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Allgemeine Fragen und Information zu Verstärkern aller Art!

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Dieses Thema enthält 61 Antworten und 20 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  schlamperl vor 1 Woche, 2 Tagen.

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    Beiträge
  • #28583

    schuelzken

    Moin, Moin, Lautsprechervolk

    Damit der Thread “Welche Verstärker habt und nutzt ihr?” nicht noch unübersichtlicher wird, dachte ich mir einen weiteren Thread zu erstellen, wo Fragen aller Art, ob Röhre, Transistor und DIY-Amps, gestellt werden können. So bleibt der eine Thread übersichtlich und hier kann drauflos gepostet werden.
    Wenn Udo oder Vadder die ca. letzten 10 Postings aus dem oben genannten Thread hierhin verschieben könnten wäre schon ein Anfang gemacht.

    Gruß schuelzken

  • #28547

    Knud

    moin zusammen,

    habe gerade den Beitrag von Sparky in dem Thread RaCos Granduetta gelesen u. habjetzt mal ne Frage zu seiner Röhre KT90 Single Ended.
    Selbst höre ich seit langem sehr zufrieden meine Minuettas (ähnlich der Line, 3 Wege mit einem 8″ Bass) mit einem alten, kräftigen Sansui AU-8500 Transistor-Verstärker.
    Nachdem ich soviel “Gutes” über Röhren gelesen habe, wollte ich auch mal ausprobieren, ob das für mich passt.
    Ein Push & Pull würde wohl auf jeden Fall passen, bei einem Single Ended bin ich mir nicht so sicher, ob die Leistung ausreicht. Der sollte aber noch mehr nach Röhre klingen.
    Kann hier nur (manchmal gehobene) Zimmerlautstärke hören, nur in 19m² u. brauche keine Bass-Orgien. Jetzt hoffe ich, dass ein SE KT88 für mich ausreicht.
    Hab da einen im Visier, in dem man laut Bedienungsanleitung auch KT90 u. KT100 einsetzen kann:
    “Meiler” von ES-Audio.
    Ich weiß, das sollte man selbst ausprobieren, geht aber leider nicht.
    Für eine Einschätzung wäre ich dankbar.
    Viele Grüße

    Knud

  • #28549

    HaZu

    Moin,
    also du meinst jetzt von der Leistung her ausreichen, oder? Ich denke, da musst du dir überhaupt keine Gedanken machen. Schon gar nicht in einem überschaubar großem Raum wie deinem.
    Grüße
    HaZu

  • #28551

    Sparky

    Moin Knud,
    Moin HaZu,

    Gleich vorweg: Bitte einmal die vorausgehenden Beiträge in diesem Thema, insbesondere vom Themenersteller selbst, beachten.
    Dieses Thema ist eine reine “Materialliste” und nicht zum Fragen gedacht, weshalb es regelmäßig entrümpelt werden (muss), daher haben einzelne Diskussionen über einzelne Verstärker, so auch diese, hier nur kurzfristig Bestand, können aber gerne in einem separaten Thema ausführlicher behandelt werden.

    Um dennoch eine Antwort zu liefern:
    Was ausreicht, hängt von Geschmack und Lautstärkeempfinden des Hörers ab, ich persönlich hätte auf 19qm auch keine Bedenken mit einer Eintakt Röhre, sofern der Lautsprecher einen annehmbaren Wirkungsgrad besitzt.

    Wenn eine Röhre noch nicht gehört wurde, empfiehlt es sich, dies eingangs probeweise zu tun und erst dann eine Investition zu tätigen – den älteren Sansuis wird beispielsweise eine röhren”naher” Klang nach gesagt. Ob und wie viel “Röhrenklang” einem gefällt – das kann man nur durch probieren testen.

    Und apropos “nah” – Sofern im Handbuch nicht explizit von einer Nachjustierung des Arbeitspunktes gesprochen wird, sind Verstärker mit Multi-Röhren-Bestückbarkeit mit gewisser Skepsis zu genießen – KT88, KT90 und KT100 sind zwar “ähnlich”, doch die Bezeichnung sagt es schon aus, nicht exakt gleich. Ohne kleinere Nachjustierungen klappt es dann mit nur einer am besten oder allen dreien gleich “gut”.

    Gruß,
    -Sparky

    P.S. Ich erinnere an den zweiten Absatz dieses Beitrages 😉

  • #28552

    Knud

    moin HaZu u.Sparky,

    danke für die Einschätzungen. Das hat mir schon viel geholfen.
    Mir ging`s hauptsächlich darum, ob ein KT88 Eintakter bei meinen Bedingungen meine Minuettas betreiben kann. Dem steht also wohl nichts entgegen.
    Ich höre nicht soo laut, auch keine basslastige Musik u. die Minuettas (übrigens ähnlich der Linie 53, nur mit älteren Chassis) haben mit 87dB wohl auch einen annehmbaren Wirkungsgrad. Eine Impedanzlinearisierung von Udo habe ich übrigens auch noch.
    Auch nochmal Danke für die Warnung vor der “Multi-Röhren-Bestückbarkeit”. Der Verstärker wird ursprünglich mit KT88 bestückt, die anderen sollen auch möglich sein. Ich werde bei KT88 bleiben.
    Dass das nicht der optimale Verstärker ist, ist mir schon klar. Aber in anderen Foren habe ich nur gutes über ihn gelesen u. er ist schon recht günstig.
    Nochmals vielen Dank
    Viele Grüße

    Knud

  • #28553

    derFiend

    Wär das nicht mal was für einen Grundlagenartikel deinerseits Sparky?

    Also die allfällige Frage behandeln, wie viel Leistung “brauche” ich? Insbesondere bezogen auf Udo´s Konstruktionen, die im schnitt ja nen relativ hohen Wirkungsgrad haben…

    Ich würd es gerne lesen, und es könnte uns künftig hier, genau wie in den Kommentaren zu den LS einige Diskussionen sparen 😉

  • #28555

    Sparky

    Mahlzeit,

    schon längst geschehen 😀
    Über Wirkungsgrad und Linearität von Lautsprechern

    Gruß,
    -Sparky

  • #28556

    derFiend

    Stimmt danke, hatte ich ganz vergessen. Vielleicht sollte man den Titel so editieren das die allfällige “welche Verstärkerleistung brauche ich?” Frage klarer dort hin führt 😉

  • #28581

    Klemens

    Hallo Knud,

    aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass SE an Linie54 nicht zufriedenstellend funktioniert.
    Woran es liegt, konnte ich nicht eingrenzen.(zu leise war‘s definitiv nicht.)
    Dies soll nur eine Warnung sein, nicht dass du was kaufst und dann enttäuscht bist…
    Wie Sparky geschrieben hat: Testen!

