Zurück zu Gehäuse- und Weichenbau

Saubere Schnitte mit der Handkreissäge?

Startseite Foren Gehäuse- und Weichenbau Saubere Schnitte mit der Handkreissäge?

  • Dieses Thema hat 32 Antworten und 11 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 3 Jahre, 4 Monaten von Matthias (DA).
Ansicht von 18 Antwort-Themen
  • Autor
    Beiträge
    • #14085
      Matthias (DA)

      Moin zusammen,
      welche wichtigen Tipps gibt es wenn es mit der Handkreissäge schön sauber werden soll?

      Ich mache die Seiten von meiner Duetta kompakt in Ahorn Multiplex, das gabs beim Holzhändler zwar relativ günstig, allerdings nur als ganze Platte…

      Daher jetzt die Aufgabe, diese Platte kleinzubekommen und entspechend 4 schöne Seitenteile übrig zu behalten. In 3 transportgerechten Stücken ist sie schon, jeweils grob 125*85 cm
      Der Rest ist auch schon verplant, viel Spielraum für Experimente bleibt also nicht…

      Was ist zu beachten, damit das Multiplex mir nicht ausfranst?

      Vorhanden ist eine kleine Makita Handkreissäge sowie eine Festool Führungsschiene auf der die Makita entlanggleiten kann.

      Macht es Sinn, entlang des geplanten Schnitts mit Tesa Paketklebeband (transparent, also nicht das fiese braune) abzukleben bevor ich säge?

      An der Führungsschiene ist eine Gummilippe – lässt man das Sägeblatt da direkt dran entlang schrabbeln oder hält man nen halben Millimeter Abstand?

      Wie sorge ich dafür, dass ich das Sägeblatt auch wirklich genau senkrecht gestellt habe und nicht eine leichte Gehrung schneide?

      Was sind sonst typische Anfängerfehler bei so einer Aktion die ich mir sparen sollte?

      Hab noch nicht viel mit der Handkreissäge gemacht, Tisch hab ich leider keinen dafür (und hätte auch nciht wirklich Platz für einen solchen…

      Freue mich schon auf Tipps und Anekdoten a la “so nicht”

      Matthias

    • #14086
      nymphetamine

      Frage… Nochmals eine duetta??? Fürs schlafzimmer??? 😂😂😂😂😂

      Aber zu deiner frage… Ich hätte auch tesa empfohlen… Wir haben damals mit der handkreissäge die schattenfugen gemacht. Dort haben wir genau auf der “übergangskante” die führungsschiene befestigt. Die handkreissäge hatte da au ein gegenstück, somit war automatisch ein kleiner abstand zwischen dem sägeblatt und der lippe. Jedoch musst du aufpassen, dass durch die entstehende wärme keine brandflecken entstehen. Klar… Abschmirgeln geht immer aber du hast ja wenig spielraum.

      Aber ich denke, dass du das schon wusstest… Bist ja schon bissle darin geübt… 😆

    • #14088
      Paul W

      Hallo Matthias,
      bin zwar da auch eher der Einäugig unter den Blinden, doch vielleicht helfen die Tipps ja:
      Führungsschiene-Gummilippe:
      normalerweise wird die Gummilippe beim ersten Schnitt schön plan “geschrabbelt” – hab allerdings nur die Makita-Tauchsäge mit Makita-Führungsschiene, so dass ich nicht wirklich was zur Anwendung mit der Festtool-Schiene sagen kann.
      Ausfransen verhindern:
      Ein scharfes Sägeblatt, eher mehr als weniger Zähne sollte schon mal für einen sauberen Schnitt sorgen. Dann noch die richtige Drehzahl – welche das ist, bin ich gerade überfragt – ich lese sowas immer in der Anleitung oder beim woodworker-Forum nach. Ist es eine Tauchsäge? Das würde gegen Ausfransungen helfen, da man die Säge auf die passende Drehzahl bringt und erst dann ins Material versenkt.
      Bislang habe ich allerdings nur MDF und Vollholz gesägt – insbesondere beim MDF gibt das messerscharfe Kanten ohne Ausfransungen. Bei Multplex kann das schon anders ausfallen.
      Bei der Tauchsäge stellt man die Tiefe so ein, dass der tiefste Zahn gerade so die Unterseite durchstoßen kann – auch das sorgt für wenig Ausfransungen.
      Mit Tesa abzukleben habe ich beim Sägen noch nicht ausprobiert, nur beim Bohren. Bei Letzterem half es. Auch hier hilft vielleicht das woodworker-Forum: dort habe ich zumindest von Kreppband bei Stichsägearbeiten und furnierten Flächen gelesen.

