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Der mini Mini_ACL thread

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Dieses Thema enthält 23 Antworten und 9 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  stoffel vor 1 Woche, 2 Tagen.

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  • #31070

    derFiend

    Ich geb´s zu, ich bin zu faul einen kompletten Baubericht zu schreiben 😉

    Aber ich dachte mir, die miniACL finden wohl so viel Anklang, das ein netter Thread in denen man die unterschiedlichen Bauvarianten sammelt ganz nett wäre 😉

    Ich wollte schon länger ein ordentliches, nicht zu großes, vernünftig klingendes Küchenradio. Udo hat diesen Wunsch mit der miniACL wirklich voll erfüllt!

    Küchensetup

    Hab das ganze dann so gebaut, das es ideal zur Optik meiner Küche passt (auch graue Fronten), und nun dudelt das gute Küchenradio vor sich hin 😉

    Natürlich sind von dem kleinen Breitbänder keine Wunderdinge zu erwarten, aber er erfüllt mir genau den Wunsch den ich für die Küche hatte: immer angenehm, nie aufdringlich klingend untermalt er ausführliche Kochsessions und längere Spieleabende am Küchentisch perfekt. Er spielt sich nie nach vorne, klingt aber auch nie schräg wenn man ihm beim Zuhören etwas mehr Aufmerksamkeit schenkt.

    Damit die Lautsprecher gut auf meine Fensterbank passen, sind sie 40 hoch geworden, dafür nur 14cm tief und ebenso breit.

    Ich bin, wie ich es von Udo´s konstrukten nie anders erwartet hätte, absolut zufrieden.

    Rechnet man alle Baukosten, Teile (mini Verstärker) mit ein, ging das ganze für knapp unter 120 € auch völlig in Ordnung!

  • #31071

    derFiend

     

    Die Kabelage muss noch besser versteckt werden, und ich liefer auch mal noch ein durchgehend scharfes Bild ab, versprochen 😉

  • #32005

    Rundmacher

    Hallo,

    gleich vier Stück MiniACL mussten es werden. Zwei für meine Küche, die Plastikquäker sind einfach nicht mehr anzuhören.

    Der Micha bei mir wollte gleich als Einstieg auch noch zwei, na ja es ist so gut wie egal wenn die Werkzeuge einmal warm sind ist es eine Kleinigkeit sie nicht gleich wieder auszuschalten.

    Buche Multiplex war gesetzt, Klebebilder erspare ich mir. Hier ist das Zwingen-Endstadium zu sehen, Bilder vom großen Malheur gibt es auch nicht. Beim Sägen ist die große MPX-Platte von den Böcken gerutscht, da sie beim Aufschlagen auf dem Boden einen großen Krach verursacht hätte habe ich geistesgegenwärtig mein Schienbein als bewährten akustischen Dämpfer eingesetzt. Morgen 16.30 Uhr bin ich beim dritten Arztbesuch, das nekrose Gewebe ist entfernt und das sauteure hautbildende Pflaster wird wohl seine Aufgabe diensteifrig erfüllt haben…

    Man darf ruhig einmal bei den Profis vorbeischauen, hier bei https://www.youtube.com/watch?v=MBBozODQQy8 zeigt ein Handwerksmeister wie es geht.

    Quadro MiniACL1

    Jetzt sind sie fertig, die Kanten mit dem Radiusfräser abgerundet und mit dem Schattenfugenfräser die optisch ansprechende Schattenfuge gezogen. Arbeitsplattenöl hat der Oberfläche ein entsrechend ansehnliches und strapazierfähiges Äußeres gegeben. Die Außenkonturen sind schön RUND.

    MiniACL2

    Leider kann ich nicht alle vier Exemplare abbilden, noch währen des Einschraubens der ersten beiden Chassis wurden sie mir vom Endbesitzer aus den Händen gerissen, da ich aus den neuen Bundesländern stamme erinnert es mich an längst vergangene Zeiten wo die nachts entstandene Kundenschlange endlich die ersten Farbfernseher 20 Sekunden nach Geschäftseröffnung umklammerte. 😉

    Da stehen sie, im Hintergrund die Mona. Sie ist abgeklemmt, statt dessen die MiniACL. Was der SUB der Mona kann das wird sie nicht leisten, richtig. Irgendwie ist es gar nicht so dramatisch, Bässe sind mehr als ausreichend. Die Zischelhöhen kommen deutlicher, liegt es am anderen Aufbau des RCL Kreises?

