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Das Wichtigste zuerst. Stereo, später dann mehr

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Dieses Thema enthält 37 Antworten und 12 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Chris vor 1 Monat, 1 Woche.

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  • #33272

    Hector Fieramosca

    Hallo zusammen,

    meine erstes Mal hatte ich mit Udo und den zwei Quickly 28. Die Dreiecksbeziehung hält schon ein paar Jahre, aber wie es nun mal so ist will eine Beziehung mit der Zeit aufgefrischt werden. Der erste Schritt, die neue Seite zu finden, wurde vor knapp 4 Wochen getan.
    Mein ursprünglicher Plan den beiden ein Upgrade zu spendieren oder ihnen 3 Gleichgesinnte an die Seite zu stellen ging über die Jahre nicht so recht auf. Und schon sind wir zurück im Jetzt. Im Grunde habe ich mich irgendwie schon auf die U_Do 13 eingeschossen. Udo verleitet mich in der Klangbeschreibung mit den Worten Stereo und Heimkino, Filmmusik, Game of Thrones und Terminator schon sehr dazu einfach nur bestellen zu wollen. Ein stattlicher Alleskönner wie es scheint. Der Preis auf ein 5.1 oder 7.2 System geht völlig klar und bleibt am Ende bezahlbar.

    Um eine ordentliche Steigerung der U_Do zur Bluesklasse zu erhalten, müsste ich wohl für meine Zwecke mit dem doppeltem Preis rechnen. Das wird dann in ein paar Jahren gemacht. Lautsprecher kann man nie genug haben.

     

    Aber zuerst mal meinen Wunschzettel ausfüllen. Hörgeschmack habe ich an erste Stelle geschoben.

    – Beschreibe deinen “Hörgeschmack” in Bezug auf Musikrichtung, Vorlieben im Bassbereich (viel/wenig, trocken/punchig), geforderte Pegel, …

    Viel Filmmusik (viel Instrumentales, sowohl Orchester als auch elektronisch), der Guardians of the Galaxy OST tanzt etwas aus der Reihe. Und viel Synthwave/Retro Wave/Retro Electro/80’s. Was sonst noch oder was nicht? Kein Schlager, kein Heavy Metal, ab und an etwas alter Rock oder aktuelle Charts. Je nach Gemüt eher Chillout und sommerliche Musik wie etwa Jack Johnson. Sonst immer wieder mal die anderen Genres „anhören“.

    Hier ein paar Beispiele, damit man ungefähr sieht in welche Richtung es geht:

    Filmmusik

    John Wick, Conan (Anvil of Crom, Riddle of Steel), Robocop, Starship Troopers – Klendathu Drop, Interstellar – Cornfield Chase
    Tron, Moon, Ronin, 300, Jurassic Park, Day One, Mad Max Fury Road, Herr der Ringe, Star Wars, etc.
    Bischen Western ala Spiel mir das Lied vom Tod kommt auch mal vor.

     

    Synthwave/Retro Wave/Retro Electro/80’s

    https://www.youtube.com/user/NewRetroWave/videos

    https://www.youtube.com/user/LuigiDonatello/videos

    https://www.youtube.com/user/floodjoy/videos

    https://www.youtube.com/watch?v=ULZOgcHXwXw

    https://soundcloud.com/wolf-raven/wolf-and-raven-monkey-business

    https://www.youtube.com/watch?v=ICTIpM6p1WM

    https://www.youtube.com/watch?v=i40p4BZNYys

    https://www.youtube.com/watch?v=48sbLhiU93Q

    https://www.youtube.com/watch?v=fYywT2jBBbw

     

    – Hast du bereits Erfahrungen bzgl (DIY-)HiFi und wenn ja welche?

    Ein Paar Quickly 28.

     

    – Nenne Details über den zu beschallenden Raum (Art und Größe, ggf akustische Situation)

    420cm x 500(340)cm. Deckenhöhe 245cm. An die Seite mit den 420cm kommen die Lautsprecher (+TV). Die 500cm setzen sich aus 340cm + 160cm zusammen. Das ist so zu verstehen, dass nach den 340cm der Raum wahrscheinlich mit einem Vorhang oder einer Rigipswand abgetrennt wird. Grund ist die Holzdecke (Dach) welche im Raum nach hinten abfällt und ab den 160cm nur mehr 150cm Höhenzentimeter vorhanden sind. Kann man nicht viel damit machen, vielleicht bleibt es doch offen und es kommen Regale hin.
    Sonst stehen noch eine große Couch, ein kleiner Couchtisch und ein Schreibtisch für alltägliche Schreibarbeiten rum, auf dem auch der PC seinen Platz findet. Der Boden ist Parkett. Das einzelne kleine Bücher/CD/DVD-Regal in der vorderen rechten Ecke nicht vergessen. Daneben könnte ein Lausprecher stehen. Dazu mehr in der übernächsten Frage.

     

    – Welches Setup ist gewünscht? (Stereo / Heimkino X.2 / Heimkinooption gewünscht?)

    Ich möchte mit 2 Standlautsprechern beginnen. Meine beiden Quickly 28 haben mich neugierig gemacht. Musikhören macht jetzt Spass. Ich will mehr davon. Mehr von allem.
    Der nächste Schritt wäre entweder ein Subwoofer (oder 2) oder 2 Rearlautsprecher, aber das hängt von den Standlautsprechern ab. Einen Center vermisse ich derzeit nicht, da die Quicklies die Stimmen schon täuschend echt aus der Mitte kommen lassen. Aber der kommt früher oder später bestimmt! Neugier und so.
    In ferner Zukunft soll daher 2.0 (2.1) für Musik und 5.1 (7.2) für Filme machbar sein.

     

    – Welche Aufstellsituationen sind möglich? (Wandnah/Freistehend, Kompakt-LS/Stand-LS, gerne auch mit Foto oder Skizze)

    Ganz allgemein würde ich sagen eher wandnah, wobei ich jetzt nicht weiß, ab wie vielen Zentimetern man nicht mehr wandnah sagen kann. Der linke Lautsprecher würde wohl so nahe wie möglich und so weit wie nötig an der seitlichen Wand stehen. Die Chasis stehen derzeit 53cm nach vorne. Die Angabe bringt vielleicht mehr als der Abstand der Lautsprechers selbst.
    Der rechte Lautsprecher ist etwas komplizierter, weil hier 2 Möglichkeiten machbar wären. Quasi wie der Linke nur eben rechts, also ganz klassisch. Oder wegen der Zimmertüre nur  315cm auseinander. Gemessen linke Wand bis Türrahmen, also quasi Außenmaß.
    Die Rearlautsprecher direkt seitlich der Hörposition oder in etwa 130cm Höhe an der Decke. Subwoofer zwischen Front und TV.
    Die Sache ist die, dass ich hier abhängig von der zukünftigen Beamerleinwandgröße bin.

     

    – Wie groß dürfen die Lautsprecher maximal werden?

    Derzeit ist mir kein Maximum bekannt.

     

    – Was ist bisher an Lautsprechern vorhanden?