      90-Grad-Winkel: Bei meiner Japansäge mit Gehrungslade war so ein Winkelmesser dabei zum Einstellen. Es funktioniert aber bei senkrechten Schnitten auch mit einem Schreinerwinkel. Am sinnvollsten ist, wie immer, aber Probe schneiden und am Probestück überprüfen – zum Test des Winkels muss es ja nicht das Multiplex-Holz sein.

      Typische Fehler:
      – Keine stabile Unterlage: sorgt für massive Verletzungsgefahr
      – Säge ist nicht kippsicher in der Führungsschiene arretiert
      – Führunsschiene liegt nicht auf
      – Säge vehakt sich beim Ansetzen
      – Kabel/Absaugschlauch bleiben an Werkstück/Führungsschiene hängen
      – Letzte Milimeter des abgeschnittenen Teils brechen ab (Lösung: beide Teile absützen und dazwischen entlang sägen.
      Gutes Gelingen schon mal von mir. Warum traust Du dich eigentlich nicht mal zu furnieren 😉
      Grüße
      Paul

    • #14111
      Brandoni68

      Moin,
      habe mich gerade soeben erst angemeldet. Lese aber schon seit einiger Zeit mit.
      Und bei dieser Frage muste ich mich jetzt doch mal einbringen.
      Seit über 20 Jahren säge ich mit meiner FESTO Tauchkreissäge und der Festo Schiene. Immer auf höchster Drehzahl mit dem Vielzahnblatt das von Beginn an drauf war. Habe jetzt aktuell damit 21er Birkemultiplex gesägt, bzw zum anpassen hauchdünn einen absolut 90Grad Schnitt abgesägt. Und weder oben noch unten Ausfransungen oder Absplitterungen. Und wie bei der FESTO O-Fräse die Einstellungen passen: Säge aus dem Winkelschnit zurückklappen bis zum Anschlag: die Säge steht 90 Grad . Es gibt nix besseres. Auch wenns eine 40mm beschichtete Küchenarbeitsplatte ist klappt es ohne Abspltterungen.
      Schöne Grüße aus Ostfriesland
      ERwin

      • #14113
        schlamperl

        Nabend Brandoni68 ,

        jo eben Vielzahnblatt! Die Lösung für feine Schnitte aber auch egal für welche Säge. Nur schitte wenn das Sägeblatt teurer wird als die Säge selber 😉

        Gruß vergessen, also Gruß Jörg!

    • #14112
      schlamperl

      Nabend Matthias,

      was ich Dir an Herz lege, kaufe gerade für Multiplex ein gescheites Sägeblatt und nicht unter 50 Zähnen für Hartholz extra gehärtet. Besser sind immer mehr!

      Ich habe für meine Bosch ein extra gehärtetes für Hartholz gegauft und das geht wie durch Butter. Das Gleiche gilt auch für Weichholz! Noch mehr Zähne aber kleinerer Zahn und anders gehärtet. Was Du ansonsten brauchst ist eine gute Führungsschiene und der Winkelanschlag der Säge muss gut sein.

      Was ansonsten beim Sägen falsch gemacht wird ist, die Säge soll arbeiten und nicht Du. Damit meine ich, nicht drücken sondern schneiden lassen. Die Sägen bzw. Maschinen machen die Arbeit und nicht der Anwender. Immer wenn ich mal was verliehen habe waren die Maschinen dermaßen vergurkt, kannste am besten gleich neu kaufen. Seitdem verleihe ich nix mehr!

      Ich z.B. nehme einfach immer meine Alu-Abziehlatte 2000 mm und die Ergebnisse sind immer vom Feinsten. Welches Sägeblatt ich gerade druff habe (für Multiplex Buche) kann ich so nicht sagen. Müsste ich mal schauen, wenn Du willst! Preisklasse fängt so an bei 50 Ocken.

      Gruß Jörg

    • #14115
      schlamperl

      Nochmal ne bescheidene Frage, warum nicht auf Stoß leimen und dann mit der Fräse ne Fase dran? Du hast doch ne Fräs oder nicht? Ergebnis wäre ja gleich, zumindest wenn ne Fase drann soll.