    Ja, sie bildet eine Bühne ab, das ist beeindruckend. Auch wenn die Membran mit ca 5mm Hub schwingt ist alles im tiefgrünen Bereich, eine Konversation mit den Mitmenschen nur bei gehobener Gesprächslautstärke möglich.

    Als Klassikstück habe ich den Bolero gehört.

    https://www.youtube.com/watch?v=dZDiaRZy0Ak

    Die Lautstärke von Anfang an auf 15.00 Uhr gesetzt.

    Das ist Bombe.

     

    Es grüßt freundlich

    Rundmacher

  • #32006

    Zacherle

    Sehen toll aus! Sowas in der Richtung brauch ich auch noch mal irgendwann.

    Hoffentlich geht’s deinem Bein bald besser, die Entstehungssituation dürfte nahezu jeder kennen:-)

     

    Was ist denn der bunt leuchtende abspielkasten in der Mitte?

  • #32007

    Rundmacher

    Hallo,

    Zitat

    “Was ist denn der bunt leuchtende abspielkasten in der Mitte?”

    Nix besonderes, hier im Forum zu finden…

    In der Mitte -das Abräumen fiel der Faulheitzhitze zum Opfer- wird es bald interessanter, die Ohmsche Last von einigen hundert Watt steht parat. Das ist mein wirklich altes Hobby, hier warten hundertausende von Mikrofarad und mehrere sogenannte High-End Module auf ein akustisches Hörevent. Nein, kein Vodoo, ganz herkömmlich. Schaun ‘mer mal’.

    Ach so. Es ist ein sehr wertiges Forum hier. Jemand möchte unbedingt ein Boxenpaar aus der Bluesklasse ordern, ein Verwandter. Ich befürchte das ich diesen Wunsch nicht abschlagen kann.

    So läuft es nun einmal.

    Es grüßt freundlich

    Rundmacher

     

  • #32009

    derFiend

    Sehr schöne Beschreibung, und gelungener Bau! Besonders bei der “aus den  Händen gerissen” Beschreibung musste ich lachen 😉

    Ich bin auch noch jedesmal erstaunt was die kleinen Lautsprecher für einen Sound in meine Küche stellen. Da macht das kochen und lange Brettspielabende erst recht Spaß 😉

  • #32011

    Rincewind

    Ja, die kleinen miniACL reichen in der Küche für etwas mehr als gehobene Lautstärke. Eine kleine Küchenparty ist damit durchaus realisierbar 😉

  • #32016

    Gipsohr

    Ein paar Dayton mit Weiche von der Needle liegen noch hier rum.

    ….es kitzelt schon wieder…gerade stehen ein paar fast fertige PA hier, sofern der Empfänger mir endlich sagt welche Farbe er denn gerne hätte…

     

  • #32017

    MartinK

    Dann hau rein. So viel Klang mit so wenig Holz gibt es sonst nirgendwo. Gruß 6

  • #32019

    Gipsohr

    Hi Martin,

    nach insgesamt 8 Boxen innerhalb 9 Monaten (4xU_do15, SB36, PartyTop BR) habe ich Hobbykellerbastelverbot für LS die nächsten 3 Monate, außer es handelt sich was sinnvolles für den Haushalt😗

    Ich halte ja LS für exorbitant sinnvoll…😎

     

  • #32270

    Rundmacher

    Hallo,

    die MiniACL scheint sich zu einem Renner in der Küchenbeschallung zu entwickeln. Klein, preiswert, qualitativ überzeugend.

    Diese Woche kam das neue Küchenradio hier an, von einer bekannten Marke. -vom Forumsfounder wurde gebeten Rezensionen u.ä. fremder Markengeräte hier nicht zu publizieren, also lassen wir es anonym-

    Schick sieht es aus, neben dem alten FM-Empfang und dem neuen DAB+ ist wie bei vielen ähnlichen Geräten ein USB-Anschluß (MP3) enthalten, das CD-Laufwerk wollte Mrs. Rundmacher unbedingt und ein LAN-Anschluß hat es auch. Und WLAN. Plus Spotify.

    Über die Elektronik gibt es nichts auszusetzen, da stimmt alles.

