Okt 21 2016

Audio-Netzwerkplayer selbstgebaut

Ich bin ein Vertreter der 70er Generation, daher habe ich den Wandel der Tonträger erlebt und mitgemacht. Von den Vinyl-Scheiben in meiner Kindheit angefangen, habe ich mich als heranwachsender Teenager mit der “compact cassette” angefreundet und mit der CD als Musik-Medium lange glücklich gelebt. Und wenn ich kein Album komplett hören wollte, dann kam das Band in der Kassette zum Einsatz. Ja, genau Mix Tapes also sowas wie eine Playlist, nur mit viel mehr Liebe und Sorgfalt zusammengestellt.

Irgendwann kam die Musik im MP3 Format und plötzlich war es egal, ob MixTape 90 oder 60 Minuten dauerte oder die verflixte CD  72 Minuten Spielzeit hatte. Heute sind MP3 Dateien DAS Tonträgermedium für den digitalen Alltag, man kann es mitnehmen oder sich auf sein Gerät streamen lassen. Wer seine Musik möglichst nah am Original genießen möchte, wird ein anderes Datenformat bevorzugen, das ohne Verlust beim Komprimieren auskommt (wie z.B. FLAC).

Nun, der Haken an der Sache ist, dass die digitale Dateien-Sammlung schneller wächst als das Vinyl-Archiv oder die Silberling-Sammlung. Dazu noch die verschiedenen Formate der Musik-Dateien und neuerdings die „High Resolution Files“, die alle möglichst sehr gut wiedergegeben werden sollen.

Eine Eierliegendewollmilchsau muss her, um der digitalen Musik-Flut Herr zu werden. Das dafür notwendige Stück Technik kannst Du fertig kaufen. Doch kann es mit dem USB Stick, der externen Festplatte und dem heimischen Datei-Server oder mit gestreamten Inhalten von Windows Phone, Eifone und Android zurecht kommen? Und auch für weniger als 100 Euro? Der audiophil veranlagte Hörer  verlangt dazu noch eine sehr gute Qualität der Wandlung der digitalen Daten in analoge Signale.

Netzwerkplayer

Abbildung 1 : Netzwerkplayer (HiFiBerry) im Heimnetzwerk

Natürlich bietet die Industrie eine recht große Anzahl von Geräten an, die sich leider immer wieder als einsame Inseln der proprietären Technik entpuppen, um  vom Hersteller nach zwei oder drei Jahren „vergessen“ zu werden. Dann klappt es plötzlich nicht mehr mit der App oder das neue Musikformat wird nicht unterstützt. Denn es gibt keine Software-Updates mehr. Damit ist das gute Stück reif für den Elektroschrott-Container.

Nun warum nicht mal einen audiophilen Musik-Netzwerk-Player selbst frickeln? Die Hardware kostet nicht die Welt und das Projekt bekommst Du in etwa 2 – 3 Stunden fertig.  Da ist manchmal das Kleben von Lautsprecherboxen schwieriger (vor allem, wenn man die Löcher selber machen muss).

Also los! Hier die Anleitung für eine HiFi Beere.

Ähm. Stop. Ich schreibe noch ein paar Wort zur Auswahl der Komponenten. Falls es Dich nicht interessiert, dann kannst Du weiter scrollen, bis zur Anleitung. Für die Auswahl der Komponenten für den DIY Network-Player ist es mir wichtig, dass diese zu Mainstream gehören. Exotische Teile haben (vielleicht) etwas, was sie besonders oder irgendwie besser macht. Doch am Ende ist es mit Ihnen wie mit den proprietären Inseln der Industrie. Das Interesse des Entwicklers erlahmt und es wird nicht mehr gepflegt und verschwindet in dem Meer der Vergessenheit.

Eine der einfachsten und weit verbreiteten Plattformen ist Raspberry Pi. Diesen Einplatinen-Computer gibt es mittlerweile in mehreren erfolgreichen Varianten: A und B, A+ und B+, 2 und die neuste Kreation ist die 3.

rb3
Abbildung 2: Raspberry Pi 3, Quelle Wikipedia, Urherber     Jose.gil

Im Prinzip reichen die ersten Versionen A oder B um Musik abzuspielen. Da der Raspberry Pi 3 derzeit am einfachsten zu beschaffen ist, wird er für den Netzwerkplayer verwendet. Natürlich braucht der kleine Computer etwas Strom, nicht viel, mit einem 5 V Steckernetzteil mit einem mikroUSB-Anschluss (wie für viele Smartphones) kann er schon versorgt werden. Ich wähle lieber ein etwas kräftigeres Modell, dass wirklich 2A bis 3A dauerhaft liefern kann, ohne dabei heiß zu werden. Denn die Hersteller der Stecker-Netzteile haben es in der Regel nicht vorgesehen, dass das Ding in 24/ 7 Betrieb läuft. Meistens geben die Hersteller der Steckernetzteile eh nur den kurzfristig verfügbaren Spitzenstrom an. Damit ist kein stabiler Dauerbetrieb möglich. Und saubere Spannung können die besseren Steckernetzteile auch.

Wer seinen DAC zu klanglichen Höchstleistungen verhelfen will, der kauft ein sehr gutes Netzteil, das die Spannung exakt einhält. Ein Beispiel dafür ist das Netzteil der Firma Tomanek. Es wurde im ADW Forum unter dem Namen „Ström“ bekannt.  Wer es kaufen möchte, der möge im ADW Forum diesen Beitrag lesen.