    Quickly 28, sollten sie als Rears verwendbar sein ok, sonst gehen die an den PC oder wer anders darf sich zukünftig über sie freuen.

     

    – Welches Elektronikequipment ist bereits vorhanden oder soll angeschafft werden (Verstärker, Quellen, Raumkorrektur)

    Vorhanden sind: Denon AVR-X2400H, PC, Bluray, CD, Soundcloud, Youtube.
    Angeschafft vielleicht: ein Stereo AMP, welchen Udo in seinen Berichten erwähnt. Für die Quicklies vielleicht, zum Unterschied heraushören der neuen Lautsprecher. Akustische Maßnahmen könnte ein passender Wandvorhang für die oben erwähnte Raumtrennung sein.

     

    – Wie würdest du deine handwerklichen Fähigkeiten und Möglichkeiten einschätzen?

    Ordnungsgemäßer Zusammenbau geht auf jeden Fall klar, das Finish ist noch offen und Werkzeuge sind die Wichtigsten vorhanden. Tischkreissäge, Oberfräse, etc… Die Chassis der U_Do Serie können aber nicht versenkt werden, aber ist ja nicht zwingend nötig.

     

    – Wie hoch ist das maximale Budget?

    So viel wie nötig ist, um eine Steigerung zu die beiden Quickly 28 zu bekommen plus die Mehrkosten eines Standlautsprechers. Kommentare in den jeweiligen Threads befinden die U-Do ohnehin nicht als Nachfolger für xy, sondern als eigene Klasse. 250€ gelten pro Standlautsprecher und nur für den Bausatz ohne Material. Würde jetzt ein bestimmter Lautsprecher besonders passen kommt es auf den Aufpreis an.

     

    – Aus welcher Region kommst du? (wegen Möglichkeiten zum Probehören und persönlicher Beratung)

    Ich denke hier reicht die Angabe der ungefähren Richtung südlich und außerhalb von Deutschland.

     

    – Hast du spezielle Wünsche?

    – Erstmal keinen neuen AVR kaufen zu müssen.
    – Darf gerne lauter werden. Zimmerlautstärke hat untere Priorität. Gut sein soll es bei gehobener Zimmerlaustärke und darüber, also Pegelfest.
    – Im Hochton entspannter als die Quickly 28. Beispiel Star Wars Filme. Die Blasterschüße und der berühmte Sound, wenn eines der unzähligen kleineren Raumschiffe durchs Bild fliegt, klingen als würden sie die Lautsprecher (Hochtöner?) manchmal überfordern. Äußert sich als Knistern und ist auch bei Zimmerlautstärke vorhanden, wenn auch weniger.
    – Musik, insbesondere Filmmusik soll einfach groß klingen. Schön voll, dynamisch, rund. Im Grunde von allem mehr was die Quickly schon liefert. Sie hat mich bei so manchen Stücken immer wieder aufs Neue überrascht, wie lebendig Musik klingen kann und spüren lassen was bei Filmen noch möglich ist.

     

    Ist etwas viel Text geworden. Falls dennoch was vergessen wurde, lasst es mich wissen 🙂

    Gruß
    Hector

     

  • #33277

    nymphetamine

    Uiiiii grüne wiese mit Bereitschaft neben den Lautsprecher etwas zu verändern…

    Ich denke, es werden einige Lautsprecher aus der sb-reihe genannt… Chorus ebenso ABER wenn du schon ein gefühl zur u_do 13 hast.. Warum nicht den schritt wagen? Es gibt jemand, der ein komplettes hk aus den U_dos gebaut hat… Als front waren es aber kleine… Mit den 13ner mit der Unterstützung der restlichen bauten wird dir erstmal deine wünsche befriedigen… Wenn der drang wieder kommt, stocke auf auf die nächste klasse… Oder direkt auf die granduetta 😂😂😂😂

  • #33281

    derFiend

    Naja, im Budget liegen halt eher UDO oder SB Serie.

    Gerade bei einem langfristig geplanten Ausbau würd ich da aber drüber nachdenken vielleicht etwas mehr zu investieren. Was nicht gegen UDO oder SB spricht, aber hier vielleicht auch Eton mit einschließt.

    Der Plan ist in jedem Fall gut 😉

     

  • #33282

    Hector Fieramosca

    Hi,

    wer ist denn der Glückliche mit dem U_Do Heimkino?

    Längerfristig ist leichter geplant als getan. Würde nur ungern wie mit den Quicklies wieder bei Stereo stehenbleiben. Die SB Reihe ist nochmal besser, aber hier wüsste ich nicht, welche für mich am besten passen könnte, ob der Klassiker SB36, eine der beiden 85 oder die 240. Die 417 fällt glaube ich raus, weil die für reinen Stereobetrieb ausgelegt ist. Die letzten beiden habe ich nur überflogen, zwar ein paar mal, aber zu viel sollte man (ich) nicht in die Bluesklasse reinlesen, wenn dort keine fixe Kaufabsicht geplant ist, sonst ist man mit was anderem nicht zufrieden. Obwohl das wohl nur schwer möglich ist, aber nicht nur das Ohr, auch der Kopf entscheidet mit.

    Ist ja nicht so, als hätte ich noch nicht über 5x SB24ADW und 2x SB23 oder 2x SB36 mit Center und 2x SB18 mit SB29 nachgedacht 😀 Möchte einfach gerne dieses mal Standlautsprecher, bin einfach neugierig auf den Unterschied. Bei den SB tue ich mich auch aufgrund der viele Möglichkeiten schwerer dies abzuschätzen, als bei den U_Do, da fehlt mir noch die Erfahrung.

    Außer ich hätte jetzt mit dem einen Lautsprecher ein so großen Zugewinn, weil der genau auf meine Wünsche passen würde. Ich denke der U_Do13 würde das, zumindest interpretiere ich das so aus Udo’s Artikel dazu. Wenn das wirklich der Fall ist und es quasi die U_Do13 als SB xy oder Eton xy für 300€ gibt, dann würde ich darüber auf jeden Fall mehr wissen wollen 😉

    • #33283

      derFiend

      Es ist echt schwierig die Unterschiede zwischen den Lautsprechern schriftlich darzulegen, entsprechend würd ich nicht versuchen daraus irgendwelche Rangfolgen ect. herzuleiten.

      Filmmusik als dein Lieblingsgenre ist leider musikalisch nicht unbedingt festgelegt, und zwischen Klassik und Elektronik gibt´s da halt alles. Also kann man dir auch aufgrund dessen kaum eine Serie direkt empfehlen.

      Hinsichtlich deines angepeilten Budgets passt sowohl UDO als auch SB Reihe. Beide sind von Udo mit reichlich HK Varianten bestückt, als das dort für jeden Geschmack Auswahl herrscht.

      Am Ende hat aber jede der Serien so seine Eigenheiten, und die, auch für Dich nachvollziehbar rauszuarbeiten, allein auf schriftlicher Basis ist so gut wie nicht möglich.

