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Quellenumschalter (Mehrere Eingänge und ein Ausgang)

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  • Dieses Thema hat 13 Antworten und 7 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 2 Monaten von nymphetamine.
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    • #60261
      nymphetamine

      Hallo Zusammen,

      manchmal braucht es Zeit, Geduld und äußere Einflüsse, um in seinen Projekten weiterzukommen.

      ich habe jetzt eine Entscheidung bezüglich meinem PC-Setup getroffen und brauche jetzt euren rat.

      Aktuell laufen ein Pärle SB18 Stand und ein U_do Sub10 an einem Noobsound NS-14G Pro. An dem sind per chinch Tagsüber (also Home-Office-Zeiten) ein Ipad (mit der Bandcamp-App) und Abends per Chinch der PC angeschlossen.

      und ja… ich stöpsel jedesmal um. Das geht, weil der Noobsound direkt auf dem Pc-Gehäuse steht und in griffbarer nähe ist.

      Die Entscheidung ist, die SB18 Stand zurück zur Anlage und am Schreibtisch die U_do 19 und den U_Do Sub 10 zu betreiben. Um das Umstöpselproblem zu lösen, dachte ich an einen kleineren älteren 2.1 verstärker mit mehrere Quellen… also ein vollverstärker. Jedoch macht das an sich keinen Sinn, da ich dann unter anderem mehr Platz unter dem Schreibtisch hergeben müsste (ca. 40 cm) und ich den Sub aktivieren sollte (wenn dann richtig). Deswegen dachte ich an einen Quellenumschalter, welcher vor den Eingang des Noobsounds gesteckt wird.

      Ich weiß, dass es u.a. dazu schon berichte zum Odo gibt und eine andere Eigenentwicklung. Ich bin mir aber sicher, dass es hier eher um die Richtung Verstärker zu mehreren Lautsprecher geht. somit grad die andere Richtung, als ich es brauche.

      Google hat mir einiges zu dem Thema rausgesucht und preislich gibts da ja eine große Spannbreite. Irgendwie habe ich nun im Kaufsegment den Dynavox AUX-S oder den TEC TC-754 im Auge. Beide ca. 60-70 €.

      Jetzt die große Frage. Wenn man sowas selber bauen würde (ich habe keine Ahnung, was man da braucht), wäre man da viel günstiger dran und hätte genauso wenig negativen Einfluss auf den Sound? Hat sowas von euch schonmal gebaut und kann ein bisschen seine Erfahrung weitergeben?

      Im Prinzip geht’s mir darum, dass ich mind. 3 Quellen an dem Noobsound betreiben könnte. Die Quellenwahl müsste aber durch einen Regler an der Front möglich sein und wenn es sich vermeiden lässt, keine separate Stromversorgung besitzen (also eher ein mechanischer Umschalter).

      Sind diese Gedanken überhaupt real oder eher gehirngespinnste eines nichtsahnenden?

    • #60263
      nymphetamine

      Und macht es sinn, hier in dieser Kette noch einen DA-Wandler zu verbauen? Oder wäre der Noobsound dafür zu „schwach“ bzw. der falsche Verstärker?

    • #60272
      Marc

      Moin Nymphetamine,

      kurze suche im ominösen Internetz brachte einfache mechanische Schalter mit 3 Eingängen und 1 Ausgang in der Bucht für unter 20 Euronen. Ich glaube dafür kann mans kaum selber machen. Werde gleich mal versuchen, einen Link per PM zu senden…

      In der Küche wie im WohnZ habe ich je einen Raumfeld Connector (Tipp von DerFiend) stehen, um Musik aus dem Wlan (Streams und auch Mukke von der Festplatte) per „Raumfeld App“ zu hören, da ist ein DAC drin (aber kein BT). Bekommt man hin und wieder gebraucht um die 40-50 Euro. Bandcamp geht damit aber nicht, das läuft bei mir mit Bluetooth.

      Grüsse

      Marc

      ps: habe gerade festgestellt, dass das Produkt den Knopf oben hat… das war jetzt knapp vorbei 😉

    • #60276
      Matthias (DA)

      Moin,

      ich persönlich bin bezüglich dieser Umschalter sehr skeptisch.

      Einmal aus eigener Erfahrung, auch wenn es in meinem einfachen Physik Verständnis nicht in die Theorie hineinpasst geht bei diesen Dingern einfach einiges an klangqualität verloren. Um das zu verstehen muss man wahrscheinlich noch mehr über elektrodynamik und andere Effekte einbeziehen.