Auch wenn der Raspi später nur über WLAN laufen soll, für den ersten Start muss er mit einem LAN Kabel am Netzwerk angeschlossen werden. Da jeder Computer ein Betriebssystem braucht,  das auf einem Datenträger gespeichert ist, nimmt der Raspi 3 eine microSD Karte als Festplattenersatz. Das verwendete Betriebssystem beansprucht nicht viel Platz, man kommt bereits mit 4GB bestens zurecht. Da der Raspi 3 einiges an Geschwindigkeit zugelegt hat lohnt sich sogar die Investition in eine schnelle microSD Karte (Class 10). Zum Dank bootet der Raspi 3 schneller.Weil das Ziel ein gut klingender Player ist, wird noch eine Art Soundkarte benötigt. Der Kopfhörer-Ausgang eignet sich allerhöchstens, um System-Sounds in schlechter Qualität auszugeben. Die Soundkarte beim Raspi wird als DAC bezeichnet (Digital Analog Converter). Auch wenn der Raspberry Pi über USB Ports verfügt, ist ein USB DAC nicht geeignet. Die Ursache liegt in der internen Anbindung des USB Busses. Hier kommt es öfters zu Datenstau und damit zu Aussetzern beim Abspielen.

Bei  den verfügbaren DACs für den Raspberry Pi 3 gibt es eine nahezu undurchsichtige Vielfalt, meine Wahl ist auf eine Platine aus der Schweiz gefallen. Die HiFiBerry DAC+ Platine ist einer der bekanntesten DACs und wird von fast jeder Software für den Raspi unterstützt. Die Platine hat Daniel Matuschek entwickelt, der bereits früher mit seiner ausgezeichneten DIY Phono-Vorstufe für Aufsehen sorgte.

Die DAC Platine selbst ist sehr übersichtlich. Dennoch ist es Daniel gelungen, durch intelligente Beschaltung des DAC Bausteins, das Maximum an Klang raus zu holen. Klar gibt es bessere DACs, diese sind jedoch erheblich teurer.

dac

Abbildung 3: HiFiBerry DAC für Raspberry Pi A+, B+ und 3 (Quelle: HiFiBerry)

Die HiFiBerry DAC+ Platine gibt es wahlweise mit CINCH Anschlüssen, ohne Anschlüsse nur mit Lötpads oder mit 3,5mm Stereo Buchse zu kaufen. Für mich ist die Cinch Ausführung am praktischsten.

Anleitung beginnt hier

Die benötigte Hardware:
–    Raspberry Pi 3
–    5V Netzteil (und ggf. ein Kabel mit microUSB Stecker)
–    microSD Karte mit 4GB Kapazität (oder mehr, Hauptsache Class 10)
–    USB WLAN Dongle (optional, wenn das eingebaute WLAN nicht ausreichen sollte. Ich   nutze im Altbau ein Dongle mit guter Antenne: gibt es z.B. bei Amazon)
–    HiFiBerry DAC+

Der Aufbau der Hardware ist simpel: HifiBerry DAC+ Karte draufstecken (die beiliegenden Plastikabstandshalter nicht vergessen), LAN Kabel (und falls vorhanden WLAN Stick) einstecken. Für das Gehäuse reichen ein paar LEGO Bausteine. Das Netzteil wird später angeschlossen.

lego 
Abbildung 4: HiFiBerryDAC mir RaspberryPi in bekannten Bauklötzchen-Gehäuse

Wie ein Golem einen Zauberspruch auf magischem Papier in seinem Kopf brauchte, um zu erwachen, so muss auch die Hardware durch Software belebt werden.  Nun gab es für die „Aktivierung“ eines Golems eine Menge an Zaubersprüchen, genauso gibt es recht viele Software-Lösungen für Netzwerkplayer. Die mehr oder weniger bekannten Namen der verschiedenen Software-Distributionen sind:

–    Pi MusicBox
–    P Core Player
–    Volumio
–    Rune Audio
–    Max2Play (Kostenpflichtig)
–    Moode

Daniel Matuschek, der Entwickler der HiFiBerry Platine, hat die Treiber-Software für Linux gebaut. Diese Treiber haben es in die „Core“-Distribution von Raspberry Pi Linux geschafft. Damit wird die HiFiBerry Platine von fast jeder Software-Distribution „Out-Of-the-Box“ unterstützt.

Ich habe mich für „Moode Audio Player for Raspberry Pi“ von moodeaudio entschieden. Aber wer weiß, da sich alle Software-Distributionen in permanenter Weiterentwicklung befinden, kann es in der Zukunft passieren, dass ich eine andere nehme.

Nun ein wenig Magie,  damit der Netzwerkplayer zum Leben erwacht. Bitte nimm jetzt  die Tastatur und Computer-Maus, öffne einen Internet Browser und tippe Folgendes in die Adresszeile ein: http://moodeaudio.org/. Dann ein Klick oben auf „Download“. Jetzt musst Du die Zip-Datei in ein Verzeichnis deiner Wahl entpacken.

Als nächstes brauchst Du noch ein Werkzeug um Moode Player auf die microSD Karte zu installieren, denn ein einfaches Kopieren hilft hier nicht. Die entpackte Datei ist ein Foto von den Daten der SD-Karte – nein, natürlich nicht! Es ist eine bitgenaue Abbildung der Daten auf der SD Karte. Damit die einzelnen Bits exakt an der vorgesehen Stelle wieder landen, wird ein Programm benötigt, der die Bits fein säuberlich an die richtigen Stellen kopiert. Das Programm ist „Win32 Disk Imager“. Das Tool kannst Du am besten auf sourceforge.net herunterladen, dort ist immer die neueste Version zu haben. Dieses Programm muss nicht installiert werden, es reicht, es in ein Verzeichnis zu entpacken.