      Mein Tipp ist daher einfach “halbklassisch”: schau das du dir die LS anhören kannst. Ist das nicht möglich, bleib bei deinem Budget und entscheide aus dem Bauch heraus. Schlecht triffst Du es mit keinem Lautsprecher 😉

  • #33289

    nymphetamine

    Hi,

    Diesen Bericht meinte ich…

    https://www.acoustic-design-magazin.de/2018/07/29/heimkino-aus-u_do-5-6-und-7-made-by-hannes/

    Da die u_do 13 aus der 6er + 7er besteht, würde ich dir auch vorschlagen…

    front die 13er
    Center, rears die 6er (wenn der platz hinten da is)
    Subwoofer die 7er (je nach bedarf auch gleich 2 mal)
    => für den sub wird das aktivmodul sam 200 benötigt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob du beide subs damit verbinden kannst oder ob du 2 Module benötigst. Das können aber bestimmt einige andere hier sagen.

    Wenn ich die aktivmodule nicht betrachte, wäre das folgende “investitionen” für dich (ohne holz, leim, blut, schweiß und tränen)

    13er – 215/1 => 430€
    6er – 105/1 => 315€
    7er – 100/1 => 200€ => bei x.2

    In summe sind das für 5.2 gerade mal 945€… Falls du atmos angehen möchtest, kannst du das hk um die u_do 15 (80/1) erweitern oder auch um front hights zu nutzen.

    Bevor die frage aufkommt… Bi-amping is möglich aber ob es sinn macht oder nicht, kannst nur du dir selber beantworten (hierzu bitte den schönen beitrag von sparky beachten. Suche im forum einfach nach bi-amping und dir wird der Beitrag angezeigt)

    Wenn du dich dafür entscheidest, kannst du beim bestellen als info an udo das mitteilen, dann kann er beinden betroffenen lautsprechern das terminal durch das bi-amping-terminal austauschen.

    Wenn dich die sb-reihe reizen würde, dann könnte ich mir folgende 2 optionen vorstellen

    Main und center sb36center
    Rears sb18
    Atmos ggfs. Mit Wallstreet 4

    Oder

    Main sb240
    Center sb36center
    Rears sb18
    Atmos ggfs. Mit Wallstreet 4

    Wenn der platz da is, ggfs. Die rears au mit sb36center

    Beim sub hast du da au ein paar mehr Möglichkeiten

    ABER hier sprechen wir von einem ganz anderen budget… Je nach option kannst du dir davon 2 große u_do-hk’s bauen 😂

  • #33296

    Hector Fieramosca

    @derFiend

    Ich verstehe das. Ranglisten will ich gar nicht bei einem doch recht subjektiven Thema. Ich tue mich etwas schwer zu verstehen wie und was ein 300€ “kleiner” Lautsprecher besser machen könnte als ein 300€ “großer” Lautsprecher. Man bekommt ja auch fürs selbe Geld besseres Stereo als 5.1 wie man so schön sagt. Stimmen und Auflösung kann so gesehen wohl der Kleine besser, Bass und Volumen eher der Große? Die Klangbeschreibungen lesen sich irgendwie alle gut.
    So wie Udo mich bei der Klangbeschribung zur udo13 mit den bereits erwähnten Worten gefesselt hat, fällt es mir schwer den Einsatzbereich unverwechselbar zu lesen. So würde ich sagen die udo12 ist eine kleinere udo13. Ob die 12 trotzdem was besser kann als die 13 könnte ich nicht sagen. Sie ist schlanker, etwas kleiner und günstiger.
    Wenn jetzt aber jemand sagt: “Dein AVR ist mit den udo13 überforget, besser eine Nummer kleiner, dann kann ich damit was anfangen” Oder schau der LS ist wie der nur besser. Und hier sind wir wieder bei den Eigenenheiten den eigenen Hörvermögens angelangt 🙂

     

    @nymphetamine

    Ich schaue mir die SB Reihe jetzt auf jeden Fall doch nochmal ganz genau an. Die udo13 und SB36ADW sind ja preislich auf einem Niveau. Ich will ja nicht, dass ich mir schon beim Holz zuschneiden denke: “Hätte ich lieber doch die…”

     

     

  • #33298

    Monti

    Guten Morgen,

    also grundsätzlich kann man sagen, dass das Auflösungsvermögen der Chassis immer besser wird, je höher Du ins Regal greifst. Bist Du eher ein analytischer Hörer, der jeden Saitenanschlag mit Umgreifen und auch das Atmen des Sängers hören möchte? Dann würde ich eher eher Richtung Ilumi oder Eton (Chorus, Linien, Duetta) tendieren. Wenn Du lieber Schlager aus den 30ern oder Jazz der 50er magst würde ich eher zu Chassis tendieren, die eine schlechte Aufnahme verzeihen können, z.B. SB, U_Do. Das sind keine schlechten Chassis! Sie sind halt nur gutmütiger. Natürlich auch abhängig von Deinem Budget. (Die 80er Jahre sind übrigens auch nicht als Epoche der besonders audiophilen Aufnahmen verschrien.)

    Welcher Lautsprecher dann in Frage kommt ist eben auch vom Raum abhängig. Je größer der Raum ist, desto größer sollten auch die Chassis sein, weil sie einfach mehr Luft bewegen müssen. Das heißt nicht, dass ein großer LS in einem kleinen Raum schlecht klingt oder umgekehrt. Der große kann im kleinen Raum vielleicht sein Potential nicht ausschöpfen (vgl. auch Matthias Duetta in 20 qm), umgekehrt kommt der kleine im großen Raum schneller an Grenzen, insbesondere bei Heimkino.

    Soll es eine ausbaufähige Lösung für die Zukunft werden? Dann würde ich ggf. lieber noch etwas länger sparen und vorerst nur die beiden Front-LS bauen und den Rest dann nach und nach. Ist es eher als Übergangslösung gedacht, dann nimm U_Do.
    Falsch machst Du mit keinem von Udos Bausätzen etwas. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist überall toll.

    Und denke unbedingt auch über einen gelernten Stereoverstärker, gern auch secondhand, für die neuen Frontlautsprecher nach. Udos Kreationen haben es verdient!

    Ist Probehören in Österreich oder der Schweiz eine Option? Dort gibt es auch einige, die schon Probehörangebote gemacht haben.

    Ciao
    Chris

  • #33299

    Rincewind

    Hallo Hector!

    Wie Du richtig erkannt hast liegt der Unterschied in der Feinzeichnung, Detailtreue sowie der Homogenität der Wiedergabe. Plakativ und überspitzt formuliert: Es ist wie beim Alkohol, Du kannst dich mit billigsten Fusel abschießen oder den Genuss einer erlesenen Spezialität zelebrieren. Letztendlich ist es die Frage der persönlichen Präferenzen.

    Da ich die Vorzüge großer Membranfläche kenne sowie schätze und die U_Do 13 schon einige Male gehört habe, würde ich bei deinem Vorgaben bezüglich Musik und Heimkino diesem Bausatz den Vorzug geben. Das restliche Budget würde ich für einen guten Stereo-Amp sowie in einem Umschalter zwischen Kino & Stereo-Betrieb investieren.