       

      Ganz plakatives Beispiel: in der schulzeit habe ich mit einem Kumpel ein passives Mischpult gebaut. Bei der Generalprobe für den großen Auftritt dann die Ernüchterung, es hat mindestens 50% vom Wirkungsgrad weggefressen. Am Ende mussten wir die lautsprecher doch direkt an meinem Verstärker anschließen um überhaupt auf brauchbare Pegel zu kommen.

      Ich würde mich nach einem Verstärker umschauen der schon alles mitbringt, da gibt es auch sehr kleine und feine Geräte in der 20cm Bauweise.

      Matthias

      PS: dynavox ausprobieren schadet natürlich nix. Selbst bauen mit hochwertigen Komponenten wird vermutlich nicht billiger.

      Deine Arbeitzeit tritt gegen günstige Fernost Schrauber an, und du kaufst deine Teile einzeln statt containerweise.

       

    • #60282
      nymphetamine

      @Marc
      Danke für die PM. Ja, ich suche ein Umschalter, der an der Front den Regler hat. Liegt einfach daran, dass ich sonst nicht dran komme 😀

      Den Raumfeld connector 2 ist schon seit längerem bei mir im Besitz. Ich glaube, derFiend hat den mir damals auch aufgeschwätzt 😀 Jedoch hat der nur einen Cinch-Eingang und ich müsste immer mit der App die Quelle ändern. An sich sehr nettes Teil aber grad steht der bei mir ausgeschaltet neben der Anlage.

      @Matthias
      Diese Befürchtung hatte ich auch und habe auch insgeheim gehofft, dass Sparky mitliest und sein Senf dazu abgibt. Das mit dem „richtigen“ Verstärker hatte ich auch schon überlegt, jedoch müsste ich dann auch den Sub aktivieren und würde somit schon wieder in eine anderes „ichgebegeldausundbinzwarglücklichaberichkönnteauchdasganzewiejetztauchperhandumsteckenaberdazubinicheinfachzufaul“ – Segment kommen, wo der Aufwand im ganzen gegen den Einsatz nicht mehr in Relation steht.

      Klar, ich will mich nicht verschlechtern aber ganz audiophil muss ich am PC ja auch nicht sein (auch wenn ich viel Musik höre). Das ist auch der Grund, warum ich au die U_do 19 als nächstes Projekt im Auge habe und die SB18 wieder an die Anlage dürfen. Habe mich auch bewusst gegen die Mona oder RS100-ACL entschieden, damit ich den Kompromiss bisschen mehr zu „meinen“ Gunsten bekomme.

      Ich habe mich gestern auch nochmals mit den beiden favorisierten Umschalter auseinandergesetzt. Vorteil vom Dynavox ist, dass er 5 Anschlüsse hat und ohne separate Stromversorgung auskommt. Beim Tec hätte ich nur 3 Anschlüsse (was aktuell ausreicht… aber was ist morgen?). Dafür hat er aber einen Anschluss für nen Plattenspieler (was an sich nett is und irgendwann mal sehr von vorteil wäre), jedoch benötigt er deswegen eine Stromversorgung. Preislich liegen beide ja nicht weit auseinander. Irgendwie würde ich aber aus dem Bauch heraus eher den TEC TC-754 nehmen, solange es keine preislich / qualitativ bessere diy lösung gibt (hier liegt wieder meine Hoffnung in Sparky’s „händen“ :-D)

      Wäre aber an sich toll, wenn das ganze Thema „Quellenumschalter“ von einem spezi angegangen werden würde, wie der ODO / Nordhausen-Umschalter oder der Amp-Umschalter. Denke das Thema haben bestimmt einige (grad wenn es um ein PC-Setting geht)

    • #60326
      Matthias (DA)

      Moin,

      SB15 bauen und an einen feinen Stereo klemmen? 😉

      Wie gesagt, gut möglich dass es am Schreibtisch soweit passt, das Ding hat ja einige gute Bewertungen

      In einschlägigen Foren gibt es nicht nur den symasym sondern meines Wissens auch passende Vorstufen, aber das ist 10 Jahre her, dass ich das Mal im Augenwinkel gesehen habe

      Bin gespannt auf deinen Bericht

      Matthias

      • #60329
        nymphetamine

        Ich habe gestern mir ne Übersicht gemacht, welches Set am besten passen würde. Leider sind mir SB12, SB15, U_do 41 / 41 Wall zu groß, zu tief oder zu breit. die U_do 19 würde am besten passen. Das liegt aber daran, dass ich die Lautsprecher an eine Monitorhalterung machen muss, damit sie über meine Monitore gehen. ich habe mit den Luxus geleistet, 3x 27 Zoll Monitore hinszustellen (bin Mausschubser für das SAP C4C System und Middleware) aufzustellen. Links und Rechts will ich nichts mehr neben den Monitoren stehen haben und deswegen muss das ganze über die Monitore gebracht werden und für diesen Einsatzzweck sind die U_do 19 mit den Maßen von ca. 20x21x20 perfekt.

