen. Mich interessiert einfach der technische Aspekt dahinter, wenn man das so bezeichnen kann.

    Nach einem etwas längerem Text habe ich mir wohl die eine Frage selbst beantworten können und verschone euch mit dem viel zu langem inneren Monolog 😀 Nur kurz, ob ich nicht doch falsch liege.

    Die Udo6 ist aufgrund der SB13 Chassis wie in der 13er einer Udo12 als Centerversion im doppelten 11er Gehäuse und den größeren SB16 Chassis/Volumen vorzuziehen oder sind wir wieder beim ersten Satz dieses Posts angelangt?

     

    Der Gedanke mit dem Reflexkanal bei der 13er stimmt so?

     

  • #40568

    nymphetamine

    Hi,

    Die U_do 6 is als center für die u_do 13 sehr optimal, das die u_do 6 ein bestandteil der 13er is… Nur hat die 13er noch 2 tieftöner drunter verbaut.

    Ein Center soll vor allem die stimme darstellen. D.h. Die main kann sich verstärkt um die Effekte und musik kümmern (wird somit entlastet und hat mehr reserven für anderes). Deswegen brauchst du hier keine tieftöner… So wird das ja schon im tonstudio abgemischt… Die ersten 2 kanäle übernehmen die meisten effekte und musik, bissle die sprache… Der 3te kanal vorwiegend die stimmen und die Effekte, die restlichen alles was so um den zuh9rer passiert (grad wenn “hinter einem” jemand auf nen ast tritt oder ne explosion stattfindet)… Und dann noch die x.1 / x.2 die dann alles darstellen, dass in die tiefe geht (tiefe töne, die den anderen kanälen weggenommen werden (also alles unter 80hz => das is mit “nicht ganz runter” gmeint… Du stellst normalerweise eine trennung der hauotkanäle (vor allem die rears) auf 80hz ein => dolby stamdard)), weil viele so tief gar net kommen bzw. Leistungstechnisch diese power für andere frequenzen ben9tigt werden)

    Bei musik sieht das ganze anders aus… Musik is in stereo abgemischt. D.h. Die mains übernehmen alle Frequenzen… Die rears sollten da eigentlich keinen mucks geben, da diese nicht benötigt werden… Die unteren frequenzen können aber auch an nen sub weitergegeben werden, um die frequenzen spürbar zu machen, die technisch die mains nicht können (weil teilweise unter 40hz)

    Kurzgesagt: U_do 6 is in der u_do 23 verbaut und passt deswegen perfekt als center zur 13ner, die rears werden bei 80hz getrennt, damit se im tiefton entlastet werden (=> ab hier spielt der sub). Tieftöner im center is net notwendig, zumindest der hochtöner sollte ähnlich der anderen komponenten sein. Bei zuviel platz und budget kann als rears auch standboxen verwendet werden (hier würde sich halt die u_do 6 anbieten (ggfs. Als acl-bauweise anbieten => ähnlich gebaut wie eine chorus 52 acl oder die neue “mädchenbox”), da du die ja schon 3 (center + oberteil der 13er) mal vor dir hast.

    Das mal gaaaaanz grob und bissle müde um die uhrzeit zusammengefasst.

  • #40569

    Monti

    Moin,

    Reflexkanal gegen Rohr kannst Du tauschen. Nur darauf achten, dass die Länge und die Fläche gleich bleiben. Bei Zweifeln erstellst Du am Besten eine Zeichnung mit den Maßen und schickst sie Udo zur QS.

    Nymph hat es eigentlich schon geschrieben, trotzdem noch mal mit meinen Worten: Der Center spielt im Heimkino die wichtigste Rolle, weil er das meiste der Dialoge wiedergibt. Alles andere sind, je nach Film und Abmischung, Effektlautsprecher. Dem AVR kommt dabei die Rolle zu, die LS ihren „Fähigkeiten“ entsprechend zu versorgen, d.h. im AVR wird eingestellt, wie weit runter ein LS beschickt wird.

    Du kannst eine 13er auch als Center bauen, es ist aber eigentlich nicht nötig, weil Du mit den Fronts schon den Tieftonbereich abdeckst. Dann Bau lieber noch einen oder 2 Subs für den Männerspaß dazu.

    Solltest Du Dich für die 6er als Center entscheiden, nicht vergessen, dem AVR Bescheid zu sagen, dass er da bei 80 Hz mal Schluss machen soll.

    Ciao Chris

  • #40570

    Hector Fieramosca

    Das hat mich jetzt mehr als überzeugt! Gut erklärt! Udo6 als Center… check. Die Trennfrequenzen kann beim AVR einzeln eingestellt, dann kann ich es für Center und Rear so machen wie ihr geschrieben habt.

    Dann mache ich mich mal daran zu überlegen, ob es hinten Stand-LS oder kompakte LS werden sollen. Würdet ihr für hinten, die Udo6 mal außer vor, die 2er oder 5er nehmen? Bassreflex oder geschlossen?

     

    Bald kann bestellt werden, freu mich schon 😀

  • #40589

    Monti

    Dann würde ich die 2er nehmen. Erstens ist der Rest auch alles Bassreflex und zweitens ist der Wirkungsgrad der 2 gegenüber der 5 ein klein wenig besser.

    Ciao Chris

  • #40591

    nymphetamine

    Nehme (wenn kompakte)die u_do 15… Sie is offiziell die kleiner 6…

    upgrade von u_do 15 auf u_do 6

    Jedoch nur, wenn du denkst, dass ne u_do 6 zu viel des guten wäre… Ansonsten würde ich ne 6er favorisieren…

  • #40592

    Hector Fieramosca

    @Monti

    Habe ich mir heimlich auch so gedacht.