      Gruß Jörg

      • #14117
        Matthias (DA)

        Ja- nee, Fase eh mit der Fräse, aber ich hab ne ganze Platte MPX kaufen müssen, die wurde mir vom Holzhändler zwar grob in 3 Teile geschnitten, aber die Kleinarbeit hab ich jetzt am Hals 🙂
        Es geht um 90° Schnitte, die dann aber auch 90° haben sollen.

        Der Baumarkt wollte für Ahorn MPX das 2,5fache vom Preis des Holzhändlers, das war mir etwas viel… Die Platte hat auch so schon 150€ gekostet

        Matthias

    • #14116
      Matthias (DA)

      Hui, klasse, da sind schon ein paar gute Dinge dabei 🙂

      Hab mal rausgesucht welcehs Modell es ist,

      https://www.amazon.de/dp/B000NDKXOW

      das Sägeblatt scheint 24 Zähne zu haben wenn das T24 für teeth steht…

      Ich glaub ich werd’s erst mal damit versuchen bevor ich noch mal 50€ investiere. Hab den Schnittplan aufgrund der Hinweise jetzt mit ein wenig Reserve geplant und könnte zur Not ein wenig größer schneiden und dann noch mal mit der Oberfräse langfahren wenns gar nicht anders geht.

      So häufig nutze ich die HKS einfach nicht als das ich noch ein Sägeblatt kaufen möchte

      @nymph: hihi,guter Plan fürs Schlafzimmer… aber leider zieht einfach die bisherige D in ein anderes Gehäuse um. Ziel ist eien möglichst geringe Bauhöhe damit es plan mit dem Hifiregal ist und das Bild vom Beamer tiefer kommt.

      @Paul: Sägeblatt ist noch wenig genutzt, vielleicht brech ich aber auch mal das Ersatzblatt an das beilag, wann wenn nicht jetzt. Die Entscheidung mit der Drehzahl ist einfach – gibt nur eine 😉 Ich nehm also 4800 U/min

      Tauchsäge ist es, bislang hab ich aber immer die Tiefe fest eingestellt und dann einfach von vorne in die Platte reingefahren, Anlaufen mit 1cm Abstand, also ohne Widerstand auf volle Touren
      Was ist im Vergleich der Vorteil vom Eintauchen?

      Furnieren: siehe Duetta im Bad 😉 aber keine Sorge, nur die 46cm breiten Seitenteile sind MPX, Rest, Sprich Deckel, Front etc. wird per Hand furniert, aber die 2 Stücke Ahorn die ich in 26cm gefunden habe waren optisch nix. Mal abgesehen von der erhöhten Rissgefahr bei der extremen Breite…

      @Erwin, oh ja, Festool ist einfach fein… hab bislang nur ne Oberfräse von denen, da ist einfach alles durchdacht. Bei der Makita sitzt der Anschlag so grob bei 93° 🙁

      @ Jörg: I hear you, I hear you – danke für den Tipp mit dem Sägeblatt, werde kritisch prüfen ob es diesmal mit dem vorhandenen geht, gehärtet ist es glaub ich.
      Ansonsten melde ich mich noch mal für Tipps bzgl. welches. Pro Zahn nen Euro, tz tz
      Führungsschiene und Anschlag sollten passen – und ich hab passende Schraubzwingen die sich von unten in die Führungsschiene einhaken lassen, damit sitzt die perfekt auf der Platte – sehr feines System das.

      Wenig Schub – verstanden.

      Danke erstmal zusammen 🙂

      Morgen gehts in den Kelller – muss mir noch irgendwas überlegen zum ordentlichen Abstützen.

      Matthias

      • #14118
        schlamperl

        @ Matthias,

        ich würde mir da garnicht solch Sorgen machen wenns nur 90° sein sollen und Du sowieso ne Fase machst.
        Wenn es wirklich hart auf hart kommt liegt es meist am Multiplex selber, wenn es ausfranst, das liegt aber daran wenn die Qualität bei der kreuzweise, Qwerverleimung, nicht stimmt, also Pfusch bei der Verleimung.

        Wenn also mal was ausfranst wird es nicht viel oder breit sein, wenn die Verleimung gut ist, den Rest macht die Fräse.

