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Mona Lisa, 21 – Eine kleine Dokumentation in 2-Stunden-Schichten

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  • Dieses Thema hat 22 Antworten und 8 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 4 Jahre von JoKa.
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    • #6132
      Henning

      Liebe Gemeinde,

      nach Bau der SB 12 und der Vota (vor 2 und 1 Jahr), und nach der Fertigstellung der S2 (vor zwei Wochen), juckt es schon wieder in den Finger, seit ich Udos Bericht über die Mona 21 gelesen habe.

      Welch universelles Set! Ich hätte da gleich mehrere Verwendungen für, also flugs ein Set geordert.

      Da ich mal wieder in Spätschichten und 6-Tage-Wochen festhänge wurde kurzerhand bei Udo auch der Zuschnitt in 18mm Multiplex und die gefrästen Fronten mitbestellt.

      Anmerkung: Der Preis ist a-b-s-o-l-u-t fair!

      Nach angemessener Zeit Schlug dann ein großes Paket hier auf – ich Freude, Paketmann eher nicht.

      Unboxing der schönen Mona Lisa im dreiteiligem Gewand:

      Unboxing Mona 21

      An dieser Stelle war ich schon sehr zufrieden. Allerding blieb mein Problem der knappen Zeit. Ich nehme mir vor jeden Tag maximal zwei Stunden für die Mona Lisa zu erübrigen.

      Tag 1:

      Nicht nur gucken, sondern auspacken und anpacken:

      Rohmaterial

      Die Zuschnitte und gefrästen Bauteile müssen selbstverständlich vor dem Zusammenbau erst sauber “verputzt” werden. Mit 180er Schleifpapier in wenigen Minuten erledigt. Wichtig ist, auch die Kanten der Zuschnitte anzuschleifen und zu entscheiden, welche Seiten nach aussen kommen. Nicht unwichtig, weil durch das Sägen der Hölzer an einer Seite kleine Ausrisse entstehen, die sonst mühsamm wieder beigeschliffen werden müssen.

      Fertig verschliffen

      So siehts schon sehr passabel aus und es kann weiter gehen…

      Probeliegen

      Versuchsaufbau

      Und was sehe ich da…?

      Überstand Reflexkanal

      Aber das ist ja im DIY nun wirklich kein Problem, Passend machen:

      Schneller Sägetörn

      Die Zeit, die Zeit…

      Den Woofer verleimen

      Oh, nochmal ausrichten 🙂

      Spannend...

      Ich habe die Zwingen über Nacht gelassen. Ein wenig ist natürlich, wie immer bei mir verrutscht, macht aber nichts. Auch haben Rückseite und Front ein wenig Überstand, der wahrscheinlich aus der Abweichung von 19mm MDF (aus dem Originalbericht) und meinem 18mm Multiplex bedingt ist. Aber dafür hat man ja den Bündigfräser.

      Ok, sauber in zwei Stunden geschafft.

      Ende Tag 1

    • #6146
      Michael

      Hallo Henning,

      ja die Mona Lisa interessiert mich auch. Klasse das es jetzt einen Live Baubericht gibt. Ich bleibe dran. Bin schon gespannt wie sie fertig aussehen. Weiterhin viel Spaß beim bauen.

      Gruß Michael

    • #6148
      Sparky

      Guten Abend Henning,

      “Unboxing”, das kennt man sonst nur vom YouTube…
      Aber es ist ein gutes international verständliches Synonym für diese kindliche Freude, die jeder empfindet, wenn er sich etwas gekauft hat und dann das Paket auseinander ruppt.
      Jonas hat das scheinbar gewissenhaft gepackt 🙂

      Immer, wenn der nette DHL-Mann kommt, habe ich Weihnachten – mein Weihnachtsmann ist sozusagen gelb 😀

      Und ja, im Falle der GD Holzlieferung hatte der auch keine Freude ins Gesicht geschrieben – was ich auch gut nachvollziehen kann, nachdem ich mit dem Holzsatz gerade umgezogen bin und einen Teil davon zu Udo zum Befräsen gegeben habe… Immerhin hat er mir den durch Entfernung von Masse für den Rücktransport leichter gemacht.

      Die Mona habe ich leider noch nicht gehört, bei meinem letzten Besuch auf meinem Therapie-Sofa wurde Contra verschrieben – und es war gut. Aber das ist eine andere Geschichte.
      Viel Spaß beim Bauen!

      Ich fange morgen mit den Kleben der GD an.