    Nach der Ersteinrichtung kamen die ersten Töne oder wie immer man es nennen will. Da sind an der Frontplatte stereotypisch zwei Schallauslässe, links und rechts vom Gehäuse. Aber in der Rückwand befinden sich zwei Bassreflexrohre! Links und rechts! Das beeindruckt. Es ist eine Leistung von 10 Watt angegeben, wie auch immer.

    Da die MiniACL für die Küche vorgesehen war folgte sofort die Demontage der Rückwand (jaja, die Garantie. Na und?). Pressspan Holzgehäuse, Plastikrückwand, auf Metall getrimmt.

    Hier die Innereien, des Holzmantels beraubt, auf ein paar Holzleisten gesetzt.

    Die Rot/Schwarzen Litzen sind bereits von den Originalchassis abgelötet und verlängert.

    KRadio1

    Das ist unfassbar. Zwei Chassis in einem Gehäuse, direkt hinter jedem Chassis ein Bassreflexrohr an die Rückwand. Ich gebe dazu keinen Kommentar ab, jeder kann hier selber urteilen.

    Im folgenden Bild ein Blick auf die 4 Ohm Chassis.

    KRadio2

    Der Endstufen IC ist ein TDA 7266SA, er leistet laut Datenblatt zweimal 7 Watt, keine Angaben bei welcher Speisespannung/Lastwiderstandskombination. Das ist auch nicht so wichtig denn er ist vom Hersteller abgekündigt. 🙁

    Es geht hier nicht um die Art und Weise wie dieses aktuelle Küchenradio aufgebaut ist, es geht hier um die MiniACL. Die internen Chassis wurden wie o.g. abgelötet, an die Plastikrückwand wurden vier Polklemmen geschraubt und die verlängerten Lautsprecherlitzen angeklemmt. Das Radio mit den über 20 kleinen Schrauben wieder zusammen geschraubt und die MiniACL angeklemmt.

    Vorab gleich die erste Info, die Lautstärke reicht allemal aus. Die internen Chassis vier Ohm, die MiniACL wie bekannt acht Ohm. Sie erhält daher weniger Leistung, das ist so. Die Pegelanzeige des Radios geht bis 31, ab 22 ist eine Unterhaltung in der Küche nur mit erhöhtem Körpereinsatz möglich. Ich hatte das Ding nicht am Messplatz, mehr als drei Watt dürften an der MinACL nicht ankommen. Noch einmal, das REICHT!

    Zum Klang, deshalb ist dieser Beitrag geschrieben. Nach dem Auspacken des Radios und der Ersteinrichtung war der original Höreindruck so wie man es kennt. Ein Küchenradio, ein Klang wie die Stimme eines Fußballreporters. Da geht es los bei 100…300 Hz und bei 8…10 kHz ist Schluß. Rauschen tut da nichts, wie auch, die Quellen sind einwandfrei. Bässe kann man sich einbilden wenn man es wirklich will. Und Stereo auch.
    Dann die MiniACL.
    Jetzt sind echte Lautsprecherboxen zu hören, da sind tiefe Bässe, da sind echte Höhen. Ein klarer, ortbarer Klang. Man ist in einer anderen Welt, der richtigen Welt. Es ist ein gewaltiger Schritt, größer als von einer Beginner-Bluesbox hin zur Duetta. Natürlich kann die MiniACL solch einer Box nie und nimmer das Wasser reichen, aber was aus dem Küchenradio geworden ist, ja, ‘State of the Art’ kann man jetzt sagen.

    Für so wenig Geld solch einen Klanggewinn!

    Tante Luise und Onkel Günther (Namen geändert) waren zu Besuch. Die MiniACL’s standen noch auf der Küchenzeile, für das Radio muss eine Konsole gebaut und die Kabel verlegt werden.
    Ein Easy Listening Sender lief mit Bernhard Cohen. Nach einiger Zeit schaute der Onkel in die dunkle Ecke ‘Das hört sich gut an, was ist das?’. Na ja, ein neues Radio. ‘Oh, ein Ausgewachsenes.’ Nein, nur die Lautsprecher sind hochwertig. (innerlich schmunzelnd) ‘Ach so.’

    Mit der “Tuning vor” Taste den nächsten Sender gewählt, Klassik, eine italienische Oper. Die Lautstärke auf 25 erhöht. Da war doch tatsächlich ein Bühneneindruck.

    Große glänzende Augen, ungläubige Gesichter.

    Es grüßt freundlich

    Rundmacher.