Die nächsten Schritte sind auch von einem Computer-Legastheniker zu bewerkstelligen. Als erstes steckst Du die MicroSD-Karte in einen passenden Slot (ggf. Adapter benutzen) am Computer. Den Dialog von Explorer/ Windows kannst Du schließen. Jetzt startest Du das Programm „Win32DiskImager.exe“ und klickst auf das Blaue-Symbol neben dem leeren Feld (unter „Image File“). Ein Datei-Auswahl-Fenster wird geöffnet und Du wählst die zuvor entpackte Moode-Datei.

Netzwerkplayer
 
Als nächstes wählst Du unter „Device“ die SD-Karte aus. ACHTUNG! Prüfe nochmal im Explorer, ob du den richtigen Laufwerksbuchstaben ausgewählt hast, bevor Du auf den Knopf „Write“ klickst!

Netzwerkplayer
Beim Schreiben der Daten wird auf dem ausgewählten Laufwerk ALLES überschrieben. Die gleiche Frage, wird Dir auch „Win32 DiskImager“ stellen. Nachdem die Daten erfolgreich auf die microSD-Karte geschrieben worden sind, kannst Du erstmal im Windows unten rechts, den Punkt „Hardware sicher entfernen“ ausführen, bevor Du die Karte rausnimmst.

Hier die Zusammenfassung der benötigten Software und Tools:

–    Moode Image Datei
–    Win32 DiskImager

Jetzt bitte den Erweckungs-Zauber, nee, die beschriebene microSD Karte in Raspberry Pi mit HiFiBerry DAC einstecken. Vergiss bitte nicht, den Rasberry Pi 3 mit einem LAN Kabel mit deinem Router zu verbinden. Nun darfst Du die Stromversorgung anschließen und dem Blinken der LED’s auf dem Raspberry Pi eine Weile zusehen. Nach ein paar Minuten gehst Du zu deinem Rechner und öffnest einen Internet-Browser deiner Wahl (Internet Explorer, Chrome oder Firefox oder …)

Die Browser haben oben ein Adressfeld. In diese Adresszeile tippst Du “http://moode” ein. WICHTIG! Hinter moode darf nichts stehen (weder ein „.org“ noch was anderes)
Jetzt drückst Du auf „Enter“. Wenn alles geklappt hat öffnet sich diese Seite:

Netzwerkplayer
 
Falls es nicht auf Anhieb geklappt hat, nicht verzagen. Oft klappt die Namensauflösung nicht richtig. In diesem Fall musst Du die IP Adresse von deinem Moode-Player auf deinem Router (SpeedPort, Easybox, Fritzbox usw.) nachschlagen. Dann gibst Du statt “http://moode” z.B. “http://192.168.200.212” ein (Beispiel aus meinem Heimnetzwerk, dein Moode Audio Player hat eine andere IP-Adresse!).

Bevor Du Musik hören kannst (Cinch-Kabel schon angeschlossen?),  musst Du noch ein wenig Konfigurationsarbeit leisten. Aber auch das ist sehr einfach! Oben, in der rechten Ecke ist der Knopf für das Menü. Wenn Du drauf klickst, erscheint Du diese Auswahl:

Netzwerkplayer
 
Mein erster Schritt ist der Punkt „Configure“. Dann zeigt sich diese Auswahl:

Netzwerkplayer
 
Der erste Schritt ist der Klick auf „System“. Hier stellst Du ein, dass der HiFiBerry DAC+ die verwendete Soundkarte ist. Einfach aus der Liste den HiFiBerryDAC auswählen. Nebenbei kannst Du die Zeitzone und den Namen für den Player setzen. Immer schön einzeln, denn der „SET“ Knopf gilt immer nur für EIN Eingabefeld.

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Das ALSA Volumen kannst Du auf 100 setzen, wenn Du einen HiFiBerryDac+ hast. Ansonsten lass es auf dem voreingestellten Wert stehen. Die Steuerung der Lautstärke erfolgt per Software. Den Unterschied zwischen Software- und Hardware-Steuerung kannst Du hier nachlesen.

Danach scrollst Du im Fenster einige Einträge weiter runter. Dort kannst Du unter dem Begriff „Services“ einstellen, ob der Moode Player Empfänger für Airplay oder UPnP ist (Ob „und“ geht, habe ich nicht probieren können. Hier kannst Du selbst experimentieren). Damit kannst Du von deinem Smartphone im gleichen WLAN/LAN Musik auf den Moode Player streamen. Mit einem Apple iPhone 6 hat das Airplay bei mir ohne Probleme funktioniert. Den Namen für deinen Moode Airplay kannst Du selbstverständlich selbst wählen. Als nützlich hat sich erwiesen „Airplay metadata“ einzuschalten. Dann wird (sofern im Stream vorhanden) das Cover im Moode Player angezeigt.

Wenn Du ein Gerät mit Android hast, dann ist der Schalter UPnP/DLNA auf on zu stellen. Allerdings brauchst Du auf deinem mobilen Gerät noch eine passende Abspiel-App, die UPnP kann.

Netzwerkplayer
 
Nach dem Setzen der Settings empfiehlt sich ein Neustart. Dazu in der oberen rechten Ecke die drei Balken anklicken und „Restart“ auswählen.

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Der Neustart dauert bei mir ein paar Minuten – Zeit genug, um mir einen frischen Kaffee zu gönnen. Bei der Gelegenheit schau ich auf meiner Fritzbox nach, dass das Häckchen bei „Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche IPv4-Adresse zuweisen.“ gesetzt ist. Dann muss ich nicht jedes Mal nach der neuen IP Adresse suchen.

