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Durchlässe bei Gehäuseversteifungen

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  • Dieses Thema hat 4 Antworten und 3 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 4 Tage, 2 Stunden von Udo Wohlgemuth.
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    • #65110
      Heiko

      Hallo zusammen,

      so langsam nähern sich meine Grandladies der Fertigstellung.

      Die Gehäuse sind verleimt – bis auf die Fronten, die ich ganz am Ende anfertigen werde.

      Nun ist mir bei der Durchsicht der FAQs der Schrecken in die Glieder gefahren, da ich die Membranfläche der beiden großen Tieftöner nur bei den Durchlässen der großen Gehäuseversteifungen bedacht hatte (diese sind weitaus größer als notwendig).

      Vergessen hatte ich diese Berücksichtigung leider bei den Versteifungen hinter der Mittel-/Hochton-Kammer. Diese haben einen etwas zu geringen Durchlass.

      Noch sind die Fronten nicht aufgeleimt und ich könnte die Innenkreuze noch heraussägen. Haltet ihr das für notwendig, oder kann ich die mühevoll hergestellten Verstärkungen drin lassen? (Siehe Fotos)

      LG Heiko

       

      • Dieses Thema wurde geändert vor 4 Tage, 18 Stunden von Heiko.
    • #65115
      MartinK

      Moin Heiko. Deine Durchlässe sind sehr großzügig bemessen. Kannst beruhigt weiterbauen.
      Gruß Martin
      PS: Nach meinem Gefühl könnten die „Rippen“ durchaus wesentlich dicker ausfallen um optimal zu wirken. Für die Bässe dürfen es nach bewährter Praxis ruhig bis 10 cm sein.
      Aber auch Deine Konstruktion sollte funktionieren.

    • #65116
      Heiko

      Danke für die Rückmeldung.

      Ich hatte in den Grundlagen zu Gehäuseversteifungen gelesen, dass Ränder mit 2-3cm Dicke empfohlen werden – je nach Größe bzw. alternativ dazu ein Brettchen mit 10cm Breite. Bei meinen Verstärkungen sind es umlaufend etwa 3,5 cm.

      Gruß Heiko

    • #65117
      Heiko

      P.S. Eine Frage hab ich doch noch: Zusätzlich habe ich die Gehäusewände des gesamten Bassgehäuses mit 12mm Weichfaserplatten flächig mit Korkkleber gegen Resonanzen verklebt.

      Macht das auch im kleinen MT-/HT-Gehäuse Sinn? Hätte noch massenhaft von dem Zeug übrig.

    • #65119
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Heiko,

      dann lies noch einmal den letzten Satz zu Weichfaserplatten in den Grundlagen:

      „In der Praxis ist das Bekleben der Wände mit Weichfaserplatten recht aufwendig, der Nutzen gering.“

      Du schaffst damit die letzten 0,003 % der Störungen aus dem Gehäuse, für das Ohr ist das vollkommen irrelevant. Aber wenn du dir die Arbeit machen magst, … 😉

      Gruß Udo

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