    Liebe Grüße,
    Klemens

    • #28617

      Knud

      moin Klemens,

      danke für Deine Warnung.
      Weißt Du noch, was für eine SE (mit welcher Röhre) Du gehört hast? Vielleicht hatte diese ja auch etwas weniger Leistung als eine mit KT88?
      Aber wenn`s nicht zu leise war, könnte es wohl eher woanders dran liegen.
      Hattest Du eine Impedanzlinearisierung angeschlossen? Die Impedanz hat im Bass schon einige kräftige “Höcker”, die die Linearisierung dann glätten soll. Wieweit sich das an einer Röhre dann stärker bemerkbar macht, weiß ich nicht.
      Testen würde ich gerne, geht so aber leider nicht.
      Gruß

      Knud

  • #28586

    Roman Lachenicht

    Hallo schuelzken, das ist eine super Idee , fragen habe ich viele :)) .
    Ich versuche mich auf vorerst eine zu beschränken , bzw. es in einer Frage zu vormulieren.
    Ich würde gerne von euren Erfahrungen partizipieren, denn ihr alle habt Udo’s Kreationen und somit hilft auch das schon.
    Ich interessiere mich für eine Röhre . Ich erwarte das die Elektronik feinzeichnend ist , absolut jedes Detail hervorbringt , warm spielt , mit Dynamik und Kraft , der “Fußwippfaktor ” ist wichtig .Ich bin mit meiner aktuellen Elektronik sehr zufrieden , habe aber Lust auf ein neues Spielzeug 🙂 .
    Selbstbau traue ich mich nicht ran.
    Ich kann die Batterien in der Fernbedienung tauschen und ENDE !
    Ein Verkäufer meinte mal , ich würde die ” eierlegende Wollmilchsau ” suchen ?!
    Schließt eines das andere aus ?
    Spielt eine Röhre unter Umständen jegliches Detail und bringt die Durchhörbarkeit ?
    Welches Modell beispielsweise hat viel Kraft für ein dynamisches, kraftvolles Klangbild ?
    Gibt es vielleicht einen Link um mich noch mehr einzulesen ?
    Waren doch mehr als eine Frage :))
    Ich würde mich freuen ein paar Antworten oder Meinungen zu lesen. Über jede Erfahrung von euch bin ich dankbar.
    Vielen Dank und Lg
    Roman

    • #28601

      Sparky

      Mahlzeit Roman,

      wie immer ist das in sofern schwer zu beantworten, als das “feinzeichnend”, “dynamisch”, “jedes Detail”, “kraftvoll” etc. alles subjektive Eindrücke sind. Die Frage ist da immer, wie gut “hört” der Hörer, was hört er und wie “laut”, ist er Grundton- oder Obertonhörer…..
      Die einfachste Art ist es da immer wieder in der Tat, sich einfach mal ne Röhre nach Wahl anzuhören und dann zu entscheiden, lohnt das jetzt für mich, gefällt mir das grundsätzlich und gehe ich jetzt auf die Suche.

      Deine Beschreibung klingt in der Tat nach eierlegender Wollmilchsau, da “jedes Detail” und “Feinzeichnung” eher im Eintaktbereich liegen, “kraftvoll” und “dynamisch” dann schon eher bei Gegentakt, gerade, wenn nennenswert Membranfläche im Bass zu schieben ist. Gegentakter haben mehr “rumms” als Eintakter, da sich mindestens zwei Röhren die Arbeit teilen. Das hängt aber eben auch von der Musik ab, wie gesagt, das ist alles subjektiv. Jazz- und Blueshörer greifen z.B. eher zu Röhre als jemand, der z.B. ein Metal-Konzert oder elektronische Musik wie Daft Punk in Originallautstärke inkl. Magengrubenmassage wiedergeben will – auch wenn das Eine das Andere nicht ausschließt. Aber wie erwähnt, liegt das am Hörenden selbst, wie er persönlich Pegel, Dynamik und Co. empfindet.

      Eine weitere Möglichkeit sind Hybridverstärker, hier werden Röhren – mit Halbleiterstufen verbunden, um ohne riesigen Aufwand einen Kompromiss aus “Röhrensound” und “Wumms” zu erzielen.

      Um dazu aber irgend etwas auch nur halbwegs verwertbares sagen zu können – hör Dir mal irgend eine Gegentakt (PP) Röhre mit z.B. “marktüblichen” KT88 an und schildere, ob Dir das zusagte oder was fehlte – dann ist es einfacher einzuschätzen, ob und wo die Reise hingehen kann.

      Gruß,
      -Sparky

  • #28602

    Roman Lachenicht

    @Sparky
    Ich grüße Dich .
    Deine Antworten sind immer so ausführlich und du schreibst selbst für mich als absoluten Laien sehr verständlich mit viel Mühe . Vielen Dank dafür .
    Geholfen hat es auch, denn einen Ansatz habe ich ja jetzt . Ich sage immer , ich habe absolut Null Ahnung , ich habe nur guten Geschmack :))
    Im Moment habe ich eine Yamaha Vorstufe an einer Luxman Endstufe.
    Gute Kombi , sehr stimmig, detailreich und Kraft hat die M -03B sowieso .
    Wie gesagt , ich suche ein Spielzeug und eine Röhre ist darüber hinaus so schön anzusehen.
    Ich würde vielleicht gerne Otis Taylor , Diana Krall usw. gelegentlich dann mal über die Röhre hören wollen,sofern es denn klanglich zusagt und sich gleichzeitig von meiner Elektronik absetzt . Also als Zusatz zu meiner Kombi. Ich belese mich etwas mehr , denn ohne Wissen komme ich kaum weiter und dann würde ich es gerne auf diese Art versuchen , eine Röhre aussuchen und probehören.
    Selbstverständlich dann in meinem Raum an meinen Lautsprechern .
    Vielen Dank
    Gruß Roman

  • #28613

    schuelzken

    Nabend,

    das klappt ja hier besser als ich dachte.
    Dann hoffe ich mal das hier interressante Diskussionen stattfinden.
    Der Anfang ist gemacht.

    @Roman
    welche Yamaha-Vorstufe nutzt du?
    Hab selber paar von den Dingern.

    Gruß schuelzken

  • #28614

    Roman Lachenicht

    @schuelzken
    Im Vergleich die CX 1000 , habe mich aber dann für meinen Verstärker AX 1070 entschieden .
    Dieser als Vorstufe spielt stimmiger und ” wärmer ” .
    Die CX 1000 spielt mir zu hell . Spielt mehr Details , etwas mehr Durchhörbarkeit , aber es wirkt unterm Strich mehr wie Informationen als wie Musik mit Fußwippfaktor.
    Der AX 1070 mit der M -03B und die Kombi ist voller , saftiger,blutiger …
    Ein noch dunklerer , kräftigerer Rotwein .
    Du merkst , mir fällt es oft schwer etwas auszudrücken was ich wie empfinde :))
    Ich habe auch noch den Yamaha A 1000. Spielt wiederum anders , aber mit seinem Class A durchaus auch was Feines …
    Gruß Roman

    • #28616

      Sparky

      Moin Roman,

      freut mich helfen zu können, wenngleich die Kernaussage meiner meisten Texte lautet “da kann ich Dir jetzt nicht wirklich bei helfen, da ich nicht in Deinem Hirn stecke” 🙂
      Deine Vergleiche “saftiger”, “blutiger” im Kontrast zu “informativ” lassen vage darauf schließen, dass Du eher obertonal unterwegs bist. Aus dem gleichen Grunde werde ich im übrigen einfach nicht mit ClassD Verstärkern “warm”, die machen meist alles unglaublich richtig und exakt, aber für mein Empfinden “seelenlos”. Wobei auch hier derzeit Projekte laufen, diese beiden Welten zu kombinieren – stay tuned 😉

      Unterm Strich passen Dein Wunsch nach Röhre und die angeführten Beispiele zusammen, daher suche Gelegenheit, eine solche zu hören und entscheide dann, ob diese Technik Deine Kette sinnvoll ergänzen kann. Wenn Du dann der Meinung bist, das ist etwas, kannst Du anfangen, ein für Dich passendes Modell zu wählen.