Als nächstes:

Netzwerkplayer
 
Meine Erfahrung ist, dass es bei der Nutzung von WLAN zu Aussetzern kommen kann. Hier hilft ein größerer Daten-Buffer. Du kannst selbst experimentieren, welche Werte bei Dir am besten funktionieren.

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Zum Schluss nicht vergessen nach oben zu scrollen und „Apply“ zu drücken.

Der nächste Punkt auf der Arbeitsliste ist die Einrichtung von WLAN (falls gewünscht und vorhanden). Das WLAN hat einen weiteren „audiophilen“ Aspekt. Wie Daniel Matuschek durch Messungen festgestellt hat, bringt das LAN Kabel etwas Sauerei in das Ausgangssignal. Also wech damit! Im Menu den Eintrag „Network“ auswählen und wenn ein USB-WLAN Adapter eingesteckt ist, erscheint unterhalb vom „ETH0“ Balken (LAN-Kabel) ein „WLAN0“ Balken. Das WLAN Passwort eingeben (WPS geht hier nicht) und auf „Save Profile“ klicken.

Nun hast Du auch WLAN eingerichtet. Das LAN Kabel kannst Du aber noch nicht abziehen! Das WLAN wird erst nach einem Neustart OHNE LAN-Kabel aktiv.

Wenn Du möchtest, kannst Du jetzt direkt einen USB Stick mit Musik oder eine USB-Festplatte mit eigener Stromversorgung (eigenes Netzteil) anschließen. Je nach Größe der Musiksammlung dauert es eine gewisse Zeit, bis unten links die Schaltfläche „Library“ zur Verfügung steht. Deine Musik findest Du über die große Schaltfläche „USB storage (1)“

Netzwerkplayer

Du siehst auf der rechten Seite jeder Zeile drei kurze Balken. Wenn Du darauf klickst kannst den Inhalt einer Zeile (ein Lied oder ein Ordner) zu der Playlist hinzufügen.

Netzwerkplayer
 
Die USB Sticks fassen große Mengen Musik. Doch richtig viel Platz gibt es nach wie vor auf Festplatten. Die aktuellen Router verfügen meistens über mindestens eine USB Buchse, oft sind es mehr. Du kannst eine USB Festplatte dann an deinem Router anschließen und auf den Inhalt über das Heimnetzwerk zugreifen oder vielleicht hast Du eine NAS Kiste. Dann schau dir die nächsten Schritte an, um zu lernen, wie Du die Musik von NAS in den Netzwerkplayer einbinden kannst.

Im Menu oben rechts wählst Du „Sources“, dann kommst Du auf die nachfolgende Seite.
Ich habe meine Musiksammlung in meinem Heimnetzwerk auf einer Netzwerkfestplatte abgelegt. Damit diese auch im Moode Player verfügbar wird, klicke ich Oben Rechts auf die drei waagerechte Balken und wähle „Configure“ aus. Als nächstes klicke ich auf „Sources“. Um ein weiteres, neues Musikverzeichnis hinzuzufügen, klickst Du bitte auf „NEW“.  Es wird dir ein Formular zur Einrichtung angezeigt. Für „Source name“ kannst Du irgendwas eintragen, doch ist es praktischer, wenn im Verzeichnis hauptsächlich Rock-Bands sind, den Mount z.B. „Rockiges“ zu nennen. Das „Fileshare protocol“ solltest Du belassen wie es ist. Unter „IP adress“ trägst Du die Adresse von deinem NAS ein (wenn Du nicht weißt, welche Adresse es hat, dann musst Du das auf deinem Router nachsehen). In „Remote directory“ trägst Du Netzwerkpfad zu deinem Musikverzeichnis z.B. “\\Musiksammlung\Rock”.

Wenn Du mit der Eingabe fertig bist, klickst Du bitte auf „SAVE“. Jetzt musst Du nur noch warten, bis die HiFi Beere die Bibliothek erstellt hat, danach kannst Du aus deiner Sammlung was zum Abspielen auswählen. Die Einrichtung geht schnell. Der Screenshot ist schon fast selbsterklärend.

NetzwerkplayerNetzwerkplayerNetzwerkplayer

Die paar Stunden Zeit für die Frickelei haben sich doch gelohnt. dein Audio-Netzwerkplayer muss sich nicht vor seinen kommerziellen Freunden verstecken. Du hast mit einem überschaubaren Aufwand einen Player gebaut, der sicher ein langes Leben hat und nicht mit dem Erscheinen neuer Hardware-Version obsolet wird. Dein Player hat noch einen Vorteil: Wenn Dir das Bedienungskonzept oder Farben nicht mehr gefallen, eine zweite microSD  zum Spielen kostet fast nix und es gibt noch andere Software… (Die erste legst Du zur Seite, falls das Experiment mit neuer/anderer Software scheitern sollte, kannst Du quasi mit einem Handgriff auf das vorherige, lauffähige System wechseln)

Peter Gawrych
aka Rincewind

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79 Kommentare auf "Audio-Netzwerkplayer selbstgebaut"

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Andimuc
Mitglied

Hallo,
seit einiger Zeit läuft der HiFiberry an meiner Anlage mit den SB23/3 tadellos.
Vielen Dank an Rincewind für den tollen Artikel !!!
Als Software läuft ne alte Version von Runeaudio. Die Spotifyeinbindung ist hier relativ bescheiden.
Welche Software nutzt ihr aktuell und welche hat die beste Spotify (Premium) Einbindung?

