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Neues Heimkino im Keller sucht 7.1.2 System

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  • Dieses Thema hat 12 Antworten und 4 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 3 Wochen, 4 Tage von Norbert.
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    • #51748
      Norbert

      Hallo beisammen,

      ich bin neu zu dem Thema DIY Lautsprecher gestoßen da ich seit einiger Zeit am Planen eines Heimkinos in unserem Keller bin. Nun soll das Projekt endlich angegangen werden. Viel Suche im Netz hat bei den Lautsprechern aber entweder horrende Preise oder unbefriedigende Lösungen ergeben (oder auch gerne mal beides zusammen). So kam ich dann zu DIY Lautsprechern und hier auch recht schnell auf die Seite von Udo.

      Ich würde einfach mal mit dem Fragebogen anfangen 🙂

      – Hast du bereits Erfahrungen bzgl (DIY-)HiFi und wenn ja welche?

      Ein ganz klein wenig. Ich habe für das Heimkino bereits mit den Subwoofern im Selbstbau begonnen. 2 stehen schon und warten auf ihren Einsatz. Dafür ist dann auch bereits einiges an Werkzeug neu eingezogen (z.B. Oberfräse, Schraubzwingen. Kreissäge mit Führungsschiene, etc)

      – Nenne Details über den zu beschallenden Raum (Art und Größe, ggf akustische Situation)

      Im Anhang eine Skizze des Raumes. Es handelt sich um einen Kellerraum mit 6,5m x 3,7m, höhe ca 2,3m. Die Wände sind aus Ziegel bzw Beton, die Rückwand und eine Seitenwand haben aktuell noch Holzleisten dran, ob die bleiben ist aber noch ungewiss.

      Akustische Massnahmen sind geplant mit Absorbern an Wand / Decke im vorderen Bereich des Raumen, Diffusoren iW auf Höhe des Sitzplatzes und hinten.

      An der Front sollen alle LS und die Subwoofer hinter der Leinwand verschwinden. Dazu würde ich eine Holzständerwand mit ca 70  cm tiefe bauen. Diese wird dann mit Sonorock aufgefüllt (mit Hinterlüftung) und mit schwarzem Stoff bespannt (der aber die LS ausspart).

      – Welches Setup ist gewünscht? (Stereo / Heimkino X.2 / Heimkinooption gewünscht?)

      Hier würde ich gerne auf ein 7.1.2 Setup gehen. Für die Subwoofer bin ich bereits am bauen von einem Array mit vorne 4 geschlossenen Boxen, ggf kommen noch hinten 2 als “mini Double Bass Array” dazu.

      Für die Decke habe ich noch 2 “In-ceiling” speaker, die ich erstmal verwenden würde.

      Es geht also iW um die 7 im 7.1.2. 🙂

      – Welche Aufstellsituationen sind möglich? (Wandnah/Freistehend, Kompakt-LS/Stand-LS, gerne auch mit Foto oder Skizze)

      Für die Front LCR ist Form und Größe eigentlich egal. Sie würden eben wie oben beschrieben hinter die Leinwand und in der mit Sonorock aufgefüllten Wand landen. Die Wand soll aber keine hart Front bekommen (also keine echte Baffle Wall). Die LS gerne auf den Höhrplatz angewinkelt.

      Die beiden Sourround auf Höhe des Sitzplatzes sollten möglichst flach sein, damit ich sie auf Ohrhöhe platzieren kann.

      Die Sourround Back würden im hinteren Bereich an die Wand kommen und idealerweise auf den Sitzplatz angewinkelt sein.

      Anbei eine Skizze, die das hoffentlich verdeutlicht.

      – Wie groß dürfen die Lautsprecher maximal werden?

      LCR egal, die hinteren am besten nicht so groß. va die seitlichen möglichst flach.

      – Beschreibe deinen “Hörgeschmack” in Bezug auf Musikrichtung, Vorlieben im Bassbereich (viel/wenig, trocken/punchig), geforderte Pegel, …

      Der Raum soll iW für Filme benutzt werden.  Bei Musik bin ich am ehesten im “Rock” unterwegs. Den Bass möchte in die Richtung “druckvoll” aber va “präzise” bekommen. Laut darf es auch gerne werden 🙂

      – Was ist bisher an Lautsprechern vorhanden?