      Gruß,
      -Sparky

  • #28618

    Ben

    @Sparky
    ich danke Dir für Deine Antworten und Deine Hilfestellung .
    Unterm Strich hast du natürlich recht, es kann nur so funktionieren, indem ich es mir anhöre. Die Empfindungen und Geschmäcker sid so verschieden, das habe ich schon oft festgestellt. Es ist auch für eine Elektronik eine nicht ganz so leichte Sache mir zu gefallen . Ich bin froh daß mir meine schonmal gefällt und es grundsätzlich nichts zu nörgeln gibt . Habe um Weihnachten rum mich schonmal auf sie Suche begeben , sowohl gebrauchtes von Privathand, als auch beim Händler.
    Irgendwas war immer und hat mich nicht überzeugt.
    Ich dachte vielleicht muss ich mein Vintage ersetzen, vielleicht gibt es mittlerweile da draußen so viel Neues, Gutes …
    Ich weiß jetzt , mein Vintage ist auch noch heute das Richtige für mich 🙂
    Angehört habe ich aber nur Transistoren und Hybridverstärker.
    Ich versuche mal mir eine Röhre anzuhören.
    Die Frage ist jetzt nur, Eintakt oder Gegentakt?
    Wieviel Kraft braucht “meine” Röhre?
    Ich sollte mir als beide Wirkungsprinzipien anhören denke ich .
    Vielen Dank und Vg
    Roman
    P.S. Schöner Thread , mach Spaß.
    Bin gespannt wieviel Beteiligung folgt

    • #28626

      Sparky

      Moin Roman,

      bevor ich mich vor die Tür begebe, um das gute Wetter zu nutzen, ein kurzes “Briefing” zu Eintakt und Gegentakt. Bei Eintakt verrichtet eine Röhre die Arbeit. Sie wird mit einem hohen Ruhestrom (A-Anteil) aufgesteuert und das Musiksignal hindurch geschoben. Dementsprechend hoch ist die thermische Dauerverlustleistung der Röhre, welche das System dann auch begrenzt.
      Die Folgeentwicklung war dann das Gegentaktprinzip, bei dem sich mindestens zwei Röhren die Arbeit aufteilen. Diese arbeiten dann ebenfalls im A Betrieb oder werden mit eher geringem Ruhestrom aufgesteuert und dann weiter zusammen mit dem Musiksignal. Beim AB-Gegentakt übernimmt eine Röhre dann die positiven, die andere die negativen Halbwellen der Musik. Gegentaktverstärker haben einen höheren Wirkungsgrad als Eintakter, somit auch eine höhere mögliche Ausgangsleistung. Siehe dazu folgenden informativen Beitrag, die letzte Tabelle ist interessant: Radiomuseum

      Wenn Du einen Transistor hast, denn Du zwischen A und AB Betrieb umschalten kannst, hast Du ja schon in etwa eine Vorstellung, was das für ein Unterschied im klang ist, auch wenn Transistor und Röhre nicht 1:1 im Klang vergleichbar sind.

      Gruß,
      -Sparky

  • #28628

    nymphetamine

    Hallo zusammen,

    Ich kann eigentlich nichts spezifisches zu diesem thema beisteuern aber ich habe vor geraumer zeit beim stöbern einen Hersteller gefunden, der sein Konzept mit einem sehr schönen Schaubild anpreist.

    Als ich dieses Bild gesehen habe, viel mir sofort jegliche Diskussion bezüglich dem warmen/harschen/dumpfen/lebendigen/usw. Erklärungsversuche ein, um Verstärker in der 101010-welt zu erklären.

    https://www.acoustic-design-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/untitled-7.png

    (Quelle) => hier ist das Bild noch detailierter (beim speichern hat es nicht alle bild-layer übernommen)

    Der Hersteller versucht bei diesem Konzept nicht nur das eingehende Signal so wenig zu manipulieren, sondern versucht anhand dem aufbau der Lautsprecher, gewisse nebenerscheinungen und auch eine “klarheit” zu bekämpfen/bekräftigen.

    Ob dieses Konzept wirklich funktioniert, kann ich nicht sagen. Habe diese Lautsprecher nie gehört bzw. Mein wissen reicht nicht dafür aus, die aussagen zu bestätigen oder zu widersprechen. Jedoch finde ich das doch recht interessant.

  • #28629

    derFiend

    Was mich mal interessieren würde: woher kommt denn nun eigentlich der “warme” Klang der den Röhren immer nachgesagt wird? Wodurch wird der verursacht? Und schließlich die Frage ob wir nicht inzwischen an einem Punkt sind wo das letztlich auch gewollt durch jedes andere Verstärkerkonzept nachgestellt werden kann?

    • #28630

      max

      Hi Georg,
      die Ursachen des Klangs kann Sparky bestimmt am besten beschreiben.

      Zu Punkt zwei: Das würde ich mit einem recht klaren Ja beantworten.
      Das Thema “Klangverbiegung durch analoge Amps und co” hab ich vor einiger Zeit mit einem Bekannten von mir diskutiert. Der Mann ist gelernter “Mischer”, primär für Studiozwecke, mischt aber regelmäßig auch live Acts. Denke er weiß, wovon er spricht.
      Früher hatten viele Musiker ganze Racks voller wild verkabelter (Pre-)Amps und analoger Effektgeneratoren in Betrieb, durch die die verschiedenen Signale geführt wurden um einen bestimmten Klang zu erzeugen. Nicht selten wird/wurde als bekanntestes Beispiel das Signal der Bassgitarre ja erst nach einem Basslautsprecher wieder mit nem Mikro abgegriffen, statt direkt das Gitarrensignal auf Linepegel zu legen.
      Heutzutage können diese Effekte wohl zum größten Teil in Software-Filtern so gut abgebildet werden, dass selbst Profis kaum Unterschiede hören. Gerade im Touringbetrieb kommt das aus praktischen Gründen wohl immer mehr, aber auch im Studio ist das längst Alltag.
      Dass trotzdem viele (gerade ältere) Bands noch Röhren-Gitarrenamps und Türme an Basslautsprechern auf die Bühne schleppen, hat wohl eher nostalgische Gründe.
      Und diese “Soft-Facts” kann man eben nicht gänzlich wegdiskutieren.

      Wenn man nen Röhrenamp “anheizt”, eine Platte auflegt und diese mit nem guten Scotch in der Hand durchhört, hat das ja auch unabhängig vom Klang etwas zeremonielles und für viele eben besonderen Charme. Auch wenn nur die wenigsten bestreiten würden, dass ein Smartphone-gesteuerter Flac-Stream über ultralineare Studiomonitore die technisch sauberere Lösung wäre.