Ollum
Mitglied
Hi Andimuc, Antworten hast Du schon, also nur als Ergänzung: Auch mit Logitech Media Server läuft Spotify Premium (wieder) sehr gut. Das offizielle Plugin wurde eingestellt, es gibt aber jetzt das “Spotty”-Plugin, damit kann man recht einfach suchen, Playlisten abspielen und auf seine Alben/Interpreten etc. zugreifen. Auch über Hifiberry, also… Read more »
sirstrom
Mitglied
Hallo Andimuc, ich nutze Volumio in der aktuellen Version. Habe gerade gestern ein Update durchgeführt. Ich nutze Volumio weil ich da relativ gut mit klar komme und Volumio das Touch-Display, den Hifi Berry DAC Plus, und auch Spotify unterstützt. Ich hab auch den Pemium Zugang. Dieser ist, soweit ich dies… Read more »
Andimuc
Mitglied

Vielen Dank! Dann werde ich mal Volumio testen.

Audicz
Mitglied

Volumio läuft mit Spotify gut.

Wolpi
Mitglied
Hi, ich geh’ mal davon aus, dass schon mehrere diesen Player in Verwendung haben. Frage: funzt die MP3/FLAC-Wiedergabe bei allen wirklich ‘gapless’, d.h. wenn gerippte Tracks unterbrechnungsfrei ineinander übergehen sollten – ist wirklich kein ‘Hacker’ zu hören? Bei meinem RasPi, den ich vor längerer Zeit mit ‘Pi Mediaplayer’ aufgesetzt habe,… Read more »
Michael
Mitglied
Wer z.B. Live-Alben wirklich unterbrechungsfrei haben oder besser hören möchte muss die CD in einem Stück in eine Datei rippen. Dazu gibt es dann eine passende Datei mit der Endung CUE. In ihr sind die Sprungmarken enthalten die man mit dem passenden Player benutzt um zu dem gewünschten Track zuspringen… Read more »
Wolpi
Mitglied

Danke, Michael, … der FiiO HiRes-Player schafft’s aber problemlos von der internen Micro-SD-Card (nur macht’s keinen Sinn von dort analog per line-in in den AVR zu gehen, wenn dann wieder wegen Audyssey digitalisiert wird…).

Thx, Wolpi

Molins
Gast
Ich bin auf Volumio gekommen und habs in wenigen Minuten zum Laufen gebracht (RPI-3 + Allo Boss). Einzig die Einrichtung der Freigaben schaffe ich nicht. Mein PC sieht die HDD an der Fritz-Box aber Volumio nicht. Ich habe auch alles mögliche versucht und eingetragen, von 192.168.178.1./hddname etc bis andere Kombinationen,… Read more »
Lasar
Mitglied

Hallo Molins,
normalerweise geht man bei dem Problem in das Volumio Forum.
Aber ich gebe dir einen kleinen Tipp. Frag mal Fritz.NAS ein, denn dort hängt deine HDD.

Gruß Lars

Henning
Mitglied

Ich finde den entsprechenden Thread nicht mehr. Ich bitte um Vergebung. ABER morgen oder übermorgen schlagen mehrere Tomanek-Netzteile hier auf. Drei sind abzugeben. Bitte PN bei Interesse.

Gruß, Henning

Joschi
Mitglied
Hallo. Erstmal vielen Dank für so einen tollen Bericht. Beim durchlesen ist mir so der Gedanke kommen ob das alles nicht ohne Netzwerk gehen könnte? Also eine kleine 2TB Festplatte USB 3.0 ohne eigene Stromversorgung an den Berry mit Dac und ab an Verstärker. Aber wie die Titel wählen. Logitech… Read more »
Michael
Mitglied
Hallo Joschi, bei Einsatz einer Festplatte (Ich habe eine WD 2,5″ die geht) würde ich aber immer einen Aktiven USB Hub empfehlen. So wird die Platte von dort mit Strom versorgt und die Versorgung vom PI entlastet. Lässt sich ja alles schön mit in das Gehäuse verbauen. Ein Touchscreen ist… Read more »
sirstrom
Mitglied
Hallo Joschi, du hast vollkommen Recht. Das 7 Zoll Touchscreen ist eine tolle Sache und auch die Größe finde ich sehr gut. Kleiner Hinweis dazu, weil wir schon darüber reden. Meinen Player habe ich als klassische Hifi-Komponente gebaut. Display senkrecht in der Front. Das sieht ganz gut aus und ist… Read more »
sirstrom
Mitglied
Hallo Joschi, das geht auch ohne Netzwerk. Ob die Festplatte über USB genug Strom bekommt ist noch eine Frage der verwendeten Platte. Mit einem USB Stick habe ich es schon ausprobiert. Geht. Bei meiner Konfiguration dauert der Start aber länger, weil der Player erst ein Netz sucht. Erst nach einer… Read more »
Audicz
Mitglied
Hallo Rincewind, Vielen Dank für den Bericht und die gegebenen Hinweise. Leicht zu verstehen und selbst für mich als Metaller nachvollziehbar. Ich habe fertig! Bei mir wurde es ein “stand alone” Gerät mit Gehäuse und eingbautem 7″ Monitor, Pi 3, Dac+ Pro und Tomanek Netzteil. Jedoch habe ich RuneAudio gewählt… Read more »
n8flieger
Mitglied
Hey Dino, schön zu wissen, dass es viele weitere Nachahmer gibt. Ich hab mich zur Zeit gegen ein Display entschieden, aber wer weiß… Um die Interne HD über Netzwerk mit Daten zu füllen, sei es vom Mac oder iPhone bzw. iPad, brauchte es nicht viel. Meine USB Festplatte heißt sinnigerweise… Read more »
Audicz
Mitglied

Und ich wollte noch ein P.S. machen…na dann jetzt halt:
P.S. Fotos folgen
Gerne doch, Dino

Audicz
Mitglied

Bin zwischenzeitlich zu Volumio gewechsel, bei Runeaudio gibt es kaum updates und lief irgendwann nicht mehr sauber….
Gruß Dino

Alechs
Mitglied
Hallo. Bei mir wird eine Fehlermeldung angezeigt. Ich hab einen USB Stick an meiner Fritbox 7360 und möchte diese als NAS nutzen. Was muss ich denn als IP Adresse eingeben? 192.168.178.1? Mit der funktioniert das nicht.. Bei Remote directory muss ich den Ordnerpfad von der NAS eingeben? Also zum Beispiel… Read more »
Udo Wohlgemuth
Webmaster

Hallo Alechs,
das kann man dir sicher besser im Fritzbox-Forum beantworten.