    Die SB Reihe bietet mehr Feinzeichnung und Homogenität bei der Wiedergabe und erlaubt einen feinen Genuss sofern die Detailwiedergabe im Vordergrund steht. Die SB Reihe profitiert noch stärker von guter Elektronik als die U_Do Reihe.

    Letztendlich: siehe erster Abschnitt.

    Grüße
    Rincewind

  • #33300

    Hector Fieramosca

    Hi Monti

    Die Punkte welche du ansprichst habe ich also doch schon recht gut verstanden, lohnt sich stundenlanges wiederoltes Lesen also doch 🙂
    Was das Warten betrifft; Ist der erste Schritt erstmal getan und für gut befunden, sollte es dann recht schnell Richtung 5.1 gehen.

     

    Hi Rincewind

    Du kennst dich mit der Elektronik besser aus? Mein Denon könnte die SB antreiben? Was ist ein Umschalter zwischen Kino- und Stereobetrieb? Den Stero amp läuft dann nur für Musik im 2.0 oder auch bei 5.1? Stört das nicht den Center?

     

     

    • #33302

      Monti

      Hallo Hector,

      sorry, ich wollte Dir mit meinem Beitrag oben nicht zu nahe treten. Ich hatte das Gefühl, es könnte hilfreich sein, diese Selbstverständlichkeiten noch mal zusammenzufassen.

      Zu den nächsten Lapalien 😉 : einen Verstärker-Umschalter verwendet man üblicherweise, wenn zwei Verstärker vor einem LS-Paar hängen. Die Beteiligten finden es nämlich gar nicht witzig, wenn die beiden unterbrechungsfrei parallel angeschlossen sind und die LS quittieren das mit einem deutlichen Brummen. Alternativ kannst Du auch jedesmal die Kabel umstecken. Da ist ein Umschalter schon komfortabel…
      Im HK-Betrieb läuft dann der AVR, bei Stereo der andere.

      Es gibt aber noch Alternativen:
      – der Stereoverstärker hat einen Pre-In (!) und wird an den Pre-Out des AVR angeschlossen. Dann läuft er im Stereobetrieb alleine als integrierter Vollverstärker und im HK dient er dem AVR als Endstufe für die Mains.
      – eigenständige (Stereo-) Endstufe an den AVR anschließen, dann dient der AVR im Stereobetrieb „nur“ als Vorverstärker und Quellen-Verwalter.

      Bei beiden Varianten wird im HK dem AVR ein Teil der Arbeit abgenommen.

      So, jetzt sag ich lieber nichts mehr.

      Ciao Chris

      • #33303

        nymphetamine

        Hi monti,

        Mal.ne ganz dumme frage… Wobei unterscheiden sich deine alternativen anschlußmöglichkeiten des stereo-Verstärker?

        Diese frage stelle ich mir schon ein bisschen länger… Wo ist eigentlich der klangliche/leistungstechnische unterschied zwischen einem umschalter und das anschließen direkt am avr?

        Im prinzip kann ich doch den avr als “schleuse” verwenden… Über den pre-out für die mains schließe ich einen stereo-verstärker (an pre-in) an. Wobei der stereo-Verstärker jegliche art von Verstärker sein kann (a/b, d, röhre) und am selbigen könnte dann je nach ausführung noch der plattenspieler, netzwerk-player, kassettendeck, usw hängen… Also ne separate quellenwahl am stereo Verstärker… D.h. Am avr muss nichts geändert werden oder alles angeschlossen werden (bei den meisten is eh kaum.noch platz zum anschließen)

        Ich meine damit, am avr alles anschließen, was man über 5/7/11.x haben möchte (xbox/ps, bluray, tv (netflix, prime) und am stereoverstärker alles, was man auf stereo haben möchte (alle musik-quellen).

      • #33310

        Monti

        Moin Nymphetamine,

        richtig! Einzige Voraussetzung: der Stereoverstärker muss einen Pre-In haben! Meine Röhre hat den und daher habe ich meine Kette genau so angeschlossen. Stereoquellen an die Röhre, alle Meherkanalquellen an den AVR.

        Der Vorteil besteht darin, dass ich mir zum einen den Umschalter sparen kann. Außerdem läuft der Stereoverstärker im HK mit und treibt die Mains als reine Endstufe an. Das entlastet den AVR, der nur noch die Endverstärkung für den Center und die Rears leisten muss. (Stichwort Dimensionierung des AVR-Netzteils und wieviel können die einzelnen Endstufen des AVR theoretisch bereit stellen.) Und warum sollte ich die Duetta schlechter betreiben als ich es kann?
        Des Weiteren halte ich die Qualitäten der Vorverstärker-Sektion in meinem AVR auch für schlechter als im Stereoverstärker.

        Mein alter Sansui hat diese Möglichkeit beispielsweise nicht. Da bräuchte ich noch einen Umschalter.

        Ciao Chris

      • #33343

        schuelzken

        Nabend Chris,

        im Prinzip magst du recht haben dass der AVR entlastet wird, wenn über Front PreOut eine separate Endstufe angeschlossen wird. Aber wieviel Gas muss man im Normalfall geben dass die Leistung des AVR für Heimkino nicht ausreicht. Das sind schon deutliche Pegel über Zimmerlautstärke nötig.

        Meist ist es ja so das preisgünstige AVRs (in der Regel eher Leistungsschwach) keine zusätzlichen PreOut haben, außer für SUB, und gerade bei den SUBs kommt es im Heimkino auf Dynamik an. Andererseits sind hochpreisige AVRs, die zwar alle Kanäle als PreOut anbieten, so Leistungsstark das eine zusätzliche Endstufe wenig Sinn macht. Abgesehen von der Eingangsempfindlichkeit der zusätzlichen Endstufen oder Stereoverstärker mit auftrennbarer Vor- und Endstufe. Da macht mancher Hersteller was er will. Ich hab da schon so manches ausprobiert und war im nachhinein eher ernüchtert.

        Beispiel:
        Ein AVR spielt über PreOut in der Regel mit 1V raus, mehr nicht. Darum haben SUB Module eine Eingangsempfindlichkeit die bei ca. 150-300mV liegt.
        Eine separate Endstufe hat eine Eingangsempfindlichkeit von 1,1 – 1,4V , selbst wenn die Endstufe zB. 2x 200Watt an 4Ohm bringt, kommt in Punkto Dynamik eher ein laues Lüftchen. Bespiele ich diese Endstufe allerdings mit dem passenden Vorverstärker der mit 1,5V oder mehr rausspielt, sehen die dynamischen Verhältnisse auf einmal ganz anders aus. Da kommt dann ein Pfund mit einer Wucht die enorm ist. Logarithmische oder Lineare Lautstärkeregelung habe ich jetzt mal außen vor gelassen.

        Ein CD-Player spielt meistens so um die 2V raus….

        Vielleicht sollte die Diskussion im passenden Verstärker Thread fortgeführt werden bei soviel OffTopic.

