Home › Foren › Bau-Dokumentationen › Duetta "Monti"
- Dieses Thema hat 100Â Antworten sowie 26Â Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 9Â Jahren von Harald aktualisiert.
-
AutorBeitrÀge
-
-
10. August 2016 um 12:28Â Uhr #3755Monti
Hallo zusammen,
dann will ich auch mal den Bau meiner Duetta dokumentieren. Zur Vorgeschichte dann mehr in meinem hoffentlich folgenden Baubericht. An dieser Stelle nur so viel: Es sollte also die Duetta werden. Einteilg? Jau!
An den meisten EntwĂŒrfen bei den einteiligen Duettas hat mich persönlich gestört, dass sie natĂŒrlich ganz schön klobig wirken. Kein Wunder bei ĂŒber 100 l Gesamtvolumen… Und der Hochtöner wirkt bei der gesamten GehĂ€usebreite da oben so verloren…
Aber wie soll das GehĂ€use-Design denn nun werden? Angefixt durch die diversen Varianten verschiedenster BausĂ€tze mit runden SeitenwĂ€nden sollte es also auch bei mir eine runde Sache werden. Unter anderem habe ich auch mit der runden Variante von Thomaier geliebĂ€ugelt, aber ich wollte schon noch mehr selber machen.Hmm, wenn es nicht so klobig wirken soll, muss sich die Schallwand also nach oben hin verjĂŒngen, dachte ich so in meinem jugendlichen Leichtsinn. Gerade oder gebogen? Da die SeitenwĂ€nde einen Radius bekommen sollten, muss die Schallwand dem natĂŒrlich folgen und sich ebenfalls nach oben hin mit einem Radius und nicht nur in einer geraden Linie verjĂŒngen.
Als fleiĂiger Leser vieler Bauberichte, vor allem immer derer mit geschwungenen Elementen, stellte sich die Frage, mit welcher Technik ich mein Vorhaben wĂŒrde umsetzen können. In vielen Berichten habe ich die diversen TĂŒcken und Erfahrungen, mit denen viele Mitstreiter zu kĂ€mpfen hatten, studiert. Mit Spanngurten, Rissen, Gegenschablone und nicht vollflĂ€chig verleimten Platten wollte ich mein eigenes Lehrgeld nicht bezahlen. Dazu kommt, dass meine SeitenwĂ€nde ja nicht nur einen Radius von vorne nach hinten bekommen sollten, sondern auch noch nach oben hin. Ich hatte Angst, dass ich bei einem Aufbau mit dĂŒnnen Platten oder Biege-Dingsbumms zu viel Spannung in die Platten bekomme, die auf kurz oder lang in Rissen mĂŒnden.
Als letzte Alternative blieb also nur ein Aufbau mit Spanten. Also SketchUp installiert und erst mal ne Stunde alle möglichen Tutorials bei Youtube angeschaut. Danach ist es mir erst mal gelungen eine Schallwand zu zeichnen! Ich Held⊠Aber wie sollte ich die SeitenwĂ€nde hinbekommen? Ich fragte einen Freund, der seines Zeichens Architekt ist, und sich durchaus sehr passabel mit SketchUp auskennt, wie ich bei passender Gelegenheit feststellen durfte. Mit dem nun nötigen RĂŒstzeug versehen, konnte ich mein Modell vervollstĂ€ndigen. Nach der gefĂŒhlt 20. Variante mit immer neuen Detailverbesserungen konnte ich mich dann an die Umsetzung machen.
To be continued…
-
10. August 2016 um 12:30Â Uhr #3758Monti
-
10. August 2016 um 14:15Â Uhr #3777sirstrom
Hallo Monti, s
ieht gut aus dein Entwurf. Viel SpaĂ beim Staub produzieren. (:
Werde auch deinen Bericht mit VergnĂŒgen verfolgen.
Viele GrĂŒĂe, Uwe -
10. August 2016 um 14:46Â Uhr #3779Pit1310
Hallo Monti, sehr schöner Entwurf, ich bin zu einem ganz Àhnlichen Ergebnis gekommen, hier ein Bild meines an diesem Wochenende gefertigten Modells.
https://www.acoustic-design-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/DSCN1704.jpg
https://www.acoustic-design-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/ZeichnungBoxFrontal-30×100-100×100.jpgIch will es mit Biege-MDF probieren, da das FrĂ€sen von ca. 200 Einzelteilen fĂŒr die Seiten und das anschlieĂende Schleifen um die Stufen wegzubekommen mir doch sehr aufwĂ€ndig erscheint. đ
Bin gespannt auf den weiteren Bericht, bei mir dauert es wohl noch etwas bis ich mit dem Bau anfangen kann.Viele GrĂŒĂe, Peter
-
10. August 2016 um 15:16Â Uhr #3781Andre
Hallo Monti,
schöner Entwurf, aufwĂ€ndiger Entwurf, teurer Entwurf! Da wirst du einiges sĂ€gen, frĂ€sen, hobeln mĂŒssen, bis du diese 2 axial gebogene Seitenwand gefĂ€llig hinbekommen hast. Zum Schluss stellt sich dann noch die Frage: Was machst du mit den Schnittkanten?
Ich bin gespannt aber vorsichtig pessimistisch, dass das mit Hausmitteln zu einem sauberen Ergebnis fĂŒhrt. Lackieren wird schwer -> siehe MDF-Thread. Beim Bekleben mit Folie kommen die Kanten durch…
Ich denke das lĂ€uft auf eine vollflĂ€chige Beschichtung mit Spachtelmasse heraus oder du nimmst Sperrholz und hast die Holzoptik…
GruĂ
Andre -
10. August 2016 um 15:17Â Uhr #3782Monti
Okay, weiter im Text:
Das Ganze sollte aus 24mm Multiplex Birke aufgebaut werden. Mein Plan ist, wenn ich mir schon die MĂŒhe mache, die SeitenwĂ€nde klar zu lackieren, damit man die Struktur nachher auch sehen kann. Ich mag den Schichtenaufbau von Multiplex⊠Die WĂ€nde sollen natĂŒrlich glatt werden und nicht mit den gezeichneten Stufen. Das habe ich aber in SketchUp nicht hinbekommen. Da ich die Spanten mangels passenden Werkzeugs und geeigneter Werkstatt nicht selber machen wollte, habe ich mich also nach entsprechenden CNC-FrĂ€sereien erkundigt. In meiner Idealvorstellung sollen die Spanten gleich mit den sich nach vorne verjĂŒngenden Winkeln gefrĂ€st werden.
Da kamen dann bei den ersten Telefonaten die Aha-Effekte! Eine ânormaleâ CNC-FrĂ€se (3-achsig) kann das gar nicht so ohne weiteres. Die ersten groben PreisschĂ€tzungen beliefen sich auf ca. 2000,- ⏠zzgl. MĂ€rchensteuer.
Dann habe ich mir noch den SpaĂ gegönnt und eine FrĂ€serei mit 5-Achs-FrĂ€se kontaktiert (findet man, wenn man nach Modellbau, CNC, FrĂ€se googelt). Der nannte mir dann einen Preis von ca. 2000,- ⏠fĂŒr Maschinen-Laufzeit und Material zzgl. Lohnkosten und MĂ€rchensteuer. Die hĂ€tten dann auch noch alle Teile selber zeichnen mĂŒssen. Autsch! Okay, fĂŒr den Preis kann ich auch ne Weile selber schleifen.Nun trat aber erst mal wieder mein Freund mit dem Architektur-BĂŒro auf den Plan, der mir erstens anbot, dass sein SketchUp-Profi mein Modell ĂŒberarbeitet: vor allem mussten die sich nach oben verjĂŒngenden Spanten nach vorne hin dicker werden, damit noch genĂŒgend WandstĂ€rke nach dem Schleifen ĂŒbrig ist. AuĂerdem war meine Methode, die gebogenen StĂ€be zu konstruieren nicht die beste und er zeichnete alles noch mal neu. Zweitens konnte er mir aus der SketchUp-Datei dann eine CNC-konforme Datei erstellen und alles auf die FlĂ€che legen. Damit waren die theoretischen Voraussetzungen erfĂŒllt.
WĂ€hrend dieser Zeit habe ich natĂŒrlich vielen Menschen in meinem Umfeld von meinem Vorhaben erzĂ€hlt und dann ergab sich die zweite FĂŒgung: Bei der Gelegenheit erzĂ€hlte mir ein Mitstreiter aus meinem Verein, dass er CNC-FrĂ€ser ist. Da schau her, Du bist mein Mann!!! Bei passender Gelegenheit habe ich dann also vorsichtig gefragt, ob er mich bei meinem wahnwitzigen Vorhaben unterstĂŒtzen kann. Wir wurden uns handelseinig, Holz wĂŒrde er gleich ĂŒber die Fa. bestellen und alles konnte seinen sozialistischen Gang gehen. Seine Berechnungen ergaben, dass wir 2 komplette Platten (150 x 300) benötigen werden. GeschĂ€ftsabschluss per Handschlag!
Was hier in wenigen AbsĂ€tzen beschrieben ist, zog sich ĂŒber Wochen hin. Da ich in dieser Phase stark von anderen abhĂ€ngig war, die dafĂŒr ihre Freizeit opferten bzw. mir riesige Freundschaftsdienste erwiesen, konnte und wollte ich natĂŒrlich nicht nörgeln. Aber es ging ja voranâŠ
-
10. August 2016 um 16:03Â Uhr #3786Matthias (da->MZ)
Hui wow, krasse aktion, hoffentlich weiĂ der Kumpel auf was er sich einlĂ€sst đ
Sieht cool aus. DrĂŒcke die Daumen
Matthias
-
11. August 2016 um 12:33Â Uhr #3836Monti
Duetta âMontiâ, Part 3
Die Rahmenbedingungen waren nun also alle geklĂ€rt, noch mal die finale Freigabe meiner Regierung eingeholt und die Bestellung bei Udo aufgegeben. Wenige Tage spĂ€ter war das groĂe Paket da! Hurra!!! Bei der nĂ€chsten Gelegenheit habe ich dann von jedem Chassi eins eingepackt und mit zum Training genommen, um mit dem CNC-Mann die Körbe mit einem elektronischen Messschieber fĂŒr die richtige GröĂe der Ausschnitte in der Schallwand nachzumessen.
Einige Tage spĂ€ter kam dann die Nachricht: Holz ist da! Und er wollte es in den nĂ€chsten 14 Tagen fertig bekommen! Herrje, meine Ungeduld. Aber er musste das ja neben seiner Arbeit in der Freizeit machen. Also wieder auf Nachrichten warten. Die eine oder andere Detailfrage gab es natĂŒrlich auch noch zu klĂ€ren. Meine Angebote helfend zur Hand zu gehen wurden dankend abgelehnt, weil der Chef wohl die Offenlegung von Betriebsgeheimnissen befĂŒrchtet. Zumindest waren betriebsfremde nicht erwĂŒnscht. GlĂŒcklicherweise hat mein CNC-Mann einige Fotos fĂŒr die Nachwelt geschossen:
Die genesteten Teile auf dem Monitor:

Fertige Seitenstreben auf der CNC-FrÀse:

Die gefrĂ€sten Schall- und RĂŒckwĂ€nde:
-
11. August 2016 um 12:48Â Uhr #3837Audicz
Da kannste gleich in die Massenfertigumg gehen! Programmiert isses ja schon. đ
GruĂ
Dino -
11. August 2016 um 13:10Â Uhr #3838MartinK
Beeindruckend! Hoffentlich passt auch alles.
Bitte die CNC- Datei gut speichern.
GruĂ Martin -
11. August 2016 um 13:22Â Uhr #3839Andre
Aber Hallo!
Ich gebe zu, ich bin beeindruckt.
Andre
-
11. August 2016 um 14:42Â Uhr #3841sirstrom
Hammer, und alles ohne Staub.
-
11. August 2016 um 15:59Â Uhr #3842Elvis3000
Heilandsack , hier sind echt ein Paar Irre unterwegs ! NatĂŒrlich im positiven sinne….. đ
WĂŒnsche gutes gelingen….
Und ein Abo gibts auch.Ciao Udo
-
11. August 2016 um 17:01Â Uhr #3844Monti
Hi zusammen,
ich finde es total beeindruckend, meinen Bau hier zu dokumentieren und Eure Kommentare dazu zu lesen! Der Fun-Faktor ist gleich noch mal gröĂer…
Was das Thema finish angeht, bin ich tatsĂ€chlich noch am grĂŒbeln. Bei meinen Berichten im Freundeskreis stellte sich nĂ€mlich heraus, dass ein weiterer Freund, seines Zeichens leidenschaftlicher Ingenieur, eigentlich gelernter Lackierer ist. Auch der hat mir bereitwillig Hilfe angeboten. Der kann aber natĂŒrlich noch so gut eine AutotĂŒr lackieren können, wenn das Problem mit den Holzkanten nachher nicht in den Griff zu bekommen ist.
Meine ursprĂŒngliche Idee ist, die Schallwand seitlich auch im Radius/Winkel der Seitenstreben zu schleifen und dann die Front zu lackieren, aber nur die Vorderseite. Die Seiten wollte ich klar lackieren. Dem MDF-lackieren-Fred entnehme ich, dass ich vielleicht besser mit Ăl oder Wachs fahre? Wenn ich die Front trotzdem lackiere, gibt es dann am Ăbergang zur Seitenwand vielleicht ein Problem mit dem Ăl? Oder dann doch lieber alles in Ăl?
Hmm, bin fĂŒr RatschlĂ€ge dankbar, werde den Lackierer auch noch mal interviewen…
Ciao
Chris -
11. August 2016 um 17:23Â Uhr #3846Monti
Ăbrigens wollte ich explizit nicht in die Auftragsfertigung einsteigen!
Die erste originale dxf-Datei habe ich selber, wie sich aber herausstellte, ist SketchUp nicht geeignet, aus einem daraus gezeichneten Modell eine brauchbare CNC-Datei zu machen, zumindest nicht wenn man Rundungen drin hat, weil SketchUp keine “echten” Bögen zeichnet, sonderen diese aus vielen kleinen Geraden zusammensetzt. Die Maschine ist dann nicht in einem sauberen Bogen gefahren sondern hat auch einzelne Minigeraden gefrĂ€st. Wirkte wohl etwas abgehackt…
Bei den Seitenstreben ist das optisch glĂŒcklicherweise nicht weiter aufgefallen, allerdings in der Versteifung bei dem Ausschnitt fĂŒr den Korb des Bass-Chassis:

An dieser Stelle stört es glĂŒcklicherweise nicht!
Wenn jemand ein Àhnliches Vorhaben mit runden FrÀsungen umsetzen möchte, empfehle ich die Zeichnung mit einem anderen Programm zu machen, z.B. DraftSight.
-
11. August 2016 um 18:25Â Uhr #3848Udo WohlgemuthAdministrator
Hallo Chris,
Sketchup kann auch einwandfreie Bögen malen. DafĂŒr musst du der Software aber sagen, dass ein Kreis 360 Segmente hat. Dann klappt es auch mit der Umsetzung in die FrĂ€sersteuerung per DXF. Warum nur 24 voreingestellt sind, habe ich mich auch immer gefragt.GruĂ Udo
-
11. August 2016 um 18:51Â Uhr #3849Monti
Hallo Udo,
Danke fĂŒr die Info. Bei mir zu spĂ€t aber ich werde es mal weitergeben…
Ciao
Chris -
12. August 2016 um 19:21Â Uhr #3895Monti
âExtrablatt! Extrablatt!â
Die ersten Teile sind fertig! Ob ich noch warten möchte bis der Rest auch fertig ist? Wie, die sind fertig und noch nicht bei mir? Heijeijei, natĂŒrlich wollte ich sie unbedingt so schnell wie möglich haben und loslegen. Am nĂ€chsten Tag war wieder Training und dann wĂŒrde er sie mitbringen. Okay. Am nĂ€chsten Abend habe ich dann also alles, was schon fertig war, in Empfang nehmen können. Das roch schon mal lecker!
Zu Hause habe ich erst mal nur alles ausgeladen, am nÀchsten Tag wollte ich alles aufstapeln und schauen wie es aussieht und wie die Teile passen.
Und dann kam am nĂ€chsten Tag der Schock! Nach den ersten 8 Teilen merkte ich: hier stimmt was nicht. Aber was? Ich hatte die Bodenplatte hingelegt, die beiden ersten Seitenteile auf jeder Seite, die Leisten fĂŒr den Reflexkanal und die Abdeckung des Reflexkanals gestapelt. Da waren 5 mm Luft! Oh Schreck.

Die Leisten fĂŒr den Reflexkanal nachgemessen: passt, 48 mm hoch. Zollstock an die Bodenplatte gehalten: 27 mm! Ach du Sch⊠Ich hatte alles auf 24 mm ausgelegt. Meinen Kumpel angemorst: Kannst Du bitte mal die StĂ€rke der Platte nachmessen? 26,7 mm. Dann hat er beim Holzlieferanten nach deren Toleranzen nachgefragt. +/- 1 mm. Okay, die Pappnasen haben ne 27 mm Platte geliefert und keiner ist auf die Idee gekommen, das vorher zu kontrollieren! HĂ€tte ich auch nicht. Nun waren die Platten aber schon buchstĂ€blich Kleinholz, ein Umtausch also nicht mehr möglich. Wie bekomme ich jetzt die Kuh vom Eis?
Hmm, mal ein, zwei StĂ€be raus nehmen? Schnell das Modell ohne Schallwand ausgedruckt und die MaĂe abgenommen. Zwei StĂ€be reichen nicht, es sind dann 4 pro Seite geworden, die ich nicht mehr brauchte. Die Schallwand hatte ich 1 cm lĂ€nger machen lassen, weil ich mir unsicher war, wie exakt das nachher mit dem Leimen der Seitenteile wird. Den Ăberstand wollte ich dann mit dem BĂŒndigfrĂ€ser abnehmen. Da sich die Rahmenbedingungen nun aber geĂ€ndert hatten, wurde es spannend. Mist, die Schallwand war noch 5 mm zu kurz, aber noch eine Strebe wollte ich nicht raus nehmen. AuĂerdem passte unten der Ausschnitt fĂŒr den Reflexkanal nicht. Die Lösung war dann, aus dem restlichen noch vorhandenen Material 8 neue Seitenstreben und die Leisten fĂŒr den Reflexkanal zu frĂ€sen, und diese dabei auf 24 mm runter frĂ€sen. Das Ergebnis konnte ich ein paar Tage spĂ€ter in Empfang nehmen. Nun passte es!
Theorie:


Praxis:
-
12. August 2016 um 20:28Â Uhr #3897Monti
So, nun heiĂt es also nur noch die Teile alle zusammen zu leimen und dann schleifen, schleifen, schleifen…
Fortsetzung folgt…
-
14. August 2016 um 9:16Â Uhr #4204JoKa
WOW, wird die schön!
Ich glaube, die will man spĂ€ter stĂ€ndig anfassen wollen.Ich wĂŒrde auch die Schallwand mit dem Korpus seitlich schleifen, aber dann versuchen, sie separat zu lackieren und spĂ€ter aufzusetzen. Man könnte evtl. eine dĂŒnne Hartfaserplatte (ein paar mm zurĂŒchspringend) aufleimen, die spĂ€ter eine kleine Schattenfuge zur Front ausbildet? Falls so was in Frage kommt. Sonst besser dem Lackierer vertrauen, ist ja ein Fachmann.
Gutes Gelingen!
VG, Jo -
14. August 2016 um 10:14Â Uhr #4205Andre
Topp Bericht, weil es auch schnell weitergeht… Und wie immer: Der Teufel steckt im Detail! In dem Sinne bin ich aufs Schleifen und das Finish gespannt đ
GruĂ
Andre -
14. August 2016 um 10:39Â Uhr #4206Henning
Respekt! Wenn ich bei mir sehe, wie sich vier einfache, rechteckige, schwarze Schuhkisten ĂŒber WOCHEN hinziehen, kann man nur beeindruckt sein. Supertolle AusfĂŒhrung.
GruĂ, Henning
-
14. August 2016 um 11:04Â Uhr #4207BW
Ja, wie geil ist das denn? Wohl dem, der die richtigen Freunde hat. Toller Bericht und schon jetzt ein vielversprechendes Ergebnis!
Mach Dir keine Sorgen mit dem Lackieren, Multiplex ist recht unkompliziert. Kanten sauber abkleben, Front grundieren, lackieren, dann Kreppband weg, bei kleinen AuslĂ€ufern ggf. von der Seitenwand her die Kante noch mal sauber nachschleifen und dann noch ein paar Schichten Klarlack ĂŒber die komplette Box. Das wir wie aus einem Guss. So wurde es jedenfalls bei mir gemacht (D7 Baubericht Dez 2014), in meinen Augen von industriellem Möbel nicht zu unterscheiden. Probleme wie mit MDF sind nicht zu erwarten.
Mit Ăl oder Wachs wĂŒrde ich bei Multiplex nicht anfangen, das zieht nicht gut ein, wie bei “richtigem” Holz oder Furnier. GefĂ€llt mir nicht, aber das ist Geschmackssache!
Vg
-
16. August 2016 um 12:07Â Uhr #4389Monti
Dann kann ich mir nun eine klebenâŠ
Okay, die Teile waren alle da, den Schlachtplan, wie ich den Aufbau vornehmen wollte, hatte ich mir in vielen schlaflosen NÀchten im Kopf immer wieder ausgemalt. Als nun aber das Puzzle vor mir lag bzw. aufgestapelt da stand, hatte ich doch ein wenig Bammel. Wird es so klappen, wie ich mir das ausgemalt hatte�
Ich wollte die Box von oben nach unten aufbauen. Zuerst nur die SeitenwĂ€nde auf Höhe der Mitteltöner ohne die Trennwand, weil ich mir dachte, dass ich die Stufen innen besser glatt geschliffen bekomme, wenn noch keine störende Trennwand angeleimt ist. Das Ganze dann auf dem Kopf stehend von unten nach oben aufgebautâŠ
Bei der Planung hatte ich schon in allen Seitenstreben 6 mm Bohrungen vorgesehen, in die ich eine Holz- oder Gewindestange stecken wollte, damit die Teile auch wirklich ĂŒbereinander bleiben und ich beim Fixieren bzw. beim Anbringen der Schraubzwingen und spĂ€ter der Spanngurte nicht auf die Passgenauigkeit achten muss.
WĂ€hrend der Planung und der diversen Versionen in SketchUp hatte ich auch mal ĂŒberlegt, die Löcher alle versetzt zu positionieren und dann mit HolzdĂŒbeln zu arbeiten. Irgendwie haben mich der Konstruktionsaufwand am Rechner und das Puzzle, wenn alles einzeln vor mir liegt, abgeschreckt. So sind sie dann also in einer Flucht konstruiert worden. Hinten kein Problem von oben bis unten durchgehend, vorne musste ich durch die sich verjĂŒngende Schallwand die oberen Löcher weiter nach hinten setzen. Na gut, dann eben vorne gestĂŒckelt, sollte auch kein Problem sein. Da die Löcher auch alle schon in der Konstruktionsdatei vorhanden waren, kamen sie auch so von der CNC-FrĂ€se (ist auch oben auf dem Foto mit den Seitenstreben zu sehen), mal schauen wie gut das nachher passtâŠIm Baumarkt um die Ecke habe ich also nach passenden Positionierhilfen gesucht. 6 mm Gewindestangen gibt es nur bis 1m, meine Box wird aber 108 cm hoch. 6 mm RundstĂ€be aus Holz sind auch nur bis 1 m zu bekommen, geht zur Not, dann habe ich aber noch einfache 6 mm Eisenstangen in 2 m LĂ€nge bekommen. 6 StĂŒck eingepackt und los! Zu Hause habe ich natĂŒrlich, welch Ăberraschung, festgestellt, dass ich eine 6 mm Eisenstange ohne Androhung von Gewalt nicht so ohne weiteres in ein mit der CNC-Maschine gebohrtes 6 mm Loch bekomme. Da ich ja nun einige Streben mehr hatte als benötigt, habe ich in einer ĂŒbrig gebliebenen das bestehende Loch mit einem 6,5 mm Bohrer erweitert. Da wackelte mir die Eisenstange dann aber zu sehr drin. Nach RĂŒckfrage bei meinem CNC-Mann, bevor ich wieder selber den Baumarkt unsicher mache, konnte der mir kurzfristig einen 6,3 mm Bohrer ausleihen. Damit war dann ein brauchbarer Kompromiss zwischen Pragmatismus und Genauigkeit fĂŒr den Aufbau gefunden.
Nun gut, drei Mal durchschnaufen und dann die ersten Teile zusammen geleimt. Erst mal nur zweiâŠ

⊠danach bin ich mutiger geworden:

Die ausgequollenen Leimreste habe ich nach 5 Minuten mit einem Japanspachtel abgenommen und mit einem feuchten Lappen nachgewischt, wie auf der Flasche beschriebenâŠ
Ein paar Stunden spÀter die nÀchsten Teile vorbereitet:
Als die 4 oberen SeitenwĂ€nde fertig waren habe ich sie in die Garage getragen und dort die InnenwĂ€nde mit der vorderen Trommel meines Bandschleifers und anschlieĂend mit dem Exzenter-Schleifer glatt gemacht. Warum auch immer, davon habe ich leider keine Fotos geschossen.
Das klappte erstaunlich gut, den Tipp, das mit dem Bandschleifer zu machen, habe ich von einem Zimmermann bekommen.Die Hochzeitsvorbereitungen waren getroffen, linke und rechte Seite konnten mit der ersten GehÀuseversteifung verleimt werden.
Hier kann man jetzt auch die geglÀtteten InnenwÀnde sehen:

Als ich dieses Foto geschossen habe ist mir eingefallen, dass ich ja eigentlich die Innenkanten der GehÀuseversteifungen mit der OberfrÀse vorher noch abrunden wollte. Mist. Nun war die erste schon verleimt. Nun gut, aber die anderen konnte ich alle noch einzeln frÀsen, die hier bereits verleimte habe ich dann so gut es geht auch noch mit der FrÀse bearbeitet. Das stellte mich aber nicht zufrieden. Also habe ich den RundfrÀser in die Bohrmaschine eingespannt, maximale Drehzahl freihÀndig versucht was geht und mit dem Dreieckschleifer nachgearbeitet. Nicht perfekt aber wenigstens habe ich jetzt innen keine scharfen Kanten. Der beste Plan kann noch so gut sein, wenn man sich selber nicht dran hÀlt⊠grrr.
-
16. August 2016 um 13:18Â Uhr #4391Matthias (da->MZ)
Holla die Waldfee, wie geil ist das denn!
Vor ner Woche frag ich mich noch ob das jemals was wird und jetzt bist du schon aus dem Gröbsten beim Rohbau raus?Verneigung!
-
16. August 2016 um 14:49Â Uhr #4400Monti
Hi Matthias,
ich muss zugeben, dass ich bei der Dokumentation hier noch nicht ganz auf dem aktuellen Stand bin. Ich bin seit gut 2 Wochen am leimen… (Die beiden ersten Leisten habe ich am 31.07. verbunden. Gut, dass Digitalkameras das Datum zum Foto speichern…)
Aktuell sieht’s so aus:

Wollt Ihr noch Fotos von den Zwischensteps?
Ciao
Chris -
16. August 2016 um 14:58Â Uhr #4401Matthias (da->MZ)
Lecker!
Ich fĂ€nd es sehr cool wenn spĂ€ter noch eine Zusammenfassung mit vielen Bildern kommt đ -
16. August 2016 um 14:59Â Uhr #4402Botho
Wirklich ein toller Ansatz! Respekt vor der sauberen Arbeit!
Aber wieso schleifst Du innen alles weg? Die Ecken und Kanten sorgen doch eher dafĂŒr, daĂ die Schallwellen unregelmĂ€Ăig gespiegelt werden und keine Resonanzen aufkommen können.
-
16. August 2016 um 15:39Â Uhr #4403sirstrom
So ein Bericht mit vielen Fotos ist doch was Wunderbares. Sieht schon richtig geil aus. Daumen hoch!!! Das mit dem Leimen und den FĂŒhrungsstangen schein ja auch super zu funktionieren. Jetzt bin ich sehr gespannt, wie Du das Schleifen von auĂen machst und wie gut das funktioniert.
Hast Du vor das mit einem Exzenterschleifer zu machen?
Hast Du eine Absaugung?
Welche Körnung wirst Du nehmen?
Ich frage deshalb, weil ich noch keine Schleifmaschine habe und aber fĂŒr meine Kiste die Anschaffung in ErwĂ€gung ziehe. Anderseits habe ich nur MDF zu schleifen. Das geht vielleicht auch mit der Hand.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie es bei Dir weitergeht.
VG, Uwe -
16. August 2016 um 15:42Â Uhr #4404Monti
Nun ja, Schall und alle anderen Wellen haben die Eigenschaft, an Kanten gebeugt zu werden. Da der Effekt zwar technisch bei Beugungsgittern gezielt genutzt wird, ich mir aber nicht zutraue diesen Effekt bei meinem GehĂ€use hinreichend zu berĂŒcksichtigen, geschweige denn zu beurteilen vermag, ob er wirklich einen Einfluss haben wĂŒrde, muss einfach alles verschwinden, was diesen Effekt hervorrufen kann.
Da innen vieles rund ist, können auch nur bedingt stehende Wellen entstehen, die fĂŒr Interferenzen sorgen können.
-
16. August 2016 um 16:32Â Uhr #4406Ben
Super umgesetzt, immer her mit den Fotos!
-
16. August 2016 um 17:01Â Uhr #4408Monti
Hi Uwe,
das Grobe mache ich erst Mal mit dem Bandschleifer, 40er Körnung. Die Schallwand soll ja dem Winkel auch noch folgen. Danach kommt dann der Exzenterschleifer, zunĂ€chst mit 80er Körnung und dann feiner werdend. Zum Schluss mit der Hand, fĂŒrchte ich. Ich vermute, dass ich bis 240er Körnung gehen werde, aber da frage ich noch meinen Lackierprofi.
Eine Absaugung habe ich nicht. Als ich die InnenwÀnde geschliffen habe, hatte ich zumindest den StaubfÀnger von meinem Bandschleifer dran. Nachdem die InnenwÀnde geschliffen waren, habe ich den aufgemacht und siehe da: nix! Leer! Dann kann ich mir das Ding auch sparen. Die Schleifarbeiten selber habe ich bisher alle in meiner Garage gemacht, da stört der Staub nicht so.
FĂŒr die Lackierarbeiten werde ich die Garage dann vermutlich temporĂ€r zur Lackierkabine umfunktionieren. Ich hab den Plan, die innen mit dicken Folien abzuhĂ€ngen. Dann muss das Auto solange drauĂen wohnen…
By the way, könnt ihr mir vernĂŒnftige Schleifscheiben fĂŒr den Exzenterschleifer (mit Bezugsquelle?) empfehlen? Ich hab mal einen Satz von Bosch bestellt, aber ich hab das GefĂŒhl, dass die nicht besonders gut halten.
Ciao
Chris -
16. August 2016 um 18:55Â Uhr #4409Matthias (da->MZ)
Moin, schau mal in den Werkzeug thread, da hat SchĂŒlzken was zu nem Schleifer und Profi Scheiben geschrieben
Matthias
-
16. August 2016 um 19:34Â Uhr #4413SchĂŒlzken
Diese GerÀtschaft ist das was ich benutze.
Mirka Exzenterschleifer mit Abranet Schleifscheiben
Habe das GlĂŒck das so Zeug in unserer Firma zur VerfĂŒgung steht.
Als Privatperson fĂŒr einmal Boxen bauen nicht nötig und viel zu teuer.GruĂ
-
16. August 2016 um 20:10Â Uhr #4417SchĂŒlzken
Rincewind hat die kompakte 6L High Jack mit dem Ding geschliffen, und war selbst sehr erstaunt in welcher Zeit die Dinger fertig waren.
GruĂ
-
5. September 2016 um 21:46Â Uhr #5419Monti
Ich lebe noch!
Hallo zusammen,
nachdem nun der wunderschöne Sommerurlaub mit meiner Familie beendet ist, geht es nun auch mit meinem Projekt weiter. Ein kurzes Update: Die beiden SeitenwĂ€nde der GehĂ€use sind komplett aufgebautâŠ
âŠund die Leisten fĂŒr den einen Reflexkanal sind verleimt. Von vorne:

Und von hinten:

Wenn der zweite Kanal auch fertig ist, sind als nĂ€chstes die Bodenplatten dran. Da diese noch auf 27 mm sind, warten sie auf ein 24 mm Downgrade von der FrĂ€se. Ich bin aber nicht der einzige im Urlaub, ich muss mich noch eine Woche gedulden bis mein geschĂ€tzter CNC-Mann wieder aus dem Urlaub zurĂŒck istâŠ
So Long, es geht weiter…
Ciao
Chris -
5. September 2016 um 23:18Â Uhr #5424Udo WohlgemuthAdministrator
Hallo Chris,
schön, dass du wieder aus dem Urlaub zurĂŒck bist đ
Wie wird denn die RĂŒckwand der Mittelton-Kammer eingesetzt?
GruĂ Udo
-
6. September 2016 um 9:06Â Uhr #5430bu
Sieht so aus als könne man es einfach von oben (in dem Fall unten) einschieben.
@Monti: Wieviele FrĂ€sköpfe hast du auf dem Weg bisher “verarbeitet”?
-
6. September 2016 um 11:30Â Uhr #5433Monti
Hallo Udo,
um die Materialschlacht ein wenig einzugrenzen, habe ich die oberen Elemente nicht aus einem kompletten StĂŒck konzipiert, sondern auch dort mit Seitenstreben weiter gearbeitet. Bei den oberen Seitenstreben habe ich mit Gehrung versehene Aufnahmen fĂŒr die Mitteltontrennwand vorgesehen. Und die Trennwand selber hat natĂŒrlich auch passende Gehrungsschnitte und kann quasi von vorne drauf gesetzt werden:


@bu: Wie viele FrĂ€sköpfe das verbraucht hat, kann ich Dir nicht sagen, da wie oben beschrieben das FrĂ€sen ein Bekannter von mir unter Ausschluss der Ăffentlichkeit gemacht hat.
Ciao
Chris -
6. September 2016 um 11:50Â Uhr #5434Udo WohlgemuthAdministrator
Hallo Chris,
das ist eine Superlösung!
GruĂ Udo
-
9. September 2016 um 12:05Â Uhr #5516Monti
Hallo zusammen,
ich brĂ€uchte mal Eure Hilfe bzw. einen Rat. Die Idee mit den Gehrungsschnitten fĂŒr die Mitteltontrennwand ist zwar in der Theorie gut,

in der Praxis hat sich nun aber eine LĂŒcke aufgetan, die mir gestern Abend nicht aufgefallen ist:

Rechts passt ca. 5 mm tief ein Japanspachtel rein:

(Dem geneigten Beobachter wird auffallen, dass die Trennwand noch zu kurz ist. Das ist der Tatsache der falschen PlattenstÀrke geschuldet (s.o.). Der fehlende Streifen wird noch gefrÀst und dann nachtrÀglich eingesetzt.)
Nun zu meiner Frage: Wie bekomme ich den Spalt zu? Folgende Alternativen sind mir eingefallen:
1. Einfach versuchen Fugenleim in den Spalt zu drĂŒcken (mit besagtem Japanspachtel…)
2. Mit nem Dremel auffrĂ€sen und ein StĂŒck Holz einsetzen. (Wird mir das sauber gelingen?)
3. Von hinten eine MDF- oder HDF-Platte gegenleimen. Welche StĂ€rke sollte die haben?Punkt 3 könnte auch mit den anderen beiden Punkten kombiniert werden…
Was wĂŒrdet Ihr machen bzw. gibt es noch bessere Alternativen?
Danke!
Ciao
Chris -
9. September 2016 um 12:25Â Uhr #5518Udo WohlgemuthAdministrator
Hallo Chris,
in solchen FĂ€llen hat sich Montageleim aus der Kartusche bewĂ€hrt. Er fĂŒllt Spalten. lĂ€sst sich aber dank seiner pastösen Konsitenz auch richtig platt andrĂŒcken.
GruĂ Udo
-
9. September 2016 um 12:35Â Uhr #5521SchĂŒlzken
Moin Monti,
da aufgrund der momentanen AuĂentemperaturen davon auszugehen ist dass das Holz arbeitet,
wĂŒrde ich nen Tag abwarten und gucken wie es sich verhĂ€lt.
Ansonsten einfach Kleber reinlaufen lassen.
Ist die LĂŒcke gröĂer als 1mm wĂŒrde ich zuspachteln.GruĂ
-
9. September 2016 um 13:35Â Uhr #5524Andre
Hallo Monti,
von oben mit nem Holzbohrer ein Loch in der Achse der Fuge bohren und zwar so tief, wie dort in der Fuge der Kleber fehlt + 1 cm und dann beidseitig die Fuge abkleben und Leim in das Loch mit der Tube pressen…
GruĂ
AndreP,S. Hast du ĂŒberhaupt schon verklebt? Wenn nicht, einfach viel Kleber aud die WerkstĂŒcke….
-
9. September 2016 um 18:06Â Uhr #5533Matthias (da->MZ)
Damit die Qual der Wahl noch was gröĂer wird, kannst du auch aus SĂ€gemehl und Leim eine Paste anrĂŒhren und rundum verteilen, quasi wie ne umlaufende Dichtwurst đ
Wird scho dicht
Weiter guten Bau
Matthias
PS, könnte die Ursache sein, dass die SeitenwÀnde nach oben hin etwas weiter auseinander stehen? Nicht dass sich das auch auf den Deckel auswirkt?
-
10. September 2016 um 8:36Â Uhr #5541D3rsch
Hi,
ob Montagekleber oder WeiĂleim, immer dann, wenn ich noch ein StĂŒck Holz dazwischen bekommen, dann tue ich dies auch. Kleber verlieren halt doch ganz schön an Volumen beim Abbinden. In deinem Fall wĂŒrde ich noch ein wenig Furnier in die Fuge schieben.
GrĂŒĂe
Dirk
-
16. September 2016 um 22:42Â Uhr #5774Monti
Hallo zusammen,
kurzes Update: Die Variante mit dem Montagekleber, nach geringfĂŒgiger Erweiterung mit dem Dremel, hat sich als die beste Variante erwiesen.
@Matthias: “schiefe SeitenwĂ€nde” konnten nicht die Ursache sein, weil ich mir aus einem Rest MDF eine Bohrungs-Schablone des Deckels erstellt hatte, die ich vorher aus diesem Grund auf die FĂŒhrungsstangen gesteckt habe. Dadurch war sichergestellt, dass ich beim Einleimen der Trennwand die erforderlichen AbstĂ€nde, die ich fĂŒr Deckel und Schallwand benötige, einhalten kann. Die LĂŒcke ist einfach der Tatsache geschuldet, dass auch bei einer CNC-FrĂ€se aufgrund der entstehenden KrĂ€fte auf die groĂe FlĂ€che verteilt mal ein halber Millimeter Toleranz drin ist. Bei der zweiten Box hatte ich das Problem nicht, hab dort aber auch etwas grĂŒndlicher vor dem Einleimen der Mitteltontrennwand auf Passgenauigkeit geachtet und die Kante geschliffen.
Heute habe ich die nÀchsten noch fehlenden Teile bekommen, es fehlt aber (leider) noch etwas.
Es sind neue Aha-Effekte und lösbare Problemchen aufgetreten. Mehr dazu im nÀchsten Beitrag. Leider nimmt mich mein Job aktuell stark ein und ich komme nur noch sporadisch dazu, an der Finalisierung zu arbeiten.
To be continued…
Ciao
Chris -
19. September 2016 um 21:04Â Uhr #5930Michael
Hallo Monti,
meinen ganzen Respekt. Das wir ein tolles Zuhause fĂŒr tolle Chassis.
Klasse Arbeit und weiterhin viel SpaĂ beim Bau.
GruĂ Michael
-
29. September 2016 um 13:19Â Uhr #6293Monti
So, es geht endlich wieder ein kleines StĂŒck weiter, nachdem ich 1 1/2 Wochen warten musste… đ
Gestern Abend habe ich die abgeschrĂ€gten RĂŒckwĂ€nde und die StĂ€bchen fĂŒr die zu kurzen Mittelton-TrennwĂ€nde bekommen. Der erste Versuch war nĂ€mlich zu kurz geraten… (Ist halt leider nicht egal auf welcher Seite man eine auf Gehrung geschnittene 27 mm Platte auf 24 mm runter frĂ€st…) Die neuen waren nun aber noch zu lang und ohne die Gehrung. HĂ€tte ich einfach abschneiden können, da ich aber noch nicht sehr lange im Besitz einer OberffrĂ€se bin, habe ich dies als willkommenen Anlass zum Ăben genommen:

Oben das zu kurze alte Teil, darunter das neue:

Und gleich eingeleimt:

Die abgeschrĂ€gte RĂŒckwand habe ich schon mal in die NĂ€he ihrer Bestimmung gestellt…

Nun fehlt leider noch ein Deckel, bei einem ist beim FrĂ€sen ein langer Span hochgekommen und abgebrochen. Da ich nicht mit Farbe lackieren möchte muss der also noch mal neu gemacht werden. Umdrehen geht auch nicht, weil die Löcher fĂŒr die FĂŒhrungsstangen auf der anderen Seite sind.
AuĂerdem mĂŒssen die beiden SchallwĂ€nde noch mal neu gemacht werden. Da sich alle Abmessungen wegen der falschen PlattenstĂ€rke verschoben haben, ist die Box insgesamt 1 cm höher geworden. Diesen einen cm hatte ich zwar die Schallwand schon ursprĂŒnglich lĂ€nger machen lassen, um auf Schwankungen beim Aufbau bzw. Toleranzen des Herstellers reagieren zu können (und wollte diese hinterher mit dem BĂŒndigfrĂ€ser anpassen), aber es stellte sich heraus, dass durch diesen blöden cm mehr der Radius nicht mehr passt und die Schallwand oben zu schmal ist. Ich hĂ€tte von den SeitenwĂ€nden zu viel Material runter schleifen mĂŒssen und es wĂ€re nur noch 1 cm WandstĂ€rke ĂŒbrig geblieben. Das war mir zu wenig also noch mal von vorne. đ
Beim Holzspezialisten in der NĂ€he also schon mal eine neue Platte besorgt. Bei der Bestellung hieĂ es dann 27 mm haben sie nicht im Zuschnitt. Der Rest war aber alles ungewollt aus 27er Material hergestellt. Okay, dann eben 24 mm, reicht auch aus. Das Original wird mit 19 mm MDF gebaut.
Denkblase…
Hmm, habt Ihr 30er im Zuschnitt? Ja! – Pause – Okay, mach 30!
Nun werden meine Duettas also 30er SchallwĂ€nde bekommen. đDas war vor 1 1/2 Wochen. Leider ist mein Mann mit der FrĂ€se noch nicht dazu gekommen, daraus die neuen SchallwĂ€nde zu machen. Aber er hat mir versprochen, dass er das am Samstag inkl. fehlendem Deckel macht. Bis dahin kann ich schon mal einen Deckel und eine RĂŒckwand dran leimen.
Fotos und Fortsetzung folgen…
Ciao
Chris -
29. September 2016 um 14:40Â Uhr #6301Andre
Hallo Chris,
der “technische” Teil ist ja schon wirklich beeindruckend. Es kommt aber noch das Schleifen und so wie das aussieht kommst du bei der Rundung um “Freihand” nicht herum…..
Alles Gute dafĂŒr
Andre -
29. September 2016 um 14:53Â Uhr #6304Monti
Hi André,
danke! Ja, das Schleifen wird auch noch eine interessante Herausforderung. Allerdings werde ich die groĂen Stufen und das AbschrĂ€gen der Schallwand oben erst mal mit dem Bandschleifer angehen. Danach kommt der Exzenterschleifer zum Einsatz und erst zum Schluss werde ich das Finish mit der Hand machen. Vermutlich… Kommt Zeit, kommt Rat.
Ciao
Chris -
29. September 2016 um 20:32Â Uhr #6334Monti
Und Deckel drauf:

Leider erst mal nur einer. Aber bei der Box kann ich morgen dann die RĂŒckwand dran kleben, anschlieĂend die Frequenzweiche einpassen und die Kabel ablĂ€ngen…
To be continued…
-
9. Oktober 2016 um 7:25Â Uhr #6623KTM-Tod
Hallo Chris,
in dem Moment wo man Druck mit Spannwerkzeugen aufbringt, haben die Platten immer das BedĂŒrfnis wegzuschwimmen. Um das zu verhindern nutze ich immer ganz dĂŒnne StiftnĂ€gel, wovon ich 1 bis 2 pro Seite in den Korpus einschlage. Danach die Köpfe abschneiden, so dass maximal nur noch 3-5mm herausschauen. Dann ganz normal Leim auftragen, die Platten auflegen, maĂgenau ausrichten und mit einem beherzten Klapps fixieren. Dann reichen auch 2 HĂ€nde aus ohne dass etwas verrutschen kann:-)
GruĂ Torsten
-
9. Oktober 2016 um 10:43Â Uhr #6630yodellingyeti
hallo chris und monty,
ich nehme gegen verrutschen ein biĂchen feines salz. hilft roichtig gut.
@monti: schönes projekt. -
9. Oktober 2016 um 20:21Â Uhr #6659Monti
Hi Torsten,
danke fĂŒr den Tipp! Hattest Du ja hier schon an anderer Stelle im Forum beschrieben, hatte ich aber nicht mehr auf dem Schirm. Die 2. Schallwand habe ich heute mit dieser Methode fixiert und es hat SUPER funktioniert! Nie wieder anders!
Ciao
Chris
-
-
-
29. September 2016 um 21:16Â Uhr #6338Michael
Hallo Monti,
das sieht schon richtig klasse aus. Ich denke das verschleifen der Kontur macht bestimmt sogar SpaĂ.
Gerade der Teil wenn es an das schleifen von Hand geht.WĂŒnsche weiterhin gutes Gelingen.
GruĂ Michael
-
8. Oktober 2016 um 13:10Â Uhr #6594Monti
Römer! MitbĂŒrger! Freunde!
Ich bin Euch noch den bebilderten Dokumentationsschritt schuldig, bei dem letztes WE die RĂŒckwĂ€nde an die GehĂ€use kamen:

Nach dem Fixieren habe ich die Box dann einmal hochgewuchtet, um den Leimaustritt im Inneren abzunehmen.

Ohne Schallwand bringen die GehĂ€use schon mal 35 kg auf die Waage, wird ja aber wieder was weggeschliffen. đź
Und auch sonst geht es langsam weiter. Die neuen SchallwĂ€nde und den fehlenden Deckel habe ich am Tag der deutschen Einheit bekommen. Wenn das kein gutes Zeichen ist… Dann war aber nur noch Zeit, den Deckel drauf zu leimen. Mein Job hat mich diese Woche wieder viel in Deutschland herum gefĂŒhrt, sodass ich erst dieses Wochenden weiter machen kann.
Die neuen SchallwÀnde sind vorbereitet:

Probeliegen, passt:

Hochzeit:

Obwohl ich zwei helfende HĂ€nde dazu geholt habe, ist uns die Schallwand beim Fixieren etwas verrutscht. Das haben wir zwar bemerkt, aber nicht mehr vollstĂ€ndig korrigiert bekommen, der Montagekleber, den ich hier dem Fugenleim vorgezogen habe, hat doch recht schnell angezogen.Das muss ich dann mit Schleifen korrigieren, passt aber, da ich die WĂ€nde auch groĂzĂŒgig dimensioniert habe, um fĂŒr solche FĂ€lle ausreichend Spielraum zu haben.
Bei der Inspektion der OberflĂ€chen habe ich festgestellt, dass ich auf einer Schallwand einige unschöne Fehler in der Ă€uĂeren Schicht habe. đ
Nun spiele ich mit dem Gedanken, die Schallwand und den Deckel zu furnieren. Nehme ich da einfach Birkenfurnier? Bin fĂŒr DesignvorschlĂ€ge offen… đMorgen kommt die 2. Schallwand an die Box und am nĂ€chsten Wochenende kann ich mit dem Schleifen anfangen. Es zieht sich…
Ciao
Chris -
8. Oktober 2016 um 13:27Â Uhr #6595Audicz
Hallo Chris,
Sehr schöne Doku. Du schreibst sehr oft das wort “schleifen”, wenn Du fertig bist wĂŒrde ich die Stundenanzahl fĂŒr das Schleifen interessiere, vieleicht magst Du uns das dann mitteilen…
Weiter so!
GruĂ Dino -
8. Oktober 2016 um 13:48Â Uhr #6596bu
Wieso hast du fĂŒr Holz auf Holz Montagekleber genommen?
-
8. Oktober 2016 um 15:42Â Uhr #6606Monti
Weil die 30mm-Platte ziemlich störrisch ist und nicht ganz plan. Der Montagekleber fĂ€llt weniger ein als Holzleim und kann daher besser kleine LĂŒcken schlieĂen, falls welche da sind. Und es sind welche da! đ
-
21. Oktober 2016 um 23:10Â Uhr #7263Monti
Moinsen,
nur ein kurzes Update, Bilder gibt’s in den nĂ€chsten Tagen…:
Die SchallwĂ€nde sind beide verleimt, mit meinem Bandschleifer bin ich inzwischen per Du. Die Seiten habe ich mittlerweile alle rund und auch die anderen ĂŒberstehenden Kanten sind alle plan. Pro Seitenwand waren das ca. 1,5 h mit dem Bandschleifer, 40er Korn, LĂ€rmschutz und Staubschutzmaske. đ
Gestern Abend und heute Nachmittag habe ich mit dem Exzenterschleifer, 120er Korn angefangen. Und so langsam bekomme ich ein Grinsen ins Gesicht, wenn ich die Babys streichele. đ
Es wird keine perfekte Industrie-Rundung, aber dafĂŒr ist es Handarbeit und ich finde es vom Ergebnis schon jetzt vielversprechend.Das MPX hat auf den SchallwĂ€nden leider ein paar kleine Intarsien, wo vorher Astlöcher waren. Hab schon Furnier besorgt, aber meine Frau meinte dazu nur: Ist halt Holz und nicht perfekt. Na gut, dann bleiben die beiden Furnierplatten im Keller. Kann ich spĂ€ter ja immer noch machen, wenn es mich zu sehr stören sollte.
Meine Idee zu lackieren, habe ich inzwischen aufgegeben. Stattdessen werde ich das hier viel geprisene OSMO Hartwachsöl probieren.
Leider habe ich keine Mengenangabe gefunden. Wie viel braucht man denn pro Quadratmeter bei 3 Schichten?
Und soll ich das Holz vor den nĂ€chsten SchleifgĂ€ngen wĂ€ssern? Zwischen den AuftrĂ€gen auch zwischenschleifen? (Es wird die glĂ€nzende Variante…) Mit der Hand oder Maschine?Fragen ĂŒber Fragen…
Ich danke Euch!
Ciao
Chris -
22. Oktober 2016 um 0:11Â Uhr #7267Matthias (da->MZ)
Moin Chris, hab heut ne Dose gekauft, da steht drauf fĂŒr welche FlĂ€che die Menge reicht.
Kauf einfach grob nen halben Liter, das Zeugs kann man immer wieder brauchen đMeine Rears hab ich mit dem Schwingschleifer gemacht, nie wieder per Hand. Und ja, wĂ€ssern hilft gut um die Haare abzuschleifen bevor dann gehartwachsölt wird. 240er kann man zwei Mal machen, dann Osmo, ersten Auftrag satt, Reste abnehmen, dann mit nem Lappen. Zwischen den Ălungen kann dann noch mal 300er per Hand ran, nur sanft abwischen damit. Nach ca. 16h kann man es ganz gut mit ner alten Socke polieren.
Liebe GrĂŒĂe
Matthias
-
22. Oktober 2016 um 0:53Â Uhr #7268Henning
Bitte vergesst die Gummihandschuhe nicht. Ich laboriere immer noch an einem Daumen wo ich “nur mal eben” gucken wollte wie das Zeug wirkt.
Es wirkt.
GruĂ, Henning
-
22. Oktober 2016 um 8:55Â Uhr #7271Audicz
Hi Monti, nur vorher etwas WĂ€ssern, trocknen lassen und Fasern abschleifen, nicht zwischen den einzelnen GĂ€ngen.
GruĂ
Dino -
22. Oktober 2016 um 10:29Â Uhr #7276Henrik
Moin Monti,
also die 750 ml Dose reicht fĂŒr 24 Quadratmeter.
Ich habe vorher einmal gewÀssert und die feinen HÀrchen mit 240er Papier von Hand entfernt.
AnschlieĂend Osmo mit dem Pinsel aufgetragen. Zwischenschleifen kann man, muss man nicht. Ich hab mit 400er zwischengeschliffen. AnschlieĂend eine zweite Schicht drauf.
Vor dem polieren hab ich sie dann noch einmal mit 1000er Papier abgewischt, ich fand den Unterschied grandios. AnschlieĂend habe ich dann nur von Hand poliert. Das Ergebnis hat mich ĂŒberzeugt.Leg dir am besten noch 2-3 ReststĂŒcke vom Holz bereit, dann kannst du einfach mal verschieden Dinge probieren, bevor es an die tollen GehĂ€use geht. Hartwachsöl wirst du ja genug haben …
GruĂ
Henrik -
23. Oktober 2016 um 17:27Â Uhr #7387Monti
Hallolo,
nachdem mein gestriger Tag gebraucht und ich mit Magen-Darm-Virus das Bett gehĂŒtet habe, ging es heute nur mit einigen leisen Arbeiten im Interesse der guten Nachbarschaft weiter.
ZunĂ€chst aber noch ein paar Bilder der letzten Tage…
Die 2. Schallwand wird aufgeklebt:

Umzug in die Garage zum Schleifen:

Das Schleifen geht los:



Irgendwann zu spÀter Stunde sah es dann so aus:


Und so sehen sie aus, nachdem der Grobschliff fertig ist:

Beim Positionieren der RĂŒckwand habe ich einen kleinen Fehler gemacht, die auf einer Seite entstandene Fuge habe ich heute mit Leim und Holzmehl gespachtelt. Ich hab auch kurzzeitig ĂŒberlegt, ob ich aus der Not eine Tugend mache und den Schlitz in eine Schattenfuge verwandele. Das hĂ€tte ich dann aber ĂŒberall machen mĂŒssen und mit den schrĂ€gen WĂ€nden hab ich mir das nicht vernĂŒnftig zugetraut. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch noch ein paar Fehlstellen im MPX ausgebessert.

Und hier noch eine Nahaufnahme der oberen Rundung nach dem Grobschliff:

Heute Nachmittag habe ich die beiden dann mal gewĂ€ssert, ich werde weiter berichten…
So long
Chris -
23. Oktober 2016 um 18:32Â Uhr #7388Matthias (da->MZ)
Sehr, sehr fein wird das, Chris!
Die schattenfuge könntest du mit einem NutfrÀser machenMatthias
-
23. Oktober 2016 um 18:51Â Uhr #7392Michael
Hallo Chris,
das werden richtig feine EinzelstĂŒcke. Echte Unikate. Bin schon gespannt sie fertig zusehen.
Respektvoller GruĂ
Michael -
27. Oktober 2016 um 20:13Â Uhr #7545Monti
Tach zusammen,
ich hab noch mal ne kleine Frage. Ich bin nun seit Stunden damit beschÀftigt, die Kratzer, die der Bandschleifer in den SeitenwÀnden hinterlassen hat, mit dem Exzenterschleifer wieder herauszuschleifen. Ich habe mir extra Mirka Abranet Gitternetzscheiben besorgt und schleife im Moment noch mit 120er Korn.
Nun zur Frage: Gibt es eine Faustregel oder untrĂŒgliche Anzeichen, wie lange eine Scheibe hĂ€lt? Wann soll ich wechseln?
FĂŒr die Stunden-ZĂ€hler: Pro Seite brauche ich ca. 2-3h mit dem 120er Korn… đ
Danke!
Ciao
Chris-
28. Oktober 2016 um 1:10Â Uhr #7557Matthias (da->MZ)
Moin,
Also 3h darf das nicht dauern, da wĂŒrd ich erst mal 80er nehmen und damit die Kratzer raus machen, mit dem 120er dann glatt machen.Matthias
-
-
27. Oktober 2016 um 23:39Â Uhr #7556bauerwilkins
Sehr schön, echte MĂ€nnerboxen werden das…
Ich habe mal unĂŒberlegterweise mit 40er Körnung geschliffen, in Deinem Fall natĂŒrlich sinnvoll, denn Du musstest ja richtig Material abtragen. Das Rausschleifen der Rillen, die dabei entstehen, hat bei mir eine Ewigkeit gedauert, lohnt sich aber!
Wichtig bei Multiplex ist, dass Du alles optisch glatt schleifst, ich wĂŒrde bis 300er Körnung gehen, da nach meiner Erfahrung auch feine Rillen nach dem Wachsen sichtbar bleiben, auch wenn Wachs scheinbarâfĂŒllertâ, man siehts trotzdem noch, ist die MĂŒhe wert!
Bei der Gelegenheit fĂ€llt mir noch was ein. Irgend jemand hatte mal den Hinweis gegeben, dass es im Möbelbau Holzplatten oder Arbeitsplatten gibt, die die Optik von Multiplex auf der FlĂ€che haben. Kann mir vielleicht jemand sagen, wie die Platten heiĂen?
Danke und vg
-
28. Oktober 2016 um 5:53Â Uhr #7559KTM-Tod
Hallo BW,
die Platten sind unter dem Nahmen “Baubuche” im Handel. Allerdings zur Zeit im normalen Baumarkt noch selten zu sehen.
Bis jetzt kannte ich dieses Material nur aus massiv Buche Lamellen. Bei meinem letzten Besuch beim HolzhĂ€ndler habe ich auch schon Platten endeckt, die einen minderwertigeren Holzkern aufweiĂen. Ich habe gerade mit dem Material fĂŒr meien DT experimentiert. Erstes Fazit, ich wĂŒrde das Material das nĂ€chste mal nicht wieder fĂŒr aufgesetzte SeitenwĂ€nde verwenden, sonden fĂŒr zwischengesetzte FlĂ€chen.GruĂ Torsten
-
28. Oktober 2016 um 7:09Â Uhr #7561Fabian
Ich habe die platten hier zu hause im haus auch schon verarbeitet, fensterbÀnke treppenstufen esstisch und eine garderobe sind daraus bereits entstanden. Ich sage euch eins das zeugs ist nicht leicht zu verarbeiten viele kleine hohlrÀume haben die platten auch splittern tuhen sie stark.
Zum ölen sind die nicht gedacht. WĂŒrde nur lackieren empfeheln.
Extrem höher sĂ€geblatt verschleiĂ extrem Hart, kanten brechen beim frĂ€sen sehr schnell aus. Ansonsten haben die natĂŒrlich eine einzigartige optik.
Habe glaube ich ca 34 euro pro m2 bezahlt bei 20mm stĂ€rke, die sind auch nur 68cm breit und lĂ€ngen gibt es bis 12 mWill hier keinem zum Kauf der baubuche abraten schildere nur meinen endruck ĂŒber die platten, und ich habe seit knapp 15jahren erfahrung im holzbau.
Nur wegen der optik wĂŒrde ich die immer wieder nehmen sie sehen zeitlos elegant und modern aus. -
28. Oktober 2016 um 13:29Â Uhr #7594D3rsch
Hallo Chris,
nachdem du mit einem sehr groben Korn und Bandschleifer deine Lautsprecher rund geschliffen hast, wĂŒrde ich zunĂ€chst weiter den Bandschleifer nutzen und mit 100er und 180er Korn alles glatt schleifen, bevor du zum Exzenterschleifer ĂŒbergehst. Mit dem kann man dann mit 180er, 240er oder gar 320er Korn weiter arbeiten.
Ansonsten arbeitest du dich ja tot …..Prinzipiell wechsel ich relativ schnell, was nĂŒtzt mir es sparsam mit dem Schleifmittel zu sein und dafĂŒr Stunden zu brauchen, da ist mir meine Zeit kostbarer als das Geld fĂŒr Schleifmittel. Eine Zeitangabe zu geben, wie oft ich wechsle ist schwierig, kommt sehr auf das zu schleifende Material an, aber alle 5-10 Minuten oder öfters ist fĂŒr mich normal.
GrĂŒĂe
und ein frohes SchaffenDirk
-
31. Oktober 2016 um 8:58Â Uhr #7718bauerwilkins
Danke fĂŒr die Hinweise, nach Baubuche hatte ich tatsĂ€chlich gesucht. Die Verarbeitung bereitet mir keine Kopfschmerzen, allerdings scheint es nicht ganz so einfach zu sein, das Zeug in” haushaltsĂŒblichen” Mengen zu bekommen bzw. sogar als Zuschnitt. Wenn jemand eine gute Bezugsquelle hat, wĂŒrde ich mich ĂŒber ein PN freuen, um hier nicht all zu off-topic abzuschweifen…
Danke und vg
BW-
31. Oktober 2016 um 12:09Â Uhr #7724Matthias (da->MZ)
Moin,
Ich find den link nicht mehr, hatte aber bei der suche nach multiplex versand oder so entsprechendes gefunden was auch per Platte oder gar im Zuschnitt zu haben war. Nur wo?
MatthiasEdit: hier isser der link
http://www.rahmen-vogt.de/zuschnittversand/pages/multiplexplatten-im-versand.php
Bis zum produkt kommt man wegen error nicht durch, einfach mal anrufen
-
3. November 2016 um 14:06Â Uhr #7840bauerwilkins
Hallo Matthias,
die ĂŒblichen Gurgeltreffer waren leider erfolglos, durch die HĂ€ndleranfrage bin ich bei Holz Becker in Pfungstadt gelandet, also sieh zu, dass Tante Isoldes L54 fertig wird đ
Vg BW
-
3. November 2016 um 14:29Â Uhr #7842Matthias (da->MZ)
Pfungstadt, das ist in der Tat gleich um’s Eck.
Könnte man mit der Linie 66 hin… da es aber keine 6zöller bei Eton gibt muss wohl das Auto ran…
Hab grade Osmo in glÀnzend bestellt. Wenn das angekommen, draufgematscht und getrocknet ist kommt die Elektronik rein.
Jetzt ist nur die Frage wie lang die sich einspielen dĂŒrfen sollen
Matthias
-
3. November 2016 um 14:51Â Uhr #7843bauerwilkins
Die Playlist auf Repeat und den VerstĂ€rker auf 12 Uhr stellen, dann ins Wochenende fahren und die Kisten drei Tage durchwobbeln lassen. Sollte passen, Du hast ja tolerante Nachbarn…
-
3. November 2016 um 15:12Â Uhr #7848Matthias (da->MZ)
đ oh Mist, wo issn bei Hifiakademie 12 Uhr? Hm, wird doch nix draus…
Aber wenn man die schön gegenĂŒberstellt und einen verpolt anschlieĂt bekommt der Nachbar auch nix mit weil die sich gegenseitig fast komplett auslöschen. naja, etwas Geduld noch, mir fĂ€llts warten auch schwer đ
-
-
-
5. November 2016 um 21:54Â Uhr #7986Monti
Die Odyssee hat ein Ende…
…aber es gab auch noch einige Schreckmomente: da ich beruflich viel unterwegs bin hat sich das Schleifen der GehĂ€use insgesamt 2 Wochen hingezogen. Das ist der Konstruktion bei den WitterungsverhĂ€ltnissen nicht gut bekommen. Da das Holz zwischen den SchleifgĂ€ngen ja auch gewĂ€ssert werden muss, habe ich nicht damit gerechnet, dass die SeitenwĂ€nde in dieser Zeit aufquellen könnten. Sind sie aber, sogar 3 mm. Das hat Spuren hinterlassen… đ
Also am letzten Wochenende schnell alles bis 400er Korn geschliffen, in den Keller getragen und wieder eine Woche stehen lassen. Da sind sie glĂŒcklicherweise auf das gewĂŒnschte MaĂ geschrumpft, nicht ganz ohne Spuren, die ich aber nach meinem DafĂŒrhalten wieder kitten konnte (2 nicht fotografisch dokumentierte kleine Risse).
AuĂerdem haben sich in der Garage die Leimschichten des MPX natĂŒrlich nicht so stark ausgedehnt. Unten im Keller sind die einzelnen Holzschichten auch nach innen eingefallen, sodass sich das vorher bis 400er geschliffene Holz der SeitenwĂ€nde dann wie ein Waschbrett in Miniaturformat anfĂŒhlte.
Also alles im Keller noch mal mit 120, 240 und 400 schleifen. đ
Mein Osmo hatte ich rechtzeitig bestellt und es stand schon 1 1/2 Wochen im Keller und wartete auf den Einsatz. Wie im OberflĂ€chen-Fred geschrieben, habe ich mich fĂŒr die glĂ€nzende Variante mit der Schwamm-Methode entschieden.
So sah es nach dem Schliff aus:


Die erste Box eingeschmiert:

Und im Vergleich:

Nach dem ersten Auftrag habe ich die Boxen ĂŒber Nacht trocknen lassen und am nĂ€chsten Tag den 2. Auftrag gemacht. Kurz danach habe ich festgestellt, dass es ein paar Stellen gab, an denen das Holz das Ăl besser aufgenommen hat, also gleich noch einen dritten Auftrag 2 Stunden spĂ€ter drauf:


Die finale BestĂŒckung wollte ich wegen der Handlichkeit so nah wie möglich am VerstĂ€rker machen. Beim Transport aus dem Keller hat mir meine holde Gattin geholfen!


Uff, geschafft, zu Ehren gab’s als erstes Album “The Wall”. Pippi in den Augen.