     

    @nymphetamine

    Meinst wegen der Upgradefähigkeit? Dann gleich die 6er 🙂

    • #40593

      nymphetamine

      Jain 😂 eher wegen der sortenreinheit. Und klar… Wenns wieder kribbelt, dann kannst du noch en upgrade machen… Erst auf die 6er und wenns dann noch übertreiben willst, von der 6er auf die 13ener. Unterschied von der 15ener zur 6er sind 25€… Pro box… Da würde ich au net lang überlegen. Aber wie schon paar mal gesagt, wenn der platz da is, würde ich die 6er nehmen.

      Jetzt misst du nur noch selber entscheiden, wie du die 6er aufbaust… Entweder im sinne der hk-ideologie… Also kompakt und geschlossen oder du baust dir au mögliche “stand alone” boxen. Da würde ich die 6er als acl-version bauen, damit se tiefer geht, wenn se als mains verwenden würdest

  • #40614

    Hector Fieramosca

    Ich werde das jetzt wohl wie folgt machen:

    Front L/R Udo13
    Center Udo6
    Rear Udo6 mit Ständer

    Die Rears werden deshalb auch Udo6, weil das für evtl, aber eher nicht sehr wahrscheinliche eintretende zukünftige Vorhaben mehr Möglichkeiten offen lässt 😀 Habe mich auch gegen eine Standversion hinten entschieden, da ich sie “kompakt” ganz plumb wo raufstellen kann.

     

    Jetzt stehe ich jedoch vor einem neuem Problem. Das ist wahrscheinlich sehr sehr banal. Ich möchte gerne auf Gehrung schneiden. Beim Gedankenspiel ist mir aufgefallen, dass sich die Maße verändern. Gibt es dazu einen Leitfaden, damit man weiß welche Seiten man um die zweifache Stärke verlängern muss?

  • #40616

    MartinK

    Moin Hector. Bei den Tools auf dieser Seite findest Du den Holzlistenrechner. Der kann das.
    Gruß Martin

  • #41286

    Hector Fieramosca

    Hi,

    kleines Update!

    Hat ein wenig gebraucht bis ich mit dem Rechner zurechtgekommen bin.
    Letzte Woche habe ich einen neuen “Holzladen” für den Zuschnitt ausprobiert. Erstmal nur das Material für 1 St. Udo6 um mich am Gehrungsschnitt zu versuchen. Maße stimmen soweit, nur Deckel und Boden fehlen je 1 mm.

    Heute ist ein großes Paket gekommen 😀 Ebenfalls heute bin ich (fast) mit dem eigens für das Projekt  gebauten Schiebenschlitten für die Tischkreissäge fertig geworden, nur der Anschlag für das Maß fehlt noch. Dann erstmal bischen üben wie man Gehrung schneidet 🙂

  • #41287

    LianenSchwinger

    Hallo Hector,

    Gehrungsschnitte sind doch kein Problem. 🙂
    Welche Tischkreissäge hast Du?

    Ich habe die Bosch GTS10XC und habe gerade die SB24ACL gebaut.
    Als Zuschnitt aus dem Baumarkt habe ich mir 2 Platten geholt (eine je Box).
    Maße = Höhe der Box + 2cm und Breite die Summe der Breiten für Seiten/Front/Rück + 2cm sowie eine 3. Platte für Deckel und Böden für beide Boxen. Maße = Höhe des Brett = Breite der Front x 2 + 2cm und Breite = Breite der Seite x 2 + 2cm. Kammerteiler habe ich aus Reststücken geschnitten.
    4. Platte für die Kammerteiler in der Breite der Seitenfront + 2cm und Höhe die Summe (6x) der Höhen der Kammerteiler + 2cm.
    Die 2cm sind jeweils Übermaß.

    Beim Zuschnitt zu Hause bin ich wie folgt vorgegangen.
    1.) die Höhe der Platten, mit der Tauchkreissäge und Gehrungsschnitt, auf Endmaß sägen
    2.) TK auf Endmaß (Breite) der Seiten einstellen (90° Schnitt)
    3.) jeweils pro Boxen-Platte die Seitenteile auf der Tischkreissäge sägen
    3a.) an den Queranschlag ein Reststück mit der Stärke der Platte anlegen und dagegen eine Platte legen, diese fixieren, Reststück wieder entfernen und Queranschlag gegen Platte schieben und fixieren
    3b.) TK auf 45° einstellen. Hier hilft ein digitaler Winkelmesser ungemein. Wobei meine TK stimmt ganz genau.
    3c.) Gehrung in die Seitenteile sägen
    4.) aus der 3. Platte Streifen mit der selben Einstellung für Deckel und Boden sägen
    5.) TK auf Endmaß (Breite) der Front-/Rückwand einstellen (90° Schnitt)
    6.) einen Streifen schneiden für die späteren Kammerteiler
    7.) jetzt aus den Boxen-Platte die Front- und Rückwände sägen
    8.) die Gehrungen wie unter 3 beschrieben einstellen und sägen. Auch die Deckel und Böden aus 4.

    9.) Sägeblatt wieder auf 90° und den Queranschlag nochmal um eine Plattenstärke verändern

    10.) Streifen für Kammerteiler von Brett 4 absägen (entspricht jetzt Endmaßbreite) und danach die einzelnen Kammerteile in der Höhe sägen

    So bin ich auch schon bei der Mona 2.1, den MiniACL und der SB24 ADW sowie 2x der SB12 6L für mein zukünftiges Heimkinosetup vorgegangen.

