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AutorBeiträge
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28. Oktober 2016 um 1:12 Uhr #7558max
Max:
Hi Jungs,auch ich hab mir spaßeshalber mal ne Mona geordert – weiß zwar noch nicht wirklich wohin damit, aber da wird sich schon was finden. Vielleicht wirds ja sogar ne Ablöse für die SB18 am PC.
Ich frage mich gerade noch, womit ich sie wohl betreiben werde. Der kleine Amazonamp ist schon hier und wird sicher mal den Start machen, betrieben von einem HP-Workstationlaptopnetzteil (müsste um die 19V liegen). Allerdings brauch ich die ganzen Spielereien (wie SD-Kartenleser, USB-DAC, Fernbedienung, Display, Tastatur, Freisprechzeugs und auch das Gehäuse) eigentlich nicht – mir reicht ein normaler Line-In und wenn er Bluetooth hat, ist das schon das höchste der Gefühle. Gerne würde ich ihn evtl auch direkt in den Sub (eigenes Fach) verbauen, warm werden die Teile ja kaum.
Mit dem gleichen Chip wie in der blauen Wunderbüchse gibt es auch noch andere 2.1 Platinen, die zwar ebendiese “Spielereien” nicht haben, dafür aber platinentechnisch etwas wertiger/aufwändiger aussehen.Ein Beispiel dafür wär zum Beispiel dieser Amp.
Hier zum Vergleich noch eine Innenaufnahme vom blauen Kasterl:
Hat sowas in der Art zufällig schon mal jemand von euch getestet?
Dann stellt sich noch die Frage nach dem passenden Netzteil, schuelzken hat ja wohl schon mal mit Pufferelkos gespielt und Verbesserungen erzielt, gibt es ähnliche Erfahrungen?
Ich glaube, mit etwas Glück könnte ich im Elternhaus noch ein 24V MeanWell Netzteil finden, das würde ich auf jeden Fall auch mal dranhängen.
Habt ihr noch weitere Erfahrungen gemacht?
Ich denke es wird kaum Sinn machen, größere Summen für das Amping auszugeben, aber wenn man bei Verzicht auf diese “Spielereifunktionen” bei vertretbarem finanziellen Aufwand ein (noch) besseres Ergebnis erzielen kann – wieso nicht =)Gruß Max
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28. Oktober 2016 um 7:43 Uhr #7565MartinK
Hallo Max.
Habe das Teil aus der Bucht fürs halbe Geld geholt. Es läuft auch noch mit einer 9V Blockbatterie. 24V Akku ist hörbar besser als 18V 5A laptopnetzteil
Fragt sich nur ob die Abstimmung für die Mona passt.
Bin insgesamt sehr zufrieden damit.
Gruß Martin -
28. Oktober 2016 um 8:53 Uhr #7570Andre
Hallo Max,
für das halbe Geld habe ich die 2.1 Blutooth Platine nicht gefunden (Martin könnte da mal den Link schicken 😉 ) aber für ganz kleines Geld gibt es den reinen Amp. Den habe ich in Betrieb und der hat mein Nachbarschaftsfest ganz ordentlich gerockt (2 Subs in Reihe + 2x Quickly14). Er hängt an einem völlig überdimensionierten 24V 15A Schaltnetzteil, das ich noch rumliegen hatte.
Gruß
Andre -
28. Oktober 2016 um 10:24 Uhr #7582max
Hi Jungs,
Ich hab ein TPA3116 2.1 Bluetooth Board bei Ebay für ~15€ gefunden, allerdings mit gut einem Monat Lieferzeit und (zumindest optisch) deutlich geringerem Materialaufwand was Kühlung/Kondensatoren angeht, drum bin ich beim o.g. Modell hängen geblieben.
Das Modell von dir, Andre, klingt auch sehr interessant, ist Kondensatortechnisch noch dicker bestückt und der Preis natürlich heiß =)
Absolut berechtigt ist natürlich die Frage der Abstimmung, ich denke damit meinst du Bassboost und Lowpassfilter, oder? Verstärker-Messgerätschaften hab ich leider keine, aber ich denke diese beiden Eigenschaften sollten ja zumindest grob erkennbar sein, wenn ich zB eine SB18 jeweils mit meinem “normalen” Amp und dann mit den Basskanälen der DigiZwerge durchmesse… Vielleicht komme ich am Wochenende mal dazu, werde euch dann auf jeden Fall Bescheid geben.