Gruß Udo

sirstrom
Mitglied
Hi Leute, bei mir läuft mittlerweile der Pi 3 mit Hifiberry DAC + Pro und Thel Doppelnetzteil. Den Pi und den DAC habe ich mit Flachbandkabel getrennt und jeweils mit einer separaten Versorgungsspannung versehen. Als Software habe ich Volumio mit Spotify-Plugin am Start (Spotify Premium). Die Software gefällt mir optisch… Read more »
roman
Gast

Hallo sirstrom,
ich nutze Volumio 2 und habe den Pi per WLAN (WLAN-Adapter) ins Heimnetz eingebunden. Soweit so gut. Was nicht so gut ist: nach einiger Zeit wird dem WLAN-Adapter wohl der Saft abgedreht (Energiesparmodus). Volumiokann dann nicht mehr über Tablet u.a. über WLAN bedient werden. Kennst Du dieses Problem?

Voodoomamajuju
Mitglied

Vom gleichen Entwickler, der sich auch um Spotify Connect kümmert, gibt es ein Plugin, das den Pi nach verlorener Internetverbindung neustartet. Das löst natürlich nicht die Ursache deines Problems, erspart dir aber erstmal wildes Netzsteckerziehen, wenn der Pi nicht mehr ansprechbar ist…

sirstrom
Mitglied
Hallo Roman, ich selber habe das Problem nicht. Habe aber schon darüber gelesen. Das einzige was bei mir nach einiger Zeit abschaltet ist das Display. Das kann ich vor Ort am Gerät durch Berühren aber wieder einschalten. Im Elektronik-Kompendium https://www.elektronik-kompendium.de/sites/raspberry-pi/1912231.htm steht das durch ziehen und wieder aufstecken des W-LAN Adapters… Read more »
Lasar
Mitglied

Hallo sirstrom, wie machst du das bei den pis mit dem Ausschalten? Stecker raus oder sauber runterfahren?

Gruß Lasar

Ollum
Mitglied

Hallo Lasar, auch wenn ich mich wiederhole (hab ich hier schon mehrmals ungefragt gepostet): der picoreplayer läuft zu 100% im RAM, kann man einfach z.B. per fernsteuerbarer Steckdose ausmachen, ohne das es den Raspi stört. Läuft bei mir momentan in 5 Zimmern als multiroom.

Voodoomamajuju
Mitglied
Ich bin zwar nicht sirstrom, antworte aber trotzdem mal: Volumio sollte nach Möglichkeit immer sauber runtergefahren werden, da sonst das System auf der SD korrumpieren kann (kann, nicht muss). Das geht bspw. übers WebUI aber sehr fix. Alternativ einfach durchlaufen lassen oder ein System verwenden, dass aus dem Arbeitsspeicher und… Read more »
sirstrom
Mitglied

Ja, fahre das System möglichst immer sauber runter. Dauert wirklich nicht lange. Schätze mal so drei bis vier Sekunden. Auf dem Display am Gerät kann ich erkennen wann das Raspi damit fertig ist und kann anschließend mit dem Power-Schalter stromlos schalten.

Lasar
Mitglied

Ok, dachte ich mir schon.
Hatte Mal so ein usv Ding, aber das ist wohl nicht so einfach mit hifiberry.
Nun, schauen wir mal.
Danke für die Antwort

n8flieger
Mitglied

Hallo Leute,

Vor 3 Stunden den Raspi mit Hifiberry Pro ausgepackt, installiert und angeschlossen. Läuft zum testen mit dem iPad-Ladegerät. Klappt soweit und ich surfe durch die Songs und freue mich.
Nun warte ich noch auf mein Netzteil ( Kniel CÜ 5.3), dann geht es weiter.

Gruß Enrico

n8flieger
Mitglied

So….

Netzteil ist da, läuft soweit gut. Alles erstmal fliegend verdrahtet zum probieren (außerhalb jeglichen Zugriffs – wegens der Sicherheit).

Nach anfänglicher Probe mit diversen Festplatten (brauchen ALLE eine eigene Stromversorgung) und Sticks, will Moode einfach keinen Stick mehr erkennen.
Ich rätsel noch. Airplay klappt einwandfrei, das ist schon mal sehr gut.

Grüße
Enrico

Alechs
Mitglied

Hallo.
Der Pi braucht keine Kühlkörper? Wird oft angeboten, wenn man ein Gehäuse kauft..

Alex

sirstrom
Mitglied

Hallo Alex,
ich habe vor den Pi im Dauerbetrieb zu betreiben. Deshalb hab ich mir die Kühlkörper dazu gekauft. 3,99 € im Raspi Shop.
5V und ca. 0,5 A sind ca. 2,5 W Verlustleistung. Nicht wirklich viel. Habe aber trotzdem ein besseres Gefühl dabei.
Gruß, Uwe

BigBernd
Mitglied

Hallo Rincewind,

danke auch von mir für den Bericht. Er war der Ruck, den ich gebraucht habe, um das Thema umzusetzen. Was soll ich sagen?! Läuft bei uns! …und zwar hervorragend!