      Gruß,
      -Sparky

    • #6150
      Henning

      N’abend Leutz…

      Danke Michael und Sparky. Ich bin auch sehr gespannt wie der kleine Bau sich entwickelt. Habe da noch einige kleine Ideen, die ich einbringen will. Die Mona ist mal wieder für meine Gattin, die freut sich schon wie Hulle. Soll in unseren Partyanbau, Garten, etc spielen oder rauf zum Campen an den Laptop beim Miniheimkino 🙂 Muss also ein wenig transportabel gerüstet werden.

      Ich denke die nächste Mona kommt dann in unser renoviertes Büro, als Ersatz für diverse Brüllwürfel.

      Sparky, viel Spaß beim Kleben der Bretterberge. Datt wird! Die Betriebsstoffe sind Wein, Leim und Transpiration 🙂

      Gruß, Henning

    • #6152
      max

      Ach wie schön, ein weiterer “Live-Bericht”.

      Das war wirklich eine großartige Idee =) (so großartig, dass sie gleich von anderen Foren abgeschaut wird 😀 )

      Henning und Sparky viel Spaß beim Bau!
      Welches Finish bekommt Mona Lisa? Eine einfache Wachsbehandlung im Beautisalon in Anbetracht der knappen Zeit?
      Gruß Max

    • #6153
      Henning

      Hallo Max,

      ich denke, ich werde die wachsen. Andererseits dachte ich schon, die ein wenig farbig zu beizen. Mal sehen was die Gattin sich wünscht. Aber erst mal ein wenig die Kanten fräsen, dann mal weitersehen.

      Gruß, Henning

    • #6156
      Sparky

      Moin Henning,
      Moin Max,

      danke, wird schon.
      Um Hennings Gedanken dazu aufzugreifen:
      Wein: Ist vorhanden.
      Leim: Ebenfalls im Hause, der gute alte Fugenleim.
      Transpiration: Funktioniert ordnungsgemäß, konnte ich noch vorhin durch das Hochpüngeln von 19 Säcken á 70 Liter Pflanzerde und acht 40kg-Blumenpötten auf die Dachterrasse validieren 😀

      Ergänzend dazu hat mir Schülzken vier 600er Schraubzwingen geliehen, die mir von großem Nutzen sein werden, dem Holz meinen Willen aufzu>>zwingen<< 😉

      @ Henning: Schön, wenn die bessere Hälfte mit Feuereifer mit dabei ist. Ich selbst habe mir zwar um derlei Angelegenheiten (noch) keinen Kopf zu machen, denke aber schon, dass unser Hobby mit dem nötigen Rückhalt besser ausslebbar ist 🙂
      Ich kann mich noch an Deine ersten Beiträge im zu der Zeit noch gelben Forum entsinnen, seitdem hast Du ja auch viel Gas gegeben. Noch einer, den das Virus nicht mehr los lässt…

      Die Mona ist da sicherlich eine gute Linderung, zumal der dazu empfohlene kleine Amazon China Amp schon weit mehr kann als die WAM´s aus alten Tagen – wie ich erst letztens mit Erstaunen feststellen durfte. Das kleine Kästchen hat in einem relativ großen Raum einen MDS12 DVC passiv (!) und zwei SB36 Center oberhalb der üblichen Zimmerlautstärke getrieben, ohne das man schreiend den Raum verlassen musste. Faszinierend, Captain….

      Gruß,
      -Sparky

    • #6159
      Henning

      Moin Sparky,

      ja, der Virus hat mich gepackt seit der erste Ton den wunderbaren SB12ACL entwichen ist. Auf allen (teuren) Ebenen – Lautsprecher, Amps und Plattendreher. Zum Glück trägt die liebe Gattin das mit. Aber sie hat ja selber 100te Hobbies und die Anzahl von Näh- und Stickmaschinen steht kaum hinter unseren Boxen zurück 🙂

      Auf den Sound der Mona Lisa und Ihrer chinesischen Druckfabrik bin ich auch sehr gespannt. Meine ersten Versuche waren vielversprechend. So, gleich mal wieder den Klebe- und Löttörn vor der Spätschicht weiterführen.

      Gruß, Henning

    • #6167
      Henning

      Tag 2:

      Der Subwoofer ist prima über Nacht getrocknet und bereit für die Elektrik.