        Gruß ich geh nu pennen Jörg 😉

    • #14119
      Ollum

      Also da beim Sägeblatt muss ich auch mal insistieren: Habe letztens einen furnierten Schrank (MDF) kleinergesägt mit der Handkreissäge und ner Alu-Führungsschiene, die Schnitte mit dem Standard-Sägeblatt (war bei der Säge mit dabei, 24 Zähne, schon etwas durchgenudelt) waren furchtbar für das Furnier.
      Habe dann die 50€ investiert – ging durch wie Butter, echt ein RIESEN Unterschied. Abgeplatzt ist nur mal was gegen Ende des Schnitts, habe nicht sauber genug weitergeführt.
      Aber ein gutes Sägeblatt bei der Handkreissäge bringt wirklich was. Wobei Furnier sicher kritischer ist als Multiplex.

    • #14120
      Vadder
      Verwalter

      Moin,

      ich hau mal in die gleiche Kerbe.
      Das Sägeblatt auf der Abbildung aus dem Link ist für Bauholz, vorzugsweise Balken aus Fichte/Tanne.
      Aus dem Sägeblatt Ratgeber:

      Massivholz entlang der Faser erfordert eher ein Sägeblatt mit weniger Zähnen, dafür aber größeren Spanraum. Ein Schnitt quer zur Holzfaser wird am saubersten, wenn du ein Sägeblatt mit vielen kleinen Zähnen und nur geringem Spanraum wählst.

      @Matthias: Schau Dich doch nach einem Makblade plus um, falls es original Makita sein muss. Ansonsten sind auch die Silverline HM-Sägeblätter ok und wesentlich günstiger.

      Viele Grüße
      Vadder

    • #14121
      Brandoni68

      Moin MatthiAS
      (immer wieder erwisch ich Feststellgroßschreibtaste neben dem A, in diesem Fall macht es aber ja durchaus Sinn)
      wenn einer wie Du so tolle Boxen gebaut hat, und wohl auch weiterhin bauen wird, gibt es nur eine Empfehlung: kauf dir Festo Tauchkreissäge (die TS 55 REBQ-Plus hat schon Standardmäßig das Viehlzahnblatt mit 48 Zähnen).
      Hab jetzt gerDE ERST BEI MEINER rECHERche (schon wieder die Großschreibtaste)gemerkt, das es inzwischen FESTO und FESTOOL zu unterscheiden gilt.
      Du gibst dein gutes Geld für tolle Lautsprecher aus, tolle Elektronik, tolle Oberfräse, tolle Fräser usw., dann mach keine Kompromisse bei der Säge. Du wirst es nicht bereuen und dich Fragen, wie du solange ohne ausgekommen bist. (ich bin kein Werkzeugverkäufer!) Und eine FESTO Schiene hast du ja auch schon.
      Und dann google in dem Zusammenhang mal den Begriff Tauchsäge und Hinterschnittfunktion. Meine über 20 Jahre alte FESTO hat diese Möglichkeit leider noch nicht.

      LG
      ERwin

      • #14122
        Vadder
        Verwalter

        Moin,

        inzwischen FESTO und FESTOOL zu unterscheiden

        Wenn mich nicht alles täuscht, baut Festo keine Elektrowerkzeuge mehr, sondern nur noch Pneumatik- und Industrieanlagen.
        Den “Kleinkram” hat der Konzern im Jahr 2000 abgegeben. Festool gehört heute zu TTS ToolTechnic Systems.

        Viele Grüße
        Vadder

      • #14124
        Matthias (DA)

        Moin Erwin,
        Ich bin ja voll bei Dir, aber die Säge hat mittlerweile mehr Jahre als Einsätze auf dem Buckel, und ne Bosch grün isses ja nu auch nicht…

        Sobald ich mit der Makita mal wenigstens 15 Bretter zersägt hab denk ich drüber nach, versprochen 😉

        All die anderen feinen Sachen nutz ich wenigstens…

        Schönen Gruß in den Norden

        Matthias

        PS: von wo kommste genau? (Meine Mutter ist aus Leer)

    • #14128
      Brandoni68

      Schön, dann hast du ja auch zumindest Ostfriesische Gene.
      Ich bin im Brookmerland in der Nähe von Marienhafe zu Hause.
      Mit meiner FESTO habe ich damals unsere kompl. Küche gebaut. Habe damals ganze 3-Schichtplatten 19mm Kiefer verarbeitet. Also die Schiene mit der Säge ersetzt die Plattensäge. Habe die 80er und die 140er Schiene, mit dem Verbindugsstück somit eine 220er Schiene. Funktioniert und macht Spass.