Viele Grüße BigBernd

sirstrom
Gast
Hallo Miteinander, nachdem ich nun einen Raspberry Pi 3, eine Hi-Fi Berry DAC+ Pro, eine 8 GB Mikro SD Karte (zwei weitere sind bestellt) sowie ein für die Kombination erworbenes Steckernetzteil mein eigen nenne, kann ich den ersten kleinen Erfahrungsbericht geben. Und einen interessanten Hinweis auf die Stromversorgung. Volumio habe… Read more »
Rundmacher
Mitglied
Hallo Uwe, danke für den Link, der Thread ist mittlerweile in die Jahre gekommen, nichts desto trotz hochaktuell, ein Dauerbrenner. Ein klassischer Sticky Thread. CNC-Eigenbau bietet am oberen Ende der Fahnenstange ein professionelles Gehäuse an. Das nächste Projekt von Rundmacher ist der Netzwerkplayer für die Werkstatt, kein OSB. 😉 Wie… Read more »
sirstrom
Mitglied
ja, viel Spaß beim Bau. werde hier auch fleißig weiter mitlesen. Bis auf die W-LAN Einstellungen war alles relativ gut machbar für mich. Aber auch das hat dann irgendwann funktioniert. Kleiner TIPP: Die Spracheinstellungen auf Deutsch zuletzt umstellen. Die frühzeitige Umstellung hatte bei mir am Anfang zu Problemen bei den… Read more »
Rundmacher
Mitglied
Hallo, HILFE. @sirstrom oder auch an alle anderen freundlichen Boardis hier. Mein Netplayer ist dank eurer Tipps fast fertig. Er sieht schick aus. Er spielt Musik. Über die Mona hört sie sich wie gewohnt auf richtig guten HIFI Level an, das brauche ich hier eigentlich nicht zu erwähnen. Was die… Read more »
Michael
Mitglied
Hallo Herr Rundmacher, an dieser Stelle würde es für eine Hilfestellung hilfreich sein wenn wir wüssten welche Software du auf deinem Raspberry laufen hast. Roon Volumio Moon Max2Play?? Vielleicht kommen wir über diesen Weg weiter. Ich denke du hast die Festplatte an deinem Router bestimmt im Griff und kannst vom… Read more »
Felix
Gast

Hallo Rundmacher,

Eine Suche im Internet gibt gleich mehrere ausführliche Blogeinträge zu dem Thema: http://bfy.tw/FUK3
Viel Erfolg!
Felix

Rundmacher
Mitglied
Hallo Felix, danke für deinen Link, ich wühle mich da weiter durch. Das Ding hier hat mich nun fast 14 Tage Zeit gekostet, das ist fast das Wertvollste was ich habe. Momentan ist eine zweite Tastatur am Raspi, ein WLAN Repeater als Sahnehäubchen obendrauf (Hallo Mrs. Rundmacher, siehst du was… Read more »
Michael
Mitglied

Hallo Rundmacher, wenn es um Max2Play geht können wir zwei versuchen das Problem telefonisch zu lösen.
Bei Bedarf melde dich per PM.

Gruß Michael

Matthias (DA)
Mitglied
Oha Rundmacher, Ich verstehe ja den Ehrgeiz das es endlich laufen soll, kenne ich nur zu gut von mir, aber all das rumgeeiere, wenn es fertige Lösungen im wunderschönen Gehäuse für 500€ gibt die einfach nur funktionieren… das wäre mir die 2 Wochen nicht wert. OK, weiß man vorher nicht,… Read more »
Rundmacher
Mitglied
Ja genau, am Ende eines Börsentages weiß man welche Aktien man vormittags hätte kaufen müssen. 😉 Es gibt auch wenige die dann sprichwörtlich nachbörslich performen wie mein im wunderschönsten Gehäuse befindlicher Netplayer welcher seit einer halben Stunde die Bugketten gesprengt hat. Alles i.O. 🙂 🙂 🙂 Für 500 € hätte… Read more »
Matthias (DA)
Mitglied

Glückwunsch!

sirstrom
Mitglied
Hallo Rundmacher, die fehlerfreie dauerhafte Anbindung des Raspi an das WLAN war für mich auch die größte Hürde. Nach einigem Probieren hat es dann aber funktioniert. Meine Programmierkenntnisse tendieren bei Linux gegen Null. Ich hab auch nicht die große Lust hier noch tiefer einzusteigen. Eine Netztwerkplatte am WLAN wäre natürlich… Read more »
Rundmacher
Mitglied

Hallo sirstrom,

danke für die Infos.
Ich habe mich hier gerade festgebissen. Das kann schlimm werden. Ich habe andere Foren eingespannt, die Maschinerie läuft an.
Melde mich dann zurück.
Rundmacher

Matthias (DA)
Mitglied

Moin Uwe,
Eine Möglichkeit ohne viel programmieren wäre auch eine Synology Netzwerkfestplatte. Die Dinger haben eine geniale Nutzeroberfläche und meine 216j tut einfach was sie soll.
Die Zeiten wo ich selbst Bock auf konfigurieren hatte sind rum…
Matthias

Mirko
Mitglied

Hallo Uwe

Du kannst über das Programm WinSCP auf die angestöpselten Speichermedien zugreifen.