      Nur die Subwoofer. 4 geschlossene DIY. Chassis “Dayton UM 15-22”, in geschlossenen 85l Gehäuse.

      – Welches Elektronikequipment ist bereits vorhanden oder soll angeschafft werden (Verstärker, Quellen, Raumkorrektur)

      – Als AVR habe ich eine Arcam 550, der gerne bleiben darf. Dieser unterstützt bis 7.1.4 und hat ein DIRAC Einmesssystem.

      – Als Endstufen für die Lautsprecher habe ich mit bereits Lab Gruppen C 10:4 X besorgt (insgesamt 16 x 250W bei 4/8 Ohm).

      – Für die Subwoofer hab ich eine DSP, der auch theoretisch noch als aktive Frequenzweiche für die LCR verwendet werden könnte.

      – Wie würdest du deine handwerklichen Fähigkeiten und Möglichkeiten einschätzen?

      Tja, ich denke soweit ganz gut aber sicherlich kein Profi.

      – Wie hoch ist das maximale Budget?

      Für die Lautsprecher würde ich so ca 3.000 EUR als Grenze setzen.

      – Aus welcher Region kommst du? (wegen Möglichkeiten zum Probehören und persönlicher Beratung)

      München

      – Hast du spezielle Wünsche?

      Jetzt kommt die Prosa 🙂

      Was mich sehr angesprochen hat ist die Chorus Serie und insbesondere auch der tolle Baubericht von Nicolas mit den Chorus 72 und Wallross 51. Das schaut schon sehr cool aus. Auch wenn bei dem Setup das mir vorschwebt natürlich nur die Sourrounds sichtbar bleiben. Aber man selbst weiß ja immer was auch “hinter der Leinwand” steckt 😉

      Daher nun die etwas konkreteren Fragen auf die ich eigentlich hinaus will.

      – Bin ich bei dem Konzept mit Selbstbau richtig unterwegs und wären die Chorus dafür geeignet ?

      – Was ist denn bei der Aufstellung der Fronts hinter der Leinwand und in dem Dämmmaterial zu beachten ?

      – Könnte die Form der Sourrounds angepasst werden (also möglichst flach die Seiten bzw etwas anderer Winkel bei den Sourround Backs) oder verändert das die ganze Charakteristik der Box ?

      Vielen Dank schonmal für alle die bis hierher gelesen haben und ich freu mich auf eure Tipps.

      Viele Grüße,

      Norbert

       

    • #51777
      Mirko Stary

      Hallo Norbert!

      mit der Chorus-Reihe von Eton kannst Du nix falsch machen, außer du magst keine Eton-Lautsprecher:-)

      Für das Budget von ca. Euro 3000.-habe ich noch folgende Kombination, welche ich gerade selber für einen Kollegen baue: Front:  2x Chorus 85 (438.-), Center und 2x Rear: Chorus 52 (316.-) und RearBack 2x Chorus 51 (229.-).

      Und vergiss nicht: VORNE spielt die Musik. Das wichtigste beim Surroundsystem sind die beiden Frontboxen und der Center. Lieber hier am Anfang ordentlich investieren und dann Stück für Stück die EFFEKTE hinzufügen, wie oben links und oben rechts. Ob das Surround-System gut klingt entscheidet sich nicht an den Effekten. Auch in den Filmen geht es überwiegend um Sprache und Musik.

      Was die Tiefe des Lautsprechers angeht: Ja du kannst die Form unter Beachtung bestimmter Parameter verändern. Erstens: Das Innenvolumen sollte grundsätzlich nicht mehr um +-10% verändert werden. Zweitens: Das Chassi und der Reflexkanal bzw. das Reflexrohr (außer beim Center, den kannst du gut geschlossen bauen) brauchen genügend Platz in der Box, dazu speziell evtl. den Entwickler der Lautsprecher fragen. Drittens: Wenn du keine externe Frequenzweiche möchtest, überlege dir vor dem Bau wo sie später ihren Platz findet.