        Gruß Schülzken

      • #33348

        Monti

        Moin Schuelzken,

        ich bin das Thema gar nicht so wissenschaftlich angegangen und bin froh, dass mein Stereoverstärker den Pre-In hat. An oberster Stelle steht bei mir nämlich inzwischen Bedienkomfort: die Anlage muss auch in meiner Abwesenheit von Frau und Kindern bedient werden können und ein zusätzlicher Umschalter hätte für Frust und Unverständnis gesorgt.

        Ciao
        Chris

  • #33301

    Knutbox

    Servus,

     

    mir ist es bisher zweimal passiert, dass ich anhand von Optik, Klangbeschreibung und den durchaus geschätzten Meinungen anderer hier im Forum eine theoretische LS-Entscheidung getroffen habe. Ich bin also nur aufgrund von gelesenen/gesehenen Eindrücken in regelrechte Schwärmerei für den ein oder anderen LS „verfallen“. Was habe ich mich auf die Kisten gefreut, Designs im Kopf entworfen, mir die krassen Klangverbesserungen vorgestellt und und und… Ich hatte aber immer das Glück auf ein Hörevent gehen zu können. Und dann brauchte es jedes Mal nur den Bruchteil einer Sekunde um den umschwärmten LS meiner Wahl vom Favoriten-Treppchen zu verbannen, weil die Kiste daneben, die ich noch nie auf’m Schirm hatte, mich regelrecht elektrisierte. Das war eine meiner Lernkurven im LS Bau.

     

    Aber da du nicht problemlos Probehören kannst, verrate ich an der Stelle, es waren bisher immer LS aus der Einsteiger/Aufsteigerklasse, zu Letzt die U_Do Reihe, im speziellen die U_Do16, für die ich nicht müde werde die Werbetrommel zu rühren! Um noch ein Schlagwort zu nennen, die klingen unglaublich stimmig 🙂

     

    Ansonsten lässt sich grob zusammengefasst sagen, dass die SB Serie einem gewissen Prozentsatz der LS Selbstbau-Gemeinde zu bauchig sind, während der Rest darauf schwört. Über die U_Do Serie liest man überwiegend Positives und sie scheinen allround-fähige Preis-Leistung-Kracher zu sein, die vieler Meinung nach nichts in der Einsteigerklasse zu suchen haben (bis auf ihren Preis).

     

    Egal welcher LS es am Ende wird, du machst nichts falsch. Aber genauso werden am Ende die typischen Zweifel bleiben ob da nicht noch mehr geht? Abhilfe schafft da vielleicht der Bau einer Grand-Duetta. Aber „Im Leben gibt es zwei Tragödien. Die eine ist die Nichterfüllung eines Herzenswunsches. Die andere ist seine Erfüllung.“ Ich baue derzeit alle 2-3 Jahre was neues und freue mich über das tolle Hobby, wie sonst soll man es pflegen 🙂

     

    Hoffe ich konnte deine Zweifel etwas zerstreuen?!

     

    Gruß

     

     

  • #33306

    Hector Fieramosca

    Hey Monti,

    du hast nichts Falsches gesagt! Ganz im Gegenteil! Es war hilfreich. Ich meinte das eher als eine Art Bestätigung, weil ich nach ein paar Tagen nicht das Gefühl hatte da halbwegs durch zu blicken, aber ich durch deine Zusammenfassung dann doch gemerkt habe, dass doch das ein oder andere hängen geblieben ist 🙂

    Den Technikteil habe ich nicht ganz verstanden, das lese ich die Tage extra mal nach.

    Bei mir kannst du übrigens sagen was du willst.

     

    Hi Knutbox,

    ich weiß was du meinst, aber ich kenne mich, wenn ich da einen Punkt überschritten habe, dann geht das endloss weiter. Da ist es besser erst gar nicht los zu legen. Darum lese ich oft (zu) viel.
    Ich glaube bauchig schon mal gelesen zu haben in einem Kommentar, aber was die genauer Bedeitung hat nicht?

  • #33308

    Adi

    Hallo Hector

    Gerade heute in der Mittagspause habe ich die U-Do1 und die SB12 ACL verglichen. Sind zwar die kleinsten Modelle der jeweiligen Reihe, aber doch Zwillinge im Geiste. Im Tieftonbereich höre ich kein Unterschied. doch im Mittel und Hochton höre ich einen Unterschied. Stelle ich die Höhen für die Udo1 auf +1, sind die beiden tonal fast gleich. Die SB12 ACL zeichnet dennoch eine etwas breitere Bühne.

    Gruss Adi

    aus der Innerschweiz<span id=”__caret”>_</span>

     

     

     

  • #33309

    Adi

    Die Lautsprecher stehen momentan in der Werkstatt. Links hockt noch der Mona-Sub.

  • #33344

    Hector Fieramosca

    Die SB Reihe bietet wirklich viel Auswahl und Kombinationen, aber dazu später mehr.

    Bei der Contra bzw. beim ContraSub 8 ist mir aufgefallen, dass dieser Subwoofer sich mit dem Bassteil der Contra 2 gleicht. Jedoch wird er hier passiv angeschloßen. Zuerst dachte ich, ich bräuchte eine Lesepause, aber Gehäusemaße und das Chassis sind auch nach 3x vergleichen immer noch identisch. Also beim Chassis genauer hingesehen und da kam mir wieder eine technische Frage in den Sinn. Ist so ein Treiber, dessen Größe ausreicht, um damit einen Subwoofer zu bauen, überhaupt sinnvoll bei einem Einsteiger AVR? (Die vorgehende Diskussion über den möglichen Anschuss eines zusätzlichen Stereo AMP hier nicht beachten, obwohl mir jetzt noch einiges mehr Sinn ergibt)
    Die Contra 2 käme für mich aber nur als Nymphetamine’s einteilige Variante in Frage 🙂 Contra 3 mit Sub12 einteilig wäre machbar oder zu oversized?

     

    Zurück zu den SBs. Wenn ich das richtig heraus gelesen habe, haben die U_Do und SB viel mehr gemein und die Contra sind (etwas) weniger bauchig/warm, dafür mit mehr Biss und straffer. Je nach dem welchen Bericht oder Kommentar man liest sind beide trotz ihres unterschiedlichen Charakters für Kino und basslastige Musik geeignet.

    Nach U_Do kann man, wie Nymphetamine schon angedeutet hat, etwas um den Klassiker SB36 aufbauen. 2x SB36, Center SB36Center/SB30, Rear SB30/SB18, dazu Sub SB29

    SB85BR und SB85TL legen bei Musik in Stereo noch eine Schippe zur SB36 drauf, aber ob die anderen SB ebenfalls dazupassen und damit auch Kino machbar wäre, konnte ich leider nicht genau herauslesen.

    Die SB240 und SB285 sind dann doch andere Kaliber, welche wohl lieber von einem geeigneten Stereo Amp, als von einem halbstarken AVR angetrieben werden möchten?

    Je nach dem, ob das zutrifft oder nicht grenzt dies die Auswahl dann bei Kino auf die Möglichkeiten um die SB36 ein, welche aber dafür fast schon frei wählbar ist.