  • #32345

    derFiend

    Schick sieht es aus, neben dem alten FM-Empfang und dem neuen DAB+ ist wie bei vielen ähnlichen Geräten ein USB-Anschluß (MP3) enthalten, das CD-Laufwerk wollte Mrs. Rundmacher unbedingt und ein LAN-Anschluß hat es auch. Und WLAN. Plus Spotify.

    Hast Du jetzt irgend ein Küchenradio auseinandergenommen? Falls das unter 100 Euro bleibt klingt das interessant… Über eine Produktnennung per PN würd ich mich freuen…

    • #32354

      Rundmacher

      Leider kostet es mehr als das doppelte, es ist hochaktuell. Wer auf ein CD Laufwerk verzichtet liegt bei über 100 €. Das Angebot ist mittlerweile riesig, ich wollte aber kein extra Nobsound mit zusätzlichem Netzteil und Kabelgedöhns. Wahrscheinlich wäre der Klang damit noch voluminöser und besser.

      Aber es reicht so völlig aus.

      Was noch passiert ist ich habe die Boxen um 90° gedreht und etwas angehoben. In aufrechter Stellung befand sich vor der unten liegenden Bassreflexöffnung eine auf der Küchenzeile aufgesetzte Schmuckleiste im Abstand von ca. 4 cm. Es dröhnte doch merklich im Bassbereich. Jetzt ist alles frei, die MiniACL werde ich noch ein wenig Richtung menschliche Ohrhöhe neigen.

      Es grüßt freundlich

      Rundmacher

      • #32378

        derFiend

        Hab mir gerade mal noch einen kleinen DAB+ Empfänger bestellt, um den an den AUX vom Noobsound zu hängen. Mit der Bluetooth Verbindung bin ich eigentlich ganz zufrieden, aber ich schalte sie halt auch nur ein wenn ich mich länger in der Küche aufhalte.

        Die Unkomplizierte “einschalten und Musik spielt” Lösung fehlt mir noch, und die hoffe ich mit dem Empfänger zu finden. Ich werde berichten.

      • #32420

        derFiend

        So, ich kann berichten: hab mir diesen https://www.amazon.de/gp/product/B07FPD8RZZ/ref=oh_aui_detailpage_o01_s00?ie=UTF8&psc=1

        DAB+ Empfänger geholt. Das Teil ist sogar noch kleiner als der Noobsound Verstärker. Aufgestellt, mitgelieferte Antenne angeschlossen, und ich empfange auf Anhieb 50+ Sender bei mir am Dorf in allerbester Qualität. Das Ding ist sofort bereit nach dem Einschalten, und da ich in der Küche meist eh Radio höre muss ich nur selten die Verbindung trennen um per Bluetooth zuzuspielen.

        Nur meinen geliebten französischen Jazz Sender vermisse ich 😀

      • #32421

        MartinK

        Jazzradio? Den höre ich gelegentlich über Sat. Kann ich nur empfehlen. Gruß Martin

      • #32424

        Rincewind

        Habt ihr die App “TuneIn” probiert? Vielleicht ist eurer Lieblingssender auch dabei. Die “TuneIn” Software gibt’s sogar als PlugIn für Volumio (wer mit Raspi was basteln möchte)

        Grüße
        Rincewind

      • #32427

        derFiend

        Kenne ich natürlich. Das Problem bei Tuneln ist, das die Sender für höhere Sendequalität bezahlen müssen. Das machen z.B. die ÖR Sender nicht. Und so konnte ich z.B. Bayern2 den ich sehr gerne höre, immer nur in eher schlechter Qualität vernehmen.

        Andere Sender sind über TuneIn spitze, wie z.B. besagter französischer Jazz Sender 😉

  • #33269

    DerFuxx

    Hallo in die Runde,

    nun wollte ich einmal mein erstes “größeres” Selbstbau Projekt mit euch teilen. Angefangen hat eigentlich alles über einen Kollegen, welcher sich die CheapTricks 242 von einer anderen Website selbstgebaut hat. Von der Idee angetan, suchte ich mich durchs Netz und stieß dabei auf Udos Website und das Einsteigerprojekt in Form der MiniACL Lautsprecher. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Ausschnitt für die Chassis und das Reflexrohr, lief der Bau aber recht problemlos.