      Wenn du aber erst mit dem Lautsprecherbau beginnst,würde ich vielleicht erstmal einen fertigen Plan übernehmen.

      Alles Gute,

      Mirko (aus dem heute nicht sonnigen Freiburg:-)

       

      • #51785
        Norbert

        Hallo Mirko, danke für deine Rückmdung.

        Ich würd auch soweit es irgend geht erstmal genau an der Anleitung bleiben. Von der Form problematisch sind ja eigentlich nur die 2 Sourrounds, weil ich halt neben dem Sofa sonst beim Durchgehen jedes mal am Lautsprecher hängen bleib.

        Für die Front will ich 3 identische (senkrechte) Lautsprecher, aber die 85 schaut schon auch sehr interessant aus.s

        Müsste bei der Weiche eigentlich was angepasst werden wenn die Lautsprecher hinter der Leinwand stehen? Denke aber eigentlich das sollte der AVR auch noch ausgleichen können.

        Viele Grüße Norbert

        • #51787
          Udo Wohlgemuth
          Verwalter

          Hallo Norbert,

          wenn die Leinwand schalldurchlässig ist, muss die Weiche nicht geändert werden. Ist sie aus Beton, wäre eine Änderung auch zwecklos 😉

          Gruß Udo

    • #51782
      Monti

      N’Abend Norbert,

      mit dem Arcam hast Du ja einen AVR, der auch Stereo anständig kann, sehr schön. Daher würde ich mich der Empfehlung von Mirko zur C85 durchaus anschließen. Diesen Lautsprecher habe ich schon mal für jemanden gebaut und bin begeistert.
      Alternativ könnte ich mir in der Front aber auch 3x C52 oder 3x C72 oder 3x C73 vorstellen. Diese haben den Charme der d’Appolito-Anordnung, die für gewöhnlich die Bühne ein Stück nach vorne holt. Wer’s mag…

      Für alle anderen Lautsprecher-Positionen im Raum sind die C51 Wallross mehr als geeignet.

      Wie Mirko schon geschrieben hat, kannst Du die Gehäuse anpassen und dabei ungefähr das Volumen beibehalten. Auch die Breite der Schallwand sollte nicht allzu sehr abweichen, höher ist kein Problem. Flacher geht auch, allerdings sollten innen zwischen Magneten und Rückwand mindestens 2 cm Platz bleiben. Angeschrägte Schallwand ist auch kein Problem.

      Udos Weichen sind so konzipiert, dass die Lautsprecher am besten parallel zueinander stehen und nicht auf den Hörplatz eingewinkelt werden.
      In der Front solltest Du zum Einen den Center auch aufrecht stehend einplanen, der liegende Center ist nur ein Kompromiss an die üblichen Wohnzimmer-Gegebenheiten. Hochtöner selbstverständlich auf Ohrhöhe.
      Außerdem würde ich die Abteile, in die die Lautsprecher kommen, durchaus großzügig dimensionieren, damit die Lautsprecher auch Platz zum Atmen haben, und diese Abteile nicht mit Dämmung füllen. Wenn es geht schaden auch ein paar Zentimeter Luft zwischen Rückwand und Mauer nicht.

      SB kommt nicht in Frage? Z.B. 3x SB 36 Center in der Front? Alternativ SB 85? Für alle anderen Positionen hätte Udo passend dazu die Wallstreet 3 und 4 oder SB 15 Inwall im Programm.

      Der Arcam ist allerdings ein AVR, der in der Front auch Lautsprecher aus der Linien- oder Duetta-Familie standesgemäß befeuern kann. Dazu passen auch die Wallrösser. Ich denke da an die Linie 52 oder 3x Duetta Center (Doppel 7) in der Front. Damit sprengst Du zwar deutlich Dein Budget, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Ist noch etwas sparen und/oder peu à peu bauen eine Option?