      Gruß Max

      • #28632

        derFiend

        “Wenn man nen Röhrenamp “anheizt”, eine Platte auflegt und diese mit nem guten Scotch in der Hand durchhört, hat das ja auch unabhängig vom Klang etwas zeremonielles und für viele eben besonderen Charme. Auch wenn nur die wenigsten bestreiten würden, dass ein Smartphone-gesteuerter Flac-Stream über ultralineare Studiomonitore die technisch sauberere Lösung wäre.”

        Das würde ich niemals wegdiskutieren. Auch ich finde Röhren optisch wunderbar. Mir ging es halt darum das der Kauf bzw. das Interesse am Röhrenverstärker eben häufig mit dem “warmen” Klang begründet wird. Und diesen kann eben auch quasi jeder andere Verstärker haben.

        Ich denke hinsichtlich der möglichst Idealen LS/Verstärker “klangfarben geschmacks” Paarung kann man nach bau des LS wohl am meisten Zeit draufhauen 😉

      • #28634

        Udo Wohlgemuth
        Keymaster

        Hallo Jungs,

        vergesst ihr nicht etwas Wesentliches bei der “Verbiegungs-Theorie”? Der (gewissenhafte) Entwickler des Amps hat nicht nur eine Schaltung entworfen, die “irgendwie” verstärkt. Seine Konstruktion hat er auf ein für ihn richtiges Klangerleben ausgelegt, es wär auch anders gegangen, wenn er es gewollt hätte. Kompromisse wurden in der einen Richtung in Kauf genommen, um in der anderen etwas zu gewinnen. Oft habe ich als Alpha-Tester erlebt, wie Walter Fuchs an seinen Prototypen herumgefeilt hat, bis er mit dem Ergebnis nicht nur messtechnisch zufrieden war. Und nun stellt ihr die geistige Leistung des Konstrukteurs völlig auf den Kopf, um es eurem Klangempfinden unterzuordnen. Nun, das ist dann ok, wenn der Amp ausschließlich auf Funktion getrimmt wurde (ich denke, das ist bei vielen AVR der Fall) und ohne Herumbiegen nicht wirklich ausreichend gut arbeitet. Mit diesem Schrott möchte ich aber keinesfalls meine Musik hören, deshalb habe ich meinen Verstärker passend zu meinem Musikgeschmack ausgesucht und bin froh, dass ich dabei nicht der eigenen (oder gar des “Einmesscomputers) Beliebigkeit ausgesetzt bin. Am Ende wird diese Krücke namens DSP nur in den ersten zwei Wochen “nützlich” sein, danach habe ich erkannt, dass der Deus ex Machina eher nicht zufrieden macht.Ich erinnere mich an die Schilderung eines Hörtests im Frankfurter Raum, bei dem mittels Verformen den schlechten Boxen etwas gehölfen, den guten aber die Seele geraubt wurde. Einer der Teilnehmer schrieb mir: “Es zündete nicht.”

        Gruß Udo

      • #28635

        derFiend

        Das würde ich den Entwicklern ja keineswegs absprechen.
        Mir ging es ja jetzt lediglich um die Theorie das man einen Verstärker auch “gewollt” in die Nähe einer bestimmten Charakteristika bringen kann… wie Du es ausdrückst “ein für den Entwickler richtiges Klangerlebnis”.

        Wenn alle Verstärker Entwickler nur das Ziel der absoluten Neutralität hätten, müssten ja alle nach 80? Jahren Verstärkerentwicklung gleich klingen…

      • #28636

        Udo Wohlgemuth
        Keymaster

        Hallo Fiend,

        da der Messcomputer für jedermann seit ein paar Jahren auf dem Markt ist, können sich die großen Hersteller die hohen Kosten der Entwicklungsarbeit sparen und für ein paar Cent Chips in ihre Tüten packen. Das ist der Zeitgeist, daran kommen wir nicht vorbei und die ernsthaften Entwickler bleiben angesichts der Entstehungskosten auf ihrem qualititiv weit besseren “Teuerzeugs” sitzen. Unweigerlich führt das zum technischen Einheitsbrei, weil lediglich die Messwerte “stimmen” müssen. Natürlich ist es eindrucksvoll, wenn mittels elektrischer Vergewaltigung aus einem Jogurtbecher 40 Hz gequält werden, der sogar gehobenen Pegel schafft. Wenn er die Wahl hätte, gäbe es auch für ihn das “Nein heißt Nein!”

        Dass es nicht falsch verstanden wird: Ich verdamme neue Technik nicht. Sie wird nur an zu vielen Stellen falsch eingesetzt. Lautsprecher ausschließlich mittels DSP abzustimmen, ist sicher eine Geschichte, die auch für mich interessant ist. Das wird irgendwann mal kommen, aber nur einer von mehreren Wegen zum Ziel sein.

        Gruß Udo

  • #28633

    Thomas Kleineberg

    Hallo ihr Lieben,

    Die Kausalkette Vinyl, glimmende Röhre und Single Malt ist für mich auch ausschlaggebend für das habenwollen. Die Analyse mit warmen klang eher die Rechtfertigung vor der Haushaltsklasse. Wir bewegen uns hier in völlig subjektiven Bereichen und da sollte man auch ehrlich zugeben, dass man diese Zeremonie einfach geil findet und sich was gönnt.
    Ich für meinen Teil werde nur vom Preis, der sich nicht in meinem Musik Budget befindet, und die gleichzeitige Angst vor bezahlbaren China Importen gebremst.
    Aber geil find ich‘s schon!!!

    Lg Thomas

  • #28638

    Ghosthy

    Aktuell betreibe ich Papa’s alte MB Quart 720 und seinen Kenwood Sub mit einem alten Denon AVR – A1D
    =D

  • #28639

    Roman Lachenicht

    @Udo
    also ich für meinen Teil schätze Vintageverstärker aus Gründen der Qualität der Haptik, was heute leider mitlerweile alles auf der Strecke bleibt. Das der Entwickler in seinem Produkt, seiner Entwicklung ein Stück weit drinsteckt ist nicht nur verständlich, sondern in den meisten Fällen denke ich ausschlaggebend für das Ergebnis.
    Korrigieren mich wenn ich was falsches sage, du hast die Weiche der Duette überarbeitet verglichen mit der ersten bzw. frühstens Weiche ?
    Du sagtest mir du hättest die kleinen aber feinen Änderungen nach deinem ganz persönlichen Geschmack und Gehör getan, ohne Messgerät. Im Laufe der Jahre geschehen. Ich hatte es Dich mal gefragt gehabt, nachdem ich es in einem Artikel eines anderen Forums gelesen habe .
    Also wenn das nicht etwas ganz besonderes ist, dann weiß ich nicht.
    Die Duetta ist sicherlich das was sie ist durch Dich , durch den Entwickler .
    Ich bin froh das wir uns hier auch einig sind daß Verstärker überhaupt klingen und das auch noch verschieden.
    In anderen Foren wird man als Voodoidiot belächelt.
    Das war noch nett ausgedrückt !
    Ich suche auch meinen Verstärker nach meinem Geschmack.
    Wie er sich messen läßt weiß ich nicht.
    Luxman soll ja ziemlich “gesoundet ” sein, ein Ausdruck den ich nicht gerne verwende und nicht mag.
    Er klingt !
    Meine Duetta klingt ! Und sie ist genau mein Lautsprecher und wie sie sich messen läßt,weiß ich auch nicht. Hat mich nie interessiert .
    Musik ist für mich Gefühl und Geschmacksache.
    Wenn ich auf ihr meine Musik höre bekomme ich immer so ein ” blödes Grinsen ” im Gesicht :))
    Wen interessiert jetzt noch ein Messdatenblatt ??
    In diesem Sinne
    Gruß Roman