    Da mir der Sound in Kombination mit dem hier viel erwähnten Nobsound NS-10G gut gefiel und ich durch den erfolgreichen Bau der Lautsprecher etwas überzeugter von meinen handwerklichen Fähigkeiten war, entschloss ich mich zum Bau eines Internetradios. Hier kommt ein Raspberry Pi 3 B+ mit dem Moode Audio Player zum Einsatz. Die Informationen zu Sendern, Songs, Lautstärke und WLAN Empfang werden über ein 1,3″ OLED Display angezeigt. Weiterhin habe ich noch einen Drehencoder zur zusätzlichen Lautstärkeregelung, einen Aus-Schalter und eine Aktivitäts LED verbaut. Diese ganzen Teile friemelte ich dann in einen IKEA Übertopf namens Vildapel.

    Letzte Woche kam mir dann die Idee zur Bedienung der kleinen Box über eine Fernbedienung. Hierzu schlachtete ich einen defekten Satelliten Receiver meines Vaters und entlötete einen Infrarot Empfänger und nahm mir eine passende Fernbedienung aus dem Fundus. Auch wenn ich einige Lötstellen bestimmt nochmal nachbessern muss, bin ich doch recht zufrieden mit meinem ersten Projekt. Ich gucke, dass ich noch ein paar Bilder nachliefere.

    Viele Grüße

    DerFuxxMiniACL Internetradio  <span id=”productTitle” class=”a-size-large”></span>

    • #33270

      derFiend

      Hey, schön das Du dein Projekt hier vorstellst, und gratuliere zum Selbstbau! 😉

      Kannst Du dein RasPi Projekt evtl. etwas näher dokumentieren? Würd mich interessieren!

      • #33278

        DerFuxx

        Klar, hier nun eine etwas ausführlichere Dokumentation zum Raspberry Projekt.

        Verwendete Hardware:

        Raspberry Pi 3 B+

        Rotary Encoder ( https://amzn.to/2yz3UYS )

        Schalter

        OLED Display ( https://amzn.to/2q6WBD0 )

        IR Receiver

        Fernbedienung

        Federklemmenterminal

        Micro USB Kabel zum Anschluss des Nobsound an den Raspberry

        USB Winkelstecker zur Stromversorgung des Raspberrys

        Jumperkabel

        Als “Betriebssystem” für das Internetradio wählte ich den Moode Audio Player http://moodeaudio.org/ aus.

        Rotary Encoder

        Hauptgrund hierfür war, dass Moode auch auf älteren Raspberrys schnell bootet und von Haus aus eine Unterstützung des Drehencoders mit sich bringt. Der Encoder wird an 3,3V, Ground und an die GPIOs 23 und 24 für “DT” und “CLK” angeschlossen. Zum Aktivieren der Rotary Encoder Funktion einfach moode.local in die Adresszeile des Browsers eingeben, oben rechts auf das kleine “m” klicken, dann auf “Configure” und im neuen Fenster auf “Audio”.

        Rotary Encoder Einstellungen

        Der von mir verwendete Rotary Encoder hat noch eine Schalter Funktion, für welche ich das “SW” Beinchen mit einem weiteren GPIO verbunden habe. Beim Drücken des Encoders wird der Song bzw. Stream pausiert und beim erneuten Drücken fortgesetzt. Das Python Skript für die Play/Pause Funktion schnappte ich mir aus dem Netz und kommentierte die für mich unnötigen Zeilen aus. Auf Wunsch stelle ich dieses auch gerne hier ein.

        OLED Display

        OLED Display

        Auch für das OLED Display fand ich etwas Vorgefertigtes in den Weiten des Internets auf folgender Seite: https://github.com/antiprism/mpd_oled
        Hier gibt es auch Anleitungen für die Installation auf Volumio und RuneAudio. Nach erfolgreichem Test lötete mir mein Vater das Display an eine 4 polige Pfostensteckerleiste und ich steckte alles an 3,3V, Ground und den I²C Bus (GPIO02 und GPIO03) des Raspberrys.

