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Akustikpaneele mit hohem WAF auch für das Wohnzimmer

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  • Dieses Thema hat 10 Antworten und 9 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 2 Wochen, 6 Tage von Ollum.
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    • #57470
      TequilaTom

      Hallo Zusammen,

      ich baue zur Zeit ein in die Jahre gekommenes Haus aus den 70ern zu meinem neuen Domizil um. Im Wohnzimmer sollen natürlich Udo´s Kreationen ihr bestes geben. Ich bin zwar noch lange nicht beim finalen Innenausbau, dennoch kann es nicht Schaden sich darüber schon einmal Gedanken zu machen. Bei meiner Recherche nach akustischen Verbesserungsmöglichkeiten bin ich gestern Abend über Akustikpaneele gestolpert. Nicht ganz günstig aber für meinen Geschmack sehr hochwertig, sie kann problemlos an eine Wand im Wohnzimmer angebracht werden. https://www.labu24.de/studioline-plus-akustikpaneele-holz-43x135mm-ladenburger.html allerdings ist der Spaß nicht ganz günstig.

      Was denkt ihr?

      Gruß Thomas

    • #57472
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Thomas,

      das sind durchaus heftige Preise mit ungewissem Nutzen der Paneele. Wenn im Raum bedämpft werden muss, ist das ein recht individueller Vorgang, der bestenfalls mit fachlich kompetenten Messungen und Raumanalysen zum erstrebten Ziel führt. Andernfalls ist es kostspieliges Testen mit mehr Error als Verbesserung. Ich würd da eher einen Akkustik-Bauer um Rat fragen.

      Gruß Udo

    • #57473
      MartinK

      Moin Thomas. Im Grunde bin ich mit Udo einer Meinung. Allerdings relativieren sich die Kosten deutlich wenn Wand- oder Decke ohnehin hergerichtet werden müssen.
      Ich kenne z. B. die Teile von Akkustik-Verkleidung
      Die Wirkung ist frappierend. Wenn Du also tendenziell große nackte Flächen im Raum hast, würde ich tatsächlich so etwas in Erwägung ziehen. Es macht sich nämlich auch in der sonstigen Akkustik (Sprachschall, TV-Ton, Küchengeräte etc.) sehr positiv bemerkbar.
      Ob das dann irgendwelche Profimessungen “befriedigt” kann ich allerdings nicht beurteilen.
      Gruß Martin

    • #57476
      Matthias (DA)

      Moin,

      Die Dinger sehen jetzt nicht allzu aufwändig für diy aus.

      Worüber ich immer schonmal nachgedacht habe wäre so etwas selbst 3D zu drucken als Relief mit Berg und Tal zwecks Diffusion der Höhen

      In 33,3*33,3cm bräuchte man allerdings 9 Stück pro Quadratmeter, das braucht Geduld 😉

       

      Matthias

    • #57477
      ThomasKleineberg

      Man braucht halt auf der Vorderseite eine genutete Fläche, damit der Schall sich bricht und hinten dann ein Dämm Material was denn Schall schluckt. Ich glaube auch für kleinere Flächen selbst zu bewerkstelligen. Ne ganze Wand wird dann echt nervig.

       

      LG Thomas

    • #57478
      Sparky

      N’Abend,

      Raumakustik ist eine Wissenschaft für sich, da auch sehr abhängig von der Bausubstanz.
      Moderne Hütten in Trockenbauweise sind z.b. recht durchgängig für tiefe Frequenzen,
      harte Böden, Decken und große Fenster hingegen hohen Frequenzen unzuträglich.
      In’s Zimmer stellen und laut in die Hände klatschen, dann dem Hall lauschen – so weiß man schon, wo die Reise hingehen kann.

      Ich habe mir aus Udos Laden bspw. die mit Bühnenmolton abgehangene Decke abgeguckt.
      Ist der Raum zu “hallig” (Mitten / Höhen), ist das schon mal viel wert.
      Wer Probleme im Bass hat, da wird es schon aufwändiger. Bevor man da den Raum anfasst, sollte erst mal geprüft werden, ob nicht einfachere Maßnahmen (Position der Lautsprecher, deren Dämmung, Größe und Länge des BR-Ports etc.) zum Erfolg führen.

       

      Gruß,
      -Sparky

    • #57481
      Matthias (DA)

      Wahre Worte, Sparky

      Und natürlich gibt’s immer die Möglichkeit zum Billi Regal mit Büchern hinter dem Hörplatz 😉

      Und hochwertiger als ein gutes Buch geht nicht

       

      Matthias

    • #57482
      Matsche

      Hallo,

      bezüglich Trockenbau haben wir als Trennwände beidseitig doppelt beplanktes KNAUF Silentboard verwendet. Das kann man auch für abgehängte Decken verwenden. Man hört wirklich keine Musik mehr durch die Wand. Zusätzlich gibt es db-Profile.

      Hinsichtlich Akusitkelemente gibt es viel, auch optisch ansprechendes Zeug zu kaufen. Mein persönliches Gefühl sagt, dass Teppich, Vorhänge und sowas ausreichend sind. Letzteres sogar in vielen Formen, Farben und Größen erhätlich. Mit allen drei Elementen lässt sich der WAF doch sicherlich maximieren. Der Puls der Partnerin wird sich schlagartig erhöhen, wenn der Mann meint, dass unbedingt Teppiche, Vorhänge und bunte Bilder ins Wohnzimmer sollen. Zudem ist es deutlich billiger als eine Decke für 5k€.

      Hinweis Heimkino: sollte man das Heimkino auf Höhenlautsprecher erweitern und eine Deckenreflexion nutzen wollen, ist das Akusikholzpanel maximal ungünstig.

      Freundliche Grüße
      Matsche

    • #57483
      TequilaTom

      Herzlichen Dank für Eure Meinungen, das hilft mir weiter! Aus Euren Zeilen entnehme ich, dass es im Prinzip nicht notwendig ist. Sich ein teures Zeug mit fragwürdiger Wirkung an die Wand oder Decke zu nageln, außer die Wand muss sowieso neu und einem gefällt das Design. Ansonsten helfen auch die üblichen Einrichtungsgegenstände.

    • #57484
      shamanic

      Meine Empfehlung… normal verputzte Wände und dann Optimierungen dieser Art…

      https://www.easy-noisecontrol.de/produkt/easyphoto-akustikbild/

      Ist billiger, ist schöner und ist um vieles flexibler…

      Und ein, zwei schöne große Bilder an der Wand, passen in jeden Wohnraum.

      cheers

      Shamanic

    • #57486
      Ollum

      …wir hatten bis vor kurzem einen kleinen, sehr “halligen” Besprechungsraum in der Firma, sehr störend bei den in letzter Zeit so beliebten Videokonferenzen. Bausubstanz alles brandneuer Trockenbau 😉

      Wir haben da jetzt so ein Bild wie es Shamanic vorgeschlagen hat, allerdings ca. 3m² groß (fast eine komplette Wand. Fazit: Viel schicker als vorher, und es hallt nichts mehr.

      Wie die Vorredner schon sagten, bei einem bollernden Bass wird das aber eher nichts bringen… hör Dich doch erstmal in den neuen Raum 🙂

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