  • #28645

    Sparky

    Guten Abend die Herren,

    hier ist ja richtig was los, fein.
    Das wunderbare Sonntagswetter habe ich allerdings lieber genutzt, um mit Muttern in den Zoo und anschließend Essen zu gehen 😉

    Warum Röhre nun “wärmer” klingt, liegt zum anderen an ihren Harmonischen, die sich im Gegensatz zum Transistor angenehm zum Grundton gesellen. Zudem “clippt” eine Röhre eher weich, sie sättigt dann und es klingt nach einem halligen Kanalrohr, aber ebenfalls längst nicht so unangenehm wie beim Transistor. Das führt dazu, dass zu Gunsten der Ausgangsleistung viele Röhrenverstärker “unsauber” spielen, eine gewisse Verzerrung (THD) wird dort einfach in Kauf genommen und gar vom Kunden gewünscht. Zum anderen hängt dort in den meisten Fällen ein Ausgangsübertrager zwischen, der zum einen ein induktiver Energiespeicher ist, zum Anderen dadurch aber den Gesetzen der Induktion unterliegt. Dies ist ebenfalls ein großer Faktor gerade im Bassbereich, da die Membran des Tieftöners dann oftmals nicht so hart eingespannt wird wie bei einem potenteren Transistor und eher zu eigenmächtigem Ausschwingen neigt, was dann ebenfalls eher “warm” als “trocken” klingt.
    Und eine bewusst träge Siebung mit Elkos, Drossel und Röhrengleichrichter tut noch ihr übriges.

    Natürlich kann man alle diese Effekte auch heute digital erzeugen. Ich bin da aber so anachronistisch und frage: Wozu?
    Hört man Transistorverstärker aus der Anfangszeit dieser Technik, fallen einem bei vielen Modellen das auch eher “wärmere” und “weichere” Sounding auf. Nicht selten war das gewollt, um die röhrengewohnte Kundschaft sanft von der neuen Technik zu überzeugen. Da gab es halt Hersteller die sagten “Guck mal, wie viel Leistung ich mit der neuen Technik kann!” und solche die sagten “Werter Kunde, es klingt doch genau so gut wie ihr Bestandsgerät, aber es ist viel sparsamer im Verbrauch”

    Anders herum gibt es auch immer noch Bestrebungen, mit hohem Aufwand Röhrenverstärker zu entwickeln, die dann in Sachen “Sauberkeit” und Co. dem Transistor in nichts nachstehen.
    Hier ist nicht selten die Intention, den Röhrenskeptikern, die dem “warmen” Sounding eher Prädikate wie “matschig” und “plödderig” angedeihen lassen zu sagen: Und es geht doch!

    Aber auch hier die Frage: Wozu?

    Rein technisch betrachtet sind Röhre und Vinyl lange tot. Bei manch aktuellem Stück wird digitales Knistern untergemischt, um ein “oldscool feeling” auch ohne Rillenfräse zu ermöglichen, auch Röhrenklang kann mittlerweile vom Computer realitätsnah berechnet werden, so dass ein Keyboard wie eine Hammondorgel spielt oder ein Lied inklusive hintergründigem Brummton so klingt, als währe es auf einer sehr alten Studio Röhren Kombi inkl. Röhrenmikrophon aufgenommen. Wer also allein den klang will, der kann sich eine kleine schwarze Kiste hinstellen, die ihm das so simuliert wie gewünscht.

    Mir persönlich geht es aber bei Röhre z.B. um viel mehr als ihre Klangeigenschaften – Röhre ist wie Vinyl eine Art “zelebrierte” Musikwiedergabe. Kein anderer Verstärker trägt seine Leistungselemente so stolz zur Schau, anstelle sie im Gehäuse zu verstecken. Des abends das Glimmen der Heizfäden zu betrachten hat etwas von Kaminfeuerromantik, zusammen mit Platte kommt sogar hin und wieder das passende Knistern hinzu. Natürlich muss man bei den meisten Modellen umständlich aufstehen und händisch die Lautstärke anpassen. Aber aufstehen muss man bei “vollanaloger” Kette ja eh spätestens, um die gerillte Plastikscheibe auf die B-Seite zu wenden.
    Da nehme ich z.B. gern den unterirdischen Wirkungsgrad und die im Vergleich exorbitante Stromaufnahme in Kauf, irgendwer muss ja auch das Netz stabilisieren 😉

    Röhre ist für mein Empfinden etwas für Liebhaber solcher Technik und ihres Klanges, man kauft sie nicht, weil es technisch keine bessere Alternative gäbe, sondern weil man manchmal einfach nicht die rationelle Entscheidung treffen will, denn aus technischer und energetischer Sicht wären wir sonst schon alle bei ClassD mit DSP und gestreamter Musik.

    Gruß,
    -Sparky

  • #28646

    schuelzken

    Nabend,

    wie sagt man so schön, wer viel misst misst Mist.
    Solln se alle mit ihren DSPs machen wie es ihnen beliebt. Mein Ding ist es nicht.

    Ich für meinen Teil hab schon vieles durchprobiert und festgestellt das man für jede LS Kombination nen eigenen Verstärker haben müsste. Daher hab ich auch einiges behalten weil ich mich nicht trennen mag. Auch will ich mich nicht festlegen nur einen Amp haben zu müssen.
    Klangunterschiede sind mal mehr, mal weniger deutlich wahrnehmbar. Verstärker-Entwickler haben sich sicher was dabei gedacht ein für sie gutes Klangbild zu erzeugen. Gut das auch wir unterschiedliche Hörwahrnehmungen haben.

    Was ist warmer Klang? Dickerer Bass, oder spielt der untere Mittelton die wesentlichere Rolle?
    Ich bin ja eher der Grundtonhörer. Diejenigen unter uns die Obertonhörer sind empfinden das wieder ganz anders.
    Oh, der klingt aber analytisch höre ich manchen Hörer sagen, aber was meint er? Könnte es der viel zu laute HT sein oder ist es nur seine subjektive Wahrnehmung.
    Oder, oh der Bass ist aber fett oder spielt bauchig. Der Kollege neben ihm fragt, welcher Bass, ich hör nichts, was meinst du?

    Bei den Lautsprechern selbst bin ich nicht abgeneigt den Spannungsteiler im HT für meinen Geschmack anzupassen oder auch in die Abstimmung des BR-Kanal einzugreifen.