        Aus-Schalter und LED

        Oben

        Die Aktivitäts LED spendete mir mein allererster PC, den ich unter dem Verdrücken einer kleinen Träne langsam ausschlachtete. Verbunden wurde sie an den GPIO13 sowie über einen 330 Ohm Widerstand an einen Ground Pin. Damit sie auch fleißig vor sich hinblinkt und als Ersatz für die LED auf dem Raspberry dienen kann, ergänzte ich die Datei /boot/config.txt um folgende Zeilen:

        dtoverlay=pi3-act-led,gpio=13

        dtparam=act_led_trigger=heartbeat

        Den Aus-Schalter habe ich an den GPIO21 und Ground gehangen. Damit er funktioniert wird dieses Skript zum Start des Raspberrys im Hintergrund ausgeführt:

        #!/usr/bin/env python3
        from gpiozero import Button
        import os
        Button(21).wait_for_press()
        os.system(“sudo poweroff”)

        IR Empfänger und Fernbedienung

        Den Infrarot Empfänger baute ich, wie schon geschrieben, aus einem defekten Satelliten Receiver aus und recherchierte mal wieder im Netz und stieß prompt auf eine sehr gute Anleitung: http://moodeaudio.org/forum/showthread.php?tid=190

        Momentan kann ich über die Fernbedienung das Gerät ausschalten, die Lautstärke verändern, die Wiedergabe pausieren und fortsetzen und Sender/Playlisten über die Programmtasten anwählen.

        Zum Schluss noch etwas zur Verkabelung. An der Rückseite des Übertopfs machte ich noch zwei Ausschnitte für die Anschlüsse des Raspberrys und des Federklemmenterminals, welches mit dem Nobsound Amp verbunden ist. Auf dem Foto der Unterseite sieht man auch noch die Verkabelung des IR Empfängers und dass der Nobsound per USB an den Raspberry angeschlossen ist. Im Endeffekt habe ich also aus vielen Quellen den Programmcode geklaut und nach meinem Bedarf zusammengesetzt (bin eben Systemintegrator und kein Programmierer 😉 ). Mal schauen was mir als nächstes noch so für das wahrscheinlich noch nicht abgeschlossene Projekt einfällt.

        Hinten

        Unten

         

        Falls noch Fragen offen sind, ich bei etwas behilflich sein kann oder ihr Verbesserungen habt, lasst es mich gerne wissen.

        Bis dahin

        DerFuxx

  • #33483

    stoffel

    Hi,

    setze hier mal das Bild rein von den MiniACl Tie Fightern mit Beleuchtung.

    Ich möchte auch noch etwas zu meinem Höreindruck sagen,  vorweg, ich bin ja geprägt von den Udos und immer noch begeistert. Nun habe ich die kleinen Kisten zusammen gebaut und um zu hören ob ich alles richtig gemacht habe” Meat Loaf welcome to the Neighbourhood” rein gelegt und komplett durchgehört, danach noch “Vangelis Conquest of paradise”( beschreibungen sind echt schwer) würde sagen die Mini ACL war im vergleich zu den Udos sehr verhalten , ein für mich angenehmer klang aber kein wau. nun spielten sie in meinem 40m2 wohnzimmer. Nach der Aufstellung bei Sohnemann 16m2 Wandnah, lief “Bella Ciao” da war er da, der Wau effekt und wenn ich bedenke, dass ich das Reflexrohr noch kürzen kann, zur zeit ganze länge. Alter falter.

    Gruß Christopher

  • #33556

    Makarenko

    Hallo Stoffel,

     

    ich hoffe doch mal nicht das die Tie-Fighter dort oben ihre Position haben. Falsche Höhe für die Ohren. Ausserdem gehören die auf Augenhöhe damit man sie sieht! Ist ja eine optische Verschwendung da oben.

    • #33612

      stoffel

      Hi Makarenko,

      Ich gebe dir recht,

      Die stehen im Kinderzimmer für einen 6 jährigen und ein 1 jähriger krabbelt, läuft hier auch noch rum, darum die entscheidung sie hoch , höher zu stelle., Die Kinder können mit einem sweet spot noch recht wenig anfangen und auch mit dieser” falschen Aufstellung” ist der Klang um Lichtjahre besser, als die Blechkiste die er vorher hatte. Ich bin ja noch aufgewachen mit einem kleinen Kassetten Recorder, der am Bett ende stand und den” Drei ??? “und” TkkG” Kasetten 🙂 . Jetzt bringe ich gerne mein Sohn ins Bett und lausche noch den” Drachenzähmen leicht gemacht”. Ich sehe dieses auch eher als langfristiges Projekt, er wird größer und die Hoffung ist, das die Lautsprecher ihn noch lange auf seinen weg begleiten.

      Gruß Christopher

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