Habe fertig!
Ciao
ChrisP.S. Doch noch nicht ganz fertig, die FĂŒĂe von den alten LS mĂŒssen noch umgebaut werden…
-
5. November 2016 um 22:06Â Uhr #7987Udo WohlgemuthAdministrator
Hallo Chris,
hoffentlich schlĂ€gt mich jetzt niemand: Deine Duettas gehören zu den schönsten, die je gebaut wurden. Dir und deiner Gattin wĂŒnsche ich immer eine gute Musik im Zuspieler, ihr habt es euch verdient đGruĂ Udo
-
5. November 2016 um 22:29Â Uhr #7989Ben
Super gelungen! Fröhliches hören!
-
5. November 2016 um 22:52Â Uhr #7990Matthias (da->MZ)
Sehr schick das, Chris, gratuliere
Hoffentlich setzt Du sie fotografisch noch mal richtig in Szene wenn die FĂŒĂe dran sind đ
Matthias
-
5. November 2016 um 23:01Â Uhr #7992SchĂŒlzken
Da hat sich die MĂŒhe allerdings gelohnt.
Sehr schick geworden.GruĂ schuelzken
-
5. November 2016 um 23:14Â Uhr #7993Sparky
Guten Abend,
da schlieĂe ich mich vorbehaltlos an, exzellente AusfĂŒhrung und interessantes Design. Du hast die Struktur des Schichtholzes perfekt als Designelement genutzt. Wo bekommt man quasi mit dem Rohmaterial schon so ein Muster geliefert? Ideen braucht der Mensch đ
GruĂ,
-Sparky -
5. November 2016 um 23:57Â Uhr #7994Henning
N’abend,
die Dicken sind wunderschön geworden. Respekt! Viel Spaà damit.
GruĂ, Henning
-
6. November 2016 um 1:44Â Uhr #7996Michael
Hallo, hallo hallo
da hat sich jede Arbeitsstunde 100fach gelohnt. Tolles Design in toller Handarbeit zu einem Unikat verwandelt. Sowas bekommt man nur wenn man es selber macht. DIY auf höchstem Niveau.
Respekt, und wie man sieht, passen die Zuspieler auch. Schicke Anlage.
GruĂ Michael
-
6. November 2016 um 13:02Â Uhr #7998Audicz
Hallo Chris,
Richtig schön sind die Duettas geworden. Viel Spaà beim Hören. Möge das Pipi immer wieder kommen wenn Du entdeckst, daà sie noch besser geworden ist. Entgegen dem Wein hast Du hier etwas vom Reifeprozess.
GruĂ Dino -
6. November 2016 um 14:59Â Uhr #8003sirstrom
Hallo Chris,
allererste Sahne. Wunderschön und die Idee exzellent umgesetzt. Ich wĂŒnsche Dir viele schöne Stunden mit deinen Duettas. Ăbrigens: auch dein Hifi Turm gefĂ€llt mir sehr gut.
Viele GrĂŒĂe aus Lemgo und allzeit gute Musik, Uwe -
6. November 2016 um 15:56Â Uhr #8027Monti
Hallo zusammen,
vielen Dank fĂŒr die warmen Worte! Bin echt happy. Letzte Nacht liefen die beiden bei geringer LautstĂ€rke durch. Heute Vormittag dann dicke Grinsebacken. Das macht SpaĂ!
Muss Schluss machen, muss weiter Musik hören…
Ciao
Chris -
6. November 2016 um 18:36Â Uhr #8042Octopus
Moin Chris, ich hoffe ich störe nicht beim Musik genieĂen, möchte Dir aber zu Deinen einzigartig schönen Duettas gratulieren!
Nur wenn von Udo lese:”… Deine Duettas gehören zu den schönsten, die je gebaut wurden…” hoffen ich nicht, dass wir hier in dem Forum demnĂ€chst nur noch ein Bild von Ihm sehen wie er winkend ein Taschentuch in der Hand hĂ€lt (dejavue).
Viele GrĂŒĂe
Martin -
6. November 2016 um 21:19Â Uhr #8047S t e v e
Hallo Martin, Welches erlebte Ereignis meinst Du bezogen auf dein erwartetetes dejavue ? GruĂ S t e v e
-
7. November 2016 um 9:10Â Uhr #8068Octopus
Hallo Steve,
das war nicht ernst gemeint. Ich musste nur an Udo’s “Abgesang” von 10/2013 in einem anderen (gelben) Forum denken wo er nach einem super Baubericht einer sehr extravaganten Duetta Top, standesgemÀà (aber zum GĂŒck nur scherzhaft!) winkend mit einer Sonofil Matte seinen Abgesang verkĂŒndete. Zum GlĂŒck hat er aber eine sehr weise Frau. đ
Ich schĂ€tze mal an den Bericht (und das Bild mit dem Sonofil “Taschentuch”) erinnern sich noch einige hier.
Viele GrĂŒĂe
Martin -
11. November 2016 um 12:17Â Uhr #8180BigBernd
Hallo Chris,
ich habe nun schon einige EntwĂŒrfe gesehen, welche die MPX Schichten als Designelement nutzen aber Deine Duettas setzen der Idee allerdings die Krone auf. Wirklich erstklassig! Auch wenn man es jetzt nicht mehr sieht, hast Du fĂŒr die Innenkonstruktion meinen gröĂten Respekt. Mir wurde schon beim Lesen vor lauter Rundungen, Zwischenbrettern und Kurven ganz schwindelig. Ein Hoch auf Dein handwerkliches Geschick und viel SpaĂ beim Hören.
Viele GrĂŒĂe
BigBernd -
15. November 2016 um 14:58Â Uhr #8427Maik Schmitt
Hallo Monti,
Klasse Arbeit und tolle Umsetzung.
Ich verfolge eine ganz Àhnliche weise der Herstellung.
Warum hast du die Spanten nicht in einem Schritt geleimt sondern ĂŒber Wochen.
Denkst du die einzelnen Packete brauchen dauerhaften Druck?Ich wĂŒrde jetzt DĂŒbel setzen und mit Fugenleim und Gummihammer im Schnelldurchgang alles stapeln und anschlieĂend beschweren.
ZusĂ€tzlich wĂŒrde ich gewindestangen durchfĂ€deln und damit eine Platte anziehen.
Weil ich lackiere kann ich die entstehenden löcher ja dann verspachteln.Was sagst du/Ihr zu dieser Methode?
-
15. November 2016 um 20:01Â Uhr #8443Monti
Hi Maik,
ich wollte sicher gehen, dass die 4 SeitenwĂ€nde am Ende alle das gleiche MaĂ haben. Darum immer nur einige Spanten drauf gesetzt, damit ich vor dem Anziehen des Leims genĂŒgend Zeit zum Ansetzen der Klemmen und spĂ€ter der Spanngurte haben. Ich war mir unsicher, ob ich bei der Höhe die einzelnen Teile bei Verwendung von Fugenleim tatsĂ€chlich identisch aufeinander gesetzt bekomme ohne Anpressdruck. Und die Zeit hat mich nicht gestört, lieber grĂŒndlich machen.
Einen Tipp muss ich an dieser Stelle dringend loswerden und gleichzeitig eine Frage ins Forum stellen: Lass die SeitenwĂ€nde vor der Hochzeit mit Schall- und RĂŒckwand ein paar Wochen trocknen!
Aus meinen SeitenwĂ€nden ist inzwischen scheinbar so viel Feuchtigkeit diffundiert, dass sie auf die gesamte Höhe gesehen bestimmt 5 mm verloren haben, wenn nicht noch mehr. Zum einen schlieĂen inzwischen Schall- und RĂŒckwand oben und unten nicht mehr bĂŒndig ab. Das wĂ€re noch zu verschmerzen, viel viel schlimmer aber ist, dass sich auf jeder Seitenwand Risse von ca. 1 mm Höhe gebildet haben. (Fotos kann ich erst Ende der Woche schieĂen und hier posten.) Sie werden ja von Schall- und RĂŒckwand an der freien Bewegung gehindert. Dabei sind die MPX-Schichten auseinander gerissen, nicht meine Verleimungen.
1. Im Idealfall ist es die Feuchtigkeit aus den fast 1,5 Flaschen Fugenleim, die jetzt Austritt. D.h. der Prozess ist in ein paar Wochen durch und kommt irgendwann zum Stillstand.
2. Im schlimmsten Fall werden solche extremen Dehnungen mit den jahreszeitlichen Luftfeuchtigkeits-Schwankungen immer auftreten.Wie ist Eure EinschÀtzung dazu?
Daraus abgeleitet stellt sich nÀmlich die Frage, wie ich die Risse zu mache (nachdem ich die Boxen noch ein paar Wochen bei trockener Heizungsluft in Ruhe lasse).
– Montagekleber
– Leim-Schleifstaub-Paste
– DĂŒnne Holzleiste einleimen
– Reparaturwachs
– Silikon / Acryl aus der Kartusche
– Epoxyd-HarzWas tun?
Fragt besorgt
Chris -
16. November 2016 um 8:30Â Uhr #8460Maik Schmitt
Danke fĂŒr die Tipps.
Ich werde aber ganze Spantenringe fertigen, welche mit einer Stahlschablone erstellt werden.
Somit sind denke ich die Stiftbohrungen sehr fluchtend. Daher werde ich es in einem Rutsch probieren.
Aber der Tipp mit dem austrocknen des Leims ist super.
Hatte mich schon gefragt wie tod MDF wirklich ist.
Das ist bei mir sogar kein Problem weil ich die SpantentĂŒrme vorab fertigen kann und erst mal ins warme stellen kann.
Was denkst du? sind 3 Wochen genug um das gröbste zu behandeln?Gruà Maik
-
19. Februar 2017 um 10:28Â Uhr #13620Harald
Hallo Chris,
das Thema ist ja schon etwas Ă€lter, aber ich wĂŒrde trotzdem noch gern bezĂŒglich dem Hartwachsöl etwas fragen: Deine SeitenwĂ€nde werden ja von den Schnittkanten gebildet. Sind diese durch das Ălen dunkler geworden als die Front? Ich habe mit diesem Hartwachsöl keine Erfahrung und wĂŒrde es gerne bei meinem Projekt verwenden.
Ich hoffe das Problem mit den Rissen hat sich erledigt. WĂ€re schade, denn ich finde Deine Konstruktion einfach nur genial.GruĂ Harald
-
19. Februar 2017 um 22:18Â Uhr #13685Monti
Hallo Harald,
durch das Ălen ist alles insgesamt etwas dunkler geworden. Der Fachmann sagt dazu wohl auch “angefeuert”, weil die Strukturen bzw. Maserung deutlicher hervortritt. Dieser Effekt wirkt bei den SeitenwĂ€nden vielleicht etwas stĂ€rker, weil die dunklen Schichten die SeitenwĂ€nde insgesamt dunkler erscheinen lassen.
Die Risse sind inzwischen geflickt, nĂ€heres dazu in meinem Baubericht…
Bei der ersten OberflĂ€chenbehandlung habe ich einen Schwamm genommen, nach dem Flicken der Risse hab ich es dann mit einem breiten Pinsel versucht, das ging fĂŒr meinen Geschmack besser.
Ciao
Chris -
20. Februar 2017 um 13:26Â Uhr #13706Harald
Hallo Chris,
danke fĂŒr deine RĂŒckmeldung. Wenn ich soweit bin, werde ich es wohl gleich mit dem Pinsel probieren. Ich bin mir noch nicht sicher ob es auch glĂ€nzend oder matt werden soll. Mal sehen, zur Zeit ist ja noch Rohbau angesagt.
GruĂ Harald
-
-
AutorBeitrÀge
- Zum Antworten musst du eingeloggt sein