      • #14130
        Matthias (DA)

        Fein, sehr fein 🙂
        Na dann scheinst du ja alles zu haben was für ordentliche Musike gebraucht wird, fehlt nur noch ein Baubericht 🙂

        Liebe Grüße
        Matthias

    • #14133
      Monti

      Moin,

      ich kann nach eigener Erfahrung ins selbe Horn stoßen. Hab bei meiner Duetta inzwischen oben eine Phase mit meiner grünen Bosch geschnitten und dafür in ein 48er Blatt investiert. Die Stelle des Schnitts habe ich vorher mit Malerkrepp beklebt. Ob es was gebracht hat, kann ich nicht sagen, hab’s ja nicht ohne probiert. Auf jeden Fall war der Schnitt makellos und ich bin begeistert.

      Außerdem hab ich noch den Tipp bekommen, dass es mit der Kreissäge wenn dann unten ausfranst, also die sichtbare Fläche nach oben beim Schnitt.

      Ciao
      Chris

    • #14176
      Simpsi

      Hallo Matthias,

      leider habe ich diesen Thread erst heute entdeckt und vermute, dass etwas spät dran bin -bei deiner sonst so an den Tag gelegten Geschwindigkeit.

      Da wir nicht so weit auseinander wohnen, kann ich dir anbieten, deine Platten ins Auto zu werfen und bei mir vorbei zu kommen. Ich habe eine Bosch GTS 10 XC Professional, mit der Breiten bis 660mm schneiden kein Problem sind. Dabei wird die Platte sauber vom Parallelanschlag geführt -wenn man zu zweit ist, ist das noch weniger ein Problem.

      Deine Makita würde dabei natürlich wieder ungenutzt bleiben. ;p

      Sollte noch bedarf bestehen (möglicherweise auch bei einem anderen Projekt) darfst du dich gerne melden.

      Gruß nach Darmstadt,
      Thomas

      • #14181
        Matthias (DA)

        Super, danke!
        Samstag war vorbereiten und dann grillen dran, Sonntag hab ich nix gesägt, ich guck mal wie es so wird heut abend mit dem ersten Schnitt, dann melde ich mich ggf.
        👍
        Matthias

    • #14185
      Simpsi

      Tu das, würde mich freuen, wenn ich auch mal was für dich tun kann 🙂

      Schönen Abend und Gruß,
      Thomas

      • #14189
        Matthias (DA)

        Ich freu mich jedes Mal wenn ich ihn nutze wieder über den Lemondrop, mein Nachbar hat auch schon gefragt ob man das bei Dir kaufen kann 🙂
        Lieblingsgewürz!

    • #14188
      Matthias (DA)

      So schau an,
      die Knauser, nicht 24 sondern 16 Zähne hat das Extrablatt was mitgeliefert wurde, das standardmäßig eingespannte gar nur 12… gehärtet scheint es, aber nu… Hab mal nen Probeschnitt gemacht, erstaundlicherweise ist an der Oberkante nix ausgefranst und unten drunter auch so minimal das es mit nem 100er Schleifpapier hinzubiegen wäre, trotz alledem ist der Schnitt etwas wellig – und das sollte mit einem entsprechenden Sägeblatt zu lösen sein.

      Mit der Führungsschiene klappts jedenfalls hervorragend, was ich noch ein wenig rausfinden muss ist bis wo ich eigentlich messen muss um den gewünschten Abstadn hinzubekommen, die Gummilippe ist mir da ein wenig unzuverlässig…

      Jedenfalls hab ich mir jetzt ein Festool 486297 Feinzahn-Sägeblatt W 48 bestellt, Mittwoch geht’s weiter.

      Es seidenn jemand schreit noch Stop, nimm lieber Stehle – dann würd ich noch umbestellen.

      Liebe Grüße & schon mal vielen Dank für die Tipps bezüglich verschiedenster Sägeblattsorten, so eine Diversität hätte ich gar nicht erwartet…

      Matthias

    • #14194
      KTM-Tod

      Hallo Matthias,

      Ich kann die hier empfehlen

      https://www.amazon.de/Bosch-Kreissägeblatt-Expert-Zähnezahl-2608644049/dp/B00QX0RGLM

      Top Qualität und preislich attraktiver.