    Hoffe das war halbwegs verständlich erklärt. 🙂
    Spiel das mal gedanklich durch oder versuch Dich an einer kleinen Probebox aus OSB.
    Da die Platten im Normalfall exakt im 90° Winkel geschnitten sind muss Du Punkt 1 sehr penibel parallel zur Außenkante durchführen damit nachher alle Teile im 90° Winkel sind.

    Damit es mit der Gehrung auch hinhaut alle Schnitte mit gleichen Maßen in nur einer Einstellung vornehmen.

    Viel Spaß
    Jörg

  • #41292

    Hector Fieramosca

    Hi Lianenschwinger.

    als Tischkreissäge dient eine gebrauchte “CMI C-TKS-1600” für 50€. Wurde eigentlich zum gelegentlichen einfachen kürzen von Vierkantholz und Bretten angeschafft. Vernünftig im Millimeterbereich zu schneiden kann man mit der nicht (wirklich). Der Anschlag verzieht sich, der Tisch bzw. die 3 Auflagen herum sind nicht plan zu bekommen, weil die Bohrungen zu ungenau sind. Das Sägeblatt steht nicht 100% im rechten Winkel, zumindest nicht von rechts gemessen, von links schon.

    Aber so werden nicht nur die LS selbst gemacht, sondern auch die Mittel dazu 🙂 Mit dem selbstgemachten Schiebeschlitten klappen jetzt aber schon mal Schnitte im rechten Winkel 🙂 Erste Testschnitte auf Gehrung sehen sehr gut aus. War eben noch einige Kleinigkeiten wie Maßband und Schrauben für den Anschlag holen.

    Die Udo6 geht damit noch, aber für die Größe der Udo13 ist der Tisch ansich einfach zu klein. Ich werds versuchen, aber glaube nicht, dass das klappt, sofern mir nicht noch was einfällt. Mein Vorgehen dabei wird aber ein gänzlich anderes sein, weil ich die einzelnen Bretter schon mit passenden Maßen (Holzlistenrechner sei Dank) zuschneiden habe lassen. Auch kann ich nicht so einfach zwischen 90° und 45° wechseln, ohne, dass ich 1-2 Probeschnitte mache, um sicher zu gehen, dass es auch passt.

    Bis jetzt wurde mit der Zeit und einigen Versuchen die Arbeit besser (genauer) und auch das ein oder andere gelernt! Spaß machts auch und das obwohl ich am LS selbst noch gar nicht gemacht habe 😀
    Zum Beispiel ist der Tipp alle gleichen Maße auf einmal zu schneiden sehr gut, kannte ich bis vor ein paar Tagen auch noch nicht! Wenns dann mal 1 mm fehlt, dann überall 😀 und das ist unseren LS ziemlich egal, solangs am Ende bündig wird. DIY eben 🙂

     

  • #41294

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo Hector,

    das nenn ich eine gute Einstellung zum Boxenbau. Nicht das Errechnen des Volumens bis auf die siebte Stelle hinter dem Komma bringt weiter, sondern Lösungen mit genügender Toleranz und ohne Angst, dass es nicht mehr gut klingt, weil man sich um 1 mm verschnitten hat 😉

    Gruß Udo

  • #41305

    Hector Fieramosca

    Update, (ein wenig offtopic)

    der Gehrungsschnitt macht leider doch mehr Probleme als gedacht. Der Schnitt an sich ist schon brauchbar, leider geht der Anschlag nur bis 30cm. Breiter würde auch keinen Sinn machen, weil bereits jetzt schon zu viel Gewicht über die Kante drückt und es deshalb etwas in die Luft geht. Damit lässt es sich schon mal nicht gut schieben.
    Deshalb muss ich beim Schneiden der kurzen Seiten, es liegt die lange Seite von 52cm an, die Platte festzwingen. Und weil das nur am außersten Rand möglich ist steht die Platte beim Sägeblatt nach oben in der Luft auf und will erstmal wieder mit etwas mehr Kraftaufwand nach unten gedrückt werden. Irgendwo drücken ist bei sowas leider immer kontraproduktiv, weil ich nicht durchgehend den selben Druck per Hand aufwenden kann.
    Und obwohl es meiner Meinung nach mehr als fest genug hält verzieht es mir das Stück seitlich. Oben und unten sind dann einige Millimeter Unterschied. Das variiert blöderweise von Schnitt zu Schnitt, sonst könnt ich das vll ausgleichen. Das kann man dann leider auch nicht mehr mit einer “kleinen” Fase verschönen.

    Das Problem ist, dass der Schlitten mit 76 x 63 cm zwar ansich groß genug wäre, aber der Tisch (nur halb so groß) der Kreissäge ist zu klein um bei den langen Seiten vernünftig “plan” ansetzen zu können. Dazu bräuchte man mehrere Hände, aber das klappt noch schlechter und ist auch nicht ganz ungefährlich.

    Hat jemand vielleicht einen Tipp?

     

  • #41306

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo Hector,

    für lange Gehrungsschnitte braucht man schon fast das Tischlerdiplom, vor allem aber eine sehr gute Säge mit wackelfreiem Schiebeschlitten.  Ohne diese Zutaten ist man ständig in Gefahr, den einen oder anderen Finger zu opfern. Das ist aber keine gute Sache, denn die wachsen nicht nach. Deshalb frag lieber einen Schreiner in deiner Nähe, wieviel Geld er dir für den Zuschnitt abnehmen möchte. Oft ist das nur unwesentlich teurer als das Holz aus dem Baumarkt.