      Mona 21 Subwoofer

      Die Kabel des Basstreibers habe ich verlötet, die anderen Enden des Kabels sind gecrimpt. Der Treiber ist schnell verschraubt und noch ahne ich nicht, dass ich einen hohen Preis für meine zielgerichtete, um das Wort Hektik zu vermeiden, zahlen werden muss. Dazu später mehr. Viel mehr, fürchte ich.

      Also Deckel drauf, Zwingen ansetzen und Terminal anschliessen und verschrauben.

      Klappe zu, Affe tot.

      In der restlichen Zeit kann man sich noch locker den Satelliten widmen…

      Das geht recht flott von der Hand, auch wenn die Kistchen eine starke Tendenz zum Eigenleben entwickeln. Die Erste ging problemlos, bei dem zweiten Sat hatte ich kaum Hände genug um die Brettchen auszurichten.

      Aber am Ende waren die Nistkästen dann doch fertig. Freude.

      Noch.

      Ende Tag 2

    • #6169
      Matthias (DA)

      hohen Preis

      O oooh…

      Das und dazu ein Bild vom vollständig zugeklebten Sub ohne Schrauben lässt nix Gutes ahnen…

      Merke: irgendwas geht immer schief

      Drücke die Daumen

      Matthias

    • #6170
      Michael

      Auch ein voll verleimtes Gehäuse läßt sich wieder öffnen.

      Aus Fehlern lernt man ja auch viel.

      Michael

    • #6171
      Henning

      Ja, ich muss den Sub nochmal öffnen. Ich dachte im worst case an einen sauberen Schnitt mit der Tauchsäge, vorher würde ich mal vorsichtig das Multitool ansetzen wollen, oder ein Messer zum Aufhebeln der Rückwand. Allerdings möchte ich verständlicherweise gerne Beschädigungen vermeiden.

      Andere Anregungen?

      Tag 3

      Nachdem ich die Satelliten verkabelt habe, wurde es Zeit, um den Arbeitsplatz ein wenig aufzuräumen. Besonders diese Dämmwolle, die mir vor die Füsse fiel.

      Dämmwolle, wieso Dämmwolle???

      Nein Doch Nein Doch Nein Doch

      Während mein innerer Louis de Funès mich anwieherte und ich erschüttert den Sub nach bereitwilligen Körperöffnungen abtastete wo ich das Dämmaterial einführen könnte, kam mir die vage Befürchtung, dass das Material wohl dahin kommt wo der Pfeffer wächst oder Bartel den Most holt.

      Eine schnell beantwortete Mail an und von Udo gab Klarheit … die Dämmwolle muss zum Pfeffer.

      Also: Ein 10-15 cm breiter Streifen in je einen Satellit und der Rest in die geschlossene Kammer des Subwoofers.

      Ergo die Rückwand muss nochmal ab. Mit dem cut in mein Selbstbewusstsein, was ich Doch für ein toller Hecht bin, endet der Tag 3 erschüttert. 😉

      Livebauberichte verbergen nix. Das “mal gerade eben” zwischen den Schichten hat so seine Tücken. Immerhin kann ich jetzt bis heute Nacht darüber nachdenken, wie ich die Rückwand möglichst ohne Beschädigungen wieder lösen kann.

      Ende Tag 3

      Gruß, Henning

      PS: Vor lauter Erschütterung bin ich eine Stunde zu früh zur Arbeit gefahren. 😂

    • #6290
      Henning

      Tag 4

      Mein gestriger Fauxpas hat mich doch sehr genervt und gewiss die ganze gestrige Schicht beschäftigt. Wie den Deckel abbekommen und: Vorne oder hinten öffnen?

      Ich entschloss mich für die Rückwand. Im Falle eines weiteren handwerklichen Versagens würde es dort am wenigsten auffallen. Ich entschloss mich gleich mit der Tauchsäge anzugreifen und jedes herummurksen zu unterlassen.

      Mir war klar, dass die Hauptaufgabe heute “messen und nochmals messen” war. Also maß ich. Oft.
      Aber vom Messen alleine kommt auch kein Schnitt zustande – also tief Luft geholt und los gehts…

      Tauchgang

      Ja!

      Allerdings taten sich auf der gegenüberliegenden Seite andere Schwierigkeiten auf, denn dort war ja noch der Überstand, der verhinderte, dass ich einen weiteren sauberen Schnitt ziehen konnte.

      Also musste der Überstand erst bündig gefrässt werden. Warum sich MPX entgegen der richtigen Fräsrichtung besser fräsen lässt, erschliesst sich mir nicht, aber es ging flott von der Hand.