    Ich liebe es die Röhre anzuwerfen den passenden Phono-Pre-Amp auszusuchen, das Vinyl aus der Hülle zu holen und auf den Drehteller zu legen. Ein Genuss dieser Zeremonie beizuwohnen und mit nem Glas Rotwein den Blues zu hören. Sparky kennt das nur zu gut.
    Andererseits ist es mir ebenso eine Freude einen Transistorverstärker zu nehmen und mit einem CD-Player zu füttern um einfach nur abzurocken. Das gleiche kann auch mit separaten Vorverstärkern und Mono-Blöcken passieren.
    Auch scheue ich mich nicht einen AVR samt BluRay-Player zu nehmen um damit Filme oder Musikvideos zu schauen und zu hören. Oder da werden kurzerhand die Streamingkomponenten aktiviert um mir mit 15″ Bässen das kaum vorhandene Hirn komplett wegzublasen.

    Jeder muss seinen Weg finden.
    Auch kann ich jedem nur raten nicht auf das gequatsche anderer Leute zu hören das in diversen Foren Gebetsmühlenartig zu hören ist.

    Gruß schuelzken

  • #28648

    derFiend

    Am Ende kommen wir wieder zu dem Punkt: der traum wäre es, unkompliziert alle möglichen Verstärker durchprobieren zu können 😉

    Ist leider schon angesichts der Anzahl etwas uptopisch. Mein Pech war wohl, das ich das einzige mal als ich bereit war Geld für ein Neugerät in die Hand zu nehmen gleich bei einem gelandet bin das mir absolut zugesagt hat… so blieb mir viel testerei erspart, aber eben auch eine gewisse Erfahrung.

    Ein bisschen geht ja auch immer durch die schönen Treffs die hier und da veranstaltet werden. So konnte ich immerhin schon diverse SymaSym an meinen LS hören 😉

    @Sparky danke für die Erklärung mal wieder!

    • #28649

      Sparky

      Guten Abend derFiend,

      also zügig ein Gerät gefunden zu haben, mit dem man rundum zufrieden ist, das würde ich nicht gerade als Pech bezeichnen 🙂

      Bei manch einem wurde die Suche nach dem immer Besseren zur Obsession, solche Leute sind nicht mehr in der Lage, sich einfach mal hinzusetzen und entspannt Musik zu hören. Wer nur lange genug in der Suppe herum rührt, findet auch immer das Haar – und wenn es das eigene ist. Natürlich macht es Spaß, dieses und jenes auszuprobieren, aber bei all dem Gebastel und Herumprobieren in unserem Hobby geht es am Ende unterm Strich doch nur um die Wiedergabe von Musik.

      Wer sich vor seine Anlage setzen kann und bei bis Dato unbekannter Musik Tränen der Rührung in die Augen bekommt oder ohne es zu merken im Takt mit wippt – der hat doch schon alles, was er braucht, um glücklich zu sein 🙂

      Gruß,
      -Sparky

      • #28817

        Dennis

        Erstmal ein Danke an die Ausführungen hier, besonders Deine.
        In gewisser Weise sehe ich manches eher wie Nymphetamin anführte, in der Technik immer möglichst wenig “Verbiegung”.
        Als Neuling bekam ich schon Angst mit meinem simplem Yamaha Transistorteil völlig unter dem Potenzial der Lautsprecher zu starten.
        Vielleicht bin ich aber garnicht der Typ für Röhren oder sehr warme Wiedergabe 😉

  • #28650

    Rincewind

    Hallo!

    Nach dem ersten Schritten in HiFi habe ich mir die Frage gestellt: Was mag ich?
    Nun diverse “Good Old Hifi” und Class D Frickleien, kenne ich meine Bedürfnisse: Ein wenig Brillianz in den Höhen, warme Mitten und Bass mit punch und kraft. Die Bühne sollte eher tief als sehr breit sein. Das ganze gepaart mit sehr feiner Auflösung und es hat auch um 23:30 im Altbau zu funktionieren.

    Wie bin ich zu dieser Einsicht gekommen? Nun, viele “Good Old Hifi” Kisten ausprobieren. Meistens habe ich die Meinungen anderer User gelesen und dann den Amp besorgt, gehört und mein eigenes Urteil gebildet. Was mir nicht gefallen hat wurde wieder in die Verwertungskette bei Kleinanzeigen, Familie oder Bekannten hinzugefügt. Dadurch blieb der finanzielle Aufwand überschaubar.

    Mein Vorschlag daher lautet: Besorgt euch “Good Old HiFi”, wer ein wenig Geduld hat, kommt an gute Preise und kann das Gerät bei nicht gefallen wieder veräußern. Bei mir hat es etwa 7 Amps gebraucht, bis ich wusste, was mir wichtig ist.

    Eine andere Liga ist die Class D DIY Bastelei. Hier gibt es “gehypte” Endstufen, die angeblich Eierliegendewollmilchsäue sind. Nach meinen Erfahrungen, sind pulsweitenmodulierte Verstärker stets ein Kompromiss zwischen angegebener Leistung, Einsatzmöglichkeit und Klang.

    Ich bin der Meinung, dass die Bildung des eigenen Geschmacks über Good Old HiFi Amps am Besten gelingt. Denn die Technik ändert sich. Der Höreindruck der Menschen nicht.

    Grüße
    Rincewind

    • #28652

      derFiend

      Grundsätzlich spricht erstmal nichts gegen “good old HiFi”. Nachdem ich da auch mit einem NAD317 angefangen hab, kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Man kann da zu erträglichen Preisen an gute Geräte kommen, und sie meist auch zu den selben Preisen wieder weitergeben.

      Allerdings habe ich bei mir gemerkt, das der allgemeine Gerätefuhrpark dadurch einfach noch größer wurde. Man will ja auch die Glotze anschließen, und möglicherweise noch nen Streamer über Toslink… schon braucht man einen DAC. Und dann sind die ollen Verstärker natürlich auch RIESIG und SCHWER 😛

      Da gehen dann die individuellen Geschmäcker halt recht gerne mal auseinander. Ich persönlich bin einfach minimalist. Mich regen zu viele sichtbare Gerätschaften einfach auf. Wäre möglicherweise anders wenn ich ein dediziertes Musikzimmer hätte, aber bei mir steht das ganze halt im Wohnzimmer, und ich vermute da bin ich wohl nicht allein.

      Und bei uns ist es nicht die Frau, sondern ich der auf das allgemeine Wohnraumgefühl achtet 😀

      Also ist irgendwann mal alles bis auf den Streamer rausgeflogen, und ein Verstärker eingezogen der ALLE modernen Zuspielmöglichkeiten annimmt… TV, den Streamer und wenn gewollt noch viele andere.
      Und ich muss aus dieser Erfahrung sagen, das man heute nicht zwangsweise in´s preislich oberste Regal greifen muss, um akustisch auf das selbe (oder ähnliches) Niveau wie beim good old hifi zu gelangen.

      • #28664

        Udo Wohlgemuth
        Keymaster

        Hallo Fiend,

        deine Argumentation kann ich nachvollziehen, gebe aber zu bedenken: Wer alles aus einem Gerät haben will, muss bei jeder Funktion kleine bis heftige Abstriche in Kauf nehmen. Es ist halt für keinen Einsatzzweck optimiert. Da neige ich eher dazu, mich auf das für mich Wichtige zu beschränken und das dafür bessere Gerät zu verwenden. Um nebenher Radio zu hören, reicht mir der PC + Nobsound 2.1 an Mona, Musik hör ich lieber von Platte, setz mich dafür aber auch bequem auf das Sofa. Im Internet surfe ich dabei dann nicht 🙂

        Gruß Udo

      • #28667

        derFiend

        Hallo Udo,

        ich glaub ich bin da schon mal missverstanden worden. Im Kern gehört für mich ein DAC durchaus IN den Verstärker, weil es inzwischen ein wesentliches Element für die Zuspielerannahme ist.