    Gruß Udo

  • #41307

    Hector Fieramosca

    Hi Udo,

    gut zu wissen, dass hier Scheitern erlaubt ist, aber irgendwie auch doch wieder ein Ansporn 😀

    Es wäre wahrscheinlich klüger beim Schreiner anzufragen, aber dann verleime ich wohl diesmal eher normal als einen Schreiner zu suchen. Es ist schon schwer genug bei uns überhaupt passendes Holz mit (gratis) Zuschnitt, der auch was taugt, zu bekommen. Von den Schreinern in der Nähe ist bei mir keiner mehr über, alle aufgehört.

    Mich ärgert es ein wenig, dass ich das nicht doch so hinbekomme. Mir ist klar, dass ich die Udo13 nicht auf Gehrung machen kann, aber zumindest ein Stück der 6er muss irgendwie gehen, das lässt mich nicht los. Es geht ja mehr um das Hinbekommen, als um das perfekte Ergebnis.

  • #41308

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo Hector,

    eine Alternative sind Dreiecksleisten, die auf die Schnittkanten geklebt werden.

    Gruß Udo

  • #41313

    Kosh

    Mit einer Oberfräse ginge es auch. Es gibt Gehrungs-Verleimfräser. Da diese jedoch meistens keinen Anlaufring haben, braucht man dazu einen Frästisch mit Anschlag. Zusätzlich auchn noch, je nach Winkellänge, eine Fräse, die mehr als 8mm Schaftdurchmesser aufnehmen kann.

    Vom Preis liegt man dann aber auch wieder bei einer guten Tischkreissäge 😉

     

    LG

    Kosh

     

  • #41372

    Hector Fieramosca

    Hi,

    neues Update. Wem das zu viel zu Lesen ist, ich hätte am Ende noch ein Frage 😉

    Folgende Sätze lesen sich möglicherweise etwas entmutigend, aber ich denke ich habe alles probiert. Macht nichts, ich wollte es probieren und es hat nicht geklappt. Man muss ja nicht auf Gehrung verleimen 😀

    Das Problem dabei ist nicht das bischen an Ungenauigkeit, sondern, dass keine 2 Schnitte gleich werden und ich versteh einfach nicht wieso. Schnitte im rechten Winkel werden eigentlich sehr genau, aber sobald auf Gehrung geschnitten wird geht es mit den Ungenauigkeiten los.
    Es wirkt so, als würde man mit Absicht mal nach links, mal nach rechts drücken, aber auch das Blatt zieht ganz gut am Brett. Kann gut sein, dass das unabsichtlich bischen mit- oder gegendrückt. Oder mir ganz einfach die Erfahrung fehlt. Was mir auf jeden Fall fehlt ist ein guter Paralellanschlag, denke das ist im Grunde das Wichtigste. Je länger der Schnitt, desto mehr fällt es auf. Bis ca. 25cm ist es noch ok. Obwohl ich mich daran gehalten habe alle gleichen Schnitte auf einmal zu schneiden.

    Einmal ist das Innenmaß auf einen halben mm perfekt, dafür fehlen außen auf einer Seite 3mm und das sind sehr viel, zu viel, damit man (zumindest ich) das noch mit einer Abrundung oä ausbessern kann. Auf der anderen Seite ist dafür kein ganzer mm zu viel/wenig. Das waren quasi 2 Schnitte hintereinander, also dürfte sowas eigentlich gar nicht sein. Habe als Test 3x den selben Schnitt gemacht mit unterschiedlichen Ergebnissen.
    Das führt dazu, dass es zumindest so scheint als wäre die Gehrung gelungen, mit geraden und sauberen Schnitten, aber dafür stimmen der Winkel manchmal nicht. Macht ja auch irgendwie nicht so richtig Sinn. Richtet man sich den rechten Winkel ein, dann ist auf die Länge von den 52cm an manchen Stellen kaum genug Fläche um zu leimen. Da sich jeder kleiner Fehler summiert passt es am Ende mit den 6 Seiten gar nicht mehr. Das Ergenis würde mich ja nicht wundern, wenn man die Schnitte wirklich frei Hand macht, aber selbst, wenn ich das 50x30cm Brett an 3 Punkten einspanne will es einfach nicht genauer werden.
    Soll jetzt keine Ausrede sein, aber da dürfte die Maschine für genaue und lange Gehrungen einfach nicht geeignet sein 😛 Udo hat es schon etwas angedeutet. Ist eben doch mehr ein “Spielzeug”. (Habe ein wenig nachgeforscht und das Teil fällt in den 100€ Bereich).

    Jetzt wäre es mir egal, wenn zumindest an den zusammengehörenden Kanten ein gleiches Maß zu viel oder zu wenig wäre, damit kann man relativ einfach arbeiten, aber nicht, wenn es mal so und mal so ist.

    Abhaken und weitermachen 🙂 Brauche aber neues Material, hatte etwas zu viel Verschnitt bei der Probiererei 😀

     

     

    Als nächstes werden ich mal eine Udo6 normal verleimen und mich an der Form der Kanten und Schattenfugen versuchen. Kann man eigentlich Folieren und Furnieren nur an rechtwinkligen Kanten oder gibt es da auch was für eine Fase oder Rundungen?

    @Kosh Darüber habe ich auch nachgedacht, aber wie bereits schreibst braucht es dazu ebenfalls das richtige Werkzeug.