      Hast Du schon mal was von ADW gehört? In Corona-Zeiten ist es zwar deutlich schwieriger mit Probehören aber die Zeiten ändern sich hoffentlich bald wieder. Wenn Du mal in Berlin sein solltest, kannst Du bei mir gerne unter Einhaltung der Hygieneregeln ein Duetta-Wohnzimmer-Heimkino hören. In München gibt es auch einige Lautsprecher von Udo. Die Probehören-Landkarte ist offensichtlich derzeit aus verständlichen Gründen aus dem Menü genommen worden. Aber auch da gibt es in anderen Zeiten sicherlich das eine oder andere von Udo zu hören.

      Viel Spaß bei der Auswahl und dem anschließenden Bau
      Ciao
      Chris

      • #51786
        Norbert

        Hallo Chris,

        Mit der Doppel 7 und der Linie 52 hast du mir jetzt was zum grübeln gegeben. Davon 3 in die Front wäre natürlich schon sehr geil. Wie würden sich die beiden denn so ca unterscheiden, bis auf die MT Chassis sind sie ja ziemlich ähnlich aufgebaut.

        Aber würde die Wallross 51 da noch zu passen oder sollte dann auch was mit nem ER 4 beigestellt werden. Was würde sich denn da eignen, insbesondere an der ganz flachen seitlichen Position…. Aber wenn mir die Wallrösser für den Sourround dann doch zu schwach im Verhältnis wären könnten Sie ja immer noch die Atmos Kanäle befeuern..

        Gehört hab ich leider noch nichts von Udo, ist zur Zeit leider auch nicht so einfach 🙁

        Hach, so viele gute Optionen 🙂

    • #51814
      Norbert

      Vielen Dank für eure Anregungen. Ich denke es wird eine Front aus den Linie 52. Für die Sourrounds bleibt es bei den c51 Wallross (hoffe nur das Bändchen in der Front und Kalotte hinten gut harmoniert :-).

      Eine Frage an der Stelle noch, würde es Sinn machen die Linie 52 geschlossen zu bauen? Das entspricht dann wohl den Topps der 54, oder? Idee dabei wäre noch etwas mehr ‘Direktheit’ rauszukitzeln, nach unten müssten sie ja nicht so weit kommen, da ab 80 Hz eh der Subwoofer übernimmt…
      @Udo, gäbe es hierfür überhaupt ne Weiche von dir? Selbst will ich da nicht rumpfuschen 😉
      Vg Norbert

    • #51818
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Norbert,

      geschlossen kannst du die Linie 52 ohne Weichenänderung auch bauen, sie sollte grob 14 Liter groß sein. Der -3dB-Punkt liegt dann bei knapp unter80 Hz. In Verbindung mit einem potenten Subwoofer ist das ein durchaus brauchbares Heimkino 😉

      Gruß Udo

      • #51822
        Norbert

        Hallo Udo, ja cool das klingt super. Danke für die superschnelle Antwort 🙂

        Bekomme ich da immer noch eine gefräst Front von dir dazu 😉

        Ich würd das dann beim Bestellen einfach als Kommentar hinterlegen.
        Viele Grüße Norbert

    • #51824
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Norbert,

      die gefräste Front kannst du als Option auswählen, die genauen Maße und “geschlossene Version” schreibst du in die Bemerkungen hinein.

      Gruß Udo

      • #51825
        Norbert

        Hallo Udo,

        Ich hab das jetzt mal geschlossen mit 14l netto (?) gezeichnet (siehe Anlage). Passt das so?… Und wirklich nur 14l, als BR bei der 52 sowie der geschlossene Topp der 54 sind mit ca 24l netto gezeichnet?

        Bei den 14l komme ich auf eine Front von 23,4cm x 48,6cm (Aussenmaß).

        Vg, Norbert

    • #51827
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Norbert,

      die Empfehlung mit 14 Litern kommt von LSPCad. Ich habe dafür vorgegeben, dass die 80 Hz mit halbem Pegel erreicht werden sollen und dann noch einen halben Liter drauf gegeben. Das hat bisher immer gut geklappt 🙂

      Gruß Udo

      • #51828
        Norbert

        Na dann, hab ich meine Gehäusemaße 🙂

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