        Der neue Schreibtisch wird nicht viel größer werden (ca.1,60) und selbst da werden die Monitore en ticken auf beiden seiten überstehen

        P.S. Jaaaaaa… die Verkabelung und die Unordnung… ich muss die mit dem neuen Schreibtisch richtig machen… durfte vorhin wieder alles auseinander nehmen, da ich den laptop nur noch mit der Docking Station anmachen darf, da sonst nicht alle 3 Bildschirme erkannt werden. Links unten im Bild sieht man auch den Noobsound und warum ich den Regler vorne brauch. Das ganze wird noch schön gemacht.

        • #60333
          nymphetamine

          Nochmals ne Aufnahme von meinem Gerümpel…

          Die linke silberne Box ist ein km-switch. Damit kann ich meine Tastatur und Maus zwischen privaten Rechner und Geschäftslaptop wechseln. Einfach auf den Knopf drücken, dann geht’s an PC oder an Laptop. Somit benötige ich nur einmal eine Tastatur und Maus. Daneben der noobsound und dazwischen das Kabel vom PC, welches ich umstecke, sobald ich spiele. Der Xbox one controller liegt da Grad, weil ich demnächst was aufm PC zoggen, wo mit Controller besser zu spielen ist.

          Dahinter noch diverse alte Handys (muss dort noch die Daten abziehen und dann kommen se in den Elektro-Schrott) und externe festplatten.

    • #60327
      Knutbox

      Hallo Nymphetamine,

      Du bräuchtest im einfachsten Fall nur einen Eingangswahlschalter und bissle Verkabelung. Bei Reichelt findest Du sowas unter dem Suchwort „Stufen-Drehschalter“. In meinem 40 Jahre alten Rotel verrichtet so ein höherpreisiges Metall-Teil klaglos seinen Dienst. Mein Schalter  hat auch eine angenehme Haptik mit guten Rastpunkten. Dazu kommen natürlich die genau so teuren Cinch Anschlüsse und je nachdem Gehäuse. Ich habe sowas aber noch nicht gebaut. Keine Ahnung ob man sich hinterher mit Brummschleifen o.ä. rumärgert wenn man die Massen nicht sauber auftrennen kann. Wie Matthias (DA) schon schrieb, auch wenn es nicht ins physikalische Verständnis passt könnte es hinterher unerwartete Probleme geben. Aber auch die ließen sich mit etwas Zeit auch lösen.

      Das ganze geht natürlich auch aktiv. Dann brauchst du eine Spannungsversorgung, Relay-Karte, Eingangswahlschalter und die Verkabelung. Was komplizierter klingt ist im Massenmarkt verm. preiswerter als hochwertige mechanische Schalter. Ausserdem tut sich eine  Spielwiese für allen möglichen Zusatzkram auf (LED, Display, Phono-Pre etc) . Aber auch sowas muss man nicht selbst erfinden. Wer kein Problem mit langen Lieferzeiten hat kann sich solche Fertigmodule aus Fernost für ebenfalls knapp 10€ bestellen. Suchwort wäre hier „4-Wege-Relais-Audio-Eingangssignal-Wahlschalter“ 🙂 . Da ist dann alles bis auf die Stromversorgung dabei. Was man dann bekommt, auch qualitativ, kann ich nicht sagen. Und ob sich der Preis wegen Zollgebühren noch mal ändert auch nicht.

      Ich will auch noch mal Midi Verstärker wie den Onkyo A 905 in den Ring werfen. Bei Ebay meist nicht ganz billig, kann man sowas mit etwas Glück auf einem Flohmarkt für wesentlich weniger ergattern. Da gibt es auch Midi’s mit einem Pre-Out. Recht sicher bin ich da bei Onkyo. Die nehmen nicht so viel Platz und können vielleicht nochmal bissel mehr als die ganz kleinen China-Amps. Leider wäre der Sub dann zu aktivieren.

      Tja wie man’s dreht und wendet, es läuft drauf raus sich was Fertiges zu kaufen wenn es schnell gehen soll, oder es selber zu machen wenn man es nicht ganz so eilig und die Lust drauf hat. So richtig sparen lässt sich beim Elektronik Selbstbau nur bedingt, am lukrativen ist es wenn die Teile eh zu Hause in der Grabbelkiste liegen.