Was mich noch interessieren würde ist die Optimierung mit Pufferkondensatoren – kann man da im 24V Zweig einfach Kondensatoren parallelschalten (Analog Pufferkondensator im Auto) oder braucht es da Lade/Entladeelektronik?
Gruß Max
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28. Oktober 2016 um 11:02 Uhr #7584Schülzken
Hallo Max,
Nur zur Richtigstellung,
die Pufferkondensatoren auf Platine hab ich von Rincewind bekommen.
Sparky nutzt wohl auch ein Meanwell NT mit ebenfalls Pufferkondensatoren.
Alle NTs haben 24V 5A. Für den MiniAmp mehr als ausreichend.Gruß schuelzken
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28. Oktober 2016 um 11:02 Uhr #7585Andre
Hallo Max,
eine saubere Abstimmung ist tatsächlich bisher nur von Udo gemacht worden. Dabei kam ihm der Bandpass mit seiner Lowpass Eigenschaft gelegen, denn der Amp trennt da nicht besonders Subwoofergerecht (scheint noch bis über 200 Hz wahrnehmbar zu sein). Das hat mich aber nicht gestört. Ich habe allerdings für die MainLS ein paar Kondensatoren in die Lautsprecherleitung eingeschleift ( 150 yF) um den Bassbereich abzumildern und die Mains zu entlasten. Auf die dicken Elkos in der Stromversorgung würde ich nicht verzichten wollen. Der Amp schiebt die Bässe ganz ordentlich an. Da sind Reserven nicht verkehrt. Wo man bei der Billigplatine die Kondensatoren sinnvoll unterbringt und ob zusätzliche Elektronik notwendig wäre kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Mein Basteltrieb würde aber sicherlich einen 4700 er parallel direkt am Netzanschluss probieren. der 1000er ist wohl etwas mickrig.
Gruß
Andre-
31. Oktober 2016 um 0:50 Uhr #7716Rundmacher
Hallo Andre,
da hat TI vor ein paar Jahren mit dem TPA 3116 ein schönes Stück in Silizium gegossen.
In englischsprachigen DIY Foren wird er seit dem in einem fast 1000 seitigem Page-Thread seines Daseins gewürdigt. Das gibt es nicht oft. Das ist schon Kult.
Natürlich sind xy-Derivate im Angebot, wie wir wissen zumeist aus fernöstlicher Fertigung.
Mono Varianten, Stereo Varianten und dann die 2.1 Exemplare mit zwei dieser Edelchips.
Was Udo da raus gesucht hat ist die eierlegende Wollmichsau mit Bluetoth und MP3 und und.
Ein wenig kann man aus dem langjährigen Online-Erfahrungsschatz der genannten Boards schon extrahieren.
Es gibt Berichte wo mit Schaltnetzteilen -zu Qualitätsangaben keine Aussagen- Störgeräusche hörbar waren, das ist aber sehr selten. Ob 12V Speisespannung oder 19V oder 24V da scheiden sich die Geister, selbst ein zusätzlicher Elko mit > 4700 µF als Pufferkondensator in der Speisespannung scheint obsolet. Entweder liefert das Netzteil die benötigte Power oder nicht.
Was ich aber so bemerkenswert fand war die Meinung einiger User auf den genannten englischsprachigen Boards – und auch auf weiteren deutschen Boards- welche einstimmig die fehlende Anpassung eines Sub’s an die zwei Satellitenkanäle bedauerten, und das nicht nur einmal. Da war schon eine gewisse Trauer ob dieses fehlenden Features erkennbar.
Hehe, hier an dieser Stelle ist so im Nebenbei dieses Manko knapp über 100% erledigt worden!
Die Boardies dort wissen das gar nicht.Meine Mona steht momentan wieder in der Werkstatt, vielleicht richte ich bald einen HiFi-Abhörraum hier ein…
Es grüßt freundlich
Rundmacher
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28. Oktober 2016 um 11:17 Uhr #7587Andre
Es gibt auch ein Board mit regelbarer Subfrequenz…. da werde ich bestimmt nochmal schwach!