Gruß Mirko

sirstrom
Mitglied
Hallo Mirko, Habe gestern mal Win- SCP ausprobiert. Leider war kein Verbindungsaufbau möglich. Die Gegenstalle hat den Zugriff (noch) nicht erlaubt. Folgende Einstellungen habe ich gewählt: Übertragungsprotokoll: SFTP, Port 22 Rechnername: 192.168.0.34 (feste IP Adresse) Benutzername: root Kennwort: Volumio Auch mit anderen Einstellungen hat es nicht funktioniert. Dann habe ich… Read more »
Mirko
Mitglied

Hallo Uwe

Ich nutze Libreelec. Da muß ich direkt in den Einstellungen die Steuerung von anderen Geräten zulassen. Ich hab noch einen zweiten Raspberry. Am Wochende kann ich mal testen.

Gruß Mirko

sirstrom
Gast
Hi Rincewind, vor ca. einem halben Jahr war ich in Hannover bei Thomas zum letzten Event das ich besucht habe. Thomas hatte zwei Geräte vor Ort, die meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatten: Sonos connect und sonos connect amp. An diese beiden Geräte haben wir dann viele von Udos Lautsprecherbausätze… Read more »
KTM-Tod
Mitglied

Hallo Uwe,

bei mir laufen 3 Geräte mit Max2play. Gerade beim Raspi 3 hatte ich das WLAN nicht zum laufen bekommen. Raspi 2 mit WLAN Stick keine Probleme.

Gruß Torsten

Vadder
Webmaster

Captchatest für den redaktionellen Teil

Michael
Mitglied
Ein Hallo an die Freunde von Netzwerkplayern mit dem Raspberry Pi, eins verstehe ich nicht. Ihr habt stellenweise Verstärker und Lautsprecher deren Summen in Euronen nur schwer zu schätzen sind, aber ein Paar Euronen für die Software eures Netzwerkplayers ist nicht mehr drin? Ist kein Vorwurf, aber ich empfehle jedem… Read more »
Henning
Mitglied
Die ersten Installationen von Max2Play haben bei mir gemobbt. M2P war sogar die erste Distribution die ich nach Runeaudio ausprobieren wollte. Eben weil ich mir guten Support versprach, der natürlich auch etwas kostet. Irgendwas war mir da aber sauer aufgestoßen, so dass ich anderes angetestet habe. Wie auch immer…den Leuten… Read more »
Michael
Mitglied
Hallo Henning, ich wollte niemanden Geiz unterstellen, da hast du was falsch verstanden. Bisher hab ich zu Max2Play immer nur gehört, die nehmen Geld für ihre Software und können nicht mehr wie andere. Die haben sich allerdings sehr gemausert und können heute verdammt viel. Um zu sehen was die Software… Read more »
Henning
Mitglied
Hi Michael, alles gut… Zu gegebener Zeit werde ich auch Max2Play noch ne Chance geben. Ich doktore mir gerade eine Einkaufsliste für eine Lösung mit Touchdisplay zusammen, da könnte Max2Play auch wieder eine Anregung sein. Zugegebenermassen hatte ich mit M2P schon innerlich abgeschlossen und bin eigentlich nicht unzufrieden, dass du… Read more »
Henning
Mitglied
Update meinerseits. Auch mit einer neuen Installation auf einer frischen SD-Karte, wollte moodeaudio den PiFi-DAC keinen Ton entlocken. Erst als ich ALSA auf 100% gestellt hatte gings klangmässig los. Warum auch immer. Auch moodeaudio kann mit einem alten Ipad 1 bedient werden. Ob Runeaudio, Volumio oder moodeaudio benutzen scheint mir… Read more »
Henning
Mitglied

Update: Radiosender bei moodeaudio einrichten geht und zwar im Kontextmenue der Radiostationen – allein wiederfinden tue ich meinen Sender nicht 🙂

Peter?

dieter1509
Mitglied
Hallo Peter, jetzt bemerke ich erst, daß ich durch deine Anregung (Beitrag vor einger Zeit auf dem IT-Forum) mir auch schon mit einem RasPi2+ und PiFiDac einen Netzwerkplayer zusammengebastelt habe. Läuft mit Volumio2 sehr gut. Vielen Dank für den sehr guten Beitrag mit dem das ein Kinderspiel war. Gruß Dieter… Read more »
Henning
Mitglied
Sehr schöner Beitrag Peter. Obwohl alle von Dir genannten Distris die gleiche Engine benutzen und in den verschiedenen Forks ihre Schwerpunkte setzen, bleibt zu erwähnen, dass Volumino 2.001 noch von dem Ipad 1im Browser (ich habe so ziemlich alle Browser ausprobiert) zu bedienen ist. In Verbindung mit der Mona 2.1… Read more »
Michael
Mitglied
Hallo Peter, da wünsche ich dann viel Spaß. Ist eine feine Sache so ein selbstgebauter Netzwerkplayer. Meiner läuft gerade auch. Ich denke im Augenblick auch gerade darüber nach ob sich ein CD-Player noch lohnt, oder ob man alles über den Player macht. An sich macht er alles was ein CD-Player… Read more »
Udo Wohlgemuth
Webmaster

Mensch Michael,
das Ding sieht ja toll aus!

Gruß Udo

Michael
Mitglied

Danke Udo,

das Holz ist dreimal so alt wie ich, und ich bin schon über 50. Altes Design mit neuer Technik. Ich brauch halt immer was zum basteln. Ist Medizin für mich.

Michael

HaZu
Mitglied

Schön und verständlich geschrieben! habe ähnliches in der Küche laufen. Vielleicht lässt sich noch ergänzen, dass sich das Ganze auch super übers Smartphone mit MPDroid (Android) oder MPod (iOS) steuern lässt.