     

    PS: Sehr interessant das alles, aber auch ohne ausreichend Erfahrung sehr schwer zu filtern. Versteh schon wieso Prohören sehr wichtig sein kann. Muss das heute Gelesene erstmal verarbeiten, aber bei den Contra ist derzeit mit den U_Do und SB Schluss, sonst kann ich keine vernünftige Entscheidung mehr treffen 😉

  • #33346

    nymphetamine

    Guten morgen Hector,

    Zur contra… Ich mache sehr gerne für diesen ls Werbung. Mit gefällt der sound ind die wiedergabe meiner bevorzugten musik. Im Gegensatz zur sb-reihe ist die contra einfach meiner Meinung nach dreckiger. Die sb ist seeeehr weichzeichnend, was sich halt suboptimal auf meine musik auswirkt ABER die sb reihe ist an sich eine schöne entwicklung. Sehr warm, weich und hat eine schöne bühne. Hier bekommst du für angemessenes geld eine sehr gute Leistung.

    Die contra ist ein bisschen teurer und bietet halt dieses warme und weiche “gefühl” nicht in der gleichen ausprägung. Jedoch genau das hat mir an der contra mehr gefallen (les dir mal meinen Bericht zur sb18 Stand durch. Dort habe ich das bisschen tiefer ausgeführt).

    Sollte dir die contra zusagen… Dann empfehle ich dir folgende kombis

    Main: Contra 2
    Center: Contra 3
    Rears: Contra 1
    Sub: Contra sub16 => diesen bausatz gibt es so nicht ganz offiziell… Dieser sub beinhaltet 2x den 8er aus der contra 2 aber als aktiv-variante.

    Hier hast du im prinzip sortenreine chassis.

    Falls das zu groß wird, kannst du die mains durch die contra 3 ersetzen.

    Eine contra 4 gibt es leider (offiziell und inoffiziell) aktuell nicht bzw. Wird es auch in absehbarer zeit nicht geben. Die cintra 4 wäre im Prinzip die contra 3 inkl. Einem passiven Contra sub 16.

    Wie sich hörtechnisch der contra sub 12 mit dem sub 16 unterscheidet, kann ich dir leider nicht sagen… Habe zwar fast alles zum sub 16 beinmir im Keller aber kein platz zum aufstellen (kleinkind braucht auch ein bisschen platz zum bewegen).

    Aber deine Feststellung zum chassis in der contra 2 und im sub 8 sind richtig. Ea sind die gleichen. Einmal passiv und einmal aktiv. Mir persöhnlich wäre aber der sub 8 etwas zu “schmal im bauch”. Wenn dann sollte der sub schon ein bisschen mehr bums haben (das sollte aber nicht abwärtend aufgefasst werden. Is wieder so eine persönliche Einstellung).

    Ich selber habe aktuell ein 4.0 setting. Mains contra 2 und rears sb18 stand (davor waren es die high jacks => vorgänger der u_do 1).
    Angetrieben werden diese durch einen onkyo tx-nr838.

    In kürze (wie schon fast ein jahr schon) sollen die rears durch die contra 1 ersetzt werden. Auch ist ein center auf der liste (habe dazu auch schon den hochtöner im keller) aber dazu brauch ich noch die Freigabe der Regierung (müsste den center auf nen regal über den tv stellen… Beides gibts aber noch nicht und passt au so aktuell nicht ins bild meiner frau).

    Dadurch, dass im Keller ein satz contra 2 liegt, hätte ich nach dem bau der contra 1 als rears noch 2 8er übrig. Aus denen sollte eigentlich der sub 16 werden. Aber wie oben schon geschrieben… Kind brauch auch bissle auslauf und da is en sub aktuell im.weg. ICH VERMISSE ABER AKTUELL KEINEN… Die contra 2 haben einen schönen grundbass.

    Sodele…. Viel geschrieben… Auch bisschen Durcheinander… Im prinzip… Ich mag die contras… Haben ggü den sb einige vor aber auch Nachteile. Ich versuche gerade auf ein homogenes contra hk zu gehen aber aus mangel an platz, zeit, lust noch nicht umgesetzt.

    Contras sind eine sehr gute alternative zur den sb’s in diesem preissegment.

  • #33349

    Monti

    Hallo Hector,

    es gibt Puristen (mich eingeschlossen), die vertreten die Meinung, dass in einem HK im Idealfall sortenreine Chassis verbaut werden sollten. Also überall der selbe Hoch- und Mitteltöner. Zur SB 85 / SB 285 würden also SB 15 (Rear) und SB 30 (Center) passen. Zur SB 240 passen SB 18 und SB 36 (Center). Aber ob man nachher den Unterschied auch hört…

    Grundsätzlich ist die SB-Reihe von Udo klanglich sehr homogen, sodass sie auch fast frei untereinander kombiniert werden können. Eine SB 417 würde ich vielleicht nicht ins HK nehmen. Was die Kombinationsmöglichkeiten angeht gibt’s hier aber andere, die sich mit der SB-Reihe deutlich besser auskennen.

    Egal für welchen Lautsprecher Du Dich entscheidest, ein Stereoverstärker wird Dir im Musikbetrieb noch mal andere Klangerlebnisse bescheren, dafür muss da vorne keine SB 240 oder SB 285 stehen.

    Ciao
    Chris

  • #33350

    Rincewind

    Hallo Hector!

    Der Thread hier erinnert mich langsam an einem Einkauf bei einer Online-Perfümerie: Welches AfterShave passt zu mir? Ich habe XY Euro zur Verfügung suche ein männliches AfterShave, was soll ich denn kaufen?

    Egal wie viele Vorschläge dann kommen und die Duftbeschreibungen mal mehr oder weniger zusagen, letztendlich kommt der Käufer nicht umhin seinen Riechkolben an dem vermeintlichen Super-AfterShave zu halten. Erst dann ist die Frage beantwortet: Gefällt es?

    Falls Du nach wie vor unsicher bist, welche Bausatzreihe zu deinem musikalischen Vorlieben passt, dann such dir eine Möglichkeit zum Probehören oder bestelle dir einen kleinen Bausatz, den Du beim gefallen erweitern kannst oder als Rears nutzen kannst.

    Was die Elektronik (Verstärker & Co.) angeht: Ich habe zunächst mit einem Verstärker aus einer Denon-Midi Anlage angefangen. Ja, es reicht am Anfang. Was später ist, wird sich von alleine ergeben.

    Mach den ersten Schritt und baue zwei Holzkästen mit Löchern drin.

    Grüße
    Rincewind

    • #33352

      nymphetamine

      Und ein bisschen Elektronik, dämmwatte und chassis in die Holzkiste mit den löchern stecken 😉.

      Ich bin der gleichen Meinung wie rincewind… Elektronik kannst du nachrüsten… Genauso das hk.. Bleibe erstmal auf stereo und wenn dann das verlangen aufkommt, zu erweitern, dann gehe diesen schritt.