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30. Oktober 2016 um 14:25 Uhr #7698Udo WohlgemuthAdministrator
Hallo Andre,
gibt es zu dem Board einen Link?Gruß Udo
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28. Oktober 2016 um 13:16 Uhr #7593MartinK
Habe gerade gesehen, dass ich heute früh zu schnell war.
Mein Amp müsste der selbe sein, den Andre hat. Also ohne BT und Schnickschnack. 3 Wochen Lieferzeit aus China.
Gruß Martin -
14. November 2016 um 0:57 Uhr #8388max
Hallo zusammen,
ich hatte heute mal kurz Zeit, mich ein wenig den Amps zu widmen.
Ich hab, ohne irgendwelche wissenschaftlichen Ansprüche, mal auf die Schnelle die Amps “vermessen”, um die Eigenschaften des Basskanals etwas besser zu verstehen und so eine Entscheidung treffen zu können, welchen ich verwende.
Es traten der “Mona-Amp” und die oben schon mal genannte Platinenversion ohne Schnickschnack an.Da ich außer einem Multimeter keine elektrotechnischen Messgeräte habe, bin ich auf Messmikro+REW ausgewichen – ich hab einfach eine SB240 an die Amps angeschlossen und dann in nahem Abstand (ca. 30cm Abstand, auf Höhe Bass, um Raumeinflüsse zu mindern, der LS steht gerade nicht im Wohnzimmer) das Messmikro positioniert. Klar ist das alles Oberpfusch und die “absolute Form” der Kurve ist also nicht aussagekräftig, es geht mir hier aber nur um die Unterschiede der Amps zueinander und das wird deutlich.
Zunächst habe ich mal die “Hauptkanäle” der Amps angeschlossen – hier wird das Signal bei beiden Amps wohl nicht gefiltert, zum Vergleich noch eine Messung mit einem normalen Stereoamp.
Wie gesagt soll das hier nur zeigen, dass die Kurven beider T-Amps im Vergleich zum Pioneer parallel laufen und die Frontausgänge wohl keinen Hochpass haben. Form der Kurve und Pegelunterschiede sind nicht relevant.
Nun zum Basskanal.
Auch hier liegen die Platine und der MonaAmp von der Filterung recht nahe beieinander, die Platine scheint eine klitzekleine Spur steilflankiger getrennt zu sein:
Legende: Grün=Pioneer (Fullrange), Lila=MonaAmp, Türkis=PlatineWas mir dann auffiel: Eine bestimmte Basslautstärke kann ich ja durch verschiedene Potistellungen erreichen (“Bass laut+Gesamt leise” oder “Bass leise+Gesamt laut”). Beim Platinenamp hatten die Potistellungen keinen Einfluss auf den Frequenzgang, beim Mona-Amp aber schon: Deshalb hier ein weiterer Vergleich, beide Kurven vom MonaAmp:
Die lila Kurve ist die selbe wie im letzten Bild, aufgenommen bei einer “niedrig-normalen” Gesamtlautstärke (ich glaube 2-3) und recht hoher Einstellung am “Basspoti”. Die Gelbe Kurve wurde mit einer niedrigen Potieinstellung und dafür bei Gesamtlautstärke 8 (so grob in dem Rahmen) aufgenommen – der Pegel war zwar nahezu gleich, aber der Frequenzgang deutlich anders. Wirklich erklären kann ich mir das noch nicht ganz.Ich werde in meinen Monas die Platine verwenden. Wie oben erwähnt, benötige ich die Zusatzfunktionen des blauen Kisterls nicht und dessen Qualität hat mich leider nicht wirklich zufrieden gestellt – beim ersten Amp hatte einer der drei Kanäle Störgeräusche, beim zweiten ist das Display schief.
Der Platinenamp ist recht sauber verarbeitet, klang im subjektiven Vergleich (ich hatte jeden der zwei Amps dann noch für ein paar Lieder an den SB240 im 2.0 Setup) noch etwas sauberer, kann im Mona-Subwoofer verbaut werden und kostet nicht zuletzt deutlich weniger.Gruß Max
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