      Gruß Torsten

    • #14271
      Matthias (DA)

      So, noch mal Rückmeldung,
      Sägeblatt ist da, musste erst mal ordentlich entfetten mit Spiritus, war ne fiese Schicht drauf…
      Aber der Schnitt echt fein! Geht deutlich langsamer durchs Holz, aber dafür sauber wie gefräst.

      Danke für die Tipps.

      Muss noch etwas üben, das letzte Stück auch sauber fertigzusägen, ansonsten läufts aber schon ganz gut.

      Matthias

      @ktm: danke, in letzter Zeit war ich zu oft enttäuscht von den Stuttgarter Chinesen… bei Werkzeug tendiere ich immer mehr zu ganz oder gar nicht, sprich entweder wirklich billig kaufen zum erst mal ausprobieren – oder gleich Handwerkerqualität. Alles dazwischen ärgere ich mich nur, einerseits doch relativ viel Geld ausgegeben zu haben, andererseits aber doch noch dicke Kompromisse eingehen zu müssen.

      • #14273
        max

        Hi Matthias,

        da Werkzeuge der Kategorie “ganz” oft sehr teuer sind, kauf ich Werkzeug auch manchmal gebraucht. Nach dem Motto “lieber was gscheites Gebrauchtes als was glumpertes neu”. Gerade was die “schwereren” Werkzeuge angeht (Tischkreissägen, Ständerbohrmaschinen, Bandsägen, Dreh- und Hobelbänke, …), bei denen ein gewisser Materialeinsatz kein großer Schaden ist, bekommt man manchmal richtig gutes Werkzeug zu beinahe lächerlichen Preisen.

        Im Allgemeinen stelle ich fest, dass viele Handwerkzeuge von der Qualität über die Jahre anscheinend nicht unbedingt besser wurden, gefühlt ist “Stuttgarter Chinese Grün” von früher qualitativ auf dem Niveau der heutigen blauen Serie (nur so als Beispiel). Plastik wo das Auge hinsieht, zu oft kommt einem der Begriff “geplante Obsoleszenz” in den Sinn.

        Viele Werkzeuge in der kleinen Werkstatt meines Großvaters sind zwischen 20 und 60 Jahren alt (in Einzelfällen deutlich älter), haben 2-3 Häuser (mit-)gebaut und die funktionieren alle noch wie am ersten Tag – dies gilt nicht nur für “manuelles” Werkzeug wie Stemmeisen, Schraubzwingen, Hämmer und co, sondern auch für die Elektrogeräte. Die Maschinen, die bei uns sporadisch Probleme machen sind witzigerweise alle erst nach der Jahrtausendwende geboren worden.

        Für “Verschleißmaterial” wie Sägeblätter, Fräser etc. gilt das mit dem Gebrauchtkauf natürlich nur sehr eingeschränkt.

        Gruß Max

    • #15067
      n8flieger

      Moin nach DA,

      Wie sieht es denn mit den neuen Wohnungen für deine Etons aus?
      Nur so aus reiner Neugier….

      Gruß Enrico

      • #15068
        Matthias (DA)

        Moin,
        Rohgehäuse sind furniert, fehlen Schleifen, Schallwand aufkleben, Fräsen, Schleifen, Ölen, Chassis umschrauben, Granitplatten zuschneiden lassen, Spikes, anschließen, Frohlocken 😉

        Liebe Grüße
        Matthias

        • #15069
          max

          magst du verraten, in welche Richtung es geht? 🙂

          Also primär, was die Form betrifft…

        • #15079
          Matthias (DA)

          Nix Aufregendes,
          Zitat Anna: “Lautsprecher müssen eckig sein”

          Wird eine etwas tiefere aber deutlich weniger hohe Kopie der aktuellen Gehäuse, wieder Bergahornfurnier und aufgesetzte Schallwand buche mpx

    • #15076
      n8flieger

      Ja das klingt doch schon mal vielversprechend…

      Viel Erfolg noch bei den anstehenden Aufgaben

      Gruß Enrico

Ansicht von 18 Antwort-Themen
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Thema/saubere-schnitte-mit-der-handkreissaege/