      Udo.. Bitte kurz das hier überlesen 😉
      Falls du dich für einen satz entscheidest, diesen baust und dann feststellst, dass er dir doch net ganz so zusagt… Es gibt einen gebrauchtmarkt für udos bauten… Auf den bekannten Platformen und foren…

      Aber versuche ein probehören zu machen. Dann weißt du wirklich, was dir gefällt. Auch wenn andere blind/taub einkaufen (habe das auch gemacht, nachdem ich nur die vorgänger der contras gehört hatte) und zufrieden sind mit der Entscheidung… Heißt es nicht, dass du es auch bist.

  • #33414

    Hector Fieramosca

    Entschuldigt, dass ich die Tage nichts mehr geschrieben habe. Aber ich hatte mich über ein paar Dinge ziemlich geärgert, aber das gehört hier nicht rein. Dafür wird es diesmal wieder etwas mehr Text. Ich brauchte einfach 2-3 Tage um etwas Abstand zu gewinnen und mir einen Überblick zu verschaffen. Die Situation hat sich nämlich ein “klein” wenig verändert.

    Gestern, genauer gesagt heute um 2:00 nachts, genau 1 Tag vor Halloween hatte man mir die Entscheidung welche Lautsprecher es werden sollen nochmal ungemein erschwert. Standen sich noch anfangs die Udo13 und die SB36 gegenüber, hatte man mir nahegelegt etwas “mehr zu wollen” und dafür auch etwas mehr Zeit bis zur Fertigstellung der 5.1 Anlage zu nehmen. Dank der guten Argumente eurerseits hatte ich die Idee bereits angenommen und ich hätte mich eigentlich nur mehr zwischen der SB240ADW und der einteiligen Contra 2 entscheiden müssen.

    Natürlich nicht ohne nochmals die eine oder andere Frage zu stellen, wissend, dass diese schwer zu beantworten sind. Eine davon lautet: Rein auf den Filmgenuss bezogen, welche Set eignet sich mehr?
    Die Contra Serie wirkt, als wäre sie von Anfang an sehr auf eine komplettes 5.1 System ausgelegt worden, auch findet man die Vorstellung der Lautsprecher in einem Bericht.
    Die SB 240 wurde “nur” um die restlichen Komponenten für den Filmgenuss erweitert, was ursprünglich für Stereo spricht, aber sie hat sich dennoch eine hohe Filmtauglichkeit erarbeitet.

    Aber ich schweife ab. Ich wollte erzählen warum sich die Entscheidung jetzt doch schwieriger gestaltet als noch vor einem Tag. Seit 8 Monaten wartet ich auf ein Angebot für “den einen” Beamer welchen ich möchte und gestern um 2:00 war es soweit. Der Gegenwert von 2 Stück SB 240 ADW wurde nicht für den angedachten Zweck verwendet. Einerseits happy über den Kauf, anderseits stehe zugegebenermaßen mit fragendem (schon fast blöd wirkendem) Gesichtsausdruck da 😀 Was jetzt? Plötzlich spielt der von den Lautsprechern eingenomme Platz doch eine Rolle! “An das hast du bei deinem Masterplan nicht gedacht!

    In der Zwischenzeit habe ich mir die Probehörenlandkarte angesehen, aber viele blaue Pins waren nicht zu finden. In der Nähe, sofern man 3,5h Fahrtzeit bis zum Erreichen des Zielortes, als nah bezeichnen möchte, gäbe es aber eventuell die Möglichkeit SBs zu hören. Trotz eures Anratens zieht es mich nicht sehr in die Ferne, gefallen würden sie mir so oder so ohne einen Vergleich.

     

    Jetzt muss ich erst die Platzverhältnisse klären, was auch wieder zu einer nicht unwichtigen Frage führt. Wie wohl fühlen sich Udo, SB und Contra in Ecken? Was ist ein angemesser Mindestabstand nach hinten und zur Seite?

    • #33419

      Cappu

      Hallo Hector,

      Standlautsprecher sind in Ecken meist problematisch. Der Bass wird aufgedickt, der Mittelhochton geht unter.

      Daher mein Vorschlag:

      Nimm rundum zum Beispiel die Contra 1 (und die Contra 3 als Center).

      Vorne nimmst Du zwei Contra 8 als Sub und stellst sie unter die Contra 1 (oder baust beide in ein gemeinsames Gehäuse, natürlich mit getrennten Kammern).

      Dann hast Du optisch Deine Standlautsprecher (ähnlich der Contra 2), kannst aber den Bass getrennt ansteuern und somit auch regulieren und einbremsen.

      • #33425

        nymphetamine

        Ich würde das ein bisschen anders angehen (obwohl cappu’s vorschlag sehr gut ist). Da erstmal stereo im Mittelpunkt steht (mit aufbau auf hk) könnte ich mir folgendes vorstellen…

        Beginne mit einer contra 2. Für stereo. Wenn du dann auf hk aufbaust, baust du die weiche der contra 2 so um, dass du dann eine contra 1 + aktiven contra sub 8 hast. Das hört sich erstmal kompliziert an… Is es aber net… Trenne die weiche von anfang an nach tt und rest… Wobei beim rest ein bauteil später ebenfalls ausgebaut werden muss (müsste der hochpassfilter sein) und schließe beide contra sub 8 am sam300 an.

        Dann erweitertest du die front mit ner contra 3 (center) und als rears nochmals contra 1…

        Oder wenns bissle “größer” sein soll… Baue dir als mains die contra 3 als standversion bzw. Acl… Wenn du dann auf hk gehst, kannst du dir entweder den sub 8 oder 16 (2x 8er in einem gehäuse) daneben stellen. (Wie sich der deeplink und contra 12 dazu hier einreihen, kann ich leider nicht sagen). wenn du 2x den 16ener aufstellst, müsstest du aber (so wie ichs verstanden habe) pro 16ener ein sam300 verwenden. Bei nem 8er langt ein sam300-modul für beide subs.

        Als rears wieder die contra 1 (entweder als sat oder stand/acl)

  • #33416

    Peterfranzjosef

    Hallo Hector,

    um die Veränderung im Bassverhalten festzustellen, stell doch einfach die Lautsprecher die Du gerade hast in die Ecken, dann hast Du zumindest schon mal gehört, wie sich Eckenaufstellung akustisch auswirkt.

    In theoretischen Abhandlungen wirst Du immer von “Unterstützung” im Bassbereich lesen.

    Die Raumecke wirkt ähnlich wie ein Hornvorsatz, siehe Eckhörner, welche diesen Effekt nutzen.

    Könnte sein, dass eine bestehenden LS-Abstimmung, weichentechnisch auf eine Eckaufstellung, analog wie Regal-, oder Wandlautsprecher abgestimmt werden könnten, gelesen habe ich aber darüber noch gar nie nix.

    Wenn bei Dir die Eckaufstellung unumgänglich ist, dann würde ich schon mal LS in Betracht ziehen, die nicht Vollgas bis in den tiefsten Frequenzkeller spielen. Eine früh abfallende FQ-Kurve könnte durch die Eckaufstellung aufgefangen werden.

     

    Oder du drehts dann am Bassregler.

    Puhh, da stehst Du aber vor schwierigen Entscheidungen.