        Darüber hinaus gebe ich Dir absolut recht, und handhabe das auch nicht anders. Zuspieler haben für mich in einem Verstärker nichts zu suchen.

        Der angesprochene Minimalismus geht bei mir halt einfach so weit, das ich nur noch einen Streamer und besagten TV als Zuspieler besitze. Darüber kann ich JEDE Musik, Film, Video usw. zuspielen.
        Gelegentlich ertappe ich mich selbst dabei mich bei Plattenspielern umzuschauen. Die Option steht mir jederzeit offen, aber ich gestehe auch, obwohl ich sogar noch eine ganz erklägliche Sammlung an LP´s hier rumstehen habe, ist mir der Komfort digitaler Zuspielung einfach mehr wert.

        Ein guter Verstärker sollte einfach für jeden Anschluss offen sein 😉

      • #28670

        Rincewind

        Es spricht nichts gegen ALL IN ONE Gerät, spart Kabel und Platz. Falls ein Funktionsblock defekt ist, darf man neues Gerät kaufen. Sicherlich ist es eine gute Möglichkeit stets am Puls der technischen Entwicklung zu bleiben.

        Der Beitrag von Dino hat den Kern getroffen: Probieren geht über Philosophieren.

        Daher jeder nach seiner Fasson: Mir reicht das Vinyl oder Streaming und ein gutes Buch für einen ausgezeichneten Abend mit passenden Soundtrack 😀

        Grüße
        Rincewind

        P.S.
        Ich habe gar keinen Fernseher… 😉

      • #28671

        derFiend

        Ist wie bei allem hier, und auch hier wieder schön zu spüren: die Geschmäcker sind halt unterschiedlich 😉

        Ich z.B. kann beim Lesen keine Musik brauchen, das lenkt mich zu sehr ab!

        Ansonsten aber wie immer schön, das jeder hier seine Meinung haben darf, und schlicht Erfahrungen ausgetauscht werden.

      • #28672

        Udo Wohlgemuth
        Keymaster

        Hallo Fiend,

        “Ansonsten aber wie immer schön, das jeder hier seine Meinung haben darf, und schlicht Erfahrungen ausgetauscht werden.”

        Geht das etwa auch anders? 😉

        Gruß Udo

      • #28673

        derFiend

        Ja, sobald die Foren farbig werden 😛

  • #28661

    Audicz

    Hier kann ich Sparky nur beipflichten:
    “Wer sich vor seine Anlage setzen kann und bei bis Dato unbekannter Musik Tränen der Rührung in die Augen bekommt oder ohne es zu merken im Takt mit wippt – der hat doch schon alles, was er braucht, um glücklich zu sein ”
    Das geht auch als hybrid, “Good old hifi” mit modernster Class-d Endstufe, das auch ohne große Kauf und Verkauf Historie, jedoch hören sollte man schon einiges um sich ein Bild zu machen was einem gefällt…
    Gruß Dino

  • #28679

    Marc Issner

    Moin Jungs,

    ich beschreibe mal kurz den Weg, den ich genommen habe,

    ich denke, dass ist so der normale Weg, den viele hier gegangen sind.

    Ich hab so vor rund 7-8 Jahren angefangen mich mit Lautsprecherbau zu infizieren.

    Am Anfang stand ein gut beleumundetes Fremdprodukt!

    Gefiel mir gut, aber ich hatte mehr erwartet.

    Als limitierender Faktor wurde damals der Billig-AVR gegen nen NAD 326 BEE getauscht.

    Das hat einiges Ausgemacht und gefiel deutlich besser.

    Mit dem Wissen im Hinterkopf kamen 3-4 kleinere Udo-Projekte dazu:

    Von denen bleib die Axxis 34 erstmal stehen.

    Als Amp nutze ich dazu zuerst einen Marantz PM 80 MKII, also Alteisen, absolut gutes Gerät, macht alles richtig.

    Danach kam der Wille etwas zu probieren.

    AVM Vorstufe und SAC Igel 50T ! Ausgesucht nach viel lesen im Internet.

    Die Kombi war ziemlich kalt. Die Vorstufe schnell als Ursache ermittelt und gegen eine Röhrenvorstufe von Ming Da mit Tuning von Icon Audio getauscht und siehe da, alles gut. Breite und tiefe Bühne, Klang passt.

    Einzig störte leichtes Rauschen und Einschaltknacken, musste aber erstmal reichen.

    Dazu kamen dann mach etwa einem Jahr DIY Röhrenendstufen mit KT 88 in PPP.

    Bühne noch weit besser, relativ schlapp im Bass (erst lauter wirds besser) aber sehr schöne Höhen.

    Nach 3-4 Jahren Zufriedenheit, dem familiären Umbruch und nem Umzug musste jetzt was passieren.

    Wieder lesen und kucken! Die Entscheidung fällt auf die Pro-Ject Pre Box RS  Digital mit Pro-Ject CD Box RS an den SAC Igel.

    Richtige Wahl für mich. Absolut null Rauschen oder Brummen.

    Tolle Bühne, Super Klang, alles Perfekt.

    Jetzt warten die Linie 54 hier im Karton nur noch aufs Gehäuse und ab geht die wilde Fahrt!

    Das Ganze nur mal so als Werdegang.

    Es warten noch 2 DIY Projekte (6C33C Röhren Single SE Monos und SymAsym von BM) aber die haben noch viel Zeit.

    Gruß Marc

  • #28872

    n8flieger

    Moin,

    Ich nutze den SMSL Q5 pro mit einem Paar SB12 ACL und die U_Do14 mit dem Nobsound Amp aus dem Artikel. Beide ClassD sind toll. Der SMSL wegen der digitalen Eingänge und der Fernbedienung. Der Nobsound wegen dem 2.1. Zwar hat auch dem SMSL einen SubAusgang, jedoch müsste der Sub dann auch aktiviert werden. Soweit, so gut.

    Jetzt die spannende Frage: Gibt es das in Kombination?

    Ich vermute, der originale Mona-Amp konnte das, leider hab ich es verpasst, selbigen rechtzeitig zu ordern. Ich werde auch trotz teils obsessiver Suche im Netz nicht fündig. Hat jemand anderes eine Idee? Oder kann man die digitale Signalzufuhr zum Nobsound über einen einfachen DAC regeln? Ich frage deshalb, weil mein Arbeits-Klapp-Rechner über den Audio Klinkenweg eine sehr nervige Modulation auf die Lautsprecher bringt (mit dem Nobsound). Das nervt beim leise hören. Selbst das iPhone, welches über Klinke saubere Signale an den Nobsound ausgibt, erfährt dieses Piepen, wenn ich zeitgleich das USB Ladekabel zwischen iPhone und Rechner hänge.
    Der SMSL wird sehr gut als USB Audiogerät erkannt und ohne zu murren bzw zu piepen auch mit Musik versorgt.