      Die kurzen Seiten sägen. Da hatte ich Angst, dass es Ansätze von den langen Schnitten geben würden, aber das Prinzip: “messen, messen, messen”, half auch hier zum sauberen Ergebnis.

      Und dann…

      Strike!

      Strike! Puh, das Schlimmste war für heute geschafft.

      Jetzt noch die Dämmwolle aufteilen und den Dämmwurm durch den Ausschnitt des Basstreibers einführen. Mit der Hand kam man gut hinein und ich konnte auch das Material gut locker ausfächern.

      Unter dem Magneten lies ich Raum genug zum “atmen”.

      Und wieder Zwingen drauf. Das darf jetzt gezwungenermaßen bis zum Wochenende so bleiben 🙂

      Dann noch die Satelliten fertig machen und Ende für heute.

      Damit sind wir nach guten sechs Stunden an diesem Punkt. Trotz vergessener Dämmung. Eigentlich ist das Set – bis auf die einzubauenden Hochtöner – fertig. Dieses Mona21-Set ist also ein kleines und sinnvolles Projekt für einen Samstag oder fürs Wochenende.

      Mal sehen, ob ich die Nachbarschaft am Sonntag mit ein wenig Fräsarbeiten nerven kann – ich möchte gerne noch die Kanten der Gehäuse anphasen oder abrunden. Dann muss es noch mit Hartwachsöl schön und dauerhaft gemacht werden. Rechnen wir summa summarum mit acht Stunden Gesamtaufwand.

      Ende Tag 4

    • #6296
      Monti

      Hallo Henning,

      ich bin beeindruckt! Und die Lösung scheint mir optimal zu sein.

      Blöde Frage: Durch den Schnitt fehlen ja nun ein paar Kubikzentimeterchen an Volumen, sofern Du die Rückwand nicht einfach umgedreht hast. Da muss man sich aber keine Sorgen machen und das liegt im Bereich der Toleranzen, oder?

      Ciao
      Chris

    • #6300
      Henning

      Hallo Chris, das Sägeblatt ist 1,5 mm breit. Ich halte das verlorene Volumen für vernachlässigbar.
      Bau- und Zuschnitttoleranzen und Modifikationen durch Stege etc. werden erheblich mehr ausmachen.

      Man wird keinen Unterschied hören. Auch nicht im direkten Vergleich.

      Außerdem hatte ich keine andere Wahl 😎

      Gruß Henning

    • #6340
      Michael

      Hallo Hennig,

      Sauber gelöst. Fehler passieren und es gibt so gut wie immer eine Lösung. Aber ich gebe dir Recht. Die eigene Kinnlade fällt immer sehr tief runter und man ist solange mit dem Thema beschäftig bis das Problem gelöst ist. Aber auch stolz es dann geschafft zu haben.

      Weiterhin viel Spaß.

      Michael

    • #6341
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Henning,

      wegen einer kleinen Schreibarbeit hatte ich vorher noch keine Zeit nachzusehen, ob ich alle Bilder des Subwoofer-Aufbaus im Bericht habe. Jetzt weiß ich, sie sind alle da und ich muss dich fragen, warum du sie nicht angesehen hast. Hab ich jemals ein Chassis irgenwo eingebaut, wo es ohne brachiale Gewalt nie wieder herauskommt oder aber dicke Schrauben verwendet, um Druck auf Klebestellen zu geben? Vielleicht hätte ich schreiben sollen, dass kein Leim unter die Rückwand gehört, ich ging davon aus, dass es unnötig sei. Aber nun sehen wir, dass ich mich geirrt habe. Entschuldigend sage ich dazu, dass ich nicht jeden Fehler vordenken kann, der noch nie passiert ist. In USA könnte ich mir das nicht leisten, dort muss auf der Microwelle stehen, dass nasse Hunde nicht darin getrocknet werden dürfen 😉

      Gruß Udo

      • #6346
        Matthias (DA)

        Spannend, Udo
        Heißt das im Umkehrschluss, dass deine Lautsprecher in die Microwelle dürfen?
        Das würde ja bei Satelliten ordentlich Zeit zum Trocknen sparen… 😉
        Matthias

    • #6342
      Michael

      Hallo Henning,

      eine Frage. Hast du die Rückwand jetzt wieder verleimt?