    Peter

  • #33417

    nymphetamine

    Vorab… Viele sind nicht offiziell auf der karte hinterlegt. Wenn du uns ein gebiet sagst, kann vielleicht jemand sich melden, der daher kommt… Es gibt viele aus österreich und auch Italien (in der Vergangenheit, glaube ich mich zu erinnern)…

    Ich kann morgen mal (wenn meine frau net da is) die contras in die ecke stellen (bissle rumschieben von möbeln 😂), dann kann ich dir bescheid geben. Die maße wie se aktuelle stehen, werde ich morgen gleich mit messen.

    Sb18 stehen grad hinter mir eingefärcht zwischen der couch und kallax… Auf der anderen seite stehen sie vor meinen dvds… Die kann ich auch noch in die ecken an der front stellen.

    Werde dann auch deine verlinkten titel im vergleich testen…

    Aber wie gesagt.. Wenn die frau net da is… Die versteht das alles net… 😂😂😂😂

  • #33903

    Hector Fieramosca

    Nach einer guten Woche melde ich mich auch wieder zu Wort. Im Männerraum hier und da was verschoben,  überlegt was wäre wenn… Auf jeden Fall wird das eine sehr enge Sache, wahrscheinlich zu eng.

    Das Bild wurde mit 3 Einzelbildern am Rechner zu einem Panoramabild zusammengefügt. Die Proportionen wirken deshalb ein wenig “komisch”.

    Eines vorweg. Auf der rechten Seite das Regal steht in einer Nische mit den 19cm. Sollte da ein Lautsprecher drin stehen, dann sind in 90cm Entfernung eben je 19cm “kleine Wand” davor.

    Hector_F_Panorama03

    So wie ich das sehe habe ich vorerst 2 Möglichkeiten:

    1. Die Leinwand nicht mittig, sondern versetzt Richtung Türrahmen und den rechten LS bei Bedarf vor die Türe schieben, somit hätte auch der links LS mehr Platz. Aber dann müsste man immer daran denken die Türe zu versperren.

    2. Das rechte Regal raus und dort den LS rein. Sofern die Türe nicht mit 90° geöffnert wird, sollte auch ein größerer LS als mit 19cm Breite dort Platz finden. Aber die Sitzposition zur gemeinsamen Front wäre nicht mehr mittig. Und Computertisch müsste natürlich weg von dem Platz.

    (3.) Und hier bin ich gerade am überlegen, ob es nicht allgemein besser wäre die Couch mit der Leinwand zu tauschen.

  • #33905

    Cappu

    Hast Du mal eine Draufsicht?

    Und hast Du mal über eine schalldurchlässige Leinwand nachgedacht?

    Desweiteren könntest Du es ggf. auch um 90 Grad drehen. Die Rears dann halt seitlich, knapp hinter den Hörplatz, etwa so, wie jetzt der linke LS steht. 110 Grad ist die Vorgabe, 90 bis 120 Grad der Toleranzbereich, geht also mit Abstrichen.

  • #33931

    Hector Fieramosca

    Draufsicht des “reinen” Raum. Seitlich geht leider gar nicht, dafür ist der Raum einfach nicht geschaffen. Die praktischste Lösung sieht man auf dem Foto, aber leider ist praktisch nicht immer das Beste 😀

    An eine schalldurchlässige Leinwand habe ich noch nicht gedacht, aber an ein rückseitige Projektion zu Punkt 3 des vorigen Posts. Aber das nur als kleine Spinnerei.

    Meine Bedenken sind, dass der linke Front LS zur Seite und nach Hinten ohne Eindrehen nur ca 2-3cm von der Wand steht, also quasi eine noch schlechtere Position als auf dem Foto zu sehen. Kann mir kaum vorstellen, dass sich an dem Standplatz Musik entfalten kann. Die Frage ist wie sehr sich Ud013 oder SB36 so eingeengt wohl fühlen.

    Die Vorteile (bzw Nachteile) dieser Aufstellung wäre, dass:

    1. die Front LS fast mittig im Raum stehen können
    2. die Front LS auf allen Seiten ausreichend Platz zu Atmen hätten
    3. der Schreibtisch im Weg wäre

     

  • #33933

    nymphetamine

    Lass den tv wo er is… Hohl dir ne schalldurchlässige leinwand… Die dachschräge im nacken kann sich sehr positiv auswirken.

    Bzw… Habs grad nicht mehr aufm schirm… Welche ls wäre deine wahl?

    • #33939

      Matthias (DA)

      Moin Hector, das musst du probieren, Schräge im Nacken kann auch katastrophal sein oder keine schlimme Auswirkung haben, je nach Winkeln, Entfernung, Material etc.

      Mir gefällt Dein Vorschlag die Speaker unter die Schräge zu stellen, aber das müsstest du dann testen.

       

      Rears neben dem Sofa hab ich auch, ist nicht optimal, besser wäre nen Meter hinterm Sofa, das ginge dann nur wenn du das setup 180° drehst

      Matthias

    • #33940

      Hector Fieramosca

      @nymphetamine
      Udo13 oder SB36 für die Front. Wenn du schreibst “Lass den tv wo er is” dann heißt das, dass ich die LS in die Ecke quetschen kann?
      Achso, ich glaube ich verstehe jetzt worauf du hinaus willst. Die schalldurchlässige Leinwand nicht nur für den Center, sondern auch für die Front LS, richtig? Da müsste es aber ein Motorleinwand sein und die sind wahnsinnig teuer.

      @Matthias (DA)
      Holzvertafelung, typisch Dachboden
      Die Rears seitlich ist suboptimal ja, aber die Couch einen Meter Richtung LS ist unmöglich, dann würde man nur ca. 2,5m Abstand zur Leinwand haben.

       

      Rein intuitiv kommt mir die freie Aufstellung unter der Schräge auch akustisch betrachtet als die bessere Aufstellung vor. Jetzt hat Mann schon ein eigenes Räumlein für seine Spielereien und dennoch ist das “Setup” schwerer zu finden als gedacht. Würde ich doch einfach “nur” Musik hören^^

       

  • #33941

    nymphetamine

    Hi,

    Warum eine teure motorleinwand, wenn man(n) gesunde Hände hat? 😂 es macht kein unterschied, ob nur der center oder die komplette front hinter der Leinwand steht.

    Noch ne idee… Wenn du eh ne leinwand und beamer aufstellst… Warum noch der tv + lowboard? Wenn du das wegstellst kannst du zwischen leinwand und wand so viel platz lassen, dass du die ls dahinter sauber hinstellen kannst.

  • #33963

    Cappu

    Schließe mich nymphetamine an. Das Geld für den Motor investiere lieber in LS. Und stell sie richtig auf.

  • #35516

    Chris

    Hallo Hector,

    sorry dass ich den Thread nochmal hervorkrame, aber ich befinde mich gerade in einem sehr ähnlichen Findungsprozess 😇 Wie hast Du dich letztendlich entschieden was die Lautsprecher angeht?

    Und nebenbei gefragt: Welcher Beamer ist es bei dir eigentlich geworden?

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