      VG Knutbox

       

    • #60328
      Matthias (DA)

      Moin,

      Noch eine Idee.

      Auf eBay einen kaputten (guten) amp kaufen und ausschlachten?

      Das wäre vermutlich der günstigste Weg an hochwertige Teile zu kommen

      Matthias

    • #60345
      Monti

      Hi,

      hast Du Dir mal den Verstärker-Umschalter von Sparky angeschaut? Da könntest Du den Leistungswiderstand für Röhren weglassen, aber der schaltet über die Relais jede Ader einzeln. Nachteil: der Gerät braucht Strom.

      Ciao Chris

    • #60391
      Schülzken

      Guten Abend,

      bei allem für und wieder mit dem Umschalter,
      ob für Verstärker, Lautsprecher oder Quellenwahl,
      irgendwann hat man ein Problem, nennt sich „Übergangswiderstand“.

      Und da bin ich jetzt bei Matthias, er hat recht, das Klangbild verändert sich.
      Ich selber bemerkte irgendwann dass der HT einseitig verhaltener klang, später wurde sogar eine Box leiser und eine Endstufenseite wärmer.
      Fehlerquelle Umschalter!
      Nachdem ich den Rotz rausgeschmissen habe war alles wieder so wie es sein sollte.

      Umschalter verwende ich nur noch bei A/B/C Vergleiche.

      Gruß Schülzken

    • #60425
      foo

      Moin zusammen,

      auch ich habe durch meinen Faible für High Fideles Alteisen immer mal wieder Bedarf an einem sicheren, klanglich möglichst unauffälligen „Umschalter“.

      Aus all den o.g. Gründen habe ich das Problem dann nach längerer Recherche auch nicht als Umschalter, sondern als „Umstecker“ gelöst.

      Zentrales Teil dieser Kiste ist der Neutrik Speakon NL4C Stecker/Buchse.

      Das Teil kommt aus der Bühnentechnik und leistet dort hervoragende Dienste als Lautsprecherstecksystem. Die vier Pole ermöglichen, beide Seiten zugleich zu stecken. Die Konstruktion ist so, das Kurzschlüsse grundsätzlich ausgeschlossen sind. Außerdem besitzt der Stecker eine sinnvolle Arretierung und eine gute Zugentlastung. Und es nimmt fette Kabel auf.

      Ich habe also einfach ein Gehäuse genommen, hinten mit je 4x 4mm Bananenbuchsen genauso viele Anschlüsse geschaffen wie ich maximal Verstärker anschließen möchte. Von dort nach vorne zu der entsprechenden Anzahl Speakon Buchsen 1:1 durchgeleitet. Nun kann ich durch einfaches Umstecken in weniger als einer Sekunde von einem zum anderen Amp um“schalten“.

      Klangliche Einbußen kann ich nur vermuten, aber nicht hören oder messen.

      Liebe Grüße,

      foo

    • #60921
      nymphetamine

      Hallo Zusammen,

      sorry, war ne Zeitlang abwesend.

      Das mit dem übergangswiderstand kann ich vollkommen verstehen aber warum gibt es immer wieder Enthusiasten, die gefühlt 200 Komponenten in der Kette haben, um das „Beste“ aus allem rauszuholen?

      Zwischenzeitlich ist bei mit der TEC TC-754 bei mir eingezogen. Im großen und ganzen macht er das, was er soll… eine Verbesserung oder Verschlechterung konnte ich nicht feststellen. Ich kann an ihm ohne Probleme die Quelle umschalten und es kommt kein „Plopp“, sondern geht „nahtlos“ über. das mit dem separaten Strom ist an sich jetzt auch nicht das schlimmste, da ich den ausmachen kann, sollte ich doch per BT direkt den Noobsound ansprechen.

      Was aber doch ein bisschen gestört hat, war die separate Lautstärkeregelung. Diese habe ich komplett aufgedreht und den Noobsound dementsprechend runter und verstelle nur am Noobsound die Stärke.

      Ich würde aus meinen aktuellen Erfahrungen den TEC weiterempfehlen. Mit dem wissen, dass ein Vollverstärker besser gewesen wäre aber hierfür hätte ich auch noch den U_do SUB 10 aktivieren müssen. Für eine Erweiterung der bestehenden Kette ist er gut und für mich erfüllt er meinen Zweck sehr gut. Ob er an einer Stereo-Kette als Phono-Preamp genauso gut seine Dienste Leistet, kann ich nicht beurteilen, da ich das noch nicht getestet habe.

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