    @Udo Du meinst einfach die Leistungen auf eine Fase leimen?

  • #41491

    Hector Fieramosca

    Hi,

    wie ich gerade feststellen musste gibt es kein einfarbiges Furnier (Echt oder Kunststoff). Zumindest finde ich nichts dazu. Mir ist schon klar, dass der Sinn hinter Furnier die Maserung bzw das Aussehen von Holz ist, aber naja…

    Kann jemand Folien empfehlen 😀

  • #41492

    Michael

    Hallo,

    an welche Farbe hattest du gedacht. Es gibt sehr schönes schwarzes Furnier.

     

    Auch Blau oder Grün gefärbtes.

    Vogelaugen gefärbtes Furnier blau gefärbt SaRaiFo 250x32cm ( Google Suchbegriff)

    Ansonsten ein schönes helles Furnier nehmen. Ahorn z.B. und mit farbigen Hartwachs behandeln.

     

    Gruß Michael

  • #41494

    Hector Fieramosca

    Hi Michael,

    eigentlich gefällt mir schwarz oder ein dunkles grau bei Lautsprechern sehr gut, jedoch habe ich ebenfalls schon an was Helles gedacht. Die (Front-) Lautsprecher sind doch sehr groß und in schwarz könnte ich mir vorstellen, dass die zu dominat im Raum stehen. Nur ohne Maserung/Muster.

     

     

  • #41495

    Kosh

    Es gibt auch farbige Pigmentbeizen von z.B. Hesse Lignal. Wenn man etwas ausgefallenes möchte mischen die das auch. Hier schränkt man sich nur von der Oberflächenbehandlung etwas ein.

    Lackieren würde sich auch noch anbieten.

    Man wird aber bei allen Optionen sehen, dass es stumpf verleimt wurde.

  • #41497

    Matthias (DA)

    Moin, schau mal bei templin Furniere, die haben schwarz durchgefärbtes, kommt sehr edel!

    https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Thema/soundbar-adw/

     

  • #41498

    Hector Fieramosca

    Ich bin durch eure Vorschläge auf so viele Ideen gekommen. Ich mache mir eh schon zu viele Gedanken 😉 Ich springe von einer Idee zu anderen ohne die vorherige zu Ende gedacht zu haben. Von komplett schwarz bin ich just in dem Moment nicht mehr (so) begeistert, man will ja was anderes probieren. Weiß mit schwarzen Akzenten würden mir gefallen, aber passt nicht zum restlichen Raum. Siehe Bild in “Antwort #33903”.

    Eine Mischung aus gelb, braun, gold, also “ocker” könnte ich mir auch gut vorstellen. Das wäre ein schöner Kontrast zu den schwarzen Chassis. Oder wie Michael schon schrieb, etwas in Richtung Ahorn.

    So wie im Bild von Mattias sehen meine Quicklies aus, ist aber einfache Folie.

     

     

     

  • #41500

    Matthias (DA)

    Moin,

    Jaa so viele Möglichkeiten…

    Bergahorn mit Buche mpx Fronten mag ich auch 😉

     

    https://www.acoustic-design-magazin.de/2017/12/16/chorus-51-wallross-made-by-matthias/

     

    Wird schon!

     

    Frohes quälen, aber dann auch wählen.

    Vorteil beim Lackieren ist natürlich, dass Du vermutlich bald nen Grund hast neue Gehäuse zu bauen 😉

    Wenn Du keine Stoßkanten magst, ggf vorher noch 3mm mdf als Sperre verkleben

    Matthias

  • #41501

    Hector Fieramosca

    Lackieren hätte ich in Erwägung gezogen, wenn die Gehrungschnitte einigermaßen geklappt hätten 🙁 Die Udos sind sicher nicht die letzten LS!

    Das Bild ist super! Der Boden bei mir ist noch dunkler als die Front deiner LS. Im Grunde würde es farblich umgekehrt bei mir wohl ganz gut passen, also Front hell und Rest dunkel. Farblich kommt Ahorn sehr nahe an meine derzeit favourisierte “Farbe (ohne “Muster”)”.

    Ich habe die letzten Tage viel gelesen, aber die Variante mit den dünnen MDF Platten hatte ich total vergessen! Hmm…

     

    Edit (nur laut gedacht): Falls doch mit Muster/Maserung… Sind zwar jetzt nur Folie, aber Ahorn für die Front und (leicht rötliche) Nuss vielleicht? https://www.amazon.de/Klebefolie-Dekofolie-M%C3%B6belfolie-selbstklebende-Natur-Holzoptik/dp/B079YK3CKS/ref=cm_wl_huc_item?th=1

  • #41504

    Hector Fieramosca

    Es gibt ja wirklich schöne Furniere, aber… egal ob Furnier oder Folie, mir tun sich bei der Suche ein paar Fragen auf und ich weiß nicht, ob das an mir liegt oder eine generelle Situation ist. Bei den schönen SaRaiFo Furnieren sind die Maße für die Udo13 (125x36cm) mit 250x32cm leicht “unpassend”. Die Tiefe könnte man ja noch anpassen, aber dass die Höhe genau die Hälfte ist, hm, ist wohl Pech 😀 Ok, Rest für die kleinere Udo6 verwenden, aber man soll doch bei Furnieren nicht Stückeln.

    Auf anderen Seiten es gibt zb gerade nur 1-2 Blatt oder man bekommt viele kleine mit 40x15cm. Wie es nun mal so ist, sucht man sich natürlich die teuersten Stücke mit dem Gegenwert der ganzen Box raus, nein, auf keinen Fall, da ist das Geld in den Lautsprechern 10x besser investiert!