      Michael

    • #6344
      Henning

      Moin Udo,

      gelesen habe ich alles und auch die Schrauben zur Kenntnis genommen, dachte aber dass das deinem Konstruktionsaufbau geschuldet ist. Das Einzige was ich tatsächlich übersehen habe war das Dämmaterial. Auch jetzt, wo ich darüber nachdenke kommt es mir zwar sinnig und logisch vor die Rückwand zu verschrauben, gefällt mir dennoch nicht. Deswegen ist es auch wieder verleimt. Nicht zuletzt aber auch deswegen um das nach dem Schnitt wieder dicht zu bekommen.

      Ich hatte auch kurz angedacht das jetzt zu verschrauben, aber siehe oben. Jeden Tag steht halt ein Dummer auf und kauft Bausätze. Schreibs lieber rein, so logisch es auch scheint.

      Gruß, Henning

    • #6377
      Henning

      Hallo Boxenwurschtler,

      gestern vor der Schicht musste ich sehen, dass ich das Set gefräst bekomme. Schleifen und die restlichen Arbeiten könnte ich auch Sonntag und den Feiertag erledigen. So der Plan…

      Also viel zu früh auf und sämtlich Kanten bündig gefräst und weil das so flott von der Hand ging auch alle Komponenten gleich verschliffen.

      Erst mit 120er und dann nochmal mit 240er Schleifpapier im Schleifblock drüber. Die Kanten habe ich mit Schleifpapier einfach gebrochen. Sieht nett aus. Natürlich war immer noch Zeit, also habe ich die Boxen alle noch mit Osmo Hartwachsöl behandelt. Nach einer Schicht hatte es den Ton den ich wollte und nach 30 Minuten nachpoliert.

      Mona 21 hartgewachst

      Alles mal im Winterquartier aufgebaut und probelaufen lassen. Nää, watt hat das gedröhnt. Flugs am Zuspieler Phi***s, den ich auch liebevoll unseren “Fehlkauf” nenne, sämtliche Equalizereinstellung auf Null gesetzt und … ja, das ist gut. Schon aus dem Stand spielt das Set Mona 21 in einer völlig anderen Liga. Nicht unbedingt verwunderlich, aber doch sehr beeindruckend. Selbst bei dieser mehr als suboptimalen Aufstellung. Die Mona 21 durfte den ganzen gestrigen und heutigen Tag Internetradio satt spielen. Selbst bei so einem kleinen Set merkt man, wie das alles immer besser klingt.

      Im Winterquartier

      Heute noch ein paar Filzgleiter umgebaut (Nägel raus und geschraubtn Filze neu eingeklebt).

      Filzgleiter

      Dazu noch ein wenig individualisiert und ab geht die Party. Dafür ist das Mona 21, mit dem Miniamp in dem recht kleinen Raum, mehr als potent genug. Durch die offene Zwischentür beschallt das auch direkt noch die Küche und das Esszimmer mit. Die Frau ist mehr als zufrieden.

      Und ich? Ich habe keine Schauben benutzt. Echt nicht, Junge…

      Mona 21 No Screws!

      Im der allerletzten Ausbaustufe kommt an den Sub noch ein Koffergriff und an den Seiten Halterungen um die Satelliten einzuhängen. Dann kann die Gattin auch draussen sich beschallen lassen, soweit die Kabeltrommel reicht.

      Eine mobile Version erwähne ich hier im Hause besser nicht. Oder doch. Mal sehen.

      Ein paar Bilder liefere ich beizeiten noch nach.

      Sonntagliche und zufriedene Grüße, Henning

    • #6380
      Michael

      Hallo Hennig,

      das ging ja flott. Gefallen mir richtig gut. Dann viel Freude mit dem tollen neuen Set.

      Gruß Michael

    • #6387
      JoKa

      Glückwunsch Henning,

      in knapp 1 Woche den kompletten Bausatz betriebsfertig gemacht und dokumentiert!
      Bestenfalls wirst Du in den nächsten Jahren die Schrauben nicht vermissen – und falls doch, hast Du die passende Methode bereits parat 🙂

      Ich mag solche Bau-Dokus, da werden Probleme gleich beim Namen genannt. In Bauberichten kann man kleine Pannen auch mal geflissentlich verschweigen oder fotografisch übersehen.
      Sehr interessant fände ich ja mal eine Bau-(Entwicklungs-) Live-Doku von Udo. Nein, das wird es nicht geben, ich weiß !!!

      … aber interessant wär´s 🙂

      Viel Spaß mit Mona21 und VG,
      Jo

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