    Mit fragendem Gruß
    Enrico

    • #28886

      derFiend

      Den originalen Mona Amp oder ähnliches hätte ich auch sehr gerne. Der darin verbaute DAC war in dem Paket preislich wirklich sehr attraktiv. Falls mal einer was ähnliches sichtet, bitte melde dich! 😉

  • #28875

    MartinK

    Hallo Enrico.
    Ich nutze sehr zufrieden diverse USB-Mini DAC. Sowohl vom Laptop als auch vom Android Handy.
    Die Teile haben Ausgangsseitig Klinkenbuchsen. Die Ladefunktion für das Handy besteht aber nicht.
    Kann sein, dass man noch ein passendes Kabel (z. B. Mini-USB auf USB) braucht.
    Gruß Martin

  • #28918

    Max

    Hallo
    Ohne selbst getestet zu haben:
    klick
    Grüße
    Max

    • #28920

      derFiend

      Der hat keinen DAC max….

      • #28921

        Max

        Stimmt, spielt nur vom Stick. Hab nix gesagt 🙂

  • #31507

    Dominik Bak

    Hey zusammen,

    stelle mich kurz vor, weil ich neu im Forum bin. Ich heiße Dominik, bin 1971 geboren und wohne im Pott!

    Der Udo war so lieb und hat mir 2011 ein Paar SB 240 gebaut. Dazu habe ich einen Destiny-Audio DC-222 Verstärker. Meine Frage lautet: Welchen bluetooth-Verstärker benötige ich um ihn zusammen über meinen Verstärker laufen lassen zu können?

    Danke im Voraus…

     

    • #31511

      schlamperl

      Hallo Dominik Bak,

      welchen Bluetooth-Empfänger Du da nimmst ist eigentlich egal und kommt aber dennoch auf deine Anforderungen an. Soll er Empfangen oder auch Senden können und das in Singel oder Mehrbetrieb, mehrere Geräte gleichzeitig welche sich koppeln, verbinden können. Wird auch oft als Partymodus beschrieben.

      Ich verwende dazu welche von Philips AEA 2700/12. Sind reine Empfänger für mehrere Geräte, 3 gleichzeitig.

      Sind was teurer und manchmal nicht gut bewertet, was ich aber nicht nachvollziehen kann. Empfang immer klasse und das aus anderen Räumen heraus. Einziger Nachteil, die Lautstärkeverstärkung könnte etwas besser sein im Vergleich zu den normalen Quellen. Ansonsten bin ich zufrieden!

      Gruß Jörg

  • #31517

    Dominik Bak

    Danke für die schnelle Antwort Jörg. Ich möchte Musik von spotify über das Tablet hören. Das würde mir reichen…

  • #31520

    MartinK

    Hallo Dominik. Wenn es nicht unbedingt BT sein muß, kannst du auch eine Mini USB Soundkarte in Erwägung ziehen. Klappt sehr gut. Ist allerdings nicht kabellos. Aber wenn es lang genug ist…..
    Gruß Martin

    • #31523

      Dominik Bak

      So, ich habe soeben einen Philips AEA 2000/12 gekauft! Funktioniert bisher einwandfrei und genau wie gewünscht. Vielen Dank für eure schnelle und kompetente Hilfe…

      • #31524

        schlamperl

        Nabend Dominik,

        ich hoffe Du hast das Teil nicht über Amazon gekauft für 79 Ocken, ist der kleinste BTE. Zu meinem hatte ich noch vergessen zu sagen, dass der 2700/12 erst mit der Seriennummer beginnend mit den Seriennummern AQ1A1730 und aufsteigend mit den bislang erschienenen iOS-Versionen uneingeschränkt lüppt. Bei älteren Modell AQ1A1720 lässt sich die Lautstärke nicht regeln.

        Hoffe Dir keine Unannämlichkeiten eigebrockt zu haben.

        Gruß Jörg

      • #31529

        Dominik Bak

        Alles o. K. Jörg. Ich habe ihn für 35 Euronen im Media Markt bekommen. Und so wie er ist, ist er gut. Danke…

  • #31875

    Fabian_1988

    Moin moin

    Ich suche für meinen vater einen neuen verstärker, zurzeit hat er den yamaha as 501 und betreibt damit die s84 und einen subwoofer.

    Es sollte klanglich eine steigerung geben und es wird auch öfter mal über der gehobenen zimmerlautstärke gehört und überwiegend blues.

    Anschlusstechnisch sollten mindestens 2 toslink und 2 coax eingänge da sein und ganz wichtig eine fernbedienung.

    Preislich bis 700 euro

    Mfg fabian

    • #31876

      HaZu

      Moin Fabian,

      Habe ich das richtig verstanden, dass der Verstärker 4 digitale Eingänge haben soll? Oder würden auch zwei Eingänge mit jeweils Toslink ODER Coax reichen?

      Grüße, HaZu

  • #31877

    Fabian_1988

    Moin Hazu also 3 braucht er auf jeden fall 1 habe ich als reserve eingeplant. 2 toslink sollten es auf jeden fall sein da der ton vom fernseher mit toslink rein kommt und einmal toslink vom bluray player wenn alle sticke reißen muss ich da mit nem switch arbeiten.

    Ich habe mir mal den smsl ad 18 angeschaut der wird ja im netz so hochgelobt aber glaube nicht das er dem yamaha vom pegel her das wasser reichen kann.

    • #31881

      Udo Wohlgemuth
      Keymaster

      Hallo Fabian (und alle, die antworten wollten),

      in diesem Thread geht es um allgemeine Fragen zum Verstärker, spezielle Kaufberatung können (und wollen) wir nicht machen.  Damit setzt man sich schnell in die Nesseln, wenn subjektiv Negatives zu einem Produkt geschrieben wird. Abmahnungen sind die Folge und wir möchten keinem Anwalt sein schmales Einkommen aufbessern.

      Gruß Udo

      • #31904

        schlamperl

        Nabend zusammen,

        ich antworte dann mal zu dem 18er. Ich glaube nicht, dass der 18 eine Steigerung ist, zu dem, was dein Vater hat. Den 18er habe ich und betreibe ihn an meinen dicken Ls und er macht es richtig gut, wenn man Preis und Leistunng vergleicht, zu meinen anderen Verstärkern, welche alle klanglich besser sind.

        ich hab habe mir den 18  gekauft , für de Küch für de MONA. Schande über mein … , immer noch nicht gebaut, HUST!

        Der 18 hat nur 2 Digitale Eingänge, kein HDMI und kein analogen Eingang über Cinch, nur Klinke 2 x, 1x Aux und fürn Sub + EQ-DSP.

        Wenn dein Vater eine Steigerung haben will würde ich eher auf ein Altgerät wechseln oder neues Gerät, was dann aber bestimmt um einiges teurer wäre. Ich sach mal so, um die 800 -1000. Und gerade in dieser Preisklasse tummeln sich auch nicht gerade die besten Verstärker, bieten aber zumindest deine Anforderungen an Anschlüsse.

         

        Gruß Jörg

  • #31884

    Fabian_1988

    Entschulgie weiß ich bescheid

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