    Beim Furnieren macht man Seite für Seite, soweit klar, beim Folieren möchte man doch einmal komplett rum. Also 1x 125cm rauf, 28cm rüber und wieder 125cm runter und nicht die 28 für den Boden vergessen. Sind in Summe über 3m. Am Deckel teilen, wohl eher nicht. Wie macht man das? Ich habe genau 2 Folien gefunden: hochglänzende Küchenmöbelfolie 😀

    Plötzlich scheint die Variante mit der Schattenfuge und Lackieren als am einfachsten?

     

    Ich stehe da gerade etwas an. Wie geht ihr bei sowas vor? Folie teilen, macht das wer? Wie finde ich bitte das passende Furnier in der passenden Größe und Menge? Liegt es auch daran, dass die Lautsprecher so groß sind?

    • #41507

      Kosh

      Beim Furnieren kannst du auch kleinere Streifen fügen (zusammenkleben). Man kann z.B. einen Stapel Furnier einfach der Reihe nach aufklappen (stürzen) und fügen. Entweder mit extra Furnierkleberollen selbst oder beim Tischler zusammennähen lassen.

      Beim Stürzen ergeben sich auch sehr schöne Oberflächenbilder.

    • #41508

      DanVet

      Hallo Hector,

      due schreibst:

      “Beim Furnieren macht man Seite für Seite, soweit klar, beim Folieren möchte man doch einmal komplett rum. Also 1x 125cm rauf, 28cm rüber und wieder 125cm runter und nicht die 28 für den Boden vergessen. Sind in Summe über 3m. Am Deckel teilen, wohl eher nicht. Wie macht man das? Ich habe genau 2 Folien gefunden: hochglänzende Küchenmöbelfolie 😀

      Plötzlich scheint die Variante mit der Schattenfuge und Lackieren als am einfachsten?

      Ich stehe da gerade etwas an. Wie geht ihr bei sowas vor? Folie teilen, macht das wer? Wie finde ich bitte das passende Furnier in der passenden Größe und Menge? Liegt es auch daran, dass die Lautsprecher so groß sind?”

      Schau mal bei Stefan 🙂

      https://www.acoustic-design-magazin.de/2017/07/28/folieren-mit-stefan/

    • #41509

      Hector Fieramosca

      Hallo DanVet,

      habe deinen Post erst jetzt gesehen 🙂

      ———————————————

      Ich antworte mir mal selbst 🙂

      Bei den d-c-fix Folien gibt es Varianten in 3 Breiten und dazu die Auswahl meterweise zwischen ab 2m-15m zu wählen.

  • #41506

    Ollum

    Hallo Hector,

    noch ein Vorschlag für die nächsten Gehäuse: Aus Echtholz bauen (z.B. Leimholz), ggf. abdunkeln mit dunklem Hartwachsöl (das Holz muss für den Effekt dunkel sein), dann eine Schicht Hartwachsöl mit Gold- oder Silberpartikeln drüber:

    https://www.osmo.de/farbe/farbe-fuer-holz-im-innenbereich/anstriche-fuer-holzfussboden/hartwachs-oel-effekt-silbergold/

    Gibt einen subtilen, edlen Look 😉

  • #41589

    Hector Fieramosca

    Beim Furnieren kannst du auch kleinere Streifen fügen (zusammenkleben). Man kann z.B. einen Stapel Furnier einfach der Reihe nach aufklappen (stürzen) und fügen. Entweder mit extra Furnierkleberollen selbst oder beim Tischler zusammennähen lassen.

    Beim Stürzen ergeben sich auch sehr schöne Oberflächenbilder.

    Ich habe bis jetzt immer nach ausreichend großen Furnieren gesucht, weil mich Videos zu dem zusammenfügen total abgeschreckt haben.

    Ich werd wohl doch noch mal folieren, da ich vielleicht schon passende Folien gefunden habe. 3 verschiedene Breiten und meterweise von 2-15m bestellbar. Es wird teilweise doch dünkler und da bin ich mir mit “dark maron” fast schon sicher. Beim hellen Teil stehen, Ahorn, Whitewood, Nordic Elm, Perlmuttholz weiss und Weißesche in der engeren Auswahl.
    Da muss ich aber noch ein wenig mit Sketchup spielen, ob nur die Front, Front mit Streifen an der Seite, oder auch am Deckel, etc anders wird.

    Heute aber ich sogar noch (polymere oder gegossen) Folien gefunden welche man komplett um eine Ecke ziehen kann. Dann könnte man vielleicht dank zwei Farben die Stosskante gut kaschieren. Sind aber wohl richtig teuer.

     

    Nach der ganzen Theorie die letzten Tage wollte ich heute eigentlich die erste Udo6 verleimen, aber mit den vorhandenen Zwingen gehen gerade noch die 30cm. Deshalb eine Frage: Braucht man mit Fugenleim wirklich keine Zwingen mehr, ich kann das kaum glauben. Ich kann mir nicht mehr erinnern mal in einem Baubericht von Fugenleim gelesen zu haben.

     

    PS: Das Video von Stefan habe ich schon gesehen. Was ich mich Frage, warum man für die Front nicht die bereits vorhandene gerade Kante von der Folie verwendet? Ist das wegen dem Verwenden vom Heißluftföhn?

  • #41591

    Peterfranzjosef

    Hallo Hector,

    zu Deiner Frage nach der Notwendigkeit der Verwendung von Schraubzwingen beim Boxenbau mit Fugenleim kann ich Dir sagen:

    nicht unbedingt.

     

    Udo klebt seit Jahren, wie in den Vorstellungen zu sehen ist, ohne Schraubzwingen. Vielleicht hupft sein Kater mal drauf und beschwert sie etwas.

    Anfangs war ich mir auch nicht sicher, ob es ohne Schraubzwingen geht, da ich sie vorher immer benutzt habe. Mittlerweile bin ich da entspannt.

    Bei de Verwendung von Schraubzwingen können durch den Anpressdruck die zu verleimenden Teile langsam verrutschen. Meistens wenn sie nicht beobachtet werden, um dann über Nacht richtig fest zu werden.

    Da musste entweder dübeln, mit kleinen Nägeln ohne Kopf oder Schrauben fixieren. oder aber mit anderen Schraubzwingen die rechten Winkel fixieren. Hierbei explodiert die Anzahl der benötigten Schraubzwingen enorm, während das Wachstum zusätzlich benötigter helfender Hände auch nicht ohne ist.

    Bei kleineren Teilen, die gerade sind, brauchste keine Schraubzwingen. Das hält locker. Bei kistenförmigen Gegenständen, wie LS-Boxen treten bei normaler Verwendung keine Kräfte entlang der Leimfugen auf, welche sie Dir wieder zerlegen könnten. .

    Mein Schwiegervater ist Schreiner, der erklärte mir, der Anpressdruck beim Verleimen sollte auch dem später zu erwartenden Druck auf dem Werkstück entsprechen.

    Der Leim wird in die Holzporen (MDF war für ihn KEIN Holz!!) eingepresst, verteilt sich dort und bildet eine Art kleiner Häkchen beim Aushärten.

    Wenn Holz/Holzbaustoffe richtig verleimt wurden, reisst es selten an der Leimfläche .

    Also nur Mut, gut Leim auf die Teile, etwas anpressen, damit der Leim eine luftdichte Klebeschicht bildet.

    Fingerprobe, ob´s bündig ist. Nächstes Teil. Schau einfach mal in die Anleitungen im Magazin, da ist es beschrieben.

    Hüte Dich bei den Erstlingswerken vor Expressleim!!

    Servus Peter

     

  • #41595

    MartinK

    Hallo Hector.
    Es hält ganz sicher auch ohne Zwingen. Ein schönes Würstchen Leim auf die Kante, behutsam absetzen und dann leicht hin und her schieben. Damit verteilt sich der Leim und Du merkst schon, wie es regelrecht “ansaugt”
    Nimm Fugenleim, der ist im Gegensatz zu normalem Holzleim länger korrigierbar. Zu den Zwingen hat Peter schon alles gesagt. Ich lasse es aus genau den erwähnten Gründen. Bei Kantenlängen von mehr als ca. 80 cm nehme ich ca. 3 mm Holzschrauben zum Fixieren. Ist ja nur, dass es nicht heimlich verrutscht und bringt gewissen Anpressdruck. Meist reißt das Mdf direkt unter der Leimschicht. Habe das bei diversen Gehäuseumbauten so erlebt und auch gezielt ausprobiert. Gruß Martin

  • #41623

    Hector Fieramosca

    Wieder ein kleines Update.

    Die Probe-Udo6 ist bis auf die Front verleimt. Zwingen mit passende Größe waren doch vorhanden. Ohne hätte es wohl nicht geklappt, da ich die “nachgeschnittenen” Bretter (welche ja eigentlich für Gehrung gedacht waren) leider ohne Kontrolle des Sägeblattes geschnitten habe, waren es dann doch keine 90°
    Die Bretter sind dann trotz Expressleim immer wieder leicht verrutscht. Apropos Expressleim. Keine gute Idee, wenn man nicht ganz genau was man tut. Vor allem, wenn es die Tage wieder 30°C hat.
    Den Fugenleim hatte ich sogar schon in der Hand, aber ein paar Tage zuvor ja extra den Expressleim gekauft. Werde aber wohl doch noch den Fugenleim besorgen 😉

    Nachdem der Leim trocken war habe auch ein wenig mit Folienresten (mit Maserung) gespielt, aber nicht wirklich foliert, nur bischen probiert. Obwohl ich darauf geachtet habe genau zu verleimen sieht man bei Stoßkanten mit den Folien jeden 1/10mm, je nach Lichteinfall, mal weniger, mal mehr. Auch sieht man es, trotz den gerade mal 0,2mm Stärke der Folie, wenn man diese um die Kante überlapt. Aber dazu habe ich schon eine Idee!
    Zumindest die Stoßkanten waren nach dem Schleifen kein Problem mehr. Spachteln muss ich wohl nicht, da allerhöchstens mal 0,5 mm überstanden und das mit Schleifen super geklappt hat. Womit ich aber nicht wirklich zurecht komme ist die Methode die Folie zu erwärmen. Aber auch ohne bekomme ich die Kante so hin, dass man es quasi nicht sieht, dass kein fliesender Übergang vorhanden ist.

    Am Schluss hat die Front noch die beiden Bassreflexkanäle bekommen und gleich darauf habe ich mich das erste Mal im Kreisefräsen geübt 😀 Leider kann man mit dem der Oberfräse beiliegenden Fräszirkel nicht so kleine Kreise fräsen wie es der Hochtöner gerne hätte.

    Was mich auch schon zu meiner (nicht) täglichen Frage führt. Gibt es vielleicht schon eine Vorlage für die Chassis 3D drucken?

     

    PS: Da ich doch alle paar Tage mal was schreibe oder frage und so viele Leute hier mit tollen Tips aushelfen wollte ich fragen, ob ich den Fortschritt in einen Baubericht auslagern soll oder wäre das für euch mit den Udos nicht so interessant?

  • #41624

    Markus Zeller

    Guten Morgen Hector,

    ich finde diese Live Berichterstattung sehr interessant. Ein Baubericht ist aber auch immer wieder schön zu lesen. Ob es nun eine U_Do oder was aus der Bluesklasse ist macht für mich keine Unterschied. Das Hobby und der  Selbstbau verbinden.

    Zur Frage 3D Druck: was meinst Du genau? Ein Schablone um mit dem Bündigfräser zu arbeiten? Oder eine Front zum Aufsetzen? Oder einem Fräszirkel für Deine Oberfräse?

    Guck Dir mal den Bericht zur U_Do 17 an. https://www.acoustic-design-magazin.de/2019/05/18/neulich-in-bochum-die-geburt-einer-maedchenbox/

    Hast Du einen eigenen Drucker? Eventuell kann ich Dir helfen.

    Gruss Markus

  • #41626

    Hanno Schulz

    Moin Hector,

    bei einem ganz anderen Thema (Fahrräder lackieren) bin ich letztens über Sprühfolie gestolpert. Die gibt es zwar nicht in Holzoptik ;), aber in vielen anderen tollen Farben. Ich vermute aber auch da sieht man schnell alle “Fehler” und kleinen Macken bei der Vorarbeit, aber gerade Kanten und Ecken sollten damit vielleicht besser zu folieren sein.

    Gruß
    Hanno

  • #41627

    Hector Fieramosca

    Hallo Markus,

    eine Schablone meine ich. Zugang zum Drucker hätte ich. Oberfräse muss aber außen angesetzt werden, weil Drucker macht 21 x 21 cm!
    Hast du deine Front komplett selbst gezeichnet, mit den ganzen “Rundungen”? Weißt du vielleicht, ob sich der Kopierring am Fräser in das “Plastik” frisst? Zumindest bei MDF gibt es da eine Spur, nicht, dass man 2x Verwenden der Schablone 1mm fehlt.

     

    Fräszirkel wird gerade geplant.

    • #41628

      Markus Zeller

      Hallo Hector,

      Welchen Durchmesser hat Dein Fräser bzw. Kopierhülse? Oder skalierst Du die Kontur um Slicer (Software für den 3D-Drucker) um den Durchmesser zu kompensieren?

      Jepp, die Modelle sind komplett selbst gemacht. Ich bin Konstrukteur und hab alle erforderlichen Programme dazu.

      Der Kuststoff PLA ist schon recht widerstandsfähig. Aber ich kann dir nicht sagen ob das frisst. Ich würde da mal nicht drücken wie ein Ochse 😉 … ggf. mit geeignetem Schmierfilm verstehen z.B. Silikonspray .. Aber nur wenn Du NICHT lackieren willst. Sonst lieber nicht schmieren, vor allem nicht mit silikonhaltigen Stoffen.

      Hier mein Fräszirkel: https://www.thingiverse.com/thing:3578145

      Ich kann heute Abend mal ein Modell des SB 13 PFC-8 erstellen wenn Du magst.

      Gruß

  • #41629

    Hanno Schulz

    Hallo Hector
    Eigentlich sollte da nichts beschädigt werden.

    Ein Kopierring ist ja nichts weiter als ein ein paar Millimeter hoher Metallring der an der Schablone entlang geführt wird. Wenn an deinem Ring Grate oder Kanten sind solltest du diese entfernen oder den Kopierring ersetzen.

    Gruß
    Hanno

  • #41630

    Hector Fieramosca

    Markus

    Hast eine PM 🙂

     

    Hanno

    Der Ring am Fräser selbst ist sauber, aber mittlerweile glaube ich sollte man bei sowas immer mit der Kopierhülse arbeiten, weil das das nochmals sauberer wird.

     

    Frage an die Folierer. Ich würde beim Versenken der Chassis die Folie nicht auf der Kante genau abscheiden, sondern einige Millimeter der Folie stehen lassen, damit das Chassis die Folie “nach innen” drückt. So könnte man sogar mit der Stichsäge ausgeschnittene Formen relativ gut kaschieren, aber dadurch entstehen stellenweise Falten.
    Hat das schon mal wer gemacht? Falls ja, wie? Eingeklebt? Viele Schnitte?

    • #41631

      Markus Zeller

      Moin Moin,

      ich hab die Folie eingeschnitten  (für das Terminal ca. 12 Einschnitte), bis ca. 2-4mm VOR der Kante. Mit dem Föhn die Folie erwärmt und mit dem Rackel in die Ecke gedrückt. Mit Geduld und wenig Kraft. Die Folie die ich genutzt habe hat sich dann schön der Senkung angepasst.

      Es gibt ein tolles Video von Stephan H.: https://www.acoustic-design-magazin.de/2017/07/28/folieren-mit-stefan/

      Gruß

  • #41632

    Markus Zeller

    Moin Moin,

    Modelle sind erstellt und auf dem Weg zu Dir.

    Gruß

  • #41855

    Hector Fieramosca

    Ganz vergessen hier den Link zu posten. Die Baukokumentation ist hier zu finden https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Thema/u_do-5-0-baudoku-und-mehr/

    Würde allerdings hier weiterhin fragen stellen, damit die Doku frei bleibt und angehmer zu lesen ist.

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